weiteres Beispiel für Stereoisomere: Enantiomere Spiegelebene

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "weiteres Beispiel für Stereoisomere: Enantiomere Spiegelebene"

Transkript

1 Stereoisomere - Isomerie I: Konstitutionsisomere (siehe oben) - Isomerie II: Konformationsisomere (Konformere, siehe oben) - Isomerie III: Stereoisomere; Stereoisomere weisen eine identische Konstitution (Art der Verknüpfung der Atome in Molekül) auf, unterscheiden sich aber in der räumlichen Anordnung der Atome Beispiel cis/trans-isomere (vgl. cis- und trans-decalin) trans-1,2-dichlorcyclobutan cis-1,2-dichlorcyclobutan weiteres Beispiel für Stereoisomere: Enantiomere I I omchloriodmethan auch omchloriodmethan Wenn Bild und Spiegelbild sich NIT zur Deckung bringen lassen, ist die Verbindung chiral und es existieren zwei Stereoisomere (namentlich Bild und Spiegelbild), die Enantiomere oder Spiegelbildisomere genannt werden. Lassen sich dagegen Bild und Spiegelbild zur Deckung bringen, ist die Verbindung achiral.

2 Befinden sich drei verschiedene Substituenten an einem tetraedrischen Kohlenstoffatom (also sind von den VIER Substituenten ZWEI gleich) besitzt das Molekül selbst eine und ist damit achiral. Dies gilt auch für mehr gleiche Substituenten., und liegen in der Ebene omchlormethan Nur wenn sich VIER verschiedene Substituenten an einem tetraedrischen Kohlenstoffatom befinden, liegt ein sogenanntes hiralitätszentrum vor. Eine Grundvoraussetzung für hiralität ist das fehlen einer und eines Symmetriezentrums im Molekül. Symmetriezentrum Spielt hiralität in der Natur eine Rolle? Viele Naturstoffe sind hiral (z.b. die Steroide, Arachidonsäure, Vitamin B 12, die Sie bereits kennen gelernt haben) und nur eines der Enantiomere (Stereoisomere) hat die gewünschte biologische Wirkung. Darum hat z.b. bei der Produktion von Arzneimitteln die erstellung enantiomerenreinen Materials eine hohe Priorität, das andere Enantiomer könnte z.b. unerwünschte Nebenwirkungen aufweisen. Entscheidend für die Erkennung eines Enantiomers

3 (sowohl im biologischen System als auch im Reagenzglas) ist eine DREIPUNKT- Wechselwirkung; nur wenn das Substrat an drei Punkte des chiralen Moleküls bindet, kann zwischen den beiden Enantiomeren unterschieden werden. z.b. Aminosäuren R 2-3 N + kennzeichnet ein hiralitätszentrum für R ungleich ; wenn R = liegt das achirale Glycin vor z.b. Milchsäure 3 2 z.b. D-Glycerinaldehyd Wie unterscheiden sich Enantiomeren? Enantiomere besitzten die gleichen skalaren physikalischen Eigenschaften (also Eigenschaften, die nur durch eine Zahl festgelegt werden, z.b. Schmelzpunkt, Siedepunkt, Dipolmoment, Moleküldurchmesser...), weisen aber unterschiedliche vektorielle physikalische Eigenschaften auf (dies läßt sich am besten anhand der Drehung der Polarisationsebene von Licht, der optischen Aktivität, zeigen).

4 normales Licht, beliebig orientiert polarisiertes Licht, orientiert polarisiertes Licht, aber die Polarisationsebene ist um den Winkel α gedreht a Lichtquelle d c b Polarisator, läßt nur Licht einer bestimmten Schwingungsrichtung durch Meßzelle mit optisch aktiver Substanz Analysator [α] λ Temp = α l. c [α] ist der spezifische Drehwert (bezogen auf eine bestimmte Temperatur und eine bestimmte Wellenlänge des Lichts) (Analysator: Ausgangsstellung wie der Polarisator. Das Licht geht durch. Wird nun die optisch aktive Verbindung eingefüllt, kommt kein Licht mehr durch den Analysator. Dieser wird nun soweit gedreht, bis er das Licht wieder durchläßt. Der Winkel, um den gedreht wird, ist der gemessene Drehwert α) Reaktionen, bei denen neue stereogene Zentren gebildet werden 2 h. ν : 1 - Gemisch, ein RAEMAT (der Begriff stammt von der Traubensäure, acidum racemicum, bei der dieses Phänomen der optischen Inaktivität trotz vorhandensein chiraler Verbindungen erstmalig beobachtet wurde)

5 Absolute Konfiguration Zur Beschreibung der räumlichen Anordnung der Substituenten am tetraedrischen Kohlenstoffatom, der absoluten Konfiguration, durch Stereodiskriptoren wurde von ahn, Ingold und Prelog das ahn-ingold-prelog-system (IP-System) entwickelt. Die IP-Regeln zum Auffinden des Stereodiskriptors (die Sequenzregeln) stellen Nomenklaturvorschriften dar. a a d b c c b d a a b c c b S R

6 Die Sequenzregeln Einteilung der Substituenten nach höchster und niedrigster Priorität. 1. öhere rdnungszahl => höhere Priorität >?? > 2. öhere Atommasse eines Isotops => höhere Priorität z.b. D > D = Deuterium 3. Bei gleicher Priorität in der Kette weitergehen, bis eine höhere Priorität aufgefunden wird. > > > Doppel- und Dreifachbindungen werden wie gesättigte Verbindungen behandelt R R R z.b. wird behandelt wie

7 Was, wenn in einer Verbindung mehrere hiralitätszentren vorliegen? 2 h. ν (Racemat) (Racemat) 2-hlor-3-brombutan (Gemisch von Stereoisomeren) (2R,3R) Enantiomere (2S,3S) Diastereomere Diastereomere Diastereomere (2R,3S) Enantiomere (2S,3R) Stereoisomere Enantiomere (Bild/Spiegelbild) Diastereomere (alle anderen Stereoisomere)

8 Bei n hiralitätszentren in einer Verbindung gibt es 2 n mögliche Stereoisomere! Ausnahme: Wenn eines der Stereoisomere eine meso-verbindung ist, reduziert sich die Zahl möglicher Stereoisomere wie man am Beispiel der Weinsäure, einer Dicarbonsäure mit zwei -Gruppen, zeigen kann: 2 2 Weinsäure (kommt in Wein und Früchten vor) Mischung aus (2S,3S) und (2R,3R) ist die Traubensäure (2S,3S) Enantiomere (2R,3R) (2S,3R) KEINE Enantiomere! Die Moleküle lassen sich zur Deckung bringen. (2S,3R) Da sich an beiden hiralitätszentren die gleichen Substituenten befinden, hat das Molekül selbst eine und es handelt sich damit um eine meso-verbindung Bei zwei hiralitätszentren mit den gleichen Substituenten gibt es also nur drei Stereoisomere

