Bericht des Aufsichtsrats

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1 28 Bericht des Aufsichtsrats Bericht des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr intensiv mit der Lage und den Perspektiven des Unternehmens befasst und dabei die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Den Vorstand hat der Aufsichtsrat bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden. Soweit dies nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnungen geboten war, hat der Aufsichtsrat nach gründlicher Prüfung Beschluss gefasst. Der Aufsichtsrat hat insgesamt neun Sitzungen abgehalten, davon eine konstituierende und drei außerordentliche. Zusätzlich hat der Aufsichtsrat zwei Strategieworkshops durchgeführt. In seinen Sitzungen wurde er vom Vorstand ausführlich, zeitnah, umfassend, schriftlich und mündlich sowie den gesetzlichen Vorgaben entsprechend über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft und des Konzerns (einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements) sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens unterrichtet. Sämtliche für das Unternehmen bedeutende Geschäftsvorgänge hat der Aufsichtsrat auf Basis der Berichte des Vorstands im Plenum und in den Aufsichtsratsausschüssen ausführlich erörtert. Durch die dichte zeitliche Frequenz sowohl der Plenums- als auch der Ausschusssitzungen fand ein intensiver Dialog zwischen Aufsichtsrat und Vorstand statt. Auch in der Zeit zwischen den Sitzungen wurden Einzelfragen in Gesprächen erörtert und in schriftlicher Form vom Vorstand berichtet. Der Vorstandsvorsitzende hat den Aufsichtsratsvorsitzenden darüber hinaus fortlaufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle und anstehende Entscheidungen informiert. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Jahr 2009 an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen. Die durchschnittliche Teilnahmequote lag bei über 90 Prozent. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat alle zustimmungspflichtigen Geschäfte korrekt vorgelegt und der Aufsichtsrat hat diesen Geschäften zugestimmt. Auch im Übrigen hat sich der Aufsichtsrat von der Rechtmäßigkeit des Handelns des Vorstands überzeugt. Dabei hat der Aufsichtsrat den Rat der Rechtsabteilung des Unternehmens und im Einzelfall auch externen Rechtsrat eingeholt. Schwerpunkte der Aufsichtsratstätigkeit In den Aufsichtsratssitzungen hat sich der Aufsichtsrat vom Vorstandsvorsitzenden im Rahmen des CEO-Reports sowie von den für die einzelnen Geschäftsbereiche zuständigen Vorstandsmitgliedern kontinuierlich über aktuelle Entwicklungen und Initiativen informieren lassen. Dabei wurden sowohl für das Unternehmen relevante Projekte als auch Marktentwicklungen und regulatorische Veränderungen erörtert. Besonderes Augenmerk wurde auch in diesem Berichtsjahr auf die Finanzkrise und deren Auswirkungen auf die Gruppe Deutsche Börse gelegt. Regelmäßig wurde der Aufsichtsrat über die Entwicklung der Aktie der Deutsche Börse AG auch im Vergleich zu ihren Wettbewerbern informiert. Ferner berichtete der Vorstand über die Geschäfts-, Finanz- und Ertragslage der Beteiligungsgesellschaften der Deutsche Börse AG, insbesondere über die Nachhandelsaktivitäten der Clearstream International S.A. und ihrer Tochtergesellschaften. Weiterhin hat der Aufsichtsrat über die Wachstumsstrategie der Gruppe Deutsche Börse beraten und strategische Weiterentwicklungen beschlossen. Das gemeinsam von Vorstand und Aufsichtsrat getragene Ziel besteht darin, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, aus eigener Kraft profitabel zu wachsen, ohne jedoch Akquisitionen und andere Konsolidierungsmaßnahmen auszuschließen. Der Aufsichtsrat hat sich außerdem mit den gesetzlichen Änderungen infolge des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) und des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auseinandergesetzt und die Geschäftsordnungen für den Aufsichtsrat und für den Vorstand entsprechend angepasst. Bereits vor Inkrafttreten des VorstAG am 5. August 2009 hatte sich der Aufsichtsrat dazu entschlossen, die Beschlüsse zur Vergütung der Vorstandsmitglieder im Plenum und nicht mehr im Personalausschuss zu fassen.

