Sachsen sind an den Schnittstellen stark

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1 Das mitteldeutsche Wirtschaftsmagazin Nr. 04/ Jahrgang Preis: 4,50 ISSN: ROHSTOFFE Cluster mit guten Trümpfen Seite 22 MITTELDEUTSCHLAND INNOVATIV Fabrik des Jahres Seite 23 LESEECKE Burn-out besiegen Seite 47 TITEL: Informations- und Telekommunikationstechnologien treiben Wertschöpfung voran Seiten 5-20 Sachsen sind an den Schnittstellen stark Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM)

2 Bierdeckel Erfinder: Robert Sputh Deutschland, Mittelndorf (Sächsische Schweiz), 1892 Für Sie vor Ort in Mitteldeutschland: in Chemnitz, Dresden, Erfurt, Halle, Leipzig und Magdeburg. Gute Grundlage. Made in Germany. Für den Mittelstand in Mitteldeutschland. Ein Bierdeckel bietet zugleich eine gute Grundlage und einen zuverlässigen Schutz für ein Bier. Eine sichere Grundlage für ganzheitliche Finanzlösungen bietet Ihnen die Sachsen Bank unabhängig davon, wie komplex die Aufgabe ist. Als Unternehmen der LBBW-Gruppe stellt sie Ihnen das umfassende Leistungsspektrum eines erfahrenen, flexiblen Finanzdienstleisters zur Verfügung, gepaart mit der individuellen Kundenbetreuung einer eigenständig agierenden Regionalbank. Weitere Informationen unter Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe

3 Editorial Zeit für neue Vorbilder wirtschaftsjournal.de/id Jeder, der sich der begnadeten Aufgabe stellen konnte oder kann, Kinder groß zu ziehen, kennt die Bedeutung von Vorbildern. Sie übernehmen die Rolle von Zielflagge und Leitplanke und sind oft viel stärker als die eigenen Worte. Wie wichtig ist es da, dass die gewählten Vorbilder auch helfen sich weiter zu entwickeln. Und so ist es nur selbstverständlich, dass Vorbilder sich einer gnadenlosen Prüfung unterziehen müssen. In der Erziehung unserer Kinder blicken wir irgendwann erleichtert auf die zwischenzeitlich überwundenen Vorbilder zurück: Die gotthaften Gestalten in schwarz, die drogenverzerrten Stars und Sternchen, die prügelnden Maschinen in Menschengestalt Mir scheint die richtige Zeit gekommen, auch einmal über die Vorbilder von Staat und Wirtschaft nachzudenken. Blickt man auf unser aktuelles Kultur- und Weltbild, so scheint Deutschland der 53. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika zu sein: Die Medien sind primär von nordamerikanischen Informationsquellen und unser Bewusstsein von deren prägenden Bildern dominiert. In der Wirtschaft konzentrieren wir uns auf Modelle, die ihren Ursprung in den USA haben. Die Wissenschaft spricht längst englisch mit amerikanischem Slang. Doch ist das für die Entwicklung unseres Landes auch gut so? Jahrzehntelang haben die Wirtschaftsstrategen sich tief vor der Wirtschaftkraft der USA verneigt. Nach jeder Krise, zuletzt nach dem Platzen der Dotcom-Blase fanden die Amerikaner schnell zu neuer Stärke zurück und zogen mir ihren gewaltigen Wirtschafts- und Nachfragemärkten die Volkswirtschaften anderer Nationen mit aus dem Sumpf. Das freie Unternehmertum, der höchst flexible Arbeitsmarkt und der Verzicht auf einen durchgängigen Wohlfahrtsstaat galten vor allem bei liberalen Ökonomen als vorbildlich. Doch die beeindruckenden Zuwächse waren nicht allein das Ergebnis harter Arbeit, sondern sind primär auf die Versorgung der Wirtschaft mit billigem Geld zurückzuführen. Der Ex- Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds Raghuram Rajan spricht von einem Konstruktionsfehler. Das so - ziale Sicherungsnetz ist in den Vereinigten Staaten extrem dünn. Der Druck, die Beschäftigung hoch zu halten, ist daher sehr groß. So schien es der Zentralbank FED leichter, Liquidität in die Wirtschaft zu pumpen. Einkommensunterschiede wurden mit billigsten Krediten für arme Häuslebauer versucht auszugleichen. Das Resultat kennen wir: Die Ban kenkrise 2008, die bis heute nachwirkt. Nach den Unternehmen pumpten sich die privaten Haushalte voller Schulden und heute ist es der Staat. Für die führenden Wirtschaftsstrategen steht fest: Dieses System funktioniert nicht mehr. Aktuell belaufen sich die Kreditmarktschulden auf 350 Prozent des Bruttoinlandproduktes. Das ist weit mehr als in der Weltwirtschaftskrise Anfang der 30er Jahre. Die Aussichten für mehr Wachstum sind düster. Nach wie vor investiert man lieber in Aktienrückkäufe als in Maschinen und Köpfe. Selten war das ohnehin bipolar politisch ausgerichtete Land mehr gespalten. Reformen sind so nicht möglich. Mit Ablenkungs- und Versorgungskriegen versucht man die Augen der Bevölkerung auf Anderes zu lenken, mit schwindendem Erfolg, wie die Tea-Party-Bewegung auf skurrile Weise zeigt. Ein Vorbildwechsel scheint mir mindestens ebenso dringend, wenn es um den Blick auf unsere Kultur als Träger von Motivation, Bildung und Leistung geht. Während wir das Mittelmaßsystem der Bachelor und Master kopieren, funktionieren in den USA derzeit lediglich die Elite-Unis wirklich reibungslos. Eine duale Ausbildung wie in Deutschland ist in den Staaten unbekannt. Die Ausprägung von Werten und Normen funktioniert auf der Basis von geschichtlichen Erfahrungen. Derzeit gewinnt vor allem der Lautere und Schnellere. Und so verbreitet sich mit dem Mäntelchen der Globalisierung ein Schwall von Bewusstseinsprägung auf unterstem Niveau. Auf der Suche nach den neuen Vorbildern haben wir derzeit nicht die größte Auswahl. Die derzeit wirtschaftlich erfolgreichen Staaten haben Probleme mit Demokratie und gerechtem Wohlstand. Warum begeben wir uns nicht auf die Suche in unserer eigenen Vergangenheit. In einer ganzen Reihe von geschichtlichen Epochen waren die Sachsen, Thüringer und Anhaltiner mit Intelligenz, Einfallsreichtum und starkem Willen in der Lage, sich an die Spitze von Technologie, Wissenschaft, Kunst und Kultur zu drängen. Nehmen wir uns doch ein Vorbild an uns! Ihr Jörg Sattler Wirtschaftsjournal April

4 Inhalt Aus dem Inhalt Standpunkte Editorial 3 Titel IT als Standortfaktor 7 Der Weg in die Cloud 12 Aufklärung gegen Spionage 14 IT als Sozialarbeiter 16 Rohstoffe Megatrend Rohstoffversorgung 21 Cluster mit guten Trümpfen 22 Sie ist längst zu einem bedeutenden Standortfaktor in Mitteldeutschland geworden die IT-Branche. In Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt werden ihr etwa 700 Unternehmen zugerechnet. Foto: Stefanie Rudolph Titel Seiten 5-20 Mitteldeutschland innovativ Fabrik des Jahres 23 Treffpunkt Greentelligence 26 Leichtbaulösungen im Fokus 28 Die diesjährige Hannover Messe demonstriert effiziente Verfahren, umweltverträgliche Materialien und nachhaltige Erzeugnisse. Foto: Wolfgang Schmidt Treffpunkt Seite 28 Geld & Kapital Beratung gibt mehr Sicherheit 30 Unternehmensführung Bessere Berufschancen für Migranten 33 Gesundheitswirtschaft Eine Frage der Haltung 37 Krankenhäuser als Wirtschaftsstandort 38 Erz- und Spatbergbau in Sachsen historische Entwicklung? 4. Berggeschrey Markt Wachstumsweltmeister China 40 Recht Schulterschluss der Verbände 41 Foto KGHM Ag, Sn, Co, As, Cu, Pb U, Spate, div. Erze 3. Berggeschrey Politik Letztes Wort vom Investor 42 Ag, Sn, Co, As, Cu, Pb 1. Berggeschrey 2. Berggeschrey Menschen Hand aufs Herz, Frau Krieger Steht Sachsen vor einem vierten Berggeschrey? Der Sächsische Rohstofftag sieht in der nachhaltigen Rohstoffversorgung nationale und internationale Herausforderungen. Rohstoffe Seite 21 KulTour Die Schöne im Meer Impressum 50 4 Wirtschaftsjournal April 2012

