Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten

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1 Der bundesweite Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten und sein Leitthema Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Stefan Bräunling, 9. Juni 2010 Der Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten 2003 gegründet auf Initiative der BZgA Heute: 53 Partner, bundesweite Akteure bzw. Landesvereinigungen für Gesundheit und Landesministerien bundesweite Koordination und Regionale Knoten in den Ländern Maßgeblich getragen von BZgA, gesetzlichen Krankenkassen und Landesministerien, bzw. Landesvereinigungen für Gesundheit

2 Der Kooperationsverbund - empfohlen für Qualitätsentwicklung und Strukturaufbau u.a. vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, Gutachten 2007 Gesundheitsministerkonferenz, Juni 2007 Gesetzliche Krankenkassen, Leitfaden zur Umsetzung der Prävention gemäß 20 SGB V, 2008 Der Kooperationsverbund gute Praxis ermitteln und verbreiten Was gibt es an erfolgreicher Prävention bei sozial Benachteiligten? Wer sind die Partner? Was macht den Erfolg guter Maßnahmen aus? Was können andere lernen? Wie kann Qualität und Verbreitung weiter unterstützt werden? Informationen gebündelt auf

3 Der Kooperationsverbund Schwerpunkte: Gesundheitsförderung nachhaltig stärken bei sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen bei Arbeitslosen bei sozial benachteiligten Älteren in den Quartieren Die Website gebündelte Informationen zur Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten Aktuelle Informationen und Termine Tipps und Kontakte für die Praxis Hintergründen, Daten und Studien Materialien, Links und Literatur Projektdatenbank Informationen zur Qualitätsentwicklung u.v.m.

4 Datenbank - Ideen und gute Praxis online auf /:datenbank DIE bundesweite Übersicht zu Angeboten der soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung mehr als Einträge online, darunter über 400 Beispiele Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen u.v.m. Transparenz herstellen Datenbank-Recherche /:datenbank

5 die Arbeitshilfen Aktiv werden für Gesundheit Prävention im Quartier Informationen, Checklisten und Beispiele viele Tipps, Links und Infos zum Weiterlesen die 2., erweiterte Auflage erscheint 2010 die Arbeitshilfen die Themen und die Wege zum Erfolg Gesunde Lebenswelten schaffen Probleme erkennen Lösungen finden Projekte entwickeln Präventiv handeln: Ernährung Bewegung - Stressbewältigung Erfahrungen nutzen Qualität stärken Gesundes und aktives Altern Intersektorale Zusammenarbeit Überprüfung Bedarfsbestimmung Durchführung Planung

6 Die Arbeitshilfen online: /:arbeitshilfen Alle Materialien online und verlinkt Tools (Checklisten etc.) als pdf-dateien Publikation Good Practice Vierte, erweiterte und überarbeitete Auflage, Ende 2009 erschienen, kostenlos erhältlich oder download unter

7 Ihr Partner für Vernetzung Regionale Knoten sind die Kompetenzund Vernetzungsstellen in den Bundesländern Die Koordinator/innen der Regionalen Knoten unterstützen die Praxis der Gesundheitsförderung, vernetzen, informieren und machen Beispiele guter Praxis bekannt Die Regionalen Knoten: stärken Strukturbildung und Vernetzung in den Bundesländern unterstützen den Transfer erfolgreicher Praxis fördern Qualitätsentwicklung optimieren den Informationspool Gesundheitsförderung stärken und verbreiten das Thema Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten nehmen Einfluss durch aktive Interessenvertretung identifizieren und schließen Bedarfslücken

8 Internet-Seiten Regionale Knoten /:regionale-knoten des bundeslandes].de Die Regionalen Knoten unterstützen Qualitätsentwicklung ermitteln Good Practice-Projekte und machen sie bekannt stellen gute Praxis auf Veranstaltungen, der Internet- Plattform und in der Datenbank vor stärken Netzwerke organisieren Workshops, Veranstaltungen und Wettbewerbe

