nside zwei09 Der Kunde ist König und noch viel mehr Zuverlässig gesichert Kleine Schraubenlehre Talsohle scheint durchschritten Rezession vorbei?

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1 nside zwei09 DAS NEWS-MAGAZIN VON FERDINAND GROSS Zuverlässig gesichert Kleine Schraubenlehre Schraubenverbindungen sollten eigentlich halten tun sie aber manchmal nicht. Wir zeigen Ihnen, wie Verbindungen effektiv gesichert werden können und welche Fehler man unbedingt vermeiden sollte Seite 5 Talsohle scheint durchschritten Rezession vorbei? Die Preise für Kupfer, Zink und Nickel haben sich seit Anfang des Jahres verdoppelt. Preistreiber auf dem Metallmarkt ist die Volksrepublik China und das könnte noch eine Weile so bleiben Seite 6 Der Kunde ist König und noch viel mehr Kundenorientierung und Verbesserung der Kundenbeziehung nutzen dem gesamten Unternehmen, denn ein zufriedener Kunde kommt gerne wieder. Aber wie binde ich den Kunden am besten an mein Unternehmen? Welche Werkzeuge können dabei helfen? Und wo lauern die Fallstricke? Customer Relationship Management ist ein Sammelbegriff für eine Fülle von Aktionen, Maßnahmen und Projekten zur Verbesserung der Kundenorientierung. Was genau dahinter steckt lesen Sie auf den Seiten 2 und 3

2 Und warum das Ganze? Welchen Nutzen bringt ein CRM mit sich? Kunden gewinnen und binden sind zentrale Ziele eines jeden Unternehmens. Kundenpflege und Beziehungspflege sind deshalb wichtige Kernaufgaben. Customer Relationship Management (CRM) soll mit den dazugehörenden Werkzeugen diese Aufgaben unterstützen. Es ist die Basis, damit die vielfältigen Prozesse in Vertrieb und Marketing effektiv und effizient gestaltet werden. Der Vorteil: Die Qualität der Kundenbeziehung wird verbessert. Das merkt auch der Kunde. Er kann erkennen, dass die Kommunikation mit seinem Lieferanten (dem Unternehmen) reibungslos verläuft, dass er individuell bedient wird und Unterstützung bei seinem Beschaffungsprozess bekommt. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Kunde mit Treue bezahlt. Oft gelingt es auch, dass der Kunde mehr kauft (Up- Selling und Cross-Selling); der Kundenwert steigt. TITELTHEMA Der Kunde ist noch immer König und doch schon längst viel mehr Je mehr ein Unternehmen über seine Kunden weiß, desto enger lässt sich die Kundenbeziehung knüpfen. Im Rahmen des Customer Relationship Managements (CRM) werden Daten und Informationen zur Kundenbeziehung ermittelt, gepflegt und in Marketing, Vertrieb und Kundenservice eingesetzt. Doch CRM ist mehr als EDV-Technik. Herausgeber: Ferdinand Gross GmbH & Co. KG Leinfelden-Echterdingen Daimlerstraße 8 Phone: , Fax: _2 Redaktion: Thomas Erb (verantwortlich) Regina Kutzborski Konzept, Text, Layout: KKM Kauer Kommunikation und Marketing, Fellbach Trotz sorgfältiger Recherche - keine Gewähr für die Richtigkeit des Inhalts. Alle Rechte vorbehalten. IMPRESSUM Früher war alles ganz einfach: Der Kunde war König. Zumindest im Tante Emma Laden um die Ecke funktionierte das bestens. Man kannte sich, tauschte beim Einkauf ein paar freundliche Worte aus, bestellte Grüße an die Frau Gemahlin, vergaß auch den Geburtstag nicht. Dem Kunden gefiel das, er kam gerne wieder in den kleinen Laden. Hier fühlte er sich verstanden, wurde ernst genommen, bekam, was er brauchte. Ein simples Prinzip, das bis heute funktioniert. Allerdings: In unserer globalisierten Welt hat sich viel geändert. Tante Emma Läden gibt s nicht mehr. Das Der Kunde ist König -Prinzip dagegen schon wenn auch in stark abgewandelter Form. Von Customer Relationship Management, kurz CRM, sprechen heute die Firmenchefs und meinen doch im Grunde genau das, was für die nette Inhaberin des Tante Emma Ladens so selbstverständlich war. Denn Kundenbeziehungen müssen gepflegt werden sonst ist er ziemlich schnell weg, der Käufer. Ziel ist es, die Kundenpotentiale optimal auszuschöpfen CRM umfasst im weiteren Sinne alle Aktivitäten, die ein Unternehmen und seine Mitarbeiter ergreifen, um mit Kunden zu kommunizieren, sie zufrieden zu stellen und sie an das Unternehmen zu binden. Im engeren Sinne geht es vor allem

