Server-Installationshandbuch

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1 Server-Installationshandbuch ZENworks 11 Support Pack 3 Februar 2014

2 Rechtliche Hinweise Novell, Inc. übernimmt für Inhalt oder Verwendung dieser Dokumentation keine Haftung und schließt insbesondere jede ausdrückliche oder implizite Garantie für Marktfähigkeit oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Novell, Inc. behält sich das Recht vor, dieses Dokument jederzeit teilweise oder vollständig zu ändern, ohne dass für Novell, Inc. die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen davon in Kenntnis zu setzen. Novell, Inc. gibt ebenfalls keine Erklärungen oder Garantien in Bezug auf Novell-Software und schließt insbesondere jede ausdrückliche oder implizite Garantie für handelsübliche Qualität oder Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Außerdem behält sich Novell, Inc. das Recht vor, Novell-Software jederzeit ganz oder teilweise zu ändern, ohne dass für Novell, Inc. die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen von diesen Änderungen in Kenntnis zu setzen. Alle im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung zur Verfügung gestellten Produkte oder technischen Informationen unterliegen möglicherweise den US-Gesetzen zur Exportkontrolle sowie den Handelsgesetzen anderer Länder. Sie erkennen alle Ausfuhrkontrollbestimmungen an und erklären sich damit einverstanden, alle für ausstehende Exporte, Re-Exporte oder Importe erforderlichen Lizenzen bzw. Klassifizierungen einzuholen. Sie erklären sich damit einverstanden, nicht an juristische Personen, die in der aktuellen US-Exportausschlussliste enthalten sind, oder an in den US-Exportgesetzen aufgeführte terroristische Länder oder Länder, die einem Embargo unterliegen, zu exportieren oder zu reexportieren. Sie stimmen zu, keine Lieferungen für verbotene nukleare oder chemisch-biologische Waffen oder Waffen im Zusammenhang mit Flugkörpern zu verwenden. Weitere Informationen zum Exportieren von Novell-Software finden Sie auf der Webseite International Trade Services von Novell (http://www.novell.com/info/exports/). Novell übernimmt keine Verantwortung für das Nichteinholen notwendiger Exportgenehmigungen. Copyright Novell, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Herausgebers darf kein Teil dieser Veröffentlichung reproduziert, fotokopiert, übertragen oder in einem Speichersystem verarbeitet werden. Novell, Inc South Novell Place Provo, UT U.S.A. Online-Dokumentation: Die neueste Online-Dokumentation für dieses und andere Novell-Produkte finden Sie auf der Dokumentations-Webseite von Novell (http://www.novell.com/documentation). Novell-Marken Hinweise zu Novell-Marken finden Sie in der Novell Trademark and Service Mark-Liste (http://www.novell.com/company/ legal/trademarks/tmlist.html). Materialien von Drittanbietern Die Rechte für alle Marken von Drittanbietern liegen bei den jeweiligen Eigentümern.

3 Inhalt Informationen zu diesem Handbuch 7 Teil I Systemanforderungen 9 1 Anforderungen an Primärserver 11 2 Datenbankanforderungen 15 3 Anforderungen an den Verwaltungs-Browser 17 Teil II Windows-Installation 19 4 Installationsablauf unter Windows Installationsablauf für den ersten Primärserver Installationsablauf für weitere Primärserver Was geschieht bei der ZENworks-Installation? 27 6 Aktualisieren der Windows-Server-Software 29 7 Erstellen eines externen Zertifikats Erzeugen einer Zertifikatsignierungsanforderung (Certificate Signing Request, CSR) Generieren eines Zertifikats mithilfe von NetIQ ConsoleOne Generieren eines Zertifikats mithilfe von NetIQ imanager Installieren einer externen ZENworks-Datenbank Voraussetzungen für externe Datenbanken Voraussetzungen für eine Remote-OEM-Sybase-Datenbank Voraussetzungen für eine entfernte Sybase SQL Anywhere-Datenbank Voraussetzungen für eine Microsoft SQL-Datenbank Voraussetzungen für eine Oracle-Datenbank Installieren einer externen ZENworks-Datenbank Für die Installation einer OEM Sybase SQL Anywhere-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer externen Sybase SQL Anywhere-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer Microsoft SQL-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer Oracle-Datenbank erforderliche Informationen Installieren eines ZENworks-Primärservers unter Windows Installieren der Software für den Primärserver Durchführen einer unbeaufsichtigten Installation Erstellen einer eigenen Antwortdatei Inhalt 3

