Smartlearn Lösungsschlüssel als Zusammenfassung. Lehrbeginn - Personenrecht

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1 Smartlearn 2015 Lösungsschlüssel als Zusammenfassung A A1 A2 Lehrbeginn - Personenrecht b, d a, b A3 a) 16 b) 18 c) 18 A4 A5 A6 A7 A8 A9 a, c, d, f Natürliche Personen: a, c, e Juristische Personen: b, d, f a) Diesen Rechtsgrundsatz findet man in der Bundesverfassung (BV) b) Erklärung: Egal welcher Herkunft, welchen Geschlechts, Alter, Reichtum..: Alle Personen werden vor dem Gesetz/Gericht/bei einer Verurteilung gleich behandelt. (zumindest in der Theorie ) c, e a Richtig: d, e Falsch: a, b, c A10 a) Gesetzesartikel: ZGB 323 b) Beurteilung: Die Gesetzgebung ist in diesem Bereich etwas schwammig : Die Eltern können einen Anteil für Kost und Logis verlangen. Die Höhe des Beitrags muss aber ausdiskutiert werden. Fr erachte ich als oberstes Limit. (Faustregel: 25% des ausbezahlten Lohnes) A11 b A12 c A13 A14 A15 A16 Richtig: b, e Falsch: a, c, d, f a) Veränderung Produktivität Mit dem Einsatz von Maschinen hat sich die Produktivität vervielfacht. Tiere als Zugpferde wurden überflüssig. b) Vorteil Arbeitnehmer: Beschwerliche Arbeiten werden von Maschinen erledigt. Nachteil Arbeitnehmer: Der eigene Job wird durch den Einsatz von Maschinen wegrationalisiert. Vorteil Arbeitgeber: Durch den Einsatz von Maschinen sinken die Lohnkosten. Nachteil Arbeitgeber: Die Bedienung und der Unterhalt von Maschinen erfordert gut ausgebildete (teure) Arbeitskräfte. Die Kündigung ist rechtlich tatsächlich gültig, da der Unfall in der Probezeit stattfand. Das Ende des Arbeitsverhältnissen verschiebt sich um 10 Tage Neu: 10. Juli Oft wird gleich auf Ende des nächsten Monats aufgerundet 31. Juli

2 B B1 B2 B3 B4 B5 B6 B7 B8 B9 Geld und Konsum d Lückentext, Reihenfolge der Wörter: e, f, c, a Richtig: a, c Falsch: b, d Neu gilt für alle Kontoarten die Freigrenze von CHF %, b Lückentext, Reihenfolge der Wörter: c, a, a, b Falsch: a e Bei finanziellen Engpässen ist es besser, ein Darlehen z.b. bei den Eltern oder beim Arbeitgeber einen Lohnvorschuss auszuhandeln. Nie Luxus oder Schulden über Kredite (re-) finanzieren! Die Schweiz muss viele teure Rohstoffe - Viel Geld wandert ins Ausland ab. importieren. Die meisten Rohstoffe kommen via Rhein in Basel in die Schweiz. Die Schweiz ist landschaftlich sehr schön. + Die Schweiz hat ein hohes Bildungsniveau. Nur etwa ⅓ der Schweiz besteht aus ebenem Land. Extrem viele Berge führen zu grossen Höhenunterschieden. In der gebirgigen Schweiz füllt der häufige Regen viele Seen und Flüsse. Die Arbeitseinstellung der Schweizer ist hervorragend. Mehr als ein Viertel des Bodens ist unproduktiv. Arbeitnehmer: a, b, d Arbeitgeber: c, e, f Der Wasserweg ist der günstigste Transportweg. Dies bringt Einnahmen aus dem Tourismus. Dies ermöglicht hochqualifizierte Arbeit. Das führt zu schwierigen Verhältnisse für eine rentable Landwirtschaft. Dank dem können wir viel saubere Energie herstellen. So produzieren wir qualitativ hochwertige Produkte. Dies verteuert die übrigen knapp drei Viertel des Bodens: Bodenknappheit a) PFK b) PFW c) PFW d) PFB e) PFA f) PFA g) PFK h) PFW i) PFB j) PFA B10 Begünstigt Schulden: (a), c, f, g, h, k Vermeidet Schulden: a, b, d, e, i, j, l Zu a) mit den Flat-Rate-Abos, in welchen alle Gebühren eingeschlossen sind, lassen sich die monatlichen Ausgaben gut budgetieren. B11 Reihenfolge der Zwischentitel: B12 Richtig: b Falsch: a, c, d, e, f, g