9 Genauere Betrachtung der oben bereits besprochenen Reaktionen a) Radikalische omierung von Butan Enantiomere und damit energiegleiche Übergangszustände (2S) 2 3 planares, achirales Radikal stereodifferenzierender Schritt (2R) b) Radikalische hlorierung von 2-ombutan. - Übergangszustand ÜZ Diastereomere und damit energetisch unterschiedliche Übergangszustände 2 3 (2S,3R) keine 75% chirales Radikal stereodifferenzierender Schritt (2R,3R) % Übergangszustand ÜZ2

10 Energie E ÜZ2 ÜZ1 Edukt Produkte Reaktionskoordinate RK

11 Trennung von Enantiomeren a) Spontane Kristallisation der Enantiomere (selten) b) Spaltung mit ilfe eines chiralen ilfstoffs (stöchiometrische Mengen des ilfsstoffs) 2 N Butin-2-amin racemisch, beide Enantiomere 1:1 2 (+)-Weinsäure N N diastereomere Salze kristallisiert aus und kann dann abfiltriert werden bleibt in Lösung K 2 3 K N 2 N (R)-(+)-3-Butin-2-amin (S)-(-)-3-Butin-2-amin

12 c) Katalytische Spaltung durch einen chiralen Katalysator Beispiel: Desymmetrierung einer meso-verbindung durch Schweineleberesterase (PLE) 2 3 PLE > 98.5% dieses Enantiomers < 1.5% des Spiegelbildes => Enantiomeren-Überschuß (enantiomeric excess) ee [%] = R - S R + S. 100 = 97% Beispiel: Racematspaltung durch die selektive ydrolyse nur eines Enantiomers eines Racemats Racemat PLE ee jedes der beiden Produkte (die jetzt keine Stereoisomere sondern völlig verschiedene Verbindungen darstellen) ist > 98%

13 Warum Trennt man Enantiomere? Ein vielzitiertes Musterbeispiel für die Notwendigkeit, Wirkstoffe in enantiomerenreiner Form herzustellen: N N N N (+)-Thalidomid (Schlafmittel) (-)-Thalidomid verursacht Mißbildungen ("ontergan-katastrophe")

14 Auch können verschiedene Enantiomere völlig unterschiedliche Eigenschaften besitzen, wie folgende Aromastoffe beweisen: (R)-(+)-Limonen rangenaroma (S)-(-)-Limonen Zitronenaroma (S)-(+)-arvon Minze (R)-(-)-arvon Kümmel Die obigen Aromastoffe dokumentieren eines: (+) und (-) kennzeichnen den optischen Drehsinn und sind experimentelle Größen. (R) und (S) sind nur Nomenklaturvorschriften. Es gibt keinen Zusammenhang zwischen (+)/(-) und (R)/(S), es ist nicht vorhersagbar ob z.b. das (R)-Isomer einen (+) oder einen (-)-Drehsinn aufweist.

Die absolute Konfiguration und ihre Zuordnung C H

Die absolute Konfiguration und ihre Zuordnung C H Die absolute Konfiguration und ihre Zuordnung estimmung der Konfiguration nach der R,S-omenklatur von ahn-ingold-prelog (IP-omenklatur) - einer omenklatur-konvention, deren Resultat keie absolute physikalische

Mehr

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit

Stereochemie. mit Vitamin C. Süßstoff Aspartam (QWKlOWÃHLQHÃ3KHQ\ODODQLQTXHOOH. L(+)-Milchsäure. Zuckeraustauschstoff Sorbit Stereochemie mit Vitamin Süßstoff Aspartam (QWKlWÃLQÃ3KQ\DDQLQTX L(+)-Milchsäure Zuckeraustauschstoff Sorbit hemie für Mediziner Isomerie organischer Verbindungen Isomere Konstitutionsisomere Stereoisomere

Mehr

ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt

ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt Stereochemie Stereochemie: ein Zweig der chemischen Wissenschaft, der sich mit der dreidimensionalen Struktur der Moleküle beschäftigt Stereoisomerie: unterschiedliche räumliche Anordnungen der Atome oder

Mehr

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen

Chemie für Biologen. Vorlesung im. WS 2004/05 V2, Mi 10-12, S04 T01 A02. Paul Rademacher Institut für Organische Chemie der Universität Duisburg-Essen hemie für Biologen Vorlesung im WS 2004/05 V2, Mi 0-2, S04 T0 A02 Paul Rademacher Institut für rganische hemie der Universität Duisburg-Essen (Teil 2: 2.0.2005) MILESS: hemie für Biologen 28 Konstitutionsisomere:

Mehr

Chiralität in der Natur und synthetisch

Chiralität in der Natur und synthetisch Chiralität in der Natur und synthetisch Universität Ulm Demonstrationskurs 09/10 Christine Ohmayer Folie 1 Beispiel Carvon Summenformel von Carvon : C 12 H 10 O Eigenschaften: farblose Flüssigkeit Geruch:

Mehr

Organische Chemie für MST 6. Lienkamp/ Prucker/ Rühe

Organische Chemie für MST 6. Lienkamp/ Prucker/ Rühe Organische Chemie für MST 6 Lienkamp/ Prucker/ Rühe Valenzisomere Inhalt 6 Isomerie Konstitutionsisomere Tautomere/ Protonenisomere (= Strukturisomere) Skelett-Isomere Isomerie Isomere = Substanzen mit

Mehr

Moleküle mit mehr als einem Chiralitätselement

Moleküle mit mehr als einem Chiralitätselement Moleküle mit mehr als einem hiralitätselement Natürlich kommt es häufig vor, dass Moleküle mehr als ein hiralitätselement enthalten. ierbei ist eine neue Art der Isomerie zu finden. Im Folgenden sind zunächst

Mehr

Isomerie organischer Verbindungen

Isomerie organischer Verbindungen 15 Isomerie organischer Verbindungen Organische Verbindungen können, bei gleicher Summenformel, sehr unterschiedliche Strukturen besitzen. Moleküle mit gleicher Summenformel aber unterschiedlicher Struktur

Mehr

Spezielle Methoden der pharmazeutischen Chemie 2

Spezielle Methoden der pharmazeutischen Chemie 2 Spezielle thoden der pharmazeutischen Chemie 2 Asymmetrische Synthese (für Diplomanden und Dissertanten im Fach Pharmazeutischen Chemie/Synthese) Kapiteleinteilung: 1. Symmetrie, Asymmetrie, Chiralität

Mehr

Vokabular zur Stereochemie

Vokabular zur Stereochemie Vokabular zur tereochemie Zwei Moleküle mit gleicher ummenformel sind: deckungsgleich = identisch Isomere Konstitutionsisomere tereoisomere Enantiomere Diastereomere Konstitutionsisomere: Moleküle mit

Mehr

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) http://www.analytik.ethz.

