Das Zwei-Grad-Ziel: Wunsch und Wirklichkeit

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1 Das Zwei-Grad-Ziel: Wunsch und Wirklichkeit Prof. Dr. Felix Ekardt, LL.M., M.A. Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Leipzig & Universität Rostock, Juristische Fakultät

2 Grundbegriffe Nachhaltigkeit = globale und intertemporale Gerechtigkeit = dauerhaft und global durchhaltbare Lebens- und Wirtschaftsweisen sozio-ökonomische Belange ohne Zeit-/ Globalbezug sind nicht Teil von Nachhaltigkeit (sondern mit ihr abzuwägen) drei Säulen irreführend, weil Inhalt durch soziale Nachhaltigkeit etc. verdeckt, zudem trivial usw. Ethik/ Gerechtigkeitstheorie = normative Ordnung des ZUSAMMENLEBENS

3 Scheitern bisheriger Klimapolitik Ressourcen-, Energieverfügbarkeit, Klimastabilität u.a.m. essentiell, aber vielfältig bedroht Klimawandel/ Energieknappheit und Ressourcenknappheit als zentrale Faktoren (auch) für Weltfrieden & Verteilungsfragen >>> kurz-langfristig, Nord-Süd Energie- und Klimawende daher = Ausstieg aus fossilen Brennstoffe UND andere Landnutzung ( -80/95 % ) THG-Emissionen weltweit seit 1990 um 40 % gestiegen; auch Dtld./ EU pro Kopf und qua Entwicklungstendenz schlecht Klimapolitik daher keine Erfolgsgeschichte; Durban = Kyoto-Verlängerung und künftig großer Vertrag >>> zu vage und zu wenig

4 Ursachen des Scheiterns von Politik- instrumenten und indiv. Verhalten Ressourcen-/ Klimaprobleme an sich einfach : z.b. Reduktionen bei Fliegen, PKW, Fleischkonsum, Heizung usw. (kaum Wissensproblem) hohes Nachhaltigkeitsbewusstsein = oft irreführend; vielmehr bei Unternehmen, Wählern/ Konsumenten und Politikern doppelter Teufelskreis Problem Konformität Problem Gefühle Problem Eigennutzen Problem tradierte (falsche) Werthaltungen (z.b. Wachstumslogik) technisch-ökonomische Pfadabhängigkeiten Kollektivgutproblem

5 Wirksame Klimapolitik gg. Rebound/ Verlagerung/ Vollzugsprobleme/ Zielschwäche (Ressourcenendlichkeit und keine rein technische Lösung) >>> u.u. Postwachstum als Folge konkreter Politikansatz: EU-Mengenbegrenzungen ( Upstream-ETS ) mit Vollversteigerung und strengen und langfristigen Zielen (grenzüberschreitender) Sozialausgleich EU-Grenzausgleich (wg. Verlagerung und Wettbewerbsfähigkeit) verschiedene Flankierungen nötig v.a. aber: Ping-Pong mit sozialem Lernen nötig (ohne neuen Menschen ) Wirkungen: Effizienz, erneuerbare Ressourcen, Suffizienz Unternehmen verkaufen teurer, aber weniger

6 Klimaschutzbegründungen >>> Argumente für mehr (persönlich und politisch forcierte) Nachhaltigkeit (nie naturwissenschaftlich!) Eigennutzen: friedliche Welt, wirtschaftliche Vorteile Glück: Hamsterrad Wachstum verlassen, Sinnlosigkeit des Steigerungsspiels durchschauen u.a. Nachhaltigkeitsethik Regeln am besten in Rechtsform (ETS), da konkret & sanktioniert ethischer/ rechtlicher Inhalt: Freiheit contra Freiheit Bewusstsein für Abwägungsnotwendigkeit und für institutionelle Arrangements Basis jedoch: keine (empiristische) Beliebigkeit bei Ethik/ Recht

7 Literatur und Projekte (kleine Auswahl) (Aufsätze, pop. Medien, aktuelle Projekte z.b. für BMU und Bundestag) Theorie der Nachhaltigkeit: Rechtliche, ethische und politische Zugänge am Beispiel von Klimawandel, Ressourcenknappheit und Welthandel, 735 S., 2. Aufl. Nomos 2011 Klimagerechtigkeit: Ethische, rechtliche, ökonomische und transdisziplinäre Zugänge, 299 S., Metropolis 2012 (neue Reihe) Erneuerbare Energien: Ambivalenzen, Governance, Rechtsfragen, 262 S., Metropolis 2012 (neue Reihe) Klimaschutz nach dem Atomausstieg: 50 Ideen für eine neue Welt, 200 S., 2. Aufl. Herder/ Taschenbuch 2012

8 Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Felix Ekardt

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