z Schnelle Netze (20): Ausbau ist Chefsache z Die Cloud: Nutzen für das Handwerk z Praxistest: Solide Farblaser-Allrounder

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1 November Jahrgang CV Computern-Verlags GmbH Postfach München h t t p : / / w w w. h a n d w e r k e. d e B ISSN f a c h m a g a z i n f ü r d a s b a u h a u p t - u n d b a u n e b e n g e w e r b e handwerke.de SoundLink Wireless Mobile Speaker für perfekten Klang bei Präsentationen und unterwegs im Außendienst i n t e r n e t z Schnelle Netze (20): Ausbau ist Chefsache z Die Cloud: Nutzen für das Handwerk h a r dwa r e z Praxistest: Solide Farblaser-Allrounder t echniken & handwerk z Photovoltaik-Thermografie: Zusatzgeschäft z Wärmebild: Analyse von Photovoltaik-Anlagen s o f t wa r e z Test: Bausoftware aus Bausteinen z Bruns Bau: Baustellensteuerung z Mengenermittlung und Bauabrechnung S P E Z I A L 3D-Flachbild - fernseher

2 Geschäftskunden Seidensticker vertraut ø Mehr über Kommunikationslösungen für Unternehmen unter o2business.de oder Jetzt einscannen und mehr erfahren

3 I n h a l t hausmitteilung 4 Gut zu wissen Wirtschaftspolitik / Europapolitik Zeil: Keine Taschenspielertricks auf Kosten der deutschen Steuerzahler Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil warnt eindringlich davor, das Volumen der europäischen Rettungsschirme mit Hilfe sogenannter Kredithebel weiter zu vergrößern. Europa geht den falschen Weg, wenn wir unser Heil in immer größeren Rettungsschirmen suchen, mahnt der Minister. Man kann den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben. Der Schuldenkrise werden wir nicht Herr, indem wir das Schuldenmachen nun auch noch subventionieren. Hier wollen einige mit Hilfe windiger Finanzprodukte, die uns die Krise erst eingebrockt haben klammheimlich das Haftungsrisiko für die deutschen Steuernzahler erhöhen... Anstatt die Finanzmärkte unter Kontrolle zu bringen, zocken wir selbst noch mit. Wir brauchen keine finanzpolitischen Tricks und Nebelkerzen, sondern absolute Transparenz mit klaren Grenzen für Rettungsmaßnahmen, fordert Zeil. Das einzige wirksame Mittel, um Schuldenländer zu disziplinieren, seien höhere Marktzinsen. Dies habe das Beispiel Italien gezeigt. Jeder, der diese Marktanreize mit welchem Mittel auch immer außer Kraft setzen will, wird außer Schulden nichts ernten, konstatiert der bayerische Wirtschaftsminister. Wenn wir über eine Versicherung nun auch noch die Haftung für Staatsschulden weiterer Krisenländer übernehmen, überfordern wir langfristig auch Deutschland, ohne daß wir unserem Ziel Stabilitätsunion einen einzigen Schritt nähergekommen sind, erläutert Zeil seine Ablehnung. Zeil warnt darüber hinaus davor, mit inhaltsleeren Forderungen nach einer Fiskal- oder politischen Union dringend nötige Entscheidungen immer weiter hinauszuzögern. Wir brauchen aktuell keine größeren Rettungsschirme. Vielmehr müssen jetzt endlich harte Entscheidungen gefällt werden, wie wir den vertraglich vorgesehenen Haftungsausschluß in Europa wieder zur Geltung bringen, mahnt Zeil. Es müssen dringend klare Regeln für ein Sanierungs- und Umschuldungsverfahren für Staaten und eine umfassende Rekapitalisierung der systemrelevanten europäischen Banken auf den Tisch, so Zeil. Nur so könne der schon lang überfällige Schuldenschnitt in Griechenland durchgeführt werden. Wer Regelverstöße honoriert, Schulden sozialisiert und unter dem Deckmantel der Solidarität letztendlich auch die Geberländer überfordert, versündigt sich an der Zukunft Europas. Auf einem schiefen Fundament mit Fehlanreizen kann keine politische Union errichtet werden Handwerke.de Internet Special Hardware Techniken & Handwerk Software Titelbild/Anzeige Bose GmbH Max-Planck-Str Friedrichsdorf Tel: Perfekter Klang für unterwegs: Der Soundlink Wireless Mobile Speaker von Bose definiert die Einsatzmöglichkeiten von Bluetooth- Lautsprechern vollkommen neu. Der sehr kompakte und robuste Lautsprecher liefert einen Spitzenklang und seine leistungsstarken Akkus sorgen für lange Betriebszeiten bei mobilen Präsentationen oder beim Smartphone-Musikgenuss vor Ort... (siehe auch Seite 4/5) Nachschlagewerk VOB: für Laptop, Smartphone + ipad Telekom warnt:... vor Netzgerät 4 Euro-Rettung: Von Schrottimmobilien zu Schrottstaaten? 5 Schnelle Netze, Teil 20: Breitbandausbau muß Chefsache sein 8 Die Cloud Nutzen für das Handwerk 12 Laserdrucker AL-1035 von Sharp: Mobil scannen, drucken und kopieren 14 3D-Flachbildfernseher: Vor dem Kauf genau überlegen 16 CLX-6220FX und CLX-6250FX von Samsung: Solide Farblaser-Allrounder 19 Photovoltaik-Thermografie: Zusatzgeschäft für Solarteure 20 Messinstrument Wärmebildkamera: Analyse von Photovoltaik-Anlagen 23 Neuigkeiten im Nutzfahrzeugsektor 24 Test Bausoftware aus Bausteinen: HWP Business Manager 26 Bruns Bau in Lohne: Baustellensteuerung mit zeitnahen Zahlen 28 Aufmaß, Mengenermittlung und Bauabrechnung für Handwerker 30 Impressum 7 Beilagenhinweis: Einem Teil unserer Auflage liegt eine Beilage von TROTEC, Heinsberg bei. Wir bitten den Leser um gefällige Beachtung: Aktionscode CIH M 3

4 i m n d w e r k G Handwerke.de u t z u w i s s e n Nachschlagewerk Anstriche und Beschichtungen im Bauwesen Der Leitfaden Anstriche und Beschichtungen im Bauwesen soll Planern und Ausführenden Hilfestellung bei der Entscheidung für das richtige Beschichtungsmaterial geben. Er bietet einen Überblick über die verschiedenen Beschichtungsstoffe und Anstrichsysteme sowohl für den Innen-, als auch Außenbereich. Im Hinblick auf die besondere Bedeutung der Wechselwirkung zwischen Untergrund und Anstrich widmet sich der Autor Horst Rusam den unterschiedlichen Untergrundarten, deren Beurteilung und Vorbehandlung und stellt ein auf die jeweiligen Anforderungen abgestimmtes Anstrichsystem vor. Ergänzend werden typische Anstrichschäden, deren Ursachen sowie Möglichkeiten der Schadensbehebung dargestellt. Erhältlich über ISBN z.b. unter www. baufachinformation.de für 40 Euro. VOB auf der Baustelle Für Laptop, Smartphone und ipad Um Meinungsverschiedenheiten auf der Baustelle über Rechte und Pflichten der Baubeteiligten zu vermeiden, würde meist ein kurzer Blick in die VOB schon ausreichen... Mit dem neuen E-Book "Das VOB-Baustellenhandbuch" lassen sich strittige Fragen direkt vor Ort klären. Unter gängigen Schlagworten soll es Antworten auf alle Fragen rund um das aktuelle Baurecht geben. Zahlreiche Praxis tips, Handlungsanweisungen und Hinweise auf die aktuelle Rechtsprechung helfen, die Regelungen der VOB richtig anzuwenden. Das E-Book ist in den gängigen Formaten PDF und EPUB erhältlich und kann dadurch auf den meisten Geräten genutzt werden. Verlinkungen zwischen den verschiedenen Schlagworten in Inhaltsverzeichnis, Text und Stichwortverzeichnis sollen den schnellen Zugriff ermöglichen. Das E-Book kann für 59 Euro unter der Art. Nr. 5932/824 bei der Forum Verlag Herkert GmbH unter Tel / oder per bestellt werden. Deutsche Telekom warnt...vor Netzgerät an WLAN-Router Einen erheblichen Sicherheitsmangel beim Netzgerät SNG 7-acc der Firma LEADER ELECTRONICS INC. für den WLAN-Router Speedport W 700V wurde von der Telekom Anzeige festgestellt. Vereinzelt ist das Kunststoffgehäuse brüchig oder das Gehäuseoberteil ist unzureichend befestigt. Bei Berührung der Bauteile kann es zu einem Stromschlag kommen. Es wird dringend vor der weiteren Verwendung dieser Netzteile gewarnt. Sie sind umgehend bei abgeschaltetem Stromkreis zu entfernen. Kunden können über die Internetseite www. telekom.de/w700sicherheit ein kostenfreies Ersatzgerät bestellen. Messen T e r m i n e (Auswahl) München, productronica Leipzig, denkmal Stuttgart, Hobby & Elektronik Nürnberg, SPS/IPC/DRIVES Dortmund, QualiPro - Qualitätssicherung Salzburg (A), RENEXPO Austria Bern (CH), Schw. Hausbau + Energie-Messe München, Heim + Handwerk Stuttgart, BLECHexpo & SCHWEISStec (ohne Gewähr) Zum Bose Soundlink Bluetooth-Lautsprecher Bislang war Bose vielen durch perfekt geplante professionelle Beschallungsanlagen, faszinierend kompakte Heimkino-Lautsprechersysteme und raffinierte Geräuschkompensations-Kopfhörer bekannt. Der neue 1,3 Kilo leichte SoundLink Wireless Mobile Speaker bringt jetzt den Bose-Spitzenklang überall hin auf eine Kundenpräsentation mit einem kleinen Tablet-PC ebenso, wie zur musikalischen Untermalung von eintönigen Arbeiten. Er braucht weder ein Audiokabel noch eine Docking- Station, und dank kräftigem Lithium-Ionen-Akku kann er stundenlang auf eine Steckdose verzichten. Der SoundLink Speaker wird kabellos mit nahezu beliebigen Bluetooth-fähigen Geräten verbunden egal ob Notebook, Netbook, iphone, ipad, Android-Handy oder konventionelles Smartphone. Obwohl das System nur 244 Millimeter breit ist, sorgt es für einen tollen Sound mit markanten Bässen, die man b i s l a n g von einem so kleinen Lautsprecher nicht erwarten konnte. Die Klangqualität basiert auf vier flachen Neodymium-Schallwandlern für die kristallklare Stereo-Wiedergabe hoher und mittlerer Frequenzen sowie zwei neuartigen, einander gegenüberliegenden Passivstrahlern für satte, tiefe Bässe. Durch die gegenüberliegende Anordnung werden Vibrationen verhindert, und die Energie wird in Schallleistung umgewandelt. Das handliche Audio-Paket wird 4

