Meteorologisches Observatorium Lindenberg Richard-Assmann-Observatorium. Klimafibel - Edition 2016

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1 Meteorologisches Observatorium Lindenberg Richard-Assmann-Observatorium Klimafibel - Edition

2 11. esmitteltemperatur im Vergleich zum langjährigen Mittel 1. Temperatur in C Mittel (Normalperiode ) Bild 1 : esmitteltemperatur in Lindenberg im Vergleich zum langjährigen Mittel Erkennbar ist, dass die esmitteltemperaturen der letzten 25 e (außer 1996 und 21) wärmer waren als der langjährige Mittelwert der Normalperiode ( ) mit 8.6 C. Die Mitteltemperatur über den gesamten Zeitraum ( ) beträgt 8.8 C, die Mitteltemperatur der letzten 3 e ( ) beträgt 9.6 C. 215 war das zweitwärmste (nach 214) in Lindenberg und wies mit 2.2 K die zweitgrößte positive Abweichung zum Mittelwert der Normalperiode auf.

3 11. esmittel der Temperatur in Lindenberg 197 bis Mittel ( ) 9.5 Temperatur in C Bild 2 : esmittel der Temperatur in Lindenberg 197 bis 215 Für die letzten 19 e wurde bei den esmitteltemperaturen ein positiver Trend von mehr als 1 K (.133 K/) bestimmt. Die deutliche Zunahme der über 12 e gleitend gemittelten Temperatur seit Anfang der 8ziger e setzt sich in den letzten 1 en nicht mehr so stark fort. Trotzdem hatten die beiden letzten e 214 (mit 1.91 C) und 215 (mit 1.76 C) die höchsten mittleren estemperaturen des gesamten Zeitraumes. Mit 6.43 C wurde 194 die niedrigste esmitteltemperatur bestimmt.

4 1 Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel Differenz Gleitendes Mittel (12 Monate) Trend 5 1/21 1/75 1/83 2/9 7/6 1/7 12/15 4/9 Differenz in K 5 1/63 12/69 2/86 1/87 1/4 2/4 2/47 2/56 2/29 ( 12.2K) Bild 3 : Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel In dieser Grafik werden die Monatsmitteltemperaturen als Differenz zur jeweiligen Monatsmitteltemperatur der Periode dargestellt. Die stärkste Abweichung zum Mittelwert stellt der Februar 1929 mit 12.1 C dar (auch mit tiefster Minimumtemperatur von 28. C ). Bemerkenswert ist, dass die stärksten Abweichungen (+/ ), mit Ausnahme der Monate Juli 26 und April 29, immer auf Wintermonate fallen. Das 215 war insgesamt sehr warm, wobei der Dezember mit 6.2 K vom langjährigen Mittel extrem abweicht.

5 25 Saisonale Mittelwerte der Temperatur Frühling Sommer Herbst Winter 2 15 Temperatur in C Bild 4 : Saisonale Mittelwerte der Temperatur Bei den saisonalen Mittelwerten der Temperatur sehen wir, dass Herbst und Frühling auf einem ähnlichen Niveau liegen, wobei der Herbst überwiegend etwas wärmer ist. Die stärkste Variabilität der Temperaturen erkennen wir im Winter. Obwohl 214 und 215 die deutlich wärmsten e waren, ragt kein saisonaler Mittelwert dieser e besonders hervor.

6 12. Mittelwerte der Temperatur im Frühling Temperatur in C Bild 4a : Mittelwerte der Temperatur ( ) im Frühling Die Mitteltemperatur des Frühlings (März, April und Mai) beträgt 8.5 C und der Erwärmungstrend liegt mit.137 K/ oberhalb des Trends der esmitteltemperaturen. Die warmen Frühlinge seit 1997 bestimmen wesentlich diesen Trend. Nachdem 213 ein kühler Frühling war, ensprechen 214 und 215 dem allgemeinen positiven Temperaturtrend. Den kältesten Frühling hatten wir 1955 mit einer Mitteltemperatur von 5.8 C. Der wärmste Frühling war im 27 mit 11.6 C.

7 2.5 Mittelwerte der Temperatur im Sommer Temperatur in C Bild 4b : Mittelwerte der Temperatur ( ) im Sommer Die Mitteltemperatur des Sommers (Juni, Juli und August) beträgt 17.7 C und der Erwärmungstrend entspricht mit.131 K/ dem Trend der eswerte. Der wärmste Sommer war im 1992 mit einer Mitteltemperatur von 2.3 C, der kühlste Sommer trat 1923 mit 15.4 C auf. Nach dem eher kühlerem Sommer 214 (wärmstes!) war der Sommer 215 mit 19.8 C wieder relativ warm.

