Übungsaufgaben WI I. Inhaltsverzeichnis

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1 Inhaltsverzeichnis Einführung Unternehmens- und Softwareportraits Softwarekosten ERP-Systeme Leistungsumfang von ERP-Systemen Leiten Sie eine wissenschaftliche Definition für folgende Begriffe ab: Softwareauswahl Nutzwertanalyse für die Auswahl eines Standard-ERP-Systems Wirtschaftlichkeitsanalyse

2 Einführung 1.1 Unternehmens- und Softwareportraits a) Suchen Sie nach ERP-Systemen, für die im Internet eine Demo-Version bereitgestellt wird (Hinweis: Nehmen Sie ggf. Marktspiegel zu Hilfe um ERP- Systeme zu identifizieren). Ich habe mich für die ERP-Lösung von Microsoft entschiedenen, die mit der Produktpalette Microsoft Dynamics eine entsprechende Software anbietet. Im Internet ist eine 30-tägige Testversion und zusätzliches Infomaterial verfügbar. b) Erstellen Sie je ein i) Unternehmensportrait ii) Softwareportrait in Folienform. Link zum Foliensatz c) Leiten Sie daraus je ein Unternehmens- und Softwareportrait in Textform ab. Überprüfen Sie in diesem Zusammenhang die Reihenfolge der Stichpunkte sowie die Formulierungen in den Folienportraits. Die Microsoft Corporation ist ein multinationaler Softwarehersteller mit Mitarbeitern (2008) und einem Umsatz von 60,42 Mrd. US-$ mit Hauptsitz in Redmond, einem Vorort von Seattle. Das Unternehmen wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet. Der Name Microsoft steht für Microcomputer-Software. In Deutschland ist das Unternehmen in Köln vertreten. Dort arbeiten Mitarbeiter (2007) und erwirtschaften einen Jahresumsatz von ,07 (2007). Die Dienstleistungen umfassen sowohl Hardware- als auch Softwarelösungen für mittelständische, große Unternehmen und für einzelne Privatpersonen. Die Produktpalette bei Microsoft ist gegliedert in 3 wesentliche Teilbereiche: Platform Products Business Division Entertainment Division Platform Products umfasst, wie der Name schon vermuten lässt, plattformbasierte Produkte wie das Betriebssystem Windows oder die Entwicklungsumgebung Visual Studio. Die Business Division beinhaltet unter anderem die weltweit bekannte Office Produktfamilie, aber auch den bei Windows integrierten Internet Explorer und auch die hier vorgestellte Software Dynamics. Der letzte Teilbereich, die Entertainment Division, umfasst Produktpaletten zu Windows Mobile und der Spielekonsole Xbox

3 Microsoft Dynamics bietet mit NAV und AX für mittelständische und große Unternehmen für das betriebliche Anwendungsfeld Enterprise Ressource Planning entspreche Software an. Die aktuelle Versionsnummer ist, ähnlich wie bei der Office-Familie, das aktuelle Jahr Die Software ist nicht branchenspezifisch beschränkt und eignet sich für alle Unternehmen, die materielle und / oder inmaterielle Ressourcenverwaltung im Einsatz haben. Aussagen über die Anzahl der Installationen oder den Einsatz der Software lassen sich aufgrund momentan fehlender Unterlagen leider nicht treffen. 1.2 Softwarekosten a) Ermitteln Sie, welche Kostenarten im Lebenszyklus eines ERP-Systems anfallen. - Produktbeschaffungskosten - Lizenzkosten - Wartungskosten - Schulungskosten - Programmierkosten - Releasewechselkosten - Hotlinekosten b) Teilen Sie die Kosten in i) einmalige und - Produktbeschaffungskosten - Einführungskosten - Programmierkosten ii) laufende Kosten ein. - Wartungskosten - Releasewechselkosten - Hotlinekosten c) Ermitteln Sie die Werte der einzelnen Kostenarten für ein konkretes ERP- System (z. B. aus Aufgabe 1.1). Halten Sie dabei genau nach, woher die einzelnen Informationen stammen (Internetseiten, Gesprächsprotokolle mit Anbietern). warte auf Microsoft Material d) Welche Nutzungsdauer und welcher Marktzins sind bei der Anwendung der Barwertmethode in diesem Fall anzusetzen? e) Schätzen Sie ab, zu welchen Zeitpunkten die Kosten anfallen und erstellen Sie die zugehörige Zeitreihe. f) Berechnen Sie den Barwert für das von Ihnen betrachtete ERP-System. 3

4 2 ERP-Systeme 2.1 Leistungsumfang von ERP-Systemen a) Prüfen Sie den Leistungsumfang eines von Ihnen identifizierten ERP-Systems (z. B. aus Aufgabe 1.1) mit Hilfe des Aachener PPS-Modells (z. B. mit Hilfe des BAPSY-Erfassungskataloges). b) Dokumentieren Sie Ihre Ergebnisse. 2.2 Leiten Sie eine wissenschaftliche Definition für folgende Begriffe ab: a) Produktionsmanagement b) Prozessmanagement c) Geschäftsprozessmanagement (Hinweis: Gehen Sie von der Bedeutung der einzelnen Begriffsbestandteile aus.) 4

5 3 Softwareauswahl 3.1 Nutzwertanalyse für die Auswahl eines Standard-ERP-Systems a) Welche Kriterien spielen bei der Auswahl eine Rolle? Welche dieser Kriterien sind Muss-Kriterien (K.O.-Kriterien)? - Support (vor allem bei Ausfall 24h-Service) KO - Protokollierung von Benutzerzugriffen KO - regelmäßige Schulungen - komplettes Frontend Customizing nach Wunsch KO - Datenbankverwaltung über einfaches Webend - sicherer Zugriff für Außendienstmitarbeiter KO - Benutzerfreundlichkeit - Plattformunabhängigkeit (Windows, Android, Linux Server) KO - Unternehmensgröße - Anteil der Unternehmenssoftware am Markt - Service-Modul für Reklamationen seitens der Kundschaft KO - b) Erstellen Sie ein Zielprogramm für die Auswahl einer Standardsoftware (z. B. Standard-ERP-System). c) Überprüfen Sie das Zielprogramm auf Interdependenzfreiheit. d) Definieren Sie die Zielfunktionen. e) Nehmen Sie die Gewichtung vor. f) Bewerten Sie mehrere von Ihnen identifizierte Standardsoftware (Standard- ERP-System, vgl. Aufgabe 1.1) mit Hilfe der Nutzwertanalyse. g) Stellen Sie Ihre Ergebnisse transparent dar (z. B. Spinnendiagramm). h) Bilden Sie eine Rangreihe und interpretieren Sie diese. i) Erstellen Sie für jeden Schritt der Nutzwertanalyse eine Folie, so dass sich insgesamt eine transparente Dokumentation Ihrer Vorgehensweise ergibt (Folienvorlage siehe Intranet). 3.2 Wirtschaftlichkeitsanalyse a) Identifizieren Sie mehrere Softwaresysteme (z. B. Standard-ERP-Systeme, vgl. Aufgabe 1.1) und berechnen Sie Nutz- und Kapitalwert. b) Bilden Sie für jedes System den Quotienten aus Nutz- und Kapitalwert und bilden Sie eine Rangreihe. c) Interpretieren Sie das Ergebnis. 5

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