3 darum, Daten zu sammeln, zu verwalten und zu pflegen. Diese beschreiben den Kunden und unterstützen Marketing, Vertrieb und Kundenservice bei der Kundenansprache, Akquisition und Kundenpflege. Das Ziel ist, Kundenpotenziale optimal auszuschöpfen. Im Vordergrund steht dabei die Kommunikation mit dem Kunden. In einer Datenbank sind alle Daten gespeichert, die beim Gespräch oder bei einem allgemeinen Kundenkontakt hilfreich sein können, um die Ziele aus Marketing- oder Vertriebssicht zu erreichen. Wenn der Verkäufer seinen Kunden anruft, braucht er die Kontaktdaten, aber auch persönliche Angaben wie Geburtsdatum und Familienstand; denn darüber können wichtige, persönliche Gespräche entstehen. Für den Vertrieb ist es hilfreich zu wissen, welche Produkte gerade gekauft wurden, um daraus weiteren Bedarf abzuleiten (Cross-Selling); in manchen CRM-Systemen ist selbst die Höhe der Toreinfahrt beim Kunden hinterlegt, damit die Lieferung reibungslos klappt. Eine speziell auf das Kundenbeziehungsmanagement zugeschnittene Software (CRM-System) ist unerlässlich und basiert überwiegend auf Standardsoftware-Produkten schließlich muss eine solche Datenbank einfach zu bedienen sein, denn sonst wird sie nicht genutzt. Entsprechende Programme sind für die typischen Anforderungen in großer Zahl auf dem Markt und in verschiedensten Preisklassen zu haben und können in der Regel an die speziellen Bedürfnisse angepasst werden. Ideal ist die Integration der CRM-Software in das ERP-Programm also das Andersrum geht s auch Strategische Beziehungen zu den wichtigsten Lieferanten zahlen sich aus Was für das Kundenmanagement gut ist, kann für die Beziehung zu den Lieferanten nicht schlecht sein: Supplier Relationship Management (SRM) heißt hier das Zauberwort der Logistiker. Das Lieferantenbeziehungsmanagement umfasst die strategische Planung und zentrale Steuerung von Beziehungen eines Unternehmens zu seinen Lieferanten ähnlich des CRM, nur andersrum. Ziel ist auch hier, den Lieferanten eng an das Unternehmen zu binden. Deshalb werden im Supplier Relationship Management Ansätze des Customer Relationship Management in entgegengesetzter Richtung der Lieferkette angewendet. Da jede Lieferantenbeziehung die Verbindung zweier Stufen einer Lieferkette (Supply Chain) repräsentiert, stellt SRM einen Teilbereich des Supply Chain Managements (SCM) dar. Warenwirtschaftssystem des Unternehmens, da so Redundanzen in der Datenhaltung vermieden werden können. Auch die Datenqualität wird durch solch eine Integration besser, da das CRM auf die Echt-Daten zurückgreifen kann: Kunden-Stammdaten, Bewegungsdaten aus dem Angebotswesen und der Auftragsabwickung etwa. Typische Anforderungen an eine CRM-Anwendung: Detaillierte Adressinformationen komplette Kundenhistorie spezifische Marketingaktionen individuelles Reporting einfache Kundenstatistik schnelle Auftragsinfo Zeitmanagement Multichannel Management Integration von Office-Produkten integrierter -Client Aufgabenverwaltung Neben der passenden Software spielen zahlreiche weitere Faktoren eine Rolle bei der erfolgreichen Einführung eines CRM-Systems. Wichtig sind klare Ziele, Strategien und Konzepte das CRM darf kein Datenfriedhof oder, schlimmer noch, reiner