Alles, was Sie über IT-Outsourcing wissen müssen

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1 ein special in Kooperation mit der Platin-Partner Der unabhängige Kongress für entscheidungsträger mit allen relevanten themen zum erfolgreichen it-outsourcing von unternehmen für unternehmen > > > > > > > > > > für Kurzentschlossene: < < < < < < < < < < Der ticketschalter im hallenstadion ist am 11. februar ab 8.00 uhr geöffnet. Bildquelle: Fotolia Alles, was Sie über IT-Outsourcing wissen müssen swiss It sourcing forum 11. februar 2010, 08:30 17:30 uhr, Hallenstadion Zürich themen: innovationen und best Practices für nachhaltiges it-outsourcing und hochprofessionelle it-dienstleistungen it-megatrends 2015 (studien-präsentation) managed services sourcing für Kmus Kostenvariabilisierung sicherheit bei outsourcing-verträgen it-outsourcing aus cio- und cfo-perspektive best Practices mit Projekten im umfeld von: cloud computing, bpo, saas, Qualitäts- und effizienzsteigerung usw. > referenten und Programm ab seite 22

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3 Special SWiSS it Sourcing Forum editorial claudio dionisio, geschäftsführer der uvision gmbh Herzlich willkommen zum «Swiss IT Sourcing Forum»! Spitzensportlerinnen und -sportler benötigen für einen olympia-sieg neben ihrem Talent auch einen Stab von experten und Vertrauens leuten, um den erfolg Wirklichkeit werden zu lassen. auch ein unternehmen muss seine Kernkompetenzen kennen und pflegen und andere Bereiche an spezialisierte Firmen auslagern. dies gilt immer mehr auch für den it-bereich, wobei Qualitäts- und leistungssteigerung sowie signifikante Kostensenkungen (bis 40 prozent) im mittelpunkt der erwartungen stehen. im rahmen des erstmals und zukünftig jährlich durchgeführten «Swiss it Sourcing Forum» werden relevante und erfolgreiche Sourcing-Konzepte im it-umfeld sowie die grossangelegte Studie «it-trends 2015 in Schweizer unternehmen» präsentiert. Wir begrüssen Sie ganz herzlich zu diesem Fachkongress und danken allen partnern für ihre grossartige unterstützung. Citius, altius, fortius IT-Outsourcing bringt Unter neh men an die Spitze Schneller, höher, stärker das olympische motto ist en vogue. Erfolgreiche Spitzensportlerinnen und -sportler haben normalerweise in mindestens einem Bereich ein grosses Talent, eine Kernkompetenz. Daneben sind sie (meist) fleissig und haben fast immer ein vielschichtiges Team von Trainern, Serviceleuten, Vertrauenspersonen, Sponsoren usw. um sich. gerade jetzt, kurz vor den olympischen Winterspielen in Vancouver wird dieses «Kompetenz-Package» wieder über Sieg und niederlage entscheiden. Immer mehr müssen sich auch unternehmen aller grössen bewusst werden, wo ihre effektiven Kernkompetenzen liegen und welche Aufgaben sie besser auslagern. Prinzipiell lassen sich alle Prozesse und Tasks, die nicht zu einer Differenzierung im jeweiligen markt beitragen, für ein outsourcing vorsehen. In vielen unternehmen ist daher IT-outsourcing schon heute eine wichtige strategische option. Immer internationalere geschäfte, die Spezialisierung der Wertschöpfungs-Teilnehmer sowie der erhöhte Kostendruck sind wichtige Treiber mit signifikanten Auswirkungen auf den geschäftserfolg. Damit verbundene Herausforderungen an die unternehmens-it betreffen heute beinahe in jeder Firma Aspekte wie unternehmenskritische Prozesse, die Kosten oder der generelle Wertbeitrag. Dazu gehören u.a.: Qualitäts- und Effizienzsteigerung Erhöhung der Business-Flexibilität Verstärkte unterstützung oder sogar Automatisierung von geschäftskritischen unternehmensprozessen Kurze reaktionszeiten und entschlackte IT-Prozesse Kostentransparenz und verbesserte Kostenstruktur (z.b. Abkehr von einem cost center) nutzen von Innovationen zur unterstützung des Kerngeschäftes Alles, was Sie über IT-Outsourcing wissen müssen! Weil jedes unternehmen eine speziell auf die eigenen Bedingungen zugeschnittene Sourcing-Strategie benötigt, ist das Vertrauen in die outsourcing-partner ein entscheidender Erfolgsfaktor. Ebenfalls wichtig ist es, bereits zu Beginn von outsourcing-überlegungen klare Ziele zu formulieren. Wie beim gewinn einer olympia-medaille ist erfolgreiches outsourcing eine Win-Win-Situation für alle beteiligten Partner. um zum einen die wichtigsten strategischen und operativen Fragen rund um das IT-outsourcing zu klären, um aber auch die relevantesten cases aus der Schweiz aufzeigen zu können, findet am Donnerstag, 11. Februar 2010 das erste «Swiss IT Sourcing Forum» im Hallenstadion Zürich statt. Das «Swiss IT Sourcing Forum» wird unterstützt von über zwanzig Firmen alle mit starkem Bezug zur Schweiz. Als Besucher werden rund 400 Teilnehmer erwartet, vorwiegend «Business-affine IT-Leute» und «IT-affine Business-Leute». Angesprochen sind somit nicht nur cios, sondern vor allem auch ceos, cfos sowie weitere Führungspersönlichkeiten aus mittleren und grösseren unternehmen und der Verwaltung. Sie alle können sich über die massgeblichen Trends, aber auch über konkrete cases schlau machen und mit den führenden Anbietern ins gespräch kommen. Über zwanzig namhafte referenten präsentieren Strategien, Konzepte und Best-Practices-Lösungen, die schnell zu Kostensenkungen und Leistungssteigerungen führen. Hauptziel des Fachkongresses ist es, sowohl Kmus wie auch grossfirmen Trends und Entwicklungen auf dem markt der IcT-Dienstleistungen zu vermitteln sowie deren Potenziale aufzuzeigen. Im Zentrum steht das gesamte Spektrum der IcT- Services, also das Betreiben von IT- und netzwerkinfrastrukturen bis hin zu Application Service Providing und Business Process outsourcing. Spannende Unterhaltung und viel Vergnügen Den Teilnehmern am «Swiss IcT Sourcing Forum» wird auf Augenhöhe, also von Anwender zu Anwender und sehr praxisorientiert vermittelt, welche outsourcing-strategien und -modelle wie funktionieren, wo Vorteile und nachteile liegen. Dabei geht es sowohl um praktische Hilfe stellung wie um Vermittlung von Wissen, Erfahrung und Best Practice. Den Besuchern werden zudem in einer Fachausstellung erstklassige Partnerfirmen vorgestellt und gelegenheit für das persönliche networking geboten. Vor dem grossen networking- Apéro am Schluss erhalten die Teilnehmer zudem einen Insider-Blick ins IT-Herz der olympischen Spiele in Vancouver (live!). Wie freuen uns auf grosse und erfolgreiche Spiele hier in Zürich und in Vancouver. 3

4 Special SWiSS it Sourcing Forum leitartikel Outsourcing ist eine unternehmerische Option Wenn sich unternehmen immer grösseren marktanforderungen gegenübersehen, dann geht das die gesamte Führungsspitze an. outsourcing als eine massnahme, kosteneffizienz und agilität zu bewahren, ist daher nicht nur für den cio, sondern auch für den cfo ein Thema. patrick Dudli unternehmen sehen sich in ihrem umfeld einer zunehmenden Dynamik gegenüber. In den märkten nimmt die Intensität des Wettbewerbs zu, Kunden werden anspruchsvoller, vor allem aber preissensibler und oft auch weniger loyal gegenüber ihren Lieferanten. mit dieser Dynamik gilt es, Schritt zu halten. Dazu kommt in vielen Branchen ein mangel an Fachkräften, die Erwartungen der Anteilseigner an den geschäftserfolg steigen, und schliesslich haben rechtliche Änderungen Auswirkungen auf den geschäftsverlauf. Daneben müssen neue märkte und geschäftsfelder erschlossen werden, was oft eine flexible und schnelle Anpassung des geschäftsmodells erforderlich macht. Diese Erhöhung der Flexibilität ist ein zentraler Punkt bei der Zukunftssicherung des unternehmens. outsourcing wirkt hier unterstützend, indem unternehmen ihr Kerngeschäft überdenken und ausbauen, ihre geschäftsprozesse überprüfen und optimieren und die gesamtkosten der IT deutlich senken können. Zudem müssen sie sich nicht mehr um die Komplexität der IT kümmern und wandeln fixe in variable Kosten um. outsourcing gibt den unternehmen die möglichkeit, den Transformationsprozess von der Kostenoptimierung über die Prozesseffizienz zum wirklich agilen geschäftsmodell erfolgreich zu durchlaufen. Je nach unternehmensstrategie bieten sich unterschiedliche outsourcing-varianten an, die weit über die IT hinausreichen. Das nur für den cio relevante Infrastruktur- und Applikations-outsourcing wird nun ergänzt um ein auch für den cfo interessantes outsourcing der geschäftsprozesse (Business Process outsourcing, BPo). Eine Erweiterung des BPo ist das Business Transformation outsourcing (BTo). Patrick Dudli ist chief Financial officer der Swiss com it Services ag. Es lässt das outsourcing zu einem strategischen Element der unternehmenstransformation werden und stellt die integrale Verbindung von Business consulting und outsourcing dar. Das next generation outsourcing (ngo) betrifft mehr noch als das BTo das c-level-management, denn ngo ist charakterisiert durch eine durchgängige Trennung zwischen den geschäftsprozessen der Fachbereiche und der unterstützung dieser Prozesse durch die IT. Die Sourcing-Schnittstelle verläuft jetzt zwischen dem Fachbereich und einem IT-Dienstleister. Kosten durch Variabilisierung dem Geschäftsverlauf anpassen Dynamische märkte stellen unternehmen und ihre geschäftsführungen vor ständig variierende Herausforderungen. neben der Sicherstellung von Bonität und Liquidität ist gegebenenfalls ein umsatzrückgang zu verkraften, der unmittelbar zu einer Betrachtung der Kosten führt. Kostentransparenz erzeugen sowie Fixkosten unter die Lupe nehmen und variabilisieren sind in der regel die ersten Denkansätze. Dann gilt es, nach möglichkeit die Preisführerschaft in den Kernmärkten zu erreichen und so die grundlage für den zukünftigen geschäftserfolg zu legen. gängige Varianten, zu hohe Kosten auf ein verträgliches mass zurückzuführen, sind neben der reduktion der Personalkosten durch Einstellungsstopp, Kurzarbeit oder Personalabbau eine Verringerung der Betriebskosten (Investitionsstopp, Lieferanten-neuverhandlungen) oder ein Stopp von Investitionen in Projekte oder Innovationen. it-outsourcing gibt den unternehmen die möglichkeit, den Transformationsprozess von der kostenoptimierung zum wirklich agilen geschäftsmodell erfolgreich zu durchlaufen. Bildquelle: Fotolia, Montage: Netzwoche Ein besonderes Augenmerk richten ge schäftsführungen gern auf die IT-Kosten. Sie lassen sich oft schon durch eine bessere Auslastung der Infrastruktur oder die Verwendung neuer Technologien wie Virtualisierung reduzieren. So werden IT-Investitionen in IT- Kosten umgewandelt und einmalige Kostenreduktionen realisiert. gelingt es zudem, IT- Kosten zu variabilisieren und dem geschäftsgang anzupasse n, ist viel gewonnen. Business und IT in Einklang bringen Viele der genannten Herausforderungen haben einen direkten Einfluss auf die hauseigene Informatik, insbesondere was Prozesse, Kosten und den Wertbeitrag der IT betreffen. Dabei gilt es zu beachten, dass mögliche Kosteneinspa- 4

