ä c; E RL E B N I S D A S U N D D IE D I C H T U N G WILH E LM D I LT H E Y T A U F L A G E A C H T E G O E T H E LE S S I N G

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4 D A S E RL E B N I S U N D D IE D I C H T U N G / LE S S I N G G O E T H E NOVALIS HÖLDERLIN V ON WILH E LM D I LT H E Y T A C H T E A U F L A G E MI T E I N E M TI TE LBI LD ä c; VERLAG B G TE UBNER LEIPZIG U ND BERLIN I 9 2 2

5 SCHUTZFORME L FÜ R DIE VEREINI G TEN STA ATEN VON AMERIKA C OPYRIG HT BY B G TE U BN ER IN LEIP Z IG ALLE REC HTE EINSCHLIESSLI CH DES ÜB ERSETZU N GS RE CHTS V ORBEHALTEN Germa n y

6 DEM AN DENKEN V ON N USE NER

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8 stellun gen erhoben worden sin d VORWORT ZUR ERSTEN AUF LAGE Ein i g e junge F reunde wünschten ei n e S a mmlung mein er Aufsätze un d erboten sich bei die ser Arbeit mich zu unterstützen Die vorliegende S a mmlun g ist Herrn Priv a tdozenten Dr MENZER für de n Les sin g de r Dozenti n Fräulein Dr TUMARKIN für d e n Goethe Herrn Dr FRI SCH EISEN - KÖHLER für d e n Nova lis fü r da s Ga n ze a ber Herrn Priva tdozenten Dr MIS CH da n k b a rst verpflichtet I c h h a be drei Aufsätz e a usgewählt die emen inneren Zus a mmenha ng bilden un d um denselben zu ve rvo ll ständigen de n Aufs a tz über Hölderlin neu hinzugefü g t I n bezu g a uf diesen Zusa mmenh a ng d e n d e r Titel sehr unzureic hen d a ndeutet verweise ic h a uf die A us führungen d e s Aufs a tzes über Goethe un d die dichte rische Ph a n ta sie Ü ber Veränderun gen un d Zusätze welche d e r erste un d de r z weite Aufs a tz erfa h ren h a ben geben die A n me rk un g Dort e n Au skun ft fin den sich a uch A use in a n de rs e t z un g e n mit Einwän den die gegen mein e A uf I c h ged a chte die se S a mmlun g meinem Bruder un d mein em Schwa ger Herma n n U s e n e r z u widmen a ls ein Andenken a n un sere geistige Gemeinsch a ft seit de n schön en J a hren h e r in denen die beiden ersten Aufsätze entst a n den I c h ka nn sie j etzt n ur d e m Freund meiner Jugend a uf da s frische Gr a b legen zu d e n a n dern Zeichen un a uslöschlicher Liebe un d bewundernder Verehrung Be r l in 2 3 Nove mber WI LHELM DI LTHEY

9 leitun g schließen sich Zusät z e z um Aufs a tz über Goethe die dessen Bedeutun g fü r die Weltliter a tur beh a ndeln ZU R ZWEITEN UND DRITTEN AU FLAGE In d e r zweiten Aufl a ge ist die D a rstellung de s Lebenswerkes von Le ssin g d urch mehrere Er g änzungen deren wichtigste un d umfa ngreich ste N a th a n d e n Weisen betrifft vervollstän di g t worden dritt en Aufla ge ist Der eine Einleitun g über d e n Ga ng d e r neueren europäischen Litera tur vora usgeschickt Durch sie wird n un a uch die Stelle gena uer bestimmt welche die vier beh a ndelten Dichter in dieser Entwicklung ein nehmen A n die Ein Im September 1 9 I O WILHELM DILTHEY ZU R VIERTEN AUF LAGE Die n eue Aufl a ge ist vo n d e r vori g e n durch de n T o d Diltheys getren n t A m 1 Oktober ist er gestorben in seinem 7 8 Lebensj a hr Dieses Buch in d e m de r Geist sein er Juge n d lebendi g ist bleibt nun unverändert Aufsätze vo n ähnlichem Ch a r a kter un d Geh a lt die teils im Na chl a ß vorh a nden teils schon vorma ls ge druckt a ber vergessen sin d werden zu einem weitere n Ba n de vereinigt a lsb a l d hera u sgegeben werden D a s beigegebene Porträt na ch einer Photogra phie vo n zeigt ihn in seinem 7 4 t e n Leben sj a hr Oktober I G M

10 I N HALT S VERZE I C H N I S Se it e GANG DER NEUERE N E UROPÄISCHEN LITERATUR GOTTHOLD EPHRAIM LESSING I Bildun II g sj a hre Ästhetisc h e Th e o rie un d sc hö p ferisc h e Kritik III Da s n eue D ra ma Le ssin g s IV De r Ka m p f mit de r The ol o g ie V Die Welta n sc h a uun g Le ssin g s GOETHE U N D DIE DICHTERISCHE PHANTASIE Ein le itun g Da s Lebe n Dic hte risc h e Ph a n ta sie Die dic hterisc h e Ph a n ta sie Go eth e s E rlebn is Sh a ke s p e a re Rousse a u Go ethe un d Dic htun g 1 16 I I I l s; J NOVALIS E in leitun g 1 Ju g e n dz e ite n ( ) 2 Neue E n twickelun g e n ( ) 3 Ausbildun er g se in Welta n sc h a uun g 4 Höhe dic hterisc h e n Sc ha fi ' e n s un d To d FRIEDRICH HÖLDERLIN 349 r Heima t un d erste p o etisch e S p ie le Ju g en dj a hre Hymn e n a n die Ide a le de r Men sc hh eit Re ife de s Lebe n s Hy p erio n Em p edokl e s Gedic hte D a s E n de ANMERKUNGEN

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12 GANG DER NEUEREN EUROPÄISCHEN LITERATUR Die dichterische Arbeit j eder Zeit ist vo n der früherer Epochen bedingt ; ältere Vorbilder wirken ; das ve rsc hie dene Genie der Nationen die Gegensätzlichkeit der Rich tungen und die Mannigfaltigkeit der Talente machen sich geltend : in einem gewi ssen Sinne in jeder Zeit die ist gan ze Fülle der Poesie vorhanden Dennoch zeigt die Literatur der neueren Völker eine gemein same E n t wic k lung die in typischen Stufen verläuft Ich gehe de rselben nach um die gesc h ic htliche Stelle zu bestimmen a n welcher im Verlauf l d e r europäischen Poesie die deut schen Dichter hier rstelle eingetreten die ic h da sind Wir finden Poesie zuerst bestimmt von dem die G e me in g e is t kleinerer politi sch - militärischer Gemeinschaften Sie drückte in der Lyrik den Geist dieser Gesellschaft a us Aus Mythos Heldenleben und historischer Sage derselben schöpfte sie die Motive ihrer urwüchsigen Epik U n d sie verkörperte deren I deale in typischen Handlungen und Charakteren Die Phantasie wa r g e bunden durch eine seelische Gemeinsamkeit a us der herau s der einzelne sprach dachte handelte und dichtete Die Kultur nahm nun zu ; z usa mme n g e se t z t e re S t aats wesen entstanden ; die christlichen Ideen und die antike Bildung wurden unter d e r Herrschaft der Kirche z u sa mme n g e n o mme n ; die poetischen Stoffe wanderten von Volk zu Volk und a us d em Altertum wirkten dessen Kun stformen herüber Der intensiven Ausbildung de s D i l t h e y Erlebn is un d Dich t ung 8 Aufl I