8 13. Mittelwerte der Temperatur im Herbst Temperatur in C Bild 4c : Mittelwerte der Temperatur ( ) im Herbst Die Mitteltemperatur des Herbstes (September, Oktober und November) ist höher als die Frühlingsmitteltemperatur und beträgt 9. C. Der Erwärmungstrend liegt mit.123 K/ unterhalb des Trends der eswerte. Der kühlste Herbst war im 1922 mit 6.1 C. Der Herbst 26 war mit einer Mitteltemperatur von 12.4 C wesentlich zu warm. Der Herbst 215, mit einer Mitteltemperatur von 1. C, liegt im Erwärmungstrend der letzten e.

9 6. Mittelwerte der Temperatur im Winter Temperatur in C Bild 4d : Mittelwerte der Temperatur (196/7 214/15) im Winter Die Mitteltemperatur des Winters (Dezember, Januar und Februar) beträgt. C. Der Erwärmungstrend liegt mit.133 K/ im Trend der eswerte. Der strengste Winter trat im 1939/4 mit einer Mitteltemperatur von 6.7 C auf. Der Winter 26/27 war mit 4.4 C der mildeste Winter. Die beiden Winter 29/1 und 21/11 waren mit 1.9 C und 1.7 C deutlich zu kalt. Der Winter 214/15 entsprach mit seiner Mitteltemperatur von 2.3 C der Tendenz zu wärmeren Wintern.

10 3 Anzahl der Tage mit Höchsttemperaturen Anzahl / / / / / / / / / / / / / / / / / / / 21 22/ 26 27/ / Bild 5 : Anzahl der Tage mit Höchsttemperaturen Für jeden Kalendertag gibt es einen Temperaturhöchstwert (Tmax), der in einem bestimmten aufgetreten ist (Mehrfachzählung möglich). In den letzten en (seit 1987) ist eine Häufung der Tage mit Höchsttemperaturen erkennbar. Bei stabilem Klima wäre zu erwarten, dass das Auftreten von Höchstwerten statistisch gleich verteilt ist, d.h. in jeder Pentade je Rekordtage liegen. Die 162 Tage mit jeweiligen Höchsttemperaturen in den letzten 29 en bedeuten das 1.5fache des Normalwertes.

11 8 7 Anzahl der Sommertage/Heißen Tage Sommertage (Temp. Max. >=25 C) Trend Sommertage Heiße Tage (Temp. Max. >=3 C) Trend Heiße Tage 6 5 Anzahl Bild 6 : Anzahl der Sommertage/Heißen Tage Bei den Sommertagen in Lindenberg ist ein deutlicher Anstieg in den letzten 19 en zu registrieren. So stieg die Anzahl der Sommertage von etwa 32 Tagen auf ca. 43 Tage an. Die meisten Sommertage traten 1934 mit 69 Tagen auf. Auch bei den heißen Tagen stieg die Anzahl von ca. 7 Tagen auf 9 Tage pro. Die meisten heißen Tage wurden 215 mit 23 Tagen registriert und 1955 wurde an keinem Tag ein Tagesmaximum von 3 C oder höher erreicht.

12 Anzahl der Eistage/Frosttage Frosttage (Temp. Min. <= C) Trend Frosttage Eistage (Temp. Max. <= C) Trend Eistage Anzahl Bild 7 : Anzahl der Eistage/Frosttage Wie durch die Temperaturerwärmung (vor allem in den Wintermonaten) zu erwarten ist, sank die Anzahl der Frosttage im Verlauf der letzten 19 e um 25 % auf derzeit rund 8 Tage im. Auch bei der Anzahl der Eistage ist eine Verringerung von 32 Tagen auf 25 Tage im zu verzeichnen. Entgegen dem 213 mit 1 Frosttagen und 32 Eistagen enspricht 215 mit 69 Frosttagen und nur 5 Eistagen dem langjährigen Trend zu milderen Wintern.