4 9.2.2 Ausführen der Installation Überprüfen der Installation Installationsinformationen Ausführen von Aufgaben nach Abschluss der Installation Lizenzierung von Produkten Aktivieren des Zugriffs auf einen Primärserver hinter einer NAT-Firewall Hinzufügen von Imaging-Anwendungen als Firewall-Ausnahmen Hinzufügen von Imaging-Anwendungen als Firewall-Ausnahmen unter Windows Server Hinzufügen von Imaging-Anwendungen als Firewall-Ausnahmen unter Windows Server Unterstützen von Aktualisierungen für Geräte mit ZENworks Sichern von ZENworks-Komponenten Anpassen des ZENworks-Kontrollzentrums Unterstützen eines Primärservers unter VMware ESX Anpassen der Größe des reservierten Arbeitsspeichers Aktivieren der Unterstützung für große Pages Teil III Installation unter Linux Installationsablauf unter Linux Installationsablauf für den ersten Primärserver Installationsablauf für weitere Primärserver Was geschieht bei der ZENworks-Installation? Aktualisieren der Linux-Server-Software Alle Linux-Plattformen SLES 11 x86_ Erstellen eines externen Zertifikats Erzeugen einer Zertifikatsignierungsanforderung (Certificate Signing Request, CSR) Generieren eines Zertifikats mithilfe von NetIQ ConsoleOne Generieren eines Zertifikats mithilfe von NetIQ imanager Installieren einer externen ZENworks-Datenbank Voraussetzungen für externe Datenbanken Voraussetzungen für eine Remote-OEM-Sybase-Datenbank Voraussetzungen für eine entfernte Sybase SQL Anywhere-Datenbank Voraussetzungen für eine Microsoft SQL-Datenbank Voraussetzungen für eine Oracle-Datenbank Installieren einer externen ZENworks-Datenbank Für die Installation einer OEM Sybase SQL Anywhere-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer Sybase SQL Anywhere-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer Microsoft SQL-Datenbank erforderliche Informationen Für die Installation einer Oracle-Datenbank erforderliche Informationen ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

5 16 Installieren eines ZENworks-Primärservers unter Linux Installieren der Software für den Primärserver Installieren der Primärserver-Software über das GUI-Installationsprogramm Installieren der Primärserver-Software über das Befehlszeilen-Installationsprogramm Durchführen einer unbeaufsichtigten Installation Erstellen einer eigenen Antwortdatei Ausführen der Installation Überprüfen der Installation Installationsinformationen Ausführen von Aufgaben nach Abschluss der Installation Lizenzierung von Produkten Hinzufügen von Imaging-Anwendungen als Firewall-Ausnahmen Unterstützen von Aktualisierungen für Geräte mit ZENworks Sichern von ZENworks-Komponenten Anpassen des ZENworks-Kontrollzentrums Aufgaben für VMware ESX Teil IV Anhänge 113 A Argumente für ausführbare Installationsdateien 115 B Abhängige Linux-RPM-Pakete 117 B.1 Red Hat Enterprise Linux-Server B.2 SUSE Linux Enterprise Server C Fehlersuche bei der Installation 125 C.1 Fehlersuche bei der Installation C.2 Fehlersuche nach der Installation D Aktualisierungen der Dokumentation 135 D.1 August 2013: Aktualisierung für ZENworks 11 SP3 (11.3) Inhalt 5