5 Special SWiSS it Sourcing Forum leitartikel rungen abhängig von den vereinbarten Services sowie dem Zustand der Infrastruktur sind und auch nicht wie oft versprochen wird sofort wirksam werden. Die Transitionsphase kostet nun einmal Zeit. Zudem sind signifikante Kosteneinsparungen nur dann zu erzielen, wenn der Provider über die zur umsetzung notwendigen Freiheiten verfügt. Der Kunde sagt, «was» er will, und der Provider entscheidet, «wie» die Anforderungen realisiert werden. unter dem Strich lässt sich so eine Kostenersparnis von 15 bis 20 Prozent erreichen. Von einem durchdachten und richtig angelegten outsourcing profitiert ein unternehmen in mehrfacher Hinsicht. Am wichtigsten ist sicher die chance, wieder konzentriert über das Kerngeschäft nachdenken zu können, denn dies ist die grundlage für alle weiteren positiven Effekte. Dazu gehören beispielsweise Flexibilität einschliesslich einer besseren reaktionsfähigkeit auf markt- und Kundenerfordernisse, vermutlich auch eine Verringerung der operativen risiken und damit eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Dies alles geht einher mit dem konsequenten Bemühen, geschäftsstrategie und IT-Ziele in Einklang zu bringen. gerade die Flexibilität des unternehmens lässt sich verbessern, wenn ein aktives Provider-management vorhanden ist und die IT- Prozesse klar definiert sind. Sinnvollerweise wird vereinbart, dass und wie zusätzliche ITressourcen (rechnerkapazität, Storage etc.) zur Verfügung gestellt werden. Dabei liegt der Fokus klar auf dem Business, indem die Zeit, bis ein neuer Service angeboten werden kann, minimiert wird (Time to market). Wachsende Komplexität birgt unterschiedliche Risiken Hinsichtlich der Qualität des outsourcing- Angebots besteht häufig die Hoffnung, Kosten und Leistungen seien quasi automatisch vollständig transparent und die Systeme jederzeit verfügbar. Die realität ist, dass Kosten und Leistungen im Vertrag sorgfältig definiert werden müssen. Dazu ist auch eine gemeinsame Definition der SLAs (Service Level Agreements) nötig, damit überhaupt eine messung erfolgen kann. Was die Verfügbarkeit betrifft: Es hat keinen Sinn, für eine Verfügbarkeit zu bezahlen, die nicht notwendig ist. Verfügbarkeit hat direkt mit den Applikationen und Systemen zu tun, und genau auf dieser Ebene muss sie definiert werden. Eine 100-prozentige Verfügbarkeit des gesamtsystems ist weder sinnvoll noch bezahlbar. An dieser Stelle soll kurz das unternehmensrisiko bezüglich Sicherheit und compliance betrachtet werden. Die Anforderungen in diesem Bereich steigen ständig, daher müssen sie auch speziell angegangen werden. Eine wachsende Komplexität der IT-Infrastruktur birgt unterschiedliche risiken in sich, wenn die IT beispielsweise nicht auf die gesetzlichen Vorhaben abgestimmt ist. outsourcing- Provider haben hier das notwendige Knowhow und die notwendigen Kontakte. Auch lassen sich Engpässe der Infrastruktur durch ein outsourcing erfolgreich verhindern. nicht zuletzt eröffnet outsourcing den mitarbeitende n Freiräume, in denen sie sich weiterent wickeln können. Kein Outsourcing-Projekt ohne gründliche Vorbereitung Die rede war eben von einer durchdachten und professionellen outsourcing-strategie. DaS 4-phaSen-moDell Von SWiSSicT Darunter verstehen wir eine gründliche Vorbereitung des unternehmens, vor allem organisatorischer Art. Wer meint, outsourcing könne mängel in der unternehmensorganisation per se beseitigen, erinnere sich an die Erkenntnis aus den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Der computer schafft keine ordnung, er setzt sie voraus. mit anderen Worten: ohne die Hausaufgaben sorgfältig zu erledigen, sollte sich niemand an ein outsourcing wagen. outsourcing-dienstleister unterstützen die Kunden mit ihrer Erfahrung, die unverzichtbaren grundlagen zu schaffen. unternehmen müssen eine outsourcing-strategie als chance begreifen, alte Hüte loszuwerden. Professionell und durchdacht ist ein outsourcing-projekt dann, wenn beide Partner damit gut leben können die klassische Win-Win-Situation also. < Das von erfahrenen Fachleuten auf der Basis langjähriger erkenntnisse aus der unternehmenspraxis entwickelte modell stellt eine art richtschnur dar, um den am outsourcing interessierten unternehmen anhand eines erprobten Vorgehensmodells eine alternative zum Betrieb einer eigenen it aufzuzeigen. Dabei nutzt das 4-phasen-modell alle gängigen industriestandards und berücksichtigt gleichzeitig die individuellen anforderungen des unternehmens. Phase 1: Bedarfsanalyse Diese phase dient der analyse der Bedürfnisse des unternehmens mit dem Ziel, anhand eines Vorgehensmodells klar entscheiden zu können, ob ein outsourcing sinnvoll ist und falls ja, in welchem umfang dies stattfinden könnte. am ende der phase 1 besitzt das unternehmen eine klare entscheidungsgrundlage in Bezug auf ein mögliches Sourcing-Vorhaben. Diese evaluation ist für viele unternehmen bereits sehr aufschlussreich. Die phase 1 umfasst hauptsächlich die punkte organisations-assessment, Strategische ausrichtung, risikoanalyse und Business case. Phase 2: Beurteilung und Auswahl nach der entscheidung für ein Voll- oder Teil-outsourcing in phase 1 dient die zweite phase dazu, den für das unternehmen richtigen provider auszuwählen sowie pflichtenheft und Vertrag einschliesslich Service level agreements zu entwickeln. Die erfahrung zeigt, dass in dieser phase mit professioneller unterstützung meist die besseren ergebnisse erzielt werden können. in der phase 2 findet die Vorauswahl der provider statt, werden der Sourcing-prozess, das auswahlverfahren und die Vertragsgestaltung definiert. Phase 3: Planung und Umsetzung Ziel der phase 3 ist, dass alle prozesse definiert und aufgesetzt sind und einwandfrei ablaufen. ein Schwerpunkt liegt daher in dieser phase auf projektmanagement und governance. insgesamt läuft in phase 3 die migration für den kunden vom ist-zustand in ein neues umfeld ab. in der phase 3 geht es um die Definition und planung der phasen, die umsetzung der definierten phasen sowie projektmanagement und governance. Phase 4: Management des Sourcing-Projekts phase 4 beschreibt den Betrieb des Sourcing-projekts einschliesslich der Überwachung der Slas, abgrenzung der Verantwortlichkeiten, Vorgehen bei incident und change management sowie ablauf des prozesses bei unvorhergesehenen ereignissen. Die phase 4 umfasst die punkte prozesse, organisation und Tools. 5

6 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Christophe Touton, General Manager der Xerox AG Schweiz und deren Verwaltungsratspräsident Thomas Goetti, Geschäftsleiter der Comicro-Netsys AG Stefan Metzger, Country Managing Director von Cognizant Schweiz Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Das Interesse für Outsourcing-Opportunitäten nimmt weiter zu, insbesondere im Zusammenhang mit der Optimierung und Flexibilisierung von Kosten. Gleichzeitig sind Outsourcing-Anbieter zunehmend gefordert, einen direkten Beitrag zur Verbesserung des Kerngeschäfts ihrer Kunden zu leisten, zum Beispiel durch Prozessintegration und Nutzbarmachung von Transaktionsdokumenten zur Stärkung der Kundenbindung. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Der Markt honoriert unseren klaren Kundenfokus auf der Basis führender Dienstleistungen und Technologien. Durch vorausschauendes Management ist es Xerox gelungen, trotz aller Widrigkeiten das Jahr 2009 erfolgreich zu meistern und unsere Marktposition auszubauen. Die Aussichten stimmen uns deshalb zuversichtlich. Wir sind in zahlreichen Wachstumsfeldern der führende Anbieter, zum Beispiel im Outsourcing von Dokumentenprozessen und Print-Services sowie im Business-Process- Outsourcing. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Selektives Outsourcing der IT ist für uns der grosse Trend bei mittelständischen Unternehmen. Wie grosse Unternehmen auch, sind sie heute auf eine hoch verfügbare und sichere Informatik angewiesen. Um ein professionelles Qualitätsniveau zu erreichen und gezielt zu erhalten sind ein professionelles IT-Service-Management und Redundanz an qualifiziertem Fachpersonal erforderlich. Beides ist für mittelgrosse Unternehmen nicht zu vertretbaren Kosten zu erreichen, deshalb ist der Ansatz des selektiven Outsourcings oder eben Rightsourcings ideal. In der Regel wird sich die interne Informatik in einem solchen Ansatz auf unternehmensspezifische Themen fokussieren. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Nach einem erfreulichen Jahr 2009 erwarten wir auch dieses Jahr eine positive Entwicklung. Insbesondere im Bereich Outsourcing rechnen wir mit veritablen Neuabschlüssen. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Alles deutet darauf hin, dass die Akzeptanz für Outsourcing weiter wächst so auch bei Firmen, die sich bisher zurückgehalten haben wie KMUs. Gleichzeitig werden Unternehmen einen verstärkten Wert auf Flexibilität und Messbarkeit von Outsourcing-Resultaten legen. Dementsprechend gibt es eine Tendenz hin zu kürzeren, stark individualisierten Verträgen. Statt der puren Ausrichtung auf Kostensenkung erkennen Unternehmen zudem den Gesamtwert des Outsourcings: Es legt interne Kapazitäten frei und verschafft Zugriff auf innovative Prozesse und neueste Technologien. Hierbei wird auch die Globalisierung eine grosse Rolle spielen: Die Zusammenarbeit mit internationalen Anbietern eröffnet den Zugang zu kostengünstigen Ressourcen. Technologieseitig wird Virtualisierung wichtig sein. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Wir erwarten ein weiteres Marktwachstum, wenn es auch krisenbedingt etwas langsamer sein wird. Kaspar Geiser, Geschäftsführer und Mitinhaber der Aspectra AG Rainer Egli, Vorsitzender der Geschäftsleitung und VR-Vizepräsident der isource AG, Mitglied von SwissICT/Fachgruppe Sourcing Michael Kaufmann, Director Sales & Marketing und Mitglied der Geschäftsleitung der at rete ag Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Der Trend zum Teil-Outsourcing geht weiter. Es werden Anwendungen ausgelagert, die in den eigenen vier Wänden nicht mit dem geeigneten Personal, der nötigen Sicherheit und der gewünschten Performance betrieben werden können. Dadurch, dass viele Anwendungen browserbasiert und die nötigen Sicherheitsmechanismen zum Schutz dieser bereits vorhanden sind, werden neben den reinen Internet-/Extranet-Anwendungen auch vermehrt Intranet-Anwendungen ausgelagert. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Die Relevanz der IT wird auch 2010 weiter steigen. Projekte mit kleinen Investitionen werden wohl vorrangig bearbeitet. Vor allem das Teil-Outsourcing beziehungsweise das Outsourcing als Ergänzung zu einer Inhouse-Strategie dürfte davon profitieren. Laufende, in die Jahre gekommene Anwendungen und Infrastrukturen im Bereich Outsourcing werden auch 2010 weiter modernisiert. Cloud Computing und SaaS werden wohl Marketing-, nicht aber Technologieschlagworte sein. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Immer mehr Unternehmen stufen ihre ICT-Services als geschäftskritisch ein. Sie fordern daher folgerichtig sichere, hochverfügbare und «Disaster-Recovery»-fähige Lösungen. Hier sind wir bestens aufgestellt. Technologisch sind VDI-Lösungen auf dem Vormarsch. Entgegen der typischen Positionierung durch die Hersteller sehen wir dabei weniger die Kostenersparnis als Hauptnutzen als vielmehr die gesteigerte Flexibilität. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Wir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung. Trotz anhaltender Wirtschafts krise konnten wir unser überdurchschnittliches Wachstum fortsetzen. Der Personalbestand erhöhte sich dabei um über 10 Prozent, und die Finanzkennzahlen entwickeln sich ähnlich erfreulich. Wir werden unser Angebot im Bereich ICT-Automatisierung weiter vorantreiben. Schliesslich haben wir im Bereich Document Compliance Management mit einem neuen Angebot auf die Marktnachfrage reagiert. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Die wenigen sehr grossen internationalen Single- Provider-Outsourcing-Deals im Bereich Infrastruktur (Netzwerk, Telefonie, Security) zu erwähnen sind da beispielsweise Zurich Financial Services oder Credit Suisse scheinen keinen klaren Trend ausgelöst zu haben, sondern sind eher Einzelerscheinungen geblieben. Mittelständische und grosse Unternehmen sind aus unserer Beratungssicht besser gestellt, wenn sie einen Bestof-Breed-Ansatz anstreben und das Sourcing-Geschäft auf mehrere Anbieter aufteilen, eventuell unter dem Dach eines Management-Providers. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? In unserem Beratungsumfeld, insbesondere im Bereich Sourcing, setzt sich die positive Marktentwicklung weiter fort. Da (Out-)Sourcing-Projekte nicht täglich durch geführt werden, vertrauen viele mittlere bis grosse Enterprise-Kunden ihre Sourcing-Projekte unseren erfahrenen Beratungsteams an. 6