3 B13 B14 B15 B16 B17 B18 B19 a) Kreditkarte 1 VISA Kreditkarte 2 American Express (Kreditkarte 3 Diners Club) b) Unterschied Supercard dient der Kundenbindung (Punkte sammeln und Angaben über das Kaufverhalten zu erhalten) Kreditkarte ist ein Kredit der herausgebenden Bank oder Kreditkarteninstitut an den Kreditkarten-Kunden. c) Grund Kundenbindung, Personen durch Kreditkarte zu mehr Ausgaben animieren, Daten sammeln d) Einsatzgebiet 1 Einsatz der KK bei fehlendem Bargeld, Zahlung in Geschäften Einsatzgebiet 2 Interneteinkäufe Einsatzgebiet 3 Reisebuchungen Einsatzgebiet 4 Mieten von Fahrzeugen e) Vorteil Bei Bargeld hat man eher die Kontrolle über die Ausgaben. Geld geht durch die Finger. Nachteil Bei Bargeld besteht die Gefahr durch Diebstahl/Verlust. (Kreditkarte: Haftung in der Regel maximal CHF 100. sofern Diebstahl sofort gemeldet.) Der einfache Wirtschaftskreislauf: Haushalte Unternehmen produzieren konsumieren Kapital Arbeit Boden Güter Dienstleistung Güterströme Ressourcen Produktionsfaktoren Arbeit Kapital Kredites Boden Pachtzinsen Geldströme Leistung Gegenleistung a) Unternehmen, b) Staat, c) Haushalte, d) Unternehmen, e) Haushalte, f) Ausland, g) Staat, h) Banken, i) Ausland, j) Haushalte, k) Staat, l) Unternehmen Haushalte - Staat Richtig: c, e Falsch: a, b, d, f a) Folge 1 Sinkende Umsätze, Geld wird im Ausland ausgegeben Folge 2 Weniger Arbeitnehmer werden gebraucht Entlassungen b) Folge 1 Zunahme des motorisierten Verkehrs Abgase, Lärm Folge 2 Staus an den Grenzen Abgase c) Einkauf hat sich nicht gelohnt Argument 1 Die Einsparung ist mit CHF 30. zu gering für die gefahrenen Autokilometer. Argument 2 Hoher Zeitbedarf für Hin- und Rückfahrt Es sind auch andere Lösungen möglich Fehler 1: Kein vollständiger Briefkopf, Kontaktadresse unvollständig, keine Telefonnummer Fehler 2: Ort & Datum fehlt Fehler 3: Genau Beschreibung des Leasingobjekts fehlt: Fiat Punto 1.4, Modell Sport Fehler 4: Betreffzeile fehlt: Offerte Fiat Punto Weitere mögliche Fehler: inkl./exkl. MWSt.? MWSt.-Nr.? Empfängeradresse rechts-, statt linksbündig etc. a) Teilw. erfüllt: Bruttopreis/Barpreis ersichtlich, keine Detailbeschreibung des Opel Corsa b) Teilw. erfüllt: Anzahl: 48 Monate, Höhe der Leasingrate fehlt! Fälligkeit: Angabe fehlt c) Erfüllt: Kaution: CHF d) Nicht erfüllt: Versicherung: fehlt, Versicherungskosten: fehlt e) Nicht erfüllt: Keine AGBs dabei, keine Hinweise auf Widerrufsrecht-/Frist f) Teilw. erfüllt: Restwerttabelle für vorzeitigen Ausstieg fehlt, Restwert nach Ablauf des Leasing g) Nicht erfüllt: Keine weiteren Vertragsbestandteile vorhanden.