5 Titelbild Wireless Mobile Speaker: mit Spitzenklang durch fortschrittliche Elektronik wie das Bose Digital Signal Processing vervollständigt, um bei jeder Lautstärke eine klare und detailreiche Wiedergabe zu gewährleisten. Doch das fünf Zentimeter flache Bose System musste noch weitere Kriterien erfüllen, um den Entwicklungszielen gerecht zu werden. Die Abdeckung lässt sich umklappen und als Standfuß verwenden und schaltet das laufende Gerät mit Zuklappen aus. Zudem ist der Lautsprecher hart im Nehmen, um starken Beanspruchungen im Alltag zu widerstehen. Er wurde im Bose Labor auf seine Widerstandsfähigkeit gegen die Einwirkung von Salz, Nebel, Sand, Wind und Feuchtigkeit getestet. Und dank der Seitenkappen aus Automotive- Grade Chrome, ein extrem widerstandsfähiges Material, übersteht er selbst wiederholte Stürze. Den SoundLink Wireless Mobile Speaker gibt es in einer Standard-Ausführung mit Nylon-Abdeckung für 299 Euro (inkl. MwSt.) oder in einer Premium-Ausführung mit Lederabdeckung für 349 Euro (inkl. MwSt.). Zusätzliche Nylon- und Leder-Abdeckungen sind in diversen Farben lieferbar. Weitere Informationen: Bestell-Hotline: Seit Ende der 80er-Jahre machte nicht nur der Rechtsvorgängerkonzern der Hypo Real Estate Holding AG (HRE) Schulden durch Finanzierung von teils sittenwidrig überteuerten Steuersparimmobilien und wurde dafür oft schadensersatzpflichtig gemacht von Dr. Johannes Fiala und Peter A. Schramm* In Deutschland soll es sich um eine Schrottimmobilienblase von ca. 1 Mio. Objekten gehandelt haben, finanziert auch durch diesen Bankkonzern. Durch Spekulation auf kurzfristige niedrige Zinsen zur Refinanzierung langfristiger Darlehen an Staaten und deren Kommunen wurden weitere Verluste generiert. Rund 150 Mrd. Euro staatlicher Hilfen waren die Folge, teilweise gleichzeitig wurden noch Millionenboni an das Management bezahlt. Kapitalisierung der Gewinne Sozialisierung der Verluste. Am Ende bezahlt für die Abwicklung solcher Desaster direkt oder indirekt der Steuerzahler, vorher jedoch die bei Direktinvestments in derartige Kapitalanlagen betrogenen Kapitalanleger. Kaum Bonitätsprüfung Zur angeblichen Stärkung der Finanzplätze in Europa wurden die Eigenkapitalanforderungen für Banken herabgesetzt, Hedgefonds zugelassen, inkl. Verkauf von Kreditforderungen gegen Bankkunden an Moskau-Inkasso&Co., sowie die Ausgliederung von Krediten in Zweckgesellschaften, und damit das Risiko von Bank- und Versicherungspleiten faktisch ausgeweitet. Auch nach der Subprimekrise 2008 wurde die durch Schuldner und Wertpapieremittenten bezahlte Erstellung von Ratings fortgesetzt. Eine lückenlose Pflicht-Bonitätsprüfung bei Schuldnern hätte es gefördert, daß Giftpapiere frühzeitiger als solche erkannt werden. Statt dessen hat der Gesetzgeber zugelassen, daß durch die Einführung sogenannter stiller Lasten 19 von 20 Top-Lebensversicherern ihre Verluste durch Finanzwetten mit dem Geld zur Altersversorgung ihrer Kunden weiter in den Bilanzen verstecken, indem erlittene Verluste nicht ausgewiesen werden. Kritiker reden von Glück, wenn die Sparer mit Geldanlagen Handwerke.de Die Euro-Rettung: Von Schrottimmobilien zu Schrottstaaten? Wie die Abschaffung von Bonitäts- und Insolvenzpflichten zu planwirtschaftlichen Schulden führt in Lebensversicherungen später die Hälfte dessen erhalten, wie bei Abschluß der Verträge vorgerechnet. Finanzmarkt-Stabilisierungsgesetz von 2008 bewirkt faktisch das Gegenteil Damit insbesondere Finanzhäuser, die sich im Rahmen der Subprime-Krise verspekuliert hatten, nicht insolvent werden, wurde auch für sie die faktische Abschaffung der Überschuldung als Insolvenzgrund beschlossen es genügt eine positive Prognose irgend eines Hellsehers, daß das Unternehmen überwiegend wahrscheinlich seine Krise wird meistern können. Die Anhebung der Eigenkapitalanforderungen zur Stärkung der Fähigkeit Risiken zu tragen, hat die Lobby der Finanzhäuser erfolgreich verhindert. Wenn es knallt, haftet ja der Steuerzahler. Und für die Versicherer reicht die Zuversicht, daß die Banken voraussichtlich gerettet werden. Die gute alte Zeit, als Bilanzwahrheit, Bilanzklarheit, das kaufmännische Prinzip der Vorsicht, das Niederstwertprinzip beim Ansatz von Vermögenswerten noch eine Bedeutung hatten, ist Geschichte dies findet man heute nur noch im Lehrbuch: Die Rechtslage entspricht heute eher einem kollektiv organisierten Bilanzfrisieren, das mit der wirtschaftlichen Realität weit weniger zu tun hat. Die EU hat es versäumt, eine Bilanzkultur zu etablieren, bei der die worst-case -Risiken transparent abgebildet werden: Vielleicht würde dann niemand mehr Energieaktien kaufen, denn das GAU-Risiko je Atomkraftwerk liegt bei rund 200 Mrd. Euro pflichtversichert sind gerade mal 2,5 Mrd. Euro. 5

6 Handwerke.de Offene Die Euro-Rettung Investmentfonds Von Schrottimmobilien zu Schrottstaaten? Bankengewinne durch Kredite mit hohen Zinsen an Staaten zweifelhafter Bonität Seit der Subprime-Krise 2008 mißtrauen sich Banken vermehrt, leihen untereinander kaum Gelder aus, weil ihnen ja der Preis jederzeit drohender Insolvenz von Finanzhäusern (Banken bzw. Versicherungen) durch Deregulierung und politisch nicht gewünschter Aufsicht nebst Risikomanagement spätestens seit der Lehman- Brothers-Pleite bewußt geworden ist. Das bessere Geschäft versprachen sich vor allem französische Banken davon, den GIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Portugal, Spanien) Staatspapiere mit kräftigen Zins aufschlägen abzunehmen. Der Zinsaufschlag ist der Preis für ein Forderungsausfallrisiko als dieses jedoch real wird, schickt sich die Politik an, zu Lasten der europäischen Steuerzahler und zur faktischen Stützung der Banken sogenannte Rettungspakete für Staaten zu schnüren. Erst mal scheinen dies weitgehend nur Bürgschaften zu sein aber jeder Banklehrling lernt: Bürgen bedeutet am Ende oft auch zu bezahlen. In diesem Falle haften dann die europäischen Steuerzahler im Schwerpunkt für die fehlerhaften Bonitätsprüfungen gewisser Banken in Europa. Der sogenannte Euro- Bond ist längst faktisch durch die Hintertür eingeführt und umgesetzt nur bevorzugt es die Politik, dazu vornehm zu schweigen. Über 450 Mrd. billige deutsche Kredite für insolvente Staaten Glücklicherweise hat die Europäische Zentralbank bereits seit 2008 jährlich im Schnitt über 100 Mrd. Euro an die Zentralbanken der GIPS-Staaten und Italien überwiesen. Faktisch kann man sagen, daß diese Zentralbanken der GIPS-Staaten seit 2008 die Druckerpresse angeworfen haben im Gegenzug verleiht dafür die Bundesbank an deutsche Kreditinstitute entsprechend weniger Geld; und die ausländischen Zentralbanken schulden (über die EZB) u.a. der Deutschen Bundesbank dann die Rückzahlung dieser sogenannten EZB-Target-Salden. Allerdings sind die Möglichkeiten der EZB, solche Target-Kredite zu vergeben, in einigen Monaten erschöpft das Nachfolgevehikel heißt EFSF. Einziger Haken für den Steuerzahler ist, daß bereits bis heute derlei Kredite für Außenstehende in der Besicherung als kaum gesichert erscheinen. Die ausländischen Zentralbanken verleihen dieses frische Geld aus der eigenen Druckerpresse dann an die ausländischen Geschäftsbanken, und diese wiederum an ihre angeschlossenen Kreditkunden. Ob dieses Geld je zurückfließen wird, steht in den Sternen. Sicher ist jedoch, daß dieses billige EZB-Geld mit um ein Prozent an Kreditzinsen jährlich, in diesen Staaten ein willkommenes Geschenk ist, um preiswert der Wirtschaft (primär zur Finanzierung der Außenhandelsdefizite) eine Scheinblüte zu verschaffen. Der Weg zurück in die Realität der eigenen wirtschaftlichen Leistungskraft ist unangenehm. Ein Weg aus dem Dilemma ist beispielsweise die interne reale Abwertung in Griechenland, also die Senkung von Löhnen, Gehältern und Güterpreisen, sowie die Anhebung der Abgaben, damit das Außenhandelsdefizit zeitnah abgebaut wird. Bereits heute scheint es so, daß ein Urlaub in Griechenland das Doppelte kostet, was bei etwa gleichen Leistungen in der Türkei aufgewendet werden muß. Insbesondere die Ungleichbehandlung bestimmter Bevölkerungsgruppen bei der internen Abwertung in Verbindung mit einem Ausverkauf staatlicher Vermögenswerte an globale Investoren treibt die Menschen dann auf die Straßen. Im Kommunismus werden die Banken verstaatlicht und gehen danach pleite, im Kapitalismus gehen die Banken pleite und werden danach verstaatlicht. (Christine Lagarde) Einführung der Planwirtschaft zur Lenkung der Kreditströme Staaten sind souveräne Schuldner von heute auf morgen könnte Griechenland die Eurozone verlassen, und seine Staatsschulden im Euro für lediglich zu einem kleinen Bruchteil rückzahlbar erklären. So war es beispielsweise bei Argentinien gewesen das Land hat seine Währung abgewertet und wurde dadurch wieder konkurrenzfähig beim eigenen Export. Günstiger für Griechenland ist eine Fortsetzung der Transferunion, derzeit über EZB-Target-Kredite und künftig über den EFSF, am besten noch gehebelt so wird aus dem Ende mit Schrecken ein intransparenter Schrecken ohne Ende für den Steuerzahler im Euro-Raum: Allerdings wird sich die Frage stellen, ob dies ohne veränderte EU-Verträge und ohne Parlamentszustimmung möglich ist? Fraglich ist auch, wie man langfristig die Mentalität und die Arbeitsmoral aller Europäer wird mit den bestehenden EU-Verträgen gleichschalten können: Damit wird ein Geburtsfehler des Euro und seiner vertraglichen Grundlagen evident, auch wenn das Bundesverfassungsgericht diese volkswirtschaftlichen Erkenntnisse bisher verständlicherweise (noch) ausgeblendet hat. Seit Jahren wird diskutiert, wie die künftige europäische Friedensordnung sich verändern und erneuern wird. Heute sollen die Zeche offenbar Rentner und Steuerzahler aufbringen, auch eine teilweise Beschlagnahme von Vermögen der Bürger durch die europäischen Staaten wird vielfach als sich abzeichnende Bedrohung empfunden. Manche Finanzexperten meinen, daß es nicht ohne Grund in den letzten Jahren auch ohne Vermögenssteuer eine drastische Ausweitung von Meldepflichten und Datenerfassung von Vermögenswerten im In- und Ausland der deutschen Bürger durch den Staat gegeben habe, damit die Regierung weiß, auf welche vorhandenen Werte man notfalls zugreifen könnte. Folgen für den deutschen Steuerzahler Ein Hauptproblem des Euro ist die Unmöglichkeit, in allen Euro-Ländern ein nahezu gleichmäßiges Wirtschaftswachstum sicherzustellen. Würde die Anpassung des Außenhandels durch interne reale Abwertung (ohne Bürgerkrieg und neuerliche Umverteilung von untern nach oben ) nicht gelingen, oder durch einen Euro-Austritt gewisser Länder, könnte eine dauerhafte Transferunion bevorstehen. Dann allerdings wird der Staat sein Vermögen (z.b. seine Goldbestände) verwerten müssen, den Bürgern die Abgaben erhöhen, die Altersversorgungen kürzen, und nötigenfalls eine neue Abgabe nach dem Vorbild des 6

