WÄHRUNGSINFORMATION. Marktkommentar IN DIESER AUSGABE DZ PRIVATBANK. Ausgabe 7 / Juli 2012

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1 Ausgabe 7 / Juli 2012 Marktkommentar IN DIESER AUSGABE Im Berichtszeitraum von Mitte Mai bis Mitte Juni spitzte sich die europäische Schuldenkrise mit entsprechend negativen Auswirkungen auf das Handelsgeschehen an den internationalen Finanzmärkten zu. Die Risikoneigung der Investoren erlitt weiteren Schaden. Spanien rückte ins Zentrum der Staatsschuldenkrise. Damit erreichte die Krise um das europäische Währungsprojekt eine neue Eskalationsstufe. Hintergrund der bedrohlichen Entwicklung war die Sorge um die Stabilität des spanischen Bankensystems. Bankia, die viertgrößte Bank des Landes, musste eine deutliche Korrektur ihrer Bilanz vornehmen. Statt eines kleinen Gewinns wurde nunmehr für 2011 ein Milliardenverlust ausgewiesen. Diesem Schritt folgte dann auch die bereits verstaatlichte Muttergesellschaft BFA. Grundlage der hohen Verlustausweise waren in erster Linie notwendige Abschreibungen auf ausgegebene Immobiliendarlehen. Angesichts der wachsenden Kapitallücken im spanischen Bankensystem sah sich die Regierung gezwungen EU-Finanzhilfen in Höhe von bis zu 100 Mrd. Euro zur Stabilisierung des Finanzsektors zu beantragen. Die hiermit verbundene Erleichterung währte jedoch nicht lange. Es setzte sich die Auffassung durch, die Unterstützung sei zwar ein Schritt in die richtige Richtung, sie werde aber alleine nicht ausreichen, die Probleme Spaniens zu lösen. Darüber hinaus erhöht der Kredit die Verschuldungsquote Spaniens um bis zu 10%. Nach Berechungen der EU-Kommission wird die Verschuldung des Landes im kommenden Jahr auf knapp unter 90% des BIP steigen, sofern keine weiteren Sparmaßnahmen beschlossen werden. Dieses Niveau wird hinsichtlich der Fähigkeit zu einer dauerhaften Schuldentilgung allgemein als kritisch angesehen. In Folge dieser Entwicklung entschieden sich die US-Rating agenturen Moody s und Fitch, die Bonitätsbeurteilung Spaniens um drei Stufen auf BBB- bzw. BBB zu senken. Damit befindet sich die Zahlungsfähigkeit des Landes nur noch knapp oberhalb des Ramschniveaus. Die Renditen für langfristige Staatsanleihen Spaniens schossen daraufhin zeitweise auf knapp über sieben Prozent nach oben, auf den höchsten Stand seit rund fünfzehn Jahren. Dieses Niveau wird von Volkswirten als dauerhaft nicht tragbar angesehen. Das nährte Befürchtungen, das Land werde ebenfalls endgültig und vollständig unter den EU-Rettungsschirm schlüpfen müssen. Zusätzliche Nervosität rief daneben die Mitte Juni erneut anstehende Parlamentswahl in Griechenland hervor. Die zunehmenden Anzeichen einer notwendigen Inanspruchnahme des europäischen Rettungsschirms durch Zypern traten durch die aktuelleren Probleme vorerst in den Hintergrund. Zypern befindet sich wegen vielfältiger wirtschaftlicher Verflechtungen mit Griechenland im Strudel dessen Abwärtssogs. WÄHRUNGEN Empfehlung Anleger Kreditnehmer US-Dollar (USD) abbauen kurzfristigattraktiv Schw. Franken (CHF) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigattraktiv Jap. Yen (JPY) abbauen kurzfristigspekulativ / langfristigspekulativ Mexikanischer Peso Neuseeländ. Dollar Ungarischer Forint WÄHRUNG IM BLICKPUNKT Polnischer Zloty STARPLAN TOP CALLGELD abbauen halten halten aufbauen AUCH ALS - NEWSLETTER UND ÜBER DAS VR-BANKENPORTAL ERHÄLTLICH

2 STARPLAN TOP CALLGELD / SONSTIGE WÄHRUNGEN 2 / 8 STARPLAN Top Callgeld STRATEGIE Angesichts der im Berichtszeitraum wieder drastisch verschärften europäischen Staatsschuldenkrise hat das Sicherheitsbedürfnis der Anleger nochmals deutlich zugenommen. In der Folge setzen die Marktteilnehmer im großen Stil ihre Strategie des Abbaus von Risikoanlagen fort. Diesen Entwicklungen konnten wir uns nicht entziehen. Lediglich dem ungarischen Forint gelang es, gegenüber dem Euro an Wert zuzulegen. Hintergrund seiner positiven Entwicklung trotz des allgemeinen Anstiegs der Risikoaversion ist die Einstellung des Verfahrens der Europäischen Kommission, das aufgrund von Bedenken