Jugend und Geld Befragung oberösterreichischer Jugendlicher. Pressekonferenz, Linz,

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1 Jugend und Geld Befragung oberösterreichischer Jugendlicher Pressekonferenz, Linz,

2 Ablauf Begrüßung Statements der Auftraggeber: Dr. Michael Rockenschaub, Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ Mag. a Gertraud Jahn, SPÖ Klubvorsitzende im Oö. Landtag, in Vertretung von LHStv. Josef Ackerl Präsentation ausgewählter Ergebnisse der Studie Barbara Nußbaumer, MSc., wissenschaftliche Mitarbeiterin, FH OÖ Diskussion Abschluss Moderation: Prof. (FH) Dr. Fritz Hemedinger (Projektleiter, FH OÖ) Seite 2

3 Dr. Michael Rockenschaub Vorstandsdirektor Sparkasse OÖ Seite 3

4 Mag. a Gertraud Jahn SPÖ Klubvorsitzende im Oö. Landtag Seite 4

5 Eckdaten zur Studie Auftraggeber: Land Oberösterreich & Sparkasse Oberösterreich Auftragnehmer: Forschungs und Entwicklungs GmbH, FH OÖ, Linz Fachliche Beratung: Schuldnerberatung OÖ & SCHULDNERHILFE OÖ Projektlaufzeit: Dezember 2012 November 2013 Seite 5

6 Die Befragung Befragungszeitraum: April Juni 2013 Befragungsart: Beaufsichtigte Onlinebefragung in Klassenzimmern Befragt: 1852 SchülerInnen in 93 Klassen in 77 Schulen in Oberösterreich 52% weiblich, 48% männlich 35% Lehrlinge, 65% SchülerInnen anderer Schultypen Jeweils ein Viertel Jährige, 16-Jährige, 17-Jährige und Jährige Stichprobe bildet gut die Verteilung in der Grundgesamtheit ab Grundgesamtheit Oberösterreich Vorliegende Stichprobe Anzahl SchülerInnen 1 Anteil SchülerInnen je Schultyp Anzahl SchülerInnen Anteil SchülerInnen je Schultyp PT % 120 7% BS % % BMS % % AHS Oberstufe % % BHS (ohne 13. Schulstufe) % % Gesamt % % 1 vgl. Zahlenspiegel 2012 Statistiken im Bereich Schule und Erwachsenenbildung in Österreich (bmukk) 2 vgl. Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2011/12 nach Schulstufen (Statistik Austria) Seite 6

7 Jugendliche und Geld 78% der befragten Jugendlichen geben an, sorgsam mit ihrem Geld umzugehen. 77% der Jugendlichen sind mit ihrem verfügbaren Geldbetrag zufrieden und kommen damit gut aus. Fast jeder Vierte hat jedoch Schwierigkeiten mit dem vorhandenem Budget über die Runden zu kommen. SchülerInnen sind mit dem monatlich verfügbaren Geld zufriedener als Lehrlinge. Seite 7

8 Taschengeld und Lehrlingsentschädigung Taschengeld (Lehrlinge nicht mitgerechnet) 88% der SchülerInnen bekommen Taschengeld Burschen und Mädchen bekommen gleich viel Taschengeldbetrag steigt mit zunehmendem Alter Mittlere monatliche Taschengeldhöhe (Median, ohne BerufsschülerInnen) 18 bis 19-Jährige (n=206) 17-Jährige (n=200) 16-Jährige (n=261) 14 bis 15-Jährige (n=358) Lehrlingsentschädigung Lehrlingsentschädigung steigt mit zunehmendem Alter Männliche Lehrlinge verdienen im Mittel um 160 mehr als weibliche Lehrlinge im männlich dominierten Bereich Technik/Handwerk bekommen im Mittel 94 mehr als Lehrlinge im Dienstleistungsbereich Mittlere monatliche Lehrlingsentschädigung (Median) 18 bis 19-Jährige (n=217) 17-Jährige (n=203) 16-Jährige (n=162) 15-Jährige (n=38) Seite 8

9 Geldgeschenke Fast alle Jugendlichen (94%) bekommen zu Weihnachten und/oder Geburtstag Geldgeschenke; meist von den Großeltern und Eltern. Höhe der Geldgeschenke mehr 9% 8% 201 bis % 18% 101 bis bis % 31% 26% 30% Weihnachten (n=1597) Geburtstag (n=1674) 21 bis 50 11% 11% 1 bis 20 2% 2% 0% 5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% Seite 9

10 Konsumverhalten Geld wird am häufigsten für Kleidung und Accessoires (74%), für Ausgehen (71%) und Verpflegung (71%) sowie für Körperpflege und Kosmetik (68%) ausgegeben. Für 74% der Jugendlichen ist das Preis-Leistungsverhältnis bei Kaufentscheidungen vorrangig. Die Qualität der gekauften Güter spielt bei 62%, Prestige bei 61% der Jugendlichen eine wichtige Rolle. 70% der Jugendlichen nutzen das Internet zum Einkaufen = um 25% mehr als noch Während 2006 noch am häufigsten CDs/DVDs im Internet gekauft wurden, werden 2013 am häufigsten Kleidung & Accessoires im Internet gekauft. 51% der Jugendlichen sind der Meinung im Internet überlegter einzukaufen als im Geschäft. 14% geben an im Internet leichtfertiger Geld auszugeben. Seite 10

11 Konsumgut Handy 99% haben ein Handy/Smartphone Der Großteil hat ein Vertragshandy, 6% haben ein Wertkartenhandy (2006 hatten noch 45% ein Wertkartenhandy). 59% der Handyrechnungen werden von den Eltern bezahlt. 31% der Jugendlichen bezahlen ihre Handyrechnung selbst (2006 bezahlten noch 60% ihre Handyrechnung selbst). Bei mehr als drei Viertel belaufen sich monatliche Handykosten auf max. 20 (2006 konnten nur 53% die 20 -Marke unterbieten). 13% aller Jugendlichen, die selbst ihre Handyrechnung zahlen (n=567) konnten bisher mindestens einmal ihre Handyrechnung nicht bezahlen. Seite 11

12 Sparverhalten 75% der Jugendlichen geben an, regelmäßig Geld zu sparen. Die Sparneigung ist bei allen Altersgruppen und zwischen Mädchen und Jungen gleich hoch. Jedoch steigt mit zunehmendem Alter der Sparbetrag. Monatliche Sparbeträge Jugendlicher 501 oder mehr Lehrlinge (n=555) SchülerInnen (n=746) % 20% 40% 60% 80% 100% 74% sparen, um sich gegenüber möglichen Notfällen in der Zukunft abzusichern. Ein gutes Viertel legt dagegen nichts für Notfälle zur Seite oder hat nicht die Möglichkeit, dies zu tun. Seite 12

13 Geldausborgen & Schulden machen Das Ausborgen von kleinen Beträgen für den Alltagsbedarf (z.b.: Jause) scheint unter Jugendlichen akzeptiert zu sein (89%). Schulden zu haben finden 29% der Jugendlichen heutzutage ganz normal. Borgen sich Jugendliche Geld aus, wollen fast alle (98%) das Geld so schnell wie möglich wieder zurückzahlen. 19% der Befragten hatten zum Befragungszeitpunkt Geld ausgeborgt (im Mittel 20 ). Verschuldet (mehr Verbindlichkeiten als monatliche Einnahmen) waren 36 Jugendliche (2% aller Befragten) zum Befragungszeitpunkt. Seite 13

14 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Nähere Informationen finden Sie im Kurzbericht zur Studie Jugend und Geld Seite 14

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