2 Bericht des Aufsichtsrats 29 Weiterhin hat sich der Aufsichtsrat in seinen Sitzungen und Strategieworkshops insbesondere mit folgenden Themen beschäftigt: In seiner außerordentlichen Sitzung am 22. Januar 2009 hat der Aufsichtsrat vor dem Hintergrund der Veränderungen im Wettbewerbsumfeld des Kassamarktes strategische Optionen für dieses Geschäftsfeld erörtert. In der Bilanzsitzung am 23. März 2009 hat sich der Aufsichtsrat in Anwesenheit des Abschlussprüfers eingehend mit dem Jahresabschluss der Gesellschaft und dem Konzernabschluss 2008 sowie den entsprechenden Lageberichten befasst. Der Jahres- und der Konzernabschluss 2008 wurden gebilligt. Damit ist der Aufsichtsrat der Empfehlung des Finanz- und Prüfungsausschusses gefolgt, der die Unterlagen bereits zuvor einer intensiven Prüfung unterzogen hatte. Weitere Beratungsschwerpunkte waren die Entwicklung der International Securities Exchange (ISE), der Aufbau des zentralen Kontrahenten für den Markt der Kreditderivate (Projekt OTC CCP), die Positionierung des Kassamarktes im Wettbewerb mit anderen Börsen und die Verabschiedung der Tagesordnung für die Hauptversammlung Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die variable Vergütung für 2008 für die Vorstandsmitglieder eingehend diskutiert und festgesetzt sowie über die Vergütung 2009 entschieden. Des Weiteren hat er zum Ausscheiden des CFO Beschluss gefasst und Herrn Dr. Michael Kuhn mit Wirkung zum 1. Januar 2010 für drei Jahre wiederbestellt. In seinem ersten Strategieworkshop am 27. April 2009 hat sich der Aufsichtsrat über organische Wachstumsoptionen und externe Entwicklungsmöglichkeiten informiert. Schwerpunkte der Diskussion bildeten die Strategie für den Terminmarkt sowie für die Clearing- und Nachhandelsaktivitäten der Gruppe. Unmittelbar vor der Hauptversammlung hat sich der Aufsichtsrat in der Sitzung am 20. Mai 2009 über den Stand der Besetzung der Position des Chief Financial Officer (CFO) sowie über die bevorstehende Hauptversammlung aktuell informieren lassen. Nach Ablauf der Hauptversammlung hat sich der neu gewählte Aufsichtsrat in einer Sitzung konstituiert und die Wahl des Aufsichtratsvorsitzenden und seines Stellvertreters sowie die Wahlen zur Besetzung der Ausschüsse durchgeführt. In der Sitzung am 15. Juni 2009 berichtete der Vorstand über die Einführung einer neuen Controlling-Methodik zur weiteren Verbesserung des Planungsprozesses sowie zum gezielten Performance- und Kostenmanagement. Ferner wurde die in der Gruppe Deutsche Börse angewandte Compliance-Methodik vorgestellt. Darüber hinaus setzte der Aufsichtsrat seine Diskussion zum Projekt OTC CCP und der Positionierung des Kassamarktes im Wettbewerbsumfeld fort. Weiterhin hat der Aufsichts rat Herrn Frank Gerstenschläger mit Wirkung zum 1. April 2010 für die Dauer von drei Jahren wiederbestellt. In der außerordentlichen Sitzung am 17. Juli 2009 bestellte der Aufsichtsrat Herrn Gregor Pottmeyer mit Wirkung zum 1. Oktober 2009 zum Vorstandsmitglied für die Funktion des Chief Financial Officer. In der ordentlichen Sitzung am 21. September 2009 befasste sich der Aufsichtsrat mit der im Konzern angewandten Methodik für das Risikomanagement sowie dem Status des Projekts OTC CCP. Weiterer Tagesordnungspunkt war die Vorbereitung der Effizienzprüfung des Aufsichtsrats. In seinem zweiten Strategieworkshop am 16. November 2009 hat sich der Aufsichtsrat detailliert über die Nachhandelsstrategie der Gruppe, insbesondere das externe Marktumfeld und die künftige Positionierung der Geschäftsfelder Abwicklung (Settlement), Verwahrung (Custody), globale Wertpapierfinanzierung (Global Securities Financing) und Investmentfonds (Investment Funds) informiert.