um die Unabhängigkeit der Zentralbank eingeleitet worden war. Auch in den kommenden Wochen ist von einer hohen Volatilität an den internationalen Finanzmärkten auszugehen. Die für Mitte Juni in Griechenland angesetzten Neuwahlen und die Sorgen um den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone werden das Handelsgeschehen vorerst bestimmen. Meist prägen politische Einflüsse das Marktumfeld nur für einen überschaubaren Zeitraum. Strategisch ausgerichtete Währungsanlagen sollten sich demgegenüber an den langfristigen ökonomischen Gegebenheiten ausrichten. Drei der aktuellen Starplanwährungen kommen aus Ländern, in denen Deutschland der größte Auslandsinvestor ist. Die Aussichten für die größte Volkswirtschaft in der Euro-Zone sind noch immer günstig. Flankiert wird unsere Strategie durch die in den skandinavischen Währungen aufgebauten Investitionen. Solange die Schulden- und Strukturkrise in Europa weiter akut bleibt, bilden die skandinavischen Devisen aufgrund der dort vorbildlichen Haushaltsführung immer eine Alternative für Anleger. WERTENTWICKLUNG /03 06/04 06/05 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 Wertentwicklung von EUR, die seit dem gemäß den Empfehlungen von STARPLAN Top Callgeld angelegt wurden. ZUSAMMENSETZUNG 16,87 17,15 19,06 23,97 NOK PLN SEK CZK HUF 23,00 Mexikanischer Peso (MXN) Im Berichtszeitraum beendete der mexikanische Peso den Handel in der Betrachtungsperiode unter Schwankungen auf nahezu unverändertem Stand. Vor dem Hintergrund der unter Investoren weit verbreiteten Risikoaversion gab die Währung Mexikos gegenüber dem Euro zunächst nach. Angesichts der erwarteten Entspannung bei der Staatsschuldenkrise und bei der weltweiten Konjunkturentwicklung kehrte sich der Trend dann wieder um. Per Saldo sank die europäische Gemeinschaftswährung um rund einen Centavo auf 17,6034 mexikanische Peso. In 2011 legte das mexikanische BIP um insgesamt vier Prozent zu. Das Wachstum in Mexiko zeigte sich auch im ersten Quartal dieses Jahres weiter sehr robust. Das Land profitiert insbesondere von der Konjunkturerholung in den USA. Für das laufende Jahr zeichnet sich aber ein leichter Rückgang der Wachstumsdynamik ab. Seit Sommer 2009 liegt der Leitzins in Mexiko bei 4,5 Prozent. Nach einer Rate von über vier Prozent zu Beginn des Jahres, fiel die Inflation im April auf 3,41 Prozent und liegt somit innerhalb des Zielkorridors der Zentralbank zwischen zwei und vier Prozent. Der Rückgang der Inflation hatte in den vergangen Wochen erste Erwartungen hinsichtlich sinkender Leitzinssen geschürt. Positive Zahlen vom mexikanischen Arbeitsmarkt sowie Einzelhandel deuten jedoch darauf hin, dass ein weiteres deutliches Sinken der Inflationsrate nicht ins Haus steht. Der Leitzins sollte daher auch in den kommenden Monaten auf unverändertem Niveau bleiben. Nicht zuletzt wegen der Aussichten auf ein künftig konstantes Leitzinsniveau sollte die seit Jahresbeginn tendenziell vorherrschende Schwäche des mexikanischen Peso zunächst auslaufen. Kurz- bis mittelfristig erscheinen gegenüber dem Euro Kursgewinne denkbar. Zwar sollte sich der mexikanische Peso längerfristig gegenüber dem US-Dollar erholen, das Aufwärtspotential sollte aber von der erwarteten Euro-Aufwertung gegenüber dem Greenback überkompensiert werden. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 2 19,00 18,00 17,00 16,00 15,00 06/11 08/11 10/11 12/11 02/12 04/12 06/12 1 EUR in MXN 90-Tage-Linie MXN 200-Tage-Linie MXN DREIMONATSINTERBANKENSATZ 9,00 8,00 7,00 6,00 5,00 3,00 1,00 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im MXN Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