7 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM STATEMENTS Andy Hinder, Director Managed Services und Mitglied der Geschäftsleitung der Getronics (Schweiz) AG Stefano Trentini, Geschäftsführer von Capgemini sd&m in der Schweiz Thomas Wagner, CEO, Gründer und VR-Präsident der WAGNER AG Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Workspace Services werden vermehrt als Commodity betrachtet, die extern und bedarfsgerecht gesourct werden. Gleichzeitig finden neue Technologien Eingang in die Lösungen. Ich denke da an Themen wie Mobility, UCC und Virtualisierung (Desktop und Applikationen). Die Integration von neuen Technologien erfordert technisches Know-how, kombiniert mit IT-Prozess-Knowhow resultieren daraus effiziente und kostenoptimierte Betriebs lösungen. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Nach einem schwierigen Jahr 2009 glauben wir, das Schlimmste überstanden zu haben. Gewisse Frühindikatoren bestätigen dies und lassen uns zuversichtlich ins Jahr 2010 blicken. Im Bereich Managed Services sind wir noch etwas vorsichtig, was Prognosen angeht. Wir rechnen aber doch mit einer Erholung und einem Wachstum im einstelligen Prozentbereich. Sehr stark spüren wir einen Bedarf von international tätigen Firmen hinsichtlich global einheitlicher Workspace Management Services. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Unternehmen stellen sich zunehmend die Frage, inwiefern die Aufgabe der Pflege und Weiterentwicklung von bestehenden Systemen als Kernkompetenz angesehen werden soll. Bei der Aufteilung der Aufgabengebiete in «Change the Company» und «Run the Company» verlagert sich die Priorität zugunsten Letzterem. Dies wird auch begünstigt durch das Angebot an qualifizierter Unterstützung beim Outsourcing im Bereich von ALM. Somit kann sich die interne IT-Organisation bei gleichbleibender Servicequalität stärker auf strategisch wichtige Vorhaben konzentrieren. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Das Geschäftsjahr 2010 startet verhalten. Die weitere Entwicklung hängt von der Wahrnehmung in Bezug auf die Erholung der globalen und nationalen Märkte ab. Bei einer positiven Entwicklung konzentrieren sich die Unternehmen wieder vermehrt darauf, Marktpositionen auszubauen statt ausschliesslich auf Kosteneinsparungen hinzuarbeiten. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Im Markt für kleine oder mittelständische Unternehmen sehe ich weiterhin den Trend zum Full-Outsourcing. Unsere Kunden wollen sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und IT als Service beziehen. Generell stellen wir fest, dass die Verfügbarkeit der IT bei KMUs rasant an Bedeutung gewinnt und erkennen auch erste Einflüsse von «Green-IT». Die Akzeptanz und Sensibilisierung hinsichtlich dieses Zukunftsthemas nimmt rasch zu. Einfache und transparente SLAs sowie ein professionelles IT-Service Management werden Schlüsselelemente für eine erfolgreiche Zukunft sein. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Ich gehe von einer weiterhin positiven Entwicklung aus. Die WAGNER AG kann ihre Strategie weiter verfolgen und hat ein branchenübliches Wachstum geplant. Wir gehen auch davon aus, dass die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für viele Kunden anhalten und der Aufschwung je nach Branche gegen Ende 2010 spürbar wird. Herbert Ender, Chief Executive Officer der Atos Origin AG Schweiz Martin Vogt, Geschäftsführer und VR- Mitglied der vonroll itec ag Hans Blindenbacher, Geschäftsführer und Delegierter des Verwaltungsrats der Econis AG Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Die Optimierung des Preis-Leistungs-Verhältnisses wird selbstverständlich auch in diesem Jahr einer der Haupttrends des Outsourcing-Geschäftes sein. Zum einen wird man dies durch erhöhte Standardisierung der Prozesse und Lösungen erreichen. Zum anderen werden aber auch technologische Möglichkeiten, wie dies bei der Virtualisierung der Fall ist, vermehrt genutzt. In der Zeit nach einer Krise ist die Innovationsfähigkeit für uns wie auch unsere Kunden einer der wichtigsten Differenzierungsfaktoren, um vom Wachstum zu profitieren und Marktanteile gewinnen zu können. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Wir waren 2009 in der Lage, trotz eines schwierigen Marktumfeldes die Erwartungen zu erfüllen. Obwohl es noch nicht ganz klar ist, inwieweit sich der IT-Markt 2010 erholen wird, haben wir uns organisatorisch wie auch mit einem entsprechenden Lösungsportfolio positioniert, um von einem Aufschwung unmittelbar proftieren zu können. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Themen werden zu Trends, wenn genügend oft darüber gesprochen wird und Research-Firmen wie Gartner Group diese zu Trends erklären. Demnach ist die Frage klar mit Cloud Computing, SaaS, Virtualisierung und Green-IT zu beantworten. Mit Fokus auf den KMU-Markt ist die Frage etwas differenzierter zu betrachten: Einen Trend, den ich persönlich feststelle, ist der markante Anstieg von Outsourcing-Anfragen. Die bisher eher zurückhaltenden Schweizer KMUs werden 2010 verstärkt und ernsthaft die selektive Auslagerung ihrer IT-Systeme prüfen. Dabei sind neben den Trends vor allem Flexibilität, Preis, Verlässlichkeit und der Faktor Mensch von Bedeutung. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Wir rechnen im Geschäftsjahr 2010 mit einem erneuten Wachstum von über 25 Prozent im Outsourcing- Geschäft. Wir planen weitere Investitionen in den Ausbau unserer drei Rechenzentren, die Rekrutierung zusätzlicher qualifizierter IT-Fachkräfte sowie die Verstärkung unserer Marketingaktivitäten. Welche IT-Outsourcing-Trends zeichnen sich 2010 ab? Durch den technischen Fortschritt, insbesondere bei der Virtualisierung und dem zentralen Betrieb von IT- Infrastrukturen, können tiefere Kosten sowie eine höhere Verfügbarkeit garantiert werden. Die Verlagerung der eigenen IT-Infrastruktur in externe, zentrale Sourcing-Modelle wird zunehmen. Dies nicht nur aus Kostengründen. Die geforderte Professionalität sowie die zunehmenden regulatorischen Auflagen werden die Entscheidungsprozesse zur Auslagerung beeinflussen. Das Cloud Computing wird im Geschäftsbereich Einzug halten. Wie wird sich das laufende Geschäftsjahr aus Ihrer Sicht entwickeln? Die Auswirkungen der sich langsam abflauenden Wirtschaftskrise werden möglicherweise den Trend, ICT-Infrastrukturen auszulagern, beschleunigen. Dies stimmt uns für das laufende Geschäftsjahr positiv. Die Unternehmensverantwortlichen sind jedenfalls im Hinblick auf mögliche Einsparungen gut beraten, ihre IT-Strategie regelmässig zu hinterfragen. Dabei geht es darum, warum und welche IT-Leistungen sinnvoll selbst zu erbringen sind. 7

8 Special it outsourcing interview «Wir erleben eine stärkere Fokussierung bei den einzelnen Deals» trotz wirtschaftskrise ist outsourcing ein thema. Dabei muss man allerdings verschiedene ebenen unterscheiden. Zu diesem thema und vertraglichen tücken befragte die netzwoche Hans rudolf trüeb, professor an der universität Zürich und partner bei walder wyss & partners ltd. interview: christian walter Herr Trüeb, Roche-CIO Jennifer Allerton äusserte die Meinung, Outsourcing sei tot. Wie sehen Sie das? Es trifft zu, dass sich das geschäft im ersten Halbjahr 2009 verlangsamt hatte. Ich glaube aber nicht, dass das ein Indikator für die Zukunft ist. Allein im letzten Quartal 2009 gab es so viele outsourcing-transaktionen wie schon fünf Jahre nicht mehr sowohl in Europa als auch weltweit. Das geht aus den Zahlen hervor, die etwa gartner oder TPI publizieren. Ausserdem sollte man vorsichtig mit solchen Pauschalaussagen umgehen. outsourcing ist kein einheitliches Feld. Wie meinen Sie das? IT-outsourcing gliedert sich in verschiedene Bereiche. Das klassische outsourcing der IT- Infrastruktur, Application Development and maintenance (ADm) und das Business Process outsourcing (BPo). In meinen Augen sind vor allem BPo und ADm hinter den Erwartungen zurückgeblieben, wenn auch aus unterschiedlichen gründen. Die Infrastruktur-Transaktionen hingegen laufen sehr gut. mittlerweile handelt es sich in vielen Bereichen (Workplace, output management, Servicedesk) um commodities. Zumindest auf Ebene von ADM deckt sich Ihre Einschätzung dann mit der von Frau Allerton. Sie sagte, dass weniger als 25 Prozent der Applikationen bei den Top-100-Unternehmen outgesourct wurden. Sogar das scheint mir eine hohe Zahl. ADm ist notorisch schwierig, da es hier viele proprietäre und individualisierte Systeme gibt. outsourcing benötigt aber Standardisierung. Erschwerend hinzu kommt, dass es bei den Apps schnell ans Eingemachte geht. Sie sind businesskritisch und werden deshalb ungern aus der Hand gegeben. Wo liegen die Probleme beim BPO? Es ist erstaunlich, dass sich BPo-Produkte so schwer verkaufen. Dinge wie F&A (Finanzadministration und Accounting), Hr-Payroll und Procurement laufen definitiv in diese richtung. Aber es gibt zwei Einschränkungen. obwohl es immer mehr Produkte gibt und auch die Qualität steigt, sind diese noch nicht man lieber ein kleineres geschäft an, um seine Fixkosten zu decken. Der aktuelle Hype ist ja das Rechenzentrum aus der Wolke. Wie sehen Sie die Chancen, dass sich das Modell durchsetzt? Wesentlich besser als noch vor einem Jahr. Früher dachte ich, dass ist einfach der weitergesponnene grid-computing-gedanke, also etwas für Hacker und Freaks. mittlerweile gibt es aber interessante Angebote, die versprechen, die Kosten wirklich zu senken. natürlich müssen noch einige Fragen geklärt werden: wie kontrolliert ein Anbieter die grenzen seiner Wolke, wie sieht es mit dem Datenschutz aus und vor allem kann ich sicher sein, dass meine Daten nach dem Ende der geschäftsbeziehung auch wirklich vollständig gelöscht werden? Trotzdem sehe ich immer mehr requests for Proposal in diese richtung. Wo sehen Sie den Knackpunkt beim modernen Outsourcing? Ein guter Vertag ist das A und o. Der Kunde muss sicher sein, dass sein Partner bei Problemen reagiert, und zwar ohne dass die definierte Leistung leidet. Das wiederum schafft das nötige Vertrauen, damit ein Kunde sich auf das outsourcing einlässt. Was ist das wichtigste Vertragselement? Das recht, eine Beziehung zu beenden. Ist das genau definiert, ist es ein garant für Stabilität. Ist man jedoch dem anderen auf gedeih und Verderb ausgeliefert, ist das Desaster vorprogrammiert. Wer sich dessen bewusst ist, kann einen Vertrag so gestalten, dass beide Parteien bereit sind, an der Beziehung zu arbeiten. Woran scheitern die meisten Beziehungen? Die gründe sind meist chemischer natur. Da werden governance Fehler gemacht. Die Parteien setzen sich nicht oft und intensiv genug zusammen. man kann nicht einfach seine IT abgeben, die eigenen Skills müssen gehalten und entwickelt werden, wenn auch ihre rollen sich ändern. Am besten, man hat einen dedizierten Vendor manager, der Erfahrung mit dem outsourcen hat. Der weiss genau, wann er auf den Partner zugehen muss. Sie sind schon lange bei solchen Vertragsverhandelungen dabei. Was hat sich geänprofessor Hans rudolf trüeb, universität Zürich und partner bei walder wyss & partners ltd. auf dem nötigen niveau für eine massenadaption. Ausserdem greift man hier viel tiefer in die Prozesse ein als nur bei der Infrastruktur. Das sorgt ebenfalls für unwohlsein bei den Kunden. Welche Trends sehen Sie im Outsourcing? Effektiv dieselben wie vor einem Jahr. Wir erleben eine stärkere Fokussierung bei den einzelnen Deals. Früher hiess es einmal: «nimm meine IT, ich will nichts mehr damit zu tun haben.» Heute geht es um managed Services. Das sind nicht mehr nur grosse Deals. Die Volumina sinken, und die einzelnen Leistungen sind klar abgegrenzt und gekapselt. Auf diese Weise kann man leicht den Anbieter wechseln, ohne dass es zu Auswirkungen auf das gesamtgeschäft kommt. Eine zweite Tendenz ist die Erweiterung des Kundensegments. Swisscom IT Services zum Beispiel geht heute stark in den Kmu-Sektor. Outsourcing wird also zum Alltagsgeschäft. Sinken deshalb die Margen? Wahrscheinlich schon. commodities sind eben gewöhnlich dafür kann man kein grosses geld verlangen. Ausserdem müssen die eigenen Kapazitäten ausgelastet sein. Es gibt nichts Schlimmeres für einen outsourcer als ein halbleeres rechenzentrum. Da nimmt 8

