Die visuelle Wahrnehmung

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1 Die visuelle Wahrnehmung

2 Die visuelle Wahrnehmung In BE geht es daneben auch um haptische, auditive und Bewegungswahrnehmung. Tradition aus dem Zeichenunterricht - Bild

3 Ziele Wirklichkeit ist eine Konstruktion Wahrnehmung ist immer Interpretation wichtige Gestaltgesetze und optische Täuschungen

4 Was wissen Sie, was wollen Sie erfahren? grüne Zettel rote Zettel

5 Der Mensch als Organismus schlecht Umwelt Was ist zu tun? Organismus gut Modell selbst gemacht Wahrnehmung

6 Der blinde Fleck

7 Experiment von Scheiner mit aufgeschnittenem Ochsenauge (René Descartes)

8 130 Millionen Zellen auf der Größe einer Briefmarke

9

10 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick

11 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz

12 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick!

13 Ein paar Versuche Wahrnehmung nimmt Zeit in Anspruch

14 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick! Wahrnehmung als Interpretation

15 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick! Wahrnehmung als Interpretation Wahrnehmung/Wirklichkeit im Laufe der Evolution und der individuellen Entwicklung (Ontogenese)

16 Wahrnehmung dient dazu, dass der Organismus in der Welt zurecht kommt. Unterscheidung zwischen relevant und irrelevant. Zwischen Figur und Grund.

17 Der Organismus als (mehr oder weniger) geschlossenes autopoetisches System. mit struktureller Koppelung Autoren zum radikalen Konstruktivismus: P. Watzlawick, H. v. Foerster, S.J. Schmidt, E. v. Glasersfeld, U. Maturana, G. Roth, N. Luhmann...

18 Faktor : auf 1 Retinaganglienzelle kommen zentrale Neuronen, Gerhard Roth: Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Frankfurt a.m. 1997, S.124 Spiegelneuronen

19 Gerhard Roth: Das Gedächtnis ist unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan.

20 Wahrnehmungskonstanz: Form Farbe Voraussetzung für eine stabile Welt/Wirklichkeit

21 Raumwahrnehmung - nah Disparität - ungleiche Netzhautbilder Konvergenz - Neigungswinkel der Sehachsen Akkomodation - Anpassung der Linsen an unterschiedliche Entfernungen

22 Raumwahrnehmung - fern Überkreuzung / Überschneidung

23 Raumwahrnehmung - fern Größenunterschiede

24 Raumwahrnehmung - fern Höhenlage

25 Raumwahrnehmung - fern Helligkeitsunterschiede - stärkerer Kontrast zum Hintergrund - näher Farbunterschiede - warme Farben vorn, kalte weiter hinten Luftperspektive Relative Bewegung

26 Um ein Bild identifizieren zu können, kann ein Minimum an Informationen ausreichen.

27 Gestaltgesetze nach Wertheimer und Metzger (Achtung: beziehen sich meist auf Bilder!) Ordnungsfaktoren: Einfachheit, Regelmäßigkeit, Gleichgewicht, Symmetrie, Geschlossenheit &c.

28 einfache Interpretation Bewegungsblindheit

29 Nähe

30 Außenseite

31 Innenseite

32 Ähnlichkeit und Symmetrie

33 Einfachheit

34 Durchgehende Linie

35 Wissen bzw. Erfahrung trennt die Figur vom Grund

36

37

38

39

40 Kippbilder

41 Necker Würfel

42 Vexierbild - S. Dalí

43 Figur - Grund Umrisslinie Teil der Figur Rubinscher Becher

44

45 Relativität der Wahrnehmung

46 Müller-Lyer-Täuschung

47 Kontext

48 Parallel?

49 Krümmungstäuschung nach Ehrenstein

50 Poggendorf - Täuschung

51

52

53

54 Licht von links oben!

55

56 Die visuelle Wahrnehmung 1

57 Die visuelle Wahrnehmung In BE geht es daneben auch um haptische, auditive und Bewegungswahrnehmung. Tradition aus dem Zeichenunterricht - Bild 2