7 Handwerke.de Lastenausgleichs einführen müssen. Auf Dauer ist dies jedoch keine Lösung, denn am Ende kommt der Zahltag gleichviel, ob es der Steuerzahler wird schultern können. Der Wähler an der Urne und die Menschen auf der Straße werden die Politik zwingen, die Taschenspielertricks zum Verbergen der Schulden und Risiken aufzugeben, sobald die ersten Bürgschaften fälliggestellt werden und plötzlich wieder höhere Sicherheiten auch von privaten Kreditnehmern und Staaten verlangt werden müssen. Schlechte Ratings werden verboten Da internationale Ratingagenturen bereits angekündigt haben, aufgrund dieser Situation auch das Rating weiterer EU- Staaten auch Deutschlands abzuwerten, will man die Veröffentlichung von Ratings verbieten. Ebenso aber auch Finanzwetten auf den Staatsbankrott. Freilich reicht das Rechtssystem um dies durchzusetzen nur bis zur jeweiligen Staatsgrenze Finanzwetten im Ausland kann man nicht verbieten und Ratings als freie Meinungsäußerung dort auch nicht. Man müsste also geradezu jede zweifelnde Äußerung zum Endsieg und jedes Mithören von Feindsendern unter Strafe stellen. Versicherer werden in die Finanzierung von Staatsschulden gedrängt Versicherer werden zwar nicht direkt zur Zeichnung von Zwangsanleihen in Staatsschulden gezwungen. Doch werden gesetzlich die europäischen Staatsschuldverschreibungen als 100% sicher verordnet, sodaß dafür bei den Versicherern kein Eigenkapital erforderlich ist, wohingegen andere Anlagen gemäß Solvency II stark verteuert werden. So wird dann eine kapitalgedeckte Altersvorsorge der Bürger aufgebaut, die auf der Hoffnung von Zins- und Tilgungszahlungen der Staaten aufbaut. So wird die bisherige Hoffnung, daß sich im Umlageverfahren neue Generationen von Beitragszahlern finden, durch die Hoffnung darauf ersetzt, daß künftige Generationen von Steuerzahlern Zinsund Tilgungsleistungen für die von den Versicherern zur Finanzierung ihrer Renten gehaltenen Staatsschuldverschreibungen aufbringen werden. Dadurch lassen sich gleichzeitig zwei Ziele erreichen: Für das Anlagegeld der Altersvorsorgesparer stehen unbegrenzte und per Gesetz als sicher deklarierte Anlagemöglichkeiten in Staatsschulden zur Verfügung, und für die Staaten unbegrenzte Mittel der altersvorsorgenden Bürger. Zudem ist die Interessenlage dadurch gleichgeschaltet: Mit dem Staatsbankrott würde auch die Altersvorsorge der Bürger bei den privaten Versicherern zusammenbrechen. Durch solch privatisierte Altersvorsorgerisiken muß die Regierung keine Aufstände wegen einer Kürzung der Sozialrenten fürchten die Bereitschaft zum Durchhalten steigt, wenn alle zusammen im sinkenden Boot sitzen. Das Ende der Casino-Mentalität? So wird es Zeit, daß Finanzhäuser nicht nur zusätzliche Einnahmen durch Risiko- Prämien generieren, sondern auch Abschreibungen realisieren, wenn die Finanzwette nicht aufgegangen ist, denn auf Dauer wird der Steuerzahler nicht die Verluste solcher Finanzhäuser tragen wollen, die sich für Finanzwetten zu Lasten des Steuerzahlers anstatt zu Kapitalanlagen mit solider Bonitätsüberwachung entschieden haben. Im Euroraum müsste die EZB, anstatt dubiose Ramschanleihen insbesondere der GIPS-Staaten mit fraglicher Rückzahlung in der der Zukunft ohne Kursabschläge aufzukaufen, vielleicht eher je Staat bei der Kreditvergabe einen Marktzins verlangen, der das Bonitätsrisiko abbildet und damit jedem Rating insofern die Existenzberechtigung entzieht. Banken und Versicherern ist inzwischen klar, daß sie für die Staatenrettung zahlen müssen. Am Ende wird es aber den Altersvorsorgesparer treffen, dessen Vorsorge durch die Verluste der Versicherer geschmälert wird, im Übrigen aber auch durch einsetzende Inflation und die zunehmende Besteuerung der Rentenzahlungen. An harten Bonitätsprüfungen statt heiterem Rätselraten durch Ratingagenturen und Insolvenzen gewisser Finanzhäuser mit übergroßen Spiel-Casino- Abteilungen führt vielleicht auf Dauer kein Weg vorbei. Als Alternative hat man allerdings den Steuerzahler, um Banken notfalls zu verstaatlichen. Dann sollte sich die EZB zunächst einmal die griechischen Tempel und Inseln, sowie den mit europäischen Rettungsgeldern von Griechenland jüngst erworbenen Goldschatz als Faustpfand sichern. *von Dr. Johannes Fiala, Rechtsanwalt (München), MBA Finanzdienstleistungen (Univ.), MM (Univ.), Geprüfter Finanz- und Anlageberater (A.F.A.), Lehrbeauftragter für Bürgerliches- und Versicherungsrecht (Univ.), Bankkaufmann (www.fiala.de) und Dipl.-Math. Peter A. Schramm, Sachverständiger für Versicherungsmathematik (Diethardt), Aktuar DAV, öffentlich bestellt und vereidigt von der IHK Frankfurt am Main für Versicherungsmathematik in der privaten Krankenversicherung (www.pkv-gutachter.de). i m p r e s s u m Computern im handwerke.de gegründet 1984, dient als unab hän - gi ges Fachmagazin für moderne Kommunikation den Betrieben der Bauhaupt- und Nebengewerbe im portionierten Wissens- und Techno logie-transfer. Herausgeber: Horst Neureuther Copyright: CV München CV Computern-Verlags GmbH Beethovenplatz 2, München Telefon 0 89/ Telefax 0 89/ Postfach , München Geschäftsleitung: Dipl.-Vw. H. Tschinkel-Neureuther Redaktion und redaktionelle Mitarbeiter in dieser Ausgabe: Kurt Astel Dipl.-Ing. (Arch.) Marian Behaneck RA Dr. Johannes Fiala Dr. Ing. Martin H. Ludwig Elke Neureuther Horst Neureuther (verantw.) Dipl.-Ing. (Uni) Peter Pernsteiner Dipl.-Math. Peter A. Schramm Ernst W. Speidel Wilhelm Veenhuis Elke H. Zobel Anzeigenleitung: Dipl.-Vw. Heide Tschinkel-Neureuther Layout: AD&D Rosenheim, Silvia Romann Druck: Mayr Miesbach GmbH, Miesbach Druckauflage: Tatsächliche Verbreitung: (III/11) Auflage und Verbreitung kontrolliert. 27. Jahrgang Erscheinungsweise: 10 x jährlich Abo-Preis: 29, p.a. plus Porto inkl. MwSt. Einzelpreis: 2,90 Ein Abonnement verlängert sich automa tisch um ein Jahr, wenn es nicht spätestens 3 Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes gekündigt wird. ISSN Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern e.v. (IVW) Berlin Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 28 vom

8 i m n d w e r k H a In n d t w e er rn k e e t. d e Mit großem persönlichem Einsatz hat die Erste Bürgermeisterin in Günzach, Brigitte Schröder (49) von den Freien Wählern, die Anbindung an das schnelle Internet für Ihre Einwohner vorangebracht. In der Gemeinde im bayerischen Ostallgäu sind jetzt Geschwindigkeiten von bis zu 50 Mbit/s möglich von Elke Neureuther Wie ist der aktuelle Stand Ihres Breitbandausbaus? Im Prinzip fehlt nur noch ein Ortsteil von insgesamt 13, das ist Eggenbühl. Dieser Ortsteil wird über unsere Nachbargemeinde Markt O b e r g ü n z - burg Ende des Jahres oder Anfang 2012 angeschlossen. Wir haben eine relativ große Flächengemeinde mit dem Hauptort Günzach, dann geht es von dort aus in die einzelnen Weiler. Die weiteste Entfernung zu einem Weiler sind 3 km Luftlinie und 6 km über den Straßenweg. Dort gibt es jetzt einen Anschluß von 50 Mbit/s über ein neu verlegtes Glasfaserkabel. Der Hauptort Günzach wird auch über Glasfaser versorgt. Außerdem der Weiler Schöllhorn, von dort aus wird ein Großteil der hinteren Weiler versorgt. Die Verbindung geht vom Glasfaserkabel über das bereits vorhandene Kupferkabel weiter. Zusammenarbeit der Gemeinden Wann haben Sie mit dem Ausbau begonnen? de auch einmal ein Beratungsgespräch geführt, aber dieses Thema Breitband war ja so weit weg. Unser Landrat Johann Fleschhut hat die Sachlage relativ schnell erkannt und war der Meinung, daß die 45 Gemeinden im Ostallgäu sich bei diesem Thema zusammenschließen sollten. Dieses wichtige Thema lag ihm sehr am Herzen und er war dann sehr aktiv. Es wurden mehrere Firmen eingeladen, die aufzeigen sollten, wie man den Breitbandausbau gemeinsam im Ostallgäu umsetzen kann. Am Ende waren dann von 45 Kommunen 33 bereit, bei der Landkreisinitiative mitzumachen. Warum haben die anderen Gemeinden nicht mitgemacht? Schnelle Netze, Teil 20: Breitbandausbau muß in der Gemeinde Chefsache sein Zum Teil sind Städte im Landkreis, die schon eine Versorgung haben. Einige Gemeinden hatten über die Telekom eine relativ gute Anbindung von 16 Mbit/s, da in deren Gemeinde schon Knotenpunkte vorhanden waren. Andere Bürgermeister waren der Meinung sie brauchen oder wollen keine schnellen Anbindungen. Wie ging dann die Landkreisinitiative weiter? Wir Bürgermeister haben gemeinsam mit dem Landkreis eine Beratungsfirma ausgesucht, die alle Gemeinden einzeln untersuchte und den Bedarf der jeweiligen Kommune ermitteln sollte. Dadurch wurden die Bürger und Gewerbetreibenden angeschrieben und nach dem heutigen, sowie Breitband war in aller Munde, und als Bürgermeister hat man jede Menge Arbeit. Wenn dann nicht unmittelbar der Druck von außen kommt, schiebt man solche mit viel Arbeit verbundenen Aufgaben gerne in die Zukunft. Über die Breitbandinitiative vom Freistaat Bayern hatte unsere Gemeindem gewünschten Stand gefragt. Bei dieser Fragebogenaktion kam ganz klar hervor, daß in Günzach und auch in den meisten Gemeinden im Ostallgäu eine deutliche Unterversorgung besteht, und die Bürger gerne mehr Bandbreite hätten. Koordiniert hat die Aktion immer der Landkreis. Das war ganz wichtig, da Termine gesetzt wurden, bis zu denen bestimmte Aufgaben abgearbeitet werden mußten. Verhandeln und Angebote einholen Haben Sie Angebote für den Ausbau bekommen? In meiner Gemeinde habe ich erst einmal keine Angebote von den Anbietern bekommen. Die Anbieter waren der Meinung, daß sich so eine kleine Gemeinde im ländlichen Raum finanziell nicht rentiert. Daraufhin habe ich mich auf die Hinterbeine gestellt und bei der Telekom ziemlichen Rabatz gemacht. Immer wieder habe ich telefonisch und per Mail angefragt. Letztendlich hat die Telekom dann ein Angebot abgegeben. Mit dem anderen Anbieter Lew TelNet hatten wir Gespräche geführt, die zuerst auch nicht zu einem Angebot geführt haben. Daraufhin hatten wir wieder Kontakt zu Nachbargemeinden (durch unsere Landkreisinitiative), mit dem Ziel, Synergieeffekte zu erzielen, die einen Ausbau rentabel machen. Also ging es nur mit großem persönlichem Einsatz? Das ist so, ja. Wenn der Bürgermeister nicht hinter dem Breitbandausbau steht, dann passiert nichts. Persönlich bin ich dann zu Lew TelNet auf einen Kundentag gefahren. Erstaunlicherweise habe ich dort nur wenige meiner Kollegen getroffen. In einem Vortrag hat dort der Bürgermeister von Diedorf seine Erfahrungen mit Breitband so überzeugend rübergebracht, wie er eben für seinen Glasfaseranschluß gekämpft hat. Er hat auch gesagt, daß man 8

