Kurzgeschäftsbericht zum Jahresabschluss Die moderne Bank mit fränkischen Wurzeln. Gräfenberg - Forchheim - Eschenau - Heroldsberg eg

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1 Kurzgeschäftsbericht zum Jahresabschluss Die moderne Bank mit fränkischen Wurzeln. Gräfenberg - Forchheim - Eschenau - Heroldsberg eg

2 Bilanzsumme: überdurchschnittliches und verantwortungsvolles Wachstum Mit 34,8 Millionen Euro (+ 5,1 Prozent) ist die Bilanzsumme der Vereinigten Raiffeisenbanken im Jahr erneut deutlich angestiegen. Dieses Wachstum beträgt das Doppelte des bayerischen Landesdurchschnittes (+ 2,5 Prozent). Ein Kernauftrag unserer Bank ist die wirtschaftliche Förderung unserer Mitglieder durch die Vergabe von Krediten. Erfreulich ist deshalb, dass gerade das florierende Kundenkreditgeschäft der größte Treiber des Wachstums war. Durch die ausgereichten Kreditsummen können Aufträge für die Wirtschaft in der Region geschaffen werden. Die Wirtschaftskraft in unserem Raum wird gefördert und Nutzen für Betriebe und Arbeitskräfte wird gestiftet. Entwicklung Bilanzsumme TEUR Kreditgeschäft: angestiegene Neuvergabe wurden 114,4 Millionen Euro an Darlehen neu vergeben. 80,0 Prozent der Darlehen waren für private, 20,0 Prozent für gewerbliche Finanzie - rungen bestimmt. 79,3 Millionen Euro an neu vergebenen Krediten flossen in den Wohnungsbau. Das sind 29,0 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Die Darlehensneuvergabe lag deutlich über dem Vorjahresniveau. Am verzeichneten die Vereinigten Raiffeisenbanken einen bilan - ziellen Nettokreditbestand von 464,2 Millionen Euro. Das sind 6,5 Millionen Euro bzw. 8,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Durchschnitt aller bayerischen Genossenschaften erreichte hier eine Steigerung von 5,2 Prozent. Die Kreditversorgung der Privat- und Geschäftskunden der Bank war jederzeit gewährleistet. Entwicklung Kundenkreditvolumen TEUR

3 Sehr geehrte Damen und Herren, der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben erfüllt und die erforderlichen Beschlüsse gefasst. Über die Ent wick lung der Genossenschaft, insbesondere die Vermögens-, Finanz- und Ertrags lage sowie über besondere Ereignisse informierte er sich in mehreren Sitzungen. Er hat den Jahresabschluss, den Lage - bericht und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes geprüft und für in Ordnung befunden. Der Aufsichtsrat befürwortet den Vorschlag des Vorstandes, der den Vorschriften der Satzung entspricht. Die gesetzliche Prüfung wurde vom Genossen schafts - verband Bayern e.v., München, durchgeführt. Der Jahres abschluss wurde mit dem uneingeschränkten Bestäti gungs vermerk versehen. Der Aufsichtsrat empfiehlt den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31. Dezember festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüber schusses zu beschließen. Er dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern der Genossenschaft für ihre geleistete Arbeit und allen Mitgliedern und Kunden für das im Geschäftsjahr entgegengebrachte Vertrauen. Der Aufsichtsrat Robert Hempfling (Vorsitzender) Walter Meier (stv. Vorsitzender)