9 Special it outsourcing interview Ingo Wolf: «Einen gewissen Grad an Produktionstiefe muss man sich erhalten» actelion gehört zu den Shootingstars der jungen Schweizer pharmaunternehmen. Seit anfang Jahr amtet ingo wolf als cio am Hauptsitz in allschwil (Bl). wie er mit seiner it-organisation den wachstumsplänen von actelion gerecht werden will, sagt er im interview mit der netzwoche. interview: thomas Brenzikofer, alexander wieg Herr Wolf, Anfang des Jahres sind Sie vom Head of Corporate IT zum CIO von Actelion aufgestiegen. Bislang gab es diese Stelle bei Actelion gar nicht. Was wird sich nun ändern? Zuvor war die IT bei Actelion sehr dezentral organisiert. Das heisst, die grösseren Länderniederlassungen hatten ihre eigene IT- Abteilung. Im vergangenen Jahr haben wir die IT-organisation nun zentralisiert und gleichzeitig globalisiert. Wie sieht die IT-Organisation denn heute konkret aus? Es gibt zwei Hauptbereiche: die Back-Endoperations sowie die Front-End-operations, die auch den Support für die niederlassungen leistet. Für das bessere IT-Business-Alignment haben wir zudem ein Demand- und Servicemanagement aufgebaut. In der IT fokussieren wir uns auf die übergreifenden Bereiche der Informatik. Die hochspezialisierten Fachapplikationen in der Forschung und Entwicklung werden hingegen von den betreffenden Abteilungen selbst betreut. Wie haben die Länderniederlassungen auf die Globalisierung und Zentralisierung reagiert? Haben Sie da nicht einigen Lokalfürsten ihr Einflussgebiet genommen? Wir haben Wert darauf gelegt, dass sich die Führungskompetenz nicht allein am Hauptsitz konzentriert. Zudem sind die IT-Stellen der Länderniederlassungen in einer eigenen organisationseinheit zusammengefasst, die ingo wolf Der gebürtige Deutsche ingo wolf stiess im Januar 2009 als Head of corporate it zu actelion. anfang 2009 wurde er zum chief information officer (cio) ernannt. vor actelion war ingo wolf in der geschäftsleitung von Fujitsu Services Deutschland sowie als vice president international Delivery Management bei Debis/t-Systems tätig. ingo wolf, cio von actelion: «Statt einfach ihre Standardpräsentation zum Besten zu geben, wünsche ich mir von den Anbietern, dass sie uns aufzeigen, worin ihr konkreter Nutzenbeitrag für Actelion bestehen könnte.» nicht vom Hauptsitz aus geleitet wird. Die Zentralisierung hat aber klar den Effekt, dass die Prozesse vereinheitlicht werden, was letztlich die Arbeit gerade auch der IT-Verantwortlichen in den niederlassungen vereinfacht. Sie müssen sich vorstellen, dass wir beim derzeitigen Wachstumstempo von Actelion pro monat zwischen 20 und 30 neue Arbeitsplätze einrichten müssen. Hierfür gibt es nun ein standardisiertes Verfahren. Wie sieht es auf der technologischen Ebene aus, hat man hier auch schon konsolidiert? Der Technologie-Stack von Actelion weist keine Besonderheiten auf. Von oracle über microsoft bis zu den Kollaborationslösunge n haben auch wir die üblichen Applikationen im Einsatz. Höchstens beim ErP bewegen wir uns mit Lawson etwas ausserhalb des mitteleuropäischen Standards. Was die Anwendungsebene anbelangt, sind wir derzeit daran, uns Überlegungen zu machen, wie wir diese so konsolidieren können, dass ein grösstmögliches Synergiepotenzial daraus resultiert. Normalerweise kennen vor allem grössere, gestandene Unternehmen das Problem des IT-Wildwuchses. Bei Unternehmen wie Actelion, Ende der 90er-Jahren gegründet, würde man dies nicht erwarten. um dem ungeheuren Wachstum der vergangenen zehn Jahre gerecht werden zu können, konnte man nicht auf alle Bereiche rücksicht nehmen. und so ist die IT einfach mitgewachsen. Dies ist durchaus nachvollziehbar. Jetzt ist indes ein gewisser reifegrad erreicht, der in der IT sehr wohl ein anderes Vorgehen notwendig macht. Dieser Wandel ist in unserer IT- Strategie auch ganz klar definiert. Dabei handelt es sich weniger um einen technologischen Wandel als vielmehr um eine Veränderung der Denkweise. In der IT-organisation muss vor allem der user-service im Vordergrund stehen. Das schnelle Wachstum setzt eine starke Ausrichtung auf unsere Kunden voraus. Hier haben wir in den letzten zwölf monaten sicher einen riesigen Schritt in die richtige richtung gemacht. Was bedeutet dies für die IT-Sourcing-Strategie? Die Hauptherausforderung liegt darin, die bislang versprengte Actelion-IT, die in allen Ländern bereits mit allen möglichen Anbietern zu tun hatte, als global Account zu positionieren. Wir werden Ende Februar bei uns eine gros se, von gartner moderierte Konferenz mit den definierten globalen Partnern abhalten. Davon erhoffe ich mir viel. Statt einfach ihre Standardpräsentation zum Besten zu geben, wünsche ich mir Anbieter, die in der Lage sind aufzuzeigen, worin ihr konkreter nutzenbeitrag für Actelion besteht. Ist Outsourcing dabei auch ein Thema? Ich war während der letzten Jahre gewissermassen auf der anderen Seite des Schreibtisches im Verkauf von IT-Services tätig. Ich kenne also die Argumente. und ich kann Ihnen versichern: Ein Full-outsourcing im klassischen Sinne rechnet sich in den seltens-4 9

10 Special SwiSS Special it Sourcing it outsourcing ForuM interview cases Case gt gt_einzug GT_Titel GT_Link Bildlegende Bildlegende. Quelle: xxxxxxxxx offene Kommunikation prägt die Firmenkultur von actelion: Dies widerspiegelt sich nicht nur im neubau des Firmenhauptsitzes durch die architekten Herzog & de Meuron, sondern infobox auch text in den infobox investitionsschwerpunkten text der it. Bildquelle: Actelion Case actelion und Seine gt wichtigsten it-lieferanten gt_einzug GT_Titel actelion, 1997 gegründet in allschwil (Bl), GT_Link beschäftigt heute mehr als 2200 Mitarbeitende in über 25 ländern und erzielte während der ersten neun Monate 2009 einen umsatz von 1,3 Milliarden Franken, was einem plus von 22 prozent gegenüber dem vorjahr entspricht. Hauptumsatzträger von actelion ist das blutdrucksenkende Mittel tracleer. in der it setzt actelion auf folgende lieferanten: Das erp-system stammt von lawson. Die Datenbanken sind von oracle. Beim Server setzt man auf wintel und ibm, für die Datenspeicherung (Storage) auf Hitachi Data Systems, beim Desktop auf Dell. Die officeanwendungen liefert Microsoft, als client hat man sich für lotus notes entschieden. auch bei den weiteren collaborationanwendungen setzt man auf ibm-lösungen. infobox text infobox text im Bereich videoconferencing kommen sowohl cisco- wie tandberg-produkte zum einsatz. ten Fällen. Zudem wird durch das outsourcing meist der Status quo zementiert. Dadurch nimmt man einem unternehmen jedoch die möglichkeit, Innovationen voranzutreiben und an ihnen zu partizipieren. Einen gewissen grad an Produktionstiefe muss man sich erhalten. Bestimmte Bereiche der IT werde ich deshalb nie aus der Hand geben. Das heisst aber auch, dass es durchaus Bereiche gibt, die Sie aus der Hand geben? Ja, im rahmen eines prozessualen outtasking. So betreiben wir tagsüber unser rechenzentrum selbst, abends hingegen erfolgt die Übergabe ans Servicecenter von getronics in Budapest, von wo aus die Infrastruktur über nacht betreut wird. Einen 24-Stunden-Betrieb über sieben Tage aufzubauen, würde für uns keinen Sinn ergeben. Auf der anderen Seite können wir durch diese Vereinbarung aber weiterhin die Kompetenz im Haus behalten. Welche technologischen Innovationen sehen Sie denn, die für Actelion absolut zukunftsrelevant sind und deshalb nicht aus den Händen gegeben werden dürfen? Eine technologische Innovation, deren umsetzung bei Actelion schon sehr weit fortgeschritten ist, stellt die Virtualisierung dar. Auch über die möglichkeiten des cloud computing diskutieren wir. Allerdings betrachten wir die Entwicklung aufgrund der Sicherheitsproblematik noch aus kritischer Distanz. Kein Technologietrend im eigentlichen Sinn, aber sicher im Auge zu behalten, ist die ex plosionsartige Vermehrung der Daten. Auch hier müssen neue Wege gefunden werden, wie diese auch künftig in den griff zu bekommen ist. Gibt es Bereiche, in denen Sie mit der Actelion- IT eine Pionierrolle anstreben? Wo wir sicher schon sehr stark sind, ist beim Einsatz von collaborations-anwendungen. unternehmensweit nutzen wir Lotus notes und Quickr sowie die chat-software Sametime. Zudem hat jeder mitarbeiter Zugang zu Videoconferencing und Telepresence. Hier werden wir auch in Zukunft einen unserer Investitionsschwerpunkte setzen. Können Sie denn mit solchen Tools als IT im Business besonders leicht punkten oder ist dies heute einfach State-of-the-Art in der Pharmaindustrie? Eine offene Kommunikation gehört zur Firmenkultur von Actelion. Insofern müssen wir die Erwartungshaltungen unserer mitarbeiter durch den Einsatz entsprechender Lösungen erfüllen können. gerade in der Forschung und Entwicklung arbeitet man kontinental verteilt in virtuellen Teams zusammen. Somit erhält der Informationsaustausch einen hohen Stellenwert. Deshalb ist es nur logisch, dass wir uns als IT auch Überlegungen machen, wie wir auf diesem gebiet innovativ sein können. Das heisst aber auch, Sie haben keine Probleme, für solche Innovationen Budget freizubekommen? Bildlegende nein, das IT-Budget entwickelt sich bei Actelion im Allgemeinen positiv und Quelle: folgt xxxxxxxxx dem Bildlegende. Wachstum des unternehmens. Insofern bin ich als cio in einer privilegierten Situation. Die Erkenntnis, dass Visionen eben auch einen gewissen Handlungsspielraum voraussetzen, gehört sicher zu den Stärken von unternehmen wie Actelion. < 10