3 30 Bericht des Aufsichtsrats In der ordentlichen Sitzung am 7. Dezember 2009 hat der Aufsichtsrat das Budget für 2010 verabschiedet. Er hat seine Debatte über den Status des Projekts OTC CCP fortgesetzt. Der Aufsichtsrat hat sich vom Personalausschuss über den Stand der Überlegungen zur Überarbeitung des Vergütungssystems für den Vorstand infolge des Inkrafttretens des VorstAG und der Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex umfassend informieren lassen und über die ins Auge gefasste Neuordnung diskutiert. Weiterhin wurde eine Obergrenze für den Selbst behalt bei D&O-Versicherungen für Vorstandsmitglieder (Directors & Officers-Versicherung, Haftpflichtversicherung für Vermögensschäden) festgelegt und beschlossen, von einer Vereinbarung eines Selbstbehalts bei D&O-Versicherungen für Aufsichtsratsmitglieder zunächst abzusehen. Weitere Tagesordnungspunkte waren insbesondere die Verabschiedung der Entsprechenserklärung für das Jahr 2009, die Vorstellung der Ergebnisse der Effizienzprüfung sowie die Entscheidung über daraus resultierende Maßnahmen zur Umsetzung. Im Anschluss an die ordentliche Sitzung fand eine außerordentliche Sitzung des Aufsichtsrats statt. In dieser fasste der Aufsichtsrat Beschlüsse, die die ISE benötigte, um Genehmigungen der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) zum Betrieb der US-amerikanischen Handelsplattformen EDGA Exchange, EDGX Exchange und Topaz Exchange zu erhalten. Arbeit der Ausschüsse Die insgesamt sechs Ausschüsse des Aufsichtsrats haben die Aufgabe, Entscheidungen und Themen für das Plenum vorzubereiten. Soweit gesetzlich zulässig, sind auch einzelne Entscheidungsbefugnisse auf die Ausschüsse übertragen worden. In den Aufsichtsratssitzungen berichteten die Ausschussvorsitzenden jeweils ausführlich über die Ausschussarbeit. Der Aufsichtsratsvorsitzende übernimmt nach der Geschäftsordnung den Vorsitz im Personalausschuss, im Nominierungsausschuss sowie im Ausschuss für Strategieangelegenheiten. Die personelle Zusammensetzung der Ausschüsse kann der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß 289a Handelsgesetzbuch (HGB) entnommen werden (siehe S. 39). Im Berichtsjahr ist der Personalausschuss neun Mal zusammengetreten. Zu Beginn des Jahres wurden der Bonus der Vorstandsmitglieder für das Jahr 2008 zur Beschlussfassung an den Aufsichtsrat empfohlen und die Ziele für das Jahr 2009 für die Mitglieder des Vorstands festgelegt. Weiterhin beschäftigte sich der Personalausschuss mit der Wiederbestellung der Herren Dr. Michael Kuhn und Frank Gerstenschläger als Mitglieder des Vorstands der Deutsche Börse AG. Ein weiteres Thema war die vorzeitige Beendigung des Vorstandsmandats von Herrn Thomas Eichelmann sowie die Auswahl eines geeigneten Kandidaten (Herr Gregor Pottmeyer) für die Position des Chief Financial Officer (CFO). Aus Anlass des Inkrafttretens des VorstAG und der vergütungsrelevanten Änderungen im Deutschen Corporate Governance Kodex erarbeitete der Ausschuss in insgesamt vier Sitzungen ein neues Konzept für die Vorstandsvergütung. Ferner befasste sich der Ausschuss mit Fragen im Zusammenhang mit der Vereinbarung eines Selbstbehalts bei der D&O-Versicherung für den Vorstand und den Aufsichtsrat. In seiner letzten Sitzung im Jahr 2009 hat der Ausschuss die Ziele der Mitglieder des Vorstands für das Jahr 2010 erörtert und verabschiedet. Der Ausschuss für Strategieangelegenheiten hat im Berichtszeitraum eine ordentliche und zwei außerordentliche Sitzungen abgehalten. Der Ausschuss behandelte den Status strategischer Projekte im Detail und erörterte dabei mögliche Wachstumsinitiativen. Der Schwerpunkt der Beratungen lag auf der Wettbewerbsentwicklung im Kassamarkt sowie dem Projekt OTC CCP. Der Finanz- und Prüfungsausschuss hielt im Berichtszeitraum acht Sitzungen ab. In Gegenwart des Abschlussprüfers erörterte der Finanz- und Prüfungsausschuss die Jahresabschlüsse und den Prüfbericht für das Geschäftsjahr Des Weiteren beschäftigte er sich mit den Zwischenberichten für das erste und dritte Quartal, dem Halbjahresfinanzbericht, der einer prüferischen Durchsicht