Selbstzweck sein. Zudem ist die Akzeptanz des Systems bei den Mitarbeitern unerlässlich sie sollten bei der Entwicklung idealerweise mit einbezogen werden. Werden dann noch die bestehenden Datensätze vor der Übernahme bereinigt, sind die höchsten Hürden schon genommen. Entscheidend für ein funktionierendes SRM sind unter anderem folgende Faktoren: Lieferantenauswahl: insbesondere Innovationsfähigkeit und das Qualitätsmanagement sind hier gefragt Lieferantenbewertung: erfolgt meist produktbezogen, prozessbezogen oder unternehmensbezogen Lieferantenentwicklung: Ziel ist die Optimierung der Leistungsfähigkeit der Lieferanten *Quellennachweis für unseren CRM/SRM-Artikel: Supply Management Institute; business-wissen.de; Berlin.Business-on.de; E-3 Magazin; Enzyklopädie der Wirtschaftsinformatik; Förderland; Agori Communications; SAP; Microsoft; wikipedia.de Noch einen Schritt weiter Ganzheitlich: Das Stakeholder Relationship Management Noch ein Begriff, den Entscheider lernen sollten: Stakeholder Relationship Management (SRM). Ging es beim Thema Kundenbeziehungsmanagement (CRM) um die organisatorische und strategische Sicht auf den Kunden, die Analyse des Kundenwerts und das Management von Kundenkontakten, so lässt sich die Technologie auch für die vielen anderen wichtigen Marktteilnehmer wie Partner, Lieferanten, Aktionäre, Händler etc. nutzen. Jeder, der Anteil am Unternehmen und seinen Leistungen hat, kann wertvolle Dienste liefern, Umsätze steigern und gleichzeitig Kosten durch die Optimierung der Unternehmenskommunikation reduzieren helfen. Als Stakeholder gelten dabei neben den Eigentümern (Anteilseigner) die Mitarbeiter (bis hin zu den Managern, z. B. Anspruch auf Beschäftigung und Sicherheit), die Kunden (z. B. Anspruch auf Qualität und Zuverlässigkeit), die Lieferanten, die Kapitalmärkte (u. a. Kreditgeber) sowie der Staat (z. B. Anspruch auf Steuergelder, Umweltschutz), die Natur (Rohstofflieferant, Aufnahmemedium für Abfall) und die Öffentlichkeit (Parteien, Verbände, Kirchen, Medien etc.). Sie alle in Einklang zu bringen, ist Ziel des Stakeholder Relationship Managements. Keine leichte Aufgabe 3_

4 Besuchen sie uns doch mal Bei diesen Messen sind wir vor Ort Budapest (Ungarn) Industria Mai 2010 Hungexpo Budapester Messezentrum Die Anstrengungen haben sich gelohnt: Werner Schelling, Geschäftsführer FQC, unterzeichnet die Abschlussdokumente des Akkreditierungsaudits für das Fastener Quality Center Posen (Polen) Mach-Tool Juni 2010 Internationale Messe Posen Budapest (Ungarn) Fastener Fair September 2010 Hungexpo Budapester Messezentrum Fastener Quality Center ISO-akkreditiert Dank außergewöhnlicher Leistungen der Mitarbeiter: Das Ferdinand Gross-Qualitätsprüflabor in Shanghai erfüllt jetzt die internationalen Standards _4 Brünn (Tschechische Republik) Int. Maschinenbau-Messe September 2010 Messegelände Innotrans (Berlin) Internationale Fachmesse für Verkehrstechnik September 2010 Messe Berlin Nach der offiziellen Eröffnung des Fastener Quality Centers (FQC) Ende Oktober 2007 begann für die Mit arbeiter der normale Prüfalltag, anfangs über wiegend mit Prüfungen an mechanischen Verbin dungselementen. Basierend auf den Anforderungen der für die mechanischen Eigen schaften für Schrau ben wichtigsten Norm ISO wurden in der ersten Zeit haupt sächlich Prüfungen auf Fes tigkeit, Härte und Randent koh lung, aber auch Materialana lysen und Schicht dicken be stimmungen an genormten Schrau ben durchgeführt. Doch bereits nach kurzer Zeit wurde der Prüfumfang auf kundenspezifische Produkte wie beispielsweise Zug versuche an Guss teilen oder Ana ly sen an Roh ma terialien erweitert. Quasi nebenbei