5 Titel/ITK-Technologien Kompetenzen vor der Haustür Hightech-Verband BITKOM: Bewusstsein für das eigene Know-how muss gestärkt werden Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM). Foto: Wolfgang Schmidt wirtschaftsjournal.de/id Breitbandversorgung, IT-Sicherheit, ECM-Lösungen für kleine Unternehmen, die Unterstützung der IT- Branche in Sachsen Welche Impulse für diese Themen von der CeBIT 2012 zu erwarten sind, skizzierte Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) im Gespräch mit dem Wirtschaftsjournal. Wirtschaftsjournal: Offiziell heißt es, dass für BITKOM die CeBIT ein Erfolg war. Für wen gilt dies vor allem? Für den Anwender, der Informationen und Orientierung für seinen Betriebsalltag bekommen hat oder für die Aussteller, die Geschäfte anbahnen konnten? Dr. Bernhard Rohleder: Beide haben davon profitiert. Die Messe und ihre begleitenden Veranstaltungen öffnen einen Blick in die Labore. So erhielten die Besucher erneut einen breiten Überblick über neue Lösungen und Anwendungen. Das Typische an der CeBIT ist ja, dass sie Entwicklungen beschleunigt. WJ: Gilt dies auch für das Thema Breitbandversorgung? Rohleder: Da sind wir riesige Schritte vorangekommen. Mit der neuen Technologie LTE werden wir 99 Prozent der Haushalte in Deutschland versorgen können. Der Ausbau läuft derzeit auf Hochtouren. Die nächste Technologieentwicklung LTE advanced" ist kurz vor der Marktreife. Die Bandbreite wird dann über ein Gigabyte pro Sekunde betragen. Das ist eine Verzehnfachung gegenüber dem LTE-Standard der ersten Generation. 2014/15 wird LTE advanced" eingeführt. Erste LTE-Handys waren bereits auf der Messe zu sehen. Das ist eine vollwertige Breitbandlösung. WJ: Dennoch verläuft der Ausbau der Breitbandtechnologien in Deutschland im Vergleich zu den anderen Industrieländern schleppend. Woran liegt das Ihrer Meinung nach? Rohleder: Beim mobilen Breitband sind wir weltweit mit führend, beim Glasfaserausbau müssen wir aber schneller werden. Grundsätzlich gilt aber schon, dass neue Technologien bei uns zögerlicher als anderswo eingesetzt werden. Nicht umsonst spielte das Thema Mobile Sicherheit" eine zentrale Rolle auf der CeBIT. WJ: Verschiedene Studien ergaben allerdings, dass Unternehmen ihr Know-how nur unzureichend gegenüber Angriffen aus dem Netz schützen. Rohleder: Ja, die wenigsten merken, dass sie Opfer eines Angriffs wurden, zum Beispiel über die oft unzureichend geschützten mobilen Geräte. Warum das Bewusstsein für die Gefahren in der digitalen Welt bei den Unternehmern noch so wenig ausgeprägt ist, liegt wahrscheinlich an der Kleinteiligkeit der Betriebe. So vergessen viele Unternehmer, dass Sie zum Beispiel eine gesetzliche Verantwortung für den Schutz der Daten ihrer Mitarbeiter haben. WJ: Die kleinen Unternehmen stehen auch verstärkt im Fokus der Enterprise-Content-Management- Anbieter. Wie war die Resonanz auf die BITKOM- Sonderschau zu diesem Thema? Rohleder: ECM ist sehr gut angekommen. Enterprise Content Management bringt gerade den kleinen und mittleren Unternehmen enorme Erleichterungen. Der Einsatz von ECM lohnt sich jetzt auch deshalb, weil die elektronische Rechnungstellung vereinfacht worden ist und eine Übermittlung per Mail ausreichend ist. Das ist ein Thema, das die wenigsten Firmen auf dem Schirm haben. Demnächst wollen wir dafür eine Roadshow starten, die voraussichtlich auch nach Dresden führen wird. WJ: Apropos Dresden, wie wird die Kooperation mit Silicon Saxony mit Leben erfüllt? Rohleder: Der Beginn der Zusammenarbeit mit Silicon Saxony ist ein Ergebnis des IT-Gipfels 2010 in Dresden. Sie findet Ausdruck in diversen gemeinsamen Veranstaltungen und Präsentationen. Zum Beispiel hatten wir einen Gemeinschaftsstand auf der CeBIT. Am 9. Mai führen wir gemeinsam die Tagung Open Innovation" an der TU Dresden durch. Im Rahmen des Silicon Saxony Day wird die BITKOM einen Vortrag halten. Ebenso bringen wir uns in das IT-Anwenderforum Mitte September in Chemnitz ein. In der Landesvertretung Sachsen in Berlin planen wir eine Veranstaltung unter dem Motto Industrie 4.0". Wir wollen damit deutlich machen, dass wir für alle IT-Dienstleistungen kompetente Leute vor der Haustür haben und Aufträge nicht nach Malaysia vergeben werden müssen. Die Branche in Sachsen insbesondere die Mikroelektronik zeichnet sich vor allem durch ihre Schnittstellen zu den Anwenderbereichen wie Automotive, Maschinenbau, Energie aus. Das sind die Wachstumsfelder der Zukunft. Gespräch: Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal April

6 Titel/ITK-Technologien Industrie 4.0 Hannover Messe wird Diskussion zu mobilen und webbasierten Anwendungen in der Fertigung vorantreiben Virtuelle Produktentwicklung (CAx), Produkt-Lebenszyklus-Management (PLM), Enterprise Resource Planning (ERP), Manufacturing Execution Systems (MES), Rapid Manufacturing und Rapid Prototyping sind die zentralen Angebotsbereiche der Digital Factory. Die internationale Leistungsschau für integrierte Prozesse und IT-Lösungen findet im Rahmen der Hannover Messe vom 23. bis 27. April 2012 statt. Wie in der gesamten IT-Welt werden auch hier Cloud Computing sowie mobile Anwendungen im Mittelpunkt stehen. In der Digital Factory werden Cloud-Anwendungen vor allem in Bezug auf ERP diskutiert werden. Aber auch in den Bereichen CAx, MES und PLM gibt es zunehmend internetbasierte Applikationen, die der Endnutzer lediglich zeitweise nutzt und bezahlt. Ob Entwicklung, Fertigung, Logistik oder Service die kleinen mobilen Endgeräte mit Touchscreen sind ebenfalls fast überall in der Industrie angekommen und erleichtern die Arbeit erheblich. Das gilt für den laufenden Betrieb an der Maschine ebenso wie für Servicedienste, die mit einem mobilen Endgerät auch per Fernwartung vorgenommen werden können. Der dritte Angebotsschwerpunkt widmet sich der Integration aller relevanten Prozesse. Um Produktionsanlagen zu simulieren oder virtuell in Betrieb nehmen zu können, müssen schließlich grundlegende Informationen wie Produktions- und Montagedaten aus der Produktentwicklung zur Verfügung stehen. Um eine bessere Synchronisation der verschiedenen Fachdisziplinen im Engineering zu erreichen, ist die Integration aller relevanten Prozesse notwendig. Neben dem regulären Ausstellungsprogramm wartet die Digital Factory mit zwei Sonderschauen auf. So steht die vierte MES-Tagung mit interessanten Erfahrungsberichten aus der Praxis im Convention Center auf dem Programm. Die Spitzenverbände der deutschen Industrie, NAMUR, VDI, VDMA und ZVEI, sind inhaltliche Träger der Veranstaltung. Am 25. April geht es um den Einsatz von Manufacturing Execution-Systemen (MES) in der diskreten Fertigung und am darauf folgenden Tag in der Prozessindustrie. Die zweite Sonderveranstaltung ist das Technology Cinema 3D. Es zeigt in seiner dritten Ausgabe in Gestalt einer originellen Container-Architektur Visualisierung quer durch die industriellen Anwendungsbereiche. Ergänzend zur Messe Digital Factory lädt das Forum Industrial IT zur Diskussion ein. IT-Security, Netzwerk - management, Ausfallsicherheit, Effizienz- und Qualitätssteigerung, Simulation, Konstruktion, Produktionsplanung, Entwicklung und Industrie 4.0 werden die Themen sein. Abgerundet wird das Programm durch die täglichen -Podiumsdiskussionen zu ausgewählten Schwerpunkten der Industrial IT, wie der Veranstalter ZVEI Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. mitteilt. Claudia Hillmann Impression von der HANNOVER MESSE 2011/ Digital Factory: Visualisierung im Techology Cinema 3D. Foto: Deutsche Messe AG wirtschaftsjournal.de/id Der Weg zur effizientesten Produktion Chemnitzer statten PLM-Software mit neuen Funktionen aus Die in Chemnitz ansässige CAPPcore GmbH will auf der diesjährigen Hannover Messe die Antwort auf die Frage geben, wie die Metallindustrie Produktions und Energiekosten zum ersten Mal eindeutig erfassen und nachhaltig reduzieren kann. So zeigt sie die nächste Generation von SmartPlanner, der technologisch führenden Software für Produktions- und Kapazitätsplanungen. Deutsche Serienproduzenten stehen in Zeiten steigender Produktions- und Energiekosten vor der Herausforderung, diese klar benennen und nachvollziehen zu können. Mit Hilfe der neuen SmartPlanner-Funktionen gelingt ihnen jetzt beides, erklärt Geschäftsführer Dr. Andreas Opitz. PM/CH wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

7 Titel/ITK-Technologien IT als Standortfaktor IT-Cluster will inhaltliche Arbeit voranbringen Der gebürtige Hallenser ist seit 22 Jahren in verschiedenen Managementfunktionen, vorrangig in der Region Mitteldeutschland, beschäftigt. Seit 2001 ist er Geschäftsführer der GISA GmbH aus Halle/Saale. Foto: GISA wirtschaftsjournal.de/id Wir alle stehen vor gemeinsamen Herausforderungen", verdeutlicht der neue Vorsitzende des Clusters IT Mitteldeutschland, Michael Krüger, den Beweggrund der hier agierenden Informations- und Telekommunikationstechnologieunternehmen enger zusammenzuarbeiten. Etwa 700 Firmen in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zählen zur Branche. Ein zahlenmäßig starkes Potenzial, das aber auf Grund höchst unterschiedlicher Kompetenzfelder und Zielbranchen eine vergleichsweise kleine Schnittmenge gemeinsamer inhaltlicher Interessen hat. So ist es schon ein Erfolg, dass sich 18 kleine und große Unternehmen in den letzten vier Jahren im Cluster zusammengefunden haben. Es ist eine Menge passiert", lobt daher Krüger die vierjährige Aufbauarbeit seines Vorgängers Klemens Gutmann, der weiterhin als Stellvertreter dem Cluster aktiv zur Verfügung steht. So ist die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit vorangekommen. Dazu gehören Ansätze zum sparsamen Umgang mit Ressourcen genau so wie zur Gewinnung und Entwicklung von Mitarbeitern. Gegenwärtig verständigen sich die Netzwerkmitglieder darüber, welche Projektthemen sie künftig gemeinsam bearbeiten werden. Eins steht jedoch fest: Das Thema Fachkräftegewinnung wird weiterhin im Zentrum der Aktivitäten stehen. So werden wir etablierte Projekte einer ganzheitlichen Konzeption zufließen lassen. Als Beispiele seien das Mitteldeutsche IT-Branchentreff, die Uni-Roadshows und das Projekt SummerByte genannt." SummerByte" ist ein Gemeinschaftsprojekt mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Im vergangenen Jahr konnten die jungen Menschen ab der Klassenstufe 10 über das gemeinsame Programmieren von Spielen für das Studienfach Informatik begeistert werden. Nun soll verstärkt das Interesse der Frauen für IT-Studien- und Ausbildungsgänge geweckt werden. Sein eigenes Unternehmen geht dabei mit gutem Beispiel voran. Derzeit sind laut Krüger 33 Prozent der Mitarbeiter bei GISA Frauen. Eine Ursache für diesen in der IT- Branche sehr hohen Anteil sieht er in den vielfältigen Möglichkeiten bei der GISA Beruf und Familie zu verbinden. Des Weiteren werden sich die Clustermitglieder verstärkt mit fachlichen Herausforderungen der IT-Branche auseinandersetzen. Dazu gehören die Verfügbarkeit von ausreichender Bandbreite und genügend leistungsfähiger IT-Kapazität als Standortfaktor für ansiedlungswillige Investoren. IT hat mittlerweile etwa die gleiche Bedeutung wie die Infrastruktur für Verkehr und Energie", betont der Clusterchef. Claudia Hillmann Wachstumshemmnisse Bundeswirtschaftsministerium ließ sich Stolpersteine der KMU vor Augen führen wirtschaftsjournal.de/id Es muss doch nachdenklich stimmen, dass praktisch alle IT-Aufsteiger, die sich in den letzten Jahren vom Mittelständler zum Global Player entwickelt haben also Firmen wie ebay, Google oder Facebook - aus den USA stammen. Der deutsche Mittelstand birgt dasselbe Potenzial, aber er braucht eine wachstumsfördernde Umgebung", sagt zum Beispiel Dr. Oliver Grün, Präsident des Bundesverbandes IT- Mittelstand e.v. (BITMi). Vor dem Hintergrund dieser Kritik hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) eine Studie zu Wachstumshemmnissen kleiner und mittlerer IT-Unternehmen beauftragt, die vom Marktforschungsinstitut Pierre Audin Consultants und dem Fraunhofer Instititut für System- und Innovationsforschung in Karlsruhe (ISI) erstellt worden ist. Demnach verfolgen verfolgen die IT-Unternehmen ambitionierte Wachstumsziele. Über ein Drittel der Befragten will den Umsatz in den nächsten Jahren jährlich um über 15 Prozent steigern, 36 Prozent der Befragten erwarten ein Umsatzwachstum von 5 bis 15 Prozent. Unter 16 potenziell wachstumshemmenden Feldern sahen 23 Prozent der Unternehmen die größten Hemmnisse bei Bürokratie und Steuern, 22 Prozent in der Fachkräftesicherung und dem restlichen Personalbereich und 21 Prozent im Bereich Finanzierung. CH Wirtschaftsjournal April