9 Aktivitäten der Regionalen Knoten zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Regionalkonferenzen Nordrhein-Westfalen 20. April 2009, 25. März 2010 Aktivitäten der Regionalen Knoten zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Fachtagung Gesundheitsrisiko Arbeitsplatzunsicherheit und Arbeitslosigkeit in Zeiten wirtschaftlicher Krisen 6. November 2009 Oldenburg, Niedersachsen

10 Aktivitäten der Regionalen Knoten zur Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Sächsisches Gesundheitsziel Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen Vorstellung von drei Projekten mit Lebensweltorientierung: Vermittlungscoaching Bridges Bewegung und Prävention Gesundheitsprojekt Sozial

11 Vermittlungscoaching Bridges (I) Träger: in Görlitz Zielgruppe: Junge Erwerbslose unter 25 Jahren Inhalt: Begleitung der Jugendlichen bei der Arbeitssuche Job- und Praktikavermittlung Betreuung der Jugendlichen durch geschulte Langzeitarbeitslose Vermittlungscoaching Bridges (II) Ziel: Integration in Arbeit oder Ausbildung Verortung: Regieagenturen in Görlitz und Weißwasser Dauer einer Maßnahme: 6 Monate mit Verlängerungsoption Erfolge: 370 x Arbeit ( )

12 Vermittlungscoaching Bridges (III) Evaluation: wissenschaftliche Betreuung und Auswertung des Projekts im Rahmen einer Doktorarbeit am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie an der TU Dresden Erfolge (Nachbefragung nach 18 Monaten): Deutliche Verminderung depressiver Verstimmungen Vermittlungsrate 1. Arbeitsmarkt: 38,4 % Vermittlungscoaching Bridges (IV) Weitere Informationen: Weiterführung des Modellprojektes mit Erweiterung der Zielgruppe um Personen bis 45 Jahre (überwiegend Frauen) Bridges 2 seit

13 Bewegung und Prävention (I) Träger: Akademie 2. Lebenshälfte (Brandenburg) Zielgruppe: Arbeitssuchende ab 50 Jahren Inhalt: Qualifizierung von Übungsleiter/innen in den Bereichen Breitensport, Senioren-, Präventions- und REHA-Sport Ausbildung in Erster Hilfe Ziel: Befähigung von Arbeitssuchenden ab 50, verantwortliche Aufgaben in Sportvereinen zu übernehmen Bewegung und Prävention (II) Verortung: Sportvereine und Europäische Sportakademie des Landes Brandenburg Finanzierung: Mittel des Landes, des Europäischen Sozialfonds, der Arbeitsagenturen, der Kommunen und Fundraising Weitere Informationen:

14 Bewegung und Prävention (III) Projekterfolge (122 Teilnehmende) nach dreimaliger Durchführung: 8 Teilnehmende 1. Arbeitsmarkt (Pflegedienst, Fitnessstudio) 6 Teilnehmende in geförderter Maßnahme 11 Teilnehmende gefördert über Kommunal Kombi (3 Jahre Sportverein) 27 Übungsleiter/innen mit Lizenz mit Aufwandsentschädigung im Sportverein 81 Teilnehmende sind Mitglieder im Sportverein Gesundheitsprojekt Sozial (I) Träger: Verein Metanoia Netzwerk in Hutholz (Chemnitz) Zielgruppe: Erwerbslose aus Chemnitz Inhalt: kostenlose Kurse zur Gesundheitsvorsorge Verortung: Gemeinschaftszentrum Hutholz Besonderheit: Freiwilligkeit, keine Mindest-Anwesenheit Weitere Informationen:

15 Gesundheitsprojekt Sozial (II) Exemplarischer Wochenplan: Gesundheitsprojekt Sozial (III)

16 Vielen Dank! Stefan Bräunling Gesundheit Berlin-Brandenburg 030 / Mehr Informationen zum Kooperationsverbund Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten finden Sie auf

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