Nomophobia. Wenn das Lieblingsspielzeug zur Qual wird.

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1 Nomophobia Wenn das Lieblingsspielzeug zur Qual wird.

2 VOR GAR NICHT ALLZU LANGER ZEIT

3

4 HEUTE

5 INFORMIERT SEIN

6

7

8

9

10 ALLES IN EINEM KLEINEN GERÄT

11 DAS SMARTPHONE IST DAS MULTIFUNKTIONS- INSTRUMENT VON HEUTE

12 UND WER KEINES HAT WIRD SCHIEF ANGESCHAUT

13 HANDYSUCHT IST EIN NEUES SCHLAGWORT

14 NOMOPHOBIE

15 WARUM HABEN WIR UNS MIT DEM THEMA BESCHÄFTIGT? Handysucht hat nicht nur etwas mit dem Spielzeug zu tun, sondern auch mit dem, was man mit dem Spielzeug macht. Kommunikation Das Smartphone ist ein Computer der permanent mit dem Internet verbunden ist, Daten runterlädt und über verschiedene Wege auf das Internet zugreift Werberelevante Screens, massive Steigerung für Digitalwerbung und Mobile

16 2013 WAR UNSERE ERSTE MOBILE-STUDIE Wann und wie wird das Handy/ Smartphone im Kaufprozess genutzt? In welchen Phasen? Für welche Produktkategorien? Welche Features werden für shoppingbezogene Tätigkeiten benötigt, gewünscht oder genutzt? Wie können Werbetreibende agieren und reagieren?

17 TOP 5 FINDINGS Grosser Einfluss auf den Kaufprozess: Preisvergleich, Inspiration, Reviews Während des Shoppings fragt man Freunde um Rat, sucht Händler oder vergleicht Preise Nach dem Kauf sucht man Anwendungstipps oder teilt eigene Erfahrungen Einsatz als Best Deal Finder: Aktionen/ Promotionen finden, Preise vergleichen Es werden vor allem Infos über Kleider, Flüge, Reisen und Electronics gesucht Das Smartphone unterstützt den rationalen als auch den emotionalen Kaufprozess (Head & Heart Shopping)

18 2013 MUSSTEN WIR NOCH DEN NUTZEN DES SMAPTPHONES IN DEN VORDERGRUND STELLEN. Heute ist das klar. Wir haben ja alles eines IST DER NUTZEN DES SMAPTPHONES BEWIESEN ABER WIR MÜSSEN NOCH IMMER UM WERBEGELDER KÄMPFEN!

19 2014/ 2015 NOMOPHOBIE-STUDIE SCHWEIZ NO NO NO Uns geht es nicht darum, aufzuzeigen, wie viele Schweizer Handysüchtig sind das haben andere bereits getan. (Je nach Studie und Quelle sind das bis zu 2/3 der Smartphonebesitzer) Uns geht es auch nicht darum, aufzuzeigen, dass Handysüchtige Hilfe brauchen das ist die Aufgabe von Ärzten und Psychologen. (die verdienen Ihr Geld damit) Uns geht es auch nicht darum, neue Features für Handys zu entwickeln, mit denen sich die Handysucht noch weiter ausbauen lässt das ist die Aufgabe von Apple und Samsung. (die verdienen Ihr Geld damit)

20 UNS GEHT ES DARUM, DIE NOMOPHOBIE FÜR DIE WERBEWIRTSCHAFT ZU NUTZEN Deswegen haben wir die Schweizer zu ihrem Mobiltelefon-Verhalten befragt: Online- Befragung Zeitraum bis ZG D-CH F-CH 522 Fälle (complete)

21 86% der unter 25-jährigen haben ihr Smartphone immer dabei und auch bei den über 50-jährigen sind es noch 54%

22 ANDROID LIEGT KNAPP VOR IOS 17.0% 1.3% 0.8% 0.8% 4.6% 38.5% 37.0% Android iphone Windows Phone Symbian Blackberry Normales Handy Kein Handy

23 BEI FRAUEN IST DAS IPHONE DAS LIEBLINGS- SMARTPHONE. MÄNNER TENDIEREN ZU ANDROID 46.8% 40.5% 41.6% 41.6% 43.7% 35.6% 44.8% 33.3% 32.3% 28.1% 37.5% 31.3% Frau Mann Frau Mann Frau Mann Android iphone

