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1 Fehlen uns zukünftig die Talente im Kreis Unna?

2 Zur aktuellen Situation auf dem Ausbildungsmarkt 100% 90% 80% 70% 60% 50% 40% 30% 20% 10% 0% Beispiel: Übergänge aus einer Realschule Sonstiges (0-6%) Berufskolleg (38-60%) Gymnasiale Oberstufe (21-40%) Betriebliche Ausbildung (14-19%) Deutlich zu wenig Ausbildungsstellen: 0,58 Stellen je Bewerber/in (BA, September 2013) Viele Jugendliche in Warteschleifen, insbesondere schwächere Bewerber/innen Gleichzeitig geringe direkte Übergangsquoten in duale Ausbildung (10-20%) Unternehmen klagen über Probleme, Ausbildungsstellen adäquat zu besetzen Viele Ausbildungsverhältnisse werden abgebrochen: > 20% (IT.NRW) Vorhandene Möglichkeiten werden sowohl vom Nachwuchs als auch von Unternehmen nicht voll ausgeschöpft

3 Demografischer Wandel im Kreis Unna Bis 2030 wird es im Kreis Unna ca Menschen weniger geben (8,2%) Der Bevölkerungsrückgang ist damit deutlich höher als in NRW (3,4%) oder in Dortmund (3,0%) Vor allem die Zahl der erwerbsfähigen Menschen wird sinken Der stärkste Rückgang findet sich in der Gruppe der 15-bis unter 25- Jährigen 40,0 30,0 20,0 10,0 0,0-10,0-20,0-30,0-40,0 Veränderung der Bevölkerung nach Altersgruppen in % 15-u25 25-u40 40-u ,7-7,6-19,6 31,5 (IT.NRW: Bevölkerungsvorausberechnung /Eigene Berechnungen) NRW Dortmund Kreis Unna

4 Die Schulabgänger/innen im Kreis Unna werden laut Prognose von 2010 bis 2020 um 20,7% bzw. knapp junge Menschen abnehmen! Entwicklung der Schulabgängerzahlen im Kreis Unna IT.NRW,

5 Fehlen werden laut IHK-Fachkräftemonitor in erster Linie beruflich qualifizierte Bewerber und Bewerberinnen

6 Was können Schulen und Unternehmen tun? Schulen: Gute Berufsorientierung, beginnend schon in frühen Jahrgangsstufen, über die Standards des neuen Übergangssystems NRW hinaus Integration von Wirtschaftsthemen und ökonomischer Bildung in den Unterricht Beispiel Schülerfirmen Intensivere Vernetzung mit Unternehmen, systematische Kooperationen Unternehmen: Vorausschauende Personalpolitik einschließlich der Nutzung bisher nicht ausgeschöpfter Potenziale Sichtbare Präsenz vor Ort als attraktiver Arbeitgeber Intensive Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen, wie Kitas und Schulen, Beteiligung an Aktivitäten zur Berufsorientierung

7 Die Stiftung Weiterbildung unterstützt Schulen und Unternehmen Fokus MINT-Förderung: zdi-zentrum Perspektive Technik Praxisangebote für Kinder und Jugendliche (z. B. Technikkurse oder Unternehmensbesuche) Experimentier-und Lehrmaterialien plus Fortbildungen ( Forschen mit Flecki, Roboter-AGs) Beratung von Schulen zum Thema Berufsorientierung (Qualitätssiegel Schule Beruf) Beratung von Unternehmen zur Nachwuchsgewinnung und zur Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden

8 Projekt Netzwerk Zukunft Wirtschaft Idee: Unternehmen (KMU) und Bildungseinrichtungen zusammenbringen, um gemeinsame Strategien und Aktivitäten zu entwickeln Konkrete Angebote für den MINT-Bereich und die Ökonomische Bildung Beratungsangebote und Instrumente für kleine und mittelgroße Unternehmen Laufzeit: März 2012 bis Februar 2014 Förderung: Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW Ergebnisse: In den anschließenden Workshops

9 Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

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