Spektroskopie. im IR- und UV/VIS-Bereich. Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) http://www.analytik.ethz. Spektroskopie im IR- und UV/VIS-Bereich Optische Rotationsdispersion (ORD) und Circulardichroismus (CD) Dr. Thomas Schmid HCI D323 schmid@org.chem.ethz.ch http://www.analytik.ethz.ch Enantiomere sind Stereoisomere,

Mehr

NMR-Methoden zur chiralen Erkennung

NMR-Methoden zur chiralen Erkennung Spektroskopie in der rganischen hemie NMR-Methoden zur chiralen Erkennung Mit Ausnahme der D-Spektroskopie (D = irculardichroismus) sind alle spektroskopischen Methoden auch die NMR achiral, d.h. sie können

Mehr

Chiralitätszentrum X X

Chiralitätszentrum X X hiralitätszentrum Die weitaus meisten chiralen Verbindungen ist deswegen chiral, weil sie sog. asymmetrische Kohlenstoffatome enthalten. Dies sind tetraedrisch konfigurierte -Atome mit vier verschiedenen

Mehr

Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie

Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie Optische Aktivität und Spiegelbildisomerie Die optische Aktivität gibt Aufschluß über die chemische Struktur Zusammenfassung Dieses Script ist eine Einführung in die Spiegelbildisomerie von Molekülen.

Mehr

Nachweis und Trennung von Stereoisomeren

Nachweis und Trennung von Stereoisomeren Nachweis und Trennung von Stereoisomeren Analyse von Stereoisomeren Problem: Unbekannte Verbindung Aufklärung der Struktur Diastereomere: Enantiomere: unterschiedliche physikalische und chemische Eigenschaften

Mehr

Skript zur Vorlesung Organische Chemie (Prof. M. Albrecht) an der RWTH Aachen

Skript zur Vorlesung Organische Chemie (Prof. M. Albrecht) an der RWTH Aachen Skript zur Vorlesung rganische hemie (Prof. M. Albrecht) an der WT Aachen Erstellt von: Michael Müller Erstellungsdatum: 23.01.2004 e-mail: michael.mueller@rwth-aachen.de Nomenklatur und Isomerie organischer

Mehr

Arbeitsheft Isomerie Inhalt Jakob 1 Inhaltsverzeichnis: Seite: Vorkenntnisse: 1 Grundlagen. Atombindung, Nichtmetalle, Valenzelektronen, Bindende und

Arbeitsheft Isomerie Inhalt Jakob 1 Inhaltsverzeichnis: Seite: Vorkenntnisse: 1 Grundlagen. Atombindung, Nichtmetalle, Valenzelektronen, Bindende und Arbeitsheft Isomerie Inhalt Jakob 1 Inhaltsverzeichnis: Seite: Vorkenntnisse: 1 Grundlagen Atombindung, Nichtmetalle, Valenzelektronen, Bindende und 1.1 Verkürzte Schreibweisen 2 Freie Elektronenpaare,

Mehr

Konfigurationsisomerie (Stereoisomerie)

Konfigurationsisomerie (Stereoisomerie) Konfigurationsisomerie (Stereoisomerie) Komplexe, die dieselbe chemische Zusammensetzung (gleiche Summenformel) und Ladung, aber einen verschiedenen räumliche Anordnung (Konfiguration) der Atome haben,

Mehr

Organische Chemie 1 SS2011 Tutorium Übungsblatt 12 Seite 1

Organische Chemie 1 SS2011 Tutorium Übungsblatt 12 Seite 1 Organische Chemie 1 SS2011 Tutorium Übungsblatt 12 Seite 1 1) Ordnen Sie die folgenden aromatischen Verbindungen nach steigender Reaktivität in der elektrophilen aromatischen Substitution. Chlorbenzol,

Mehr

Stereochemie. Allgemeines. Einteilung. Darstellung. Analytik. Was ist Chiralität Welche Relevanz hat sie

Stereochemie. Allgemeines. Einteilung. Darstellung. Analytik. Was ist Chiralität Welche Relevanz hat sie Stereochemie Allgemeines Was ist Chiralität Welche elevanz hat sie Einteilung Zentrale Chiralität Axiale Chiralität elicale Chiralität Darstellung Fischer-Projektion CIP-Konvention Analytik Instrumentelle

Mehr

3. Mit der Chiralität verwandte geometrische Moleküleigenschaften

3. Mit der Chiralität verwandte geometrische Moleküleigenschaften . Mit der hiralität verwandte geometrische Moleküleigenschaften In diesem Kapitel werden drei mit dem Konzept der hiralität verwandte Phänomene behandelt. In beiden Fällen handelt es sich um achirale Verbindungen,

Mehr

Kohlenwasserstoffe. Alkane. Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind.

Kohlenwasserstoffe. Alkane. Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind. 2 2 Kohlenwasserstoffe Kohlenwasserstoffe sind brennbare und unpolare Verbindungen, die aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen aufgebaut sind. 4 4 Alkane Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffverbindungen

Mehr

Chemie der Kohlenhydrate

Chemie der Kohlenhydrate Chemie der Kohlenhydrate Grundlegendes Der Begriff Kohlenhydrate: Wurde ursprünglich aus der Formel für Glukose abgeleitet. C 6 H 12 O 6 = C 6 (H 2 O) 6 Bzw. allgemein: C n (H 2 O) m Diese missleitende

Mehr

Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin WS 2013/14

Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin WS 2013/14 Chemie für Studierende der Human- und Zahnmedizin WS 2013/14 Übungsblatt 4: Isomerie, Gibbs-Helmholtz-Gleichung, Katalysator, Addition an Alkene, funktionelle Gruppen, Säure/Base 1) Ordnen Sie die folgenden

Mehr

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe

Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie. 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Auswahlverfahren Medizin Prüfungsgebiet Chemie 6.Termin Organische Chemie Naturstoffe Kursleiter Mag. Wolfgang Mittergradnegger IFS Kurs 2009 Organische Chemie Naturstoffe Fette Kohlenhydrate Proteine

Mehr

10. MODELLE VON MOLEKÜLEN

10. MODELLE VON MOLEKÜLEN 73 10. MODELLE VON MOLEKÜLEN Durch die Kenntnis der dreidimensionalen Gestalt der Moleküle lassen sich ihre biologischen Funktionen und der oft überraschend große Einfluss kleiner Veränderungen der Struktur

Mehr

Decan Homologe Reihe der Alkane, unterschiedlich lange C-Ketten mit C- C (sp 3 /sp 3 ) und C-H (sp 3 /s)-bindungen (σ-bindungen) Beispiele: Butan