begannen die organisatorischen Vorbereitungen auf die Akkre ditierung des Labors nach ISO/IEC 17025:2005. Diese internationale Norm beschreibt die allgemeinen An f orderungen an das QM-System und die Arbeits weise von Prüf- und Kalibrierlaboratorien. Sie ist der wichtigste Nach weis für die Kompetenz eines Labors, das seine Arbeit auch als unabhängiger Dienst leister anbietet. Nach aufwändigen, zusätzlich zum Tagesgeschäft zu erledigenden Arbeiten wie etwa Erstellen von Ablaufprozessen, Prüfanweisungen, Doku menta tionen für Beschaffung und Kali brierung der Mess- und Prüfein rich tungen, war es Ende 2008 so weit. In einem dreitägigen Audit prüften zwei erfahrene Auditoren der nationalen chinesischen Abnah me behörde CNAS (China Na tional Accreditation Service for Con formity Assessment) Mit ar beiter, Organisation und Ar beits weise des FQC entsprechend den strengen Vor schriften der ISO Im März 2009 schließlich wurde dem FQC von CNAS unter der Registrier nummer L3967 die offizielle Akkredi tierungsurkunde erteilt. Durch die Mitgliedschaft von CNAS in der Internationalen Laboratory Accreditation Cooperation (ILAC) wird die Akkreditierung durch übergeordnete Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung (MRA) weltweit festgestellt.

5 Schrauben zuverlässig gesichert In einer unserer letzten Ausgaben haben wir erklärt, warum sich Schraubenverbindungen manchmal lockern. Diesmal zeigen wir, wie das verhindert werden kann Unwirksame Sicherungen Vielzahl von DIN-Normen seit Jahren zurückgezogen Wenn sich Schrauben ungewollt lösen, kann das fatale Folgen haben effektive Sicherungen sind deshalb unumgänglich. Als geeignete und wirksame Mög lichkeiten stehen dem Anwender heute für die verschiedenen Anforderungen diverse genormte und nicht genormte Sicherungs elemente zur Ver fügung. Losdrehsicherungen bewirken nach einem kurzen Abfall den Erhalt des größten Teils der ur sprünglichen Vorspannkraft. Dies wird erreicht durch die konstruktive Gestaltung der Sicherungselemente, unterschieden nach: Formschlüssige Losdrehsicherungen Sperrkantringe und Sperrkantscheiben Schnorr-Sicherungsscheiben Nord-Lock-Keilsicherungsscheibenpaare Rippschrauben und -muttern Sperrzahnschrauben und -muttern Chemische Losdrehsicherungen Mikroverkapselte Klebstoffe Verliersicherungen können zwar das Los drehen der Schraube unter dynamischer Querbe lastung nicht unter binden, sie verhindern aber durch die im Gewinde erzeugte Klemmwirkung das völlige Auseinanderfallen der Schraubenver bin dung. Dazu gehören: Muttern mit Klemmteil ISO 7042 Klemmteil aus Metall ISO 7040 Klemmteil aus Nichtmetall Halten die Schraube an ihrem Platz: klemmende Gewindebeschichtungen Gewindefurchende Schrauben Klemmende Gewindebeschichtungen als Fleck- oder Rundumbeschichtung nach DIN (siehe Foto unten) Setzsicherungen bewirken durch ausreichend große Federungseigenschaften den elastischen Aus gleich der durch Trennfugen und Ober flächenrauhigkeiten zu erwartenden Setz beträge. Wenn trotz konstruktiver Maßnahmen wie die Verwendung von ausreichend langen und/oder höherfesten Schrauben zusätzliche mitverspannte Sicherungen erforderlich sind, kommen dazu als wirksame Elemente in Frage: Spannscheiben DIN 6796 Tellerfedern Bei der Auswahl der erforderlichen wirksamen Sicherungselemente sind weitere, im Einzelfall vorliegende Einsatzbedingungen zu beachten, wie Festigkeitsklasse Werkstoffe der zu verschraubenden Bauteile Härte der Auflageflächen Einsatztemperatur Wiederverwendbarkeit Montagekosten Werden diese Hinweise beachtet, ist für die Schraubenverbindung ein Maximum an Sicherung gegeben. Seit Jahrzehnten wurden in der Praxis verschiedenste und