3 US-DOLLAR (USD) 3 / 8 US-Dollar (USD) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Angesichts der erheblich gestiegenen Risikoaversion der Investoren erfuhr die US-amerikanische Währung in der Betrachtungsperiode zeitweilig eine deutliche Zunahme des Anlageinteresses. Der Greenback wurde seiner Funktion als sicherer Hafen zunächst mehr als gerecht. In der Spitze legte die US-Valuta um rund 3,5 Prozent gegenüber dem Euro zu. Die mit dem Hilfegesuch der spanischen Regierung verbundenen Hoffnungen auf weitergehende Maßnahmen zur Abfederung der europäischen Staatsschuldenkrise und auf ein Abflauen der Wachstumsdynamik deutende US-Konjunkturdaten lösten Mitte des Betrachtungszeitraums aber eine Trendwende aus. Darüber hinaus reduzierte die chinesische Zentralbank ihren Leitzinssatz. Es setzten Spekulationen ein, China werde nach zuletzt deutlichen Anzeichen einer Abschwächung seiner Wachstumsdynamik künftig zu konjunkturstützenden Maßnahmen übergehen. Die Risikoneigung der Marktteilnehmer nahm daraufhin zu. Eine kräftigere Konjunkturdynamik in China stützt tendenziell die Weltwirtschaft und erleichtert damit den Abbau der Staatsdefizite. Per Saldo gab der Kurs der europäischen Gemeinschaftswährung um rund einen US-Cent auf 1,2636 US-Dollar beziehungsweise 0,75 Prozent nach. Nach einer Abwärtsrevision der BIP-Schätzung ist die US-Wirtschaft im ersten Quartal 2012 nur noch um annualisiert 1,9 Prozent gegenüber dem Herbstquartal 2011 gewachsen. Die Erwartungen bei Unternehmen und Konsumenten deuten für die nahe Zukunft eine weitere Wachstumsdämpfung an. Hintergrund der Stimmungseintrübung in der Bevölkerung ist in erster Linie die nach wie vor langsame Erholung am amerikanischen Arbeitsmarkt. So kletterte die Arbeitslosenrate im Mai unerwartet um 0,1 Prozentpunkte auf 8,2 Prozent. Da eine Lösung der europäischen Schuldenkrise zunächst nicht in Sicht ist, dürfte der Euro in den kommenden Monaten weiter unter Abgabedruck stehen. Letztendlich sollte sich jedoch herausstellen, dass die Euro-Zone nicht auseinanderbrechen wird. Zudem dürfte mittelfristig deutlich werden, dass die Rettungsschirme groß genug sind, um notfalls auch Spanien Zuflucht zu gewähren. Damit sollten nachhaltige Ansteckungseffekte vermieden werden. sollten die in den letzten Jahren omnipräsenten US-Strukturprobleme den Dollar in seinem übergeordneten Abwärtstrend bestätigen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN US-DOLLAR GEGENÜBER DEM US-LEITZINSSATZ DER US-NOTENBANK 0,70 0,60 0,50 Leitzinssatz der Fed Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im USD VERLAUF EUR/USD UND PROGNOSE VON 52 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 06/09 12/09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/12 1,00 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 06/13 1 EUR in USD Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 52 Banken Höchste Prognose von 52 Banken ZINSEN Die Fed wird die Leitzinsen auch im kommenden Jahr im Korridor zwischen 0 Prozent und 0,25 Prozent belassen. Eine schnelle merkliche Erholung der US-Wirtschaft ist nicht in Sicht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die US- Notenbank ihr Programm Operation Twist ein weiteres Jahr fortsetzen und fällige Anleihen aus ihrem Portfolio von aktuell über einer Billion US-Dollar in längerfristige Staatsanleihen reinvestieren. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM US-DOLLAR AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,70 0,60 0,50 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-USD-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Die europäische Staatsschuldenkrise sollte zunächst weiterhin Druck auf den Euro auslösen. Mit einem schwankungsintensiven und tendenziell steigenden Kursverlauf des US-Dollars muss daher zunächst noch gerechnet werden. Spätestens gegen Ende des zweiten Quartals 2013, wenn in Europa erste Anzeichen einer allgemeinen Entspannung auftreten dürften, sollte jedoch wegen der Probleme in der US-Wirtschaft und der hohen Verschuldungsquote in den USA eine Wiederaufnahme des Abwärtstrends des US-Dollars einsetzen. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die amerikanische Währung daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Der Euro hat im vergangenen Monat weiter an Wert gegenüber dem US-Dollar eingebüßt, so dass die Notierung Anfang Juni kurzfristig die Marke von 1,23 Dollar je Euro unterschritten hat. Grund für diese Belastungsprobe waren die erneuten Parlamentswahlen in Griechenland am 17. Juni. Das mit Pro-Euro zu wertende Ergebnis hatte das Währungspaar kurzzeitig über die Marke von 1,27 Dollar je Euro laufen lassen. Schnell wurde dann Spanien wieder das bestimmende Thema für die Börsen. Erste Rufe wurden laut, dass das Rettungspaket in Höhe 100 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung der spanischen Banken möglicherweise nicht ausreiche. Die Renditen für zehnjährige spanische Staatsanleihen kletterten derweil auf beachtliche 7,2 % und somit auf den höchsten Stand seit der Einführung des Euro. Die Skepsis in Bezug auf eine tatsächlich nachhaltige Lösung der griechischen und spanischen Problematik sorgte für ein erneutes Abkippen der Notierungen. Die Furcht, dass sich die Schuldenkrise weiter auf Spanien und Italien ausweitet, wird den Euro im Verhältnis zum Greenback kurzfristig vor weitere Belastungsproben stellen. Daher sollte eine Finanzierung im US-Dollar nur unter Abwägung der Risikoparameter im Euro-Raum in Betracht gezogen werden. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,2674 1,2613 1,2585

4 SCHWEIZER FRANKEN (CHF) 4 / 8 Schweizer Franken (CHF) WÄHRUNGSENTWICKLUNG In den vergangenen Wochen sah sich der Schweizer Franken weiterhin einem hohen Anlageinteresse ausgesetzt, das durch die allgemein hohe Risikoscheu aufgrund der Turbulenzen in der Euro-Zone hervorgerufen wurde. Dank massiver Interventionen der Schweizerischen Nationalbank verharrte die eidgenössische Währung allerdings knapp oberhalb der von der Zentralbank festgelegten Untergrenze. Allein im Mai beliefen sich die Interventionen auf über 60 Milliarden Schweizer Franken. Die Devisenreserven legten entsprechend zu. Im Monatsvergleich zeigte sich die eidgenössische Währung gegenüber dem Euro mit 1,2008 Schweizer Franken punktgenau unverändert. Die schweizerische Volkswirtschaft trotzt auch im ersten Quartal allen Widrigkeiten. Mit einem Plus von 0,7 Prozent im Quartalsvergleich hat das Bruttoinlandsprodukt selbst die optimistischsten Erwartungen weit übertroffen. Treibender Faktor der Nachfrage ist und bleibt der private Konsum, während die anhaltende Franken-Stärke auch weiter als Bürde für den Export gilt. Wachstumseinbußen im Zusammenhang mit der Haushaltskonsolidierung in den Euro-Ländern, die globale Konjunkturberuhigung sowie der auch weiterhin relativ starke Franken dämpfen die weiteren Aussichten. Gerade angesichts eines Negativwachstums in einigen Ländern der Euro-Zone sticht die schweizerische Wirtschaft positiv hervor. Gemessen an der Kaufkraftparität ist der Schweizer Franken derzeit weiterhin deutlich überbewertet. Mittel- und langfristig kann davon ausgegangen werden, dass sich die Krisenherde, wie die europäische Staatsschuldenkrise oder die Sorge um eine globale Rezession, allmählich beruhigen werden. Sollte diese Annahmen zutreffen, entsteht Spielraum für einen schwächeren Schweizer Franken. Dem Euro würde sich dann ein Zuwachspotential auf rund 1,25 Schweizer Franken eröffnen. Auf der anderen Seite hat die Schweizer Nationalbank mit ihren Interventionen unter Beweis gestellt, dass sie ihrer Ankündigung, die am 6. September des vergangenen Jahres eingeführte Untergrenze von 1,20 Schweizer Franken pro Euro mit allen Mitteln zu verteidigen, nachkommt. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN GEGENÜBER DEM LEITZINS DER SCHWEIZERISCHEN NATIONALBANK 0,45 0,35 0,25 0,15 0,05 Leitzinssatz der SNB Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im CHF VERLAUF EUR/CHF UND PROGNOSE VON 41 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE 1,80 1,70 1,60 1,50 1,40 1,30 1,20 1,10 1,00 06/09 12/09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/12 06/06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 06/13 1 EUR in CHF Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 41 Banken Höchste Prognose von 41 Banken ZINSEN Im Kampf gegen die Franken-Stärke ist die Schweizer Nationalbank im August zur Nullzinspolitik übergegangen und hat das Zielband für den 3M-CHF-Libor auf null bis 0,25 Prozent