11 Special it SwiSS outsourcing it FacHartiKel ForuM interview Titel «Warum sollten wir als Hoster eine ERP- Titel Software vermieten?» lead vor zehn Jahren als asp-provider gestartet, hütet sich aspectra heute davor, sich das wort cloud computing auf die lead werbefahnen zu schreiben. Stattdessen setzt man auf klassisches webhosting. im interview sagt geschäftsführer Kaspar lead. geiser, autor warum. interview: thomas Brenzikofer gt Herr Geiser, inwiefern hat sich das Hosting- Business gt_einzug den vergangenen Jahren verändert? GT_Titel GT_Link Es zeichnet sich schon länger ab, dass viele unternehmen ihre Webapplikationen immer weniger selbst betreiben wollen. oft, weil die interne IT einen 24-Stunden-Support an sieben Tagen der Woche gar nicht bieten kann. Da Webanwendungen zunehmend geschäftskritisch werden, ist dies jedoch meist notwendig. Vor allem im vergangenen Jahr war festzustellen, dass diejenigen Projekte, die auf den markt gekommen sind, diesen Anspruch stellen und dementsprechend substanziell waren. Da immer mehr Applikationen ins Netz wandern, müsste der Markt ja boomen? Boomen ist zu viel gesagt. Aber es stimmt, die geschäfte entwickeln sich gut. Heute trauen unternehmen dem Hoster auch zu, mit sensitiven Daten umzugehen. Das war vor ein paar Jahren noch nicht der Fall. Das Web ist heute reif geworden. Das merken wir auch an der Art von Anwendungen, die wir heute betreiben. Zum Beispiel? Etwa Identity-management-Plattformen, beispielsweise im Versicherungsgeschäft, das sich mehr und mehr ins Internet verlagert hat. Heute muss sich jeder Broker bei jeder Versicherung mit einer eigenen Identifikationslösung anmelden. Künftig wird er dies über ein zentrales System tun, das wir hosten. Das gleiche machen wir für einen Ärzteverbund. Dabei geht es nicht nur um den Betrieb der Infrastruktur, sondern auch um die gewährleistung des Erstkontakts und Support-Leistungen, die wir als Hoster übernehmen können. Sind Sie hier als Hoster nicht schon fast Cloud-Anbieter? nein, überhaupt nicht. Wir von Aspectra sehen uns auch nicht veranlasst, uns diesen Hype auf die Fahne zu schreiben. Ich sehe nicht ein, weshalb wir als Hoster beispielsweise eine ErP-Software vermieten sollen. Sie könnten damit doch ihren Markt vergrössern? Für den Verkauf einer ErP-Anwendung fehlt mir doch die Expertise. Etwas anderes ist es, wenn etwa ein ErP-Spezialist kommt und seine ErP- Bildlegende Kaspar geiser, geschäftsführer von aspectra: Bildlegende. Quelle: xxxxxxxxx «Als ASP-Anbieter hatten wir uns damals vor allem auf E-Commerce fokussiert. Letztlich waren einfach die Softwarelösungen nicht reif genug.» Anwendung als Service betreiben oder anbieten möchte. Hierfür stellen wir unsere Hosting- Dienstleistungen sehr gern zur Verfügung. Aber die Software selbst in die Hände zu nehmen und anzubieten, ziehe ich nicht in Betracht. Fürchten Sie denn nicht um Ihr Geschäft, wenn immer mehr Anbieter, wie Google oder Amazon, Hosting als Cloud-Services anbieten? google ist für mich eine Blackbox. Wieso sollte ein Schweizer unternehmen google oder einem anderen Anbieter seine Daten und Anwendungen anvertrauen wollen? Vielleicht ist dies sinnvoll für gestreamte Videoinhalte, etwa wenn man im rahmen eines Public Broadcasting für eine gewisse Zeit sehr grosse Serverleistungen braucht. Aber bei geschäftskritischen Applikationen sehe ich das weniger. Was hier zählt ist ja vor allem der Support und die nähe zum Kunden, und genau das können die grossen cloud-anbieter nicht anbieten. Im Firmennamen von Aspectra steckt ja das Kürzel ASP, ist man ein gebranntes Kind? Das lässt sich wohl nicht abstreiten. Als ASP- Anbieter hatten wir uns damals vor allem auf E-commerce-Anwendungen fokussiert. Letztlich waren einfach die Softwarelösungen nicht reif genug. Als kleiner Webhoster hat man dennoch überlebt, obwohl auch die Grossen ins Geschäft eingestiegen sind? Ein grossanbieter kann für einen Fünfzigmann-Betrieb nun mal nicht den gleichen Service bieten, wie wir dies als Kleinanbieter tun. Dies ist unser Vorteil. Das heisst aber auch, dass Sie eigentlich gar nicht mehr wachsen dürften? gewissermassen stimmt das auch. Vergangenes Jahr hatten wir 15 neue Projekte umgesetzt, das war fast zu viel. Kundenzufriedenheit und marge ist für uns wichtiger als umsatzwachstum und marktanteilgewinn. Aber man muss sich fokussieren. man kann nicht einfach alles anbieten. Deshalb sind wir nicht auch noch ISP, Entwickler und Webdesigner. Inwiefern kann oder hat die Virtualisierung im Hosting-Geschäft Einzug gehalten? Für unsere Kunden setzen wir nach wie vor nur dedizierte Systeme ein. Aber im Bereich Testing und Entwicklung sowie vor allem für das Desaster recovery und Business continuity sind virtualisierte umgebungen sehr sinnvoll. Im Kerngeschäft sind also noch keine virtualisierten Server im Einsatz? nein, das würden unsere Kunden auch nicht wollen. Das wäre so ähnlich, wie wenn man vom dezidierten zum Shared Hosting zurückginge. Sicher lässt sich mit Virtualisierung bei der Hardware geld sparen. Aber die Infrastruktur wird auch komplexer. Früher hatte man ein Server und ein Betriebssystem oben drauf. Heute befindet sich dazwischen noch eine Virtualisierungssoftware. Wenn man also die Hardware ersetzt, muss man das ganze System obendrauf auch neu konfigurieren und austesten. Der Aufwand, ein Virtualisierungssystem zu betreiben und auszubauen, ist also nicht Name zu text unterschätzen. Im schlimmsten Fall handelt man sich eine ewige Baustelle ein. Die rechnung: früher zehn rechner, heute nur noch drei, gleich 70 Prozent weniger Aufwand, geht so nicht auf. < 11

12 Special it outsourcing StuDie Schweizer Unternehmen, ihre Informatik und eine Prognose für das Jahr 2015 Wie wird die informatik in Schweizer unternehmen im Jahr 2015 aussehen und wie gestaltet sich der arbeitsplatz der Zukunft? Die universität St. gallen und Swisscom sind diesen Fragen gemeinsam in einer Studie nachgegangen und sind dabei auf einige überraschende antworten gestossen. Marcel urech unternehmen erachten diese als hoch genug, um Wissen in der organisation zielgerecht zu nutzen. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass 51 Prozent der cios und 36 Prozent der ceos eine breite Informationsteilung als ein risiko erachten. In der gestaltung ihrer IT Services geben sich die Schweizer unternehmen flexibel: Zwei von drei haben intern eine IT-Kapazitätsplanung aufgebaut und schon heute Verträge mit Providern flexibel gestaltet. Kostenaspekte sind dabei aber nur für 34 Prozent ein Antriebsfaktor. Vielmehr erhoffen sich die Befragten Qualitätssteigerungen (74 Prozent) und eine bessere Time-to-market (44 Prozent). Die jüngere generation würde gerne ihre endgeräte auch am arbeitsplatz benutzen doch die unter nehmen sind nicht darauf vorbereitet. Bildquelle: Fotolia Welche Bedürfnisse hat der mitarbeiter von morgen und wie soll man diesen begegnen? Welche Transformationsprozesse wird die Informatik auslösen und wie werden sich diese auf das Businessumfeld auswirken? und welchen Weg müssen Entscheidungsträger einschlagen, um ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen? mit der branchenübergreifenden Studie «IT in Schweizer unternehmen 2015» zeigt das Institut für Wirtschaftsinformatik der universität St. gallen in Zusammenarbeit mit Swisscom IT Services auf, wie sich cios, ceos, cfos und IT-Service-Provider die unternehmenslandschaft der Zukunft vorstellen. Eine Analyse der fünf Trendcluster user centric Business, Information Intelligence, Flexible IT, IT & Business Alignment und Sustainability zeichnet ein validiertes Zukunftsbild auf Basis einer umfassenden Befragung von Schweizer unternehmen. Unbefriedigte Bedürfnisse am Arbeitsplatz «noch sind die nach 1980 geborenen Digital natives bereit, Einschränkungen in ihrer Arbeitsgestaltung zu akzeptieren. In Zukunft wird dies aber immer weniger der Fall sein», hob Heiko Timmerkamp, Product Portfolio manager für Enduser-Services bei Swisscom, noch im Januar den Warnfinger. Die Studie zeigt nun, dass tatsächlich Handlungsbedarf besteht: nur gerade 37 Prozent der Befragten haben erkannt, dass unterschiedliche mitarbeitergruppen verschiedene Anforderungen stellen. So würde zum Beispiel gerade die jüngere generation ihre eigenen Endgeräte auch gerne am Arbeitsplatz benutzen doch nur 29 Prozent der unternehmen sind da rauf vorbereitet. 73 Prozent stufen dies gar als Sicherheitsrisiko ein, und fast die Hälfte aller Teilnehmer gibt seinem Personal keine möglichkeit, Inhalte aktiv mitzugestalten. «Schweizer unternehmen können die entstehenden Bedürfnisse heute und in Zukunft nur unzureichend erfüllen», heisst es denn auch in der Studie. Noch mangelt es an Transparenz Doch wie gehen Schweizer unternehmen mit der steigenden Flut von Informationen um? gut, sagt die Studie. So gaben über 70 Prozent der Befragten an, sich auf eine verlässliche und bedarfsgerecht aufgearbeitete Datenbasis abstützen zu können. An der Transparenz mangelt es jedoch: nur gerade 40 Prozent der CEOs und CIOs mit unterschiedlichen Vorstellungen «Durch erfolgreiches IT & Business Alignment kann die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und die finanzielle Performance verbessert werden», besagt der Bericht. Doch was versteht man darunter? man ist sich uneins: Während 55 Prozent aller cios der meinung sind, dass die Informatik hauptsächlich den Anforderungen des Business folgen sollte, wollen 46 Prozent der ceos und cfos die IT in erster Linie als Hebel zur optimierung ihres unternehmens einsetzen. 95 Prozent der Befragten planen mindestens in einem Prozessbereich eine Performanceverbesserung, die Hälfte sogar in drei oder mehr. Dabei will jedes fünfte unternehmen auf outsourcing setzen. Immer wichtiger wird auch der Bereich Sustainability: Bereits heute ist die nachhaltigkeit von IT-Investitionen für mehr als die Hälfte der Befragten ein zentrales Entscheidungskriterium. Den grössten Hebel erhofft man sich dabei von Virtualisierungstechniken. Besonders für cios werde das Thema darum in Zukunft an Bedeutung gewinnen, so die Studie. Das Fazit ist positiv: «generell möchten die unternehmen vermehrt intelligente Lösungen einsetzen, um den co2-ausstoss zu verringern und die Energieeffizienz zu verbessern.» ob das auch umgesetzt wird, steht allerdings noch in den Sternen. 12

13 SPecIAl SWISS IT SOURcInG FORUM FAchARTIKel IT-Outsourcing für KMUs Stellen Sie sich vor, Sie wären einen ganzen Tag ohne IT! Was während des Urlaubs durchaus ein erstrebenswertes Ziel sein kann, ist im Businessalltag unvorstellbar: IT ist heute unverzichtbar für Grossunternehmen wie auch für KMUs. Doch welche Anforderungen haben KMUs an einen Outsourcing-Partner? Martin Vogt Der enormen Bedeutung der IT wird bei gross unternehmen durch eigene, redundante IT-Systeme und entsprechend grossen IT-Abteilungen rechnung getragen. Im Kmuumfeld hingegen wird IT oftmals als ein «notwendiges Übel» und als Kostentreiber betrachtet. Die Kosten sollten tief sein, die IT jedoch mit maximaler Verfügbarkeit jederzeit stabil und zuverlässig funktionieren. Mögliche IT-Betriebsvarianten Die Entscheidung, welche IT-Betriebsvariante ein unternehmen wählt, ist von vielen Faktoren abhängig: benötigte SLAs, Verfügbarkeit von internen Ressourcen (Personal, Know-how, Infrastruktur), benötigte Flexibilität, Kosten, risikoanalyse usw. Folgende IT- Betriebsvarianten werden heute in der Praxis angewendet: Anforderungen eines KMU an den IT- Outsourcing-Partner Was wünscht sich der Kmu-unternehmer eigentlich? Erfüllen «Hype»-Themen wie zum Beispiel SaaS, cloud computing, Web 2.0, SoA, green-it und andere wirklich die Bedürfnisse eines Kmu? Der unternehmer wünscht sich im grunde genommen neben der Erfüllung der technischen Anforderungen Ein typischer IT Setup bei Schweizer KMUs Viele Kmus haben ihre IT gut im griff solange der bewährte mitarbeiter, der alles weiss und immer verfügbar ist, das unternehmen nicht verlässt. oftmals trifft man im Kmu-umfeld folgende Konstellationen an: Fehlende IT-Strategie und zu wenig Einbezug der IT in relevante Businessentscheide Eigene kleine IT-Abteilung mit hoher Abhängigkeit von einzelnen Personen, meist ohne Stellvertretungen Einzelner Serverraum, ohne Zutrittskontrolle, notstrom-aggregat, usv-anlagen und Klimaanlagen Manuelles Backup mit bestenfalls externer Auslagerung der Bänder Keine Service Level Agreements (SLAs) IT wird als Kostenfaktor betrachtet Grosser Fokus auf «Betrieb» statt auf «Innovation» Ein Ausfall der IT über längere Zeit ist für das unternehmen unvorstellbar, ein Verlust der Daten wäre katastro phal. um risiken wie Brand- oder Wasserschäden, Strom- und netzwerkausfall, Hardwaredefekte, Datenverlust, Mitarbeiter-Vergehen (Sabotage, Diebstahl usw.) sowie höhere Gewalt wirkungsvoll zu reduzieren, müssten Kmus ihre IT-Budgets markant erhöhen oder eine andere Betriebsvariante in Betracht ziehen. Martin Vogt ist Geschäftsführer und Mitglied des VR der vonroll itec ag in Gerlafingen vonroll-itec.ch Die wichtigsten Anforderungen eines KMU an einen Outsourcing-Partner. Bildquelle: vonroll itec ag Inhouse-Betrieb mit eigenen Ressourcen Inhouse-Betrieb mit eigenen und fremden Ressourcen (Outtasking) Full oder selektives Outsourcing in ein rechenzentrum einer outsourcing-firma Nutzen von Software-as-a-Service-Angeboten (SaaS) Wie kann ein unternehmen die richtige Betriebsvariante festlegen? Das Abwägen und gewichten der Pro- und Kontraargumente führen zur richtigen Lösung. In erster Linie gilt es, vorhandene Bedürfnisse und risiken zu analysieren, massnahmen zur minimierung derselben zu treffen und das restrisiko zu kennen und zu akzeptieren. Ein Full outsourcing (Auslagerung der gesamten IT) oder ein selektives Outsourcing (nur bestimmte Teile der IT) minimiert die IT-Ausfallwahrscheinlichkeit, da ein outsourcing-provider die genannten risiken professionell abdeckt. beim outsourcing eine bezahlbare, verlässliche IT mit einem Partner, der auf Veränderungen rasch und flexibel reagieren kann. Die wichtigsten Anforderungen eines Kmu an den outsourcing-partner sind in der Abbildung wiedergegeben. IT-Outsourcing für KMUs der richtige Partner Internationale grosskonzerne wählen mit Vorliebe grosse internationale outsourcing- Firmen. Analog dazu sollten Kmus einen outsourcing-partner wählen, der ihre Bedürfnisse versteht, die notwendige Flexibilität anbietet und auf gleicher Augenhöhe kommuniziert. Dabei wird neben klaren Service Level Agreements und technischen Anforderungen in Zukunft vermehrt auch der Faktor Mensch entscheidend für die Wahl des richtigen Partners sein. 13