4 Bericht des Aufsichtsrats 31 unterzogen wurde, sowie mit dem vorläufigen Ergebnis des ersten Halbjahres Er holte die erforderliche Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers ein, bereitete den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung im Mai 2009 zur Wahl des Abschlussprüfers vor und erörterte das Honorar für den Abschluss prüfer. Der Abschlussprüfer unterstützte den Finanz- und Prüfungsausschuss bei allen wesentlichen Fragen der Rechnungslegung und der regelmäßigen Überwachungstätigkeit. Bedeutende Themen waren zudem das Risikomanagement der Gruppe Deutsche Börse, Aspekte der Compliance, Berichte über das interne Kontrollsystem und der Revisionsbericht. Die Mitglieder des Ausschusses haben sich über diese Themen einschließlich der angewandten Methoden und Systeme sowie deren Effizienz über den gesamten Berichtszeitraum hinweg unterrichten lassen und sie eingehend erörtert. Als weitere Themen wurden im Finanzund Prüfungsausschuss das Liquiditätsmanagement für die Gruppe sowie die finanziellen Auswirkungen des Um zugs nach Eschborn und wesentliche strategische Initiativen erörtert. Ferner wurden die Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie die Implementierung des BilMoG bei der Deutsche Börse AG und sich daraus ableitende notwendige Änderungen der Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat behandelt und für die Diskussion im Gesamtaufsichtsrat vorbereitet. In seiner letzten Sitzung im Berichtszeitraum beschäftigte sich der Ausschuss intensiv mit dem Budget für das Jahr 2010 und der Entsprechenserklärung. Der Ausschuss für Technologiefragen befasste sich in vier Sitzungen im Berichtszeitraum mit den Weiterentwicklungen der Handelssysteme Xetra und Eurex im Rahmen der Einführung neuer Versionen (Releases) im Jahr Darüber hinaus ließ sich der Ausschuss für Technologiefragen eingehend über die IT-Strategien und Releases im Segment Clearstream und bei der Eurex Clearing AG unterrichten und erörterte das Projekt zur Entwicklung einer einheitlichen Plattform für die Handelssysteme der Gruppe Deutsche Börse. Ferner nahm das Gremium eine Bewertung der für die Gruppe Deutsche Börse relevanten Entwicklungen im IT-Markt vor und beschäftigte sich mit der gruppenweiten IT-Architektur. In der letzten Sitzung des Berichtsjahres wurde der IT-Projektplan 2010 einschließlich der geplanten strategischen Projekte für die Gruppe Deutsche Börse detailliert besprochen. Der Ausschuss für Fragen von Clearing- und Settlement erörterte in drei Sitzungen im Geschäftsjahr 2009 die Clearing- und Nachhandelsstrategie der Gruppe Deutsche Börse. Neben strategischen Herausforderungen durch regulatorische Entwicklungen und strukturelle Veränderungen im Nachhandelsgeschäft wurden wesentliche Projekte wie TARGET2-Securities, das Management von Wertpapiersicherheiten (Collateral Management) und OTC CCP behandelt. Einen weiteren Schwerpunkt stellten die Projektberichte der Clearstream Banking AG zur Reduktion der grenzüberschreitenden Transaktionskosten in Europa (Projekt Link Up Markets) dar. Der Nominierungsausschuss erörterte in einer Sitzung das Prozedere für die Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung Corporate Governance und Entsprechenserklärung Die neuen Empfehlungen und die neue Anregung des Deutschen Corporate Governance Kodex sowie ihre mögliche Umsetzung wurde in den Sitzungen des Aufsichtsrats, des Personalausschusses und des Finanz- und Prüfungsausschusses diskutiert. Eingehend erörtert wurden insbesondere die vergütungs- und versicherungsrelevanten Änderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Aufsichtsrat beschloss, dass zunächst kein Selbstbehalt in der D&O-Versicherung für Aufsichtsratsmitglieder vorgesehen werden soll. Soweit erforderlich, wurden die Geschäftsordnungen für Aufsichtsrat und Vorstand durch Beschluss des Aufsichtsrats entsprechend angepasst. Die jährliche Entsprechenserklärung gemäß 161 Aktiengesetz (AktG) ist auf der Internetseite der Gesellschaft unter > Investor Relations > Corporate Governance > Entsprechenserklärung öffentlich