13 2 G a n g d e r n euere n euro p äis c he n Litera tur christlichen Ideals der Ent sagung g egenüber entwickelt e sich das weltliche Leben und machte seine Selbständig k e it geltend So entstand nun die definitive Zusammen fassun g der ganzen bisherigen Entwicklung in de r ritterlichen Lyrik un d Epik und dem nationalen Epos In der franzö sischen E rz ählun g s k un st dem Parzival V V o lfra m s dem Nibelungenlied und Dantes göttlicher Komödi e wurde die mittelalterliche Welt sich selber gegen ständlich ; derselbe allgemeine Geist d e r sich in dieser Welt objektiviert hatte faßte sie nun in der Form der Epik die Phanta sie welche Wie auf die Stoffe Epen ffen hatte so war auch welche de r gescha die ihnen nun ihre letzte Gestalt gab war Sie vo n gebunden dem Geist beherrscht der die Gesellschaft erfüllte die feudalen politischen Ordnungen durchdrang und in den kirchlichen Glaubenslehren sich äußerte und selbst in der Opposition g egen die kirchlichen I deale blieb sie eben durch die sen Gegen satz bedingt Der Mensch hat sich noch nicht in persönlicher und geschichtlicher Selbst besinnung über seine historische Lage erhoben E r haftet a m Gegebenen un d dessen geographischer un d historischer Horizont schränkt ihn ein Die Phantasi e schafft typisch un d konventionell U n d die g e g e n st ä n d liche Hingabe an die Breite des Lebens findet immer noch ihre Form im Epo s Von der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts bis zu d e r des siebzehnten reicht die Epoche der großen Pha n t a siekun st Wie in ihr durch da s Zusammenwirken de r einzelnen Künste die Vertiefung in weltliches Innen leben die Entdeckung von Bedeutung und Schönheit Natur und Leben in sich vollzog ist oft dargestellt worden nur da ß Stellung der Musik in die diesem Vor gang nicht gewürdigt worden ist In diesem Zusammen hang ent stand die Dich tung von Petrarca Lope C e r van tes un d Sha kespea re Es war für die Macht der

14 nicht mehr im Himmelreich die Bedeutung des Lebens G a n g de r n eue re n eu ro päis c h e n Lit era tur 3 ta von der höchsten Bedeutung wie Musik Pha n sie in ihr E/n Malerei d a uf Sie begann nach der Zer sie wirkten störung des theologi schen Systems das Himmel und Erde mit seinem Gespinst erdichteter Formen und Sub stanzen um spannt hatte in dessen Netz auch D a nte noch gefan gen war und sie endigte a ls von Galilei und Kepler a b die moderne Naturwiss enschaft und Philo sophie mit ihrer neu en Ordnung vo n Begriffen zwischen Wirklichkeit und Poesie tra t So suchte diese Dichtung und sie war noch nicht durch die Gewöhnungen des wissenschaftlichen Denkens fest verankert im ursäc hn lichen Zusammenhang d e r Wirklichkeit Aus den Lebens bezügen selber aus der Lebenserfahrung die in ihnen entsteht untern ahm einen g sie Bedeutungszusammenhan aufzubauen in dem ma n d e n Rhythmus und die Melodie des Lebens ve rn ähm e Leben selbst von diesem neuen Standpunkt Da s da s gesehen a us wurdd in seinem Reichtum und in wa r seiner ft In lienischen Republiken Kra d en ita gewachsen wurde zuerst gefühlt ber erst in den großen Mon da s a von Spanien a rc hien Engla nd un d Frankreich der wa r freiest e Spielraum für Entfaltung starker Persönlich die k kraftvollen Denkens ungestümer und rker e it en sta Handlungen D a s nationale Machtgefühl steigerte alle Lebensäußerungen In einer glänzenden aristokratisch monarchischen Gesellschaft entwickelte sich die Kun st sich darzustellen Herrscha ft zu gewinnen individuelles Da sein zu verstehen un d in d e n Hauptstädten konzen t rie rt e sich die Kultur die Arbeit und da s Verlangen nach starker Lebensfreude So drängt e das Leben selbst zum Drama Unter diesen Umständen gestaltete nun die dichte rische sie ihre Welt Phanta na ch einem neuen inneren Gesetz In d er Literatur ma chte sich ein Typus un

15 4 G a n g de r n eueren euro päisc he n Litera tur a bhängiger vo n den historischen Umständen nicht mehr gebundener M enschen geltend Ein unendlicher Hori zont umgab Die sie Leben wetteifern Dichter mußten mit e inem starken um es durch noch stärkere Wirkungen zu überbieten Und die Renaissance der alten Literatur entwickelte ihre Formensprache S o entstand vo n Italien a us der neu e große Stil der die Fülle d e s Lebens die Mann i g faltigkeit der Welt und ihre n e uve rst a n de n e Schönheit auszusprechen strebt in einer Musik d e r Sprache die auch auf die Prosa sich erstreckte und in er selbständigen Stimmung und malerischen Gestaltung ein der Szenen die Ariosto Tasso Camoens und Cervantes gemein sam ist In der Komposition wird der Kausal zusammenh ang der Geschehnisse da s fest e Rückgrat der späteren Dichtung ve run klärt zugunsten der höheren Gesetze die a us der Freiheit der Phanta sie stamm en Und in diesem Ganzen erhält n un der Mensch eine neue Stellung Indem seine Beziehung zu einer fe sten tra n sz e n de n t en Ordnung und d em metaphysischen Reich der übersinnlichen Sub stanzen zurücktritt und die Beziehung zum komplizierten Zusammenhang der Natur und der Ge s ellsc ha ft wie die spätere Ausbildung der Wissen scha ft sie e rfaßte noch n icht klar hervorgetreten ist erhält so da s In dividuum ein direktes Verhältnis zur göttlichen Kraft Aus ihrer schaffenden Tiefe scheinen die persönlichen Ener gien un mittelbar hervorzutreten und uneingeschränkt von den bin denden Verhältnissen des Da seins durch laufen sie ihren Weg quer durch da s Leben nach dem Gesetz ihres Wesens Alles Licht fällt in die ser Dichtun g auf die Lebenswerte der Personen un d d e n Sinn de s Stückes Welt das sie umfaßt sie erleuchtet die Le ben s werte durch Verwandtschaft un d Kontrast un d den sin n vollen Leben sbezug unter d em die Handlung erfa ßt wird durch Parallelaktionen A us dem Gegensatz der die Ge s ellsc ha ft dieser Zeit in eine aristokratische und eine