in DIN-Normen spezifizierte Sicherungselemente wie z. B. Federringe oder Sicherungsbleche als Losdreh- und Setzsicherungen verwendet. Auf der Grundlage fundierter Untersuchungen wurde jedoch der Nachweis erbracht, dass diese Sicherungen speziell bei Verwendung im Zusammenhang mit hochfesten Schraubenverbindungen mit Festigkeitsklasse 8.8 den Anforderungen nicht gerecht werden und sie deshalb nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft und Technik entsprechen. Der im DIN zuständige Fachnormenausschuss Mechanische Verbindungselemente (FMV) hat deshalb bereits 2003 die betroffenen Normen ersatzlos zurückgezogen. Im Einzelnen betrifft dies folgende, als unwirksam einzustufende Sicherungselemente: Federringe DIN 127, DIN 128 Federscheiben DIN 137 Fächerscheiben DIN 6798 Zahnscheiben DIN 6797 Sicherungsmuttern DIN 7967 Sicherungsbleche DIN 93, DIN 432 Als geeignete und wirksame Möglichkeiten der Sicherung von Schraubenverbindungen stehen dem Anwender heute für die verschiedenen Anforderungen die in nebenstehendem Beitrag beschriebe nen genormten und nicht genormten Sicherungselemente zur Verfügung. Allgemeine Hinweise zur Berechnung von Schraubenverbindungen finden Sie in der VDI 2230, Blatt 1. Weitere Informationen unter 5_

6 Anti-Dumping- Zoll geplant Schrauben aus Indien und Malaysia im Visier Ende Juni hat der europäische Dachverband der Hersteller von Verbindungselementen (E.I.F.I.) bei der Europäischen Kommission einen Antrag auf Antidumpingzölle für bestimmte Verbindungselemente aus Indien und Malaysia gestellt. Am 13. August hat die EU das Verfahren offiziell eingeleitet, in Verbindung mit einem Anti-Subventions-Verfahren. Laut Antrag der E.I.F.I. hätten die Einfuhrmengen und -preise der betroffenen Ware sich unter anderem negativ auf den Marktanteil, die Verkaufs - mengen und das Preisniveau der Gemein schaft ausgewirkt und dadurch seine Gesamtleistung und ins besondere seine Rentabilität sehr nachteilig beeinflusst. Ein ähnlicher Zoll wurde bereits 2008 auf bestimmte Verbindungselemente aus China erhoben. Schon damals hatte unter anderem auch Ferdinand Gross Einspruch erhoben, da die mit Antidumpingzöllen belegten Teile trotzdem eingekauft werden müssen, um den Bedarf decken zu können. Das wiederum bedeutet eine Verteuerung der hier produzierten Produkte fatal für den Exportweltmeister Deutschland. Die Rezession scheint endlich beendet Preise für Kupfer, Nickel und Zink haben sich auf den Metallmärkten seit Jahresbeginn verdoppelt Hauptpreistreiber ist die Volksrepublik China An den Metallmärkten ging es zuletzt hoch her, ein Ende der Rezession scheint erreicht: Die Preise für Kupfer, Nickel und Zink haben sich seit Jahresbeginn glatt verdoppelt. Haupttreiber war dabei die Nachfrage aus China. Denn zum einen regte die Regierung im Land der Mitte mit ihren Konjunkturprogrammen massiv die Bautätigkeit an, wofür viele dieser Metalle gebraucht wurden. Zum anderen hat das Strategische Reservebüro des Landes gezielt Rohstoffe zu günstigen Preisen eingekauft. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres führte China 42 Prozent mehr Kupfer und 38 Prozent mehr Nickel ein als im Vorjahr. Experten sind sich sicher, dass ohne diese Nachfrage der Markt für Industriemetalle dramatisch eingebrochen wäre. Und China könnte seinen Investitionsboom durchaus noch einige Zeit fortführen. Auch wenn die Feiern zum 60. Jahrestag der Volksrepublik bereits im Oktober anstanden, werde man wohl die Konjunktur noch am Laufen halten. Frühestens Anfang 2010 werde die Regierung in Peking auf die Ausgabenbremse treten, glauben die Experten. Da der Anteil Chinas bei der Nachfrage nach Rohstoffen