6 6 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

7 Informationen zu diesem Handbuch Dieses ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch enthält Informationen zur erfolgreichen Installation der ZENworks-Primärserver-Software auf Windows- und Linux-Servern. Die Informationen in diesem Handbuch gliedern sich wie folgt: Teil I, Systemanforderungen, auf Seite 9 Teil II, Windows-Installation, auf Seite 19 Teil III, Installation unter Linux, auf Seite 67 Teil IV, Anhänge, auf Seite 113 Zielgruppe Dieses Handbuch richtet sich an ZENworks-Administratoren. Rückmeldungen Wir freuen uns über Ihre Hinweise, Anregungen und Vorschläge zu diesem Handbuch und den anderen Teilen der Dokumentation zu diesem Produkt. Verwenden Sie dazu die Funktion Benutzerkommentare unten auf den einzelnen Seiten der Onlinedokumentation. Weitere Dokumentation Für ZENworks 11 SP3 steht Ihnen weiteres Dokumentationsmaterial zur Verfügung (sowohl im PDFals auch im HTML-Format), mit dem Sie sich über das Produkt und seine Implementierung informieren können. Weiteres Dokumentationsmaterial finden Sie auf der Dokumentations-Website zu ZENworks 11 SP3 (http://www.novell.com/documentation/zenworks113). Informationen zu diesem Handbuch 7

8 8 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

9 I ISystemanforderungen In diesem Abschnitt finden Sie die Systemanforderungen für die Installation eines ZENworks- Primärservers: Kapitel 1, Anforderungen an Primärserver, auf Seite 11 Kapitel 2, Datenbankanforderungen, auf Seite 15 Kapitel 3, Anforderungen an den Verwaltungs-Browser, auf Seite 17 Systemanforderungen 9

10 10 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

11 1 1Anforderungen an Primärserver Der Server, auf dem Sie die Software für den Primärserver installieren, muss die folgenden Anforderungen erfüllen: Eintrag Anforderungen Zusätzliche Details Serverauslastung Möglicherweise kann Ihr Server neben den Aufgaben, die ein Primärserver durchführt, weitere Aufgaben durchführen. Es wird jedoch empfohlen, dass jeder Server, auf dem die Primärserver-Software installiert wird, ausschließlich für ZENworks eingesetzt wird. Der Server sollte beispielsweise folgende Aufgaben nicht durchführen: Hosten von Novell edirectory Hosten von Active Directory Host-Terminaldienste Windows- Betriebssystem Windows Server 2003 SP2, x86_64 (Enterprise und Standard Edition) Windows Server 2003 R2 SP2 x86_64 (Enterprise und Standard Edition) Windows Server 2008 SP2, x86_64 (Enterprise und Standard Edition) Windows Server 2008 R2 x86_64 (Enterprise und Standard Edition) Windows Server 2008 R2 SP1 x86_64 (Enterprise und Standard Edition) Windows 2012 Server x86_64 (Foundation-, Essential-, Standard- oder Datacenter- Edition) Windows 2012 Server R2 Standard x86_64 (Foundation-, Essential- und Standard- Edition) Alle Core- und Data Center-Editionen von Windows Server 2003 und Windows Server 2008 werden nicht als Primärserver-Plattformen unterstützt. Windows Server 2008 Core wird nicht unterstützt, weil es.net Framework nicht unterstützt. Die ZENworks-Primärserver-Software wird auf Windows Server und Windows Server 2008-Editionen mit oder ohne Hyper-V unterstützt. HINWEIS: Die Installation auf einem Server in einer Clusterumgebung wird nicht unterstützt. WICHTIG: ZENworks-Primärserver-Plattformen in ZENworks 11 SP3 bieten keine Unterstützung für x86(32-bit)-betriebssysteme. Anforderungen an Primärserver 11