5 32 Bericht des Aufsichtsrats zugänglich. In der Entsprechenserklärung nimmt die Gesellschaft nicht nur zu den Empfehlungen, sondern auch zu den Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf freiwilliger Basis Stellung. Weitere Ausführungen zur Corporate Governance in der Gruppe Deutsche Börse sind der von Vorstand und Aufsichtsrat gemeinsam verabschiedeten Erklärung zur Unternehmensführung gemäß 289a HGB auf den Seiten 34 bis 42 des Geschäftsberichts zu entnehmen. Jahres- und Konzernabschlussprüfung Die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, hat den Jahresabschluss der Deutsche Börse AG, ihren Konzernabschluss sowie die entsprechenden Lageberichte für das am 31. Dezember 2009 beendete Geschäftsjahr unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ebenfalls wurden der verkürzte Abschluss und der Zwischenlagebericht als Teil des Halbjahresfinanzberichts für das erste Halbjahr 2009 einer prüferischen Durchsicht durch KPMG unterzogen. Die Abschlussunterlagen und Berichte der KPMG wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig zur Einsicht ausgehändigt. Der Abschlussprüfer hat sowohl an den entsprechenden Sitzungen des Finanz- und Prüfungsausschusses als auch an der Bilanzsitzung des gesamten Aufsichtsrats teilgenommen. Er berichtete über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung; insbesondere hat er Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des Konzerns abgegeben und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung gestanden. Der Abschlussprüfer berichtete auch darüber, dass keine wesentlichen Schwächen des internen Kontroll- und des Risikomanagementsystems bezogen auf den Rechnungslegungsprozess vorlagen. Dies galt ebenso für die Funktionen Compliance und interne Revision. Der Finanz- und Prüfungsausschuss hat die Abschlussunterlagen und die Berichte der KPMG intensiv mit dem Abschlussprüfer erörtert und einer eigenen sorgfältigen Prüfung unterzogen. Er ist zu der Überzeugung gelangt, dass die Berichte den gesetzlichen Anforderungen aus 317, 321 HGB genügen. Über die Prüfung hat der Ausschuss dem Aufsichtsrat berichtet und ihm die Billigung von Jahresabschluss und Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte empfohlen. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und der entsprechenden Lageberichte hat der Aufsichtsrat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss in der Sitzung vom 23. März 2010 entsprechend der Empfehlung des Finanz- und Prüfungsausschusses gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Deutsche Börse AG festgestellt. Den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns hat der Finanz- und Prüfungsausschuss insbesondere vor dem Hintergrund der Liquidität der Gesellschaft und ihrer Finanzplanung sowie der Berücksichtigung der Aktionärsinteressen eingehend mit dem Vorstand diskutiert. Der Finanz- und Prüfungsausschuss hat sich nach dieser Diskussion und eigener Prüfung für den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns ausgesprochen. Auch der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung dem Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns angeschlossen. Personalia Im Berichtszeitraum haben sich im Aufsichtsrat folgende personelle Änderungen ergeben: n Per Gerichtsbeschluss vom 16. Januar 2009 wurde Herr Thomas Neiße als neues Mitglied des Aufsichtsrats bestellt.

