Jahrestagung Drogenbeauftragte

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1 Jahrestagung Drogenbeauftragte Wenn aus Spass Ernst wird exzessiver und pathologischer Computerspiel- und Internetgebrauch Schweizer Perspektiven

2 Jahrestagung Drogenbeauftragte Inhalt: Nutzung und Folgen Praxiserfahrungen: Exemplarische Projekte Politische Einschätzung und Massnahmen Forderungen Fachverband Sucht

3 Netznutzung CH

4

5 CH

6

7

8 CH

9 F. Eidenbenz Nutzung CH: Offliner

10 Digital Divide

11 Digital Divide TV Generation: Fehler-verhinderer; gut vorbereitet geht nichts kaputt Überlegen und dann handeln Computer als - Generation; Digital Natives: Trial and error > handeln und schauen was passiert Gebrauchsanweisungen, Nutzerbedingungen? Cyberspace > virtuelle Spielwiesen, Livestyle Nach Klaus Lutz, Medienpädagoge Bremen

12 Mediennutzung Jugendlicher JAMES Studie 10

13 WWW Mobile - Boost 1, 7 Milliarde online 2012 > 3 Mia.; 50% mobile* China 30% nur Mobile *ICD Innovative Converged Devices 2008

14 The European Interactive Advertising Association (EIAA)

15 Internetnutzung unterwegs 2012: 42% der Schweizer mobile Nutzung!

16 Vom Faustkeil zum Handy Idee gemäss: Vom Faustkeil zum Internet Die Entwicklungsgeschichte des Menschen, R. W. Meyer 2007

17 Handygebrauch CH Rep. Studie, n=1300, 12-19J CH Durchschnittsalter 1. Handy: 11,5 J. (Mädchen 2Mt früher) ICH 11,1; FCH 11,3, DCH 11,6

18 Handy-Sucht Repräsentative Studie zhaw Zwischen engagierter Nutzung und Verhaltenssucht Abhängigkeit: 5% in CH knapp

19 Nutzer: 5% Handysüchtige Engagierte, problemat. N., Mädchen höhere Werte

20 JAMES Studie 10, Info-Suche

21 facebook (9) WWW: 500 Mio 800 Mio CH 1,8 Mio 2,5 Mio Mobilezugriffe: 100 Mio 350 Mio

22 Facebookstudie 2010; Rodkommunikation

23 Facebookstudie 2010; Rodkommunikation

24

25 Microsoft Zürich Begegnungsraum NZZ

26 Und ohne Netz?

27

28 Museum für Kommunikation

29 Projekt Berner Gesundheit Online Verhalten als Brennpunktthema Verbindung verschiedener Verhaltenssüchte (Glücksspiel, Games, Sexualität)

30 Projekt Berner Gesundheit Beratungszahlen Neue Medien

31 Zentrum für Spielsucht... Zürich g Gamen, Kommunikation?

32 Externes Mandat: Eidenbenz, lic. phil. I., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP, Leiter Behandlung Zentrum Spielsucht und andere Verhaltenssüchte in Zürich

33 Bericht Bundesrat 2012 Handlungsempfehlungen: Förderung der wissenschaftlichen Grundlagen (Monitoring) Sensibilisierung der Öffentlichkeit und der Fachwelt Förderung der Vernetzung von Fachleuten Verbreitung der Früherkennung und Frühintervention Förderung einer alle Suchtformen integrierenden Suchthilfe Weiterführung Expertengruppe

34 Schlussfolgerungen... 1 und 6 Prozent der Internet- nutzenden einen exzessiven und damit problematischen Umgang mit dem Internet aufweisen....aufgrund steigender Fallzahlen in Suchthilfeeinrichtungen und psychiatrischen Kliniken ist von einer zunehmenden Tendenz auszugehen. Die einbezogenen Experten gehen denn auch davon aus, dass die unkontrollierte und exzessive Nutzung des Internets durch immer jüngere Kinder ohne wirksame Gegenmassnahmen weiter zunehmen wird.

35 Positionspapier Fachgruppe Online-Sucht Handlungsbedarf für Politik und Verwaltung: Arbeitspapier Fachgruppe Online-Sucht 1. Bewusstsein und Wahrnehmung der Problematik sollen in der Öffentlichkeit und bei Fachleuten gefördert werden. 2. Es braucht repräsentative Forschung zu Prävalenz und Auswirkungen der Online-Sucht in der Schweiz. 3. Bund und Kantone müssen zusammen die Aufgaben der Prävention, Früherkennung und Frühintervention und Behandlung angehen und die Finanzierung sichern. 4. Um das Wissen in Prävention und Behandlung zu fördern und damit die dynamische Entwicklung zu begleiten, braucht es Weiterbildungsangebote zu den Themen Medienkompetenz und Online-Sucht. 5. Die Prävention von Online-Sucht muss mit den verwandten Themen der Gewaltprävention, der Sexualpädagogik sowie der Medienpädagogik koordiniert werden. Die unterschiedlichen Anbieter sind zur Zusammen- arbeit zu verpflichten. 6. Die PEGI-Kriterien sollen um Suchtgefahr erweitert werden. MMO-Spiele (Massively Multiplayer Online-Spiele) mit ausgewiesen hohem Suchtpotential wie World of Warcraft (WoW) sollen erst ab 18 Jahren zugelassen werden. 7. Die PEGI-Kriterien sollen für den Verkauf verbindlich sein. 8. Auf Computerspiele, die ein wissenschaftlich erwiesenes Suchtrisiko mit sich bringen, soll eine Abgabe zur Finanzierung von Präventions- und Behandlungsmassnahmen erhoben werden. Es ist zu prüfen, wie dies auch für Sozialplattformen wie facebook sowie für Pornoangebote möglich ist. Version Mai 2012

36 Game Culture

37 Ziel Selbstverantwortliche, - selbstbestimmte Nutzung der (neuen) Medien Nicht das Leben im Netz zu integrieren sondern das Netz ins Leben Franz Eidenbenz, lic. phil., Fachpsychologe für Psychotherapie FSP

Inhalt. Suchtprävention exzessiver Mediennutzung. Cyberspace, Identität. Online -, Medien- Sucht. Prävention und Interventionen

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