Decan Homologe Reihe der Alkane, unterschiedlich lange C-Ketten mit C- C (sp 3 /sp 3 ) und C-H (sp 3 /s)-bindungen (σ-bindungen) Beispiele: Butan 1 30.09.005 0.1 Alkane Eine einfache Stoffgruppe der organischen Chemie sind die Alkane. Dabei handelt es sich um eine spezielle Gruppe der Kohlenwasserstoffe (KW). Alle Alkane gehorchen folgendem Prinzip:

Mehr

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt

Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Chemisches Praktikum für Studierende der Humanmedizin, der Zahnheilkunde und Biologie/Lehramt Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg 1. Nachschreibklausur zum 2. Praktikumsteil (OC) vom 07.07.09

Mehr

OC 3 - Stereochemie. Allgemeine Hintergründe

OC 3 - Stereochemie. Allgemeine Hintergründe OC 3 - Stereochemie Allgemeine Hintergründe Einführung Folie Nr. 2 3-dimensionale Anordnung (relativ/absolut) in der realen Welt sind extrem wichtig Bild rechts: http://de.wikipedia.org/wiki/pfefferminz,

Mehr

Stoffklassen in der Organischen Chemie. Nomenklaturfragen. Isomerie und sterischer Bau

Stoffklassen in der Organischen Chemie. Nomenklaturfragen. Isomerie und sterischer Bau Stoffklassen in der Organischen Chemie Nomenklaturfragen Isomerie und sterischer Bau 1 Stoffklassen in der organischen Chemie Kohlenwasserstoffe Kohlenwasserstoffe mit Substituenten Y (eteroatom oder funktionelle

Mehr

a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren Kreise setzen:

a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren Kreise setzen: 1. Aufgabe Für die Reaktion R-X + u R-u + X findet man folgendes Reaktionsdiagramm: a) Vervollständigen Sie das Freie-Enthalpie-Diagramm der Reaktion, indem Sie den zutreffenden Buchstaben A D in die leeren

Mehr

a) Schlagen Sie eine Synthese für den folgenden Aromaten vor, ausgehend von den gezeigten Edukten!

a) Schlagen Sie eine Synthese für den folgenden Aromaten vor, ausgehend von den gezeigten Edukten! Übung Nr. 9 Mi. 02.05.2012 bzw. Fr. 04.05.2012 1. Aromatensynthese a) Schlagen Sie eine Synthese für den folgenden Aromaten vor, ausgehend von den gezeigten Edukten! b) Was passiert bei der Umsetzung von

Mehr

3. AUFBAU ORGANISCHER VERBINDUNGEN - ISOMERIEN

3. AUFBAU ORGANISCHER VERBINDUNGEN - ISOMERIEN 3 AUFBAU ORGANISER VERBINDUNGEN - ISOMERIEN Die Bindungsverhältnisse und die Geometrien von Kohlenwasserstoffen lassen sich mit ilfe des ybrdisierungskonzepts verstehen und anschaulich darstellen (siehe

Mehr

CCl 3. 1,1,1-Trichlor-2,2-di(4-chlorphenyl)ethan Dichlordiphenyltrichlorethan

CCl 3. 1,1,1-Trichlor-2,2-di(4-chlorphenyl)ethan Dichlordiphenyltrichlorethan V. alogenalkane 2 l 2, l 3, l 4 : wichtige Lösungsmittel l l 1,2-Dichlorethan Insektizid DDT l l 2 1 l 3 1,1,1-Trichlor-2,2-di(4-chlorphenyl)ethan Dichlordiphenyltrichlorethan - Insektizid (P. Müller,

Mehr

Molekülsymmetrie und Kristallographie. Chiralität

Molekülsymmetrie und Kristallographie. Chiralität hiralität Die hiralität ist eines der wichtigsten Grundprinzipien der Natur überhaupt. Sie bezeichnet die Tatsache, dass es Gegenstände gibt, die sich zueinander wie Bild und Spiegelbild verhalten, sich

Mehr

Versuchsprotokoll: Mutarotation von Glucose

Versuchsprotokoll: Mutarotation von Glucose Versuchsprotokoll: Mutarotation von Glucose Zeitaufwand: Aufbau: 10 Minuten Durchführung: 24 Stunden Entsorgung: 5 Minuten Chemikalien: Chemikalie Menge R-Sätze S-Sätze Gefahrensymbol Schuleinsatz Glucose

Mehr

n Pentan 2- Methylbutan 2,2, dimethylpropan ( Wasserstoffatome sind nicht berücksichtigt )

n Pentan 2- Methylbutan 2,2, dimethylpropan ( Wasserstoffatome sind nicht berücksichtigt ) Grundwissen : 10 Klasse G8 Kohlenwasserstoffe Alkane Einfachbindung (σ -Bindung, kovalente Bindung ) : Zwischen Kohlenstoffatomen überlappen halbbesetzte p- Orbitale oder zwischen Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen

Mehr

N H H. Carbanionen Lewis-Basen Olefine (Alkane) Die Stärke der Nucleophilie wird von versch. Faktoren beeinflußt z.b.

N H H. Carbanionen Lewis-Basen Olefine (Alkane) Die Stärke der Nucleophilie wird von versch. Faktoren beeinflußt z.b. Organische hemie Nucleophil = kernliebend Nucleophil = Teilchen oder Gruppe, die Lewis-basische Eigenschaften aufweist (also mind. ein freies Elektronenpaar besitzt), es gibt neutrale Nucleophile sowie

Mehr

13.12.2014. Chemie für Mediziner. Kapitel 9: Aufbau und Struktur organischer Verbindungen. Kapitel 9: Aufbau und Struktur organischer Verbindungen

13.12.2014. Chemie für Mediziner. Kapitel 9: Aufbau und Struktur organischer Verbindungen. Kapitel 9: Aufbau und Struktur organischer Verbindungen . 13.12.2014 Chemie für Mediziner Jun.-Prof. Dr. Michael Giese Raum S07 S04 C25 michael.giese@uni-due.de 9.1 Was ist Organische Chemie? 9.2 Das besondere am Kohlenstoff 9.3 Bindungsverhältnisse in organischen

Mehr

Stereochemie organischer Verbindungen

Stereochemie organischer Verbindungen Stereochemie organischer Verbindungen Stereochemische Prinzipien 1.1 Symmetrie, Symmetrieoperationen, Punktgruppen Der Begriff Stereochemie (griech: stereos = Feststoff) bezieht sich auf die Betrachtung

Mehr

Grundlagen der Chemie für Studierende der Humanmedizin und der Zahnheilkunde Wiederholungsklausur