16 G a n g de r n euere n euro päisc hen Lite ra tur 5 niedere teilt erhebt sich in Drama un d Roman die Neben e in a n de ro rdn un g einer Welt vornehmer Dasein sfreude und Le be n sst ärk e und einer unteren massiven die nur durch den Humor dichteri sch gestaltet werden ka nn U n d a u s d e n Tiefen des Lebens ra gen in diese Menschen welt Schatten der Abgeschiedenen Magie und Zauber Elfen un d Spuk Wo eine Existenz ist fühlt dies Zeit alter eine seelische Kraft in ihr U n d a us d em Z n sa mm en ha n g der Dinge erklingt ein e unsichtbare Har mon ie und umgibt alles Der bunte Wechsel der S z enen und der Stimmungen wird von dieser romantischen Pha n t a sie zu einer musikalischen Einheit von ganz neuer Art zu sammengenommen Zeit und Raum selbst dieses feste Gerüst der Wirklichkeit werden nach den Be d e ut un g s e beziehungen des Lebens beha ndelt Die Lyrik Dante und Petrarcas der Ausdruck s wa r der neuen weltlichen Innerlichkeit Die Naturlaute de s Gefühls wurden hier in die Sphäre einer vornehmen g e t ra g en e n künstlerisc h beherrschten St immun g s ein h e it e r hoben So ent standen unter d em Einfluß d e r weichen vo llklin g e n d e n italienischen Sprache die neuen Formen der Lyrik Eine musikalische Gesetzlichkeit der Form verbreitete sich von hier über alle dichterischen Gat Die Freude an der Schönheit d Verse e r un d tungen die Freiheit der ft waren die gemein same Einbildungskra Grundlage der epischen Kunst von Ariosto Tas so und Camoens Ariosto verwandelte die mächtigen Realitäten des heroischen Epos in ein heiteres Spiel d e r souveränen Phantasie Der logische Zusammenhang der Geschehnisse tritt zurück hinter die Abstimmung der Farben hinter die Kraft de r einzelnen Szenen un d die Darstellung der Fülle un d Heiterkeit d e s Lebens Seine Personen kommen irgendwoher a us ein er romantischen NVildn is sie be h a u p t en ihren Platz durch ihre Bedeutung in der Ma n n i g faltigkeit d e s Daseins und sie stehen ganz m al erisch da

17 k e it regierten vor allem aber ein Dringen in die Tiefen Ö Ga n g de r n euere n e ur0 p äi sc he n Litera tur wie Figuren der gleichzeitigen Hochrenaissanc e wenn nun Tasso und Camoens mit den Kunstmitteln Und d e r Zeit noch einmal das heroische Epos des Vergil e r h euerten wenn sie hierzu Zauber Feen überirdische Kräfte a llegorische Gottheiten Patriotismus Abenteu er lust und' Religiosität und den Klang der Verse aufboten : der Geist d e r Zeit konn t e sich in diesen Formen nicht aussprechen da s heroische Epos verschwand Diese ganze E rz ählun g skun s t in Versen wurde durch den Roman und die Novellen vo n Cervantes überboten : Leben un d Genie der Zeit wurden hier von de m freie sten un d tiefsten unter den damaligen roma nischen Dichtern z um Ausdruck gebracht Die betra chtende Ruhe höchster Weisheit herrscht in seinem Don Quixote über allem Wech sel der S e ele n bewe g un g e n und allen Irrungen und Illu sionen d Lebens schwebt als siegreiche Ironie e s ; sie über jedem ng und jedem Und da Vorga wie Gespräch mals die Bilder venezianischen Schule die Schlösser de r Italien vo n un d Spanien erfüllten ist die Darstellung des ntes voll von Cerva malerischem Reiz nicht nur im Sinn vollendeter Sichtbarkeit malerisch sondern einer ästhetischen Wirkung die aus der An ordnung der Fi guren in d e r Landschaft entsprin gt Zum Mittelpunkt der Dichtung aber mußte da s Drama Alle Mittel für seine höch ste Ent werden wicklung sind nun Das hauptstädtische Theater die da unabhängigen Menschen großen Aktionen in denen die ungezügelte Leidenschaft M chtwille bis zur Grau a same in denen Cha ra kter Schuld und Schicksal verwoben sind : a us diesen stammt die Konzentration und Vereinfachung der Geschehnisse im Drama Der Höhepunkt de s neuen Drama ist da s englische Theater von Marlowe und Shakespea re Die Jugend kraft d e r nordischen Völker gab ihrer Phantasie die

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19 8 Ga n g d e r n euere n e uro p ä isc hen Litera tur un d Galilei sind in demselben Jahr geboren und Calderon und Descartes sind Zeitgenossen Die wissen sc ha ft lic h e Erkenn tnis hatte zuerst bei d e n ö stlichen Völ kern angesetzt dann in der Kulturwelt des Mitt elmeers jetzt endlich erreichte im Verlauf des sie I Jahr hun d im Zusammenwirken von B con Galilei Kepler e rt s a und D rtes ihr Ziel Entdeckung der Ordnung esca : die der Natur n a ch Die wissenschaftlich e E in Gesetzen bildungskraft wurde durch die methodische Verbindung 7 de s ma thematischen Denkens mit Beobachtung Induktion und Experiment geregelt Da s physische Universum wurde durch die Beziehung der Bewegungsgesetze a uf die wahre St ruktur d e s Sonnensystems a ls ein me c ha v mischer Zusammenhang erkannt un d diese E rklärun g s weis e w urde a uf Licht un d Schall Blutumlauf und Sinn es empfindun gen angewandt Die Erkenntnis des ursäc h lichen Zusa mmenhangs der Natur ermöglichte die z u nehm ende Herrscha ft über sie Zur selben Zeit nahm die Wissen schaft auch vo n d em Gebiet der geistigen Welt Besitz Das konstruktive Verfahren der mathe ma t isc h en Naturwiss enschaft wurde a uf Recht und Staat In der Selbständigkeit der Individuen in übertra gen ihrem Recht a uf Wohl Entwicklung ihrer persönliches Kräfte Freiheit des Gewissens un d d Gedanken war e r da s Prinzip einer unendlichen Entwicklung der schaft g egeben " Die Autonomie der Vernunft erfüllte die ' F o rsc h e r un d wurde von d e n Philoso p hen z umprin zip erhoben Eine neu e Kraft trat da mit in die Geschichte der Dichtung Sie wirkte von da a b stetig unaufhaltsam Denn die vollständige un d adäqua te Übertragung der Wahrheiten von einer Person einer Generation zur a n deren erwirkt eine beständige Zunahme derselben Irgendwo in diesem Reich tiger t Fortschrit vollzogen wird zu jeder Zeit ein w ich Und wie die Erkenntnis

20 Ga n g d e r n euere n euro päisc h e n Lit era tur 9 de r Wirklichkeit eine neue Grundlage und einen ver änderten Maß stab für den religiösen Glauben die Meta physik und die Dichtung schu f vollzo g en sich von jetzt ab entscheidende Veränderungen in dieser höchsten Region de s h Ge ist e s Indem die Vernunft die christliche Theologie sich zu unterwerfen strebte traf hier sie wie in a l len Weltreligionen a uf einen unfaßbaren ve rwun de r lichen dem Verstand doxen Kern der aus para dem g e wa lt sa me n Verkehr mit dem Unsichtbaren stammt sie wird ihn nur zerstören können und so wird die Reli M g n a gh i reie ren jo rm en s ug h e n Die A n müssen sprüche der Metaphysik auf Al ltigkeit werden lgemeingü vor dem strengen Maßstab Wissens nicht de s standhalten Und auch die poetische Phantasie wird lange Zeit unter die H errsch af t des Denkens geraten sie wird oft in der Wissenschaft ihren Feind sehen und erst wenn das Wissen an Leben und Geschichte heranrückt und die Dichtung an da s Erfas sen der ga nzen Wirklichkeit wer i den die Leben serfahrun gen d e s Dichters und das b e g r ifflic h e Denken sich einander nähern Von der Wissenschaft aus bildete sich die neue Prosa das Französisch de s De scartes das Englisch Lo ckes da s Deutsch Christian Wolfs und seiner Schule In dieser Prosa herrschten Begriff Zergliederung Schl uß verfahren Aber schon in d e n Kämpfen des 17 Jahr zwischen Wissenschaft Orthodoxie und reli hun de rt s g i Erfahrung ing Darstellung über in die De öse r g die b a tte un d in dem Ringen dieser Gegensätze bildete sich einer d e r größten Schrift steller Frankreichs Pascal Hier machte sich aber bereits ein a nderes mächtiges Element geltend die Ge sellschaft wie sie auf der Höhe der Selbstherrschaft sich formierte Sie war da s Pu blikum der Sc hriftsteller und Dichter Aus ihr ging die Umformun g der Spra che hervor wie sie zuerst in Frankreic h sich vollzog Diese höfische Gesellschaft fa nd