13 8 Kältesummen streng 7 6 Kältesumme mässig 2 1 mild Bild 8 : Kältesummen Mit Hilfe der Kältesummen lassen sich Winter bezüglich ihrer Strenge beurteilen. Dazu werden alle negativen Tagesmitteltemperaturen über das (Juli Juni) aufaddiert. 1939/4 war mit einer Kältesumme über 7 der strengste Winter in den letzten 19 en. Mit Ausnahme von 1996 hatten wir seit 1989 nur noch milde oder mäßige Winter. Der mildeste Winter war der Winter 26/7 mit einer Kältesumme unter 25 und nur 12 Tagen, an denen die Tagesmitteltemperatur unter C lag.

14 25 essummen der Sonnenscheindauer Sonnenscheindauer in Stunden Bild 9 : essummen der Sonnenscheindauer Der Mittelwert der essumme der Sonnenscheindauer beträgt h. 196 und 1945 wurden keine essummen bestimmt, da die Aufzeichnung der Messungen unvollständig ist. Das Maximum der Sonnenscheindauer wurde 1959 mit h erreicht, dicht gefolgt durch 211 mit 27.7 h. Die geringste essumme der Sonnen scheindauer wurde 1912 mit h gemessen. Vor allem der August und der September 1912 waren trübe Monate mit nur 1/3 bis 1/2 der üblichen Sonnenscheindauer.

15 95 esmittel der relativen Luftfeuchte 9 Relative Luftfeuchte in Prozent Bild 9a : esmittel der relativen Luftfeuchte Die Daten der relativen Feuchte zeigen eine geringe Abnahme im gesamten Zeitraum. Für den Zeitraum existieren keine Beobachtungsbücher. Die Daten dieses Zeitraumes wurden aus Hygrogrammen nacherfasst. Die mittlere relative Feuchte für den Zeitraum (ohne ) beträgt 77.3 Prozent.

16 11 esmittel des Luftdrucks 15 Luftdruck in hpa Bild 9b : esmittel des Luftdrucks (Stationsdruck) Die Höhe des Luftdrucks wird durch die Verteilung der Hoch und Tiefdruckgebiete bestimmt, die wetterprägend über unser Gebiet ziehen. Die Verweilzeit dieser Druckgebiete variiert zwischen einigen Stunden und bis zu mehreren Wochen. Der Mittelwert des Luftdrucks in Lindenberg liegt bei 13. hpa (reduziert auf 13,85 m = momentane Stationshöhe).

17 3 Anzahl der Tage mit Windspitzen >= 2 m/s 25 2 Anzahl Bild 9c : Anzahl der Tage mit Windspitzen (>= 2 m/s) In den letzten 49 en traten vor allem in den en häufig hohe Windspitzen auf. Die höchste Anzahl von Tagen mit einer Windgeschwindigkeit über 2 m/s wurde 1983 mit 29 Tagen bestimmt. In den letzten en wurden meist nur an wenigen Tagen hohe Windgeschwindigkeiten gemessen, 215 wurden aber wieder an 12 Tagen Windspitzen von über 2 m/s registriert. Aufzeichnungen von Windböen existieren erst seit 1967.

18 8 essummen des Niederschlags Mittlere essumme des Niederschlags ( ) 7 Niederschlag in mm Bild 1 : essummen des Niederschlags Die mittlere essumme des Niederschlags ( ) in Lindenberg beträgt mm. Im Aufzeichnungszeitraum kann man einen geringen Anstieg der jährlichen Nieder schlagssumme (+.38 mm/) feststellen, obwohl nach 2 zwei sehr trockene e (23, 26) mit Niederschlagssummen unter 4 mm auftraten. Im 21 wurde die höchste Niederschlagssumme der letzten 19 e mit mm in Lindenberg gemessen. Mit mm Niederschlag war 1911 das trockenste.

19 35 Niederschlagssummen im Frühling Mittlere Niederschlagssumme im Frühling 3 25 Niederschlag in mm Bild 1a : Niederschlagssummen im Frühling Der Mittelwert der Niederschlagssummen im Frühling (März Mai) liegt bei 12.8 mm. Im Frühling erkennt man eine Tendenz zur Zunahme des Niederschlags. Sie beträgt mit.24 mm/ über die Hälfte des Trends der essumme. Sowohl das Frühjahr 1983 (259.9 mm) als auch das Frühjahr 1994 (254.5 mm) waren besonders niederschlagsreich. Das trockenste Frühjahr war 1976 mit 52.3 mm Niederschlag. 215 war mit 77.3 mm Niederschlag ein trockener Frühling.