4 B20 Restwert: Der Restwert ist mit CHF sehr hoch angesetzt. Dieses Geld muss neben den ordentlich Leasingzins ebenfalls monatlich auf die Seite gelegt werden. Kilometerleistung: Ruedy wird nach Ablauf der Vertragsdauer rund km Mehrkilometer zu zahlen haben. Das ergibt Zusatzkosten von CHF 4800.! Bruttopreis inkl. Zusatzkosten: Bruttopreis + Restwert + Zinsen + Mehrkilometer ergeben einen Preis von gegen CHF ! Das übersteigt das Budget eines Lehrlings. B21 Vorteil: Kein oder nur wenig Eigenkapital nötig Möglichkeit, immer das neuste Modell zu fahren man muss sich nicht um den Wiederverkauf kümmern Nachteil: Man zahlt Gebrauchsmiete, kein gehört-mir-gefühl Will man Auto behalten, zahlt man Restwertsumme Zinsen bis 15% möglich (Wucher) Lebenssituation und Einkommen kann während Leasingdauer ändern man kann sich das Leasing nicht mehr leisten Vorzeitiger Vertragsausstieg teuer Unterhalt bei Vertragsgarage teuer Leasing hat Vollkaskoversicherung zur Folge teuer Leasing kann nicht als Schulden von den Steuern abgezogen werden B22 1) Ungültig, KKG 14, Höchstzinssatz beträgt 15% 2) Ungültig, KKG 16, Widerrufsfrist beträgt 7 Tage 3) Ungültig, KKG 17l, es besteht Anspruch auf Erlass der Zinsen bei früherer Rückzahlung. B23 Begründung: Fabian hat alles richtig gemacht. Nicht bestellte Ware kann man behalten ausgenommen es handelt sich um einen offensichtlichen Irrtum. OR-Artikel: 6a, I und II B24 Rechtslage: Kaufverträge an einer Messe sind verbindlich und können nicht rückgängig gemacht werden. Im besten Fall können Sie auf Kulanz (Entgegenkommen) des Verkäufers hoffen. OR-Artikel: 40c, Absatz b B25 Schriftlicher Vertrag vorgeschrieben: a, d Vertragsform frei: b, c B26 Rechtslage: Preisangaben im Schaufenster oder an Regalen sind verbindlich ausgenommen es handelt sich um einen offensichtlichen Irrtum (z.b. Rolexuhr für CHF 100. statt CHF ) CHF 365. für ein S4 ist zwar sehr günstig, könnte aber als Aktionspreis durchgehen. B27 Sie könnten auf dem Preis beharren. Richtig: b, c, e, g Falsch: a, d, f, h B28 Üblich: a, b, c, d, Nicht üblich: e, f

5 C C1 C2 C3 C4 C5 C6 C7 C8 C9 C10 C11 Zusammenleben Richtig: b, f Falsch: a, c, d, e Richtig: c Falsch: a, b, d a) 3 Tage, b) 2 Wochen, c) 3 Monate Haftbar: a, b, e Nicht haftbar: c, d, f Kleiner Unterhalt bis ca. CHF 150. zahlt Mieter, Beträge darüber der Vermieter. Richtig: c, d Falsch: a, b Vorteil 1 (Miet-) Kosten können aufgeteilt werden Vorteil 2 Hilft gegen Vereinsamung Vorteil 3 Gemeinsame Parties, Kochabende Nachteil 1 Ausüben der Ämtli klappt nicht immer Nachteil 2 Weniger Privatsphäre Nachteil 3 Möglicherweise Streitereien wegen Nebenkosten wie Telefon, Heizung etc. Es sind auch andere Lösungen möglich Begründung aus Sicht des Vermieters Solidarhaftung bei Mietzins, Nebenkosten, Schäden etc. Begründung aus Sicht des Konkubinatspaares dito, falls die Beziehung aufgelöst wird, steht der eine Partner nicht vertragslos da. a) Falsch, Mietvertrag kann mündlich abgeschlossen werden, OR sieht keine besondere Form vor, ev. Art. 1 Absatz 1 b) Richtig, 257e c) Richtig, 259a ff d) Falsch, der Mieter braucht immer die Zustimmung des Vermieters, 262 e) Richtig, 266l a) Richtig b) Falsch, z.b. einzelne Regionen im Bündnerland haben sehr hohe Mietpreise c) Falsch, aus der Grafik lässt sich eine solche Aussage nicht eindeutig ableiten. d) Richtig Begründung 1 Die Mietzinserhöhung muss auf dem vom Kanton genehmigten Formular mitgeteilt werden. OR-Artikel 269b Begründung 2 Instandhaltungskosten oder Kosten für den gleichwertigen Ersatz einer Sonnenstore dürfen nicht mit einer Mietzinserhöhung den Mietern übertragen werden. OR-Artikel 256, 257 oder 259 (ein Artikel reicht) a) Energieträger Heizöl Grund Ölkrise, Heizöl wurde teurer b) Wärmepumpe c) Wärmepumpe d) Energieträger 1 Holz Energieträger 2 Wärmepumpe e) Holz wird in den nächsten Jahren eher an Bedeutung gewinnen: Nachwachsender