21 Zusa mmenhang mit d e n Leben sformen der Gesellschaft EO Ga n g d er n euere n euro päisc he n Litera tur in der Konversation d e n sublimst e n und gefahrlosesten ihrer Genüsse und sie sonderte sich von dem unter t än i g e n Volk und seiner Spra che durch ihre Delikatess e ihren Geschma ck und den Geist der Konversation die Auswahl de r Worte und die feinsten Unterscheidungen d es Ausdrucks Und nun unternahm die Akademie die Richelieu im Sin n dieser herrschenden Gesellschaft gründete die Regulierung de r Sprach e und der Literatur Unbekümmert um das geschichtliche Leben d e r Sprache übte sie im Namen der Vernunft ihr oberstes richterliches A mt Der Wort schatz wurde vereinfacht Die gelehrten Worte die Fachausdrücke konkreten die Namen für die Mannigfaltigkeit der Dinge machten den allgemeineren Bezeichnungen Platz In den Sätzen wurde jeder Redeteil a n sein em Platz festgelegt Und der Stil des Ganzen wurde derselb en übersichtlichen Ordnung un d Symmetrie unterworfen die in den französischen Schlössern un d Gärten jener Tage herrschte Die Sprache wurde so zum Organ der Vernunft Die Aka demie die antike Tradition und der philosophische Geist ver einigten sich nun die Gattungen in Poesie un d Prosa abzugrenzen un d in jeder Dichtungsart der Phantasi e in Regeln ihre Bahn vorzuzeichnen vor allem d em Drama d essen tiefsinn ige in der Zeit der Pha n t a siek un st geschaffenen Gesetze von diesen räso n n ie re n de n Köpfen nicht mehr verstanden werden konnten Und die se N o r mie run g von Sprache un d Literatur verbreitete sich von Frankreich über die andern Kulturnationen Wa s in der Philosophie die Methode war wurde in de r Literatur de r Geschma ck und seine Regel Er stand im innigsten und in der Einheit der literarischen Werke mit der ganzen Zivilisation d e s Jahrhunderts lag deren Macht un d dauernde Bedeutung Die neue Form der Sprache un d Literatur wurde

22 Ga n g de r n eu ere n e uro p ä isc he n Litera tur 1 1 nun im achtzehnten Jahrhundert z um WVe rk z e u g einer mächtigen Bewegung welche der Gesellschaft neue In h a lte Wert e und Ziele gab Diese Bewegung war g e tragen vo n dem Bewußtsein der stetig fortschreitenden Erkenntnis der Wirklichkeit In dieser Erkenntnis waren die Kultum a t io n e n zu einer Einheit verbunden Autos nomie der Vernunft Solidarität der Gesellschaft ihrfort ' sc rittv h dem Weltbesten entgegen durch die Herrschaft über die Natur durch die Regelung von Staat und Recht und durch die Überwindung jedes kirchlichen oder poli tischen Widerstandes da die leitenden Ideen s sind die ses Zeitalters der Aufklärung Der Forscher wa n ddlt e sich in den Schriftsteller jener war in der dünnen Schicht der Wissenschaft mit den anderen Gliedern der Aristo kratie de s Wissens zu g emeinsamer Arbeit verbunden : d ieser will a uf die Gesellschaft wirken Die Bewe g ung begann in England mit der Revolution von und ihre größten waren dort Shaftesbury un d Addi so n In n g l nahm en dann Voltaire und Montesquieu d Fortschritte ie d Staatslebens der Philosophie und e s und wurden durch die siegreiche Literatur in sich a uf sie Klarheit und Ü be rredun g skra ft ihrer Prosa die leitenden S chriftsteller Und unter ihrem Einfluß bildeten Europas sich Lessing der groß König e un d Die meisten Kant unter den Führern der öffentlichen Meinung waren z u gleich Forscher Schriftsteller un d Auch ihr Dichter Publikum war verändert wie ihre Sie wandten Ideen sich an den neuen Stand der Gebildeten und in ihm nahm die bürgerliche Kla sse ihren Platz ein So zeigt nun die Dichtung des 18 Ja hrhunderts eine neue Struktur Gesellschaft Sprache und die dichte risc h e n Gesetze d e s klassischen Geistes hatten im 1 7 Jahr hun dert die Tragödie vo n Corneill e und Racin e g e scha ffen Corneille war noch ganz bestimmt von d em heroischen I dea l ; Racine vertiefte bereits die Tra gödie

23 Vernunft re g ulierte herri sch das ga nz e Seelenleben un d zur Welt sta mmen Sie wurden jetzt vom p hilo so e 12 G a n g der n euere n euro päis c he n Lite ra tur des Corneill e durch die Verfeinerung der Gefühl e in der höfischen Gesellschaft un d das Erlebnis der relio g iös Bewegung von Port Royal die von der e n - hie ra rc hi schen Tradition zurückging auf die religiöse Erfahrung und schuf er das Seelendrama das so mi t jedem Fort schritt in der kommenden dramatischen Literatur in Zu sa mme n ha n g stehen sollte : aber der neue Typus der Dichtung vollendete sich doch erst im 18 Jahrhundert Der wissenschaftliche Geist drang von der oberen Schicht der Forscher hindurch in die Gesellschaft Die sie unterwarf sich die Leidenschaften und die Phan tasic und eröffnete den Ka mpf gegen die reli g iös e Tradition die Selbstherrschaft und die Vorrechte der herrschenden Klassen Diese Bewegung er g riff auch die Poe sie Der von in nen durch das moralische Gefühl be stimmte Mensch wurde ihr Ideal In d e r Seelen verfa s sung der Dichter regierte der Glaube an die t ele o lo g is c h e Ordnung de r Welt und die Aufgabe seine höhere Anla ge durch die Vervollkommnung seines Wesens zu verwirklichen Ein neuer Grundzug von der höch sten Be deutung t mit in der Entwicklung der Poesie tra da hervor Neben d Gefühlen en un d Leiden sch ften a die a us d e n persönlichen Schicks len der Menschen hervorgehen a machen sich jederzeit die universalen Stimmungen gel tend die a us d em Verhältnis d e s Men schen z um Leben p his c he n Geist des Jahrhunderts in die Helle des Bewußt sein s erhoben und die Herrscha ft der I deen gab ihnen eine außerordentliche Macht Die alte Ga ttung d e s Lehrgedichts erhielt s o ein e neue Bedeutung un d einen weiten Umfang in der ganzen europäischen Literatur Die I deen von der besten Welt der teleologischen Ordnung und Schönheit der Natur der moralischen Anlage des Menschen seinem einfachen