8 Titel/ITK-Technologien Starkes Mitteldeutschland Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen präsentierten sich erfolgreich auf der CeBIT 2012 Wer in diesem Jahr die CeBIT in Hannover besucht hat, kam wieder in den Genuss einer organisatorischen Meister - leistung: Mehr als 4200 Unternehmen aus 70 Nationen präsentierten sich auf dem Messegelände. Unter dem Leitthema Managing Trust Vertrauen und Sicherheit in der digitalen Welt" bot die Messe eine Fülle an Fachveranstaltungen, Lösungen und neuen Produkten. Allein 65 sächsische Unternehmen nahmen Teil, darunter Silicon Saxony, c.a.p.e. IT und das Institut für Produktionssteuerung, Ma - terialwirtschaft und Logistik GmbH. Die Gestaltung des sächsischen Gemeinschaftsstandes konnte nur unzureichend die Leistungsfähigkeit der ausgestellten Unternehmen widerspiegeln. Auch aus Sachsen-Anhalt und Thüringen waren viele Institutionen und Unternehmen vertreten, die die Messe als Präsentationsplattform regelmäßig besuchen. Für alle beteiligten Unternehmen verlief die CeBIT 2012 ausgesprochen erfolgreich. Durchgängig vermeldeten sie eine erneut gestiegene Kontaktdichte im Vergleich zum Vorjahr mit bestehenden und neuen Kunden. Marketing und IT enger verknüpfen Die mitteldeutschen Unternehmen überzeugen und überraschen durch eine hohe Dichte und Leistungsfähigkeit. Auch, wenn hier große Konzernstrukturen fehlen, haben eine ganze Reihe von IT-Produkten und -Entwicklungen ihren Ursprung in dieser Region. Dazu gehört zum Beispiel Intershop 7, mit dem die Intershop Communikations AG ein neues Handelszeitalter einleitet. Mit diesem Vertriebssystem werden alle denkbaren Berührungspunkte mit den Kunden nahtlos integriert. Das System ist u. a. ausgestattet mit einer intelligenten Steuerung von kundenspezifischen Angeboten und Aktionen, ausführlichen Testmethoden für Werbezwecke, verfeinerter Suchfunktionalität und anderen Optionen. Um die Verknüpfung von IT und Marketing ging es auch bei der Podiumsdiskussion im Anschluss an die Veröffentlichung der Studie der Droege Group und der Deutschen Messe AG Was bewegt IT-Entscheider 2012?. Technik spielt für die Kundenakquise eine immer größere Rolle, betonte Jan Brecht, CIO der Adidas AG. Der direkte Kontakt zum Kunden zum Beispiel über Social Media bietet die Möglichkeit zu mehr Service und kundenspezifischeren Produkten. Mit dem immer größer werdenden Kernprozess zwischen Industrie und IT sei die Branche heute mehr als Gestalter neuer Geschäftsfelder denn als Partner zu betrachten, so Volker Smid, Vorsitzender der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH. Überraschendes Ergebnis der Studie war das Sonderthema IT-Sicherheit: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen nutzen bisher kaum die Möglichkeiten, die Sicherheit der eigenen Systeme durch Dritte prüfen zu lassen. Deshalb empfahl BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf den Zuhörern und Teilnehmern der Podiumsdiskussion, regelmäßig im Unternehmen Crash-Tests von außen durchzuführen: Beauftragen Sie lieber einen externen Sicherheitsexperten, bevor es jemand unbeauftragtes macht! Hand in Hand von Wirtschaft und Wissenschaft Mit einem Kooperationsvertrag zwischen der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und der Siemens Enterprise Communications GmbH & Co.KG wurden die Bachelor-Studiengänge Informatik und Wirtschaftsinformatik der Ottovon-Guericke-Universität um ein kooperatives Ausbildungsmodell erweitert. Demzufolge wird das Unternehmen Praxiseinheiten in verschiedenen Unternehmensbereichen, studienbegleitende Veranstaltungen und finanzielle Unterstützung und Stipendien beisteuern. Mit dieser Vereinbarung wird eines unserer wesentlichen wirtschaftspolitischen Ziele, die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft, verwirklicht. Die Vereinbarung ist ein gelungenes Beispiel für ein zielführendes Fachkräfterecruiting, aus dem sowohl die Universität und die Studierenden, als auch das ITK-Unternehmen ihre Vorteile ziehen werden", erklärte Wissenschafts- und Wirtschaftsministerin Prof. Birgilta Wolff. Die Nachfrage nach IT-Frachkräften ist, bedingt durch die gute Wirtschaftslage der Branche, ungebrochen. So sprach der stellvertretende Leiter Technik und Wissenschaft im VDI Dieter Westerkamp auf der CeBIT von einem neuen Rekordwert" bei der Anzahl der Beschäftigten und ein Ende sei nicht in Sicht. Dem gegenüber stünden jedoch offene Stellen. Eine Lösung sieht Westerkamp in der zeitigen Orientierung: Schüler müssten besser auf das Studium vorbereitet werden und wissen, was sie an den Hochschulen erwarte. Stefanie Rudolph Mario Barth, Geschäftsführer der c.a.p.e. IT GmbH, stellte die neue Version 4.1 von KIX4OTRS vor. Foto: Stefanie Rudolph Prof. Klaus Pollmann (Rektor der Universität Magdeburg), Vera Meyer-Schneevoigt (Geschäftsführerin Siemens Enterprise Communications GmbH & Co. KG) und Ministerin Prof. Birgilta Wolff (v.l.) nach der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung. Foto: IMG wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

9 Titel/ITK-Technologien KIX4OTRS und die Radiomacher Open Source macht Unternehmen fit für die Zukunft OTRS ist eine freie Software. Das Ticketsystem oder Kommunikationsmanagementsystem wird oft als Help-Desk-System, d. h. zur Unterstützung von Hard- und Softwareanwendern, aber auch für Anfragen von Kunden in an - deren Dienstleistungsbereichen eingesetzt. KIX4OTRS ist eine Eigenentwick - lung von c.a.p.e IT. Die seit 2008 entwickelte Software vereint viele Ergonomieverbesserungen für das Standard-OTRS. Die neue Version 4.1 wurde auf der CeBIT 2012 vorgestellt. Die REGIOCAST GmbH & Co. KG, Leipzig, ist ein Unternehmen mit Beteiligungen an Radiosendern, Hörfunkvermarktern und weiteren Dienstleistungsunternehmen aus dem Medienbereich, c.a.p.e. IT GmbH Annaberger Straße Chemnitz Telefon: Telefax: wirtschaftsjournal.de/id Radio funktioniert heute nur noch mit komplizierter Technik. Dabei müssen viele Datensätze gespeichert und verwaltet werden. Foto: Regiocast Das Bild, das Radiomacher heute vermitteln, ist teilweise pure Illusion. In nur einer Zentrale entsteht ein Radio - programm, das den Hörern den Eindruck vermittelt, die Morning-Show werde in ihrer Stadt aufgezeichnet dabei sitzen die Radiomacher am anderen Ende des Bundeslandes. Auch die regionalspezifische Werbung wird zentral und gleichzeitig in ihrer jeweiligen Sendestation abgespielt. Zudem schließen sich auch immer mehr Radiosender aus Kostengründen zusammen, zum Beispiel in dem deutschen Radiounternehmen REGIOCAST. Mit Standorten in Kiel, Leipzig und Berlin führt das Unternehmen Radiosender operativ und hält etwa 40 Sender- und Unternehmensbeteiligungen. REGIOCAST betreibt unter anderem die landesweiten Privatradio-Marktführer R.SH Radio Schleswig Holstein, RADIO PSR, R.SA sowie die Radio-Vermarkter MACH 3 und mir.). Mehr Leistung mit Open Source Durch das stetige Wachstum des Unternehmens und den fortwährenden Zugewinn neuer Beteiligungen stieg glei - chermaßen der administrative Aufwand für alle Dienst - leistungssektoren des Unternehmens. Im Bereich IT war dementsprechend ein gleichstarkes Team für immer mehr Standorte zuständig: Bis 2009 haben zwölf IT-Mitarbeiter rund 400 Client-Systeme betreut. Alle IT-Anfragen wurden per Telefon, oder im direkten Kontakt an die IT-Mitarbeiter herangetragen und über Outlook-Postfächer koordiniert. Mit den bis dahin zur Verfügung stehenden Bordmitteln war die REGIOCAST-IT am Ende ihrer Leistungskraft und hätte keinen weiteren Neukunden betreuen können. Um weiterhin für alle zukünftigen Entwicklungen des Unternehmens schlagkräftig aufgestellt zu sein, musste eine neue Arbeits- und Organisationsform gefunden werden, die standardisiertes und effektives Arbeiten ermöglichte und gleichermaßen an alle auftretenden Anforderungen anpassbar war. Im Rahmen des Evaluierungsprozesses zu einer geeigneten Ticket-System-Lösung fokussierte REGIOCAST die Open-Source-Software OTRS als mögliche Lösung. Das Produkt entsprach jedoch noch nicht allen definierten An - forderungen. Die individualisierte Lösung aus Chemnitz Die Software sollte alle Anfragen und Aufträge in gleicher Weise dokumentieren, Kommunikationsflüsse zu einer Anfrage zusammenfassen, die Zuweisung von Tickets je nach Thematik an verschiedene Mitarbeiter ermöglichen sowie eine Historie aufbauen, um künftige Problemlösungen zu vereinfachen. Für die Weiterentwicklung bzw. Individualisierung der OTRS-Basis auf die REGIOCAST-Spezifikationen wurden die Chemnitzer Service-Spezialisten von cape IT beauftragt. Durch deren Produkt KIX4OTRS ließen sich alle Anpassungen und Erweiterungen der gewünschten Funktionen mühelos in nur vier Monaten umsetzen. Möglich machte dies die gemeinsame Open-Source-Eigenschaft von OTRS und KIX4OTRS. Andreas Lorenz, Leiter IT-Infrastruktur bei REGIO- CAST, erklärt: Ab dem ersten Tag mit dem neuen IT-Ser - vice-desk bemerkten alle Kollegen, dass es sich viel entspannter an den Incidents und Problemen arbeiten lässt, weil man sich konzentrierter mit einem Vorgang beschäftigen kann. Wir konnten unseren Endanwendern sofort mehr und schneller Lösungen liefern als jemals zuvor. KIX4OTRS hat die Usability von OTRS stark verbessert. Denn mit dem Zusatz seien viele Funktionen von OTRS komfortabler und schneller nutzbar. Open Source war ein positiver Aspekt, der uns zu dieser Lösung bewegt hat. An OTRS arbeitet eine relativ große Entwickler-Community, es ist am Markt anerkannt und vielen Anwendern bekannt. Dass dabei viel Anpassungspotenzial vorhanden ist, hat cape IT bei uns demonstriert. Jetzt wächst die Lösung mit unseren Anforderungen mit. Einige Erweiterungen, die cape IT im Auftrag von REGIOCAST entwickelt hat, sind inzwischen in das Paket KIX4OTRS eingeflossen. cape IT hat für unsere Ideen immer schnell die passende Umsetzung erstellt. Das Customizing an unsere Vorstellungen hätten wir mit einem anderen System wohl nicht so leicht hinbekommen. Das ist eben der große Vorteil von Open Source, so Lorenz. Wirtschaftsjournal April

