TOPSIM Fragen und Antworten SS Fragen und Antworten

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1 Fragen und Antworten Im folgenden finden sich einige Fragen und Antworten, die mir und einigen Kommilitonen im Rahmen des Spielverlaufs im Sommersemester 2003 aufkamen und mit den Betreuern per geklärt wurden. Es gibt jedoch keine Garantie auf Richtigkeit!!!!! Also im Zweifelsfall noch mal mit den Betreuern abklären!!! Kapitelangaben beziehen sich auf das Skript Topsim GM2 Ausgabe Der langfristige Kredit ; Kapitel ; hat eine Laufzeit von 10 Perioden, jedoch dauert unsere Simulation nur 6 Perioden. Wann zahlt man den langfristigen Kredit zurück? Gar nicht? A: ja, gar nicht 2. Wann gilt eine Firma als bankrott? A: wenn das Eigenkapital ein negatives Vorzeichen hat. 3. Welchen Einfluss hat eine Investition (z.b. 1 Million Euro) konkret in den im Handbuch unter Punkt beschriebenen Rationalisierungsfaktor ( z.b. plus 0,2)? A: das weiß man vorher nicht 4. Welchen konkreten Einfluss hat eine Investition in/auf den im Kapitel beschriebenen Personalqualifizierungsindex (z.b. bei einer Million Steigerung um 0,2)? auch das ist (wie in der Realität) unbekannt 5. Welche Wirkung hat die Einstellung von Fertigungspersonal? Worauf? 6. Dann hat unsere Gruppe noch eine Frage zum Reflexionspapier: Sollen der Rechenweg zum Cashflow oder nur das Ergebnis in das Papier? Inwieweit sollen wir Berechnungen in das Papier einfließen lassen, inwieweit unsere strategischen Überlegungen und Fehleranalysen der letzten Perioden? A: das Problem ist die Seitenbegrenzung; es gilt, auf knappem Raum die wichtigsten Informationen zu diesen Punkten zu transportieren. 7. Bekommen wir nach der ersten runde ein Feedback zum Reflexionspapier? A: Ein Feedback im Spielverlauf ist derzeit nicht vorgesehen. Ich werde Ihre Frage aber mit den anderen Spielleitern diskutieren und spätestens am kommenden Montag bei der Bekanntgabe der ersten Ergebnisse beantworten.

2 8. Wir sollen Stellung nehmen zur Auslastung der Maschinen. Nun die Frage, bezogen auf welche Größe? bezogen auf die maximale mögliche Kapazität, oder auf die verfügbare (den Instandhaltungsfaktor miteinbezogen)? A: Bitte Erläuterung, welche Kapazität Sie benötigen und welche Entscheidungen Sie treffen, um diese Kapazität zu kalibrieren. Rechnungen etc. die Ihren Entscheidungen zugrunde liegen! 9. nur der Vollständigkeit halber, ist US GAAP oder HGB Grundlage für unsere Simulation(4.2.12)? A: Wir liefern Berichte lt (HGB) 10. Haben die Indexwerte von Produkt 1 alt einen Einfluss auf 1 neu? Oder umgekehrt? also beispielsweise, wenn wir nicht mehr in Technologie, Ökologie und Wertanalyse von 1 alt investieren, jedoch in 1 neu. A: Die Indizes für Technologie, Ökologie und Wertanalyse von Produkt 1alt haben keinen Einfluss auf Produkt 1 neu und umgekehrt. Voraussetzung für die Einführung von Produkt 1 neu ist, die Indizes mindestens auf Höhe der Indizes von P 1 alt zu bringen. 11. zur Ausschreibung ( ) das Preisangebot darf den Angebotspreis auf dem Innlandsmarkt nicht unterschreiten. Frage: bezogen auf unseren preis, oder den Marktdurchschnitt? natürlich mit den zahlen aus der vergangenen Periode, oder? A: bezogen auf den Ihren Preis in der Periode der Ausschreibung, also wenn Sie in Periode 2 an der Ausschreibung teilnehmen möchten, darf der Ausschreibungspreis nicht über Ihrem eigenen Angebotspreis der Periode 2 liegen 12. Es gibt zur Zeit Meinungsverschiedenheiten bezgl. des Produktes 1neu. Es hieß in der Prognose für Periode 2, dass eine Einführung von Produkt 1neu wenn möglich mit besseren Indizes als 1-alt unternommen werden soll. Unsere Gruppe hat geplant, in zwei Schritten in 1-neu zu investieren. Vergangene Periode und den Rest nun im Entscheidungsprozess. All unsere Indizes bzgl. 1-neu, bis auf Technologie, liegen über denen von 1-alt. Unser plan war es nun auf jeden fall noch in Technologie zu investieren um diese n auch noch über den wert von 1-alt zu bringen, also nun investieren und direkt auch Produkt 1-neu auf den Markt bringen, während 1-alt abgeschafft wird. Jetzt gab es jedoch eine Meinungsverschiedenheit mit einigen Mitspielern anderer Gruppen aus unserem Bekanntenkreis. Diese meinten das würde so nicht funktionieren. man müsse erst alle Indizes höher vorweisen, um es auf den Markt zu bringen. Sprich, jetzige Investitionen bzgl. der Indizes wirken sich nicht auf diese Runde aus und eine Einführung unter diesen Bedingungen würde scheitern. Man müsste noch eine Periode warten, um es erfolgreich mit den höheren Indizes launchen kann. Wir jedoch denken, dass das Quatsch ist, da sich die Investitionen bislang ja auch immer