6 C12 C13 C14 C15 C16 C17 C18 C19 Rohstoff, CO2-neutral, einheimisch etc. Stellungnahme Lösung individuell, Begründung ist entscheidend Mögliche Lösung: Auf der Erde hätte es noch genug Platz. Probleme sind aber die durch Kriege bedingt grossen Migrationsströme, klimatische Probleme (Wüsten Afrikas), Wasserknappheit Nahrungsmittel wären vorhanden, das Problem ist aber die Verteilung Folge 1 China wird in Zukunft überaltern, zu wenige junge Menschen werden viele alte Menschen finanzieren müssen. Folge 2 In Einzelkind-Familien werden soziale Kompetenzen weniger geübt als in Zwei- oder Mehrkind-Familien. Wir-Gefühl geht verloren, Einzelkämpfer werden mögl. heranwachsen. Grund 1 Beide Partner wollen arbeitstätig sein, Karriere machen. Familie folgt erst an zweiter Stelle. Grund 2 In der westlichen Welt eine Familie mit Kindern zu gründen hat u.a. auch finanzielle Folgen: Kinder sind teuer. Richtig a, b, f, h, i Falsch c, d, e, g, j a) Erklärung Abstraktes Pan hat seinen Vater nie richtig gekannt. Er konnte keine Beziehung zu ihm aufbauen. Darum war sein Vater für ihn nicht greifbar, sondern abstrakt. b) Erklärung Familienkonstellation Aufwachsen mit zwei Müttern Erklärung Norm Zwei Mütter zu haben ist aussergewöhnlich. Die Idealvorstellung von einer Familie besteht aus einem Vater und einer Mutter. Andere Formen des Zusammenlebens. Entsprechen eben nicht der gesellschaftlichen Norm/Vorstellung. Instinktiv gefühlsmässig Argument Begründung, Beweis Hänseln sticheln, necken, ärgern Vegetarier Personen, die kein Fleisch essen Tolerant verständnisvoll, nachsichtig Vorurteil feindselige Gefühle, jemanden ohne Prüfen (vor-) verurteilen a) Antwort Zum Schutz von Pan. Dorfgeschwätz b) Antwort Pan ist in einer speziellen Familie aufgewachsen. Er war ein Stück weit selber auf Toleranz und Offenheit seiner Mitmenschen angewiesen. Stellungnahme Für Pan war es bereichernd. Er war sogar ein bisschen stolz darauf, dass er mit zwei Müttern aufwachsen konnte. Einen Vater hatte er nie wirklich vermisst. Susannes Bruder und Vater haben diese Rolle übernommen. Er ist in warmen und wohligen Verhältnissen aufgewachsen. Es sind auch andere Lösungen möglich. Argument 1 dafür auch zwei Mütter oder Väter können für ein familiäres Daheim sorgen Argument 2 dafür lieber gleichgeschlechtliche Eltern als Alleinerziehende ( bösartiges Argument ) Argument 1 dagegen entspricht nicht der gesellschaftlichen Norm, unnatürlich Argument 2 dagegen gleichgeschlechtliche Eltern dienen nicht dem Kindswohl, das Kind könnte verwirrt werden. Es sind auch andere Lösungen möglich Rollenverhalten Frau Macht den Haushalt, Mutterrolle, zieht Kinder auf etc. Rollenverhalten Mann Ernährer der Familie, Beschützer (starker Mann) etc. Alles ziemlich konservative Ansichten Es sind auch andere Lösungen möglich.