10 Titel/ITK-Technologien Unsicher: Stiftung Datenschutz Handlungsfähigkeit der geplanten Einrichtung in Leipzig ist noch nicht in Sicht Nach den Plänen der Bundesregierung soll es schon bald in Leipzig eine Stiftung Datenschutz geben. Sie beruht auf einer Vereinbarung im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und FDP von Laut Bundesinnenministerium soll sie nach dem Vorbild der Stiftung Warentest die Aufgabe haben, Produkte und Dienstleistungen auf Datenschutzfreundlichkeit zu prüfen, Bildung im Bereich des Datenschutzes zu stärken, den Selbstdatenschutz durch Aufklärung zu verbessern und ein Datenschutzaudit zu entwickeln. Im Haushalt 2011 wurde für die Stiftung Datenschutz im Einzelplan 06 ein Zuschuss von 10 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bis zur eigentlichen Errichtung der Stiftung, die bisher bis zum Ende des 1. Quartals 2012 geplant war, wurde zunächst eine Treuhandstiftung zur Verwaltung des Stiftungsvermögens und Sicherung der Errichtung der Stiftung gegründet. Auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen hat die Bundesregierung am 29. Februar 2012 geantwortet, dass der Entwurf der Satzung der beabsichtigten Stiftung noch in der Abstimmung sei. Unternehmen und Verbände hätten ihre grundsätzliche Bereitschaft zur finanziellen Unterstützung der Stiftung signalisiert, heißt es weiter in der Vorlage. Konkrete Zusagen lägen aber bisher nicht vor. Unabhängig davon kritisieren die Grünen das Fehlen eines schlüssigen Konzeptes, um die Stiftung mit einer eigenständigen Zertifizierungskompetenz auszustatten, die die Grundlage für ein bundesweit einheitliches Gütesiegel- Angebot bilden solle. Dabei stünden Prüfgesellschaften wie der TÜV, die DEKRA oder andere Institute zur Qualitätssicherung bereit, um einen Zertifizierungsrahmen mit Leben zu füllen und Datenschutztests durchzuführen, zitiert am 14. Februar der Heise Verlag Dieter Kempf, Präsident des IT-Verbandes BITKOM. Schließlich stößt auch die gegenwärtige ersichtliche Nähe der Stiftung zur Wirtschaft auf Kritik, denn bisher ist vorgesehen, dass im Beirat die zu kontrollierenden Unternehmen selbst sitzen. Claudia Hillmann wirtschaftsjournal.de/id Definiert: Anforderungen an Cloud-Services Arbeitsgruppe stellt Lösungsansätze für bisher ungeklärte Fragestellungen vor Die webbasierte und verbrauchsabhängige Nutzung und Bezahlung von IT-Strukturen ermöglicht den Unternehmen eine hohe Flexibilität. Doch sie zögern noch im größeren Maße Web-Services, Cloud-Anwendungen zu nutzen, da sie um die Sicherheit ihrer Daten fürchten sowie meinen die Funktionsweise des Cloud-Computing nicht vollends zu durchschauen. Das ergab zum Beispiel eine internationale Umfrage des Webhosting-Anbieters One.com. Vor diesem Hintergrund hat eine deutschlandweit agierende Arbeitsgruppe im Rahmen des Nationalen IT-Gipfels 2011 technische und rechtliche Anforderungen für ein sicheres Betreiben und Nutzen von Cloud-Services definiert. Zu den technischen Anforderungen gehören zum Beispiel: Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Sicherheit der angebotenen IT-Ressourcen Sichere Identifizierbarkeit von Akteuren und Geschäftsobjekten Wahrung der Vertraulichkeit auf der Grundlage moderner Verschlüsselungstechnologien Technische Konzepte zur Wahrung der Datenhoheit Technische Regelungen und Konzepte für den Umzug von Daten bei Cloud-Providerwechsel Aus rechtlicher Sicht seien für ein erfolgreiches Cloud Computing folgende Maßnahmen notwendig: Flexibilisierung des AGB-Rechts Modernisierung des Datenschutzrechts Zulassung weiterer elektronischer Unterschriftsmechanismen Aufhebung telekommunikations- und telemedienspezifischer Ungleichbehandlungen Schaffung einer Einheitlichkeit der Informationspflicht bei Datenpannen Ermöglichung der Auftragsdatenverarbeitung in Drittstaaten bei Gewährleistung eines angemessenen Schutzniveaus Anpassung der Bestimmungen zum Schutz von Berufsgeheimnissen Claudia Hillmann Weitere Informationen unter: wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

11 Titel/ITK-Technologien Anzeige Erfolgreich durch BI-Systeme Warum diese Art der Managementunterstützung gewinnbringend für KMU ist Business-Intelligence (BI): Unternehmen verfügen heute über verschiedene Datenverwaltungssysteme, zum Beispiel für CRM- oder Buchhaltungsprozesse. Teilweise werden auch noch Daten zugekauft. Die Stärke des BI-Systems liegt jetzt darin, alle diese Daten in ein Data Ware - house einzubinden, sie dadurch vergleichbar zu machen und zu systematisieren. Data Warehouse ist eine Datenbank, in der Daten aus unterschiedlichen Quellen einheitlich zusammengefasst werden. GeTIK mbh Am Rathaus Chemnitz Telefon: Telefax: Das vollständige Interview finden Sie im Internet unter: wirtschaftsjournal.de/id Frank Irmscher, Geschäftsführer der Gesellschaft für Technologie, Information und Kommunikation mbh (GeTIK) Foto: Wolfgang Schmidt Ein Interview mit Frank Irmscher, Geschäftsführer der Gesellschaft für Technologie, Information und Kommunikation mbh (GeTIK) und Claudia Koschtial, Leiterin esf-forschungscluster ebusiness am Institut für Wirtschaftsinformatik der TU Bergakademie Freiberg Wirtschaftsjournal: Sind BI-Systeme nicht nur ein weiteres Tool, das die IT-Kosten in die Höhe treibt und die unternehmensinternen Systeme noch komplizierter macht? Irmscher: Nein, im Gegenteil. BI-Systeme ermöglichen vereinfachte Reportings, also Auswertungen von gezielten Datenabfragen. Wurden früher große Datensätze aus Systemen herauskopiert, als Exceltabellen angelegt und dann an verschiedene Mitarbeiter per Mail versendet, verschwindet dieses Vorgehen mit einem funktionierenden BI-System. Alle Daten werden nur noch einmalig und zentral gespeichert. Zudem betten sich moderne BI-Systme nahtlos in vorhandene Infrastrukturen ein eine aufwändige Umstrukturierung entfällt. WJ: Bietet ein BI-System noch weitere Vorteile? Irmscher: Wesentlicher Vorteil eines BI-Systems ist die strukturierte Ablage der Daten. Durch die Reoganisation der Daten werden diese in einer für die Auswertung optimierten Struktur abgelegt. Somit können auch die Informationen, die in den Daten enthalten sind, besser erfasst werden. Ein weiterer Vorteil liegt in der Aufteilung der Zugriffsrechte. So kann zum Beispiel die Geschäftsleitung auf detaillierte Daten zugreifen, die das gesamte Unternehmen betreffen. Der Vertrieb hingegen kann die für ihn relevanten Daten abfragen und andere teilweise nur einsehen. BI-Systeme garantieren somit auch ein hohes Maß an Datenschutz. WJ: Auf welche Kriterien muss ein Unternehmen achten, wenn es ein BI-System implementieren will? Irmscher: In erster Linie geht es nicht um das am besten beworbene System und die dafür notwendige Hardware, sondern um die gründliche Analyse des Datenbestandes und die spezifischen Anforderungen, die das Unternehmen an sein BI-System stellt. Koschtial: Für die Auswahl eines BI-Tools spielen viele Dinge eine Rolle. Dazu gehören bestehende Prozesse, Datenbestände und Auswertungswünsche der Nutzer. Wichtig ist es zudem, zukünftige Bedarfe abzuschätzen, um auch für perspektivisch benötigte Auswertungen eine Grundlage zu schaffen. WJ: Welche Auswirkungen hat der Einsatz von BI- Systemen auf die Arbeitsweise im Unternehmen? Irmscher: Ich kann meine Geschäftsprozesse nur dann effizient steuern, wenn ich genau weiß, was im Unternehmen oder am Markt los ist. Meist sind die dafür notwendigen Daten vorhanden, ihr Potenzial wird jedoch nicht ausgeschöpft. Das liegt zum einen daran, dass vielen Unternehmern dieser Fakt nicht bewusst ist. Zum anderen verfügen sie nicht über die nötigen Systeme für eine gewinnbringende Auswertung. Mittels eines individuell konfigurierten BI-Systems können zum Beispiel Auftragseingänge und Auslastung präzise und effizient reguliert werden. Es ist ebenfalls feststellbar, ob zeitabhängige Einkaufspreise vorliegen, was sich wiederum positiv auf die Kostenentwicklung des Unternehmens auswirken kann. WJ: Wie würden Sie beide die Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft beschreiben? Koschtial: Ich brauchte für meinen Forschungsauftrag einen Zugang zu großen Datenbeständen, die ich auswerten konnte. Dieser wurde mir in den vergangenen drei Jahren durch die GeTIK gewährt. Zudem hat mich das Unternehmen auch finanziell unterstützt. Irmscher: Ich kann die Zusammenarbeit von KMU und Wissenschaft nur als gewinnbringend bezeichnen. Durch die Arbeit von Frau Koschtial konnten wir einen Know-how- Transfer in Gang bringen, der uns bei der Bearbeitung unseres Geschäftsfeldes geholfen hat. Gerade KMU können aus solchen Kooperationen enormes Potenzial schöpfen, nutzen diese Möglichkeit jedoch leider noch viel zu selten. Gespräch: Stefanie Rudolph Wirtschaftsjournal April