12 Eintrag Anforderungen Zusätzliche Details Linux- Betriebssystem SLES 11 SP2/SP3 x86_64 (Intel- und AMD Opteron- Prozessoren) SLES 11 SP2 und SP3 für VMware X86_64 Red Hat Enterprise Linux 5.8, 5.9 x86_64 Red Hat Enterprise Linux 6.0, 6.1, 6.2, 6.3, 6.4 x86_64 WICHTIG: Open Enterprise Server- Betriebssysteme (32 Bit und 64 Bit) bieten keine Unterstützung für ZENworks-Primärserver- Plattformen in ZENworks 11 SP 3. Prozessor Geschwindigkeit: mindestens 2,0 GHz Typ: CPU der Serverklasse, z. B. AMD64 Dual Core oder Intel EM64T Dual Core (oder schneller) Wenn der Primärserver auf einem virtuellen Computer ausgeführt wird, wird ein Doppelkernprozessor (Dual Core) empfohlen. Soll Patch Management auf dem Primärserver ausgeführt werden, wird ein schneller Prozessor empfohlen, z. B. der Intel Quad Core-Prozessor. RAM Festplattenspeicher Bildschirmauflösung Mindestens 4 GB, empfohlen mindestens 8 GB 9 GB für die Installation. Abhängig von der zu verteilenden Inhaltsmenge 10 GB zusätzlich je Geräte. 500 MB werden für das TMP- Verzeichnis empfohlen. Diese Festplattenspeichergröße ist zur Neuerstellung und Bearbeitung der Pakete erforderlich. Für den Dateispeicher in Patch Management (heruntergeladene Patch-Inhalte) sind mindestens 25 GB zusätzlicher freier Speicherplatz erforderlich. Für alle Inhaltsreproduktionsserver ist genauso viel freier Speicherplatz erforderlich, falls Patch Management aktiviert ist. Wenn Patch Management in zusätzlichen Sprachen verwendet wird, ist für jeden Server genauso viel freier Speicherplatz für jede verwendete Sprache erforderlich. Grafikkarte: 256 Farben Bildschirmauflösung: mindestens 1024 x GB für die ersten Geräte 1 GB RAM zusätzlich je zusätzliche Geräte Da die ZENworks-Datenbankdatei und das ZENworks-Inhalts-Repository sehr groß werden können, sollten Sie ggf. eine separate Partition oder Festplatte verwenden. Informationen zum Ändern des Standardspeicherorts des Inhalts-Repositorys auf einem Windows-Server finden Sie im Abschnitt Inhalts-Repository im Handbuch ZENworks 11 SP3/SP2: Referenz für Primärserver und Satelliten. Bei Linux-Servern können Sie den Speicherort für das Verzeichnis /var/opt so ändern, dass er sich auf einer großen Partition befindet. Hier werden die Datenbank (falls eingebettet) und das Inhalts-Repository gespeichert. Für das Verzeichnis /etc ist weniger Speicherplatz erforderlich. 12 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

13 Eintrag Anforderungen Zusätzliche Details Dateisystem DNS-Auflösung Wenn Sie das eingebettete Sybase auf Ihrem Gerät installiert haben, muss das Dateisystem des Laufwerks, auf dem ZENworks Configuration Management installiert ist, Dateien mit mehr als 4 GB unterstützen. Die Server und Arbeitsstationen in der Verwaltungszone müssen ordnungsgemäß konfigurierte DNS verwenden, um Geräte-Hostnamen auflösen zu können. Andernfalls funktionieren einige Funktionen in ZENworks nicht ordnungsgemäß. Die Server können dann nicht untereinander und mit den Arbeitsstationen kommunizieren. IP-Adresse Microsoft.NET (nur für Windows) Servernamen müssen die DNS- Anforderungen unterstützen, dürfen also beispielsweise keine Unterstriche in ihrem Namen besitzen, sonst ist keine ZENworks- Anmeldung möglich. Zulässige Zeichen sind die Buchstaben a z (Groß- und Kleinschreibung), Ziffern und der Bindestrich (-). Der Server muss über eine statische IP-Adresse oder (bei der DHCP- Konfiguration) über eine permanent geleaste IP-Adresse verfügen. An alle Netzwerkkarten auf dem Zielserver muss eine IP-Adresse gebunden sein. Auf einem Windows-Primärserver muss vor der Installation von ZENworks 11 SP3 das Microsoft.NET 4.0-Framework mit den neuesten Aktualisierungen installiert und ausgeführt werden. Wenn die Installation versucht, eine Netzwerkkarte ohne gebundene IP-Adresse zu verwenden, bleibt sie hängen. Auf einem Windows Server 2003-/2008-System erhalten Sie während der ZENworks-Installation die Option,.NET zu installieren. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird.net automatisch installiert. Unter Windows Server 2012 steht.net 4.5 standardmäßig zur Verfügung. Sie müssen es aber noch aktivieren. Die Option zur Aktivierung von.net erhalten Sie während der ZENworks- Installation. Wenn Sie diese Option aktivieren, wird.net automatisch aktiviert. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Aktivieren des.net-framework im Handbuch ZENworks 11 SP3-Referenz für die Ermittlung, Bereitstellung und Stilllegung. Anforderungen an Primärserver 13