inzwischen zwei- bis dreimal so groß ist wie jener der USA, ist dies ein entscheidender Faktor für den Metallmarkt. Hinzu kommt, dass inzwischen auch in den USA und Europa die Konjunktur an Fahrt gewinnt. Selbst wenn Chinas Nachfrage etwas zurückgehen sollte, könnte diese Lücke von den westlichen Industrienationen aufgefüllt werden der Preisauftrieb könnte also noch einige Zeit weiter gehen. Quelle: kmr-newsletter, Klemmend oder klebend? Ein neuer Sonderprospekt beschäftigt sich mit Oberflächen und Schraubenbeschichtungen Schraube ist nicht gleich Schraube viel zu unterschiedlich sind die Anforderungen an die zahlreichen Verbindungselemente, als dass alle über einen Kamm geschoren werden könnten. Der neue Prospekt Oberflächen und chemische Schraubenbeschichtungen von Schraubenspezialist Ferdinand Gross lichtet den Dschungel etwas und erklärt übersichtlich die Vorteile der verschiedenen Korrosionsschutzoberflächen wie galvanische Verzinkung oder Zinklamellenüberzüge. Gleichzeitig wird auf das Pro und Contra der unterschiedlichen chemischen Schraubenbeschichtungen eingegangen und erläutert, wann beispielsweise eine klebende und wann eher eine klemmende Beschichtung Sinn macht. _6 Bestellen Sie Ihr Exemplar bequem per Mail:

7 Gelungener Pressetag Viele Fachjournalisten haben die neue Logistik live erlebt And the winner is: Ferdinand Gross Die Freude ist groß: Bereits zum dritten Mal wurde der Schraubenspezialist aus Leinfelden-Echterdingen für Innovationen im Mittelstand ausgezeichnet Lothar Späth, Mentor der Mittelstandsinitiative Top 100, überreichte Ferdinand Gross bei einem Festakt in Königswinter das begehrte Gütesiegel. Gewürdigt wurden die Verdienste in den Bereichen Innovationsklima, Innovationsförderung Top-Management, Innovative Prozesse und Organisation, Innovationsmarketing sowie Innovationserfolg. Unsere Innovationskraft zählt jetzt erwiesenermaßen zum Besten, was der deutsche Mittelstand zu bieten hat, freut sich Geschäftsführer Thomas Erb. Die Strategie der Kundenorientierung wird Lothar Späth (Mitte) überreicht die begehrte Auszeichnung an Geschäftsführer Thomas Erb (links) und Vertriebsleiter Ralph Wittum (rechts). auch im Innovationsprozess konsequent verfolgt. Ein Beispiel: Ein elektronisches und sensorgesteuertes Wiegesystem mit Internetanschluss erfasst beim Kunden den Vorrat an Schrauben und leitet bei Bedarf den Bestellvorgang für Nachlieferungen automatisch in die Wege. Doch auch die Ferdinand Gross-Mitarbeiter tragen maßgeblich zum Innovationsklima bei: Jeder einzelne Mitarbeiter reicht durchschnittlich fünf Verbesserungsvorschläge ein. Besser kann man Krisenzeiten kaum begegnen, konstatiert Thomas Erb. Weitere Infos finden Sie unter Nur die Allerbesten 2010 gibt s ein Best Of: Die Ferdinand Gross- Mitarbeiter zeigen ihre Kalender-Lieblinge Eine stürmische Zeit liegt hinter uns seit 2008 bestimmt die Wirtschaftskrise die Schlagzeilen und ist auch an Ferdinand Gross nicht spurlos vorüber gegangen. Auf Liebgewonnenes wollen wir dennoch nicht verzichten also hatten die Mitarbeiter bei der Gestaltung des aktuellen Jahreskalenders das letzte Wort: Sie haben die Motive für das Jahr 2010 ausgewählt. Und Sie dürfen sich nun auf ein Wiedersehen mit dem Herrn der Schrauben, mit Madonna, Kiss, den Sieben Schwaben und vielen mehr freuen. Wer den Mut für Innovationen hat und sie dann auch noch konsequent umsetzt, der darf das auch kundtun: Am 28. und 29. April hatte Ferdinand Gross die Fachpresse ins Stammhaus nach Leinfelden-Echterdingen eingeladen, um seine völlig neuartige Logistiklösung zu präsentieren. Die Resonanz war gewaltig: Zahlreiche Medienvertreter wollten hautnah erleben, wie