12 Titel/ITK-Technologien Der Weg in die Cloud Ratgeber bietet kompakten Überblick über Möglichkeiten und Anforderungen Was bringen Cloud Services für mein Unternehmen? Alle sprechen von der Cloud, doch für Entscheider ohne große Vorkenntnisse ist es häufig schwierig auszumachen, wie Cloud Services die IT ihres Unternehmens wirtschaftlicher machen können. Das neue Buch Der Weg in die Cloud" von EuroCloud, herausgegeben von Dr. Tobias Höllwarth, fasst jetzt erstmals alle notwendigen Informationen zusammen: Der Herausgeber Dr. Tobias Höllwarth präsentierte den Ratgeber erstmalig auf dem CLOUDKongress Ende November 2011 in Wien. Foto: medwed Fotografie Anwendungsszenarien liefern erste Ansatzpunkte für den Einsatz im eigenen Unternehmen, zusätzlich bietet der Band Informationen zu technischen und rechtlichen Aspekten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Buch ist ausdrücklich für Einsteiger gedacht, die sich einen kompakten Überblick über Möglichkeiten und Anforderungen verschaffen wollen", sagt Bernd Becker, Mitautor und Vorstand von EuroCloud Deutschland_eco e. V. Dabei helfen praxisrelevante Vorschläge zur Anbieterauswahl ebenso wie Checklisten zu Technik, Recht und Steuern." Der Weg in die Cloud" soll zudem Managern und Unternehmern das nötige Know-how geben, ihr Management sowie die IT- und Rechtsabteilungen im Implementierungsprozess von Cloud Services zu steuern. Die Nachfrage nach unserem Buch Der Weg in die Cloud' hat uns sehr positiv überrascht und die mehr als 400 Anmeldungen zur Buchpräsentation auf dem CLOUDKongress in Wien zeigen uns, daß wir die Interessenslage der An - wender getroffen haben", sagt Herausgeber Dr. Tobias Höllwarth. Das Buch ist in Zusammenarbeit mit einem Autorenteam aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entstanden, die Autoren sind u.a. Unternehmens- und Steuerberater, Juristen und Betriebswirte. Neben Bernd Becker haben Andreas Weiss und Rechtsanwalt Dr. Jens Eckhardt für Euro- Cloud Deutschland_eco an dem Band mitgearbeitet. PM/CH Der Weg in die Cloud kann ab sofort für 39,90 Euro zzgl. Versandkosten und MwSt. über bestellt werden. wirtschaftsjournal.de/id Kommunales Systemhaus als Vorreiter Leipziger mit größtem deutschen Cloud-Projekt beauftragt Der Leipziger IT-Dienstleister Comparex hat eine europaweite Ausschreibung der Kommunalen Informationsverarbeitung Baden-Franken (KIVBF) gewonnen und somit den größten Cloud-Auftrag in der Geschichte des Unternehmens erhalten. Ein Rahmenvertrag zwischen der KIVBF und dem IT-Dienstleister regelt die Konzeptionierung und Implementierung einer Community Cloud ein Projekt, das in dieser Größenordnung in einer öffentlichen Verwaltung in Deutschland einmalig ist. Ziel ist es, 700 Mandanten mit bis zu Usern mittels einer Community Cloud sinnbildlich aus der Steckdose zu beliefern. Dazu gehören Fachverfahren für das Einwohnermeldewesen genauso wie soziale Anwendungen, Dokumentenmanagement-, Archiv- und -Lösungen für mehr als 550 Städte, Gemeinden und Landkreise. Der zukünftige Leistungsumfang soll erstmals im öffentlichen Sektor eine Infrastruktur mit den Eigenschaften Self Service, Ressource Pooling, Elastizität und Leistungsmessung darstellen. Dabei erfolgt die Bereitstellung von Ressourcen wie Rechnerleistung und Applikationen bei Bedarf vollauto - matisiert. Ohne sich gegenseitig zu beeinflussen, teilen sich die Mandanten eine Infrastruktur, die gleichzeitig alle Leis - tungen schnell und unbegrenzt zur Verfügung stellt. Um sowohl gemäß dem zugrunde liegenden Service-Level-Agreement als auch verbrauchsabhängig abrechnen zu können, wird jeder Ressourcenverbrauch gemessen. PM/CH wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

13 Titel/ITK-Technologien Anzeige Smart und sicher Mit Mobile Device Management und Cloud-Computing IT-Unternehmensprozesse effizienter gestalten Die PROFI Engineering Systems AG ist der innovative IT-Partner für Systemlösungen im deutschen Mittelstand. Von der IT-Beratung bis zur Instandhaltung bietet PROFI alles aus einer Hand. Das Angebot für Verwaltungen und Unternehmen aller Größen und Branchen umfasst Konzepte für Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Datenmanagement, Backup und Recovery. Wichtige Begriffe: MDM/Mobile Device Management Zentrales Managementsystem zur Kontrolle über die Einhaltung einer festgelegten Richtlinie (Smartphone Policy) BYOD/Bring your own device Integration von privat genutzten Smartphones und Tablet PCs PROFI Engineering Systems AG Falk Pfeifer Vertriebsleiter Neefestraße Chemnitz Telefon: Telefax: Mobile: wirtschaftsjournal.de/id Falk Pfeifer, Handlungsbevollmächtigter Vertriebsleiter der PROFI Engineering Systems AG. Foto: Wolfgang Schmidt Nach einer BITKOM-Umfrage verfügt derzeit jeder fünfte Handy-Nutzer über ein Smartphone. Die Zahl verkaufter Smartphones soll 2012 in Deutschland erstmals die Marke von 10 Millionen Geräten überschreiten. Damit wird jedes dritte neue Mobiltelefon ein Smartphone sein. Immer häufiger werden die Smartphones für berufliche Zwecke genutzt. Dadurch ergeben sich für Unternehmen neue Potenziale aber auch Herausforderungen. Falk Pfeifer, Handlungsbevollmächtigter Vertriebsleiter der PROFI Engineering Systems AG, klärt auf. Wirtschaftsjournal: Im Zusammenhang mit der privaten und geschäftlichen Nutzung von Smartphones und Tablet PCs verschwimmen Privatleben und Arbeitswelt immer mehr. Worin liegen die Vorteile dieser Entwicklung? Falk Pfeifer: In der IT-Branche bezeichnen wir dieses Phänomen als Bring Your Own Device. Dies wirkt sich unterschiedlich auf das Unternehmen aus: Es spart nicht nur die Anschaffungskosten für Geräte ein, sondern hat auch einen geringen Aufwand an Schulung und Support, da jeder mit seinem Gerät umzugehen weiß. Gleichzeitig verfügen die Mitarbeiter über eine höhere Erreichbarkeit und sind flexibler einsetzbar. Wenn Sie von überall aus quasi unabhängig von ihren Büroarbeitsplätzen arbeiten können, gewinnt der Arbeitgeber außerdem an Attraktivität. WJ: Wenn Mitarbeiter außerhalb des Büros ihrer Arbeit nachkommen, entsteht da nicht ein höheres Risiko für die Sicherheit der firmeneigenen Daten? Pfeifer: Ja, das ist nicht von der Hand zu weisen. Deshalb ist es umso wichtiger, im Vorfeld der Einführung eines Bring Your Own Device-Konzeptes ein Mobile Device Management-System zu etablieren, in das alle mobilen Geräte eingebunden sind. Dabei wird in einer Smartphone Policy ein organisatorischer Rahmen für die Nutzung dieser Smartphones festgesetzt. Darin sind alle wichtigen Fakten, wie der Umgang mit sensiblen Daten, Zugriffsrechte, Verhalten bei Verlust oder die private Nutzung geregelt. Neben dem Sicherheitsaspekt müssen sich die Unternehmen auch darüber im Klaren sein, dass sie einen erhöhten Adminis - trationsaufwand haben und nicht alle mobilen Betriebs - systeme auf die gleiche Weise zu verwalten sind. Dennoch überwiegen aus meiner Sicht die Vorteile der Technologie. WJ: Eng im Zusammenhang mit den virtuellen Arbeitsplätzen und dem Umgang mit mobilen Geräten steht das Thema Cloud. Wo sehen Sie Chancen und Risiken der Cloud-Technologie? Pfeifer: Zunächst einmal möchte ich kurz auf den Begriff eingehen. Cloud bedeutet nichts weiter als die komplette Virtualisierung meiner Infrastruktur. Viele Unternehmen haben bereits Maßnahmen in dieser Richtung ergriffen. Für sie ist die Cloud lediglich eine Weiterentwicklung. Außerdem ist Cloud keine Neuerfindung, sondern die Konsequenz der mit der Virtualisierung einhergehenden Möglichkeiten. Neben der Kosteneinsparung profitiere ich als Nutzer einer Cloud von der hohen Flexibilität: innerhalb von Minuten stehen mir kostengünstig Rechenleistung, Speicherkapazitäten und Software zur Verfügung, die ich vorher in mehreren Wochen einrichten und teuer finanzieren musste. WJ: Und wie steht es um das Thema Datensicherheit? Pfeifer: Diese zu garantieren liegt im Aufgabenbereich des Cloud-Anbieters. Deshalb empfehle ich jedem KMU, sich einen mittelständischen und regionalen Anbieter zu suchen so zu sagen einen Partner auf Augenhöhe. Bei der Suche nach einem solchen helfen wir sehr gern! Insgesamt bleibt zu sagen, dass von der Analyse bis zur Implementierung einer Cloud jeder Schritt durch einen Profi erfolgen sollte. Unsere langjährige Erfahrung und die enge Zusammenarbeit mit IBM, VMware und Microsoft machen uns an dieser Stelle zu einem kompetenten Partner. Gespräch: Stefanie Rudolph Wirtschaftsjournal April