24 Ga n g d e r n euere n euro Lit tur päisc he n era I 3 Glück in einem natürlichen Leben waren der Gegenstand d e r Lehrgedichte von Pope un d Haller sie bildeten den Hintergrund der Naturbetrachtung von Thomson un d Kleist der Widerspruch ge en rief die Lehrdichtung g sie von Voltaire hervor und erfüllten die ganze Lyrik sie der Zeit Nahrung Aus ihnen empfingen die Stimmungen Haydns in dessen Schöpfung und Jahreszeiten nun diese Seelenverfa ssung ihren letzten und un ve r g än g lichen Au sdruck fand Aus d e r Z urü c k ve rle g un g dieser I d ea l e in einen erträumten N a t urz ust a n d entstand der Charakter der idyllischen Dichtung des Jahrhundert s und a us dem Gefühl ihres Gegensatzes gegen die b e stehende Gesellschaft seine Satire : so erklärt sich daß diese beiden Stimmungen die ga n ze lehrhafte Dichtung durchdrangen Derselbe Geist der Aufklärung ändert n un lie Stel lung und den C harakter der erzählenden und dramatischen Auge Poeten ist eingestellt Da s de r a uf eine Dichtung Auffassung des Lebens die durch wissen schaftliche die Schule hindurchgega ngen ist Sein Werk baut sich auf von d em fe sten Zusa mmenh a ng d e r ursächlich en Be ziehungen a us E empfängt seine Glaubhaftigkeit nicht s in er ster Linie a us d inneren Einheit e r un d Macht einer zweiten Welt in der Pha n tasie sondern aus der Üb er einstimmung mit de m Zusammenhang der Dinge in Raum Zeit un d Die Kräfte die in jene zweite Kausalität Welt der Phantasie der Höhe und der Tiefe wirkten a us sind D Leben mit dem die Natur a s verschwunden sie erfüllte nun ein sentimentaler unwirklicher Zusatz ist zu der vernünftigen N a t ura uffa ssun geworden der g künstlich in bil dlichen Ausdrücken oder mit Hilfe der Mythologie hergestellt wird Alles Leben konzentriert sich a uf den Menschen Die Zergliederun g der men sc h w lichen Welt ist das Hauptgeschäft der neuen Philo sophie un d die Idee der menschlichen Vollkommenheit

25 I 4 Ga n g d e r n euere n euro päisc he n Litera tur da s Ziel der Moral I n der Gesellschaft selber erhält die aufgeklärte Religiosität noch die starken aufrecht en in sich zusammengenommenen ktere Chara die eigen richtig bis zu derber Originalität in den Roma nen der Engländer und den Dramen Lessings uns entgegentreten Der Wirklichkeitssinn der Aufklärung führt die Dichter imm er mehr zu einer vollen ga n zen Darstellung dieser Menschenwelt Aber darin liegt nun der Grund z u g in dem ihr realistisches Verfahren über jede Dich tung der früheren Völker hinau sschreitet un d die ga nze na chfolgende Dichtung vorbereitet ein Zug d e r dieser Men s chendarstellun g einen idealen Hintergrund g a b da ß die bunte M a nnigfaltigkeit des menschlichen Da seins an der die sich ergötzt hatte jetzt Pha n t a siekun st in ihrem Zu sammenhang mit der gemeinsamen mensch lichen Natur und ihrem Ideal der Humanität gesehen wurde Diese Veränderungen im Erlebnis der Dichter wan delt e n ihr bi sheriges Verhältnis zu den Gegenständen und Gattungen der Poesie un d jede dieser Gattungen erhielt durch sie eine andere Struktur Wie - die neuen Id eale sich d em kriegerischen un d kirchlichen Geist der Selbst herrsch ft entgegen en trat heroische Epos a setz da s z u rück un d auch die H e n ria d ires wirkte nur e Volta durch die Ideen des nationalen Staa tes un d der reli giösen Freiheit Und wie hätte nun nicht auch die heroische Tragödie von dieser Veränderung des Geistes getroffen werden sollen! Die Doktrin der Zeit erka nnte noch in d Tragödie die höchste e r Form der Dichtung ; a uch enthielt die Gesellschaft der Aufklärung tragische Momente genug in dem Konflikt der den Klassen herrschen un d des Bürgertums d hierarchischen Zwanges und es der Gewissensfreiheit d Despoti smus und poli e s d e r tischen Rechte dazu besaß die neue ; Form welche die Tragödie Frankreich erhalten hatte höchst in wirksame

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27 1 6 G a n g d e r n euere n euro päisc he n Litera tur Alle Kräfte die der Dicht ung der Aufklärung z ur Verfügung standen ka men in ihren Lustspielen zur Ge l tun g : die höchs te Entwicklung des geselligen Daseins an den Höfen die äußerste Verfeinerung des G eistes die Subtilität der Gefühl e die Lust an der Konversation die Nei g ung zur Intrige ein souveräner Verstand in der Verwickelun g und Lösung der Handlung vor allem abe r da s freudige Gefühl des Lebens In immer neuen Ver bin dun gen manifestierten sich hier diese Kräfte der Auf klärun g von Voltaire bis Marivaux der Minna Lessings d em Ba rbier von Sevilla und der Hochzeit d e s Figaro von Beaumarchais diesen vollkommensten Schöpfun g en einer G esellschaft welche zweideutige Leben in da s Heiterkeit sehen und genießen Und ernste die wollte Tiefe der Aufklärung wie ihre Le be n sfre udi g k e it wirken nun endlich zusammen im Roman der das Erbe de s Epo s antrat und auch das Drama in seinem Einfluß über kraft seines Vermögens eine allseitige flü g elt e un d o h j ek Darstellung Lebens zu Cervantes und t ive d e s geben Rabelais wurden von keinem Roman dieser Zeit erreicht ; aber alle Elemente zu einer neuen Struktur dieser Dich t un g s welche über beide hinausgehen sollte bildeten a rt sich die Begründung der Erzählung auf Sitten der : die Zeit die Gliederung der H ndlung nach Gegensätzen a de n Gesellschaft die Spannung welche Wechselfälle d e r die dieses Kampfes hervorrufen die Tiefe der Psychologie die Entdeckung ein er Entwicklungsgeschichte im Lebens verlauf de s H elden und die realistische aus Ernst un d Humor gemischte Darstellung Was hier a n verschiedene Dichter verteilt war nahm dann d e r Roman von Goethe Balzac und Dickens zusammen Auf d em Hintergrund dieses St ufe n g a n g s d e r Dich tung bei den neueren Völkern mögen nun die folgenden Bilder a us d e r Geschichte unserer deutschen Dichtung hervortreten

28 GOTTHOLD EPHRAIM LESS ING Bei d em Klang de r ersten Verse von Tasso und lphigenie bei d em Beginn des Wilhelm Meister ist un s a ls träten wir durch ein prachtvolles Tor hinter welchem wir vo n der Gegenwart und von ihren Kämpfen ganz abgeschlossen sin d und eine heterogene Welt sich a uf tut in der Kräfte unserer Seele in s Spiel gesetzt werden welche sonst zu ruhen pflegen Lessing dagegen ist unseres Geschlechts Wo er den Faden von Ernst und Fall; fallen ließ oder vielmehr wo die Hand d e s Todes ihn abriß inmitten der Unter suc hun g über die Einsc h ränkungen un se re swe se n s w elc h e a uf der Nat ur und d e n Formen d e r gesell scha ftlichen Ver bindungen d e r sta a tlichen wie d e r religiö sen beruhen inmitten d e r da mit verknüpften Untersuchung über de n Zusammenhan g dieser Formen mit den besonderen geo gra phisch - histori schen Bedingungen unter welchen sie sich bilden : da glauben wir diesen Faden wieder a uf nehmen zu können Ja uns dünkt d a ß ein Mann seiner Art un ter uns sich besser weit besser befunden hätte als der engbrüstigen Epoche in welcher er in aufwuchs eingeklemmt zwischen Klop stocks Gellerts Kramer s religiöse Empfindsamkeiten un d pedantischen N die a c h a hm un g e n der groß en Formen Corneille s welche unseren kleinbürgerlichen Dichtern schlecht auf den Leib paßten eingeklemmt zwischen G elehrt e n ho c hmut und Prediger hochmut Und wer kan n ein paar Seiten dieses schneidigen n üchternen männlichen Menschen lesen ohne zu fühlen D i l t h e y Erleb nis un d D ich t un g 8 A ufl 2

