E-Payment für E-Learning Paybest: ein Multipayment-System

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1 E-Payment für E-Learning Paybest: ein Multipayment-System 4FriendsOnly.com Internet Technologies AG Competence Center Virtuelle Saar Universität, Universität des Saarlandes,, Dr. Jürgen J Nützel, N 4FO AG und Technische Universität t Ilmenau Workshopreihe "Nachhaltige Implementierung von elearning an Hochschulen" in Kooperation mit dem Competence Center elearning des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI)

2 Überblick E-Learning-Inhalte sind virtuelle Güter/Waren Erlösmodelle für virtuelle Waren Verkaufsprozess Abrechnungsmethoden Bezahlsysteme für f r virtuelle Waren Multipayement-System Paybest Try-and-buy-System für f r Lernsoftware PotatoSystem: Käufer K werden zu Verkäufern Zusammenfassung Dr. Jürgen Nützel, 2

3 E-Learning-Inhalte sind virtuelle Güter Virtuelle GüterG können digitalisiert werden sind nicht an ein spezielles physikalisches Medium gebunden werden normalerweise als Dateien gespeichert können über Netzwerke transferiert werden (z.b. Internet) können fast ohne Kosten kopiert werden brauchen spezielle Geschäfts fts- und Erlösmodelle brauchen geeignete Bezahlsysteme Dr. Jürgen Nützel, 3

4 Einteilung virtueller GüterG Mehrfachkonsumierbarkeit und Interaktivität Lernsoftware und Computerspiele sind sehr ähnlich Interaktivität Arbeits- Software 0 einmalig Text Bild/Video Lernsoftware Computer- Spiele Musik öfters oft beliebig oft Mehrfachkonsumierbarkeit Dr. Jürgen Nützel, 4

5 Erlösmodelle für f r virtuelle Waren Direkt Indirekt Nutzungsabhängig Nutzungsunabhängig via Unternehmen via Staat Einmalig Regelmäßig wiederkehrend Einzeltransaktionen nach Leistungsmenge (Pay-per-use) oder Leistungsdauer (Pay-per-time) Abschlussgebühren Lizenzgebühren Dekoder Abonnement sonstige Grundgebühren Werbung, Sponsoring Kommission / Provisionen Sonstige Subventionen Direkte Erlösmodelle stehen im Mittelpunkt Dr. Jürgen Nützel, 5

6 Der Verkaufsprozess Bezahlen, eine Stufe im Verkaufsprozess Vorkaufphase Kaufphase Nachkaufphase Bestellung Informationsnachfrage Informationsangebot Rechnungsstellung Bezahlen Auslieferung der Ware Servicefälle Kundenaktivität Händleraktivität Dr. Jürgen Nützel, 6

7 Bezahlsysteme für f r virtuelle Waren Zwischenschaltung eines Bezahlsystems Issuer Issuer (Käuferbank) Clearing Acquier (Händlerbank) Bezahlsystem Kundenbeziehung Kundenbeziehung Käufer Bezahlung Händler Notwendig zur Realisierung direkter Erlösmodelle Direkte Abrechnung von Kleinstbeträgen (< 4 Euro) zu teuer Zusätzliche Abrechnungsmodelle: Abo, Packet Dr. Jürgen Nützel, 7

8 (mögliche) Abrechnungsmethoden: Vorkasse/ Vorkasse/Überweisung Rechnung Lastschrift Kreditkarte Inkasso/ Inkasso/Billing Inkasso per Telefon bzw. Handy Online-Überweisung Freischaltkarten Geldkarte Dr. Jürgen Nützel, 8

9 Klassifikation der Abrechnungsmethoden nach Transaktionshöhe he Micropayment < 1Euro, Small-Payment, Macropayment nach Grad der Anonymität t des KäufersK Pre-Paid Pay-Later Kreditkarte HW-basiert (Geldkarte) Billing/Inkasso Rechnung SW-basiert (Freischaltkarte) Inkasso per Telefon Lastschrift Micropayment geeignet Macropayment geeignet Dr. Jürgen Nützel, 9

10 Ein Multipayment-System System hat seine Vorteile Verschiedene Bezahlsysteme aus einer Hand In jedes Anbieter-System (auch einfache Web-Seiten) integrierbar nur ein System muss beim Anbieter integriert werden Konsument benötigt nur den Browser Vereinigt in einem System aktuell mehrere sich ergänzende Bezahlmethoden: Telefon/Handyanruf, paysafecard, MicroMoney, Moneybookers, PayPal und Firstgate Umsetzung durch die 4FO AG unter Dr. Jürgen Nützel, 10

11 In Paybest integrierte Systeme [1] Dr. Jürgen Nützel, 11

12 In Paybest integrierte Systeme [2] Eigenentwicklung: Telefon-/Handyanruf Kunde bezahlt über die Eingabe von Gutscheinnummern Manueller Anruf und Abrechnung über Telefonrechnung Ansage einer Gutscheinnummer im Wert von 2,50 Euro Konsumentin am Telefon bzw. Handy Telefonnetz 22 Ansage 3 Anruf Internet (gesichert) Nummern Paybest Upload Audiotext Server 1 Willkommen bei Paybest. Dieser Anruf kostet Sie 2.5 Euro. Die Gutscheinnummer lautet: Theodor Theodor Marta Emil Eins(1) Marta Kaufmann Acht( 8) Paybest Payment Server Dr. Jürgen Nützel, 12