14 Titel/ITK-Technologien Aufklärung gegen Spionage Wie Industriespione 2.0"in Facebook & Co vorgehen und wie man sich gegen sie schützen kann Immer häufiger bemerken Firmen das Ausspähen sensibler Daten über Facebook & Co. Wie Indus - triespione 2.0" vorgehen und wie man sich gegen sie schützen kann, verrät die Hannoveraner Unternehmensberatung Becker von Buch. Ihr Unternehmen ist in Facebook aktiv, Sie selber und Ihre leitenden Mitarbeiter lassen sich außerdem in Xing und LinkedIn finden? Sehr gut! Denn die Präsenz in sozialen Netzwerken zeugt nicht nur von Modernität, sie wirkt auch positiv in der Rekrutierung gesuchter Fach- und Nachwuchskräfte. Doch das Web 2.0 hat Schattenseiten, die in den vergangenen Monaten rasant gewachsen sind: das Ausspionieren sensibler Firmendaten. Seitdem es möglich ist, mit Datenbanken über Telefonleitungen Informationen auszutauschen, entwickelt sich das so genannte Social Engineering. Ziel: Über persönliche Kontakte technische Hintergründe zur eingesetzten Software und damit Details zu Know-how und Kundenbeziehungen zu ergattern. Früher mussten sich Hacker dafür noch in das Umfeld des auszuspähenden Unternehmens begeben, beispielsweise in die Kantine oder in nahe liegende Treffpunkte zur Mittagspause. Flexibilität, Zeit, Charme, Cleverness und Unverfrorenheit waren die Voraussetzungen. Erst wenn der avisierte Geheimnisträger" Vertrauen gefasst hatte, ließen sich ihm die wichtigen Informationen entlocken. Heute ist Social Enginieering bedeutend einfacher, dank Internet und vor allem Web 2.0. Ohne seine eigenen vier Wände verlassen zu müssen, kontaktieren die Spione 2.0" ihre Zielpersonen, in erster Linie über Facebook, Xing und LinkedIn, soziale Netzwerke mit vielen Millionen Nutzern weltweit. Da alle diese Dienste auf Datenbanken basieren, lässt sich über deren Online-Suchfunktion beispielsweise jemand finden, der im anvisierten Unternehmen arbeitet", erklärt Dr. Sebastian Dominic von Buch von der Unternehmensberatung Becker von Buch in Hannover. Stelle sich das potenzielle Opfer dann noch als sehr kontaktfreudig heraus - zu erkennen an der Anzahl der Freunde - werde diesem eine Anfrage geschickt. Beliebt sind laut von Buch Aufhänger, die sich aus den persönlichen Daten der Zielperson herauslesen lassen, beispielsweise besuchte Schulen oder Universitäten. Der Spion gibt sich dann einfach als ehemaliger Mitschüler oder Kommilitone aus, der auf der Suche nach alten Freunden ist", so der Experte. Als vorbeugende Maßnahme gegen Angriffe per Social Engineering gibt es laut von Buch nur eines: Aufklärung. Jeder Mitarbeiter mit Zugang zu sensiblen Informationen in Datenbanken muss die Gefahr kennen, die von allzu großer Offenheit in sozialen Netzwerken ausgeht. Anfragen Unbekannter, in denen sicherheitsrelevante Dinge angesprochen werden, seien sofort der Geschäftsleitung zu melden, so von Buch. PM/CH wirtschaftsjournal.de/id Zielgerichtete Nutzung von Facebook Junges Jenaer Beratungsunternehmen sieht in der Fachkräftewerbung Potenzial Mit der Somengo GmbH ging Anfang des Jahes in Jena eine neue Social Media Agentur an den Start, deren Dienstleistungsschwerpunkt in der interaktiven Kommunikation liegt. Somengo ist eine Ausgründung der Jenaer PR-Agentur Tower PR, die weiterhin als Somengo-Partner auftritt. Darüber hinaus wird das Jungunternehmen von der Agentur für Search & Social Media Advertising Finnwaa gefördert, die sich als strategischer Investor einbringt. Facebook ist seit etwa drei Jahren richtig präsent in Deutschland und mittlerweile als Marketinginstrument etabliert, erklärt Geschäftsführer André Schmidt den Hintergrund der Firmengründung. Doch vor allem die kleineren Unternehmen hätten nach seinen Erfahrungen einen großen Nachholbedarf, was den zielgerichteten Einsatz sozialer Medien betrifft. Dabei ist es gerade über Facebook möglich, personalisierte Anzeigen zu schalten, die nur an Personen mit vorher definierten Eigenschaften gehen. So könnten damit vor allem junge Leute erreicht und als potenzielle Mitarbeiter gewonnen werden. CH wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

15 Titel/ITK-Technologien Starkes Wachstum envia TEL Kunden sorgen für Vervierfachung der Internetkapazität Weitere Informationen unter: wirtschaftsjournal.de/id Die envia TEL GmbH, Markkleeberg, ist der führende regionale Telekommunikationsdienstleister und Netzbetreiber in Mitteldeutschland. Mit einem eigenen Hochgeschwindigkeitsnetz bietet envia TEL Produkte und Dienstleistungen im gesamten Spektrum der Telekommunikation, individuelle Telekommunikationslösungen und Carrier Services. envia TEL ist seit Jahren ein zuverlässiger Partner re - gionaler Geschäftskunden und bundesweit agierender Netzbetreiber. Nachgefragtestes Produkt sind Telekommunikationsanschlüsse der Zukunft für Geschäftskunden. Mit Bandbreiten von weit über 100 Mbit/sec und höchster Qualität sind unsere Kunden sehr zufrieden und gut für die Zukunft gerüstet. Für derartige Bandbreiten realisiert envia TEL einen neuen, glasfaserbasierten Netzanschluss beim Kunden der vorerst für Datenraten bis zu 1 Gigabit/sec ausgelegt werden kann. Weiter wachsende Kapazitätsanforderungen sind kein Problem. Insbesondere die Nachfrage nach Internetkapazität wächst weiter rasant und verdoppelt sich weltweit aller 18 Monate. envia TEL konnte im Februar 2012 erstmals sein monatliches Datenvolumen von über 1 Petabyte katapultieren. Das entspricht einem Dateninhalt von DVD's im Monat. Damit hat sich das Datenvolumen in den letzten zwölf Kalendermonaten vervierfacht. Das Wachstum zeigt die starke Nachfrage und die hohe Netzqualität. Gleichzeitig gelingt es durch das höhere Volumen aber auch, günstigere Einkaufskonditionen durchzusetzen und damit eine solide Basis für künftiges Wachstum und gute Endkundenangebote zu legen. Neben der technischen Basis kann envia TEL auch auf engagierte Mitarbeiter zählen. Der Kunde partizipiert dabei von kompetenter Beratung und Ansprechpartnern vor Ort. Das Unternehmen beschäftigt 117 Mitarbeiter in Chemnitz, Cottbus, Halle, Markkleeberg und Taucha. envia TEL ist eine 100-prozentige Tochter der envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz. SORGENFREIE BUSINESS-KOMMUNIKATION envia TEL kümmert sich um die Telekommunikation in Ihrem Unternehmen. Und unter Kümmern verstehen wir kein Fachchinesisch, sondern Zuhören, Planen und Machen. Sie in Ruhe zu lassen, wenn alles läuft. Oder bei neuen Fragen direkt da zu sein. Beruhigend, oder? Werden Sie sorgenfrei: ( kostenfrei ) oder

16 Titel/ITK-Technologien IT als Sozialarbeiter Software-Projekt löst unübersichtliche Aktenstapel in der Familienbetreuung ab Immer mehr Kinder und Jungendliche leiden unter psychischen Störungen. Dementsprechend steigt das Datenaufkommen bei Psychologen und Jugendämtern. Die bisher verwendeten Texte und Tabellen erschweren das schnelle und gezielte Auffinden von Informationen. Ein Software-Projekt aus Sachsen- Anhalt kann Abhilfe schaffen. Psychische Auffälligkeiten bzw. prosoziales Verhalten bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 7 Jahren (Elternurteil) [10] Gesamt Jungen Mädchen Grenzwertig Auffällig Grenzwertig Auffällig Grenzwertig Auffällig Gesamtproblemwert 7,5 % 7,2 % 8,8 % 9,0 % 6,2 % 5,3 % Emotionale Probleme 7,2 % 9,7 % 6,9 % 8,6 % 7,5 % 9,7 % aggressiv-dissoziales Verhalten 16,0 % 14,8 % 17,5 % 17,6 % 14,5 % 11,9 % Unaufmerksamkeit-/Hyperaktivität 5,9 % 7,9 % 7,3 % 10,8 % 4,5 % 4,8 % Peer-Probleme 10,5 % 11,5 % 11,3 % 13,1 % 9,6 % 9,9 % Prosoziales Verhalten 7,0 % 3,6 % 9,0 % 4,7 % 5,0 % 2,5 % Bei rund 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland bei Jungen häufiger als bei Mädchen finden sich Anhaltspunkte für psychische Probleme. Am häufigsten fallen Kinder und Jugendliche durch aggressives und dissoziales Verhalten auf, danach folgen Probleme mit Gleichaltrigen, Ängstlichkeit und Depressivität sowie Unaufmerksamkeit und motorische Unruhe. Psychische Erkrankungen im Kindesund Jugendalter mindern nicht nur das Wohlbefinden der Betroffenen, sondern können auch ihre soziale Funktionsfähigkeit, den Bildungserfolg und die beruflichen Möglichkeiten beeinträchtigen. Quelle: Robert-Koch-Institut: Erkennen Bewerten Handeln: Zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland, Dezember 2008 Effizientere Arbeitsprozesse in Behörden und Unternehmen Ein Team aus Sozialpädagogen, Therapeuten und Informatikern hat die Software erstellt. Die Idee entstand, weil bei sehr komplexen Familiensituationen immer das Problem der Übersichtlichkeit bestand", beschreibt Dr. Steffen Uhlig, Psychotherapeut und Geschäftsführer des Rückenwind e. V. Schönebeck. Mit der SocialMap ist es möglich, soziale Problemlagen durch die beteiligten Personen und Institutionen grafisch darzustellen." Dabei wird zum Beispiel jede männliche Person als Quadrat und jede weibliche als Kreis abgebildet und durch Linien mit den anderen Akteuren in Verbindung gesetzt. Je nach Farbgebung oder Beschaffenheit der Linie lassen sich Eigenschaften wiedergeben, die das Verhältnis der Personen untereinander genau beschreiben", so Uhlig. Dadurch können die Sachbearbeiter sofort die Situation in der jeweiligen Familie und den aktuellen Stand der Entwicklung erfassen. Zudem versetzen wir die Beamten in die Lage, Aussagen über die Effektivität der Arbeit der Betreuer zu treffen und diese gegebenenfalls mit neuen Ideen zu optimieren." Ebenfalls mit in der Landkarte enthalten sind die mit dem Therapeuten bzw. dem Sachbearbeiter des Jugendamts festgelegten Ziele und Aufgaben, die es seitens der betroffenen Personen zu erfüllen gilt. Dies kann sich zum Beispiel auf die Bearbeitung eines Traumas beziehen. Ein Ampel - system hilft, den aktuellen Status beim Erreichen der Ziele zu evaluieren. Steht die Ampel auf Rot', konnten noch keine Erfolge erreicht werden. Bei Grün' sind die Ziele erfolgreich umgesetzt", erklärt Uhlig. Die SocialMap macht Veränderungsprozesse sichtbar und sammelt Daten, die solche Veränderungen belegen. Diese Funktion können sich auch Unternehmen zu Nutze machen, denn: Genau so wie die Familienverhältnisse lassen sich unternehmensinterne Strukturen von der Abteilung bis zum einzelnen Mitarbeiter mit unserem System abbilden", begründet Uhlig. Auch deren Ziele und die Verbindungen untereinander können mit SocialMap dokumentiert werden. Um die Effizienz eines Unternehmens zu steigern, ist eine optimale Vernetzung der einzelnen Akteure notwendig. Die grafische Darstellung kann dabei helfen, ungenutzte Potenziale aufzudecken und diese nutzbar zu machen." Klicken statt Blättern Hauptentwickler der SocialMap ist Bernd Remane, Mitarbeiter bei der SBSK GmbH & Co. KG hat er mit der Entwicklungsarbeit der SocialMap begonnen. Die größte Herausforderung bestand in der grafischen Umsetzung", blickt er zurück. Alle für die Behörde und den Therapeuten wichtigen Informationen übersichtlich und einfach bedienbar in das System einzubinden, war ebenfalls ein komplexes Unterfangen." Bei der Benutzung der Social- Map lässt sich die Komplexität der dafür notwendigen Programmierleistung nur noch erahnen. Per Drag-and-Drop" lassen sich alle gewünschten Symbole platzieren und in Beziehung zueinander setzen. Zudem können auch mehrere Benutzer auf die Daten zugreifen und diese bearbeiten, was für Transparenz innerhalb der Behörde sorgt", so Uhlig. Auch das manuelle Ausfüllen von Formularen entfällt, da alle Informationen sofort in das System eingepflegt werden. Datenschutz ist ebenfalls gewährleistet, denn für große Besprechungen sind die persönlichen Informationen zu einzelnen Personen anonymisierbar. Das Programm läuft aktuell bei etwa 200 Jugend ämtern, Institutionen und freien Trägern aus dem Bereich Sozial - pädagogik. Stefanie Rudolph wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