4 Kurzfassung unserer Bilanz Aktiva EURO Barreserve ,98 Schuldtitel öffentl. Stellen und Wechsel Forderungen an Kreditinstitute ,20 Forderungen an Kunden ,66 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere ,62 Aktien u.a. nicht festverzinsl. Wertpapiere ,13 Beteiligungen und Geschäftsguthaben ,31 Anteile an verbundenen Unternehmen ,09 Treuhandvermögen ,70 Immaterielle Anlagewerte ,91 Sachanlagen ,23 Sonstige Vermögensgegenstände ,65 Rechnungsabgrenzungsposten ,76 Summe der Aktiva ,24 Passiva EURO Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ,60 Verbindlichkeiten gegenüber Kunden ,46 Verbriefte Verbindlichkeiten ,81 Treuhandverbindlichkeiten ,70 Sonstige Verbindlichkeiten ,77 Rechnungsabgrenzungsposten ,72 Rückstellungen ,93 Nachrangige Verbindlichkeiten ,00 Genussrechtskapital ,00 Fonds für allgemeine Bankrisiken ,00 Eigenkapital ,25 davon Bilanzgewinn ,73 Summe der Passiva ,24 Eventualverbindlichkeiten ,23 Andere Verpflichtungen ,95 Kurzfassung der Gewinn- und Verlustrechnung in EURO Zinserträge ,33 Zinsaufwendungen ,93 Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen ,53 Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen ,47 Provisionserträge ,68 Provisionsaufwendungen ,09 Nettoertrag des Handelsbestands Rohergebnis aus Warenverkehr und Nebenbetrieben Sonstige betriebliche Erträge ,17 Allgemeine Verwaltungsaufwendungen ,33 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen ,10 Sonstige betriebliche Aufwendungen ,97 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Der vollständige Jahresabschluss ist vom Genossenschaftsverband Bayern e.v. mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss. Die Offenlegung gemäß 340 HGB i.v. mit 325 HGB erfolgt im Bundesanzeiger. Zusätzlich erfolgt die Veröffentlichung einer Kurzfassung im Bayerischen Genossenschaftsblatt. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft ,14 Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behand. Wertpapieren Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behand. Wertpapieren ,00 Aufwendungen aus Verlustübernahme Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ,90 Außerordentliche Erträge Außerordentliche Aufwendungen Steuern ,17 Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken Jahresüberschuss ,73 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Entnahmen aus Ergebnisrücklagen Einstellungen in Ergebnisrücklagen ,00 Bilanzgewinn ,73 Der Jahresabschluss und der Lagebericht liegen 8 Tage vor der Vertreterversammlung in den Geschäftsräumen unserer Kompetenz-Zentren zur Einsicht aus.

5 Bericht des Vorstandes zum Geschäftsjahr Im Euroraum sank das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr um 0,4 Prozent. Die Talsohle der wirtschaftlichen Entwicklung wurde im Jahres verlauf durchschritten. Dazu trug eine verringerte Unsicherheit über den Fortgang der Schuldenkrise bei. Deshalb zeichnete sich auch in den Krisenländern ein Ende der Rezession ab, wenngleich die zugrunde liegenden Probleme - Überschuldung sowie mangelnde preisliche Wettbewerbs - fähigkeit - noch nicht vollends behoben wurden. Unter diesen Vorzeichen expandierte die deutsche Wirtschaft in einem gemächlichen Tempo. Im Jahresdurchschnitt stieg das reale Bruttoinlandsprodukt um 0,4 Prozent, nach 0,7 Prozent im Vorjahr. Getragen wurde der Aufschwung von der Binnennachfrage. Zudem legten die Unternehmen ihre - zuvor rund anderthalb Jahre währende Investitionszurückhaltung bei Maschinen und Anlagen ab. Der Wohnungsbau profitierte von günstigen Finanzie - rungsbedingungen. Mit dem Anstieg der inländischen Nachfrage ging eine Ausweitung der Importe einher. Das Exportwachstum blieb deutlich dahinter zurück. Mit einer Teuerungsrate von 1,5 Prozent blieb der Auftrieb der Verbraucherpreise gedämpft. Indes entwickelte sich der Arbeitsmarkt weiterhin robust. Zum Jahresende lag die Zahl der Erwerbstätigen erstmals seit der Wiedervereinigung über 42 Millionen. Die Finanzmärkte standen auch im Zeichen der Schuldenkrise im Euroraum. Die Europäische Zentralbank senkte den Leitzins in zwei Schritten auf 0,25 Prozent, um Deflationsrisiken einzudämmen. Am Geld markt blieb der EZB-Einlagesatz von null Prozent angesichts beträchtlicher Überschussliquidität die maßgebliche Orientierungsgröße. Die längerfristigen Zinsen waren im Jahresverlauf aufwärts gerichtet. Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen kletterte von 1,3 Prozent Ende auf zeitweise über 2,0 Prozent. Die Aktienmärkte entwickelten sich überaus freundlich. Der deutsche Leitindex DAX legte von rund Punkten zu Jahresbeginn auf über Punkte zu und übertraf damit die bisherigen Rekordstände. An den Devisenmärkten wertete der Euro auf und legte gegenüber dem US-Dollar auf knapp 1,38 Dollar je Euro zum Jahresende zu. Die überaus positive Entwicklung im Wohnungsbau war auch einer der entscheidenden Wachstumstreiber für die Vereinigten Raiffeisenbanken im Jahr. Über zwei Drittel der neu bereitgestellten Kredite kommen aus diesem Segment. Trotz belastetem Zinsergebnis durch die Niedrigzinsphase konnte ein stabiles Betriebsergebnis erreicht werden. Erstmals kletterte die Bilanzsumme der Vereinigten Raiffeisenbanken per Ende über die 700 Millionen-Euro-Marke. Ein deutliches Wachstum im Kreditvolumen und im betreuten Kundenanlagevolumen ist zu verzeichnen. Hinter dieser Erfolgsgeschichte stehen unsere engagierten Mitarbeiter, die konsequente und solide Ausrichtung der Bank, aber vor allem eines: das Vertrauen unserer Mitglieder und Kunden. Wir wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Die Qualität unserer Geschäftsbeziehungen entscheidet darüber, ob die Mitglieder und Kunden uns ihr Vertrauen schenken. Die Optimierung unserer Beratungsprozesse steht deshalb stets besonders im Focus unserer Weiterentwicklung. Vertrauen muss aber auch belohnt werden und genau das tun wir. Durch den VR-MitgliederBonus belohnen wir die Intensität der Geschäftsbe - ziehung der Mitglieder mit ihrer Bank. Allein im Jahr 2014 konnten wir auch dadurch neue Mitglieder gewinnen. Die Prognosen zeigen vermehrt positive Signale für die Konjunktur - entwicklung Vor diesem Hintergrund gehen wir auch in diesem Jahr von einer stabilen und positiven Weiterentwicklung der Vereinigten Raiffeisenbanken aus.