7 C20 Konkubinat Eltern sind nicht verheiratet, haben aber ev. gemeinsame Kinder (aus 1. Beziehung) Patchworkfamilie Beiden Elternteile haben schon eine Beziehung hinter sich und bringen ihre Kinder in die neue Beziehung mit. Adoptionsfamilie Ein verheiratetes Paar oder eine unverheiratete Person adoptiert ein Kind. C21 C22 C23 C24 Ehehindernis 1-4 Verwandtschaft, Geisteskrankheit, bereits bestehende Ehe, ungenügendes Alter Richtig: a, c Falsch: b, d, e Richtig: b, c Falsch: a, d Richtig: d D D1 D2 D3 D4 Steuern a c Richtig: a, d, e Falsch: b, c Richtig: b Falsch: a, c, d D5 a) : 100 * 1.75% = b) 35% c) : 100 * 35% = (auf dem Sparkonto verbleiben: = ) D6

8 E Heimat und Staat E1 a) Vorteil Gewaltenteilung Keine Machtfülle in der Hand einer einzelnen Person. Nachteil Gewaltenteilung Politische Entscheide dauern oft sehr lange. Endlose Diskussionen zwischen Parlament und Regierung. b) Föderalismus Vorteil 1 Rücksicht auf Minderheiten, volksnaher, Kantone können Interessen besser einbringen etc. Föderalismus Vorteil 2 Föderalistisch organisierte Staaten arbeiten langsamer, schwerfälliger, lange Entscheidungswege c) Vorteil Demokratie Volksherrschaft. Das Volk wird in Entscheidungen mit eingebunden. Nachteil Demokratie Stimmbürger ist oft mit den Abstimmungsvorlagen überfordert, Wahl- und Stimm- Müdigkeit (Bei a) bis c) sind auch andere Lösungen möglich!) E2 Aussage 1 Die Schweiz (dargestellt als Käse) ist Teil von Europa, aber nicht Mitglied der EU. Die Schweiz als Käse dargestellt, könnte auch im eigentlichen Wortsinn verstanden werden Aussage 2 Die Schweiz im geographischen Zentrum von Europa, aber löchrig wie ein Käse was z.b. Steuerschlupflöcher betrifft. Auch andere Lösungen möglich E3 Nordkorea, China, Iran, Weissrussland (Dieses Schild muss an der Grenze von einer Diktatur zu einer Demokratie stehen) Weitere mögliche Lösungen: Sudan, Burma, Somalia, Laos, Simbabwe, Kongo, Syrien, Kuba, E4 auch Russland kippt unter Putin je länger je mehr wieder zu einer Diktatur. Richtig: b, d, e, g Falsch: a, c, f, h E5 a) Mutmassung 1 Das Verhältnis der Einwohnerzahl (730) zu den 55 Asylanten ist eher ungünstig. Mutmassung 2 Im ländlichen Raum ist man Fremden gegenüber oft weniger aufgeschlossen. b) Begründung Die SVP dürfte in Fischbach eine starke Rolle spielen (siehe Plakat Masseneinwanderung stoppen ). Die SVP sieht die Einwanderungswelle sehr kritisch. ( Die Schweiz den Schweizern )