14 SPeCIAL SWISS IT SOurCInG FOrum CASeS Lekkerland lagert IT an Atos Origin aus Europas grösster Kiosk- und Tankstellenlieferant Lekkerland sorgt 24 Stunden am Tag dafür, dass Brötchen, Schokoriegel, chips, Zigaretten, Eiscreme, Tiefkühlpizza und Eiskratzer zur richtigen Zeit am richtigen ort im regal stehen. Hinter diesem komplexen Logistiksystem steht die Tochtergesellschaft Lekkerland information systems (Lis) gmbh, die Teile ihrer IT an den internationalen IT-Dienstleister Atos origin ausgelagert hat, um sich den wechselnden marktbedingungen besser anpassen Atos Origin AG Industriestrasse Wallisellen Switzerland T: F: zu können. Der Fünf-Jahres-Vertrag mit einem Volumen über 25 millionen Euro umfasst das Applikationsmanagement und die IT-Infrastruktur, der Betrieb des rechenzentrums verbleibt bei Lis. Damit ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern besonders wichtig. «mit der Auslagerung von Teilen der IT an Atos origin verfolgen wir zwei Ziele», sagt Dr. Thomas Pirlein, geschäftsführer der Lekkerland information systems gmbh. «Vorrangig wollen wir die Flexibilität unserer ITLeistungen erhöhen und darüber hinaus die Kosten senken.» Lis liefert die IT-Leistungen für den gesamten Lekkerland-Konzern mit seinen insgesamt elf europäischen Tochtergesellschaften. Lekkerland beliefert etwa Tankstellen-Shops, Kioske, Tabakwarenfachgeschäfte, getränkefachmärkte, Kaufhäuser, Fast-Food-Ketten, Bäckereien, Kantinen und convenience-stores mit einem Vollsortiment aus Tabak- und Süsswaren, getränken, Snacks, Fast Food, Frische-Artikeln, non-food sowie Prepaid-guthaben für Handys und das Internet. Aufgrund seiner hohen Logistikkompetenz bilden die SAP-Logistik-Anwendungen das «Herzstück» der IT des grosshandelsunternehmens. Im rahmen des Vertrags gilt es neben dem Qualitätsmanagement auch Qualitätsverbesserung zu integrieren, insbesondere die risiken für den Betrieb des SAP-LogistikTools zu verringern. «Wir haben besonders mit unserer Erfahrung in den Bereichen SAP, retail und Logistik gepunktet», sagt Winfried Holz, ceo Atos origin, Deutschland, Zentraleuropa, mediterrane Länder und Afrika. «So konnten wir uns gegen den starken Wettbewerb als bester outsourcing-partner empfehlen.» Am 1. november 2009 hat Atos origin das Applikationsmanagement, das Service Desk sowie die Field- und netzwerkservices vollständig von Lis übernommen und seitdem komplett betreut. Die neuen Atos-origin-mitarbeiter arbeiten weiterhin an ihren gewohnten Standorten die meisten bei Lis in Frechen bei Köln. Das Papier als Spiegel des Qualitätsgedankens Drucken ist für Electrosuisse, den Verband für Elektro-Energie und Informationstechnik, wichtig. Ein schön gestalteter und gedruckter Prüfbericht bringt die Qualität des Inhalts auch optisch zum Ausdruck. Viele Handbücher und Prüfberichte, die das Qualitätsbewusstsein der technischen Fachleute widerspiegeln, entstehen inhouse. Xerox verantwortet als externer outsourcingdie Xerox 700 Digital Color Press. Bildquelle: Xerox partner die Kopierumgebung des Vermen, das die nötige Kontinuität, eine hohe bands und betreut mit einem mitarbeitenkompetenz und technologische Qualität den vor ort das Inhouse-Druckzentrum. mit gewährleistet. Xerox setzt Electrosuisse auf ein unternehwie wichtig das bedruckte Papier selbst heute immer noch ist, belegt der Ausstoss im von Xerox betreuten Druckzentrum. Die Xerox 700 Digital color Press druckt mehr als Farbseiten und etwa gleich viele Schwarzweiss-Seiten jeden monat. neben Xerox AG dem Betrieb der 700 Dc hat Xerox mit dem Lindenstrasse 23 Postfach CH-8302 Kloten outsourcing den Druckerpark im ganzen Tel.: Haus mit fünf multifunktionsgeräten des Typs Work centre 7346 optimiert. Qualität steigern und Kosten senken Die seit dem Start der Kooperation erzielten resultate sprechen für die unternehmerische Entscheidung, die Kopierumgebung an Xerox auszulagern. Die Qualität der Druckerzeugnisse aus dem Kopieren hat sich seit Beginn der Partnerschaft deutlich verbessert und der aufwendige und teure Einkauf von Verbrauchs- und Ersatzteilmaterial verschiedener Hersteller ist weggefallen. mühsame Diskussionen rund um die Stellvertretungen im Druckzentrum finden nicht mehr statt, und die Öffnungszeiten sind klar geregelt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die einzelnen Abteilungen jetzt in der Lage sind, ihre Kopierkosten transparent nachzuvollziehen. Pro mitarbeitendem und Jahr kann Electrosuisse einen substanziellen Kostenblock einsparen. obschon insgesamt nicht weniger gedruckt wird, wird bewusster gedruckt. Die einzelnen Abteilungen sind dazu angespornt, ihre Druckkosten im griff zu behalten. SWISS IT SourcIng Forum netzmedien ag 14

15 SPeCIAl SWISS IT SOURCInG FORUM FACHARTIKel Security Outsourcing ja, aber wie? IT Security Management ist Vertrauenssache: Firmen vertrauen ihrem Chief IT Security Officer (CISO) die Sicherheit ihrer IT und damit einen Teil der Sicherheit ihrer Businessprozesse an. Häufig stehen jedoch die sich aus dem Risk Management ergebenden Anforderungen im Kontrast zum vorhandenen Budget und Know-how der Firma. Michael Kaufmann, Stefan Gallati Es zeigt sich, dass in umfragen Kostendruck, der Bedarf nach 7 x 24-Services und fehlendes Know-how in den Firmen als grösste Herausforderungen im Security-umfeld genannt werden. managed Security Services können gemäss einer umfrage der Aberdeen group in vielerlei Hinsicht hilfreich sein. Heute sind managed Security Services verfügbar, deren zugrunde liegende Technologie erprobt («mature») und deren Betrieb zeit- sowie kostenintensiv ist. Zudem ist immer mehr Spezialisten-Know-how erforderlich. In diese Kategorien fallen zum Beispiel die Services managed Firewall, Intrusion Detection, Vulnerability & Patch management, Anti- Virus/Anti-Spam und content Filtering. Hier kommt das Thema Security outsourcing ins Spiel, das heisst die Evaluation eines managed Security Services Provider (mssp) auf die Agenda des cisos. Beim outsourcing von definierten Security Services an einen vertrauenswürdigen Partner stellt sich jedoch die Frage, wie die Qualität der Security Services gemessen, bewertet und weiterentwickelt wird. Security SLA und KPI Service Level Agreements (SLAs) für Security Services erlauben es, die definierten Sicherheits levels zu messen und die Erreichung von Zielen durch reports transparent zu machen. SLAs im Security outsourcing basieren auf internen oder externen Standards (ISo 27001/2), beinhalten das recht auf Auditierung Michael Kaufmann ist Mitglied der Geschäftsleitung der at rete ag Stefan Gallati ist Senior Consultant und Partner der at rete ag Gemäss einer Umfrage sind Managed Security Services in vielerlei Hinsicht hilfreich. Quelle: Aberdeen Group, Januar 2008 und regeln die Aufteilung der Verantwortung. Insbesondere der letzte Punkt hat bei Security Services ein besonderes gewicht, da die Verantwortung über die Einhaltung des geforderten Sicherheitslevels nicht aus der Firma delegiert werden kann und bereits ein zukünftiger Wechsel des mssp oder ein Insourcing in die aktuelle Betrachtung einfliessen muss. Das Security SLA beschreibt deshalb die governance und funktioniert gemäss dem «Shared Accountability model». Das bedeutet, dass bei Prozessen, die eine Veränderung der Security-Infrastruktur (z.b. Firewall rulechanges) zur Folge haben, immer interne Stellen zusammen mit dem mssp beteiligt sind. Dadurch wird die interne Verantwortung wahrgenommen und nur die Durchführung an den mssp delegiert. Key Performance Indicators (KPIs) für Security Services sind an den management- Zielen für die Informationssicherheit auszurichten. Sie zielen darauf ab, die Sicherheitsrisiken so klein wie möglich zu halten. Beispielsweise könnte bei einem managed Intrusion Detection Service als managementziel das Erkennen und Behandeln von Attacken und somit die Steigerung der Verfügbarkeit des betroffenen IT-Service definiert sein. Aktives Security Service Level Management Service Level management ist eine interne Disziplin, die nicht eingekauft werden kann. Die internen Verantwortlichkeiten müssen vor einer Evaluation von managed Security Services festgelegt werden und die Verantwortlichen sind früh in die gestaltung von SLAs einzubeziehen. Der (interne) Service manager definiert die Service Levels nach seinen Bedürfnissen, setzt ihre Einhaltung durch und passt diese den geschäftsanforderungen an. Dazu sind flexible SLAs zu erstellen, die es erlauben, kritische SLA-Parameter nach einem zuvor festgelegten Prozedere zu ändern. Im Fall von SLA-Verletzungen gibt es somit keine starren Kompensationszahlungen, sondern ein Teil der monatlichen Servicegebühren wird als risikobetrag definiert, der als Kompensationszahlung fällig wird, wenn die kritischen Service Levels nicht eingehalten werden. Zudem kann der Kunde während der Vertragsdauer Einfluss darauf nehmen, welche Service Levels als kritisch eingestuft werden. Dazu sind im Vertrag die kritischen KPIs zu definieren. Das SLA wird durch den verhandelten risikobetrag und den zugehörigen gewichteten KPIs ein kundenspezifischer, integraler Bestandteil des Vertrages mit dem mssp. Aktives Service Level management führt dazu, dass die SLAs flexibel den Kundenanforderungen angepasst werden können. Diese flexiblen SLAs bieten eine grosse Hebelwirkung und damit einen grossen Anreiz zur Einhaltung der kritischen Service Levels. Jedoch verlangen sie auf der Kundenseite Fachkenntnisse für die Ausarbeitung eines «eigenen» SLAs, für das aktive «Bewirtschaften» der Service Levels, für die exakte Definition der KPIs, für ein regelmässiges controlling der «SLA reports» und ebenso Kenntnisse der geschäftsanforderungen. Es empfiehlt sich daher für die meisten Firmen, bei einem Security-outsourcing-Projekt einen erfahrenen externen Partner beizuziehen. 15