6 Bilanzielle Kundeneinlagen: leichtes Wachstum Mit einer Steigerung um 1,7 Millionen Euro bzw. 0,3 Prozent wurden zum Jahresende 577,7 Millionen Euro an bilanziellen Kundeneinlagen durch die Beraterinnen und Berater der Vereinigten Raiffeisenbanken betreut. Belastet war das Einlagengeschäft durch die aktuelle Niedrigzinsphase. Viele Kunden scheuten sich vor langfristigen Anlageentscheidungen. Während der Anteil täglich fälliger Kundeneinlagen weiter wuchs, war der Anteil an längerfristigen Einlagen im Jahr weiterhin rückläufig. Dieser Anlagetrend bleibt bestehen, auch wenn Inflationsschutz und Vermögensstruktur weiterhin wichtige Kriterien für Anlageentscheidungen bleiben sollten. Erst ein nachhaltiger Anstieg des Zinsmarktes wird diesen Trend entscheidend verändern. Entwicklung Kundeneinlagen TEUR Betreutes Kundenvolumen: die Summe aller Kundengeschäfte Einen Gesamtüberblick über die Steigerung des Kundengeschäftes der Verei - nigten Raiffeisenbanken gibt die Entwicklung des betreuten Kundenvolumens. Dieses stellt die Summe aller Kundenkredit- und Kundenanlagegeschäfte innerhalb der Bankbilanz und bei den Partnerunternehmen aus der genossenschaftli - chen FinanzGruppe dar. Etwa 1,408 Milliarden Euro an Kundengeschäften wurden von den Vereinigten Raiffeisenbanken am betreut (+ 4,6 Prozent, Vorjahr 1,346 Milliarden Euro). Die deutlichsten Steigerungen innerhalb dieser Summe waren im Kundenwertpapiergeschäft (+ 6,2 Prozent), im Direkt anla - gegeschäft bei der Union Investment (+ 10,7 Prozent) sowie im Bauspar geschäft (+ 14,1 Prozent) festzustellen. Das Wertpapiergeschäft war für viele Kunden eine Anlagealternative, aber auch die positive Entwicklung der Märkte spiegelt sich in der Entwicklung der Bestandsgrößen wider. Entwicklung Kundenvolumen TEUR

7 Unsere Kompetenz-Zentren mit Geschäftsstellen Schnaid Forchheim Nord Egloffstein Forchheim Effeltrich Hiltpoltstein Erlangen Poxdorf Ermreuth Edeka-Markt SB-Stelle Brand Eschenau Gräfenberg Igensdorf Forth Eschenau Nord Eckenhaid Lauf / Neunhof Heroldsberg Süd an der Erlerklinik Fürth Heroldsberg Nürnberg-Nord Nürnberg Kompetenz-Zentren: Gräfenberg Marktplatz Gräfenberg Tel. (09192) Fax (09192) Forchheim Nürnberger Straße Forchheim Tel. (09191) Fax (09191) Eschenau Eschenauer Hauptstraße Eckental Tel. (09126) Fax (09126) Heroldsberg Hauptstraße Heroldsberg Tel. (0911) Fax (0911)

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