3 direkt ausgewirkt haben. Also wenn wir den Index durch unsere Investitionen erhöhen, wirkt sich dies unmittelbar aus und unser Produkt 1-neu wird mit den neuen, besseren Indizes angeboten. Gehen wir da recht in der Annahme, oder hat die andere Seite doch recht? A: Ihre Annahme ist korrekt. Wenn Ihre Indizes für P1 neu mit den Aufwendungen der Periode 3 die entsprechenden Indizes von P1 alt übersteigen, wirken diese sich direkt aus und Sie können bereits P1 neu auf den Markt bringen. 13. Ist Fremdfertigung direkt möglich, ohne das Produkt 2 jemals selbstgefertigt zu haben? wir bringen die Indizes diese Periode über 100 und wollen es direkt fremdfertigen lassen. A: ja, Fremdbezug ist sofort möglich, vorherige Eigenproduktion ist nicht Voraussetzung. 14. Die Umweltindizes der Anlagen sinken laut Prognose um 15 punkte. Wann würden die Strafen wirksam, am kommenden Montag schon, oder erst danach? A: Die Antwort auf Ihre Frage finden Sie im Teilnehmerhandbuch. Eine Periode später. 15. Die Entlassungskosten(10.000EUR) kommen auf jeden Fall auf uns zu, oder? Das sind dann doch so Posten wie Abfindungen etc.? Und der Sozialplan kommt zusätzlich hinzu? Was enthält dieser denn alles? Noch einmal Abfindungen? A: Richtig, die Entlassungskosten treffen Sie auf jeden Fall. Im Fall von Individualkündigungen können Kosten für Prozessführung, Anwälte, Vergleichszahlungen etc. oder sogar Kosten der Weiterbeschäftigung entstehen, wenn ein Mitarbeiter gegen die Kündigung klagt. Auch Abfindungen sind denkbar. Diese Risiken werden im Spiel pauschal mit Euro bewertet. Anzeigepflichtige Massenentlassungen ( 17 KSchG) sind in der Regel teurer, da neben dem Betriebsrat auch das Arbeitsamt zu informieren ist und die Verhandlungen sich länger hinziehen. Um die negative Publicity begrenzt zu halten, werden in der Regel deutlich großzügigere Abfindungen bezahlt. Ein Beispiel für einen Sozialplan unserer Gruppe: Eine weitere Konsequenz der geringen Produktionsmenge und der hohen Produktivität der Mitarbeiter (1Mitarbeiter produziert mittlerweile 64 Stk.), ist die Entlassung von 300 Mitarbeitern aus dem Fertigungsbereich. Bei alleiniger Betrachtung dieser Periode wären Entlassungen von ca. 600 Mitarbeitern notwendig, jedoch erwarten wir eine Erholung des Marktes in der Folgeperiode, und um weitere Imageschäden zu vermeiden, möchten uns daher auch nur von 300 trennen, was zu einer Personalauslastung von 70% führt. Die Produktivität hat den Vorstand dazu veranlasst, das Training für das Fertigungspersonal auf 1,5Mio. zurückzufahren, was sich in einer Fluktuationssteigerung niederschlagen müsste. Durch die vielen Entlassungen wird ein Sozialplan erforderlich, der nach Absprache mit dem