20 35 Niederschlagssummen im Sommer Mittlere Niederschlagssumme im Sommer 3 25 Niederschlag in mm Bild 1b : Niederschlagssummen im Sommer Der Sommer (Juni August) ist die eszeit mit der höchsten mittleren saisonalen Niederschlagssumme von mm. Dies resultiert vorrangig aus konvektiven Ereignissen mit teilweise ergiebigen Niederschlägen. Eine geringe Abnahme der Summe der Sommerniederschläge (.7 mm/) ist im letzten hundert erkennbar. Der Sommer 1927 war mit einer Niederschlagssumme von mm besonders nass. Der Sommer 1911 war mit nur 67.6 mm Niederschlag am trockensten.

21 35 Niederschlagssummen im Herbst Mittlere Niederschlagssumme im Herbst 3 25 Niederschlag in mm Bild 1c : Niederschlagssummen im Herbst Die mittlere Niederschlagssumme des Herbstes (September November) beträgt 124. mm. Im Herbst ist ein leichter Anstieg der Niederschlagssummen erkennbar (+.1 mm/). Das Maximum des Herbstniederschlags wurde mit mm im 21 gemessen. Der Herbst 198 war mit 34.4 mm deutlich am trockensten. So fiel im gesamten Oktober 198 in Lindenberg kein Niederschlag. Der November 211 war mit nur 3.4 mm Niederschlag der trockenste November seit 196.

22 35 Niederschlagssummen im Winter Mittlere Niederschlagssumme im Winter 3 25 Niederschlag in mm Bild 1d : Niederschlagssummen im Winter Die mittlere Niederschlagssumme des Winters (Dezember Februar) beträgt mm. Eine leichte Zunahme der Niederschläge im letzten hundert ist erkennbar. Sie beträgt ca..12 mm/ und ist rund 1/3 der Zunahme der essumme des Niederschlags. Das Maximum des Winterniederschlags wurde im Winter 1986/87 mit 24.8 mm erreicht. Der Winter 1928/29 war mit 48.8 mm am trockensten, dicht gefolgt durch den Winter 1972/73 mit 48.9 mm Niederschlag. 214/15 war mit mm Niederschlag durchschnittlich.

23 8 Anzahl der Trockenperioden >= 1 Tage Anzahl Bild 1e : Anzahl der Trockenperioden (>= 1 Tage ohne Niederschlag) In den letzten 19 en stellen wir eine Tendenz zur Verringerung der Anzahl der Trockenperioden von ca. 3 Perioden zu Beginn des 2. hunderts auf nunmehr unter 1 Periode pro fest. Die Verringerung der Anzahl der Trockenperioden kann auch teilweise auf die Verbesserung der Beobachtungsmethoden zurück zu führen sein. 214 und 215 traten keine Trockenperioden >= 1 Tage auf.

24 2 Anzahl der Tage mit Niederschlag >=.1 mm Anzahl Monat Bild 11 : Anzahl der Tage mit Niederschlag >=.1 mm Bei der Verteilung der Anzahl von Tagen mit Niederschlag >=.1 mm erkennt man, dass das Maximum in den Wintermonaten liegt, wobei die Niederschlagsmengen jedoch zumeist gering sind. Im gesamten Zeitraum ( ) tritt im September die geringste Anzahl von Tagen mit Niederschlag auf.

25 12 Anzahl der Tage mit Niederschlag >=1 mm Anzahl Monat Bild 11a : Anzahl der Tage mit Niederschlag >=1 mm Bei der Verteilung der Anzahl von Tagen mit Niederschlag >= 1 mm erkennt man, dass neben dem Maximum in den Wintermonaten ein sekundäres Maximum im Sommer vorhanden ist, welches vorrangig aus konvektiven Niederschlägen resultiert.

26 2 18 Maximale Tagesniederschlagssumme je Monat Niederschlagssumme in mm Monat Bild 12 : Maximale Tagesniederschlagssumme je Monat Bei den maximalen Tagessummen des Niederschlags ragt das extreme Ereignis vom mit mm heraus. Die Wetterlage vom 8. August 1978 war geprägt durch ein Tief über der Danziger Bucht. Dabei traf warme Mittelmeerluft auf kalte Polarluft und erzeugte ein umfangreiches Niederschlagsgebiet über Ostdeutschland. Ansonsten sind im Sommer nur maximale Tagessummen von ca. 5 6 mm zu erwarten und im Winter zwischen 2 3 mm.

