Digital in NRW stellt seine Angebote für Unternehmen

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1 Seite 1 von 5 Digital in NRW stellt seine Angebote für Unternehmen in OWL vor Industrie 4.0 ist der entscheidende Faktor, um die Wettbewerbsfähigkeit des verarbeitenden Gewerbes in OstWestfalenLippe zu sichern. Die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen, ist gerade für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Herausforderungen verbunden. Aufbauend auf den Ergebnissen des Spitzenclusters it s OWL werden jetzt in zwei Projekten neue Unterstützungsangebote für Unternehmen entwickelt: Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand und Industrie 4.0 für den Mittelstand. Das Spektrum der kostenlosen Angebote reicht von individueller Beratung, Schulungen und Erfahrungsaustausch über Demonstrationszentren und Quick Checks bis hin zu Kooperationsprojekten Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it s OWL Clustermanagement GmbH erläutert: Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe mit neuen Technologien bis 2025 ihre Produktivität um bis zu 30 Prozent erhöhen und ihre Kosten um 20 bis 30 Prozent senken können. Die Einführung von Industrie 4.0 muss Schritt für Schritt erfolgen und ist für jedes Unternehmen unterschiedlich. Wir haben im Spitzencluster it s OWL viele Lösungen und Kompetenzen aufgebaut, die wir mit den neuen Angeboten für kleine und mittlere Unternehmen nutzbar machen wollen. Wolfgang Marquardt, Prokurist der OstWestfalenLippe GmbH, verdeutlicht die Ausrichtung der neuen Angebote: Wir wollen Betriebe in allen Branchen des verarbeitenden Gewerbes und darüber hinaus dabei unterstützen, die Potenziale von Industrie 4.0 für ihr Unternehmen zu erkennen und neue Technologien zu nutzen. Die Angebote wurden auf Grundlage von Gesprächen mit Unternehmen entwickelt und berücksichtigen unterschiedlichen Bedarfe und Kenntnisstände. Digital in NRW ist eins von elf nationalen Kompetenzzentren, die mit Unterstützung des Bundeswirtschaftsministeriums in ganz Deutschland eingerichtet wurden. Digital in NRW wird vom Bund mit 2,4 Mio. ge-

2 Seite 2 von 5 fördert. Das Projekt Industrie 4.0 für den Mittelstand der OstWestfalen- Lippe GmbH wird vom Wirtschaftsministerium NRW mit gefördert. In beide Projekte sind die Hochschulen und Fraunhofer-Einrichtungen sowie die IHKs und Wirtschaftsförderungseinrichtungen in OWL eingebunden. Die Angebote der beiden Projekte sind abgestimmt und bauen aufeinander auf. Industrie 4.0 kennenlernen: Informationsveranstaltungen und Beratungen Auf Informationsveranstaltungen erhalten Interessenten beispielsweise Einblicke in die Herausforderungen und Potenziale von Industrie 4.0. Vertreter von Unternehmen demonstrieren, wie sie die Digitalisierung in der Produktion angehen und welche Erfahrungen sie dabei machen. Bis Ende des Jahres finden sechs Veranstaltungen statt (siehe unten) Jeden Montag gibt es in der Fraunhofer-Einrichtung für Entwurfstechnik Mechatronik IEM in Paderborn eine Sprechstunde statt, in der sich Unternehmen über die Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien informieren können (Anmeldung unter oder ). Darüber hinaus bieten die OstWestfalenLippe GmbH, die IHKs Ostwestfalen und Lippe, die Pro Wirtschaft GT GmbH und die WEGE Beratungsgespräche in Unternehmen an, in denen vor Ort die individuellen Bedarfe des Unternehmens ermittelt und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Termine können unter oder vereinbart werden. Industrie 4.0 verstehen: Schulungen und Erfahrungsaustausch Schulungen und Seminare vermitteln Mitarbeitern spezifisches Wissen zu neuen Technologien für Industrie 4.0, wie beispielsweise z. B. Mensch- Maschine Interaktion, Human Mechatronics, IT Sicherheit, Industrial Data Analytics, intelligente Vernetzung und additive Fertigung. Bis Ende 2016 finden dazu zunächst fünf Fachworkshops statt (Termine und Themen siehe unten). Darauf aufbauend werden ab Januar vertiefende Schulungen und Seminare angeboten.