29 daß er s o ga n z wie er war unter un s leben schreiben sei n Studium d e s Lebens de s vergangenen in Büchern 18 Gottho ld E p hra im L e ssin g handeln könnte j a daß wir ihn brauchen? Wa s könnte uns heute ein Mann sein welcher der ungeheuren Ver änderung in unserer Anschauung vo m seiner gesellschaftlichen Natur und de r Menschen un d hierdurch be din g t e n Umgestaltung un s e r s sittlichen I dea ls einen so gewaltigen und gesunden Ausdruck ve rlieh er e a ls seiner zeit in Nathan und A n t i tat g o e z e z um erstenmal wieder in Deutschland seit den großen Jugendschriften Luthers Aber e h ein solcher erscheint und sicher se e die gärenden intellektuellen und lischen Zu stände werden mora ihn hervorbringen gleichwie sie seiner bedürfen soll jed er Buchstabe sings heilig Wir durch Les un s sein mustern was er zurückließ nicht mit de m _ n e u g ie ri g e n Auge des Forschers sondern mit dem ängstlichen Eifer eines Sohnes welcher in der Hinterlassenscha ft seines Vaters nach einem Geheimnis forscht da s für ihn be s timmt wa r d a s n ur der Va ter in des Sohnes A bwe se n heit niemandem anvertraute anvertrauen durfte Wenn des gegenwärtigen unter Menschen ihn auf Resultate führte die er damals nicht aussprechen durfte : uns würde er sie nicht vorentha lten haben ; wir sind die Erben seines Geheimnisses VJ e n n dies so wa r wenn er wirklich seinen Zeite genos sen etwas vorenthielt für immer oder auch da ß der Tod ihm den M und schloß bevor er den Moment für gekommen erachtete es auszusprechen! diese Frage gibt d e r Durchmusterung de s sen wa s er zurück ließ einen Reiz d e m von Fragmenten eines verlorenen Ganzen vergleichbar Wir sind a uf Ergänz ung a n gewiesen U n d in der Tat sind gewichtige Gründe vorhanden zu glauben da ß er seine letzten höch sten Le be n sre sult a t e teils g a r nicht teils in h al b verhüllenden Formen seinen

30 Die Auf g a be I 9 Z eitgeno s sen vorlegte Diesen theologisch e in g e s c h rän k ten gedrückten Zeitgenossen gegenüber fühlte er sich a ls ein Päda g o g Schiller un d Goethe hatten diese Stellung nicht mehr Ihm war sie na türlich denn er war der erste Deutsche welcher von aller Tradition un d a ller Neigung wie aller Abneigung ihr gegenüber völli g befreit sich unmittelba r de m Leben gegenüber eine selb ständige und positive Lebensansicht bildete Dies kann ma n selbst von dem in seiner Weltansicht s o un ve r g le ic hlic h o ri g in a l e re n Leibniz noch nicht sagen Als Lessing hierzu in seiner letzten Epoche fortschreitet fühlt ma n förmlich es um ihn einsamer und einsamer werden ; für diese Entdeckungsreise hatte er keinen Genossen wie einst für seine ästhetischen Streifzüge konn te er keinen haben Wie er so ganz allein dastand und nun den Kampf mit all den Richtungen aufnahm welche von der theologischen Tradition freundlich oder feindlich für ihn gleichviel ausgingen mußte er diese! : Stellung verdecken vorübergehend isolierte sich Bundes genossen schaffen langsam die Zeitgenossen zu sich Dies seine Stellung und mit ihr erklärt wa r erheben sich die Möglichkeit daß weder was vorliegt z gan so seine g ist Meinun noch in diesem Vorliegenden die letzten Resultate seines Lebens niedergelegt sind So viel na hes leidenschaftliches Interesse unserer seits so viel Rätselhaftigkeit seinerseits haftet a n Le s sings ftlichen Gibt es überhaupt wissenscha Forschungen in d e r neueren Literaturgeschichte Deutschlands einen Stoff welcher a uf strenge methodi sche Untersuchung An spruch h ist es a t so dieser Als Lessing so plötzlich inmitten einer schöpfe ris c he n Tätigkeit von überströmendem Reichtum weg geris sen ward faßte zunächst sein ältester intimster Freund der vortreffliche Mo ses M e n d e l s s o h n die Ab sicht über ihn zu schreiben Der Plan dieser Schrift

31 werte Sorglosigkeit hervor mit welcher dies e reiche 2 0 Go ttho ld E p hra irn L e ssin g ist uns in dem Leben Lessings von seinem Bruder er halten Nur ein der menschlichen Natur Unkundiger wird gegenüber zwei Männern welche ihre ersten literarischen Feldzüge nebeneina nder machten welche die ersten unreifen Formen ihrer Theorien austauschten eine geschichtliche Würdigung d e s einen welcher dan n mächtig vo ra n st re b t den anderen e durch d zurückblieb e r wo ihn der gewaltige Freund gelassen tte ha erwarten aber ein solcher Genosse und er allein ganz geben Wa s kann ein Detail von Einsicht in die intellektuelle ist und moral ische N a tur eines Genius bis hinab in die intellektuellen Manieren un d mora lischen Eigenheiten Ei n ige Grundzüge dieser Art verdanken wir de r Skizze Mendels sohn s So hebt er sehr schön die bemerkens lebh a ft vo ra n s t re b e n de Natur Re sultate im Gespräch hinwarf Ein Exempel sagt hierbei Mendelssohn seine Gedanken vom Lachen un d Wein en Ich ha tte die Ab sicht ni cht zu plündern sondern wa r vielmehr einem unordentlichen H a uswirt zu vergleichen der Sache in Verwahr ung nimmt Buch zu n ohne führen Le sing geht weit in Briefen an Mendelssohn diese s so Theorie mei e oder vielmehr I hre Theorie n z u nennen Wie sorglos ih n N n dan ic o la i plünderte ist nicht zu sagen Aber wie wenige Mitteilungen dieser Art treten in der Skizze hervor und wa s noch merkwürdiger ist wie a rm sind die Ausführungen welche in d em Kapitel über Les si ng in Mendel ssohns Morgenstunden un d in seiner Schrift an die Freunde Le ssings gegeben sind war l! Ma n da ma s mit Recht gründlich enttäu scht Nur zwischen sing und Mendelssohn da s Verhältnis Les schließt sich hier voll a uf in einer Weise welche d e m letz teren d ie höch ste Ehre m a cht Die sich unterordnende Verehrung d e s Gleicha ltrigen Mit fo rsc h e n de n hat etwas Rührende s Er will nicht s sein als ein Jünger d e s