Grundlagen der Chemie für Studierende der Humanmedizin und der Zahnheilkunde Wiederholungsklausur ame: Vorname: Geburtsort: Geburtsdatum: Matrikelnummer: Studiengruppe: Grundlagen der hemie für Studierende der umanmedizin und der Zahnheilkunde Wiederholungsklausur BITTE DEUTLI SREIBE ilfsmittel: Taschenrechner,

Mehr

H 3 C. alphabetische Reihenfolge! kleinerer Ring wird zum Rest

H 3 C. alphabetische Reihenfolge! kleinerer Ring wird zum Rest ycloalkane Kohlenwasserstoffe, die einfach geundene -Atome in ringförmiger Anordnung enthalten, werden als ycloalkane, cyclische Alkane oder arocyclen ezeichnet. Die Mehrzahl aller organischer Verindungen

Mehr

Studiengang Bsc Biowissenschaften. Modul-begleitende Prüfung. Organische Chemie

Studiengang Bsc Biowissenschaften. Modul-begleitende Prüfung. Organische Chemie Studiengang Bsc Biowissenschaften Modul-begleitende Prüfung Organische Chemie 26.07.2016 Name: Vorname: Matrikelnummer: Geboren am: in: Wiederholer/in dieser Klausur: Ja Nein Dauer der Klausur: 90 Minuten

Mehr

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts

Basiswissen Chemie. Vorkurs des MINTroduce-Projekts Basiswissen Chemie Vorkurs des MINTroduce-Projekts Christoph Wölper christoph.woelper@uni-due.de Sprechzeiten (Raum: S07 S00 C24 oder S07 S00 D27) Was bisher geschah Redox-Reaktion Oxidation Reduktion

Mehr

1 Einleitung 1 2 Ziel der Arbeit 5 3 Allgemeiner theoretischer Teil 11

1 Einleitung 1 2 Ziel der Arbeit 5 3 Allgemeiner theoretischer Teil 11 I 1 Einleitung 1 2 Ziel der Arbeit 5 3 Allgemeiner theoretischer Teil 11 3.1 Optische Aktivität und chiroptische Analyse 11 3.1.1 Optische Aktivität 11 3.1.2 Enantiomere 12 3.1.3 Chirale und achirale Moleküle

Mehr

Konstitutionsisomerie nicht einzige Art der Isomerie, daneben sind auch Stereoisomerie wichtig

Konstitutionsisomerie nicht einzige Art der Isomerie, daneben sind auch Stereoisomerie wichtig 26 sisomerie (Stereoisomerie I) Konstitutionsisomerie nicht einzige Art der Isomerie, daneben sind auch Stereoisomerie wichtig Isomerie II: sisomere: sisomere (bzw. Konformere) sind Isomere, die sich durch

Mehr

Organische Chemie. Einstieg. Chemie-Formeldarstellungen. Formeldarstellungen der Chemie: Bei Ionenverbindungen: Verhältnisformeln. , AlF 3. etc.

Organische Chemie. Einstieg. Chemie-Formeldarstellungen. Formeldarstellungen der Chemie: Bei Ionenverbindungen: Verhältnisformeln. , AlF 3. etc. Organische Chemie Einstieg Chemie-Formeldarstellungen Formeldarstellungen der Chemie: Textuelle Darstellungen: Bei Ionenverbindungen: Verhältnisformeln Bsp: NaCl; CaBr 2, AlF 3 etc. Bei Molekülverbindungen:

Mehr

Alkane. homologe Reihe. homologe Reihe der Alkane Nomenklatur. Isomerie. Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe

Alkane. homologe Reihe. homologe Reihe der Alkane Nomenklatur. Isomerie. Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe Gesättigte, kettenförmige Kohlenwasserstoffe Alkane gesättigt = nur Einfachbindungen kettenförmig = keine inge Kohlenwasserstoff = nur - und -Atome Summenformel der Alkane : n 2n+2 (n N) Alle Alkane erhalten

Mehr

4-Butyl-2,5-dimethylheptan 5-Ethyl-4,8-dimethylundecan

4-Butyl-2,5-dimethylheptan 5-Ethyl-4,8-dimethylundecan Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006 Themenbereich rganische Chemie 1. Warum ist der Kohlenstoff mehr als jedes andere Element dafür prädestiniert, komplexe Molekülverbindungen

Mehr

Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III

Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III Seminar zum Praktikum Anorganische Chemie III III Metallorganische Chemie Dr. J. Wachter IR-Teil3 www.chemie.uni-regensburg.de/anorganische_chemie/scheer/lehre.html www.chemie.uniregensburg.de/anorganische_chemie/wachter/lehre.html

Mehr

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut

Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut Polarimetrie - Deutschlands nationales Metrologieinstitut - 1 - Anwendungen der Polarimetrie In vielen Bereichen wird Polarimetrie eingesetzt, um optisch aktive Substanzen nachzuweisen und deren Konzentration

Mehr

Seminar zum Organisch-Chemischen Praktikum für Biologen Sommersemester 2016

Seminar zum Organisch-Chemischen Praktikum für Biologen Sommersemester 2016 Seminar zum rganisch-chemischen Praktikum für Biologen Sommersemester 2016 Nachtrag Aromatische Substitution Sicherheitsbelehrung: Regeln für das Arbeiten im Labor Prof. r. Rasmus Linser September 2016

Mehr

New approaches in asymmetric rhodium-catalyzed hydrogenations with monodentate phosphoramidites Hoen, Robert

New approaches in asymmetric rhodium-catalyzed hydrogenations with monodentate phosphoramidites Hoen, Robert ew approaches in asymmetric rhodium-catalyzed hydrogenations with monodentate phosphoramidites Hoen, Robert IMPRTAT TE: You are advised to consult the publisher's version (publisher's PDF) if you wish

Mehr

c: Geschwindigkeit im Medium Die optische Aktivität einer Substanz führt zu einer unterschiedlichen Brechung von rechts ) und links ( R

c: Geschwindigkeit im Medium Die optische Aktivität einer Substanz führt zu einer unterschiedlichen Brechung von rechts ) und links ( R 4 Chiroptische Eigenschaften chiraler Verbindungen 4.1 Allgemeines Wenn ein ichtstrahl in ein anderes Medium eintritt, ändert sich seine Ausbreitungsgeschwindigkeit. Man spricht von ichtbrechung. Der Brechungsindex

Mehr

Vorlesung 5. Alkane. Experimentalchemie, Prof. H. Mayr 20 Achtung Lückentext. Nur als Begleittext zur Vorlesung geeignet. Anzahl C-Atome im n-alkan

Vorlesung 5. Alkane. Experimentalchemie, Prof. H. Mayr 20 Achtung Lückentext. Nur als Begleittext zur Vorlesung geeignet. Anzahl C-Atome im n-alkan Vorlesung 5. Alkane Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, die nur Einfachbindungen enthalten, nennt man gesättigte Kohlenwasserstoffe. Sie sind ein auptbestandteil von Erdgas und Erdöl. Liegen