16 SPECIAL SWISS IT SOURCING FORUM CASES Uster Technologies setzt auf selektives Outsourcing Bereits 2002 hatte uster Technologies ihre Informatikinfrastruktur, das ErP-System und den Helpdesk an einen externen Partner ausgelagert. Allerdings erwies sich dieses Full outsourcing für das schnell wachsende unternehmen als zu starr. Die geschäftsleitung von uster Technologies entschied sich daher, das IT-Betriebsmandat aufzuteilen und als selektives outsourcing neu zu vergeben. Das heisst: Das ErP-System, in diesem Fall SAP, und die IT-Infrastruktur sollten an je ein im entsprechenden Bereich spezialisiertes unternehmen COMICRO-NETSYS AG Pünten Wangen Telefon: ausgelagert werden. «comicro-netsys ist ein Partner, der uns zuhört und versteht», sagt Thomas Dressendörfer, chief Financial officer bei uster Technologies. «comicro-netsys versteht die hohen Anforderungen an eine vernetzte IT- Infrastruktur und ist in der Lage, die Dienstleistungen unseren Anforderungen anzupassen.» Massgeschneiderte Leistungen rund um die Uhr Der Professionalitätsanspruch von uster Technologies an die Informatik ist mit der Entwicklung des unternehmens gestiegen. «Eine professionelle Informatikinfrastruktur ist das Fundament, ja die Voraussetzung für unser Wachstum und unseren markterfolg. Dank comicro-netsys können wir uns jederzeit auf unsere IT verlassen und uns auf das konzentrieren, was dem unternehmen einen echten mehrwert bringt», ist Thomas Dressendörfer überzeugt. USTER Quantum 2 auf Spulmaschine Bildquelle: COMICRO-NETSYS AG BZ Bank setzt auf integrale ICT-Gesamtlösung mit dem Einsatz der IcT-gesamtlösung ToSo von swisspro hat die BZ Bank die gesamte interne und externe Kommunikation ohne medienbruch auf eine integrale, hochsichere und skalierbare Plattform gestellt. und sie hat sich damit auch im Bereich der Informationsund Kommunikationstechnologie in die Poleposition gebracht. Die BZ Bank gilt zu recht als ausgesprochen weitsichtig und innovativ. nun hat sie sich für den Einsatz der «IcT-Arbeitsplatz-gesamtlösung» ToSo entschieden. Diese von swisspro entwickelte Plattform vereint sämtliche heute denkbaren Daten-, Sprach- und Videoapplikationen in einem ganzheitlichen IP-basierten System. ToSo erfüllt hinsichtlich Sicherheit und Verfügbarkeit höchste Standards Faktoren, die namentlich für Finanzdienstleister, Treuhandfirmen und Versicherungen von enormer Wichtigkeit sind. swisspro AG Sihlquai Zürich «Damit wir unser anspruchsvolles geschäft auch in Zukunft mit grosser Effizienz betreiben und unsere Kundschaft mit hochstehenden Services bedienen können, sind wir auf eine hochkarätige IcT-Infrastruktur angewiesen», äussert sich Dieter göldi, geschäftsleitungsmitglied und Projektverantwortlicher bei der BZ Bank. ToSo lässt sich den individuellen Kundenbedürfnissen entsprechend konfigurieren und beinhaltet sämtliche Funktionen wie etwa VoIP, performante Webanbindung, uc usw. Bemerkenswert ist das der gesamtlösung zugrunde liegende Lizenzmodell. Anstelle einer kostenintensiven Beschaffung der gesamten IcT-Infrastruktur sowie von zusätzlichen, oft nicht planbaren Wartungs- und Support-Kosten basiert ToSo auf einem transparenten Finanzierungs- und Wartungsmodell. Fixe Kosten pro Arbeitsplatz beinhalten sämtliche, in einem kundenspezifischen SLA definierte Dienstleistungen wie Wartung und Support oder Patchund upgrade-management. neben technischen Aspekten legte die BZ Bank grossen Wert auf erfolgsrelevante Faktoren des IcT-Partners. «Wir waren darauf bedacht, ein unternehmen zu evaluieren, das in sämtlichen Aufgaben- und Themenbereichen zu Hause ist und sein interdisziplinäres Know-how In nur drei Monaten war die ICT-Lösung ToSo bei der BZ Bank implementiert. Bildquelle: swisspro bereits mehrfach unter Beweis gestellt hat», äussert sich göldi zu den Auswahlkriterien. «Für uns ist es zentral, für die gesamte IcT-Infrastruktur auf ein und dasselbe unternehmen setzen zu können von der VoIP-Telefonie über das netzwerk bis hin zu den einzelnen Arbeitsplätzen und office-applikationen.» Laut göldi musste sich das unternehmen ferner durch eine schweizweite Präsenz sowie durch ein umfassendes Dienstleistungsportfolio auszeichnen, das sämtliche Projektschritte abdeckt. «Professionalität, von der Planung über das Architektur- Design, die umsetzung bis hin zum langfristigen Betrieb und unterhalt der gesamten Infrastruktur diese Forderung war uns unabdingbar.» 16

17 SpeCIAl SWISS IT SOuRCInG FORuM FAChARTIKel Outsourcing: Die Transformation vom reinen Kostennutzen zum globalen Mehrwert Beim Outsourcing geht es heute nicht mehr nur darum, Kosten zu sparen, sondern vor allem auch um den Know-how- Transfer. Zudem werden die eigenen IT-Ressourcen für andere wichtige Aufgaben frei und die Spezialisten können sich wieder auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren. Stefan Metzger Kaum eine geschäfts-«philosophie» hat sich in den vergangenen Jahren so häufig gewandelt wie das outsourcing von IT- und Prozessdienstleistungen. Zu Beginn der Entwicklung ging es im Prinzip nur darum, Kosten zu senken. Externe Anbieter, oft in denkbar geringer räumlicher nähe, nahmen den unternehmen die lästigen Verarbeitungsaufgaben ab. Als durch den technischen Fortschritt auch ein global verteiltes IT-modell möglich wurde, nutzten die IT-Service-Anbieter die chance, in Länder mit niedrigen Kosten auszuweichen. Weitere Einsparpotenziale waren die Folge. Kurzfristig schienen solche modelle sehr erfolgreich. Die negativen Aspekte zeigten sich jedoch schnell waren doch derartig grosse «monolithische» Strukturen gleich auf mehreren gebieten zum Scheitern verurteilt. IT-Dienstleistungen werden künftig dort erbracht, wo dies am effizientesten möglich ist, rund um den Outsourcing wird für KMUs interessanter Immer dann, wenn vielschichtige IT-Strukturen an einem ort konsolidiert sind, steigt dass risiko, dass Eigenschaften wie die Agilität, die Produktivität und die Anpassungsfähigkeit an neue geschäftsmodelle auf der Strecke bleiben. Immer komplexere und einen ständigen Wandel einfordernde Projekte verschärfen das Problem: ohne den ständigen Austausch zwischen Kunde und Anbieter sind viele von ihnen heute kaum mehr umsetzbar. Doch erneut droht gegenwind: Vor dem Hintergrund einer Wirtschaft unter Druck, rückt das Thema Kosten erneut auf die ersten Plätze der Agenda. mehr denn je glauben viele unternehmen, dass Inhouse-Projekte das ideale modell für ihre Bedürfnisse sind. meist steckt dahinter die Vorstellung, auf diese Weise eine engere Kontrolle und Steuerung ausüben zu Stefan Metzger ist Country Managing Director von Cognizant in der Schweiz Globus. Bildquelle: Fotolia können. Aber auch die möglichkeit, das risiko auf einen Partner abzuwälzen, spielt im Hinterkopf der Entscheider eine gewichtige rolle. In dieser Hinsicht könnten die Zeiten gar nicht besser sein: Jeder IT-Dienstleistungsanbieter weiss, dass Projekte heutzutage erhebliche Kostenentlastungen und eine nachweisbar hohe Effizienz bringen müssen. umso günstiger sind derzeit die Voraussetzungen, hier mit einem outsourcing-partner einen guten Deal aushandeln zu können. Das Thema outsourcing wird somit auch für kleine und mittlere unternehmen immer interessanter. Die Erfahrungen der grösseren unternehmen mit professionellen Anbietern lassen bei dieser gruppe die Bedenken erheblich schrumpfen. Ein Trend, der sich in den kommenden monaten noch verstärken wird. Zudem hat sich bei vielen Firmen die Einsicht durchgesetzt, dass es nicht allein die Kosten sind, die den Ausschlag über Pro oder Kontra eines outsourcing-projektes geben. Denn im Idealfall bringt der outsourcing-anbieter nicht nur Entlastung in Sachen IT-Dienstleistungen, es findet auch ein Know-how-Transfer statt. gerade die wichtige Expertise im aktuellen Web-2.0-umfeld ist auf diese Weise denkbar einfach zu erhalten. Auf der anderen Seite werden eigene IT-ressourcen für andere wichtige Aufgaben frei. Statt beispielsweise repetitive Test-routinen vor wichtigen updates durchführen zu müssen, können die Spezialisten in der gewonnenen Zeit die strategischen Projekte vorantreiben. Sich auf das Kerngeschäft konzentrieren Damit allerdings hat die weitere Entwicklung gerade erst begonnen. Besonders die Verfügbarkeit und die steigende Akzeptanz von cloud-computing-technologien werden den nächsten grossen Wandel einleiten: IT-Dienstleitungen werden künftig dort erbracht, wo dies am effizientesten möglich ist, rund um den globus. Die dazu nötigen Infrastrukturen in unternehmen selbst werden immer schlanker und lassen sich somit einfacher verwalten. gleiches gilt für geschäftsprozesse. Auch hier sind die ersten Prozesse auf Abruf bereit. Egal, ob es um die Beurteilung von Schadensfällen im Versicherungswesen oder um medikamententests in der Pharmaindustrie geht: Firmen werden vermehrt Prozesse auslagern, um sich verstärkt auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Ein starker Partner, der aus neutraler Sicht die Vor- und nachteile verschiedener modelle beurteilen kann, ist dabei unabdingbar. 17

18 SpeCIAL SWISS IT SOurCING FOrum CASeS Loeb-Gruppe fokussiert sich auf Kerngeschäft In einer restrukturierungsphase prüfte die Loeb Ag, Bern, für den Weiterbetrieb ihrer IT auch die Variante «Infrastruktur-outsourcing». mit der Erarbeitung der Entscheidungsgrundlagen beauftragte sie die Soberano-Sourcing gmbh. Das Projekt wurde termin- und budgetgerecht realisiert. Die Loeb Ag hatte sich klare Ziele für ihre neue IT gesetzt: Skalierbarkeit, reduktion der risiken, Qualitätssicherung und last but not least Kosteneffizienz. Soberano führte zusammen mit dem Loeb-management (ceo, cfo und cio) ein outsourcing-assessment durch, um die strategischen rahmenbedingungen, Soberano-Sourcing GmbH Speichergasse Bern T: F: Businessanforderungen sowie die sinnvolle IT- Wertschöpfungstiefe zu bestimmen. Daraus resultierte ein Pflichtenheft, auf dessen Basis vier Provider ihre offerten abgaben. Die Entscheidung fiel auf die in4u Ag, deren Leistungen den Datacenter-Betrieb, den Support der lokalen Endgeräte wie Drucker und Kassen, die Anwendungen sowie die Koordination der Software-Partnerfirmen umfasste. Den Partnern Loeb, in4u und Soberano gelang eine sehr erfolgreiche migration ohne Störung des Tagesgeschäftes. «Wir haben alle Ziele erreicht», freut sich Fabian Imwinkelried, cio der Loeb Ag, «und dies im Zeit- und Kostenrahmen». nun kann sich der cio auf die Kernaufgaben wie Value Delivery (unterstützung der relevanten geschäftsprozesse), risk management (Schutz der Vermögenswerte, Bewahrung der Handlungsfähigkeit und die Sicherung des Fortbestandes des unternehmens) und compliance (Überprüfung der Einhaltung von gesetzlichen, regulatorischen und branchenbezogener Verpflichtungen) konzentrieren und so die Entwicklung des unternehmens Nach einem erfolgreichen IT-Infrastruktur-Outsourcing konzentriert sich die Loeb AG nun noch besser auf ihre Kunden. Bildquelle: Soberano mit modernster IT-Technologie vorantreiben. «mit Soberano haben wir einen verlässlichen Partner gefunden, der uns auf diesem für uns bis dahin unbekannten gebiet kompetent und souverän unterstützt hat», erklärt Fabian Imwinkelried den Erfolg des outsourcing- Konzeptes. Sicherheit nach Mass mit Managed Security Services terreactive AG Kasinostrasse 30 CH-5001 Aarau T: F: Wenn es um die Sicherheit bei der IT-Infrastruktur geht, setzt die Stadt Aarau auf die Fachkompetenz und Erfahrung von terreactive. Die Spezialisten für IT-Sicherheit beraten die städtische Verwaltung in zentralen Fragen sowohl bei der Strategie als auch bei der Architektur. Im rahmen von managed Security Services sorgt terre- Active als externer Partner für den reibungslosen Betrieb der IT-Sicherheitssysteme. Zu den Aufgaben der Sektion organisation und Informatik der Stadtverwaltung Aarau gehört unter anderem der Betrieb und die permanente Wartung der gesamten IT-Infrastruktur. Die Informatiker versorgen die rund 300 Pc-Arbeitsplätze verteilt auf 22 Standorte und mit über 90 verschiedenen Fachapplikationen mit allen erforderlichen EDV-Dienstleistungen und betreiben rund 75 Server beschloss die Stadt, für die mitarbeitenden der Verwaltung eine Webmail-Lösung einzuführen. Im Vorfeld wurde dazu ein IT-Security Audit bei terreactive in Auftrag gegeben, um die bestmögliche Sicherheit abzuklären. nach den guten Erfahrungen beim Security Audit fiel schnell einmal der Entscheid, auch die umsetzung des Firewall-Projektes mit terre- Active zu realisieren. «Wir konnten uns beim Audit von der Kompetenz und der Erfahrung von terreactive überzeugen», sagt Adrian gloor. «Hervorragende referenzen, ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis, die sehr schnelle reaktionszeit sowie die lokale Verankerung waren weitere gründe, warum wir uns für terreactive als Partner entschieden haben.» Als zweites Element der ganzen Sicherheitslösung kommt ein mail-gateway gegen die lästigen Spam und Viren zum Einsatz. mittels reporting werden alle Informationen über den -Verkehr aufgezeigt. Auf diese Weise haben die IT-Verantwortlichen jederzeit den Überblick und erkennen Anomalien sehr schnell. Vervollständigt wird der Schutz durch einen Proxy-Server auf Linux-Basis. Weil die Stadt Aarau sämtliche Dienstleistungen als managed Services bei terreactive bezieht, entsteht für die IT-Abteilung weniger Arbeit das setzt ressourcen für andere Tätigkeiten frei. Alle Systeme werden konstant durch terreactive überwacht und die Konfigurationen gesichert, damit eine mögliche Abweichung vom normalbetrieb frühzeitig erkannt wird und darauf reagiert werden kann. Die Zusammenarbeit ist von klaren Prozessen und Abläufen geprägt. So nehmen die ITmitarbeiter der Stadt Aarau keinerlei Systemänderungen vor, sondern stellen entsprechende Anträge bei terreactive. Erst wenn durch terre- Active eine sorgfältige Sicherheitsüberprüfung durchgeführt wurde und die Bedenkenlosigkeit der Anpassung bestätigt ist, wird diese auch vorgenommen. Dies dient zum einen der Qualitätssicherung, zum anderen garantiert das Vier- Augen-Prinzip ein maximum an Sicherheit. 18

