IPTV & rich media content enabling Network Infrastructure IP & Network Summit, 22. Oktober 2008

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1 IPTV & rich media content enabling Network Infrastructure IP & Network Summit, 22. Oktober 2008 Jochen Mogalle, Vice President Sales

2 01 Potentielle Triple Play Plattformen Netzunabhängige Konvergenz Kabel-Netz Festnetz Mobilfunknetz Telefonie Voice-over-CableTV Analog, ISDN VoIP Mobiltelefonie Daten / Internet Breitband Internet Breitband Internet (xdsl) Mobiles Internet (UMTS) TV / Video CaTV IPTV Mobiles Fernsehen (DVB-H) Rückkanalfähigkeit und NE 4 Problematik Bandbreite, QoS und Multicast Bandbreite (Mobilfunk), Frequenzspektrum und Abdeckung Quelle: A.T. Kearney, BNA Stammgeschäft Neugeschäft Sales 2

3 01 Situation in Deutschland Divergierende Interessen verhindern raschen Erfolg von IPTV Ausgeprägte Free-TV Kultur Dominanz der großen Senderfamilien Inhomogene Anbieter Landschaft Größter Anbieter im DSL Markt ist die DTAG Restlichen Marktanteile liegen bei wenigen alternativen Anbietern Einige ISPs betreiben kein oder nur z.t. ein eigenes IP-Netz Herausforderung bei der Vermarktung Die Mehrheit der Deutschen (>60%) kann mit der Bezeichnung Triple- oder Quadruple-Play nur wenig anfangen Eine gezielte Vermarktung von Mehrwertdiensten für IPTV findet kaum statt. Mehr als 80% der Kunden sind diese daher unbekannt. Unter VOD kann sich nur jeder Sechste etwas vorstellen Sales 3

4 01 Gegenüberstellung aktueller IPTV Angebote Durschnittspreise um die 41 Euro Triple Play DSL DSL 16 Mbit/s Flatrate 39,95 34,95 29,90 Monatliche Kosten Telefonie Ø 41,16 Video on Demand Festnetz Flatrate 49,95 44, ,80 2 VoD Zugang 34,99 9,95 4,90 Fernsehen Fernsehen 1 Arcor: die ersten 6 Monate nur 34,90 2. Alice: die ersten 12 Monate nur 19,90 Sales 4

5 02 Wertschöpfungskette für IPTV / VoD Dienste Aus Sicht von eines Netzbetreibers Wertschöpfungskette Plattform 5. Content Integrierte Hosting 4. Plattform über Partner QoS ULL Transport 3. Multicast 2. QoS (z.b. Variable Line PVC) Erweiterte ULL Features Access 1. ADSL 2+ ULL Kernprodukt Sales 5

6 02 Erweiterung des Kerngeschäfts durch Partner Wertschöpfungskette aus Sicht eines Netzbetreibers Content Plattform Transport Endkunde Fernsehen Free TV Pay TV Kannäle On Demand Kinofilme TV Inhalte Events (Pay per View) Plattform Plattform Content Ingest (TV Headend, VOD) Encryption Zusatzdienste Hosting/ Plattform VOD Server Hosting Plattform Hosting ULL Plattform Backbone ULL Multicast ULL Unicast streaming Kundenbeziehung Preisgestaltung Support Bundling Billing Partner Partner Netzbetreiber Telefonica Netzbetreiber Telefonica Reseller Sales 6

7 02 Was bietet Videoübertragung mit QoS Features? Bestandteile der TAL Leitung mit QoS für IPTV / VoD Geschlossenes, multicastfähiges Netzwerkkonzept (für Multimediaübertragung) HVt Standorte mit IP Multicast als Standard (vordefiniert & redundant) Dedizierte Bandbreite am HVt (z.b. 65 TV Kanäle mit 3,5 Mbits & Anzahl VoD Sessions) Dedizierter PVC (Übertragung über Permanent Virtual Circuit mit eigener QoS-Klasse) Multicast / IGMP (Verwendung für IPTV Verteilung) Provisionierung über elektronische Schnittstelle (Mulitcast, Traffic Profil) Redundante Anbindung der Videoquellen Network Management (QoS Monitoring und Management : 24h/7d) QoS-Videoparameter, Spezielle Überwachung von z.b. Continuity Errors MPEG-Parameter gemäß ETR 290 VoD - Content Verteilsystem (Optimiertes Hosting der Videoinhalte) Sales 7

8 02 Synergien schaffen durch gemeinsame Plattformnutzung Service Control / Service Enabling Dienste IPTV (inkl. Encryption) Leistungsfähige, bewährte und weltweit eingesetzte IPTV Middleware Middleware Back-Office VOD EPG Ad Insertion npvr Interaktive Applikationen IAD TV STB Alle Dienste können zielgerichtet an die Anforderungen der Wholesalekunden angepasst werden Hoher Grad an Individualisierung möglich Offen und modular, so dass leicht von Drittanbietern oder Wholesalekunden entwickelt werden können. Basiselement Modulare Elemente, die ggf. durch Wholesalekunden oder Dritte ausgetauscht werden können. Sales 8

9 03 Fazit Erfolg durch IPTV Wholesale Ansatz Wichtige Gründe für den noch mäßigen Erfolg von IPTV in Deutschland sind: Fehlendes technisches und inhaltliches Know-how bzgl. VOD und IPTV Nicht ausreichende Kommunikation der Produktvorteile Geringe Investitionsbereitschaft, da kein kurzfristiger Ergebnisbeitrag ersichtlich Hohe Betriebskosten durch fehlende Synergien und technische Insellösungen So können reine Netzbetreiber die Akzeptanz von IPTV positiv beeinflussen: Bereitstellung wholesalefähiger Komplettangebote für IPTV und VoD auf Basis von xdsl Nutzung von Synergien bei Betriebskosten durch Vermeidung von technischen Insellösungen Sicherstellen eines homogenen Leistungspakets für Triple Play über eigene Infrastruktur und Nutzung von Skalierungseffekten Sales 9

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