6 Bericht des Aufsichtsrats 33 n Die turnusgemäße Amtszeit des Aufsichtsrats endete mit Ablauf der Hauptversammlung am 20. Mai Mit dem Ende der Amtszeit wurde die in der Hauptversammlung am 21. Mai 2008 beschlossene Verkleinerung des Aufsichtsrats von 21 auf 18 Mitglieder umgesetzt. Bei den Anteilseignervertretern stellten sich die Herren Udo Behrenwaldt, Friedrich von Metzler und Dr. Herbert Walter nicht erneut zur Wahl, sodass ihre Mandate als Aufsichtsratsmitglieder mit Ablauf der Hauptversammlung endeten. Herr Dr. Joachim Faber wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt. Die verbleibenden Vertreter der Anteilseigner im Aufsichtsrat wurden für eine weitere Amtszeit bestätigt. n Von den Arbeitnehmervertretern schieden die Herren Sadegh Rismanchi und Otto Wierczimok aus dem Aufsichtsrat aus. Herr Norfried Stumpf wurde neu in den Aufsichtsrat gewählt. n In der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats am 20. Mai 2009 wurden die Herren Dr. Manfred Gentz und Gerhard Roggemann als Aufsichtsratsvorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt. Im Berichtszeitraum haben sich im Vorstand folgende Wiederbestellungen und personelle Änderungen ergeben: n Herr Dr. Michael Kuhn wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 23. März 2009 für drei Jahre wiederbestellt. Seine Amtszeit endet zum 31. Dezember n Herr Frank Gerstenschläger wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats vom 15. Juni 2009 für drei Jahre wiederbestellt. Seine Amtszeit endet zum 31. März n Das Vorstandsmandat von Herrn Thomas Eichelmann endete einvernehmlich mit Ablauf des 30. April n Herr Gregor Pottmeyer wurde durch Beschluss des Aufsichtsrats in der außerordentlichen Sitzung am 17. Juli 2009 mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2009 für drei Jahre bestellt. Die Amtszeit endet damit am 30. September Umgang mit Interessenkonflikten in Einzelfällen Gelegentlich bestand bei einzelnen Aufsichtsratsmitgliedern das Risiko latenter Interessenkonflikte. So waren im Berichtszeitraum Herr Hermann-Josef Lamberti gleichzeitig Vorstandsmitglied der Deutsche Bank AG und Herr Richard Berliand gleichzeitig Managing Director (geschäftsführender Direktor) bei J.P. Morgan Securities Ltd. und J.P. Morgan Futures Inc. Sowohl die Deutsche Bank wie auch J.P. Morgan vertreten beim CCP-basierten Clearing von Kreditderivaten eigene Positionen. Beide Herren haben deshalb an Beratungen zu den entsprechenden Themen nicht teilgenommen, soweit das Risiko eines latenten Interessenkonflikts bestand. Weiterer Maßnahmen im Hinblick auf diese möglichen latenten und lediglich punktuellen Interessenkonflikte bedurfte es nicht. Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitgliedern für ihr langjähriges großes Engagement für die Weiterentwicklung der Deutsche Börse AG. Seine Anteilnahme gilt der Familie des langjährigen Aufsichtsratsmitglieds Herrn Otto Wierczimok, der am 27. Oktober 2009 verstorben ist. Darüber hinaus bedankt sich der Aufsichtsrat beim Vorstand, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Arbeitnehmervertretungen für ihr Engagement und die geleistete Arbeit in einem schwierigen Marktumfeld. Frankfurt am Main, den 23. März 2010 Für den Aufsichtsrat: Dr. Manfred Gentz Vorsitzender

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