Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 Presse-Jahresauftaktgespräch/Analystenkonferenz

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1 OVB Holding AG Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 Presse-Jahresauftaktgespräch/Analystenkonferenz 45 Jahre Erfahrung europaweit in 14 Ländern aktiv 3,2 Mio. Kunden mehr als Finanzvermittler mehr als Neuverträge im Jahr über 100 Produktpartner Frankfurt/M., 31. März 2015 Michael Rentmeister, CEO Oskar Heitz, CFO!

2 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 2

3 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 3

4 Rede Michael Rentmeister Hauptversammlung 2014 der OVB Holding AG Ungarn Ukraine Bei OVB stehen die Türen für alle jederzeit offen, die den Dialog sachkundig und fair führen wollen. OVB steht dabei für einen wertschätzenden und respektvollen Umgang. Deutschland Polen Tschechien 4

5 Wofür OVB steht und was OVB stark macht Seit 45 Jahren ist OVB berechenbarer und zuverlässiger Partner für Kunden, Finanzvermittler, Mitarbeiter, Aktionäre und Produktpartner 5

6 OVB Next Level: Die anfassbare Wachstumsstrategie 6

7 Die OVB Next-Level-Strategie seit

8 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 8

9 Rahmenbedingungen in Europa Demografischer Wandel Fehlende Leistungsfähigkeit staatlicher sozialer Sicherungssysteme Steigende Belastung der Staatshaushalte durch Verwaltungsapparat Niedrigzinsumfeld fordert Marktteilnehmer Steigende Bevormundung der Bürger unter dem Deckmantel eines vermeintlichen Verbraucherschutzes 9

10 Die Regulierungswelle rollt (Beispiel Deutschland) EU-Vermittlerrichtlinie (IMD) Neuauflage IMD2 Einfluss spartenübergreifend Versicherungsvermittlungsordnung VVG Unisex GDV Verhaltenscodex Honoraranlagegesetz Initiative Gut beraten Solvency II PRIIPs 2) MiFiD II Lebensversicherungsreformgesetz 3) Einfluss spartenspezifisch Absenken Garantiezins Gesundheitsreform Gesundheitsreform Absenken Garantiezins Provisionsdeckelung KV Absenken Garantiezins Gesundheitsreform Altersvorsorgeverbesserungsgesetz Gesetz zur Verbesserung der betr. Altersversorgung Wegfall Sachlohnzuwendung 1) Datum der Reform/Initiative = Datum des Inkrafttretens 2) Umszusetzen bis zu diesem Datum, Datum für Inkrafttreten unbekannt 3) Zweiter Teil ab in Kraft 10

11 OVB ist in Europa zu Hause OVB profitiert vom Binnenmarkt ohne Grenzen und schätzt vergleichbare europäische Rahmenbedingungen. OVB setzt auf eine in hohem Maße wettbewerbsfähige soziale Marktwirtschaft Art. 3 (3) Lissabon-Vertrag keine Planwirtschaft OVB Wir befürworten sieht nicht die Verbraucherschutz- Genderpolitik der Europäischen und Genderpolitik Union, der solange Europäischen sie nicht Union die Kosten kritisch, für die Verbraucher sondern deren weiter Auswüchse erhöht (Unisex). (Nachteile für Verbraucher z.b. Unisex) 11

12 OVB stellt den Kunden in den Mittelpunkt: Noch fast 400 Millionen Menschen in OVB Europa können profitieren 12

13 Versorgungslücke steigt durch Niedrigzinsphase Monatlicher Sparbeitrag 100 EUR, Laufzeit 30 Jahre, Vergleich des Kapitals bei einem Zins von 3,25% p.a. zu 1,25% p.a Ansparphase (Versorgungslücke) ,25% 1,25% Die Bevölkerung muss mehr sparen, um auf das gleiche Versorgungskapital zu kommen 13

14 Menschen haben Ziele, Wünsche und Bedürfnisse, egal welche regulatorischen Hürden ihnen die Staaten auferlegen 14

15 OVB Positionen Sachkundige Finanzvermittler sind für die dringend notwendige, staatlich gewollte und teilweise geförderte private Altersvorsorge unverzichtbar Provisionsberatung ist sozial gerecht Überregulierung wird nicht zur weiteren Qualitätsverbesserung in der Finanzvermittlung führen, sondern zu einer weiter steigenden Unterversorgung der Bevölkerung, wie das Beispiel Großbritannien zeigt OVB befürwortet ausdrücklich alle Initiativen die zu mehr Transparenz führen: Verpflichtende Beratungsdokumentation (Beratungsprotokolle) Standardisierte Produktinformationen (PRIIPs-Verordnung) Standards und Normierung (DIN) 15

