Gemeinsam die Infrastruktur der Zukunft aufbauen.

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1 Gemeinsam die Infrastruktur der Zukunft aufbauen.

2 Wachstum des Datenaufkommens bis 2017 (Prognose für Deutschland) 3000 Privat und Geschäftskunden (Exabyte) GK PK Das Datenvolumen wächst bei Geschäftskunden bis 2017 um den Faktor 2, bei Privatkunden um den Faktor 2,5 Die Privatkunden tragen mit ca. 80% zum Datenverkehr bei Quelle: Cisco Virtual Networking Index (VNI) 2

3 Der Hunger auf Bandbreite entsteht durch 3

4 Breitband Kommunale Daseinsfürsorge der Zukunft Breitband ist heute einer der wichtigsten Standortfaktoren bei der Ansiedlung von Gewerbe und jungen Familien! Technologisch zukunftssicher ist die Versorgung aller Gebäude mit einem Glasfaseranschluss! Der liberalisierte Telekommunikationsmarkt wird diese Versorgung flächendeckend in keiner Kommune im Rhein-Neckar-Kreis leisten. Glasfaser-Werbung in der Bahnstadt Heidelberg EU, Bund und das Land Baden-Württemberg fördern die Kommunen beim Aufbau einer leistungsfähigen Breitbandinfrastruktur. 4

5 Von der Machbarkeitsstudie fibernet.rnk zum Zweckverband High-Speed-Netz Rhein-Neckar Das Projekt fibernet.rnk hat als Modellprojekt des Landes Baden-Württemberg alle möglichen Handlungsoptionen für eine Verbesserung der Breitbandversorgung im Rhein-Neckar-Kreis in fünf Teilprojekten untersucht. Mit allen Verantwortlichen der 54 Städte und Gemeinden wurden jeweils mindestens sechs Abstimmungsgespräche durchgeführt. Der Kreistag hat am die weitere Umsetzung der Projektergebnisse einstimmig beschlossen. Lenkungsausschusses und Projektteam fibernet.rnk 5

6 Die Ausbaustrategie des Zweckverbands Die Hochschule Furtwangen um Prof. Dr. Jürgen Anders hat eine dreistufige Ausbaustrategie entwickelt: 1. Errichtung des Kreisnetzes; Planung für eine koordinierte Mitverlegung bei geeigneten Tiefbauarbeiten; Versorgung der relevanten Gewerbe- und aktuell unterversorgten Wohngebiete (bis 2017) 2. Gebiete ohne Vectoring-Ausbau der DTAG und Koaxialkabelversorgung (2018 bis 2023) Kabelschutzrohr-Verlegung zwischen Schönbrunn und Lobbach 3. Alle restlichen Gebäude (2024 bis 2030) 6

7 Organisation des Zweckverbands Der Zweckverband ist Komplett-Dienstleister für den Breitbandausbau und zuständig für Beratung, Planung, Fördermittel, Bau, Betrieb und Verpachtung des Netzes. Er verwaltet treuhänderisch das geschaffene Anlagevermögen für die einzelnen Mitglieder bis zu deren Austritt. Vorsitzende/r gewählt von der Verbandsversammlung Hauptausschuss 8 Mitglieder gewählt aus der Verbandsversammlung + Landrat Verbandsversammlung Je Mitglied eine Stimme zzgl. Verhältnisstimmen nach angeschlossenen Endkunden Geschäftsführer/in gewählt von der Verbandsversammlung - Technische Leitung - Sb. Technik - Sb. Verwaltung - Assistenz 7

8 Geteilte Verantwortung Der Rhein-Neckar-Kreis als ZV-Mitglied verantwortet den Zusammenschluss aller Mitglieder an ein gemeinsames Zugangsnetz. Städte und Gemeinden stehen für ihren darauf aufbauenden innerörtlichen Ausbau (Gemeindetrassen, Ausbaugebiete) in der Pflicht. Dabei entscheidet das einzelne Mitglied völlig autonom über jede einzelne innerörtliche Ausbaumaßnahme. 8

9 Finanzierung Förderung durch die Breitbandinitiative II des Landes (Laufmeterpauschalen von Euro / %)* Kfw-Premium Kredit Breitbandförderung (Fremdkapital) Investitionszuschüsse an den Zweckverband als Eigenkapitalausstattung (i.d.r. 30 % der Investition) Eintrittsgeld zur Finanzierung des Betriebsaufwands (1,- Euro pro Einwohner) Ab 2017: Erlöse aus der Verpachtung zur Deckung des Betriebsaufwands, übersteigende Mittel werden pro Endkunde auf Mitglieder verteilt Abschluss der Kooperationsvereinbarung zur gemeinsamen Betreibersuche mit dem Landkreis Karlsruhe in St. Leon-Rot *) Fördermittel bedingen den Nachweis des Marktversagens und sind abhängig von der Raumkategorie, der Bodenbeschaffenheit und der Art der Verlegung 9

10 Ausbauvorschläge für die Große Kreisstadt Wiesloch Folgende Maßnahmen sind nach der erweiterten Marktanalyse angedacht: Struktur- und Mitverlegungsplanung: ca. 50 T * Feinplanung und Bau Gemeindetrassen: ca. 149 T Durch Mitverlegungen sind bei den Ausbaukosten Einsparungen bis zu 80% möglich. *) Fördermittel bereits berücksichtigt 10

11 11 Ausbauvorschläge für die Große Kreisstadt Wiesloch

12 Ausbauvorschläge für die Große Kreisstadt Wiesloch # Art 1) Lage Zeitraum Ausbau Kosten 2) 1 GE Ludwig-Wagnerstr./In den Weinäckern 1-3 Jahre FTTB 2 GE Baiertal, Rudolf-Diesel-Straße 1-3 Jahre FTTB 3 GE Zwischen den Wegen/Neuer Sträßel 1-3 Jahre FTTB 0,88 Mio.* 12 GE Kläranlage 1-3 Jahre FTTB 4 WR Frauenweiler 1-3 Jahre FTTC 0,34 Mio. 5 WR Baiertal (Osten) 1-3 Jahre FTTC 0,15 Mio. 10 A Schneeberggraben 1-3 Jahre Sat / Funk 11 A 2 landwirtschaftl. Betriebe 1-3 Jahre Sat / Funk 0,03 Mio. 6 WR Wiesloch Stadt 4-9 Jahre FTTB 2,50 Mio. 7 WR Schatthausen 4-9 Jahre FTTB 0,84 Mio. 8 WR Baiertal (Westen) 4-9 Jahre FTTB 0,95 Mio. 9 WR Stadtmitte Jahre FTTB 3,00 Mio. FTTC Jahre FTTB 1,20 Mio. 1) GE = Gewerbegebiet, WA/MI = Wohn- und Mischgebiet, WR = reines Wohngebiet, Neu = Neubaugebiet, A = Aussiedler 2) Geschätzte Nettokosten ohne Berücksichtigung von Fremdkapital und Mitverlegungen bei vorhandenen Tiefbauarbeiten *) Fördermittel bereits berücksichtigt 12

13 Kontaktdaten David Kern Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis Amt für Nahverkehr und Wirtschaftsförderung Kurfürsten-Anlage 38-40, Heidelberg Telefon : / Nils Drescher Leiter des Amts für Nahverkehr und Wirtschaftsförderung des Rhein-Neckar-Kreises Kurfu rsten-anlage 38-40, Heidelberg Telefon: / Internet:

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