14 Eintrag Anforderungen Zusätzliche Details Firewall- Einstellungen: TCPund UDP-Ports Zahlreiche TCP- und UDP-Ports werden während der Installation durch das ZENworks- Installationsprogramm geöffnet. Falls ein für ZENworks erforderlicher Port bereits verwendet wird, werden Sie durch das ZENworks- Installationsprogramm aufgefordert, einen anderen Port zu konfigurieren. Eine Liste der TCP- und UDP-Ports und ihrer Verwendung in ZENworks finden Sie im Abschnitt Von ZENworks-Primärservern verwendete TCP- und UDP-Ports im Handbuch ZENworks 3 SP2: Referenz für Primärserver und Satelliten. Unterstützte Hypervisoren WICHTIG: Wird die Firewall während der Installation oder Aufrüstung deaktiviert, müssen die entsprechenden Ports in den Firewall-Einstellungen manuell geöffnet werden, sobald Sie die Firewall wieder aktivieren. Die Primärserver-Software kann in den folgenden virtuellen Computerumgebungen installiert werden: VMware-Arbeitsstation 6.5 XEN (Novell SLES 11 und Citrix XenServer 5.x, 6.0, 6.1) VMware ESXi 5.0.x, 5.1 und 5.5 Microsoft Hyper-V Server Windows 2008 R2 und 2012 Nur freigegebene Versionen von Gastbetriebssystemen (VMs) werden unterstützt. Experimentelle Gastbetriebssysteme werden nicht unterstützt. Das Gastbetriebssystem muss mit dem Betriebssystem übereinstimmen, das bei der Erstellung der VM angegeben wurde. Wurde zum Beispiel bei der Erstellung der VM als Gastbetriebssystem Windows Server 2003 angegeben, so muss das eigentliche Gastbetriebssystem ebenfalls Windows Server 2003 sein. 14 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

15 2 2Datenbankanforderungen ZENworks umfasst eine integrierte Sybase SQL Anywhere-Datenbank. Alternativ können Sie eine eigene Datenbank nutzen ( externe Datenbank ). Wenn Sie eine externe Datenbank verwenden, muss diese die folgenden Anforderungen erfüllen: Eintrag Datenbankversion Anforderung Microsoft SQL Server 2008 R2 (mit aktuellem SP) Microsoft SQL Server 2008 SP2 (mit aktuellem SP) Microsoft SQL Server 2012 (mit aktuellem SP) Sybase SQL Anywhere 12 Oracle (mit aktuellem Patch-Set) HINWEIS: Wenn Sie Oracle Real Application Clusters (Oracle RAC) mit ZENworks verwenden möchten, finden Sie in folgenden Abschnitten Informationen darüber: Oracle RAC One Node mit Oracle Lösung für ZCM (http:// solution-zcm) Oracle RAC Two Node mit Oracle Lösung für ZCM (http:// Hostname des Datenbankservers TCP-Ports Der Hostname des Datenbankservers muss vom Domänennamen-Server-Service aufgelöst werden können. Der Server muss die Primärserver-Kommunikation auf dem Datenbank-Port zulassen. Bei MS SQL müssen auf jeden Fall statische Ports für den Datenbankserver konfiguriert werden. Standardports: 1433 für MS SQL 2638 für Sybase SQL 2639 für Audit Sybase-Datenbank 1521 für Oracle Die Standardportnummer können Sie im Falle eines Konflikts ändern. Allerdings müssen Sie sicherstellen, dass der Port auf dem Primärserver für die Kommunikation mit der Datenbank geöffnet ist. UDP-Ports Erwägungen für WAN 1434 für MS SQL (falls ZENworks benannte Instanzen der Datenbank verwendet) Primärserver und die ZENworks-Datenbank müssen sich auf dem gleichen Netzwerksegment befinden. Primärserver können nicht über ein WAN in die ZENworks-Datenbank schreiben. Datenbankanforderungen 15