27 12 Tage mit einer Schneedecke >= 1cm in Lindenberg Anzahl Winter Bild 13 : Anzahl der Tage mit einer Schneedecke >= 1 cm An der Anzahl der Tage mit Schnee ist der Temperaturtrend des Winters erkennbar. Durch die Erwärmung im Winterhalbjahr sinkt auch die Anzahl der Tage mit Schnee von über 5 Tagen auf unter 35 Tage. Spitzenreiter mit 117 Schneetagen ist der Winter 1969/7. Die geringste Anzahl von Schneetagen wurde im Winter 27/28 mit nur 4 Tagen beobachtet. Entgegen dem Trend hatten die Winter 29/1 und 212/13 über 7 Tage Schnee. Der Winter 214/15 war mit nur 2 Tagen relativ schneearm.

28 5 Maximale Schneehöhen Schneehöhe in cm Winter Bild 13a : Maximale Schneehöhen Ab 195 trat eine Tendenz zur Verringerung der maximalen Schneehöhe ein. So sinkt das Maximum der gemessenen Schneehöhen auf ca. 15 cm. Die beiden Winter (29/1 und 21/11) deuten an, dass trotzdem Winter mit Schneehöhen über 3 cm auftreten. Die größte Schneehöhe wurde am 6. und 7. März 197 mit 45 cm gemessen. Die geringsten maximalen Schneehöhen wurden in den beiden Wintern 1973/74 und 27/8 mit nur 3 cm in Lindenberg gemessen.

29 35 Mittlere monatliche Verfügbarkeit der Temperaturmessung 3 Anzahl der Tage mit Daten hpa 7 hpa 3 hpa 1 hpa 5 hpa Bild 14 : Darstellung der Verfügbarkeit von Tagesmittelwerten an ausgesuchten Hauptdruckflächen aus aerologischen Messungen Es fallen die beiden großen Lücken und auf. Für den Zeitabschnitt existieren ausgewertete Monatsmittelwerte bis 4 m in 5 m Schritten. Ab 1939 erfolgte keine Veröffentlichung der aerologischen Aufstiege in den Meteorologischen büchern. Teilweise wurden für den Zeitraum Berliner Aufstiege eingearbeitet. Nachdem im 214 die Lindenberger Aufstiege von wieder gefunden wurden, erfolgt momentan die schrittweise Nacherfassung.

30 Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel bei 85 hpa Differenz in K Bild 15 : Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel bei 85 hpa (mindestens 3 Aufstiege vorhanden) In der Abbildung wird die Temperaturdifferenz der Monatsmittel der einzelnen Monate zum Monatsmittelwert der Normalperiode dargestellt. In der unteren Troposphäre (hier 85 hpa) entspricht der Temperaturanstieg (.111 K/), wenn auch etwas abgeschwächt, dem Temperaturtrend am Boden. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Temperaturdifferenzen über 12 Monate dar. 27 und 214 als wärmste e am Boden sind auch im 85 hpa Niveau deutlich ausgeprägt.

31 Differenz des Geopotenzials zum langjährigen Mittel bei 85 hpa Differenz in gpm Bild 15a : Differenz des Geopotenzials zum langjährigen Mittel bei 85 hpa (mindestens 3 Aufstiege vorhanden) Beim Geopotenzial im 85 hpa Niveau ist eine Zunahme der Höhe (.153 gpm/) vorhanden. Sie wird im Wesentlichen durch den Anstieg der Temperatur bestimmt. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Geopotenzialdifferenz über 12 Monate dar.

32 Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel bei 1 hpa Differenz in K Bild 16 : Differenz der Temperatur zum langjährigen Mittel bei 1 hpa (mindestens 3 Aufstiege vorhanden) In der unteren Stratosphäre, bei 1 hpa, erkennen wir eine starke Abkühlung (.441 K/), welche in der Größenordnung von einem halben Grad in 1 en liegt. Erwähnenswert ist die Gegenläufigkeit des Temperaturtrends zwischen Troposphäre und Stratosphäre. Ab Mitte der 9er e ist der Abkühlungstrend abgeschwächt. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Temperaturdifferenzen über 12 Monate dar.

33 Differenz des Geopotenzials zum langjährigen Mittel bei 1 hpa Differenz in gpm Bild 16a : Differenz des Geopotenzials zum langjährigen Mittel bei 1 hpa (mindestens 3 Aufstiege vorhanden) Ähnlich wie bei der Temperatur ist die Gegenläufigkeit zwischen Troposphäre und Stratosphäre auch beim Geopotenzial sichtbar, d.h. wir erkennen im 1 hpa Niveau eine Abnahme (.5411 gpm/) des Geopotenzials. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Geopotenzialdifferenz über 12 Monate dar.