17 Titel/ITK-Technologien Holprig zur Datenautobahn Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen kommt noch zu langsam voran Weitere Informationen unter: Vorschau: Zur aktuellen Situation des Ausbaus der Breitbandversorgung in Sachsen lesen Sie in der Mai-Ausgabe. wirtschaftsjournal.de/id Deutschland befindet sich wie andere Industrie - nationen auch seit einigen Jahren im Umbruch. So verlangt die immer weniger und älter werdende Bevölkerung nach zunehmend telemedizinischen Versorgungsstrukturen, die Energieversorgung muss dezentraler und flexibler gestaltet werden, Mobilitätsdienstleistungen müssen sich verstärkt einem individuellem Bedarf anpassen und die Unternehmen sind darauf angwiesen, weltumspannend schnell und kostengünstig auf Kundenanforderung reagieren zu können. Die dafür notwendigen Organisations- und Informationsstrukturen können nur in einem hochleistungsfähigen und stabilen Datennetz geschaffen werden. So gewinnt der Auf- und Ausbau von Hochgeschwindigkeitsnetzen eine exis - tenzielle Bedeutung für die Gesellschaft. Die Breitbandstrategie der Bundesregierung sieht vor bis Prozent aller Haushalte mit Anschlüssen von mindestens 50 MBit/s und möglichst bald danach flächendeckend zu versorgen. Das ist in Anbetracht des bisher erreichten Versorgungsgrades in den einzelnen Bundesländern ein ehrgeiziges Ziel. Als dünn besiedeltes Flächenland mit einer kleinteiligen Wirtschaftsstruktur sieht sich beispielsweise Sachsen-Anhalt einer besonderen Situation beim Ausbau leistungsfähiger Datennetze jenseits der 2 MBit/sec. gegenüber. Etwa 6,4 Prozent des Landes sind derzeit an Hochleistungsnetze (oberhalb 50 MBit/sec.) angeschlossen. Nach Angaben der Staatskanzlei des Landes vom Januar dieses Jahres liegt die Versorgung in Teilen der Altmark, des Harzes, des nordwestlichen Bördekreises und des Landkreises Anhalt-Bitterfeld, in vereinzelten Orten in den restlichen Landkreisen, sowie in einzelnen Stadtteilen von Halle und Magdeburg unterhalb von 2 MBit/sec. Angesichts dieser Situation bewertet der Verband der IT- und Mulitmediaindustrie Sachsen- Anhalt e. V. (VITM) die von der Landesregierung vorgelegten Zahlen zum derzeitigen Stand des Breitbandausbaus als positiv. Das bis jetzt über 200 Förderbescheide ausgestellt worden sind, spricht für den konsequenten Ausbau schneller Datennetze in unserem Bundesland, unterstreicht VITM-Geschäftsführer Matthias Menger. Bisher hat das Land über 26 Millionen Euro Fördergeld für meist kabelgebundenen Ausbauprojekte bereitgestellt. Für weitere Projekte stehen etwa noch fünf Millionen Euro zur Verfügung. Ein Konzept, wie damit zumindest die flächendeckende Grundversorgung oberhalb der 2 MBit/sec erreicht werden soll, vermisst der Verband. In Thüringen ist ebenfalls im Januar 2012 das Landesprogramm Breitband" gestartet, um den Ausbau der Breitbandversorgung auch in bevölkerungsschwachen Regionen des Freistaates weiter zu beschleunigen. Bis 2015 stehen den Thüringer Städten und Gemeinden damit insgesamt 12 Millionen Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für die Bereitstellung schneller Internetverbindungen zur Verfügung. Sowohl für das Breitbandkompetenzzentrum Thüringen (BKT) wie auch für den Verband der IT- und Multimedia - industrie Sachsen-Anhalt stellt das Mobilfunknetz LTE noch keine wirkliche Alternative für Regionen dar, die bisher über keine DSL- und damit Breitbandinternetanbindung verfügen. Da es sich bei den Verfügbarkeitsangaben der Mobilfunkangebote aller Anbieter immer um im Computer errechnete Prognosen handelt, die je nach Vorgabe mal mehr und mal weniger optimistisch ausfallen, ist es schwierig sich, bei der Aussage, ob eine gute Breitbandversorgung in der eigenen Gemeinde vorliegt, ausschliesslich darauf zu verlassen, heißt es zum Beispiel in einer Pressemitteilung des BKT vom 12. März dieses Jahres. Claudia Hillmann Wirtschaftsjournal April

18 Titel/ITK-Technologien Mit Lichtgeschwindigkeit eins und Telekom schließen Kooperation für den Glasfaser-Ausbau Erstmals kooperiert die Deutsche Telekom mit einem Energiedienstleister, um in einer Stadt ein Hochleis - tungs-glasfasernetz zur Breitbandversorgung anzubieten. Der regionale Dienstleister eins energie in sachsen wird dabei die Infrastruktur errichten und die Telekom das Netz betreiben. Das haben die beiden Unternehmen in einem Kooperationsvertrag vereinbart. Bereits im Herbst sollen die ersten Chemnitzer, die an das Glasfasernetz angeschlossen sind, mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 Megabit pro Sekunde beim Herunterladen im Netz surfen können. Bis Ende 2014 sollen bis zu Haushalte an das hochmoderne Glasfasernetz angeschlossen werden. Darüber informierte eins-pressesprecherin Astrid Eberius. Mit dem Bau des Glasfasernetzes schaffen wir die Grundlage für extrem schnelle Internetzugänge in vielen Teilen von Chemnitz. Diese Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit ist Lebensqualität für die Bürger und macht den Wirtschaftsstandort noch attraktiver, sagte Reiner Gebhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung von eins energie in sachsen GmbH & Co. KG. Dies ist das größte Glasfaser-Projekt der Deutschen Telekom bundesweit und hier in Chemnitz ist es uns zum ersten Mal gelungen, eine Glasfaser-Kooperation mit einem regionalen Versorger zu verwirklichen, betonte Niek Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung der Telekom Deutschland GmbH. Kostenloser Anschluss Die Ausbauarbeiten beginnen schon im April. Bereits in diesem Jahr sollen Wohneinheiten an das neue Netz angeschlossen werden. Der Ausbau wird dann in den darauffolgenden zwei Jahren mit ebenfalls je rund angeschlossenen Wohneinheiten fortgesetzt. Für den Aufund Ausbau eines leistungsstarken Glasfasernetzes in Chemnitz ist die aktive Mitwirkung der Immobilieneigentümer gefragt. Denn für Netzarbeiten bis ins Haus und bis hinter die Wohnungstür benötigt eins die Zustimmung der Eigentümer, den so genannten Nutzungsvertrag für lichtwellenbasiertes Grundstücks- und Gebäudenetz (NVGG). Dieser Anschluss wird kostenlos sein. Wenn sich 80 Prozent der Wohnungseigentümer im ersten Ausbaugebiet für einen Glasfaser-Anschluss entscheiden und wählen zehn Prozent der Haushalte ein über den Glasfaser-Anschluss vermarktetes Produkt, werden Schritt für Schritt auch weitere Gebiete in Chemnitz in den Jahren 2013 und 2014 ausgebaut. Ist das Glasfasernetz fertiggebaut, mietet die Deutsche Telekom das von eins gebaute Netz und betreibt es diskriminierungsfrei. Das heißt: Wettbewerber erhalten über Vorleistungsprodukte der Telekom die Möglichkeit, das Netz ebenfalls für ihre Produkte zu nutzen. Ein Netz ganz aus Glas Bisher wurden die Telefon- und Internetsignale auf dem letzten Stück zwischen dem Verteilerkasten auf der Straße und dem Wohnungsanschluss auf einer Kupfer-Leitung übertragen. Im Kupferkabel nimmt die Geschwindigkeit bei Übertragungen aber Meter für Meter ab. Beim eins-glasfaser- Ausbau wird die Glasfaser-Leitung bis in die Wohnung oder ins Haus verlegt und endet erst hinter der Wohnungstür bereit für den Anschluss von Telefon oder Internet. Die Technik wird als Fibre to the Home (FTTH) bezeichnet auf Deutsch: Glasfaser bis in die Wohnung oder bis ins Haus. Kupferkabel gibt es in diesem Telefonnetz nicht mehr, die Signale werden optisch übertragen. Zunächst werden Geschwindigkeiten von bis zu 200 Megabit pro Sekunde angeboten. Das bietet kein anderer Anschluss. In weiteren Schritten werden noch höhere Geschwindigkeiten möglich sein. Für den Ausbau des Glasfasernetzes nutzt eins vorhandene Leitungswege, Schächte, Leerrohre oder Sammelkanäle. Tiefbauarbeiten werden nur dort stattfinden, wo es unbedingt nötig ist. Der Energiedienstleister beauftragt für die Arbeiten einheimische Firmen und sichert so Wertschöpfung und Arbeitsplätze in der Region. Mit dem Glasfaser-Anschluss haben die Bürger, die im Ausbaugebiet wohnen, über eine einzige Leitung den schnells - ten Zugriff auf das Internet. Darüber hinaus könnten sie über die Leitung unter anderem das TV-Angebot Entertain nutzen mit dreidimensionalem Fernsehen (3D), hochauflösenden Filmen sowie einer Online Videothek und zeitversetztem Fernsehen. Glasfaser bietet die ideale Basis für zukünftige Dienste und Anwendungen wie Telemedizin, der Gebäudeautomation privater Wohnhäuser (Lichtsteuerung, Alarmanlagen, Heizungs- und Jalousien-/Rolladen-Steuerungen etc.), Online-Fortbildungen (E-Learning) und die elektronische Übermittlung des Stromverbrauchs (Smart Metering). WB/PM Telekom-Monteur Peter Wagner zeigt Niek Jan van Damme, Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Telekom GmbH, rechts, und Reiner Gebhardt, Vorsitzender der eins-geschäftsführung, wie Glasfaserkabel zusammengeschweißt werden. eins will in großen Teilen der Stadt Chemnitz ein Glasfasernetz ausbauen, die Deutsche Telekom wird das Netz mieten. Foto: eins An neuen Windparks beteiligt Die eins energie in sachsen GmbH & Co. KG treibt gemeinsam mit 34 Stadtwerken der Thüga-Gruppe den Ausbau erneuerbarer Energien bundesweit voran. Die eins-beteiligung Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG hat ihre beiden neuen Windparks am 13. März in Rheinland-Pfalz eröffnet. Die Windparks sollen künftig eine Energiemenge erzeugen, mit der Haushalte mit einem durchschnittlichenstromverbrauch von 3500 Kilowattstunden pro Jahr versorgt werden können. Zudem hat das Unternehmen einen weiteren Windpark in Brandenburg erworben. wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