16 Eintrag Standardzeichensatz Anforderung Für Sybase ist der UTF-8-Zeichensatz erforderlich. Für MS SQL setzt ZENworks keinen bestimmten Zeichensatz voraus. ZENworks unterstützt alle von MS SQL unterstützten Zeichensätze. Für Oracle muss der Parameter NLS_CHARACTERSET auf AL32UTF8 und der Parameter NLS_NCHAR_CHARACTERSET auf AL16UTF16 gesetzt sein. Kollation Datenbankbenutzer ZENworks wird nicht mit einer Instanz der MS SQL-Datenbank unterstützt, die zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Daher müssen Sie sich vor der Einrichtung der Datenbank vergewissern, dass diese nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Vergewissern Sie sich, dass der ZENworks-Datenbankbenutzer uneingeschränkt Verbindungen zu Ferndatenbanken herstellen kann. Wenn der ZENworks-Datenbankbenutzer beispielsweise ein Active Directory- Benutzer ist, müssen Sie sich vergewissern, dass die Active Directory-Richtlinien es dem Benutzer erlauben, eine Verbindung zu einer Ferndatenbank herzustellen. 16 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

17 3 3Anforderungen an den Verwaltungs- Browser Stellen Sie sicher, dass die Arbeitsstation oder der Server, auf der bzw. dem das ZENworks- Kontrollzentrum zum Verwalten des Systems ausgeführt wird, die folgenden Anforderungen erfüllt: Eintrag Webbrowser Anforderungen Folgende Webbrowser werden unterstützt: Internet Explorer 8 (nur 32 Bit) unter Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2003, Windows XP, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 Internet Explorer 9 (nur 32 Bit) unter Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2003, Windows XP, Windows Server 2008 und Windows Server 2008 R2 Internet Explorer 10 (nur 32 Bit) unter Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2003, Windows XP, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows 8 und Windows Server 2012 WICHTIG: Versionen von Internet Explorer vor Version 8 werden nicht unterstützt. Internet Explorer 11 wird nicht unterstützt, da einige Probleme bei der Unterstützung dieser Version von Internet Explorer in ZENworks bekannt sind. Firefox ESR Version 17.0 und 24.0 Firefox Version 24.0 und 25.0 (mit Patches) auf Windows- und Linux-Geräten TCP-Ports Um eine Benutzeranforderung für eine Fernsitzung auf einem verwalteten Gerät erfüllen zu können, müssen Sie Port 5550 auf dem Gerät öffnen, um den Fernverwaltungs-Listener ausführen zu können. Anforderungen an den Verwaltungs-Browser 17

18 18 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

19 II IIWindows-Installation In den folgenden Abschnitten finden Sie Informationen und Anweisungen zur Installation des ZENworks-Primärservers auf einem Windows-Server: Kapitel 4, Installationsablauf unter Windows, auf Seite 21 Kapitel 5, Was geschieht bei der ZENworks-Installation?, auf Seite 27 Kapitel 6, Aktualisieren der Windows-Server-Software, auf Seite 29 Kapitel 7, Erstellen eines externen Zertifikats, auf Seite 31 Kapitel 8, Installieren einer externen ZENworks-Datenbank, auf Seite 35 Kapitel 9, Installieren eines ZENworks-Primärservers unter Windows, auf Seite 47 Kapitel 10, Ausführen von Aufgaben nach Abschluss der Installation, auf Seite 61 Windows-Installation 19