4 Betriebsrat folgendes vorsieht: Pro Entlassung werden die üblichen Entlassungskosten von gezahlt(300* = ), da es sich hier jedoch um Massenentlassungen handelt, und möglicherweise schlechte Publicity die Folge ist, sowie Meldung beim Arbeitsamt, wird versucht, durch großzügigere Abfindungen und soziale Verträglichkeit der Entlassungen nach folgenden Gesichtspunkten, dieses zu kompensieren: Mitarbeiter in der Probezeit werden zuerst entlassen, was zusätzliche Abfindungszahlungen einschränkt. Danach werden junge und unqualifiziertere Mitarbeiter entlassen. Die Auswahl erfolgt nach Betriebszugehörigkeit. Den älteren Arbeitnehmern wird vorgeschlagen, in Altersteilzeit bzw. Vorruhestand zu gehen. Pro Mitarbeiter wird eine Abfindung von 2,5 Monatslöhnen gezahlt. Danach ergeben sich Entlassungskosten wie folgt: *(2,5/12)=7.083,33 *300= M +3 M =5.125 M. 16. Sinken unsere Indizes, wenn wir F+E Mitarbeiter entlassen? Entwickelt sind die Produkte ja. A: Nein, die Indizes sinken nicht, entwickeln sich nur nicht weiter 17. Was kreuzt man an, wenn man Produkt 2 einführen möchte? und was wenn man 1 neu weiterhin herstellen möchte? A: Nichts. Das Blatt so ausfüllen und es wird eingeführt. 18. Sind im Fremdfertigungspreis von p2 alle Komponenten enthalten? oder müssen wir dann noch Einsatzstoffe oder so kaufen? Hat man bei Fremdfertigung auch Einkaufs und Verwaltungsaufwand zu berücksichtigen? (Gerade bei dieser Frage hat man uns eine Fehlinformation geliefert, was man mit einem außerord. Ertrag in der Folgeperiode von Seiten der Spielführer ausglich.) A: Es werden wie immer umsatzabhängig Einkaufs und Verwaltungspersonal automatisch eingestellt. Das bedeutet es kommen noch Kosten auf das Unternehmen zu! 19. Ich melde mich nun bezüglich des Problems in der GUV (Bericht, S. 7).Wir sind nicht sicher, ob sich folgenden Posten richtig zusammensetzen: Erhöhung und Verminderung des Bestandes an Fertigerzeugnissen und der Materialaufwand zu Posten 1: im Handbuch, Punkt steht: " Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen: = Lagerendbestand 8,04 MEuro - Lageranfangsbestand 13,16 MEuro = Bestandsveränderung -5,12 MEuro

5 D.h., der Wert des Fertigproduktlagers verringerte sich in der Periode um 5,12 MEuro." Auf unseren Fall übertragen sollte da eigentlich dann stehen (siehe Bericht, S.1 unten) Der Wert beträgt jedoch Hier wurde die Fremdfertigung auch mit reingerechnet, also Lagerendbestand: 0,00 - Lageranfangsbestand: 24,00 MEUR - Bezug Fremdfremdfertigung 73,50 MEUR ,50 MEUR Demnach ist das Handbuch Fehlerhaft!!!!???? A: Sie haben recht, in der GuV erscheint unter der Position Bestandsveränderung auch der bewertete Lagerabgang zugekaufter Farbkopierer, deswegen -97,5 Mio. Euro. 20. Hier noch ein Beispiel zur recht elementaren Eigenkapitalberechnung und Veränderung. Dieser Posten ist entscheidend was die Pleite angeht. Hier meine Berechnung des Eigenkapitals mit den Werten von gestern siehe Posten Seite 8 Bericht gez Kapital 15,0 (idr. immer konstant) + Kap.Rücklage 2,5 (idr. immer konstant) + Gewinnrücklage 16,91 (Formel unten) + Gewinn/Verlustvortrag -18,4 (Bemerkung unten) + Jahresüberschuss/fehlbetr. 35, ,04 Eigenkapital ( Formel für Gewinnrücklage aktuell: Gewinnrücklage der Vorperiode + (JüVorperiode- DividendeVorperiode, die jetzt ausgezahlt wird) Gewinn/Verlustvortrag- hier wird der wert der vorperiode genommen vermute ich. schaut mal in den Daten von Montag nach, da stehen die 18,4 (seite 7) auch nicht in der Bilanz, sondern lediglich die 18,4 als Fehlbetrag.

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