19 SpEcIAL SWISS IT SOURcING FORUM FAchARTIKEL IT-Outsourcing im KMU Effizienzsteigerung oder Augenwischerei? Nur zu oft ist zu beobachten, dass in wirtschaftlich unstabilen Zeiten bewährte Konzepte und Ansätze auf eher emotionale Art und Weise in Zweifel gezogen werden. Zeit also, dem IT-Outsourcing im KMU eine Lanze zu brechen und mit neuen und alten Vorurteilen aufzuräumen. Rainer Egli Dass sich ein Kmu im Zuge des IT-outsourcings in eine gewisse Abhängigkeit von seinem Partner begibt, lässt sich nicht bestreiten. Diese Abhängigkeit bewegt sich jedoch im rahmen jeder anderen Partnerschaft mit Zulieferern, Dienstleistern oder anderen marktpartnern des unternehmens. mit dieser kaum spürbaren, darüber hinaus vertraglich bis ins letzte Detail regelbaren «Abhängigkeit» sind jedoch Vorteile verbunden, die kaum überschätzt werden können. In einer gut funktionierenden outsourcing-partnerschaft eröffnet sich dem Kmu beispielsweise der Zugang zu neuen Kompetenzen und Technologien, was sonst nur mit überproportionalem Zeit- und Personalaufwand geschafft werden könnte. Rainer Egli ist Geschäftsleiter und VR-Vizepräsident der isource AG Förderung der eigenen Kompetenzen Darüber hinaus erwirbt sich ein Kmu mit dem outsourcing ein Höchstmass an Sicherheit in sämtlichen Belangen, welches sich in diesem umfang kaum zu vernünftigen Bedingungen im eigenen Haus garantieren liesse. Im Weiteren bringt beispielsweise auch das Lizenzenmanagement durch den outsourcing-partner deutlich mehr Entlastung als Abhängigkeit. Selbstverständlich wird mit dem outsourcing auch Know-how aus dem unternehmen ausgelagert. Ebenso klar ist jedoch gleichzeitig, dass wichtiges Know-how im Kmu verbleiben oder dort sogar neu aufgebaut werden muss. Vernünftige outsourcing-konzepte sehen zum Beispiel vor, dass der First-Level-Support im Sinne der Flexibilität und der kürzestmöglichen reaktionszeit stets im unternehmen selbst erbracht werden soll. Dass sich das Kmu dabei auf das Wissen und die Erfahrung des aussenstehenden Partners verlassen kann, führt letztlich sogar zu qualitativ gesteigerten internen Kenntnissen und Kompetenzen. Anders formuliert heisst dies: Das IT-outsourcing schafft Kapazitäten für die Förderung der Kernkompetenzen im Kmu. Entlastung der Unternehmensführung oft gehört, aber kaum bewiesen ist die Behauptung, dass durch das IT-outsourcing im Kmu Arbeitsplätze wegrationalisiert würden. Dazu klar festzuhalten ist, dass dies niemals ein primäres Ziel des outsourcings sein darf. Vielmehr führt die Auslagerung der IT zu einer internen Verlagerung der vorhandenen ressourcen auf unternehmensspezifische und erfolgsrelevante Tätigkeitsfelder. Sicher aber können mit dem outsourcing jene nur zeitweise und bei absoluten Peaks erforderlichen Überkapazitäten reduziert oder eben ausgelagert werden. Basis für eine effiziente, erfolgsorientierte unternehmensführung ist das Delegieren an fachlich ausgewiesene mitarbeitende oder Partner. Die Kunst dabei besteht darin, einerseits den umfang der delegierten unternehmerischen Aufgaben und Entscheidungen genau zu definieren und andererseits unverrückbare Kontrollmechanismen vorzusehen. genauso verhält es sich beim IT-outsourcing: mit massgeschneiderten, kundenspezifischen Lösungen und klar geregelten Kompetenzen wird die unternehmensführung durch die Auslagerung entlastet, es wird freie Kapazität für die Kernkompetenzen geschaffen und damit insgesamt die Effizienz im unternehmen gesteigert. Die Kontrollfunktionen und die letztliche Entscheidungskompetenz bleiben aber in jedem Fall beim beauftragenden Kmu. Reduktion der Kapitalbindung nicht zuletzt sind auch die finanziellen Aspekte des IT-outsourcings ein oft heiss diskutierte s Thema. Lassen sich nun echte Kosteneinsparungen erzielen oder kommt die Auslagerung der IT eher einem finanziellen Fass ohne Boden gleich? Tatsache ist und bleibt, dass das outsourcing nicht zu übersehende Vorteile für die unternehmensfinanzen bietet: So sind beispielsweise nur die effektiv erbrachten Selbstverständlich wird mit dem Outsourcing auch Know-how aus dem Unternehmen ausgelagert. Bildquelle: Fotolia Leistungen zu bezahlen und zwar nach klar kalkulierten Vorgaben. gleichzeitig wird aufgrund des wegfallenden Investitionsvolumens die Kapitalbindung massiv reduziert, sodass die Tcos (Total cost of ownership) deutlich optimiert werden können. Verschiedentlich wird befürchtet, dass beim IT-outsourcing aufgrund nicht vorhersehbarer oder in der Kalkulation nicht berücksichtigter Faktoren die Kostentransparenz verlorengehe. Der Alltag zeigt jedoch ein ganz anderes Bild: Aufgrund der gemeinsam erarbeiteten IT-Strategien und der daraus abgeleiteten klar geregelten Zusammenarbeit wird der gesamte IT-Bereich zuverlässiger, kalkulierbar, und die finanziellen risiken in diesem absolut geschäftskritischen Bereich werden minimiert. Der eigentliche «glaubenskrieg» zwischen Befürwortern und gegnern des IT-outsourcings wir sich wohl niemals ganz ausräumen lassen. umso wichtiger ist es deshalb für ein unternehmen, das sich näher mit der Thematik befassen möchte, den sicheren, seriösen und erfahrenen outsourcing-partner zu wählen. Dass bei dieser Wahl, neben allen rationalen Evaluationsfaktoren, auch das persönliche Vertrauensverhältnis letztlich eine gewichtige rolle spielt, bringt eine durchaus sympathische, sehr menschliche Komponente in das manchmal so abstrakt anmutende und heiss diskutierte Thema IToutsourcing. 19

20 SpECiAL SWiSS it SouRCiNG FoRum CASES Microsoft Dynamics AX Outsourcing in zwei Wochen Ein going Live eines komplexen ErP-Systems in zwei Wochen! Eine grosse Herausforderung, die die vonroll itec ag, gerlafingen, zusammen mit der JEnSEn-grouP, Burgdorf, angenommen und erfolgreich umgesetzt hat. Wie kam es dazu? Die JEnSEn-grouP hatte ihre microsoft Dynamics AX ErP Infrastruktur bei einem outsourcing-provider im Ausland betrieben. Im Frühling 2009 suchte die JEnSEn-grouP eine Alternative dazu in der Schweiz und hat die vonroll itec ag auf Empfehlung des schweizerischen Applikationspartners eingeladen, eine outsourcing-offerte einzureichen. Was zunächst nach einer normalen Ausschreibung aussah, entwickelte sich zu einem vonroll itec ag Bahnhofstrasse 270 CH-4563 Gerlafingen Tel notfall szenario: mitten in der offertphase liefen die Systeme beim ausländischen outsourcing- Partne r derart instabil, dass sie nicht mehr benutzbar waren. Fabian Lutz, Head of IT der JEnSEn-grouP, kontaktierte den geschäftsführer der vonroll itec ag in seinen Ferien. Per Handschlag wurde aus der Ferne vereinbart, dass die vonroll itec ag einerseits die dedizierte Server-Hardware beschafft, andererseits unverzüglich mit der Installation einer temporären Lösung beginnt. Als microsoft Dynamics AX Infrastructure competence center konnte die vonroll itec ag hierfür ihre auf modernster IBm- Technologie basierende Test- und Demoentwicklungsumgebung nutzen. Die Spezialisten der vonroll itec ag installierten microsoft Dynamics AX auf der temporären umgebung, stellten zusammen mit dem WAn-Partner Swiss com die netzwerkverbindung sicher und übernahmen über das Wochenende die komplette Datenbank. nach nur zwei Wochen konnten die Benutzer Live gehen mit stabilen Systemen und höherer Performance. Einen monat später wurde die definitive Systemlandschaft in Betrieb genommen, wodurch sich die Performance und Ausfallsicherheit nochmals erhöhten. Durch den flexiblen, skalierbaren Aufbau der Infrastruktur wurde die Basis für das geplante Wachstum der JEnSEn-grouP auf bis zu 200 ErP-user geschaffen. In der Zwischenzeit hat die JEnSEngrouP der vonroll itec ag auch ihre gesamte microsoft-exchange-umgebung anvertraut. Aus einer kurzfristigen notlage entstand eine nachhaltige und enge Partnerschaft. Auslagerung der IT-Infrastruktur und die Auswirkungen Die IT-Infrastruktur der SV (Schweiz) wurde bis Ende 2002 teils selbst betrieben und unterhalten, teils war sie an spezialisierte unternehmen ausgelagert worden. Die SAP-Applikationen wurden inhouse weiterentwickelt, das netzwerk, die clients und die Server am Hauptsitz sowie der Helpdesk von SV-eigenen mitarbeitern betrieben und unterhalten. Wie in den meisten unternehmen ist die IT historisch gewachsen, was viele verschiedene Systeme und Technologien zur Folge hatte. Sie war geprägt von einer hohen Standardisierung bei den clients in den 331 Betrieben, einer guten internen Applikationsbetreuung Econis AG Neumattstrasse 7 CH-8953 Dietikon Werkstrasse 37 CH-3250 Lyss Arsenalstrasse 4 CH-6005 Luzern und einem kompetenten Helpdesk. Die IT- Infrastruktur allerdings hatte das Ende des Lebenszyklus', erreicht und die Server und Serversysteme hinkten der Standardisierung im client-bereich hintenher. Zudem war das Know-how für den Betrieb und unterhalt der IT-Infrastruktur auf wenige mitarbeiter beschränkt, was ein gewisses gefahrenpotenzial in sich barg. Diese Faktoren veranlassten die geschäftsleitung, die bisherige IT-Sourcing-Strategie zu überdenken und schliesslich neu zu gestalten. Die neue IT-Strategie basiert auf zwei grundsätzen: Aufgaben, die unternehmensspezifisches Know-how erfordern, werden selbst erbracht. IT-Aufgaben, die nicht zur Kernkompetenz von SV gehören, werden ausgelagert. Dies hiess: outsourcing der gesamten IT- Infrastruktur. Die Ziele der Auslagerung waren klar: Die Bereitstellung einer leistungsfähigen, modernen IT-Infrastruktur mit hoher Verfügbarkeit und Sicherheit. Dabei sollte eine einfache, einheitliche Lösung gefunden und ein hoher Standardisierungsgrad bei Hard- und Software erreicht werden. Die Leistungen und die Beziehungen zwischen SV und den outsourcing-partnern musste durch entsprechende Service-Levels vertraglich geregelt werden. Eine Konsequenz der neuen Strategie war die reduktion des mitarbeiterbestands des netzwerk- und Informatikteams. Ein grossteil der mitarbeiter wurde von Econis übernommen und betreut mit unterstützung des Econis- Know-how weiterhin SV (Schweiz) und mittlerweile auch andere Kunden. Als Bindeglied und coach wird vor ort ein mandatsbetreuer eingesetzt, der zusammen mit dem IT-manager SV Schweiz für die Koordination der Services und die Qualitätssicherung besorgt ist. «mit der Auslagerung der IT-Infrastruktur erreichten wir eine weitgehende Standardisierung der Infrastruktur und eine verstärkte Konzentration auf unsere Kernkompetenzen. Zudem wurden unsere IT-Kosten innerhalb von drei Jahren um 25 Prozent reduziert, bei kontinuierlicher, hoher Servicequalität», so Heinz giezendanner, cfo der SV (Schweiz) Ag. 20

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