13 In Paybest integrierte Systeme [3] PayPal Von E-BayE Bay-USA. Zahlung über Kreditkarte und E (P2P- Zahlfunktion). Inzwischen auch ohne Kreditkarte Moneybookers Zahlung über Bankkonto oder Kreditkarte. International. Zahlung auch über E (P2P) möglich. Firstgate click&buy Lastschrift über Login und Passwort. Mit Content- Managment. Teuer für Anbieter. Paysafecard und Micromoney Zahlung über den Kauf einer Rubbelkarte Dr. Jürgen Nützel, 13

14 Andere Systeme T-Pay WEB.Cents Paybox (Moxmo) Anypay Premium-SMS Dr. Jürgen Nützel, 14

15 Realisierung von Pay-per per-download Web/File-Server eines Anbieter 1 Anbieter veröffentlicht einen Paybest-Bezahllink Browser des Käufers 3 Preis-Info aus XML-Datei XML Paybest liefert den Content über den Payment Server an Ginny s Browser Paybest Payment-Server Käufer klickt den Bezahllink 4 Käufer wählt Bezahlmethode aus und wird weitergeleitet Dr. Jürgen Nützel, 15

16 Try-and and-buy für f Lernsoftware Ausgangslage: Shareware Freischalten tp x = Transaktionsparameter rk = Registrierungsschlüssel ssel, mk = Master-Key Server Nutzer Shareware mk rk = hash(tp x +mk) tp x = tp tp m rk tp x ' rk' mk rk' = hash(tp x ' +mk) rk = rk'? Freischalten Dr. Jürgen Nützel, 16

17 Game-Feature Feature-Plattform (GFP)... erweitert das Shareware-Prinzip Entwicklung der 4FO AG On-Demand Online-Aktivierung und Online-Ergänzung Try-and-buy-Konzept für Computer-Spiele und Lernsoftware Features (Content wie z.b. Levels, Lektionen oder Aktivierungen/Lizenzen) werden von einem Server direkt in die Applikation geladen. Der Server verschlüsselt die angeforderten Archive spezifisch für den Zielrechner. Hybrides kryptographisches Protokoll zur Maschinenbindung Dr. Jürgen Nützel, 17

18 Zusammenspiel: : PC - Server Client-PC Lernsoftware Paybest Payment-Server pub-key priv-key GFP Client (DLL) Browser Control Web/File-Server eines Anbieter GFP Archive Builder Verschlüsseltes Archiv Session Content tk Schlüssel Kostenlos verteilte Basis-Applikation Verschlüsseltes Archiv Session Content tk Schlüssel pub-key Dr. Jürgen Nützel, 18

19 Das PotatoSystem... bringt User und Anbieter zusammen. Der User wird dazu motiviert, für Inhalte zu bezahlen, weil er dadurch das Weitervertriebsrecht erhält. Er kann mit dem gekauften Content selbst Geld verdienen. Im PotatoSystem übernimmt der zahlende User einen aktiven Part beim Vertrieb von neuem unbekannter Content. Das PotatoSystem wurde zwar für Musik von 4FO und Fraunhofer entwickelt. Das PotatoSystem bietet als Backend neben der Payment- Abwicklung ein komplettes Nutzer- und Content- Management Und so geht s Dr. Jürgen Nützel, 19

20 Der Verkauf SQL Payment-Server Payment-Server Payment-Server HTTPS XML PotatoSystem PotatoSystem HTML-Jacket- Server Server Proxy Accounting- Server mit Web- Service Payment Content-Auswahl Datei-Transfer Ginny kauft Content Metadaten/Infos Datei-Transfer Anbieter Web-Seite Web/File-Server eines Erstanbieters Ginnys Browser Dr. Jürgen Nützel, 20

21 Nach der Bezahlung ist Ginny registrierter Weiterverkäufer: Sie kann ihren eigenen Verkaufslink im Web veröffentlichen: https://www.potatosystem.com/process/sell?tan= Oder eine Mini-HTML-Seite (per iframe-code) einbetten: Vorhörlink Verkaufslink <iframe style='{width:225pt; height:30pt;}' src='http://data.potatosystem.com/process/iframe? tan= ' marginwidth='0' marginheight='0' scrolling='no' frameborder='0'> </iframe> Weitere Info Dr. Jürgen Nützel, 21

22 Weiterverkauf SQL Payment-Server Payment-Server Payment-Server HTTPS XML PotatoSystem PotatoSystem HTML-Jacket- Server Server Proxy Accounting- Server mit Web- Service Payment Content-Auswahl Datei-Transfer Harry kann vom Erstanbieter oder Ginny kaufen Metadaten/Infos Datei-Transfer Web/File-Server eines Erstanbieters Harrys Browser Ginnys Web-Seite Web-Seite eines Weiterverkäufers Ginny verkauft Content weiter Dr. Jürgen Nützel, 22

23 Zusammenfassung E-Learning-Inhalte sind virtuelle Waren Spezielle Bezahlsysteme werden benötigt Verschiedene Systeme existieren Paybest,, ein Multipayment-System Lernsoftware on-demand Freischalten Den Käufer K zum Händler H machen!? Dr. Jürgen Nützel, 23

24 Workshop in Ilmenau 3rd International Workshop with Tutorials June in Ilmenau, Germany Call for Papers: virtualgoods.tu-ilmenau.de ilmenau.de oder nach virtualgoods googlen Fraunhofer IDMT auf dem Campus Dr. Jürgen Nützel, 24

25 Vielen Dank 4FriendsOnly.com Internet Technologies AG Vortrag an der Universität t Saarbrücken, Dr. Jürgen J Nützel, N 4FO AG und Technische Universität t Ilmenau Dr. Jürgen Nützel, 25

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