24 4 VON 5 HANDY-BESITZER NUTZEN WHATSAPP! Welche Apps nutzen Sie regelmässig auf Ihrem Handy? Whatsapp 80.5% Facebook 51.2% Skype 18.5% Google+ 15.7% Instagram 9.2% LinkedIn 6.6% Twitter 5.4%

25 NUR JEDER ZEHNTE TELEFONIERT TÄGLICH, ABER 2 VON 3 WHATSAPPEN! Was machen Sie an einem normalen Tag mit Ihrem Handy? Whatsapp o.ä. Im Internet surfen s SMS schreiben Soziale Netzwerke Kamera Musik hören Handyspiele sonstige Apps 43.0 TV/Filme schauen 35.0 Telefonieren 9.4

26 DIE MEISTE ZEIT WIRD AM SMARTPHONE MIT MUSIK UND SOZIALER KOMMUNIKATION VERBRACHT Wie viele Minuten verbringen Sie an einem normalen Tag mit diesen Funktionen Ihres Handys? Musik hören Internet surfen Whatsapp o.ä. Soziale Netzwerke Min. = 3h Handyspiele 18 Telefonieren 17 s 11 SMS 8 TV/Filme schauen 7 Kamera 4 Sonstiges 9

27 WENN WIR DAVON AUSGEHEN, DASS 80% DER SCHWEIZER EIN SMARTPHONE BESITZEN UND ES IM DURCHSCHNITT 180 MINUTEN TÄGLICH NUTZEN,

28 BEDEUTET DAS THEORETISCH EINE HÖHERE ERREICHBARKEIT FÜR WERBUNG ALS IM FERNSEHEN, IM RADIO UND IN PRINTMEDIEN ZUSAMMEN.

29 THIS IS A SAMPLE TEXT FAZIT: KOMMUNIKATION OHNE SMARTPHONE GEHT FAST NICHT Smartphones sind für unser tägliches Leben unverzichtbar! Sie helfen uns, uns in der Welt zurechtzufinden. Sie verändern auch unser Einkaufsverhalten und erleichtern Werbetreibenden, ihre Kunden zu erreichen.

30 DAS SMARTPHONE VERÄNDERT AUCH UNSERE KOMMUNIKATION.

31 Miteinander reden? Spielen?

32 Die Landschaft betrachten?

33

34 VERSCHIEDENE STUDIEN HABEN GEZEIGT DASS SMARTPHONEBESITZER Angstzustände und Konzentrationsschwächen haben, wenn sie ihr Spielzeug nicht im Blick haben Anfangen zu zittern, wenn sie nicht an ihr klingelndes Telefon gehen dürfen Ihr soziales Leben auf den virtuellen Raum fixieren und weniger reale Freundschaften haben ihre Sprache verändern

35 ES IST ALSO DOCH EINE SUCHT

36 FAZIT ALLER STUDIEN: WER NOMOPHOB IST BRAUCHT HILFE!

37 Wie sehr leidet die Schweiz?

38 30% SCHAUEN ÖFTER ALS 6 MAL PRO STUNDE AUFS SMARTPHONE seltener 1-5 Mal 6-10 Mal Mal Mal öfters

39 UND ES SIND VOR ALLEM JUNGE FRAUEN 39.5% 43.0% 29.1% 18.8% 20.0% 13.8% Jahre Jahre Jahre Männer Frauen

40 FÜR DIE JUNGEN FRAUEN GEHT ES UMS KOMMUNIZIEREN Whatsapp Facebook Instagram Skype Google+ Männer Frauen

41 WÄHREND DIE MÄNNER DAS SMARTPHONE EHER ZUM ZEITVERTREIB NUTZEN Internet surfen Musik hören Spielen sonstige Apps Filme Männer Frauen

42 UNTERSCHIEDLICHE NUTZUNG UNTERSCHIEDLICHE ANSPRACHE Kommunikation Sprache, in erster Linie in Form von Textmessages schnell & prägnant Entertainment Visuell (und tlw. akustisch) Reiz von Bildern muss ablenken auffällig & fesselnd

43 AUF DIE SPRACHE MUSS MAN EINGEHEN, UM ERNST GENOMMEN ZU WERDEN

44 AUF DIE SPRACHE MUSS MAN EINGEHEN, UM ERNST GENOMMEN ZU WERDEN Wer die Jugendsprache nicht versteht oder spricht, ist kein ernstgenommener Partner. Werbung unglaubwürdig, Marke uninteressant Input für Kreation, Mediaplanung Diese sprachlichen Besonderheiten bieten Möglichkeiten für die Nutzung z.b. in Suchmaschinen. Exklusivität der Marken an den Touchpoints der ZG Input für SEM, SEO, Kreation, Media, Guerilla, etc.

