Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln DR. KATALIN MÜLLNER

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1 Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln DR. KATALIN MÜLLNER

2 Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln - Definition Auch als Arzneimittelinteraktionen Viele Patienten erhalten gleichzeitig mehrere Medikamente Polymedikation: bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener Arzneimittel Arzneimitteln können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. Auswirkungen für die therapeutische Anwendung

3 Folgen der Interaktionen Die erwünschte pharmakologische Wirkung kann dadurch verstärkt, abgeschwächt oder aufgehoben werden. Zusätzlich können unerwünschte Arzneimittelwirkungen ( Nebenwirkungen ) auftreten.

4 Haufigkeit der Interaktionen Ungefahr 5 22% der unerwünschten Arzneimittelwirkungen (UAW) sind auf Arzneimittelinteraktionen zurückzuführen. Bei Alten noch häufiger Auch bei der Entlassung aus der Klinik erhalten Patienten haufig (60%) Arzneimittelkombinationen, die potenzielle Interaktionen beinhalten Ihre Haufigkeit nimmt exponentiell mit der Zahl der gleichzeitig verabreichten Medikamente zu.

5 Nicht nur Medikamente! Cisaprid vom Markt zurückgenommen bei bestimmten Risikopatienten gefährliche Herzrhythmusstörungen auftraten. Einen wesentlichen Risikofaktor stellte die Komedikation von CYP3A4- Inhibitoren dar,, da dieses Enzym für den Abbau von Cisaprid verantwortlich ist. z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Ketoconazol, Fluconazol, Fluvoxamin Auch Grapefruitsaft

6 Interaktionen entdecken Präklinische Tests: Durch entsprechende In-vitro-Techniken können heute wichtige Interaktionen vor der Erstanwendung am Menschen abgeschätzt werden. Klinische Untersuchungen Häufig werden die Wechselwirkungen initial nur bei einzelnen Patienten beobachtet, deren Mechanismen dann in kontrollierten Studien abgeklärt werden.

7 Interaktionen Pharmakokinetische Interaktionen Pharmakodynamische Interaktionen

8 Pharmakokinetische Interaktionen Interaktionen bei der Resorption Interaktionen bei der Verteilung Interaktionen beim Arzneimittelmetabolismus

9 Pharmakokinetische Interaktionen Interaktionen bei der Elimination Interaktionen beim Arzneimitteltransport

10 Interaktionen beim Arzneimittelmetabolismus: Inhibition Durch zahlreiche Substanzen können die arzneimittelabbauenden Enzyme gehemmt werden. Dabei werden unterschiedliche Mechanismen wirksam: 1. (Reversible) nichtkompetitive Bindung des Hemmstoff an das Protein (nichtselektive Hemmung) 2. Kompetitive (reversible) Bindung von zwei Medikamenten an den gleichen Substratbindungsstellen 3. Irreversible Bindung eines Hemmstoffes (bzw. Meistens seines in der Leber entstehenden reaktiven Metaboliten) an das Enzymsystem

11 CYP 3A4 - Grapefruitsaft Inhaltsstoffe des Grapefruitsaftes (Furanocoumarine) sind potente Hemmstoffe des CYP3A4 in der Dunndarmmukosa. Daher wird nach oraler Gabe von zahlreichen CYP3A4-Substraten bei gleichzeitigem Genuss von Grapefruitsaft die orale Bioverfügbarkeit dieser Arzneimittel z. T. drastisch erhoht. Da es sich hierbei um eine irreversible Hemmung mit nachfolgendem Abbau des Proteins handelt, bleibt die beeintrachtigte Enzymaktivitat solange bestehen bis neues Enzym nachgebildet wurde, was bis zu drei Tage andauern kann.

12 CYP 3A4 - Statins

13 CYP 3A4 - Statins Beim Stoffwechsel der HMG-CoAReduktasehemmstoffe ist CYP3A4 das entscheidende Enzym für die Substanzen Atorvastin, Lovastatin und Simvastatin, während Fluvastatin hauptsächlich durch CYP2C9 abgebaut wird. Myotoxizität mit schwerer Rhabdomyolyse und akutem Nierenversagen wird selten als dosis- und konzentrationsabhängige Nebenwirkung von Lovastatin und Simvastatin beobachtet Gleichzeitiger Gabe von anderen Arzneimitteln (Clarithromycin, Azithromycin, Gemfibrozil), die CYP3A4-Substrate bzw. Hemmstoffe dieses Isoenzyms darstellen und deshalb Ausdruck von Arzneimittelwechselwirkungen sind. Eine kombinierte Gabe von Lovastatin bzw. Simvastatin mit anderen CYP3A4- Substraten und -Hemmstoffen ist daher nicht zu empfehlen.

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