die Schrauben Achterbahn fahren. Ob technik+einkauf, Logistikwelt, Logistik für Unternehmen, Industriebedarf, logistikjournal oder Industrieanzeiger : Sie alle zeigten sich beeindruckt vom modularen Multishuttlesystem, das Ferdinand Gross gemeinsam mit Dematic, dem Spezialisten für Logistiklösungen, entwickelt hat. Auftragsdurchlauf hochgeschraubt, Schneller, flexibler und produktiver, Logistik nach Maß, Schneller, schlanker, günstiger, An der großen Schraube gedreht : Das Rauschen im Blätterwald hat uns sehr gefreut und auch ein klein wenig mit Stolz erfüllt. Sie möchten nachlesen, was die Fachpresse über unsere Logistiklösung geschrieben hat? Die Presseschau finden Sie unter unter der Rubrik Aktuelles/Presse und Informationen. Sie möchten einen Kalender? Eine Mail genügt: 7_

8 Zwischen Moderne und Historie In der Elbmetropole wird Geschichte lebendig Abenteuerliche Architektur: Der Ufa- Kristallpalast an der Prager Straße Kulturelle Vielfalt _8 Prägender Monumentalbau: Die aufwändig restaurierte Frauenkirche Goldener Reiter: Die Skulptur am Neumarkt zeigt August der Starke Gläserne Manufaktur: Hier wird der VW-Phaeton gebaut Bildnachweise: alle Fotolia.de Ob Semperoper oder Zwinger, ob Elbwiesen oder Schönfelder Hochland, ob Christstollen oder Pflaumentoffel Dresden hat allerhand zu bieten. Elbflorenz wird die Hauptstadt des Freistaats Wirtschaftlich kann sich die Ost-Metropole ebenfalls sehen lassen. Viele international operierende Sachsen häufig genannt wegen ihrer Kunstsammlungen, aber auch aufgrund ihrer barocken Konzerne haben in den vergangenen Jahren Tochterfirmen an der Elbe gegründet, so beispielsweise und mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss. Doch nicht nur Architekturfans bekommen beim bauen lassen. Volkswagen, die hier die Luxuskarosse Phaeton Wirtschaftlich ganz Anblick von Frauenkirche, Semperoper, Zwinger oder der Elb- vorne mit dabei zeit 23 Mitarbeitern von Dresden aus Auch Ferdinand Gross betreut mit derbrücke Blaues Wunder große Augen. Dresden die Kunden der neuen Bundesländer sowie Teile lockt zudem mit einer großen Vielfalt kultureller der angrenzenden alten Bundesländer. Mit dem Angebote zahlreiche Museen beherbergen international anerkannte Kunstwerke. Oper und Schau- Koenig & Bauer in Radebeul ist auch eines der Vor- Bogenoffset-Werk vom Druckmaschinenhersteller spiel genießen einen hervorragenden Ruf, diverse zeigeprojekte von Ferdinand Gross in der Verantwortung der Dresdner: Mit fünf Mitarbeitern vor Kabaretttheater bieten ironisch-kritische Unterhaltung. Die Kinolandschaft ist ebenso vielfältig Ort werden rund 150 Arbeitsplätze betreut und im wie abwechslungsreich und reicht von den großen Zwei-Schicht-Betrieb C-Teile direkt an die Montagestelle geliefert. Das nennen wir Kundenservice. Multiplex-Sälen bis hin zu mehreren Programmkinos. Apropos Kino: Mit dem jährlich im April statt- Weitere Infos finden Sie unter findenden Filmfest hat Dresden ein wichtiges Festival für den europäischen Animations- und Kurzfilm am Start und die im Sommer terminierten Filmnächte am Elbufer gelten gar als das größte Open-Air-Filmfestival Deutschlands. Hätten Sie s gewusst? Facts über Dresden Einwohner: , davon (51 Prozent) Frauen, (49 Prozent) Männer Dresden gehört mit 63 Prozent Grün- und Waldfläche zu den grünsten Großstädten in Europa Der Name Dresden leitet sich aus dem altsorbischen Wort Drežďany für Sumpf- oder Auwaldbewohner ab Dresden ist das Zentrum des wirtschaftsstärksten Raums der neuen Bundesländer Quellen: Tourismuszentrale der Stadt Dresden, offizielle Homepage (www.dresden.de), Wikipedia

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