verengt. Eine Aufgabe der ultralockeren Geldpolitik ist auf absehbare Zeit keine Option bei der aktuell noch hohen Attraktivität der Währung. Die Einführung der Wertuntergrenze im Verhältnis zum Euro birgt auf mittlere Sicht Inflationsgefahren, da die Notenbank durch die Interventionen die heimische Geldmenge ausweitet (Kauf Euro, Verkauf Schweizer Franken). GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM SCHWEIZER FRANKEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,15 0,05-0, ,15 - Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-CHF-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Zumindest längerfristig kann von schwächeren Franken-Notierungen ausgegangen werden. Strategisch orientierten Anlegern können Engagements in die Währung der Schweiz daher weiterhin nicht empfohlen werden. Kreditnehmer: Die erneuten Turbulenzen im Zusammenhang mit der Euro-Schuldenkrise haben den Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken wieder verstärkt. Bislang hat die Schweizer Nationalbank (SNB) die von ihr gezogene Schmerzgrenze von 1,20 Franken je Euro verteidigen können. Trotz der politischen Unsicherheit um Griechenland und der Flucht Spaniens unter den Rettungsschirm konnte die SNB diese Wechselkursgrenze halten. Die SNB musste im vergangenen Jahr nur ca. 17,8 Mrd. CHF Interventionsvolumen zur Frankenstabilisierung aufbringen. Die Euro Bestände sind im Zuge des erneuten Aufwertungsdrucks alleine im Monat Mai um 66 Mrd. CHF auf insgesamt 300,38 Mrd. CHF angestiegen, was einige Kritiker auch innerhalb der Schweiz auf den Plan rief. Gegen die Kritiker der Interventionspolitik kann argumentiert werden, dass das Interventionsgeld nicht weg ist, sondern in Gegenwert in Fremdwährung nach wie vor vorliegt. Ein Verlust tritt nur dann ein, wenn die SNB den Wechselkurs frei gibt. Diese Vorgehensweise wird auch unter Betrachtung der vorhandenen deflationären Tendenzen nicht als sinnvoll erachtet. Am bekräftigte Thomas Jordan, Präsident der SNB nochmals, dass sie den Mindestkurs weiterhin mit aller Entschiedenheit durchsetzen und dazu unbeschränkt Devisen kaufen. Wenn nötig, sind wir bereit, jederzeit weitere Maßnahmen zu ergreifen. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 1,1976 1,1728 1,1461

5 JAPANISCHE YEN (JPY) 5 / 8 Japanischer Yen (JPY) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Umfeld der verschärften europäischen Staatsschuldenkrise und aufgrund des allgemein hohen Interesses an sicheren Anlagen präsentierte sich der japanische Yen in der Betrachtungsperiode ebenfalls sehr robust. Gegenüber dem Euro legte die japanische Währung im Vergleich zu ihrem Stand von Mitte Mai erneut kräftig um 2,5 Prozent zu. Die europäische Gemeinschaftswährung schwächte sich um rund 2,5 auf 99,47 japanische Yen je Euro ab. Zwischenzeitig notierte der Euro sogar bei 95,57 japanischen Yen. Infolge der weltweit schwächeren Konjunkturerwartungen und der europäischen Staatsschuldenkrise zeigte sich der Yen schon 2011 sehr robust, da die wirtschaftliche Schwäche Japans und die dauerhaft niedrigen Zinsen in Anbetracht der Krise in Europa in den Hintergrund traten rechnen wir für Japan angesichts des erwarteten Wiederaufbaus nach der Naturkatastrophe von 2011 mit einer Erholung. Einer Wachstumsrate von 2,3 Prozent in diesem Jahr sollte dann aber ein leicht schwächeres Jahr 2013 mit einem Zuwachs von nur noch etwa1,5 Prozent folgen. Die enormen Kosten für den Wiederaufbau haben 2011 die bereits extrem angespannte Haushaltslage weiter verschärft. Auch im Jahr 2012 wird das Budgetdefizit, bezogen auf das BIP, mit 8,6 Prozent deutlich ausfallen, wobei der Staatsverbrauch erneut einen positiven Beitrag zur Wirtschaftsleistung beitragen wird. Solange die Krise in der Euro-Zone das Anlegervertrauen belastet, sollte der Euro gegenüber dem japanischen Yen weiterhin unter Druck stehen und weiter schwächer tendieren. Erst eine Deeskalation der Schuldenkrise sollte es dem Euro ermöglichen, gegenüber der Währung des Landes der aufgehenden Sonne wieder an Boden zu gewinnen. ZINSSÄTZE