Mehr

Lösungen zum Übungsblatt zur Schulaufgabe. 0. Aufgaben aus dem Buch, S. 34

Lösungen zum Übungsblatt zur Schulaufgabe. 0. Aufgaben aus dem Buch, S. 34 Lösungen zum Übungsblatt zur Schulaufgabe 0. Aufgaben aus dem Buch, S. 34 A1 a) c) Br 5-Brom-2-methyl-hexa-2,3-dien 5-Brom-2-methyl-2,3-hexadien b) 3-Ethyl-3,4-dimethyldecan 3-Methylhexan A2 Butanmoleküle

Mehr

Lösungen zu Übung 22

Lösungen zu Übung 22 rganische hemie I Lösungen zu Übung 22 1. Schreiben Sie die Konstitutionsformeln für die 4 Isomere der Summenformel 4 9 auf. Zur Summenformel 4 10 existieren zwei verschiedene Konstitutionsisomere (n-butan

Mehr

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./

Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./ Übung zum chemischen Praktikum für Studierende mit Chemie als Nebenfach Übung Nr. 4, 09./10.05.11 Nucleophile Substitution 1. Beschreiben Sie den Reaktionsmechanismus von a) S N 1 X = beliebige Abgangsgruppe

Mehr

Chromatographische Racemattrennung neuer topologisch chiraler Isomere und Cycloenantiomere

Chromatographische Racemattrennung neuer topologisch chiraler Isomere und Cycloenantiomere Chromatographische Racemattrennung neuer topologisch chiraler Isomere und Cycloenantiomere Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades (Dr. rer. nat.) der Mathematisch-aturwissenschaftlichen Fakultät der

Mehr

Ausflüge zu regio- und stereoselektiven Reaktionen an Naturstoffen

Ausflüge zu regio- und stereoselektiven Reaktionen an Naturstoffen Ausflüge zu regio- und stereoselektiven Reaktionen an Naturstoffen 26.03.2013 René Csuk Einleitung Naturstoffe: hohe molekulare Komplexizität mehrere/viele stereogene Zentren Zentren ähnlicher Reaktivität

Mehr

Kurzklausur zum OC-Praktikum für Studierende der Biologie, 3. Sem. M U S T E R L Ö S U N G

Kurzklausur zum OC-Praktikum für Studierende der Biologie, 3. Sem. M U S T E R L Ö S U N G Universität Regensburg Institut für rganische hemie Prof. Dr. A. Geyer Kurzklausur zum -Praktikum für Studierende der Biologie, 3. Sem. am Samstag, dem 15. Dezember 001, 9 11 Uhr in den örsä1en 43/44 ame:...

Mehr

4 Chemische Gleichungen...3. 4.1.1 Anzahl der Atome...3. 4.1.2 Ladung...3. 4.1.3 Masse...4. 4.2 Redox-Formalismus...4. 4.3 Oxidationsstufe...

4 Chemische Gleichungen...3. 4.1.1 Anzahl der Atome...3. 4.1.2 Ladung...3. 4.1.3 Masse...4. 4.2 Redox-Formalismus...4. 4.3 Oxidationsstufe... 4 Chemische Gleichungen...3 4.1 Erhaltung von Masse, Teilchen, Teilchenart, Ladung...3 4.1.1 Anzahl der Atome...3 4.1.2 Ladung...3 4.1.3 Masse...4 4.2 Redox-Formalismus...4 4.3 Oxidationsstufe...5 4.4

Mehr

Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert Olaf, Prof. Weis Robert)

Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert Olaf, Prof. Weis Robert) Prüfungsfragenkatalog für Apparative Methoden der Strukturaufklärung (Prof. Kunert laf, Prof. Weis Robert) Stand: Juni 2015 Termin: 30.06.2015 Gruppe A 2. Teilprüfung 1,5 STunden Zeit, ca. 75 erreichbare

Mehr

Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum. Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie

Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum. Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie Theoretische Grundlagen Physikalisches Praktikum Versuch 12: Fotometrie und Polarimetrie Licht als elektromagnetische Welle sichtbares Licht ist eine elektromagnetische Welle andere elektromagnetische

Mehr

3. Organische Reaktionen - Einordung nach Mechanismen. Alkene : Kohlenwasserstoffe mit Doppelbindungen.

3. Organische Reaktionen - Einordung nach Mechanismen. Alkene : Kohlenwasserstoffe mit Doppelbindungen. Tuesday, January 30, 2001 Allgemeine Chemie B II Page: 1 Inhalt Index 3. Organische Reaktionen - Einordung nach Mechanismen. Alkene : Kohlenwasserstoffe mit Doppelbindungen. 3.1 Die Nomenklatur der Alkene

Mehr

Chiralität und langreichweitige chirale Erkennung

Chiralität und langreichweitige chirale Erkennung Hauptseminar Physik SS 08 Chiralität und langreichweitige chirale Erkennung von Simon Gordon 10.07.2008 [1] MPG [2] ÖZBP Inhalt Einleitung Grundlagen Cysteinmoleküle auf einer Goldoberfläche Zusammenfassung

Mehr

STEREOCHEMIE. Eine kurze Einführung für die AHS (Unterricht, WPG, Olympiade)

STEREOCHEMIE. Eine kurze Einführung für die AHS (Unterricht, WPG, Olympiade) STERECEMIE Eine kurze Einführung für die AS (Unterricht, WPG, lympiade) Manfred Kerschbaumer, 2006 Inhaltsverzeichnis A. Einleitung B. Die Struktur von Teilchen 1. Arten von Teilchen 2. Konstitution -

Mehr

1. Klausur zur Vorlesung. Einführung in die organische Chemie WS 03/04 11.12.2003

1. Klausur zur Vorlesung. Einführung in die organische Chemie WS 03/04 11.12.2003 1. Klausur zur Vorlesung Einführung in die organische Chemie WS 03/04 11.12.2003 Vorname (bitte deutlich schreiben): Nachname (bitte deutlich schreiben): Matrikelnummer: Studiengang: o Chemie (Diplom)

Mehr

Wiederholungs-Klausur zur Vorlesung OC1 "Organischen Chemie 1" SS 2013 am

Wiederholungs-Klausur zur Vorlesung OC1 Organischen Chemie 1 SS 2013 am Wiederholungs-Klausur zur Vorlesung OC1 "Organischen Chemie 1" SS 2013 am 11.10.2013 A Name...MUSTERLÖSUNG... Vorname... Matrikel-Nr... Studiengang... Viel Erfolg! Bitte schreiben Sie Ihren Namen in BLOCKSCHRIFT