34 3. Differenz der Monatsmittelwerte des Ozonpartialdrucks bei 85 hpa Differenz in mpa Bild 17 : Differenz der Monatsmittelwerte des Ozonpartialdrucks bei 85 hpa zum 3 jährigen Mittel ( ) Im 85 hpa Niveau erkennen wir im Mittel über die letzten 4 e einen Anstieg (.13 mpa/) des Ozonpartialdrucks in den bodennahen Schichten, der jedoch wesentlich auf die Zunahme Anfang der 9er e zurückzuführen ist. Der esmittelwert des Ozonpartialdruckes im 85 hpa Niveau liegt bei ca. 4 mpa. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Ozonpartialdruckdifferenz über 12 Monate dar.

35 4. Differenz der Monatsmittelwerte des Ozonpartialdrucks bei 4 5 hpa Differenz in mpa Bild 18 : Differenz der Monatsmittelwerte des Ozonpartialdrucks bei 4 5 hpa zum 3 jährigen Mittel ( ) Neben der ganz geringen mittleren Abnahme (.11 mpa/) werden die Einbrüche in den en 1982/83 und 1993/94 deutlich sichtbar, die auf Vulkanausbrüche (El Chichon 1982; Pinatubo 1991) und den damit verbundenen Eintrag von Teilchen und chemischen Substanzen in die Stratosphäre zurückzuführen sind. Der esmittelwert des Ozonpartialdruckes im Bereich von 4 bis 5 hpa liegt bei ca. 14 mpa. Die grüne Kurve stellt das gleitende Mittel der Ozonpartialdruckdifferenz über 12 Monate dar.

36 2 Klima Lindenberg (1961 9) und ( ) Niederschlag (1961 9) Niederschlag ( ) Temperatur (1961 9) Temperatur ( ) Temperatur in C Niederschlag in mm Monat Bild 19 : Klimadiagramm Lindenberg ( ) und ( ) Es werden die mittleren monatlichen Werte der Temperatur und des Niederschlags für die beiden Perioden (Normalperiode) und dargestellt. Die Temperaturmittelwerte liegen im ganzen über den Mittelwerten der Normalperiode, wobei im Herbst die Erwärmung nicht so stark ausgeprägt ist. Beim Niederschlag ist nur eine geringe Veränderung der mittleren essumme zwischen beiden Perioden bemerkbar ( : 563 mm; : 573 mm).

37 4 3 Tageswerte der Temperatur 215 Tageswerte 215 Langjährige Werte ( ) 2 Temperatur in C Jan Feb Mär Apr Mai Juni Juli Aug Sep Okt Nov Dez Monat Bild 2 : Tageswerte der Temperatur 215 In dieser Grafik werden die Tagestemperaturwerte 215 (Mittel, Maximum und Minimum) im Vergleich zu den langjährigen Tagestemperaturwerten dargestellt. 9 Monate des es 215 waren wärmer als die langjährigen Monatsmittel der Temperatur. Vor allem der Dezember und der August waren um 6. bzw. 4.7 K deutlich zu warm. Die langjährigen Tageshöchstwerte wurden an 15 Tagen (4x Dez.,4x Nov.,4x Aug.,2x Jul. und 1x Mär.) überboten, das Tagesminimum wurde an keinen Tag unterboten.

38 Klimawerte esmitteltemperatur C Wärmstes C Kältestes C Wärmster Monat Juli C Kältester Monat Februar C Höchste Temperatur , C Tiefste Temperatur C Mittlere essumme Niederschlag mm Größte Niederschlagsjahressumme mm Kleinste Niederschlagsjahressumme mm Größte monatliche Niederschlagsmenge Juli mm Kleinste monatliche Niederschlagsmenge Oktober 198. mm Höchster 24-std. Niederschlag mm Längste Trockenperiode Tage Maximale Schneehöhe , cm Längste geschlossene Schneedecke Tage Mittlere essumme der Sonnenscheindauer (ohne 1945) Std. Sonnenreichstes Std. Sonnenärmstes Std. Sonnenreichster Monat Juli Std. Sonnenärmster Monat Dezember Std. Höchster Luftdruck hpa Niedrigster Luftdruck hpa

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