9 Breitband zur Chefsache machen muß und nicht nur die Verwaltung beauftragen darf. Danach habe ich dieses Projekt zu meinem Eigenen gemacht und es mit allen Mitteln vorangetrieben. Lew TelNet hat dann, Gott sei Dank, für unsere Gemeinde ein Angebot abgegeben. Allerdings besagt die Förderrichtlinie des Freitstaats, daß, um einen Zuschuß zu erhalten, die wirtschaftlichste Lösung angenommen werden muß. Diese beinhaltet aber auch nur die Grundversorgung von 1 Mbit/s. Das reicht uns aber nicht. Wenn die Gemeinde schon Geld in die Hand nimmt, dann wollen wir auch eine maximale Breitbandversorgung erreichen. Unser Regierungspräsident, Karl Michael Scheufele, hat unserer Gemeinde den Rücken gestärkt und gesagt, daß man versuchen wird, die schnellere Lew TelNet-Lösung umzusetzen. So würde der Ausbau der Gemeinde auch langfristig etwas bringen. Und so kam es dann auch. Wir haben den Förderbescheid vom Regierungspräsidenten erhalten und die Freigabe, daß wir das Projekt mit Lew TelNet durchführen können. Das war im August Keine Übergangslösung, sondern richtig schnelles Internet Wann sind Sie das Thema in Ihrer Gemeinde angegangen? Das war im Frühling Durch diese strikten Vorgaben der Planungsfirma und die einzuhaltenden Fristen sind wir ziemlich schnell vorwärtsgekommen. Ich komme ja persönlich aus der IT-Branche und habe dadurch vielleicht etwas mehr Sachverstand mitgebracht als manch Anderer. Unterstützt hat das Ganze auch der Breitbandpate aus dem Gemeinderat, Sven Klasing. Dieser hat viel Sachverstand und eine eigene Firma in Upratsberg, etwa 4 km von hier, und mein Mann, Uwe Schröder, ebenfalls in der IT-Branche tätig. So habe ich auch Druck vom Gemeinderat und von Zuhause bekommen. Zusammen haben wir nach einer vernünftigen Lösung Ausschau gehalten. Der Gemeinderat war sehr froh, daß Lew TelNet zum Zug kam, denn die Telekom hätte uns nur eine 16 Mbit/s Anbindung, also ADSL, bringen können. Wir in Günzach wollten aber VDSL, 50 Mbit/s. Sie haben also eine Förderung bekommen, obwohl es eine günstigere Lösung gegeben hätte? Das Angebot dertelekom war minimal günstiger. Wir haben dann gemeinsam mit unserer Beratungsfirma abgewogen, bei welcher Lösung wir mehr Versorgung bekommen (Entscheidungsmatrix). Mit der Telekom wären nicht alle Weiler versorgt gewesen, bei Lew TelNet aber schon. Und so sind wir zu dem Schluß gekommen, daß der jetzige Anschluß die wirtschaftlichste Lösung ist, weil die ganze Gemeinde am Ende flächendeckend versorgt ist. Wie wichtig ist Breitband als Standortfaktor? In so einer kleinen Gemeinde, wie der unseren haben wir keine großen Gewerbegebiete. Die Anbindung an die Autobahn und die B12 ist eher schwierig. Hier haben wir eine schöne Gegend, viele Weiler und auch leerstehende Bauernhöfe, die von Unternehmern aus München gekauft werden. Im Weiler Sellthüren haben wir einen EDV-Firmeninhaber aus München, der, sobald die Anbindung paßt, den Firmensitz von München nach Sellthüren verlegen möchte. Dann kann er die Firma hier in der Gemeinde führen. Wir werben mit diesen Möglichkeiten für unsere Gemeinde. Der Breitbandpate macht Abrechnungen für Chefärzte in ganz Deutschland, die kann er mit der jetzt vorhandenen Infrastruktur wunderbar von hier aus machen. Diese Unternehmer sind für unsere Gemeinde auch wirklich gute und wichtige Gewerbesteuerzahler. Großes Gewerbe können wir hier nicht ansiedeln, aber von solch kleinerem Gewerbe wollen wir hier in Zukunft profitieren. i m n d w e r k H a n I nd wt e e r r n k e e t. d e Wieviel hat die cgemeinde o m p uan t dem e r n Ausbau finanziert? H a n d w e r k e. d e I n t e r n e t Das ganze Projekt hatte eine Größenordnung von Euro. Davon hat der Freistaat Bayern über die Förderrichtlinie Euro übernommen Euro hat die Gemeinde Günzach bezahlt, das ist für uns eine Menge Geld. Den Rest haben Lew TelNet und M-net unter sich aufgeteilt. Das Glasfasernetz wurde von Lew TelNet zur Verfügung gestellt. Diese haben die ganzen Bauarbeiten und Grabearbeiten durchgeführt, und M-net ist der Netzbetreiber. Wie die beiden Firmen intern die Kosten aufgeteilt haben, weiß ich nicht. Sie arbeiten allerdings in vielen Projekten aktiv zusammen. M-net hat die mögliche Zahl der Anschlüße kalkuliert, etwa 700 Haushalte und 70 Gewerbebetriebe, die hier Breitband-Inbetriebnahme in Upratsberg, einem kleinen Weiler. Hier kommen jetzt 40 Mbit/s an (v.l.) Lew TelNet Geschäftsführer Johannes Stepperger, Landrat Johann Fleschhut, Lew TelNet Vorstandsmitglied Dr. Markus Litpher, Günzachs Bürgermeisterin Brigitte Schröder, Bay. Staatssekretär im Finanzministerium Franz Josef Pschierer, M-Net Geschäftsführer Anton Gleich, Schwabens Regierungspräsident Karl Michael Scheufele angeschlossen werden können. Bisher wird fleißig angeschlossen und darüber finanziert sich der Anbieter dann natürlich wieder. Vorhandene Infrastruktur und Kontakte genutzt Hat die Gemeinde die Grabungsarbeiten selber geleitet? Nach dem Zuschlag für Lew TelNet kam der zuständige Abteilungsleiter in die Gemeinde, und so haben wir von Anfang an das Projekt gemeinsam betreut. In den letzten Jahren haben wir viele Radwege in der Gegend gebaut, in die wir dann gleich Leerrohre verlegt haben. Diese bereits vorhandene Infrastruktur konnten wir nutzen. Günstig für die Grabungsarbeiten waren auch meine Kontakte zum Wasserwirtschaftsamt, wir mußten zweimal unter der 9

10 i m n d w e rr k 10 H a ni n d t w e er rn k e e t. d e Schnelle Netze, Teil 20 Breitbandausbau muss in der Gemeinde Chefsache sein... Günz durchbohren. Die Günz ist bei uns in der Region ein größerer Fluß. Kontakte zum staatlichen Bauamt haben uns ebenfalls sehr geholfen, damit wir schnellstmöglich mit den Grabearbeiten zum Ziel kommen konnten. Wenn man natürlich bei jedem Antrag bei den Behörden auf die Bearbeitung vier bis sechs Wochen warten muß, dann zieht sich das in die Länge. Wie lange hat denn das Verlegen der Kabel gedauert? Im November 2010 hatten wir den Spatenstich. Wohl bewußt, daß das ein Risiko ist, denn bei uns kommt der Winter oft früh. Und dann war es so. Wir hatten zum Teil die Geh- und Radwege geöffnet und es kam der Wintereinbruch. Dies war überhaupt kein Thema bei den Bürgern, weil jeder gewußt hat, das ist die große Breitbandbaustelle. Die muß fertig werden. Wenn diese beendet ist, haben alle einen Vorteil davon. Es gab nicht eine Beschwerde oder Diskussion. Die Bürger haben das gut ertragen. Ich danke ihnen nochmals dafür. Mehr Förderung für Gemeinden Haben Sie die Leerrohrverlegung gefördert bekommen? Leider nein. Das bemängele ich auch immer, eigentlich sollte es vom Freistaat eine Lehrrohrförderung geben. Die gibt es aber nicht. Das teile ich auch immer wieder unserem Bayerischen Staatssekretär für Finanzen und IT-Beauftragten, Franz Josef Pschierer, mit, mit dem ich auch in engem Kontakt bin, da er hier aus der Region kommt. Es gibt ein Förderprogramm vom Bund. Auch dort habe ich intensive Gespräche geführt, aber das bringt uns als kleine Kommune auch nicht wirklich weiter. Es müßte so sein, daß, sobald wir eine Straße in der Gemeinde sanieren, der Freistaat die Lehrrohre mitfinanziert, damit diese dann gleich mitverlegt werden können. Wenn dies so wäre, würden die Kommunen das auch gleich machen. Ansonsten kostet das Verlegen der Leerrohre relativ viel Geld und in Zeiten knapper Kassen ist dies oft nicht möglich. Sie glauben, daß Glasfaser die Anbindung der Zukunft ist? Definitiv. In unserem neuen Baugebiet, das in kurzer Zeit erschlossen wird, wollen wir Glasfaser bis in jedes Haus verlegen (FTTH, FTTB). Das ist unser Ziel. Wenn es in ein paar Jahren heißt, daß nicht mehr 50 Mbit/s sondern 100 Mbit/s Standard sind, dann speist unser Anbieter LEW TelNETdie höhere Geschwindigkeit ein. Es muß nur das Glasfaserkabel vorhanden sein. Haben Sie hier in der Gemeinde eine Funklösung für mobiles Internet? Nein, wir in Günzach nicht. Es kommt ein LTE-Mast in die Nachbargemeinde Obergünzburg. Das ist 3 km von hier entfernt. Wir gehören beide zur selben Verwaltungsgemeinschaft. Diese hat ihren Sitz in Rathaus von Obergünzburg. In Obergünzburg kommt der Mast auf das Dach des Rathauses. Allerdings splittet sich bei LTE-Versorgung die Leistung. Am Mast kommen 50 Mbit/s an. Aber je mehr Bürger darüber Online gehen, umso weniger Leistung kommt beim Einzelnen letztendlich an. Was kann getan werden, um Gemeinden den Ausbau zu erleichtern? Ende September habe ich unserem Wirtschaftsminister Zeil in Augsburg auf einem Zukunftsforum bei der Handwerkskammer für Schwaben eine Hausaufgabe mitgegeben. Er hat über die Ansiedlung von innovativen Firmen gesprochen, hat aber mit keinem Ton das Thema Breitband erwähnt. Bei den Fragen habe ich mich dann zu Wort gemeldet und gesagt, daß ich die Breitbandanbindung vermißt habe. Er hat mir dann erklärt, daß 99% schon mit Breitband angeschlossen sind. Meiner Meinung nach ist das im ländlichen Raum nicht der Fall. Ich habe dort für meine Kollegen gesprochen. Ich weiß von vielen Bürgermeistern im Allgäu, daß schnelles Internet noch bei vielen flächendeckend fehlt. Und das scheitert daran, daß wir Kommunen mit sehr vielen Weilern und Ortsteilen haben. Mit den Euro Förderung können diese Kommunen nur ihren Hauptort anschließen. Die Weiler bleiben dann wieder einmal auf der Strecke. Deshalb brauchen solche Gemeinden höhere Förderungen. Man müßte dazu die Förderrichtlinien ändern. Staatssekretär Pschierer hat mir dazu gesagt, es sei nicht möglich, ein laufendes Förderprogramm zu ändern. Jedoch läuft Ende 2011 das bestehende Programm ab und es könnte ein Neues, angepaßtes Förderprogramm aufgelegt werden. Andere Kommunen bei uns in der Region müßten zwischen und Euro in die Hand nehmen, um ihre Breitbandprojekte für die ganze Gemeinde durchzuführen. Das geht in so einer Größenordnung aber nicht. Grundstücksverhandlungen zwischen Bürgermeister und Bürgern Wie ist der Ausbau rückblickend gelaufen, hätte man Sachen besser machen können? Die Baustellen sind durch großen persönlichen Einsatz sehr gut gelaufen. Das ging aber nur, weil alle am gleichen Strick gezogen haben. Aber am wichtigsten ist die eigene Hartnäckigkeit, v. a. wenn etwas nicht schnell genug geht. Bei Besprechungen haben wir alle Beteiligten an einen Tisch geholt. Es wurden die nächsten Schritte und Termine besprochen. Die Absprache war sehr sinnvoll. Außerdem haben wir gemeinsame Begehungen zur Planung der Trassenführung gemacht. Die Grundstücksverhandlungen habe ich nicht dem Anbieter überlassen, sondern selber geführt. Ich kenne die Bürger und komme so schneller zum einem Ergebnis. Die betroffenen Grundstückseigentümer waren alle, überraschenderweise, einverstanden, daß die Leitungen durch ihre Grundstücke laufen. Kommt in solchen Fällen aber eine fremde Firma und fragt danach, dauert es länger und trifft nicht immer auf Zustimmung. Deshalb ist es wichtig, daß