45 BEI ENTERTAINMENT-FORMATEN AUF DIE WIRKLICHE ZIELGRUPPE ACHTEN Format 1 70% Männer Format 2 50% Männer Mittels einer Soziodemografischen Analyse lassen sich die Schwerpunkte von Inhalten oder Portalen messen und in die Planung integrieren. z.b. kann ein Portal mobile andere Schwerpunkte haben als im stationären Bereich. Unser Tool DOC analysiert das.

46 QUIZFRAGE: WER VERBRINGT MEHR AKTIVE ZEIT MIT DEM SMARTPHONE, MÄNNER ODER FRAUEN?

47 MÄNNER ODER FRAUEN WER VERBRINGT MEHR ZEIT MIT DEM SMARTPHONE? 98 Minuten 208 Minuten

48 DIE JÄHRIGEN FRAUEN ZEIGEN AUCH DIE STÄRKSTEN ANZEICHEN VON NOMOPHOBIE

49 ¾ BEKOMMT EINEN SCHOCK WEIL SIE DENKEN IHR SMARTPHONE IST VERLOREN/GESTOHLEN Frau, % 47.4% Gesamt Mann, %

50 BEKOMMEN SIE EINEN SCHOCK WENN SIE DENKEN IHR MOBILE SEI VERLOREN ODER GESTOHLEN? 76.7% 42.9% 42.7% 45.8% 39.2% 35.5% Jahre Jahre Jahre Männer Frauen

51 FAST 9 VON 10 FRAUEN UNTER 35 NEHMEN IHR HANDY MIT INS BETT 87.7% Frau, % Mann, % Gesamt

52 FAST 2/3 FÜHLEN SICH NACKT, WENN SIE IHR SMARTPHONE NICHT DABEI HABEN Mann, % Frau, % Gesamt 45.8%

53 NUR AUF DEM WC IST DAS SMARTPHONE AUCH BEI MÄNNERN HÄUFIG ZU FINDEN Mann, % Gesamt 68.5% Frau, %

54 KONSEQUENZEN WEGEN ÜBERMÄSSIGEN SMARTPHONE KONSUM GIBT ES NOCH WENIGE 63.4% 19.7% 14.3% 13.1% 11.5% 10.3% Keine Vibrieren Lautlos Flug- Modus aktivieren Ausschalten In Tasche lassen Daheim lassen

55 IST ES DANN ALSO RICHTIG, WENN WIR VON NOMOPHOBIE ALS KRANKHEIT SPRECHEN?

56 ODER IST ES EHER MOKOPHILIE? Mobile Kommunikation lieben?

57 Handysucht ist nicht zwingend ein Problem zumindest nicht aus Werbesicht. Vielmehr bieten sich mit zunehmender Handynutzung neue Möglichkeiten, die User zu erreichen. Wie im TV und anderen Medien zeigt sich auch bei Mobile eine Fragmentierung der Nutzung. Diese Fragmentierung bietet die Möglichkeit, User gezielt zur rechten Zeit am rechten Ort anzusprechen. Wichtig ist dann aber, auf diese Fragmentierung einzugehen, und Nutzungsverhalten, Situationen, und auch Contenterwartungen genau zu analysieren und darauf einzugehen.

58 WIE ALSO VON DER VORHANDENEN STARKEN NUTZUNG PROFITIEREN? 01 Social Listening: Identifikation von relevantem Content, Botschaften, Wordings 02 SEM/ SEO: Einbau der richtigen Sprache in die eigenen Kommunikation 03 Digital Audience Measurement: mit «demographics on campaign» mehr über die wirklich erreichte Zielgruppe erfahren, ihr Verhalten analysieren und massgerecht kommunizieren

59 WOLLEN SIE MEHR DARÜBER WISSEN? Besuchen Sie uns an Stand B05 Michael Selz Director Insights & Strategy Omnicom Media Group Schweiz AG

60 UND WIE NOMOPHOB SIND SIE?

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