FÜR BANKEN GEGENÜBER DEM LEITZINS DER JAPANISCHEN NOTENBANK 0,60 0,50 Leitzinssatz der BoJ Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im JPY VERLAUF EUR/YEN UND PROGNOSE VON 40 AUSGESUCHTEN BANKEN AUF 12 MONATE /09 12/09 06/10 12/10 06/11 12/11 06/ /06 06/07 06/08 06/09 06/10 06/11 06/12 06/13 1 EUR in JPY Prognose DZ BANK Tiefste Prognose von 40 Banken Höchste Prognose von 40 Banken ZINSEN Im Kampf gegen die Deflation und den starken Yen hatte die japanische Notenbank im Oktober 2010 den Leitzins von auf null bis Prozent gesenkt und seitdem auf diesem historisch niedrigen Niveau belassen. Aufgrund der wirtschaftlich weiterhin angespannten Lage wird sie auf absehbare Zeit an ihrer ultralockeren Geldpolitik festhalten. Dies beinhaltet auch eine zusätzliche Ausweitung ihrer quantitativen Lockerungsmaßnahmen. Die Notenbank hält außerdem an ihrem Inflationsziel von einem Prozent fest und gibt sich in jüngsten Äußerungen optimistisch, dieses zu erreichen. GERECHNETE, ZUKÜNFTIGE DREIMONATSZINSEN IM JAPANISCHEN YEN AUF DER BASIS VON GEHANDELTEN ZINSTERMINGESCHÄFTEN 0,50 Aktuell 1M 2M 3M 4M 5M 6M 7M 8M 9M Dreimonats-JPY-LIBOR in verschiedenen Monatszeiträumen Stand im Vormonat FAZIT Anleger: Der Yen behält gegenwärtig noch seinen Status als sicherer Hafen und wird weiterhin von der europäischen Schuldenkrise profitieren. Allerdings wird die Zentralbank eine aggressive Aufwertung zu verhindern wissen. Das hohe Niveau des Yen bleibt fundamental ungerechtfertigt und eine Abschwächung ist auf mittelfristige Sicht unausweichlich. Auf lange Sicht erachten wir Anlagen in japanischen Yen als nicht empfehlenswert. Kreditnehmer: In den letzten Wochen sorgten die gescheiterte Regierungsbildung in Hellas und die damit verbundenen Neuwahlen sowie die zunehmenden Probleme des spanischen Bankensektors dafür, dass die japanische Währung ihrer Funktion als sicherer- Hafen für Anleger mehr als gerecht wurde. Entsprechend führte diese Yen-Stärke Anfang Juni zu Notierungen unter 96 Yen je Euro, womit wieder das Niveau vom Jahresanfang erreicht wurde. Bei Notierungen von 78 Yen je Dollar waren auch beim Währungspaar USD/ JPY Niveaus vom Februar dieses Jahres abzulesen. Die weitere Entwicklung wird weniger von den Geschehnissen in Japan als vielmehr von den Meldungen aus der Euro-Zone bestimmt werden. Es ist damit zu rechnen, dass die japanischen Währungshüter auf einen weiter stärker werdenden JPY mit Interventionen reagieren werden. Break-even-Kurse 1 Jahr 3 Jahre 5 Jahre 99,52 97,88 95,45

6 WÄHRUNG IM BLICKPUNKT 6 / 8 Polnischer Zloty (PLN) WÄHRUNGSENTWICKLUNG Im Berichtszeitraum vollzog sich die Kursentwicklung des polnischen Zloty im Einklang mit der sich ändernden Risikoeinstellung der Marktteilnehmer. Die in der ersten Hälfte anziehende Risikoaversion der Anleger wegen der sich weiter zuspitzenden europäischen Staatsschuldenkrise spiegelte sich im aufkommenden Abgabedruck auf die polnische Währung. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen in Spanien und China stieg die Risikoneigung der Investoren. Stützend wirkte sich darüber hinaus das relativ hohe Zinsniveau der Währung aus. Per Saldo gewann der polnische Zloty gegenüber dem Euro rund 2,6 Prozent an Wert. Der Euro schwächte sich auf 4,248 polnische Zloty ab. Die polnische Wirtschaft hat sich bis dato unbeeindruckt vom schwächeren Wachstum in den Euro-Ländern gezeigt und ist im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent gewachsen. Dank einer starken Binnennachfrage ist Polen weniger abhängig von Exporten in die EU als andere osteuropäische Staaten wie Ungarn oder Tschechien. Für dieses Jahr zeichnet sich beim privaten Verbrauch aber ein leichter Rückgang der Wachstumsdynamik ab. Daher dürfte das BIP-Wachstum auf 3,2 Prozent nachgeben. Die Regierung peilt für das laufende Jahr außerdem ein Budgetdefizit von unter drei Prozent des BIP an. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie dieses Ziel verfehlen wird, ist jedoch relativ hoch sollte sie das Maastricht-Kriterium aber einhalten können. Die weiterhin relativ robuste wirtschaftliche Lage in Polen und das im Verhältnis zur Euro-Zone nach wie vor hohe Zinsniveau sollten dem Zloty in einem positiveren Marktumfeld Auftrieb verleihen. Das anhaltende Interesse an Direktinvestitionen sollte einen zusätzlichen positiven Impuls für die polnische Währung liefern. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 4,80 4,60 4,40 4,20 3,80 3,60 06/11 08/11 10/11 12/11 02/12 04/12 06/12 1 EUR in PLN 90-Tage-Linie PLN 200-Tage-Linie PLN LANGFRISTIGE ENTWICKLUNG 5,50 5,00 4,50 3,50 3,00 1 EUR in PLN ZINSEN Die polnische Notenbank hat ihren Leitzins im Mai für viele unerwartet auf 4,75 Prozent angehoben. Da die Inflationsrate in den vergangenen Monaten stetig außerhalb des Zielbandes der polnischen Notenbank von 1,5 bis 3,5 Prozent lag, sah sich die Zentralbank zum Handeln gezwungen. Aufgrund des anhaltend hohen Preisdrucks erscheint auf Sicht von drei Monaten eine erneute Zinsanhebung um 25 Basispunkte wahrscheinlich. Obwohl der Inflationsdruck nicht zuletzt vor dem Hintergrund der rückläufigen Rohstoffpreise nachlassen sollte, deutet sich nicht an, dass die polnische Notenbank bereits zu Beginn des kommenden Jahres ihre Zinsanhebungen wieder rückgängig machen wird. DREIMONATSINTERBANKENSATZ 8,00 7,00 6,00 5,00 3,00 1,00 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) in PLN Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR FAZIT Anleger: Vor dem Hintergrund des hohen Zinsvorsprungs sowie der erwarteten Konjunkturerholung in der Euro-Zone im kommenden Jahr, was die Exportnachfrage beleben sollte, kann von einem Aufwertungspotential des polnischen Zloty gegenüber dem Euro ausgegangen werden. Risikobewusste Anleger können unter Diversifikationsaspekten Engagements in der Währung diskutieren.

7 SONSTIGE WÄHRUNGEN 7 / 8 Neuseeländischer Dollar (NZD) Im Berichtszeitraum sah sich der neuseeländische Dollar angesichts der verschärften europäischen Staatsschuldenkrise und der positiven Zinsdifferenzen kontinuierlich steigendem Anlageinteresse ausgesetzt. Hilfreich erwies sich auch die Leitzinsentscheidung der chinesischen Notenbank. Eine anziehende Wachstumsdynamik in China förderte die Nachfrage nach Exportgütern des Landes. Selbst die deutlich rückläufigen Rohstoffnotierungen vermochten es nicht, diese Entwicklung spürbar zu beeinträchtigen. Insgesamt legte der sogenannte Kiwi-Dollar gegenüber dem Euro um 3,2 Prozent zu. Der Euro schwächte sich auf 1,6015 neuseeländische Dollar ab. Die neuseeländische Wirtschaft ist im letzten Quartal 2011 mit 0,3 Prozent (gegenüber dem Vorjahresquartal) deutlich schwächer als von der neuseeländischen Notenbank RBNZ erwartet, die von 0,6 Prozent ausging, gewachsen. Die RBNZ geht davon aus, dass es sich hierbei nur um eine temporäre Schwächephase handelt. Für das erste Quartal dürfte die Wirtschaft im Quartalsvergleich um 0,4 Prozent expandieren. Die Zentralbank geht sogar von einem kräftigeren Plus in Höhe von 0,6 Prozent aus. Angesichts der ungelösten Schuldenkrise in Europa dürfte der Euro gegenüber dem Kiwi-Dollar in den kommenden Monaten noch unter Abgabedruck bleiben. Auf Jahressicht rechnen wir mit Blick auf die Schuldenkrise mit einer allmählichen Beruhigung. Der neuseeländische Dollar sollte daher längerfristig an Terrain einbüßen. Die Einbußen sollten jedoch angesichts der robusten neuseeländische Wirtschaft, nachlassenden Risikoaversion und der moderaten Leitzinsanhebung gemäßigt verlaufen. Als Risikofaktoren für den neuseeländischen Dollar sollten die hohe Auslandsverschuldung des Landes und der recht hohe Fehlbetrag in der Leistungsbilanz im Auge behalten werden. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG 1,90 1,80 1,70 1,60 1,50 DREIMONATSINTERBANKENSATZ 1 1 8,00 6,00 06/11 08/11 10/11 12/11 02/12 04/12 06/12 1 EUR in NZD 90-Tage-Linie NZD 200-Tage-Linie NZD Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im NZD Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR Ungarischer Forint (HUF) Der ungarische Forint präsentierte sich in den vergangenen vier Wochen unter Schwankungen nahezu unverändert. Die fortschreitende Eskalation der europäischen Staatsschuldenkrise sorgte für anfängliche Einbußen, welche durch die zunehmende Risikoneigung der Anleger angesichts aufkommender Wachstumshoffnungen wieder ausgeglichen wurden. Die europäische Gemeinschaftswährung legte geringfügig um 0,02 auf 293,52 ungarische Forint zu. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der europäischen Staatsschuldenkrise Mitte der Betrachtungsperiode notierte der Euro gegenüber der ungarischen Währung bei 307,40 Forint. Dies entsprach einem zeitweiligen Zuwachs von 4,7 Prozent. Belastet wurde die Kursentwicklung des ungarischen Forint darüber hinaus durch die sich hinziehenden Kreditverhandlungen mit dem IWF und der EU. Die ungarische Wirtschaft schrumpfte im ersten Quartal dieses Jahres um 1,3 Prozent. Trotz der schwachen Konjunktur in diesem Jahr bleibt der ungarischen Notenbank vorerst wenig geldpolitischer Spielraum. Zum einen hat der Inflationsdruck deutlich zugenommen, zum anderen bleibt die Lage an den Märkten mit Blick auf die Krise in Griechenland weiter angespannt. Etwaige zinspolitische Lockerungsmaßnahmen zur Stützung der ungarischen Wirtschaft bergen das Risiko erheblicher Marktverwerfungen. Erst nach erfolgreichem Abschluss vorgenannter Kreditgespräche, die noch bis zum Ende des 3. Quartals andauern können, wird es der ungarischen Zentralbank möglich sein, die Konjunktur zu stimulieren. Da auch der Preisdruck im vierten Quartal nachlassen sollte, ist eine Zinssenkung binnen Jahresfrist auf 6,50 Prozent wahrscheinlich. In den kommenden Monaten muss weiter von einem volatilen Kursverlauf des ungarischen Forint ausgegangen werden. Insgesamt dürfte der Forint von der Aussicht auf ein Zustandekommen eines Kreditabkommens profitieren. Überdies wird die hohe Zinsniveaudifferenz zur Euro-Zone Portfoliozuflüsse nach Ungarn induzieren. Auf Jahressicht sollte der ungarische Forint Teile seiner Gewinne aber wieder abgeben, was durch einen erwarteten Schwenk in der Geldpolitik und der nach wie vor schwachen wirtschaftlichen Lage ausgelöst werden könnte. KURZFRISTIGE ENTWICKLUNG EUR in HUF 90-Tage-Linie HUF 200-Tage-Linie HUF DREIMONATSINTERBANKENSATZ ,00 6,00 06/11 08/11 10/11 12/11 02/12 04/12 06/12 Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im HUF Dreimonats-Zinssatz (LIBOR) im EUR

8 IMPRESSUM 8 / 8 IMPRESSUM LEGENDE EMPFEHLUNG ANLEGER: DZ PRIVATBANK S.A. 4, rue Thomas Edison L-1445 Luxembourg-Strassen DZ PRIVATBANK (Schweiz) AG Münsterhof 12 CH-8001 Zürich kaufen aufbauen halten abbauen verkaufen die Währung aktuell kaufen in Schwächephasen sukzessive kaufen bestehende Positionen beibehalten in Stärkephasen sukzessive verkaufen die Währung aktuell verkaufen Telefon LEGENDE WÄHRUNGSPROGNOSE: seitwärts Redaktion Portfoliomanagement LuxCredit Redaktionsschluss 15. Juni 2012 Wert des Euro steigt gegen über ausländischer Währung Wert des Euro sinkt gegen über ausländischer Währung LEGENDE EMPFEHLUNG KREDITNEHMER: HINWEIS: kurzfristig mittelfristig langfristig spekulativ attraktiv Break-even- Kurs: bis zu 12 Monate auf Sicht 3 Jahre auf Sicht 5 Jahre es ist mit hohen Währungsschwankungen zu rechnen es ist mit relativ geringen Währungsschwankungen zu rechnen gibt jenen Euro-Kurs an, bei dem der Zinsvorteil/-nachteil durch die Währungsveränderung ausgeglichen wird Alle Angaben in der Währungsinformation dienen ausschließlich der Information. Sie können eine persönliche Anlage- oder Kreditberatung nicht ersetzen und gelten nicht als Angebot zum Kauf oder Verkauf bestimmter Finanzprodukte. Die Inhalte dieser Währungsinformation sind unter Beachtung größtmöglicher Sorgfalt aktuell zusammengestellt worden. Sämtliche Daten und Prognosen können sich jedoch seit dem Druck verändert haben. Zukünftige Entwicklungen können aus den Daten nicht abgeleitet werden. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir trotz sorgfältiger Erstellung keine Haftung für die Vollständigkeit oder Richtigkeit der Angaben übernehmen können.

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