9 E6 E7 E8 E9 b) Grund 1 Hoffen auf Kulanz des Kantons bei zukünftigen Anliegen Grund 2 Uetendorf hat lange Tradition im Umgang mit Ausländern Grund 3 Finanzieller Zustupf: CHF /Monat c) Erklärung Im Alter hat man eine grosse Lebenserfahrung und reagiert in gewissen Dingen etwas gelassener. Man wägt die positiven und negativen Seiten einer Sache sachlicher ab. d) Schwierigkeit 1 Einkäufe nach Hause tragen mit Trinkgeldforderungen Schwierigkeit 2 Manchmal Anpöbeleien Schwierigkeit 3 Nachts lautes Telefonieren der Asylanten e) Erläuterung Jeder Mensch hat eine Chance verdient. Menschen nach Äusserlichkeiten wie z.b. Hautfarbe oder Herkunft zu verurteilen, ist nicht tolerierbar. Die Tatsache, dass jemand aus dem Ausland stammt, ist nicht automatisch schlecht. Vorverurteilungen sind indiskutabel. f) Erklärung Der damalige Bundesrat Blocher hat die Aufnahmestellen des Bundes reduziert und die Aufgabe an die Kantone delegiert. g) Erklärung Bauernhäuser als Symbol für das Ländliche wurden durch die modernen Filialen der Migros und Coop ersetzt. Damit hat auch eine Öffnung des Dorfes gegenüber Neuem eingesetzt: Vom (konservativen) Bauerndorf zur (weltoffenen) Agglomerationsgemeinde. b) Aussage Frauen werden tendenziell älter. c) Grund Möglicherweise ist es biologisch bedingt. Männer sind risikofreudiger und ernähren sich ungesunder. In der Familie sind in der Regel die Männer berufstätig, sind also folglich einer stärkeren physischen und psychischen Belastung ausgesetzt. d) Auffälligkeit Die Anzahl der ledigen Frauen nimmt ab 30 Jahren stark ab. Mutmassung Torschlusspanik der Frauen, möchten doch noch heiraten und ev. Mutter werden (Ca. ab dem 40. Lebensjahr wächst das Risiko enorm für Frauen bei einer Schwangerschaft) Es sind auch andere Lösungen möglich. b) Haushaltstyp 1-Personen-Haushalt Grund Karriere vor Familienplanung, Single sein ist trendy, Mühe sich zu binden etc. c) Aussage zur Entwicklung 5- und Mehr-Personen-Familien nehmen ab. Grund Es ist zu kostspielig, es gibt Probleme bei der Wohnungssuche etc. d) Wirtschaftszweig Landwirtschaft Grund auf Bauernhöfen ist die Arbeitskraft der Kinder nicht mehr entscheidend. Es sind auch andere Lösungen möglich. b) Grund 1 Personen werden älter durch bessere medizinische Versorgung Grund 2 Personen werden älter durch gesündere, ausgewogenere Ernährung c) Aussage 1 Man will zusammenleben, aber keine Kinder wegen Karriere. Aussage 2 Man will zusammenleben, aber keine Kinder wegen Kosten. (Aussage 3 Zusammenleben ja, aber keine Kinder, weil man die Freiheit behalten will) d) Nichtfamilienhaushalt Patchworkfamilie, Konkubinatspaare/familien

10 E10 E11 a) Beschreibung Eigenheit Die Kantonsverbundenheit ist bei uns sehr stark. Kleine Rivalitäten/Neckereien sind bei uns an der Tagesordnung, siehe oben den Bürger aus dem Aargau, der froh ist, kein Zürcher zu sein ;-) b) Vorteil 1 starke lokale Verwurzelung Vorteil 2 Minderheiten, d.h. kleine Kantone können ihre Interessen zur Geltung bringen Nachteil 1 Das Zusammenleben unter den Kantonen kann erschwert werden Nachteil 2 Dezentrale Regelungen, z.b. kantonale Schulhoheit führt zu unnötigen Kosten Landessprachen Vier Landessprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch Geographie Jura Mittelland Alpen Kantone 26 autonome Kantone Schulsystem Jeder Kanton hat die Schulhoheit: Durcheinander in der schweizerischen Schullandschaft Religion Religionsfreiheit, wobei die Katholiken und die Protestanten die Mehrheit ausmachen Parteien Mehrparteiensystem: SVP, FDP, CVP, SP, Grüne, BDP, GLP etc. E12 Einheitsstaat Ziel der Staatsform Einheitliche Lösungen von Staatsaufgaben Vorteil Leicht zu regieren, Entscheide werden schnell ausgeführt Nachteil Grosser unübersichtlicher Verwaltungsapparat, Vernachlässigung von Minderheiten Bundesstaat Ziel der Staatsform Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen Vorteil Rücksichtnahme auf Minderheiten, Berücksichtigung der Interessen der Kantone Nachteil Langsame Entscheidungsprozesse Staatenbund Ziel der Staatsform Gemeinsames Lösen mehrerer Aufgaben Vorteil Gemeinsames, starkes Auftreten gegenüber Drittstaaten oder Organisationen Nachteil Entscheidungen sind für die einzelnen Staaten nicht bindend E oder oder 1 E14 Initiative Die Volksinitiative beschreibt in der Schweiz das Recht, eine gewünschte Verfassungsänderung zu erlangen. ( Unterschriften in 18 Monaten) Referendum Das Referendum ist ein Volksentscheid, bei dem die Schweizer Bürger im Nachhinein über einen Beschluss des Parlaments eine gewünschte Verfassungsänderung erwirken können. E15 a) Grüne (SP) b) CVP c) SP (Grüne) d) FDP e) SVP E16 Falsch: a - f