3 Seite 3 von 5 Den Austausch zwischen Unternehmensvertretern ermöglichen offene Erfahrungsaustauschgruppen. So bietet die Fachgruppe Industrie 4.0 Unternehmen zwei Mal jährlich die Möglichkeit, aktuelle Entwicklungen der digitalen Produktion zu diskutieren. Darüber hinaus können sich Betriebe in lernenden Netzwerken in einem festen Teilnehmerkreis über einen Zeitraum von zwei Jahren zu Herausforderungen, Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten in den o.g. Technologien austauschen. Industrie 4.0-Potenziale ermitteln: Demo-Zentren und Quick Checks Wie genau könnte die Industrie 4.0 in der Umsetzung aussehen und welche ersten Schritte können Unternehmen dafür einleiten? Die Demo-Fabrik für die Digitalisierung der Produktion, die SmartFactoryOWL von Hochschule OWL und Fraunhofer Anwendungszentrum Industrial Automation in Lemgo, bietet Führungen für Unternehmensvertreter an (Termine siehe unten). Auch im Mensch-Maschine-Interaktion Transferlabor der Universität Bielefeld und im Systems Engineering (SE) Live Lab der Fraunhofer-Einrichtung für Entwurfstechnik Mechatronik in Paderborn werden Aspekte der Digitalisierung lebendig In Quick Checks untersuchen Experten aus den Forschungseinrichtungen die Produktion von Unternehmen und zeigen konkrete Optimierungsmöglichkeiten auf. Sie empfehlen Lösungen für die Umsetzung und vermitteln Kontakte zu Experten. So können Betriebe ihren individuellen Fahrplan für Industrie 4.0 erstellen. Ein weiteres Angebot sind Online-Selbstchecks zu unterschiedlichen Themen wie beispielsweise Produktionsplanung oder Geschäftsmodelle (siehe Industrie 4.0 anwenden: Kooperationsprojekte Partner für die Umsetzung von Industrie 4.0 finden die Unternehmen in den Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region: der Fraunhofer- Einrichtung für Entwurfstechnik Mechatronik, dem Fraunhofer- Anwendungszentrum Industrial Automation, den Universitäten Bielefeld und Paderborn, der Hochschule Ostwestfalen-Lippe und der Fachhochschule Bielefeld. Sie haben in den Projekten des Spitzenclusters und weiteren

4 Seite 4 von 5 Aktivitäten eine hohe Expertise in den Bereichen Mensch-Maschine- Interaktion, intelligente Vernetzung, Big Data, IT Sicherheit und additive Fertigung aufgebaut. In Kooperationsprojekten mit den Forschungspartnern können Unternehmen diese Technologien im Betrieb einführen. Ein Beispiel sind Transferprojekte im Spitzencluster it s OWL, für die sich Unternehmen noch bis zum 30. September bewerben können. Arno Kühn, Projektleiter Digital in NRW bei der it s OWL Clustermanagement GmbH: Wir laden interessierte Unternehmen ein, die Angebote aktiv zu nutzen. Im Gespräch können wir die Leistungen auf die individuellen Bedarfe des Unternehmens zuschneiden. Die Nachfrage ist schon jetzt gut, die Rückmeldungen der Unternehmen positiv. Wir sind überzeugt, dass wir mit den Angeboten einen wichtigen Beitrag leisten, die Wettbewerbsfähigkeit des produzierenden Gewerbes zu sichern Digital in NRW. Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand Das vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Förderschwerpunkts Mittelstand-Digital geförderte Kompetenzzentrum bereitet die Themen Digitalisierung und Vernetzung gezielt für kleine und mittlere Unternehmen in NRW auf und macht konkrete und kostenlose Angebote für die gemeinsame Umsetzung. Dafür bündelt es die Expertise aus drei starken Wirtschafts- und Forschungsstandorten in NRW und stellt sie durch seine regionalen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung: In OstWestfalen- Lippe bieten Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters it s OWL Unterstützung in den Bereichen intelligente Automatisierung und intelligente Produkte und Produktionssysteme. In der Metropole Ruhr sind das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML und der EffizienzCluster LogistikRuhr Experten für intelligente Logistik und Wertschöpfungsnetzwerke. Im Rheinland arbeiten das Werkzeugmaschinenlabor WZL und das Forschungsinstitut für Rationalisierung FIR der RWTH Aachen an intelligenter Produktionstechnik. Projekt Industrie 4.0 für den Mittelstand In dem Projekt der OstWestfalenLippe GmbH werden bedarfsorientierte

5 Seite 5 von 5 Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für KMU in Ost- WestfalenLippe entwickelt. Neue Forschungsergebnisse, Technologien und Methoden werden in der Breite nutzbar gemacht. Durch Kooperationen mit Forschungseinrichtungen können Unternehmen die Digitalisierung ihres Betriebs voranbringen. Projektpartner sind die vier Hochschulen, die beiden Fraunhofer-Einrichtungen, die IHKs, die Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Kreise und der Stadt Bielefeld sowie OWL Maschinenbau und InnoZent OWL GmbH BU: Neue Angebote für Unternehmen in OWL zur digitalen Transformation präsentierten: Arno Kühn, Leiter Digital in NRW Das Kompetenzzentrum für den Mittelstand, Dr.-Ing. Roman Dumitrescu, Geschäftsführer it s OWL Clustermanagement GmbH, Herbert Weber, Geschäftsführer OWL GmbH, Wolfgang Marquardt, Prokurist OstWestfalenLippe GmbH, und Thore Arendt, Projektleiter bei der OWL GmbH (v.l.n.r.).

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