11 der Bürgermeister solche Aufgaben selber macht. Was raten Sie Bürgermeistern für deren Ausbau? Wichtig ist die Zusammenarbeit mit anderen Gemeinden. Wenn die Anbindung für nur eine Gemeinde zu teuer ist, muß man sehen, was die Nachbargemeinde hat oder machen möchte und ob sich ein gemeinsamer Ausbau für einen Anbieter rechnet. Diese Zusammenschlüsse muß man selbst anstoßen, dann verhandelt es sich leichter mit den Anbietern. Es gibt auch immer wieder Veranstaltungen zu diesem Thema, die von Bürgermeistern nur spärlich besucht werden. Auf diesen Tagungen lassen sich aber nützliche Kontakte zu Anbietern knüpfen. Wichtig sind auch Veranstaltungen, die die Gemeinde selbst ausrichtet, z.b. der erste Spatenstich zum Breitbandausbau. Die Inbetriebnahme haben wir in Upratsberg, einem kleinen Anzeige Weiler, gefeiert. Da wohnt unser Breitbandpate. Seit dem Ausbau kommen dort 40 Mbit/s an. So bekommt man auch eine Außenwirkung. Besonders wichtig für einen gelungenen Ausbau ist auch die Information der Bürger, was den Breitbandausbau und die neue Technik angeht. Wie wechselt man den Anschluß zum schnelleren Internet? Ein Elektrogeschäft in Obergünzburg macht die Umstellungen für den Netzbetreiber M-net. Der Nutzer geht mit seinem letzten Vertrag oder seiner Rechnung in diesen Laden. Dort wird geprüft, zu welchem Zeitpunkt ein Wechsel möglich ist. Es wird alles erledigt. Nach dem Zusenden der Fritzbox bekommt man mitgeteilt, zu welchem Datum umgeschaltet wird. Die neue Fritzbox wird zu diesem Zeitpunkt ii m n d w e r k H a n I dn wt e e r r n k e e t. d e angestöpselt, und dann c o kann m p ues tlosgehen. e r n H a n d w e r k e. d e I n t e r n e t Hat die Telekom die Bürger früher aus den Verträgen gelassen, damit sie schnelleres Internet nutzen können? Ganz im Gegenteil. Als die Telekom mitbekommen hat, daß wir mit Lew TelNet unser Projekt durchführen, wurden Telefonaktionen von der Telekom gestartet, um die Bürger in andere Verträge zu wechseln und deren Verträge zu verlängern. Im Gemeindeblatt haben wir darauf hingewiesen und die Bürger informiert, daß man am Telefon auf keinen Fall den Vertrag bei der Telekom verlängern oder wechseln soll, wenn man nach dem Ausbau auf das schnellere Internet umschalten lassen will. Zum Schluß möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten bedanken, denn nur gemeinsam kommt man ans Ziel, zu 50 Mbit s und mehr Glasfaseranbindung 11 Essen, Januar Auf der DEUBAU 2012 präsentieren Aussteller aller Baubereiche neue Lösungen und Technologien des nachhaltigen Bauens. Hochbau, Ausbau, Tiefbau lassen Sie sich inspirieren und freuen Sie sich auf ein attraktives Rahmenprogramm. Herzlich willkommen auf der DEUBAU 2012! Mit der Bahn zur DEUBAU ab 99,- EUR inkl. Tages-Eintrittskarte. Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse. Buchbar und Infos unter dem Stichwort DEUBAU über Telefon +49. (0) (0,14 Euro/Min., Mobilfunk max. 0,42 Euro/Min.) oder unter AZ_Besucher_Computern_im_Handwerk_185x123_RZ.indd :57 11

12 i m n d w e rr k H a ni n d t w e er rn k e e t. d e S eit einigen Jahren geistert der Cloud-Begriff durch die Medien, von Befürwortern propagiert als Lösung für alle IT-Probleme und von Kritikern verteufelt als Verlust der eigenen Hoheit über die IT. Dieser Artikel beleuchtet Chancen und Risiken und gibt Hinweise zum sinnvollen Einsatz im Handwerk von Dr. Ing. Martin H. Ludwig Wir alle nutzen Cloud-Computing beruflich und privat seit Jahren. Webhosting und sind klassische Cloud-Anwendungen: Sie kennen Ihren direkten Anbieter und beziehen eine Leistung, wissen aber nicht genau, von wem und wo diese Leistung konkret erbracht wird. Dies bedeutet Cloud-Computing: Der Nutzer weiß, von wem er die gewünschte Leistung quasi übergeben bekommt, kennt jedoch weder Ort noch Erbringer. Juristisch kann es sich sowohl um eine echte Dienstleistung, als auch um die Erstellung eines Werkes handeln. Unterschieden wird in public cloud, bei der die Ressourcen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und zwischen vielen Kunden des Anbieters geteilt werden, und der private cloud, bei dem genau definierte Ressourcen einem Kunden zur ausschließlichen Nutzung bereitgestellt werden. 1. Angebote der Cloud Es werden nahezu alle in der IT notwendigen Dienste und Leistungen in der Cloud angeboten. Von Basisinfrastrukturleistungen wie Speicherplatz und Rechenkapazität über Backupdienste und klassische Dienstbereitstellung ( hostet Exchange oder andere Kollaborationssoftwareanbieter) sowie einer Vielzahl von Synchronisationssoftwareanbietern (Apple mit MobileMe, Dropbox, Wuala etc.) bis zu einer unüberschaubaren Anzahl von Programmen, die den lokalen Browser zur Darstellung nutzen, aber die Daten in der Cloud bearbeiten (von der Abrechnungsdienstleistung bis zur Zeiterfassung): alles ist in der Cloud zu finden. Sie können in der Cloud gemeinsam Dokumente jeglicher Art bearbeiten, CRM betreiben, Projekte managen etc. Natürlich können Sie in der Cloud auch komplette klassische Arbeitsplätze mieten. Wie geschrieben, nutzen die meisten Programmangebote in der Cloud den Browser Die Cloud Mythos und Wirklichkeit: Nutzen für das Handwerk als Bedienoberfläche. Lösungen, die mehrere Cloud-Angebote miteinander durch den Kunden kombinierbar machen, also z.b. das CRM des Anbieters A mit der Auftragsplanung des Anbieters B, sind zumindest noch unüblich auch wenn viele Anbieter von Cloud-Programmen wiederum andere Cloud-Dienstleister als Zulieferer für Rechenzeit und Speicherkapazität nutzen. Cloud-Lösungen genießen nach wie vor den Ruf, relativ preiswert, flexibel und vor allem sicher zu sein. Kostspielige Ressourcen der IT, wie Sicherheitstechniken etc., werden von vielen gemeinsam genutzt, sodaß die Einzelkosten gering bleiben. Doch dieses Argument ist nicht allgemeingültig: Mengenvorteilen, z.b. in der Beschaffung von Rechnern, stehen Administrationsnachteile gegenüber: Die Cloud muß verwaltet werden, hinzu Bild 1: Cloud-Ebenen kommen kalkulierte Überkapazitäten etc. Deswegen besteht beim dauerhaften Einsatz von Cloud-Lösungen häufig kein Kostenvorteil. Das Argument der Flexibilität ist zwar vor allem juristischer Natur, schließlich definieren die Verträge die Flexibilität von DV-Nutzungen, vielfach ist dieses Argument jedoch zutreffend. Wenn Sie z.b. kurzfristig Speicher für eine Datensicherung brauchen, finden sich genügend Cloud- Anbieter, die Ihnen diese anbieten. Je allgemeiner nutzbar eine Ressource ist, desto wahrscheinlicher findet sich ein Anbieter am Markt, der diese Ressource kurzfristig und kurzzeitig bereitstellt. 2. Risiken im Cloud-Einsatz Das von den Cloud-Anbietern vielfach beworbene Sicherheitsargument hat sich in den letzten Monaten leider aufgelöst. Cloud-Anbieter treiben den vielfachen Aufwand eines Mittelständlers, um Ausfall oder gar Datenverlust zu vermeiden. Das führt aber auf Grund der großen Datenmengen nicht zu mehr Sicherheit, wie die Ausfälle und die Datenverluste bei den großen Cloud-Anbietern Amazon und Google gezeigt haben. In einem mittelständischen Handwerksbetrieb kann eine Datensicherung von einem Mitarbeiter natürlich in verschlüsselter Form aus dem Betrieb entfernt und extern gelagert werden; Ausfall- und Wiederherstellungsszenarien können geprobt werden. Bei großen Cloud-Anbietern ist dies zu komplex und scheidet aus. Der Kunde wiederum hat kaum eine Möglichkeit, eigene Vorsorge zu treffen. Daten und Ressouren befinden sich außerhalb seiner Reichweite, er kann nur auf die Ergebnisse bzw. die Dienste zugreifen. Ihre Daten werden beim Cloud-Anbieter verarbeitet und dieser hat den kompletten Zugriff auf die Daten. Häufig nutzt ein Cloud-Anbieter weitere Cloud-Anbieter als Sub-Dienstleister, ohne Sie als Kunden darüber zu informieren. In den letzten Wochen kam ans Tageslicht, daß amerikanische Behörden auf sämtliche Daten in Rechenzentren amerikanischer Cloud- Anbieter Zugriff haben, unabhängig davon, ob diese Rechenzentren in den USA oder in Deutschland stehen. Bei der Verarbeitung von personenbezogenen und / oder vertraulichen Daten muß dies bedacht werden. Cloud-Anbieter außerhalb der EU 12

13 Effiziente Bereitstellung. Leichter Zugriff. Sicherheit auf Unternehmensniveau. Alles arbeitet zusammen. Microsoft Office 365. Arbeiten Sie zusammen in der Microsoft-Cloud mit Office, Exchange, SharePoint und Lync. Bereits ab 9 Euro* pro Nutzer und Monat. Beginnen Sie jetzt kostenlos Ihre persönliche Testphase auf Office365.de * Preis zuzüglich 19 Prozent gesetzlicher Mehrwertsteuer Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.