11 E17 a) NR, SR, BR b) NR, SR c) f) BR g) SR h) j) NR, SR E18 a) Rechnungsweg = : 2 = > 404 b) Gewählte Kandidaten J. Keller, D. Capaul F F4 F5 F6 F7 F8 F9 Freiheit und Verantwortung F1 a) Zusammenhang: Je stärker sich in einem Gebiet die Menschen vermehren, d.h. den Tieren den Lebensraum streitig machen, desto häufiger werden Tierarten ausgerottet. b) Grund 1: Die Menschen benötigen Lebensraum und verdrängen somit die Tiere Grund 2: Die Menschen brauchen die Tiere als Jagdbeute, Nahrung und Rohstofflieferant für Leder, Fell, Horn, Elfenbein etc. Es sind auch andere Lösungen möglich F2 Konjunkturdämpfend: e Konjunkturfördernd: a, b, c, d, f F Ökologische Verantwortung Der Klimawandel betrifft die Tierwelt (Eis der Arktis schmilzt weg). Soziale Verantwortung Beim Klimawandel sind einmal mehr die ärmsten Menschen (Afrika) am stärksten betroffen: Das Land dörrt aus, Wassermangel, Nahrungsmangel Hungersnöte Richtig: a, b, d Falsch: c Problematik Für Kriege und die Rettung/Unterstützung der Finanzindustrie wird mehr Geld ausgegeben als für das Verhindern des Klimawandels. b) Argumentation Biotreibstoff aus nachwachsenden Ressourcen wäre eigentlich positiv zu werten. Leider erzielt man mit dem Verkauf von Pflanzen für die Herstellung von Biotreibstoffen mehr Geld als mit dem Verkauf der Pflanzen als Nahrungsmittel. Es werden weniger Nahrungsmittel angebaut. Angebot verknappt sich, Preise steigen, arme Leute können sich die Nahrungsmittel nicht mehr leisten. Biotreibstoffe sind mittlerweile als sehr kritisch zu betrachten, ethisch kaum mehr vertretbar. c) Folge 1 Nahrungsangebot wird knapp Folge 2 Preise für Nahrungsmittel steigen d) Erklärung Biotreibstoffe stammen aus nachwachsenden Rohstoffen, die CO2 aus der Luft absorbieren und Sauerstoff abgeben, daher CO2-neutral (gegenüber von Erdöl-Produkten). Richtig: a, c, d, e, f Falsch: b Richtig: a Falsch: b - d

12 F10 F11 G G1 G2 Risiko und Sicherheit 1) b, d, f, i 2) a, e, g, h 3) c c, d

13 G3 a) CHF b) Rechnungsweg Die Familie Bütikofer ist um CHF unterversichert ( = ) Dies entspricht einer Unterversicherung von 20% ( sind 20% von ) Um diesen Prozentwert (20%) wird jetzt auch die Versicherungsleistung am Gesamtschaden von CHF gekürzt. Statt CHF Versicherungsgeld erhält die Familie CHF G4 G5 G6 G7 G8 G9 G10 G11 G12 G13 G14 G15 Begründung Junge Versicherungsnehmer sind in der Regel weniger anfällig für Krankheiten. Es sind auch andere Lösungen möglich. Richtig: a, c, d Falsch: b Richtig: a Falsch: b, c, d Zusatzleistung 1-3 Freie Spitalwahl in der ganzen Schweiz, Halbprivat oder Privatabteilung, Zahnbehandlung Es sind auch andere Lösungen möglich. Vorteil Geringere Prämie Nachteil Im Krankheitsfall muss ein höherer Betrag an die Kosten geleistet werden. Rechnung Franchise 500. = % Selbstbehalt von = 120. Total Kosten: Franchise Selbstbehalt 120. = 620. Ismael musste CHF 620. selbst bezahlen Begründung Anordnungen des Arbeitgebers sind zu befolgen OR-Artikel OR 321d, II Begründung Die Kündigung ist ungültig. Da Pascal seit 3 Jahren im Betrieb arbeitet, hat er einen Kündigungsschutz von 90 Tagen. OR-Artikel OR 336c Beurteilung Fristlose Kündigung ist nur dann rechtens, wenn die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zumutbar ist. Unbedingt mit dem Chef über die Probleme sprechen. Fristlose Kündigung ist hier wohl etwas überstürzt. OR-Artikel OR 337 Begründung Sofern Hugo nicht zu nahe aufgefahren ist und das Geschwindigkeitslimit eingehalten hat, kann er kaum haftbar gemacht werden OR: Das Mass der Sorgfalt einhalten OR-Artikel OR 321e Richtig: c, d, g Falsch: a, b, e, f, h b) Erklärung Vor 25 Jahren waren weniger Verkehrsteilnehmer unterwegs. Mit dem Anstieg der Anzahl Verkehrsteilnehmer stieg auch die Anzahl der aggressiven Fahrer. c) Aussage 1 Aggressives Fahren erhöht das Risiko von Unfällen. Aussage 2 Das Risiko steigt mit zunehmender Aggressivität progressiv (überproportional, nicht linear).