16 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 16

17 Wachstum bei Kunden und Vermittlern Kunden Finanzvermittler + 4,5 % + 1,8 % 3,08 Mio. 3,22 Mio Themenübergreifende Beratung basierend auf dem systematischen ABS-Ansatz (Analyse-Beratung- Service) kommt an OVB erzielt in allen Segmenten Kundenwachstum Süd- und Westeuropa: Deutlicher Ausbau (insgesamt + 26,3 % ggü. Vorjahr) Mittel- und Osteuropa: Vermittlerzahl auf hohem Niveau nochmals leicht gestiegen (+ 0,4 % ggü. Vorjahr) Deutschland: Rückgang im Rahmen einer normalen Schwankungsbreite (- 3,6 % ggü. Vorjahr) 17

18 Geschäftsjahr 2014 Überblick OVB wächst trotz sich verändernder Rahmenbedingungen: Das OVB Geschäftsmodell hat Zukunft Gesamtumsatz 214,0 Mio. Euro 204,8 Mio. Euro EBIT 12,3 Mio. Euro 10,2 Mio. Euro Konzernergebnis 8,7 Mio. Euro 8,0 Mio. Euro Ergebnis je Aktie 0,61 Euro 0,56 Euro Dividendenvorschlag: 0,60 Euro Unsere Aktionäre profitieren durch eine gegenüber 2013 um 5 Eurocent auf 60 Eurocent erhöhte Dividende 18

19 Sachwertorientierung im Fokus der Kundennachfrage Zusammensetzung des Neugeschäfts 2014 (2013) Bausparen/ Finanzierung 10% (8%) Sach- und Unfallversicherung 8% (8%) Krankenversicherungen 2% (2%) Produkte der betrieblichen Altersvorsorge 5% (4%) Investment- Fonds 3% (2%) Sonstige Vorsorgeprodukte 14% (15%) Immobilien 0% (1%) Fondsgebundene Vorsorgeprodukte 58% (60%) Struktur des Neugeschäfts im Hinblick auf die Art der vermittelten Finanzprodukte gegenüber 2013 weitgehend unverändert 19

20 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 20

21 Umsatzwachstum in herausforderndem Umfeld Gesamtvertriebsprovisionen (in Mio. Euro) Umsatzwachstum steht auf breiterer Basis: 33,0 204,8 214,0 43,8 Süd- und Westeuropa unverändert dynamisch Umsatzanstieg um 33,0 % 61,3 62,8 Deutschland mit 62,8 Mio. Euro Gesamtumsatz über Vorjahresniveau 110,5 107,4 Mittel- und Osteuropa mit gegenläufigen Entwicklungen Deutliche Umsatzsteigerungen in Ungarn, der Slowakei, Polen und Rumänien, Tschechien noch rückläufig Süd- und Westeuropa Deutschland Mittel- und Osteuropa 21

22 Umsatzanstieg und Ausgabendisziplin sind Basis für kräftiges EBIT-plus EBIT (in Mio. Euro) EBIT des Konzerns legt um 20,1 % zu 10,2 12,3 6,5 EBIT der Segmente Mittel- und Osteuropa sowie Deutschland annähernd auf Vorjahresniveau 6,5 10,2 EBIT des Segments Süd- und Westeuropa nimmt um ein Mehrfaches zu (+ 236,0 %) 10,9 1,3 4,5 0,0-8,5 0,0-8,9 Deutschland Mittel- und Osteuropa Süd- und Westeuropa Konsolidierung Zentralbereiche

23 Ausgewählte Positionen der Konzern- Gewinn- und -Verlustrechnung (in Mio. Euro, gerundet) Veränderung Gesamtvertriebsprovisionen* 214,0 204,8 + 4,5 % Umsatzanstieg von 4,5% Aufwendungen für Vermittlung** - 145,1-139,1 +4,4 % Rohertrag 68,9 65,7 + 4,9 % Gestiegener Rohertrag Sonstige betriebliche Erträge 7,5 8,7-13,1 % Sonstige betriebliche Aufwendungen - 34,2-35,8-4,4% Personalaufwand - 26,8-25,5 + 5,0 % Abschreibungen -3,1-2,9 +9,1 % Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 1,6 Mio. Euro durch Ausgabendisziplin über sämtliche Aufwandsposten hinweg EBIT 12,3 10,2 + 20,1 % Kräftige EBIT-Steigerung Finanzergebnis 0,6 Steuern -4,2 0,9-3,1-32,1 % + 33,5 % Finanzergebnis insbesondere aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus rückläufig Konzernergebnis 8,7 8,0 + 8,7 % Ergebnis je Aktie (in Euro) 0,61 0,56 * Daraus Erträge aus Vermittlungen laut GuV 197,4 Mio. Euro (im Vorjahr 187,6 Mio. Euro) ** Aufwendungen für Vermittlung laut GuV 128,5 Mio. Euro (im Vorjahr 121,8 Mio. Euro) 23