14 i m n d w e rr k Bild 2: Cloud-Typen H a ni n d t w e er rn k e e t. d e Die Cloud Mythos und Nutzen für das Handwerk scheiden auf Grund des deutschen Datenschutzrechts für deutsche Nutzer fast immer kategorisch aus. Die notwendige spezielle Vertragsgestaltung ist für Mittelständler schwerlich durchsetzbar. Bei deutschen Anbietern sind die im BDSG verwiesenen Regelungen d e r A u f - tragsdatenverarbeitung zu beachten, die sich in den klassischen Nutzungsverträgen der Anbieter regelmäßig nicht wiederfinden. Die meisten Cloud-Angebote sind auf die dauerhafte Nutzung ausgelegt. Ein Kunde eines Cloud-Dienstleisters muß sich jedoch vor der Nutzung Gedanken über den Ausstieg machen. Kein Kunde möchte eine kritische Abhängigkeit vom Anbieter, und ob das Cloud-Geschäftsmodell des Anbieters tragfähig und die Leistung dauerhaft ist, kann der Kunde nicht beurteilen. Auch die Größe eines Anbieters ist keine Garantie für ein dauerhaftes Angebot: dazu ist die IT-Entwicklung zu schnelllebig. 3. Auf die Auswahl kommt es an Gerade für kleine Unternehmen bietet die Nutzung von Cloud-Lösungen Vorteile: Geringere Investitionskosten, flexible Verträge; komplexe Lösungen sind erst durch Cloud-Implementierungen für kleine Unternehmen überhaupt nutzbar. Wichtig ist die Auswahl und richtige Orchestrierung sinnvoller Lösungen sowie die Kombination mit der eigenen IT-Infrastruktur. Von Anfang an muß ein Umstiegs- oder Ausstiegsszenario mit bedacht werden. Und: die Maßnahmen zu Datenschutz und Datensicherheit müssen nachprüfbar sein und zu den eigenen Verfahren passen. Der gezielt ausgewählte Cloud-Einsatz kann also ein sinnvoller Baustein in der IT des Handwerksbetriebs sein. Noch Fragen? S ie brauchen auf Gewerbeausstellungen oder direkt beim Kunden regelmäßig einen guten Drucker und wollen auch mal scannen oder kopieren? Das hier getestete 6,8 Kilo leichte Lasergerät AL ist dank seines großen versenkbaren Klappgriffs dafür prädestiniert von Peter Pernsteiner Einfach das separate Netzkabel in die Steckdose, einschalten, den Papiereinzug aufklappen, bis zu 40 Blatt einlegen, die Papierausgabe aufklappen, und schon ist der AL-1035 von Sharp einsatzbereit. Für eine Kopie mit 600 x 600 dpi braucht er knapp 15 Sekunden, und es lassen sich fünf Dichtestufen einstellen sowie ein Fotomodus zuschalten. Außerdem gibt es eine Verkleinerung auf 70% bzw. 50% und eine Vergrößerung auf 141%. Eine nette Idee sind auch die 2-in-1-Verkleinerungskopie von zwei nacheinander gescannten Seiten auf eine Druckseite und die Funktion ID-Mode zur Kopie der zwei Seiten eines Personalausweises auf eine Druckseite. Bei Bedarf können außerdem bis zu 9 Kopien auf einmal angefordert werden. In Verbindung mit dem Druckertreiber lassen sich z.b. zwei, vier oder sechs Seiten verkleinert auf eine Seite drucken, Wasserzeichen anfügen oder flexible Vergrößerungen/Verkleinerungen einstellen. Pro Ausdruck oder Kopie braucht der Sharp sechs Sekunden. Die Druckqualität des Schwarzweiß-Lasers kann sich wirklich sehen lassen auch bei Fotos. Ebenfalls sehr simpel bedienbar sind die Scan-Funktionen wahlweise aus einer Twain-konformen PC-Anwendung auf Basis des mitgelieferen Twain-Treibers oder sogar ganz ohne PC schlicht und einfach per USB-Stick. Auf dem Stick wird dann automatisch eine PDF-Datei mit 300x300 dpi abgespeichert. Im Normalbetrieb ist der Lüfter des Laserdruckers zwar sehr deutlich hörbar, drei Minuten nach der Laserdrucker AL-1035 von Sharp: Testurteil: Mobil scannen, drucken und kopieren GUT letzten Aktion geht das Gerät aber in den geräuschlosen Schlafmodus mit lediglich 3 Watt Leistungsaufnahme. Angesichts seiner äußerst kompakten Transportabmessungen von nur 422x291x130 Millimeter ist natürlich kaum verwunderlich, daß ins Gerät nur eine relativ kleine Tonerkartusche paßt. Mit 2000 Seiten Reichweite kostet sie als Zubehör sehr moderate 59 Euro (alle Preise inkl. MwSt.), die separate Trommeleinheit hat 8000 Seiten Reichweite (33 Euro). Daraus resultiert ein durchaus akzeptabler Seiten-Druckpreis von 3,36 Cent, der AL selbst hat eine Preisempfehlung von 299 Euro. Der sehr pfiffige Drucker-Scanner-Kopierer von Sharp ist ideal für den Vor-Ort- Einsatz, liefert eine gute Druckqualität und kann sich auch vom Design her wirklich sehen lassen. Noch Fragen? Testurteil: SEHR GUT 14

15 Die beste Lösung ist manchmal ganz EINFACH das Beste für Ihr Unternehmen: Beratung durch Ihren Steuerberater und Unternehmenssoftware von DATEV. Mit der Software DATEV Mittelstand pro werden viele kaufmännische Aufgaben im Unternehmen einfacher. Auch durch die clevere Verbindung zu Ihrem Steuerberater. Das erleichtert die gemeinsame Arbeit und bietet eine perfekte Basis für Ihren unternehmerischen Erfolg. Informieren Sie sich bei Ihrem Steuerberater oder unter der Telefonnummer

16 i m n d w e r k H S a p r ed c w i a rl e S p e c i a l Beim Einsatz von Flachbildfernsehern kommt es sehr auf die tatsächlichen Bedürfnisse und die Seh umgebung an dies gilt fürs Wohnzimmer ebenso wie fürs Chefbüro, für ein Besprechnungszimmer oder für den Ausstellungsraum. Und wer sich für einen Fernseher mit 3D-Wiedergabe entscheidet, sollte sich erst recht noch vor der Endauswahl des Gerätes über den Aufstellort im Klaren sein. Unser CiH- Fachautor Peter Pernsteiner hakt nach... 55ZL2G erzeugt neun dieser Perspektiven, die durch die Miniaturlinsen auf diverse Sitzpositionen im Raum gerichtet werden. Damit können mehrere Personen gleichzeitig das 3D-Erlebnis ohne Zusatzbrille genießen und sollen sich auch in gewissem Umfang bewegen können. Für eine bestmögliche Anpassung des 3D-Effekts an die Sitzpositionen der Betrachter kommt eine Kamera mit Gesichtserkennung zum Einsatz, die auf Knopfdruck die Positionen erfaßt und Perspektiven entsprechend sich, wie eine erhöhte Wärmeentwicklung, die dann vermutlich durch Lüftermotoren wieder abgeführt werden muß. Geräuschkulisse und spiegelnde Displayscheiben 1 Solche Lüftermotoren dienen aber auch bei ein paar der aktuell lieferbaren normalen 3D-Fernseher zum Wärmeabtransport. Die hieraus resultierende Geräuschentwicklung kann man in der Regel bei Ausprobieren Auf der IFA in Berlin wurde von Toshiba der erste serienreife Flachbildfernseher für den 3D-Genuß ganz ohne 3D-Brille vorgestellt und noch vor Weihnachten will Toshiba den 55ZL2G in den Handel bringen. Das Gerät mit 139 Zentimeter Bilddiagonale bietet für die 2D-Wiedergabe bereits eine Quad-FullHD-Auflösung (3840x2160 Pixel) und kann dadurch beispielsweise Digitalfotos mit acht Megapixel darstellen. Zur 3D-Wiedergabe ohne Brille müssen ausgefeilte Algorithmen und schnelle Prozessoren dafür sorgen, daß die stereoskopischen Bilder für zahlreiche Blickwinkel erzeugt werden. Über Miniaturlinsen, die auf der Front des Displays angebracht sind, wird die jeweilige Perspektive zum linken und zum rechten Auge abgestrahlt. Der 3D-Flachbildfernseher: Vor dem Kauf genau überlegen anpaßt. Allerdings wird der brillenlose 3D- Fernseher sicherlich kein billiges Vergnügen, und die erforderlichen Höchstleistungen der Bordcomputer des Fernsehers bringen einen erhöhten Stromverbrauch ebenso mit im Geschäft kaum vernehmen, in einer besonders ruhigen Wohnumgebung kann sie aber durchaus als störend empfunden werden. Ein weiteres Grundproblem, das natürlich auch für den Kauf von normalen Hersteller/Modell Internet Diagonale 3D-Technologie (mitgel. Brillen) / 2D-zu-3D-Konvert. Gewicht der Brille / Stromversorgung Displaytechnologie Displayscheibe Maximale Displayhelligkeit Dynamischer Bildschirmkontrast Bildoptimierung (Bildwiederholrate) Integrierte Sat.-Receiver / Aufnahmefunktion Speicherschnittstellen Displaymute für stromsparende Musikwiedergabe Netzwerk-Schnittstellen Ethernet / WLAN Mediaplayer / Integrierter Internetbrowser 3D-Fotowiedergabe (MPO-Dateien) Audio-Ausgangsleistung Lautsprecher-Abstrahlung Nebengeräusche Leistungsaufn. Standby / Betrieb gem. IEC Ed.2 Abmessungen BxHxT mit Fuß (Dicke des Displays) Displayrahmen seitlich/oben in mm Gerät drehbar / Art + Platzbedarf des Fußes mm Gewicht mit Tischfuß bzw. Standfuß UVP (in Euro, inkl. MwSt.) 16 Bang&Olufsen BeoVision Zoll 216 cm IR-Shutter (2) / 57 Gramm / Batterie Plasma Glas-Kontrastscheibe 160 cd/m 2 (Luminanz von weiss) :1 typ (max :1) 600 Hz (Subfield Drive) 1 / (ist möglich) / / 2x250 W + 2xBeoLab W nach vorne mehrere sehr leise Papstlüfter 0,4 W / 375 W (ohne Lsp.) 2052x1840x948 mm (120 mm) 80 (davon 70 matt) motorisiert / Teller kg (+ 2x61 kg Standboxen) LG 47LW650S (200 Hz) 47 Zoll 119 cm Polfilter (7) / 15 Gramm / passiv LCD/Edge (8 Dimm-Zonen) matte Beschichtung k.a. Dyn :1 200 Hz (850 Hz MCI) 1 / k.a. 2xUSB (per Eco-Taste) / Dongle opt. / mit Mausfunktion 2x10 W nach unten 0,1 W / 85 W 1119x749x256 mm (30 mm) 38 / 37 manuell / Platte 526x256 21,0 kg 1799 Loewe Connect 40 3D DR+ 40 Zoll 101 cm IR-Shutter (opt.) / 40 Gramm / Akku LCD/Edge (8 Dimm-Zonen) Planglasscheibe 1xentsp. 450 cd/m :1 (dyn :1) 200 Hz (400 Hz Backlight Scan.) 2 / eingebaute Harddisk 500 GB 2xUSB (für alle Audioquellen) / integriert / USB-Tastatur anschließb. 2x10W + 1x20W für Bässe nach vorne Harddisk kaum hörbar 0,35 W / 92 W 1002x664x258 mm (66 mm) 59 / 47 manuell / X-Füße 605x258 24,7 kg 3680 Erläuterungen: erfüllt, nicht erfüllt, k.a.: keine Angabe Alle Angaben beruhen auf Anbieterinformationen, Stand: 10/11 Loewe Individual 46 Compose 3D 46 Zoll 117 cm IR-Shutter (opt.) / 40 Gramm / Akku LCD/Edge (8 Dimm-Zonen) Planglasscheibe 2xentsp. 450 cd/m :1 (dyn :1) 200 Hz (400 Hz Backlight Scan.) 2 / eingebaute Harddisk 500 GB 2xUSB (für alle Audioquellen) / integriert / USB-Tastatur anschließb. Soundprojektor (2x20W+40x2W) nach vorne Harddisk kaum hörbar 0,37 W / 112 W (ohne. Lsp.) 1132x1185x530 mm (60 mm) 58 / 50 motorisiert / X-Füße 659x530 49,9 kg inkl. Soundprojektor 8450 Metz Sirius 42 3D Media twin R 42 Zoll 107 cm Polfilter (2) / 24 Gramm / passiv LCD/Edge (2x8 Dimm-Zonen) Planglas-Kontrastscheibe entsp. 420 cd/m :1 200 Hz MDMC-Technologie 2 / eingebaute Harddisk 750 GB 3xUSB autom. bei Sat-Radio und MP3 / Dongle opt. / nein 4 Lautsprecher, 2x20 Watt nach vorne Harddisk kaum hörbar 0,17 W / 97 W 1048x793x320 mm (117 mm) 60 / 50 manuell / Glasplatte 600x320 36,6 kg 3999