Mehr

Klausur Grundvorlesung Testat vom Seite 1 von 1 Punkte

Klausur Grundvorlesung Testat vom Seite 1 von 1 Punkte Klausur Grundvorlesung Testat vom 16.6.2004 Seite 1 von 1 Punkte Matrikelnummer: Name: Vorname: Bitte eintragen Fachsemester: Fachrichtung: Bitte ankreuzen: Chemie Biologie Biotechnologie Pharmazie Bitte

Mehr

2. Bestimmen Sie die Geschwindigkeitskonstante k der Rohrzuckerinversion in s -1.

2. Bestimmen Sie die Geschwindigkeitskonstante k der Rohrzuckerinversion in s -1. Versuchsanleitungen zum Praktikum Physikalische Chemie für Anfänger 1 A 33 Spezifische Drehung von gelöstem Rohrzucker - Rohrzuckerinversion Aufgabe: 1. Bestimmen Sie den Drehwinkel α für Rohrzucker für

Mehr

Kapitel 3 Alkene Struktur, Nomenklatur, Reaktivität Thermodynamik und Kinetik

Kapitel 3 Alkene Struktur, Nomenklatur, Reaktivität Thermodynamik und Kinetik Kapitel 3 Alkene Struktur, Nomenklatur, Reaktivität Thermodynamik und Kinetik 34 Geben Sie die systematischen Namen jeder der folgenden Verbindungen an: Welche der Verbindungen aus Übung besitzen E- und

Mehr

Praktikum Chemie für Biologen SS Kurse SS

Praktikum Chemie für Biologen SS Kurse SS 1 Praktikum Chemie für Biologen SS 2001 - Kurse SS Klausur in Organischer Chemie (KlOC) Sa 28.07.2001 Name:... Vorname:... Wenn Nachschreiber aus einem der Vorkurse, bitte eintragen: Matrikel-Nr. Semester

Mehr

2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 - Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr.

2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin Teil 1 - Blatt Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr. 2. Wiederholungsklausur Chemie für Studierende der umanmedizin Teil 1 - Blatt 1 07. 10. 2004 Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b. Tafelwerk, Taschenrechner

Mehr

Physikalisches Praktikum O 1 Polarisation und optische Aktivität

Physikalisches Praktikum O 1 Polarisation und optische Aktivität Versuchsziel Physikalisches Praktikum O 1 Polarisation und optische Aktivität Es soll das Malussche Gesetz überprüft und Wellenlängenabhängigkeit des spezifischen Drehvermögens einer Zuckerlösung untersucht

Mehr

Polarisationsapparat

Polarisationsapparat 1 Polarisationsapparat Licht ist eine transversale elektromagnetische Welle, d.h. es verändert die Länge der Vektoren des elektrischen und magnetischen Feldes. Das elektrische und magnetische Feld ist

Mehr

Der Natur auf der Spur Möglichkeiten und Grenzen der Organokatalyse Lutz Ackermann

Der Natur auf der Spur Möglichkeiten und Grenzen der Organokatalyse Lutz Ackermann 3 rganokatalyse Der atur auf der Spur Möglichkeiten und Grenzen der rganokatalyse Lutz Ackermann Asymmetrische Katalyse 3.1 Einleitung B A Y A B Y A B A Y B Beispiel: thylphenidat (Ritalin ) 3 C 2 C (R,R):

Mehr

Bindungen: Kräfte, die Atome zusammenhalten, Bindungsenergie,

Bindungen: Kräfte, die Atome zusammenhalten, Bindungsenergie, Wiederholung der letzten Vorlesungsstunde: Thema: Chemische h Bindungen Bindungen: Kräfte, die Atome zusammenhalten, Bindungsenergie, unterschiedliche Arten chemischer Bindungen, Atombindung, kovalente

Mehr

Übungssblatt 3: Alkene und weitere cyclische Kohlenwasserstoffe

Übungssblatt 3: Alkene und weitere cyclische Kohlenwasserstoffe 1 Übungssblatt 3: Alkene und weitere cyclische Kohlenwasserstoffe Warm Up 1) Erweitern Sie die Ihnen bekannten Regeln der Nomenklatur für Alkene und benennen danach folgende Verbindungen. Die Regel zur

Mehr

Inhaltsverzeichnis. 3 Gesättigte Kohlenwasserstoffe (Alkane) 3.1 Offenkettige Alkane 3.2 Cyclische Alkane

Inhaltsverzeichnis. 3 Gesättigte Kohlenwasserstoffe (Alkane) 3.1 Offenkettige Alkane 3.2 Cyclische Alkane Inhaltsverzeichnis 1 Chemische Bindung in organischen Verbindungen 1.1 Einleitung 1.2 Grundlagen der chemischen Bindung 1.3 Die Atombindung (kovalente oder homöopolare Bindung) 1.4 Bindungslängen und Bindungsenergien

Mehr

Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006

Übungsaufgaben zur Vorlesung Chemie für Biologen, WS 2005/2006 Übungsaufgaben zur Vorlesung hemie für Biologen, WS 2005/2006 Themenbereiche Atombau, chemische Bindung, Stöchiometrie, Aggregatzustände 1. Ergänzen Sie folgende Tabelle: Symbol Z M Protonen eutronen Elektronen

Mehr

Alkane = aliphatische Kohlenwasserstoffe, Paraffine Organische Verbindungen ohne funktionelle Gruppen

Alkane = aliphatische Kohlenwasserstoffe, Paraffine Organische Verbindungen ohne funktionelle Gruppen 2. Alkane Alkane = aliphatische Kohlenwasserstoffe, Paraffine Organische Verbindungen ohne funktionelle Gruppen 2.1 unverzweigte Alkane Formel: C n 2n+2 = -(C 2 ) n - homologe Reihe n Name Formel Schmp.

Mehr

2. Organische Verbindungen - Einordnung nach funktionellen Gruppen. Alkane : Moleküle ohne funktionelle Gruppen

2. Organische Verbindungen - Einordnung nach funktionellen Gruppen. Alkane : Moleküle ohne funktionelle Gruppen Tuesday, January 30, 2001 Allgemeine Chemie B II Page: 1 2. Organische Verbindungen - Einordnung nach funktionellen Gruppen. Alkane : Moleküle ohne funktionelle Gruppen 2.1 Funktionelle Gruppen Es gibt

Mehr

Grundwissen Chemie Jahrgangsstufe 10, naturwissenschaftlicher Zweig. Methan Ethan Propan Butan Pentan Hexan Heptan Octan Nonan Decan

Grundwissen Chemie Jahrgangsstufe 10, naturwissenschaftlicher Zweig. Methan Ethan Propan Butan Pentan Hexan Heptan Octan Nonan Decan Grundwissen hemie Jahrgangsstufe 10, homologe Reihe der Alkane Summenformel 4 2 6 3 8 4 10 5 12 6 14 7 16 8 18 9 20 10 22 Allgemeine Summenformel: n 2n+2 Name Methan Ethan Propan Butan Pentan exan eptan

Mehr

a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters.

a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters. 1. Aufgabe a) Zeichnen Sie den Mechanismus für die säure-katalysierte Esterhydrolyse des unten gezeigten Carbonsäureesters. 2 -shift - 2 P wenn nur die Produkte richtig sind: + b) Ein wichtiger Essigsäureester

Mehr

12 Naturstoffe. 1 Elemente Chemie Oberstufe NRW Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Lösungen zu den Durchblick-Seiten

12 Naturstoffe. 1 Elemente Chemie Oberstufe NRW Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Lösungen zu den Durchblick-Seiten Lösungen zu den Durchblick-Seiten 12.27 Durchblick Zusammenfassung und Übung Zu den Aufgaben A1 a) Fette dienen im Körper als Speicherstoff ( Brennstoff ), Wärmeisolator, Stoßdämpfer, Baustoff und Stoffwechselbaustein.