32 N a c hric ht e n vo n Z e it g e n o sse n 2 1 Propheten So reizbar bis zur Eifersucht ist diese Ver g diese Liebe daß hierau allein ehrun s sich erklärt wie ihn e s da ß Lessing Gedanken hegte die schmerzte er ihm vorenthielt Aus diesem selben älteren Berliner Kreis trat nun Les sings Bruder hervor K ar l L e s s i n g also ein D utzend Jahre nach Lessings Tode publizierte er in drei Bänden den literarischen Nachlaß un d da s Leben des Bruders D a s alles wimmelt von Unwissen h e it e n der gröbsten Art Jede Seite darin würde Gott hold Ephraim zur Verzweiflung gebracht haben Wenn die X enien d a mals den Ver s brachten : E dl er Sc h a t t e n du z ü rn st? J a über d e n gra usa m e n B ruder De r m e in mo dern d Geb ein läs se t in Friede n n i c h t ruhn s o würd e Les sings Zorn nach seiner Art zu denken ka um die Veröffentlichung irgendeines Bl a ttes von seiner Hand betroffen haben wer möchte eines missen? wohl aber da s was sein leichtfertiger Bruder über diese Blätter und über ihn schrieb Inde ssen finden sich gerade hier unter d em un n ü t z e st e n Berliner Räsonnement einige wertvolle Notiz en Inzwischen tra t dem alten Berlin welchem Lessings Freu n de angehört hatten eine neue literarische und wissen schaftliche Schule gegenüber un d sie mußte sich der Autorität d e s Gewaltigen bemächtigen Eben damals a ls d a s Leben Le ssings von seinem Bruder erschien befand sich F r i e d r i c h S c h l e g e l in Berlin und seine jugendliche Keckheit fan d e s höchst natürlich neben seinem Bruder auf dem Richterstuhl großen d e s Kritikers sich niederzulassen seit dessen Tode frei Er de r wa r e r ho b den ersten geistvollen Widerspruch gegen die Auf fa ssung Lessings wie sie die al te Berliner Schule nun mehr wiederholt trotz Jacobis Prote st d em Publikum a ufgedrän gt hatte jener Biographie a uf dem Fuß e fol g end erschien da s Fragment über Le ssing von Friedrich

33 2 0 Go ttho ld E p hra im L e ssin g ist un s in dem Leben Lessings von seinem Bruder e r halten Nur ein der menschlichen Natur Unkundiger wird gegenüber zwei Männern welche ihre ersten literari schen Feldzüge nebeneinander machten welche die ersten unreifen Formen ihrer Theorien austauschten eine geschichtliche Würdigung d e s einen welcher dan n mächtig vo ra n st re bt e durch den anderen d e r zurückblieb wo ihn der gewaltige Freund gelassen hatte erwarten Wa s aber e in solcher Genos se un d er allein ganz geben kann ist ein Detail von Ein sicht in die intellektuelle und ische Natur moral eines intellektuellen Manieren un d Genius bis hinab in die mora lischen Eigenheiten Einige Grundzüge dieser Art verdanken wir der Skizze Mendelssohn s So hebt er sehr schön die bemerkens werte Sorglosigkeit hervor mi welcher diese reiche t lebhaft vo ra n s t Natur Re sultate im re be n de Gespräch hinwarf Ein Exempel s a gt hierbei Mendelssohn sein e Geda nken vom Lachen un d Weinen Ich hatte die Ab sicht nicht zu plündern sondern wa r vielmehr einem unordentlichen H a uswirt zu vergleichen der Sache in Verwahr ung nimmt ohne Buch zu n führen sing geht weit in Briefen an Mendelssohn diese Les so Theorie mei e oder vielmehr I hre Theorie n zu nennen Wie sorglos ih dann N n ic o la i plünderte ist nicht zu Aber wie wenige Mitteilungen dieser Art sagen tret en in der Skizze hervor und wa s noch merkwürdiger ist wie a rm sind die Au sführungen welche in d em Ka pitel über Lessing in Mendelssohns Morgenstunden un d in sei n er Schrift a n die Freunde Les sings gegeben sind Man war Recht! da ma ls mit gründlich enttäu scht Nur zwischen Les sing und Mendelssohn da s Verhältnis schließt sich hier voll auf in einer Weise welche d e m letzteren die ste Ehre Die höch ma sich unterordnende cht Verehrung d ltrigen e s Gleicha Mitfo rsc h e n de n hat etwas Rührendes Er will nichts sein als ein Jünger d e s

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35 eine schlecht ma skierte Buc hhän dle rs p ekula t io n sind 2 2 G ott hold E p hra im Le ssin g Schl egel welches da nn in dem kritischen Meisterwerk beider Brüder den Charakteristiken und Kritiken wieder abgedruckt und mit einer seltsamen ung versehen Ergänz wurde und ' ließ Friedrich Schlegel drei Bände : Lessings Ged a nken und Meinungen d rucken welche trotzdem aber das Beste enthalten wa s bis dahin über Lessing gesagt worden ist Gegenüber der herrschenden Ansicht welche in Lessing einen delssohn verwandten Men Gelegenheitsdenker sa h fand er Recht in mit ihm einen Pädagogen zum systematischen Er fand Denken wir hätten keine deutschen Schriften welche besser g e eigne t seien diesen Geist des Selbstdenkens z u e r regen und zu bilden als die Und nun Lessingschen liegt die Bedeutung seiner Unter suchung in d e m Ver such diese erregende Kraft der Schriften Lessings in deren innerer Form aufzuzeigen Über diese innere Form ha tte Friedrich Schlegel damals viel gedacht : denn schon fünf Jahre lang hatten ihn seine platonischen Forschungen beschäftigt So zeigen schon die Zeitgenossen un d die nächst folgen de Generation ein außerordentlich starkes Inter esse an der Lebensa nsicht und Weltanscha uung zu welcher dieser wahrhaftige allen Realitäten offene denk gewaltige Mensch gelangt war Wa s sie aber darüber zu sagen wußten war gänzlich unbefriedigend Seitdem ist mehrfa ch versucht worden die zerstreuten Bruch stücke zu deuten i n denen Les sing sein letz tes un d höchstes Le b e n sre sult a t zurückgelassen hat Dasselbe Interesse a n diesem Rätsel hat mich zu de r Be sc häf t i g un g mi t Lessing geführt U m es aufzulö sen muß ma n sich den ganzen Ga n g de r wissenschaftlichen Forschung Lessings vergegen wärtigen sowie die Stellung die sie in der wissenschaftlichen literarischen intellektuellen Ent wickelung Deutschla nds seit einnimmt Man muß