14 G16 G17 Grafik 1: Nummer 7: Alkohol und Drogen am Steuer sind absolut tabu. Grafik 2: Nummer 3: Unerfahrene männliche Autofahrer verursachen am meisten Unfälle. Grafik 3: Nummer 4: Der Brems- wie Reaktionsweg verlängert sich mit zunehmender Geschwindigkeit (annähernd verdoppelt) massiv. Grafik 4: Nummer 5: Enorme Steigerung des Bremsweges bei wenig mehr Tempo. Je schneller man fährt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass der Unfall glimpflich ausgeht. Für schwächere Verkehrsteilnehmer kann ein Zusammenprall mit einem Auto schon bei geringem Tempo tödlich sein. Kernaussage Malus Autolenker, die ein teures Auto fahren, verursachen bei einem Unfall einen höheren Schaden am Fahrzeug. Aus diesem Grund sind die Prämien oder die Prämienstufe höher. Der Lenker wird also für sein teures Auto bestraft. Kernaussage Bonus Kleine ( billige ) Autos verursachen tiefere Kosten im Schadenfall und werden dadurch mit einem Bonus belohnt. Das heisst, die Prämien oder die Prämienstufe ist tiefer. H H1 Erwerbsarbeit Richtig: b, c Falsch: a, d H2 a) Letzter Arbeitstag bis 9 Dienstjahre = 2 Monate Kündigungsfrist b) OR-Artikel 335c H3 Richtig: a, c Falsch: b, d, e H4 a) Rechtslage Mündliche Arbeitsverträge sind rechtlich gültig. b) OR-Artikel OR 320 c) Vor- oder Nachteil Positiv ist: unkompliziert, Vertrag per Handschlag Negativ ist: im Streitfall keine schriftlichen Beweise H5 a) Verhalten Franz Frust Verhalten von Franz ist indiskutabel, er ist dem Arbeitgeber zur Treue verpflichtet. b) Reaktion Arbeitgeber Rufschädigung kann zur (fristlosen) Entlassung führen. c) OR-Artikel 321a H6 Arbeitsvertrag Arbeitnehmer Zeit Leistung von Arbeit Arbeitgebers - Lohnes H7 H8 H9 H10 H11 Richtig a, c Falsch b, d Richtig c, d Falsch a, b Sollte im EAV enthalten sein a, b, d, e, g 1) Gleitende Arbeitszeit, 2) Jobsharing, 3) Teilzeitarbeit, 4) Temporär Arbeit, 5) Fixe Arbeitszeiten Richtig b, d, e Falsch a, c, f Grund 1 wenig Berufserfahrung Grund 2 kein Lehrabschluss (Lehrabbruch) Grund 3 Persönliche Probleme, familiär, Drogen, ungewollte Vaterschaft das volle Programm Grund 4 Umstrukturierungen in Betrieben Es sind auch andere Lösungen möglich

15 H12 a) falsch (leider doch ) b) richtig c) falsch (gerade umgekehrt) d) richtig e) falsch (OR) f) falsch (Reagieren Sie sofort, falls Sie mit einem Arbeitszeugnis nicht einverstanden sind)

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