20 20 ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

21 4 4Installationsablauf unter Windows Die erforderlichen Aufgaben zur Installation des ersten ZENworks-Primärservers sind abhängig von den Aufgaben, die für weitere Primärserver anfallen. In den nachfolgenden Abschnitten finden Sie die Arbeitsabläufe für beide Vorgänge: Abschnitt 4.1, Installationsablauf für den ersten Primärserver, auf Seite 21 Abschnitt 4.2, Installationsablauf für weitere Primärserver, auf Seite Installationsablauf für den ersten Primärserver Zum Installieren des ersten ZENworks-Primärservers und zum Erstellen der ZENworks- Verwaltungszone führen Sie die nachstehenden Aufgaben in der angegebenen Reihenfolge aus. Weitere Informationen zum Hinzufügen eines Primärservers zu einer vorhandenen ZENworks- Verwaltungszone finden Sie unter Abschnitt 4.2, Installationsablauf für weitere Primärserver, auf Seite 23. Aufgabe Informieren Sie sich über die Schritte im ZENworks- Installationsprogramm, mit denen der erste Primärserver installiert und die Verwaltungszone erstellt werden. Details Beim Installieren des ersten Primärservers übernimmt das Installationsprogramm die Installation der Primärserver-Software, die Einrichtung der ZENworks-Datenbanken und das Erstellen der Verwaltungszone. Weitere Informationen finden Sie unter Kapitel 5, Was geschieht bei der ZENworks-Installation?, auf Seite 27. Brennen Sie das ZENworks-ISO-Image auf eine DVD. Damit erhalten Sie eine Installations-DVD. Aktualisieren Sie die Software auf dem Windows- Server, auf dem der ZENworks-Primärserver installiert werden soll. Das ISO-Image kann nicht extrahiert und zur Installation verwendet werden. Die Installation muss von einer Installations-DVD erfolgen. Die Windows-Server-Software muss auf dem neuesten Stand sein, und sämtliche Programme (z. B. Virenschutz-Software), die sich auf die Installation des Primärservers auswirken können, müssen auf dem neuesten Stand und ordnungsgemäß konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie unter Kapitel 6, Aktualisieren der Windows-Server-Software, auf Seite 29. Installationsablauf unter Windows 21

22 Aufgabe Erstellen Sie ein externes Zertifikat für den Primärserver. Details ZENworks-Primärserver kommunizieren über das HTTPS-Protokoll mit verwalteten ZENworks- Geräten. Für diese sichere Kommunikation muss eine Zertifizierungsstelle (Certificate Authority, CA) für die ZENworks-Verwaltungszone definiert sein, und jeder Server muss jeweils ein Serverzertifikat besitzen, das von der Zonen-CA ausgegeben wurde. ZENworks enthält eine interne ZENworks-CA. Wenn Sie die interne ZENworks-CA nutzen, wird diese während der Installation des ersten Primärservers erstellt, und jeder später installierte Primärserver erhält ein Zertifikat, das von der ZENworks-CA signiert ist. Novell empfiehlt die Verwendung der internen ZENworks-CA, sofern die Sicherheitsrichtlinien Ihres Unternehmens nicht dagegensprechen. Die interne ZENworks-CA hat eine Nutzungsdauer von 10 Jahren und erleichtert die Nutzung zahlreicher ZENworks-Funktionen, z. B. die Fernverwaltung. Falls Sie die interne ZENworks-CA nicht nutzen können, verwenden Sie eine externe CA, und stellen Sie externe Serverzertifikate für die einzelnen installierten Primärserver bereit. Weitere Informationen zum Verwenden von externen Zertifikaten finden Sie unter Kapitel 7, Erstellen eines externen Zertifikats, auf Seite 31. Installieren Sie die Software für die externe Datenbank, die für die ZENworks-Datenbanken verwendet werden soll. In ZENworks sind eine Datenbank für allgemeine Daten und eine Datenbank für Auditdaten erforderlich. Für diese Datenbanken können Sie wahlweise die eingebettete Sybase-Datenbank- Software in ZENworks nutzen oder auch eine unterstützte externe Datenbank-Software (siehe Kapitel 2, Datenbankanforderungen, auf Seite 15). Weitere Informationen zum Verwenden einer externen Datenbank finden Sie unter Kapitel 8, Installieren einer externen ZENworks-Datenbank, auf Seite 35. Installieren Sie die ZENworks-Primärserver- Software auf einem unterstützten Windows-Server. Überprüfen Sie, ob der Primärserver ausgeführt wird. Eine Anleitung dazu finden Sie in Abschnitt 9.1, Installieren der Software für den Primärserver, auf Seite 47. Es gibt bestimmte Prüfungen, mit denen Sie sicherstellen, dass die Software erfolgreich installiert wurde und der Primärserver ausgeführt wird. Eine Anleitung dazu finden Sie in Abschnitt 9.3, Überprüfen der Installation, auf Seite ZENworks 11 SP3-Server-Installationshandbuch