19 Titel/ITK-Technologien Anzeige Business Revolution an der Schnittstelle von Produktion und Logistik Softwareunternehmen entwickelt Cloud Computing Lösungen für die Unternehmens-IT von morgen solche ganzheitliche Sicht nicht. Dynamische firmenübergreifende Lösungen sind gefragt, die es ermöglichen, auf ständige Veränderungen von Nachfrage und Angebot flexibel zu reagieren, ohne Komplexität, Kosten und Zeitaufwand zu erhöhen. Cloud Computing Lösungen für Kontraktlogistiker. Grafik: SALT Solutions SALT Solutions GmbH Charlottenstraße Dresden Telefon: Telefax: logbase.de wirtschaftsjournal.de/id Cloud Computing führt zahlreiche technologische Innovationen zusammen, die bedarfsgerechte und flexible Nutzung von IT-Leistungen ermöglichen, die in Echtzeit als Service über das Internet bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet werden. Noch hat die Revolution im Business nicht begonnen, doch übergreifende Cloud Computing Komplettlösungen werden nach Experteneinschätzung innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre entstehen. Schnittstellen für zukünftige Logistik-Anforderungen entwickeln Ein Pionier auf diesem Gebiet ist die SALT Solutions GmbH, Spezialist für Softwarelösungen in den Bereichen Produktion, Logistik und Handel. Am Standort Dresden werden in einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung innovative Cloud Computing Lösungen speziell an der Schnittstelle zwischen Produktion und Logistik entwickelt. Gefragt ist zukünftig mehr Flexibilität, um Kundenbedürfnisse individuell, schnell, zuverlässig und möglichst kostengünstig zu erfüllen. Gleichzeitig ist die Forderung nach einer Verkürzung von Lieferzeiten und einer Verminderung von Lagerbeständen die Grundlagen von Planbarkeit und Prognostizierbarkeit. Hinzu kommt, dass sich unplanbare, externe Störeinflüsse durch die enge Verzahnung von Produktion und Logistik als problematisch erweisen. Da das oberste Ziel eine Steigerung der Effizienz des Gesamtsystems ist, ermöglichen die bisher im Kontext von Produktion und Logistik eingesetzten IT-Instrumente eine Produktfamilie LogBase ermöglicht Logistik der Zukunft SALT Solutions hat mit LogBase eine innovative modulare Software-Produktfamilie entwickelt, der ein ganzheitliches Lösungskonzept zugrunde liegt, das genau diese Anforderungen erfüllt. Dieses Lösungskonzept gibt Produktionsunternehmen und Logistikern die Flexibilität, Logistikdienstleistungen auf Basis unterschiedlicher Szenarien und Prioritäten immer wieder neu zu planen, zu bewerten und umzusetzen. Den Einstieg bildet die Planungskomponente Logbase Plan. Sie stellt ein neuartiges Assistenzsystem zur Verfügung, welches bei der Bedarfsprognose, der strategischen Disposition und der Kostenbewertung von Szenarien unterstützt. In die Betrachtung fließen neben reinen Lagerkapazitäten auch die Konsequenzen einer überregionalen Standortverteilung und den daraus resultierenden Transporten mit ein. Schwankende Versandmengen oder wechselnde Projekte werden so vom Risiko zur Chance. Die zweite Komponente LogBase Sprint sorgt für die schnelle und einfache Umsetzung neuer Planungsszenarien in eine funktionierende Anwendung. Sie bringt alle Standardfunktionen für die integrierte Lager- und Auftragsverwaltung, das Bestandsmanagement und die Transportabwicklung mit. Somit wird nicht nur das Aufschalten neuer Kunden optimal unterstützt, auch im laufenden Betrieb kann eine ständige Verbesserung erfolgen. Die dritte Komponente ist ein systemübergreifender Monitor entlang der gesamten Supply Chain. Virtuelle Organisation in der Cloud Im Zusammenspiel mit Cloud Computing entfalten die drei Komponenten ihr eigentliches Potenzial. Mit der Cloud Computing Variante LogBase ondemand lassen sich ad-hoc Projekte als virtuelle Organisationen modellieren, die passende Softwareunterstützung für das jeweilige Projekt wird in Echtzeit generiert und auf Knopfdruck weltweit zur Verfügung gestellt. LogBase ondemand läuft auf der weltweit flexibelsten Cloud Computing Plattform Windows Azure und wird permanent weiterentwickelt. Wirtschaftsjournal April

20 Titel/ITK-Technologien GreenIT Jahrbuch 2012 Bewährte Praxisbeispiele zur Steigerung der Energieeffizienz Mit der Erstausgabe des GreenIT Jahrbuchs legt das Netzwerk GreenIT-BB gemeinsam mit Partnern eine Sammlung ausgewählter Best Practices zur Steigerung der Energieeffizienz in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) vor. Der Band erscheint begleitend zum GreenIT Best Practice Award und ist ab sofort als Print-on-Demand über de/green-it-jahrbuch-2012 erhältlich. Das GreenIT Jahrbuch 2012 stellt 17 herausragende Projekte aus Industrie, Dienstleistung, Verwaltung und Wissenschaft vor, die Best-Practice-Potenzial besitzen oder ungewöhnliche Green-IT-Ansätze verfolgen. Die Beispiele stammen aus unterschiedlichen Branchen und beschreiben ein breites Spektrum an grünen Technologien: von der Entwicklung stromsparender IT-Produkte über den energieoptimierten Betrieb von Rechenzentren bis zur umweltfreundlichen Reorganisation komplexer Geschäftsprozesse. GreenIT-BB wurde im April 2009 als Public Private Partnership gegründet und führt Verantwortliche aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zusammen, die eine energiesparende Informations- und Telekommunikationstechnik voranbringen wollen. Dem Netzwerk gehören mehr als 20 Partner an, darunter namhafte Unternehmen und Institutionen wie die Axel Springer AG, die Berliner Flughäfen, das Land Berlin und der Magistrat der Stadt Wien. PM/CH Jahrbuch bestellen unter wirtschaftsjournal.de/id Intelligente Filteranlagen In nur vier Jahren von der Uni-Ausgründung bis zum eigenen Firmengebäude Junge, technologieorientierte Unternehmen tragen in besonderer Weise zur Innovationskraft der Region bei. Dies beweist auch die EDC Electronic Design Chemnitz GmbH, die im Chemnitzer Start up"- Gebäude intelligente Filtersysteme entwickelt. Wer momentan in den Besprechungsraum der EDC Electronic Design Chemnitz GmbH im Chemnitzer Start up"- Gründerzentrum kommt, der hat die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Stühlen: Wir testen gerade neue Möbel für unser eigenes Unternehmensgebäude", erläutert Dr. Steffen Heinz, einer der zwei Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens. Denn die EDC bereitet sich auf ihren Auszug aus dem Start up"-zentrum vor, sie plant einen Neubau am Smart Systems Campus in direkter Nachbarschaft zur TU Chemnitz: Momentan ist der Baustart für den 1. Juli dieses Jahres geplant", so Heinz. Das Unternehmen ist seit der Ausgründung 2008 aus der Technischen Universität im Technologie Centrum Chemnitz und später im Start up" rasant gewachsen: Derzeit beschäftigt es 20 Mitarbeiter. Daneben arbeiten fünf Studenten im Unternehmen mit, das sich mit dem Design von Board-Levels und ASICs beschäftigt. Steuerungen für industrielle Absauganlagen sind derzeit eines der Hauptprodukte von EDC: Hier konnten wir in den vergangenen Monaten mit neuen Va - rianten neue Kunden gewinnen", erläutert Heinz. In Zukunft will das Unternehmen noch ein Stück weitergehen. Mit dem sogenannten Smart Filter" sollen Filteranlagen intelligent werden: Ein Mikromechanisches System (MEMS) wird dabei direkt in die Filterpatrone integriert. Mittels Sensoren überwacht es den Differenzdruck im Filter und kann so dessen Verschmutzungsgrad ermitteln: Damit wird der Wartungsaufwand deutlich verringert." Temperatursensoren sollen darüber hinaus zur Branderkennung und vor allem Vermeidung beitragen und so die Arbeit sicherer machen. In einem aktuellen Projekt arbeitet EDC auch an der Funkenerkennung per Infrarot. Das MEMS in der Filterpatrone misst aber nicht nur, es kommuniziert per Funkantenne auch direkt mit der Steuerung der Anlage und kann diese somit beeinflussen. Das Projekt, an dem die EDC gemeinsam mit den Unternehmen XFab und Turck duotec sowie der TU Chemnitz arbeitet, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Wir haben erste Anfragen von Filterherstellern", weiß Steffen Heinz zu berichten: Aber im Moment liegt auch noch ein großes Stück Arbeit vor uns". Zur SIT im Juli will EDC den aktuellen Stand präsentieren. PM Weitere Informationen unter: wirtschaftsjournal.de/id Wirtschaftsjournal April 2012

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