58 ä T G w Ip o ktk W 3Z g u E sch,d ye ilm zb n ra F

59 t Z ü f? o S w 4W g u E sch,d ye ilm zb n ra F

60 Der Mensch als Organismus schlecht Umwelt Was ist zu tun? Organismus gut Modell selbst gemacht Wahrnehmung 5

61 Der blinde Fleck 6

62 Experiment von Scheiner mit aufgeschnittenem Ochsenauge (René Descartes) 7

63 130 Millionen Zellen auf der Größe einer Briefmarke 8

64 9

65 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick 10

66 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz 11

67 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick! 12

68 A tz W V 13p g u E sch,d ye ilm zb n ra F

69 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick! Wahrnehmung als Interpretation 14

70 Gesehen wird im Gehirn. Licht stört die Rezeptoren, diese melden die Störung weiter. Klick-klick-klick-klick intensive Reizung erhöht die Frequenz alle Nervenreizungen machen nur Klick-Klick! Wahrnehmung als Interpretation Wahrnehmung/Wirklichkeit im Laufe der Evolution und der individuellen Entwicklung (Ontogenese) 15

71 Wahrnehmung dient dazu, dass der Organismus in der Welt zurecht kommt. Unterscheidung zwischen relevant und irrelevant. Zwischen Figur und Grund. 16

72 Der Organismus als (mehr oder weniger) geschlossenes autopoetisches System. mit struktureller Koppelung Autoren zum radikalen Konstruktivismus: P. Watzlawick, H. v. Foerster, S.J. Schmidt, E. v. Glasersfeld, U. Maturana, G. Roth, N. Luhmann... 17

73 Faktor : auf 1 Retinaganglienzelle kommen zentrale Neuronen, Gerhard Roth: Das Gehirn und seine Wirklichkeit, Frankfurt a.m. 1997, S.124 Spiegelneuronen 18

74 Gerhard Roth: Das Gedächtnis ist unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan. 19

75 Wahrnehmungskonstanz: Form Farbe Voraussetzung für eine stabile Welt/Wirklichkeit 20

76 Raumwahrnehmung - nah Disparität - ungleiche Netzhautbilder Konvergenz - Neigungswinkel der Sehachsen Akkomodation - Anpassung der Linsen an unterschiedliche Entfernungen 21

77 Raumwahrnehmung - fern Überkreuzung / Überschneidung 22

78 Raumwahrnehmung - fern Größenunterschiede 23

79 Raumwahrnehmung - fern Höhenlage 24

80 Raumwahrnehmung - fern Helligkeitsunterschiede - stärkerer Kontrast zum Hintergrund - näher Farbunterschiede - warme Farben vorn, kalte weiter hinten Luftperspektive Relative Bewegung 25

81 Um ein Bild identifizieren zu können, kann ein Minimum an Informationen ausreichen. 26

82 Gestaltgesetze nach Wertheimer und Metzger (Achtung: beziehen sich meist auf Bilder!) Ordnungsfaktoren: Einfachheit, Regelmäßigkeit, Gleichgewicht, Symmetrie, Geschlossenheit &c. 27

83 .aeb_skx :/w o 28fItp g u E sch,d ye ilm zb n ra F

84 Nähe 29

85 Außenseite 30

86 Innenseite 31

87 Ähnlichkeit und Symmetrie 32

88 Einfachheit 33

89 Durchgehende Linie 34

90 Wissen bzw. Erfahrung trennt die Figur vom Grund 35

91 36

92 37

93 38

94 39

95 Kippbilder 40

96 Necker Würfel 41

97 Vexierbild - S. Dalí 42

98 Figur - Grund Umrisslinie Teil der Figur Rubinscher Becher 43

99 44

100 Relativität der Wahrnehmung 45

101 Müller-Lyer-Täuschung 46

102 Kontext 47

103 Parallel? 48

104 Krümmungstäuschung nach Ehrenstein 49

105 Poggendorf - Täuschung 50

106 51

107 52

108 53

109 Licht von links oben! 54

110 55

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