Mehr

Organisch-Chemisches Institut Fakultät für Chemie und Geowissenschaften Universität Heidelberg 4. September 2015

Organisch-Chemisches Institut Fakultät für Chemie und Geowissenschaften Universität Heidelberg 4. September 2015 Organisch-Chemisches Institut Fakultät für Chemie und Geowissenschaften Universität Heidelberg 4. September 2015 Musterlösung Zwischennachklausur II zur Experimentalvorlesung Organische Chemie von Prof.

Mehr

ChO/OCI/ /A. Griesbeck. Chiralität optische Aktivität Stereoisomerie Enantiomere & Diastereomere Symmetrie Symmetrieelemente

ChO/OCI/ /A. Griesbeck. Chiralität optische Aktivität Stereoisomerie Enantiomere & Diastereomere Symmetrie Symmetrieelemente Ch/CI/25.5.07/A. Griesbeck Chiralität optische Aktivität Stereoisomerie Enantiomere & Diastereomere Symmetrie Symmetrieelemente Chiralität ptische Aktivität 3- und 2-dimensionale Chiralität echte Hand

Mehr

Enantiomerenanalytik und CE

Enantiomerenanalytik und CE Quelle: www. quarks. de!geschichte!nomenklatur!eigenschaften von chiralen Arzneistoffen! enantiomeric excess!beispiele von chiralen Arzneistoffen!Anforderung an die Enantiomerenanalytik!Trennung durch

Mehr

Die kleinsten Zuckermoleküle. Zucker zeigen gemeinsame funktionelle Gruppen

Die kleinsten Zuckermoleküle. Zucker zeigen gemeinsame funktionelle Gruppen Ein Kapitel Zuckerchemie Die Strukturen der Zucker Das Geheimnis aller Zucker ist: Stoffe mit mindestens 2 Hydroxygruppen (-OH) schmecken süß. Glykol (=Ethandiol) oder Glycerin (=Propantriol) schmecken

Mehr

Rohrzuckerinversion. Reaktionsgeschwindigkeitskonstante und Aktivierungsengergie -Kinetik-

Rohrzuckerinversion. Reaktionsgeschwindigkeitskonstante und Aktivierungsengergie -Kinetik- - 1 - V 6 Rohrzuckerinversion Reaktionsgeschwindigkeitskonstante und Aktivierungsengergie -Kinetik- - 2 - VERSUC 6 Untersuchung der Reaktionskinetik der Saccharose-Inversion durch Polarimetrie 1)Aufgabenstellung:

Mehr

Reaktionstypen der Aliphate

Reaktionstypen der Aliphate Einleitung Klasse 8 Reine Kohlenstoffketten, wie Alkane, Alkene und Alkine werden als Aliphate bezeichnet. Bei jeder chemischen Reaktion werden bestehende Verbindungen gebrochen und neue Bindungen erstellt.

Mehr

3. Wieviel bindig sind folgende Elemente in kovalenten Bindungen? Einige Elemente können auch verschiedene Bindigkeiten zeigen

3. Wieviel bindig sind folgende Elemente in kovalenten Bindungen? Einige Elemente können auch verschiedene Bindigkeiten zeigen Übungen zur VL Chemie für Biologen und umanbiologen 26. 11.2010 1. ennen Sie mindestens 2 Arten der chemischen Bindungen und geben Sie je 2 Beispielverbindungen dafür an (Strukturformel). 1) Ionische Bindung:

Mehr

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe

Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe Grundwissen Chemie 9. Jahrgangsstufe 1. Stoffe und Reaktionen Gemisch: Stoff, der aus mindestens zwei Reinstoffen besteht. Homogen: einzelne Bestandteile nicht erkennbar Gasgemisch z.b. Legierung Reinstoff

Mehr

Modul: BS Chemie II Organische Chemie Nachklausur zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum für. Studierende der Biologie

Modul: BS Chemie II Organische Chemie Nachklausur zum Organisch-Chemischen Grundpraktikum für. Studierende der Biologie Chemisches Praktikum für Studierende der Biologie (Diplom und Bachelor) Universität zu Köln Institut für rganische Chemie Prof. Dr. A. G. Griesbeck Greinstr. 4 50939 Köln Modul: BS Chemie II rganische

Mehr

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine

Homologe Reihe. Alkane. Alkene. Alkine GW Chemie 8.-10. NTG GA omologe eihe eihung von Stoffen, deren Moleküle sich durch eine sich wiederholende Einheit unterscheiden. Bsp.: Methan Ethan Propan Butan usw. unterscheiden sich durch je eine C

Mehr

Kohlenstoffverbindungen

Kohlenstoffverbindungen Kohlenstoffverbindungen Zusammenfassung Im 19. Jahrhundert begann man die Zusammensetzung von Naturstoffen zu untersuchen. Dieser Zweig der hemie wird Organische hemie genannt. Ursprünglich glaubte man,

Mehr

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell

Grundlagen der Chemie Lösungen Prof. Annie Powell Lösungen Prof. Annie Powell KIT Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft www.kit.edu Inhalte Konzentrationsmaße Wasser als Lösungsmittel Solvatation,

Mehr

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 2. Klausur

Abschlussklausur Chemie für Studierende der Humanmedizin 2. Klausur Abschlussklausur hemie für Studierende der umanmedizin 2. Klausur 2006 17. 06. 2006 Name: Vorname: SG: Matrikel-Nr.: Bitte beachten Sie: Außer Ihrem Schreibgerät sind keine weiteren ilfsmittel, wie z.b.

Mehr

Einführung in die Photochemie

Einführung in die Photochemie Einführung in die Photochemie Praktikum und Lernaufgaben von Roger Deuber Inhalt: Die Schüler/innen führen im Praktikum die thermische und photochemische Umlagerung von Azobenzen durch und erfahren dabei,

Mehr