23 Aufgabe Aktivieren Sie die ZENworks-Produkte, für die Sie eine Lizenz besitzen oder die Sie evaluieren möchten. Details Alle ZENworks-Produkte werden installiert. Für die Produkte, für die Sie eine Lizenz besitzen, müssen Sie dabei den Lizenzschlüssel eingeben. Auf Wunsch können Sie auch unlizenzierte Produkte für einen Evaluierungszeitraum von 60 Tagen aktivieren. Eine Anleitung dazu finden Sie in Abschnitt 10.1, Lizenzierung von Produkten, auf Seite 61. Sichern Sie den ZENworks-Primärserver und andere ZENworks-Komponenten. Der Primärserver ist mindestens einmal zu sichern, und für die ZENworks-Datenbanken sind Sicherungen in regelmäßigen Abständen zu planen. Eine Anleitung dazu finden Sie in Abschnitt 10.5, Sichern von ZENworks-Komponenten, auf Seite 64. Informieren Sie sich über die Aufgaben, die nach der Installation anfallen, und führen Sie die jeweiligen Aufgaben für Ihre Primärserver- Installation aus. Für den Primärserver müssen ggf. mehrere Aufgaben nach der Installation erledigt werden. Überprüfen Sie die Aufgabenliste, und führen Sie die vorgesehenen Aufgaben aus. Eine Anleitung dazu finden Sie in Kapitel 10, Ausführen von Aufgaben nach Abschluss der Installation, auf Seite Installationsablauf für weitere Primärserver Zum Installieren eines ZENworks-Primärservers und zum Hinzufügen dieses Servers zur ZENworks-Verwaltungszone führen Sie die nachstehenden Aufgaben in der angegebenen Reihenfolge aus. Aufgabe Informieren Sie sich über die Schritte im ZENworks- Installationsprogramm, mit denen ein weiterer Primärserver in einer vorhandenen Verwaltungszone installiert wird. Details Beim Installieren eines zusätzlichen Primärservers in einer Verwaltungszone wird die Primärserver- Software installiert, der Primärserver in die vorhandene Verwaltungszone aufgenommen, das ZENworks-Kontrollzentrum installiert und die ZENworks-Dienste gestartet. Weitere Informationen finden Sie unter Kapitel 5, Was geschieht bei der ZENworks-Installation?, auf Seite 27. Brennen Sie das ZENworks-ISO-Image auf eine DVD. Damit erhalten Sie eine Installations-DVD. Das ISO-Image kann nicht extrahiert und zur Installation verwendet werden. Die Installation muss von einer Installations-DVD erfolgen. Installationsablauf unter Windows 23

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