17 Der schicke, in Deutschland gebaute Loewe Connect 40 3D DR+ hat bereits eine Harddisk und einen zweiten Tuner an Bord. Eigenaufnahmen kann er sogar via Netzwerk im ganzen Haus an andere Loewe-LED- Fernseher verteilen. 2D-Fernsehern gilt, sind die Spiegelungen auf dem Display. So haben z.b. die Geräte mit Plasma-Display generell eine Glasscheibe als Frontglas, während viele LCD-Fernseher in konventionellem Design mit erhabenem Displayrahmen über eine mehr oder weniger matte Displaybeschichtung verfügen, die das Licht diffus streut. Andere LCD- Fernseher haben aus Designgründen und meist auch zugunsten eines etwas brillanter wirkenden Bildes vor dem eigentlichen Display eine Glasscheibe, Plexiglas-Scheibe oder beispielsweise auch eine kratzfeste Gorilla-Glass - Scheibe je nach Hersteller sind diese Scheiben auch mit einer Entspiegelungsschicht und/oder mit einem Kontrastfilter versehen. Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Gerät sollte man also Panasonic TX-P55VT Zoll 140 cm IR-Shutter (2) / 39 Gramm / Akku Plasma Glasscheibe k.a :1 nat. Kontrastverh. 600 Hz (Intell. Frame Creat.) 1 / per SD-Karte 3xUSB+1xSD Display nicht vollständig aus / Dongle serienm. / 22 W Impulsleistung nach vorne und unten vier Lüfter, teils Displaysurren 0,3 W / 222 W 1330x845x387 mm (55 mm) 54 / 54 nein / Platte 558x387 44,5 kg 2999 Der Cinema 21:9 Gold von Philips bringt 3D-Spaß im Superbreitbildformat. Zudem hat er auf der Rückseite an den Rändern LED- Streifen zur dezenten indirekten Raumbeleuchtung. Philips 50PFL7956K Cinema 21:9 Gold 50 Zoll (21:9) 127 cm Polfilter (2) / 17 Gramm / passiv LCD/Edge matte Beschichtung 450 cd/m :1 dyn. 400 Hz Perfect Motion Rate 1 / per USB-Harddisk 2xUSB+1xSD (per grüner Eco-Taste) / integriert / USB-Tast. anschließb. 28 W Gesamtleistung nach vorne 0,15 W / 114 W 1241x631x252 mm (32 mm) / manuell / Platte 463x kg 2199 Samsung UE60D Zoll 152 cm Funk-Shutter (2) / 35 Gramm / Batterie LCD/Edge (Microdimming) Plexiglas-Scheibe k.a. k.a. 800 Hz Clear Motion Rate 1 / per USB-Harddisk 3xUSB / integriert / mit Mausfunktion k.a. nach unten 0,09 W / 134 W 1356x861x353 mm (30,4 mm) / manuell / X-Füße 822x353 24,9 kg 3999 Sharp LC-46LE830E 46 Zoll 117 cm IR-Shutter (1) / 65 Gramm / Batterie Quattron-LCD Edge sehr matte Beschichtung k.a. k.a. 100 Hz (Scan.-Backlight 200 Hz) 1 / USB-Stick als Timeshift-Sp. 3xUSB (+1xSD für Videostore) aber umständlich / Dongle serienm. / Opera-Browser 2x10+15 für Subwoofer nach unten 0,2 W / 76 W 1070x711x294 mm (34 mm) / manuell / Platte 506x kg 1599 unbedingt den Aufstellort im jeweiligen Raum und vielleicht auch die Verdunklungsmöglichkeiten überdenken. Muß der Bildschirm gegenüber einem Fenster stehen, das man nicht durch Rollläden verdunkeln kann, dann sollte man vielleicht auf ein Gerät mit einer kaum entspiegelten Scheibe verzichten oder für den Filmgenuß bis zum Abend warten. Störende Spiegelungen können aber auch am Abend Probleme bereiten beispielsweise, wenn in einer glänzenden Displayscheibe eine Ecklampe reflektiert wird. Den besten TV-Genuß hat man bei einer gedämpften Beleuchtung, die unmittelbar hinter dem Display positioniert wird. Eine perfekte Alternative dazu ist die in vielen Philips-FlatTVs integrierte Ambilight -Technik mit individuell oder passend zum Bildinhalt farbig leuchtenden LED-Streifen, d i e h i n t e r dem Display an den Seiten und vereinzelt a u c h o b e n fest installiert sind. Und wer bei stark gedämpfter Helligkeit guckt, d e r s c h o n t i m n d w e r k H S a p r ed c w i a lr e nicht nur die Augen, sondern auch seinen Geldbeutel, weil ein Großteil H a rder d wauf adem r e Markt befindlichen Fernseher inzwischen einen Lichtsensor hat, der die Helligkeit des D i s p l a y s und damit a u c h d e n Stromverbrauch automatisch deutlich reduziert. Der Sirius 42 3D von Metz wird ebenfalls in Deutschland gefertigt. Als einziges der hier vorgestellten Geräte hat es ein kleines Zusatzdisplay zur ständigen Anzeige des aktuellen Sendernamens. Sony KDL-46HX925 KIT 46 Zoll 117 cm IR-Shutter (2) / 58 Gramm / Akku LCD/Direct-LED (154 Zonen) Gorilla-Glass -Scheibe k.a. k.a. 200 Hz (Motionflow XR 800) 1 / per USB-Harddisk 2xUSB aber nicht bei MP3 / integriert / 2x10 W + 20 W (in Sockel) nach vorne 0,25 W / 84 W (ohne Lsp.) 1080x686x276 mm (38 mm) 32 / 32 nein / Lsp.sockel 1080x276 25,0 kg inkl. Lsp.sockel D per Shutterbrille 2 Außer beim noch nicht lieferbaren oben erwähnten ZL2G von Toshiba braucht man bei allen anderen derzeit lieferbaren 3D-Fernsehern für den Kinoeinsatz eine 3D-Brille. Die am weitesten in Fernsehern verbreitete 3D-Technologie arbeitet mit Shutter-Brillen. Diese elektronischen Brillen werden mit dem Fernsehbild synchronisiert und schalten blitzschnell abwechselnd das linke bzw. rechte Brillenglas dunkel. Genau zu dieser Zeit wird dann auch vom Toshiba 42VL863G 42 Zoll 107 cm Polfilter (4) / 23 Gramm / passiv LCD/Edge matte Beschichtung 450 cd/m :1 200 Hz (Active Vision M400HD) 1 / 2xUSB / Dongle opt. / ab Oktober 2x10 W + 10 W Woofer nach unten 0,19 W / 98 W 1014x684x287 mm (30 mm) / manuell / Platte 500x287 16,8 kg 1299 Toshiba 55ZL1G 55 Zoll 140 cm IR-Shutter (1) / 37 Gramm / Akku LCD/Direct-LED (512 Zonen) Plexiglas-Scheibe 1000 cd/m :1 400 Hz (Active Vision M800HD) 1 / mitgel. USB-Harddisk 500 GB 2xUSB / integriert / ab Oktober 2x13W + 2x7 W (insge. 9 Lsp.) Soundleiste, nach vorne Vier Lüfter 0,24 W / 182 W 1292x910x355 mm (65 mm) / manuell / Platte 570x355 mm 35,6 kg inkl. Lautsprecherleiste

18 i m n d w e r k H S a p r ed c w i a rl e 3D-Flachbildfernseher Vor i dem m H ngenau d w e r k überlegen Fernseher jeweils nur das fürs entsprechende Auge bestimmte Bild dargestellt. Die Synchronisation der Shutterbrillen erfolgt bei den meisten Geräten auf Basis eines am Fernseher abgestrahlten Infrarot-Steuersignals und erfordert deshalb auch einen kontinuierlichen Sichtkontakt von der Brille zum Infrarot-Sender im Fernseher. Leider sind viele Shutterbrillen nicht Herstellerübergreifend kompatibel, bei Samsung sind die neueren Brillen nicht zu älteren Geräten kompatibel. Bei einigen Geräten werden Shutterbrill e n o h n e Akku ausgeliefert hier braucht man dann nach 50 bis 100 Stunden 3D-Genuß eine neue L i t h i u m - Flachbatterie. Der UE60D8090 von Samsung hat einen 13 mm schmalen Displayrand und arbeitet mit einer Funksynchronisation für die Brillen. Die Shuttertechnologie bringt allerdings ein paar Herausforderungen mit sich. So wirkt das 3D- Bild durch die abwechselnde Abdunkelung der Brillengläser bei den meisten Fernsehern deutlich dunkler und flauer lediglich beim 55ZL1 von Toshiba kommt ein Display zum Einsatz, das für den 3D-Betrieb ein mehr als doppelt so helles Bild bietet. Befindet sich ein Fenster im Blickfeld, gibt es ein weiteres Problem: durch die blitzschnelle Umschaltung der Brillengläser flimmert der Himmel, und von der Sonne angestrahlte Wände hinter dem Fernseher flimmern ebenfalls. Schließlich können abends insbesondere Energiespar-Lampen durch die Brille als flimmernd empfunden werden. Bei den Sony-Fernsehern gibt es übrigens dieses Flimmern nicht, dafür haben die Brillen aber den Nachteil, daß man den Kopf möglichst ruhig halten muß, weil sich 18 S p e c i a l die Farben bereits bei fünf bis zehn Grad Kopfneigung massiv verändern. Bei den anderen Fabrikaten wird das Bild lediglich dunkler nach 20 bis 30 Grad Kopfneigung. Ein weiteres Problem bereitet schließlich die nicht immer perfekte Synchronisation der Brille auf den Fernseher je nach Fabrikat und auch Filminhalt kommt es durchaus vor, daß gelegentlich mal das Bild fürs falsche Auge zu sehen ist dieser sogenannte Crosstalk-Effekt wird in der Regel in Form von Schatten- oder Geisterbildern vernommen. Je nach Gerät gehören keine bis maximal zwei Brillen zum Lieferumfang. Zusätzliche Brillen kosten je nach Fabrikat zwischen knapp 60 und bis zu 150 Euro. Leichte Polfilterbrillen 3 Das zweite 3D-Prinzip ist zwar im Kino längst üblich, bei Heim-Fernsehern aber erst seit Ende 2010 lieferbar und hat auch erst bei der zweiten seit Frühsommer 2011 lieferbaren Gerätegeneration ihre Kinderkrankheiten abgelegt: die Polfiltertechnologie. Während die aktuell lieferbaren elektronischen Shutterbrillen je nach Fabrikat 29 bis 65 Gramm wiegen und deshalb teilweise ganz schön schwer auf der Nase sitzen, kommen die Polfilterbrillen völlig ohne Strom aus und sind deshalb mit 15 bis 24 Gramm recht leicht und auch für wenige Euro erhältlich. Und nachdem in der Brille nichts getaktet und abwechselnd abgedunkelt werden muß, gibt es auch keinerlei Flimmereffekte durch Tageslicht oder Energiesparlampen. Allerdings hat die Polfiltertechnologie den Nachteil, daß sie nicht die vollen 1080 Displayzeilen als Bildauflösung bietet, sondern nur die Hälfte, denn im 3D-Betrieb ist generell jede zweite Displayzeile jeweils nur für das linke Auge bestimmt und die nächste Z e i l e n u r für das rechte Auge. Vor dem eigentlichen Display befinden sich Linsenstreifen, die das Bild jeweils entsprechend polarisieren. Beim LC-46LE830 von Sharp werden pro LCD-Bildpunkt anstelle von drei Farbpixeln vier verwendet. Dieses Shuttergerät hat von allen hier vorgestellten Fernsehern das matteste und am besten entspiegelte Display. Und nachdem die Linsenstreifen und das Display selbst zumindest einen kleinen Abstand voneinander haben, darf man für den 3D-Genuß auch nur in einem bestimmten vertikalen Winkelbereich vor dem Display sitzen beispielsweise bei zwei Metern Distanz sollten die Augen unbedingt unterhalb des oberen Displayrands und oberhalb d e s u n t e r e n Der Toshiba 55ZL1 bietet bis zu 1000 Candela/m 2 das mit großem Abstand hellste Bild. Displayrands bleiben, denn sonst treten Crosstalk-Effekte auf. Je nach Displaygröße werden im Nahbereich bei 3D auch Streifen wahrgenommen bei 42 Zoll Bilddiagonale sind sie aber ab etwa 130 Zentimeter nicht mehr sichtbar und bei 47 Zoll ab etwa 160 Zentimeter. Bei richtiger Sitzposition sind mit den Polfiltergeräten aber so gut wie keine Crosstalkeffekte zu sehen und zudem gibt es auch einen sehr geringen Lichtverlust durch die Polfilterbrillen das 3D-Bild wirkt dadurch in der Regel recht brillant. Entsprechende 3D-Polfilter-Fernseher gibt es derzeit aber nur von LG, Metz, Philips und Toshiba. Brillen oft nicht optimal 4 Beide 3D-Technologien Polfilter und Shutter haben ihre Vor- und Nachteile. Man muß für den 3D-Genuß abwägen zwischen halber HDTV-Auflösung mit Polfilterbrille und voller HDTV-Auflösung mit dem Nachteil einer schwereren elektronischen Brille und eventuell auftretenden Flimmereffekten. Bei den meisten in der Tabelle aufgeführten und ausprobierten 3D- Fernsehern haben die Brillen flache Gläser, die je nach Lichteinfall an den Seiten zu mehr oder weniger nervenden Spiegelungen führen. Einige Brillen haben zudem außen vor den Gläsern oder innen an den Rändern stark glänzende Flächen, die weitere Reflexionen bringen manchmal spiegelt sich sogar das Fernsehbild. Positive Ausnahme ist die Polfilter-Brille von Metz sie hat stark gewölbte Gläser, und ihr Gestell ist nahezu perfekt ergonomisch an die Kopfform angepaßt. Das Resultat: keinerlei Spiegelungen von hinten, oben, unten oder von der Seite.