24 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 24

25 Das Ziel: Führender Systemvertrieb in Europa Leitbild Allfinanz einfach besser! Vision OVB ist der Allfinanz-Partner für die Menschen in Europa. Wachstumsorientiert, vertrauenswürdig und nachhaltig. Mit zufriedenen Kunden, Finanzvermittlern, Mitarbeitern und Aktionären. Strategische Ziele OVB Systemvertrieb ist das marktführende Geschäftsmodell für Unternehmer im Unternehmen One OVB (Emotionalität, Systeme und Systematiken) EBIT-Marge mindestens 6-8% Hohe Neugeschäfts- und Bestandsfestigkeit Kernmaßnahmen Vertrieb: Sales Excellence Prozesse: Operational Excellence Management: Corporate Excellence BOOST (Best of OVB Success Teams) Premium-Select-Strategie OVB Teamwork (Marketing/Kommunikation) IT Support Personalmanagement Prozessoptimierung Strategie Konzernstruktur Finanzplanung/Controlling 25

26 Zusammenfassung und Ausblick Unsere Rahmenbedingungen sind bekannt Demografische Entwicklung Fehlende Leistungsfähigkeit staatlicher sozialer Sicherungssysteme Steigende Belastung der Staatshaushalte durch Verwaltungsapparat Herausforderndes Niedrigzinsumfeld Übertriebener Regulierungswille getrieben von vermeintlichem Verbraucherschutz Ausblick OVB-Erwartung 2015: Trotz schwieriger Voraussetzungen sieht OVB gute Chancen, bei leicht steigenden Umsatzerlösen das 2014 erzielte operative Ergebnis im Jahr 2015 zu bestätigen 26

27 Agenda 1 OVB Next Level 2 Rahmenbedingungen erfordern klare Positionen 3 Überblick 2014, Entwicklung Wertfaktoren, Neugeschäft 4 Kennzahlen/Finanzinformationen 5 Zusammenfassung und Ausblick Anhang 27

28 Aktionärsstruktur/ Stammdaten OVB Holding AG Aktuelle Aktionärsstruktur Daten zur Aktie 2014 IDUNA Vereinigte Lebensversicherung ag 31,67 % Streubesitz 3,00 % Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.g. 3,74 % WKN / ISIN Code Börsenkürzel Reuters / DE O4B O4BG.DE Bloomberg O4B: GR DEUTSCHER RING Beteiligungsholding GmbH 32,57 % Aktiengattung Aktienanzahl Nennwertlose Inhaber-Stammaktien Stück Grundkapital ,00 Euro Generali Lebensversicherung AG 11,48 % Kurse Xetra (Schluss) Jahresbeginn 20,40 Euro ( ) Balance Vermittlungsu. Beteiligungs-AG 17,54 % Höchstkurs 20,80 Euro ( ) Tiefstkurs 17,02 Euro ( ) Letzter 19,10 Euro ( ) Marktkapitalisierung 272 Mio. Euro ( ) 28

29 Finanzkalender 2015 März Frankfurt/Main Veröffentlichung des Jahresabschlusses 2014, Geschäftsbericht, Pressegespräch, Analystenkonferenz Mai Köln Ergebnisse zum 1. Quartal 2015 und Conference Call Juni Köln Hauptversammlung 2015 August Köln Ergebnisse zum 2. Quartal 2015 und Conference Call November Köln Ergebnisse zum 3. Quartal 2015 und Conference Call 29

30 Kontakt OVB Holding AG Heumarkt Köln Deutschland Jürgen Kotulla General Manager/Prokurist Marketing/Kommunikation Brigitte Bonifer Director/Prokuristin Investor Relations Tel.: +49 (0) Tel.: +49 (0) Telefax: +49 (0) Telefax: +49 (0)

31 Disclaimer Die Angaben in dem vorliegenden Dokument beinhalten teilweise zukunftsgerichtete Aussagen, die auf Annahmen und Erwartungen basieren und nicht vorhersehbaren Risiken unterliegen. Soweit sich die Annahmen bezüglich des weiteren internen und externen Wachstums der Gesellschaft als unzutreffend herausstellen sollten oder sich andere unvorhersehbare Risiken realisieren, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächliche Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich nachteilig von den in diesem Dokument geäußerten Annahmen und Erwartungen abweicht. Ursache solcher Abweichungen können unter anderem Veränderungen der wirtschaftlichen Lage, der Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen und steuerliche Änderungen sein. Die OVB Holding AG kann somit keine Gewähr dafür übernehmen, dass die tatsächliche Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft mit den in diesem Dokument enthaltenen Aussagen übereinstimmen und übernimmt keine Verpflichtung, die in diesem Dokument enthaltenen Äußerungen zu aktualisieren. 31

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