36 alles de ssen was naturwüchsig bei uns ent stand bestimmt A s o ) d e n Punk t bestimmen in welchem mit diesen Forschungen seine Dichtung zusammenhängt Nur aus dieser Summe seines Wesens kann seine Bedeutung in unserer Literatur vefst a n de n werden Durch da s Zeugnis der bedeutendsten Zeitgenossen insbesondere Goethes dessen Äußerungen den Kanon für die literarhistorische Tragweite derjenigen Erscheinungen bilden die in seinen Gesichtskreis fielen ist erhärtet daß auf den starken Schultern Lessings e s die Umgestaltung unserer Literatur Was in der ruhte vielz e rs p li t t e rt e n rastlosen alle Interess en der Zeit um fassenden Tätigkeit des Mannes gab ihm diese Stellung? l BI LDUNGSJAHRE Als Lessing um die Mitte des Jahrhunderts die literarischen Verhältnisse um sich zu beobachten begann fand er i m d Vordergrun d geistigen Interesses die e s theologischen Kämpfe und die literarischen Streitigkeiten zwischen Bodmer Gottsched Klopstock den lyrischen Dichtern Jedoch die den Gan g unserer Literatur be herrschende Tatsache ist daß die Reformation in Deutsch land mit ein er Energie des religiösen Bewußtseins a uf getreten wa r wie in keinem anderen Lande ; hieraus entspra n g eine ga nz einzige Herrschaft des theologische n Int eresses un d sie ward auf lange hina us erhalten durch die Ab wesenheit all der anderen Motive welche in Eng land und Frankreich Elemente und Interessen der Auf klärung mitbestimmten Hierdurch ist der Charakter von den dogmatischen Kompendien un d dem Kirchen lied ab bis a uf Hallers religiöses Lehr g edicht und die Mes siade Klopstocks Das größte literarische Ereign is um die Mitte des Jahrhunderts die Messiade charakterisiert a m besten

37 Affekten abgesperrten Volke jene Kunst der Renaissance 2 4 Gotthold E p hra im L e ssin g die klägliche Unreife dieses deutschen Denkens und Empfindens : ein Gymnasiast faßte einen Plan und begann ein Gedicht in welchem tüchtig e und ernsthafte Männer de n Ausdruck ihrer Welt und Menschenbetrachtung fanden Wer wird die ungemeine lyrische Energie Klopstocks bestreiten oder dessen Bedeutung herab setzen wollen? Aber e s ist nicht minder bedeutsam daß niema n d beinahe in der An schauungsweise und dem Geha lt des Gedichtes die unreife Jugendlichkeit n u angenehm empfand niemand beinahe als ein Jüngling der zugleich so entschieden für Klopstocks lyrische Genialität eintrat : Lessing Denn och war diese Grund richtung unserer Literatur wie sie in Klopstock kul min ie rt e in ihrem Recht gegenüb er den gelehrten Experimenten der Leipziger Schule Was sollte unserem von dem Weltleben und seinen großen bewegenden welche in Italien und Fra n kreich ihre festen Züge e r halten ha tte eine Kunst de s Stiles der großen fest gegliederten sich ge setzmäßig entwickelnden Formen wa s sollten un s die Helden dieser großen tragischen Kunst Römer griechische Heroen un d die Schicksale de r Könige! Wa s unter Tränen an der Me ssia de e r griff un d mit ruhigeren Empfindungen Kleist a n s Früh ling oder H s zärtlichen Liedern war a gedorn da s doch wenigstens natürliche Poesie denn war wohl : da s oder übel unsere Natur In diese Zustände ihre pedantische Abwickelung un d warf Les sing eine ganz andere Geistesform hinein er : ist ige norddeutsche Genie das in die Poesie da s einz mit n - o rdd eut sc h e r Art zu empfinden mächtig eingriff bis auf Heinrich Kleist v welcher hierin recht eigentlich sein Nachfolger ist Ein N a turell in welchem von dem ersten Hervortreten ab ein heller scharfer Wille do min ie rt der klar und heiter die Bewe g ungen de r Welt

38 Naturell ist wa s Lessing als seine seltene glückliche Meiße n machte schon da er noch fast ein Kna be wa r in die Schule von E rn e st i vor a l lem aber von Christ I B ildun g s j a hre 2 5 um sich auffaßt und sich in ihr lebendigstes Treiben einzumi schen einen unwiderstehlichen Trieb fühlt de m alles zur Handlun g zum Kampf z um Tummelplatz lebha fter Bewe g ung wird ; welches demgemäß von An fang an in einem Stil erscheint der einen bewegten streitenden Willen der Erkenntni in den einzelnen s Akten seiner Handl ung zeigt welches ; mit derselben Naturnotwendigkeit von Anfang an sich der Bühne wahlverwandt fühlt diesem idealen Sp iegel beweg de s testen Lebens und zu allererst der komischen zwar Bühne _der Welt von Plautu s Terenz Moliere dies in unserer bescha ulichen Nation und in der be schau lic h st e n Epoche dieser Nation beinahe unerhörte Mitgift in die Literatur wirft I Lessing stammte einer alten sächsi schen Pastoren a us familie er wurde zu Kamenz 17 2 geboren sein Vater 9 wa r ein gelehrter orthodoxer Geistlicher das H a uswesen ehren fest un d tüchtig Die treffliche Fürstenschule zu einen die Alten selbständig durc hmust e rn de n poetisch nachfühlenden Philologen a us ihm Als er nun in Leipzig nach Fa milie n h e rk o mmen Theologie studierte k a m er in welchem aus der Po l y hist o rie da mals jugendfrisch die deutsche Altertum swissenschaft sich lo sra n g Er dis p ut ie rt e in der philosophischen Ge sellscha ft von Kästner In jugendlicher Genossenschaft mit dem in der Heimat übel b ele umde t e n Vetter M y lius einem bedenklichen Literaten und bedenklicheren Dramatiker lernte er die Bühne vor und hinter den Kulis sen kennen und von dieser Zeit a n wa r es sein Ehrgeiz d e n Deutschen ein d em Ausla n d ebenbürtiges The a ter z u schaffen Das freudige Leben sgefühl die ser kecken wa gemutigen Jahre h a t er

39 2 6 Go tthold E p hra im L e ssin g in anakreontischen Liedern ausgesprochen Seine g e lehrten Studien breiteten sich nach allen Seiten aus Als er im igsten hre die Universität verließ zwan z Ja standen seiner starken Persönlichkeit die Grundz üge schon deutlich und fest U so sicher fühlte er n d sich da auch bereits seine Berufs daß er den regelmäßigen s Weg zu einer festen Leben sstellung verließ Ende de s Jahres sich nach Berli n begab und dort die Lauf bahn des ergriff e ohne Ver Schriftstellers ohn Geld bindungen d Eltern e n entfremdet Es der blick inmitten der ist e rba ulic hst e An d a ma li g e n deutschen Literatur die se Natur sich nun be wegen zu sehen Schon die näch sten nordde utschen Kreise in denen der Jüngling sich findet die Gleim und Ramler und die a nderen Lyriker sind ihm doch völlig heterogen Er ist unter ihnen wie unter einer Sin g vo g e lbrut e in jun ger Raubvogel der weil es im Neste so der Bra uch ist seine Stimm e zu kleinen Liedern übt sich a ber dabei weni g behaglich fühlt und zuweilen die sonderbarsten Gelüste verspürt auf den einen oder anderen Sänger z uz ufa h re n Noch schärfer tritt die totale Verschiedenheit seiner Natur hervor wenn m ihn in a n d em en der maligen Bewegung So Gan z d a a nsieht wunderbar fertig un d geschlo sen in s sich von vorn herein die geistige Form seiner Natur erscheint so tastend experimentierend das so ist Verhältnis derselbe n zu Welt auf welche sie wirken Denn seine d e r soll kn appe schneidige Weise hatte wenig Verständnis für die entliehene Gra n dezza Gottsched s un d nicht viel me hr für Klopstocks religiö se Empfindsamkeit Wenn Klop stock mit seraphischer l nbrunst bittet : Ach gib sie mir dir leicht zu geben Gib sie dem bebenden bange n H erzen so bemerkt der Jüngling kurz da z u : was für eine Verwegenheit so ernstlich um eine Frau zu bitten Realismus Gesundheit Charakter traten der E m p fin dun g s o

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