19 Farblaser-Multifunktionsgeräte sind sehr vielseitig einsetzbar und inzwischen auch für kleinere Betriebe erschwinglich. Für diesen Test nutzten wir so einen Allrounder von Samsung im Büroalltag... von Peter Pernsteiner Für den Einsatz als Kopierer, Fax, Scanner und Drucker lohnt sich durchaus die Anschaffung eines echten Multifunktionsgeräts. Bei höherem Druckvolumen in einem Handwerksbetrieb kommt aufgrund der laufenden Kosten eigentlich nur noch ein Farblaser infrage. Für diesen Test konnten wir den Allrounder CLX-6250FX von Samsung ausgiebig testen der baugleiche kleinere Bruder CLX-6220FX unterscheidet sich durch seine niedrigere Druckgeschwindigkeit, sein geringeres empfohlenes Druckvolumen und etwas weniger Komfort sowie eingeschränkte Erweiterungsmöglichkeiten. Beide Geräte sind zwar bereits etwas länger lieferbar, dafür sind sie jetzt aber günstig zu haben den CLX-6250FX findet man im Internet vereinzelt für rund 700 Euro und den CLX- 6220FX sogar schon für die Hälfte. Stunde. Im Bereitschaftsbetrieb mit schnurrendem Lüfter braucht das Gerät etwa 32 Watt, und bis zum Auswurf der ersten Seite dauerte es knapp 20 Sekunden. Wer es nicht ganz so eilig hat, aber Ruhe bevorzugt, kann den Samsung so konfigurieren, daß er nach nur fünf Minuten Druckpause in den Sleep- Modus schaltet trotz Fa x - u n d Netzwerkbereitschaft braucht er dann nur 1 0, 4 Watt, allerdings d a u e r t H a r d w a r e übers Webinterface Standard-Dokumente (u.a. *.ps, *.pcl, *.prn, *.txt, H a*.pdf) r d win aauf- r e trag gegeben werden. Und wer möchte, der kann sogar PDF-Dokumente oder BMP-, TIFF- und JPEG-Bilder direkt am Drucker aus einem USB- Stick drucken. Mit dem 61x30 Millimeter großen beleuchteten Matrixdisplay und der Navigationswippe verzweigt man hierzu in D a t e i o r d n e r und selektiert die gewünschte Datei. E b e n - f a l l s manchm a l nützlich ist die Scan-to-USB- Funktion direkt am Gerät. CLX-6220FX Testurteil: GUT und CLX-6250FX von Samsung: Solide Farblaser-Allrounder Testurteil: SEHR GUT Der sehr solide CLX-6250FX konnte im Test schnell aufgebaut und in Betrieb genommen werden angesichts seiner 37,4 Kilo aber nur mit einem Helfer. Auch die Installation der komfortablen Software war schnell erledigt inklusive Aufbau in einer Hersteller und Modell UVP (inkl MwSt.) Technische Daten: Internet Geräteart Empf. Seitenvolumen Standby-Leistungsaufn. Gesamt-Abm. (BxTxH) Gewicht Druckgeschw. Druck-Auflösung Kopierauflösung Papier-Zuführung Anschl. für Sp.-medien Computer-Schnittst. Betriebssysteme Optionales Zubehör Samsung CLX-6250FX Euro 1.057, 4-in-1-Farblaser-Drucker/Scanner/ Kopierer/Fax mit Netzwerk-Schnittstelle 1850 S./mon ( S. im Duty Cycle) 10,5 Watt (Standby im Netzwerk) 468x498x651 mm ca. 37,4 kg bis zu 24 S./Minute (auch farbig) 9600x600 dpi 1200x1200 dpi 250-Blatt-Papiermagazin, 100-Blatt- Mehrzweck-Papierzufuhr USB USB, Ethernet ab Windows 2000, ab MAC OS X, Linux, Unix Zusatzpapiermagazin, 500 Blatt, Speichererw., 160-GB-Festplatte, WLAN die Ausgabe der ersten Seite etwa fünf Sekunden länger. Bei mehrseitigen Dokumenten kamen die Folgeseiten je nach Inhalt teilweise schon nach 2,5 Sekunden heraus, und auch der doppelseitige Ausdruck war recht schnell. Zudem lassen sich mehrseitige Dokumente als Stapel scannen, kopieren oder faxen auf Wunsch arbeitet die Dokumentzuführung sogar doppelseitig. Neben der vielfältig nutzbaren Druckersoftware hat der CLX-6250FX auch ein Webinterface, auf das man per Browser im ganzen Netzwerk zugreifen kann, um Alarmmeldungen, den Nutzungszähler, den Verbrauchsmaterial-Status und mehr abzurufen oder das Fax-Telefonbuch zu editieren. Zudem können Zu guter Letzt sollten noch die laufenden Druckkosten beleuchtet werden. Zum Lieferumfang gehören Tonerkartuschen mit 2500 bzw. je 2000 Seiten Reichweite (Schwarz bzw. die drei Farbkartuschen). Als Zubehör gibt es auch Kassetten mit 5000 bzw Seiten Reichweite gemäß ISO/IEC (schwarze bzw. farbige Kartusche) zum Brutto-Listenpreis von 115,81 bzw. 123,07 Euro. Das Ersatz-Transferband hat eine Reichweite von Seiten und kostet 156,78 Euro. Damit ergibt sich für Schwarzweiß ein Seiten-Druckpreis von 2,63 Cent und für Farbe von 11,86 Cent. Die beiden sehr vielseitigen Samsung-Allrounder bieten viel Bürokomfort zum fairen Preis und mit überschaubaren Betriebskosten. 19

20 20 Techniken & Handwerk E benso wie die Solartechnik boomt auch die Thermografie im Handwerk nicht zuletzt dank immer besserer und preiswerterer Kameras (siehe auch Kamera-Produktvergleich, CiH 10/11). Bringt man beide Bereiche zusammen, generieren sie ein gewinnbringendes Zusatzgeschäft von CiH-Fachautor Marian Behaneck Techniken & Handwerk Gegenüber anderen Prüf- und Meßverfahren hat die Infrarot-Technik unschlagbare Vorteile: Kleine Dachanlagen, aber auch sehr große Solarparks lassen sich während des Betriebs schnell auf Mängel oder Schäden untersuchen. Die schnelle, berührungslose und zerstörungsfreie Meßtechnik deckt Produktionsfehler, Beschädigungen, Defekte, Verschattungsprobleme oder Verschaltungsfehler auf. Sowohl für Detailaufnahmen auf Modulund Zellebene, als auch für die schnelle Überprüfung von Megawatt-Anlagen mit mehreren tausend Quadratmetern Kollektorfläche ist die Thermografie-Kamera ein ideales Werkzeug. Kleine Fehler, große Wirkung Viele Photovoltaikanlagen sind schon mehrere Jahre am Netz. Doch wer kann schon genau sagen, ob die Leistung noch stimmt? Teilweise werden Erträge zwar am Jahresende überprüft, doch aufgrund unterschiedlicher Sonnenstunden, Ausrichtungen oder Verschattungssituationen lassen sich auch gleichartige Anlagen kaum miteinander vergleichen. Deshalb können nur schwerwiegende Defekte festgestellt werden. Gerade bei Großanlagen sind aber periodische Untersuchungen unerläßlich, denn auch kleine Störungen können in der Summe große Verluste verursachen. Teilausfälle von 10 bis 15% generieren bereits Mindererträge, die eine komplette Anlage während einer 20-jährigen Laufzeit unrentabel machen können. Dem kann die Infrarottechnik vorbeugen. Schon mit einem kurzen Kameraschwenk lassen sich Probleme erkennen. Die PV- Thermografie dient aber nicht nur der Qualitäts- und Produktivitätssicherung, sondern auch dem vorbeugenden Brandschutz: Modul- oder Anschlußfehler können im Extremfall Brände auslösen und Anlagen oder Anlagenteile zerstören. Einige herstellungs- oder installationsbedingte Fehler wie Zelleinschlüsse, Zellrisse, Delaminationen (Schichtablösungen) oder fehlerhafte Kabelanschlüsse sind auch optisch ohne weitere Hilfsmittel erkennbar. Vieles bleibt dem Auge aber verborgen und wird erst meßtechnisch nachweisbar: So kann man etwa mit der Kennlinienmessung einzelnen Modulen oder Modulsträngen genauer auf den Zahn fühlen. Dabei muß jedoch Wichtige Voraussetzung für verwertbare Aufnahmen ist neben anderen Randbedingungen die Wahl eines korrekten Betrachtungswinkels und Bildausschnitts (Testo) Photovoltaik-Thermografie: Zusatzgeschäft für Solarteure Im Rahmen von Wartungskontrollen können defekte Module aus einer großen Anzahl installierter PV-Module identifiziert werden (aus Einzelbildern zusammengesetzte Panoramaaufnahme, und Solarschmiede) in den Stromkreis eingegriffen werden, was zeitaufwändig ist und den Anlagenbetrieb stört. Auch mit Anlagenüberwachungssystemen und Datenloggern zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Anlagendaten sind Qualitätskontrollen möglich. Damit lassen sich jedoch nur Verluste in einer Größenordnung ab einem Kilowatt erkennen. Deshalb ist die Solarbranche schon länger auf der Suche nach einer Methode, bei der nicht in die Anlage eingegriffen werden muß und mit einer Messung viele Module überprüft werden können. Untersuchungen, unter anderem des bayrischen Zentrums für A n g e w a n d t e E n e r g i e f o r - s c h u n g e. V. konnten nachweisen, daß sich Kleine Dachanlagen, und große Solarparks lassen sich während des Betriebs schnell auf Mängel oder Schäden untersuchen (Trotec) die Infrarot- Me ß t e c h n i k auch für die Überprüfung von PV- Modulen eignet. Überprüft werden können darüber hinaus auch Anlagenkomponenten wie elektrische Verbindungen oder Wechselrichter. Sinnvoll sind Überprüfungen sowohl unmittelbar nach der Anlagen- Inbetriebnahme, als auch im Rahmen regelmäßiger Inspektionen. Anspruchsvolle Meßobjekte Nicht jede Thermografiekamera eignet sich jedoch für die Kontrolle von PV-Anlagen, denn an die Kameratechnik werden bestimmte Ansprüche gestellt. So sollte die Kamera zunächst über eine thermische Empfindlichkeit (NETD-Wert) von mindestens 0,08 K verfügen, damit auch kleinste Temperaturunterschiede aufgedeckt werden können. Für die Untersuchung größerer Anlagenflächen ist eine Bildauflösung von mindestens 320 x 240 Pixeln erforderlich. Sinnvoll ist eine Wechseloptik, damit man sowohl Detail-, als auch Übersichtsaufnahmen zum Beispiel von einer Hebebühne

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