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1 KANTON FREIBURG GEMEINDE KLEINBÖSINGEN DETAILERSCHLIESSUNG DEP GRUENEBURG ETAPPE 7 TECHNISCHER BERICHT DATUM: KLEINBÖSINGEN, DEN GESUCHSTELLER: GEMEINDERAT KLEINBÖSINGEN DER AMMANN DIE SCHREIBERIN FREIBURG, DEN ROUTES MODERNES SA M. Baumann, Direct. Rte de la Gruyère Freiburg... Novak & Curty AG Ingenieurbüro dipl. Bauing. SIA Industriestrasse Bösingen Tel Fax

2 - 2 - KANTON FREIBURG GEMEINDE KLEINBÖSINGEN DETAILERSCHLIESSUNG DEP GRUENEBURG ETAPPE 7 TECHNISCHER BERICHT 1. EINLEITUNG Grundlage für die Detailerschliessung bildet das positive Gesamtgutachten zur Schlussprüfung des BRPA vom 21. Juni 2010 (Beilage 1). Die darin enthaltenen Gutachten der konsultierten Amtsstellen und Organe wurden für die Planung der Erschliessungsanlagen berücksichtigt. Das vorliegende Projekt beinhaltet die technischen und baulichen Massnahmen für eine funktionierende Infrastruktur. 2. ERSCHLIESSUNG Grundlage für die Erschliessung bildet der Parzellierungsplan , welcher vom Landeigentümer / Gesuchsteller am 07. Dez genehmigt wurde. Die Erschliessung umfasst folgende Bauwerke: Erschliessungsstrasse, Ausbau Breitestrasse, Trottoir und Fusswege Kanalisationen im Trennsystem Wasserversorgung / Brandschutz Zugehörige Detailpläne Werkleitungen (Elektrizität, Telefonnetz, Kabelfernsehen) 2.1 Strassen Die neue Quartierstrasse ist als Ringstrasse geplant, welche in die bestehende Gemeindestrasse Breitestrasse resp. Längenstrasse mündet. Die bestehende Breitestrasse wird auf 5.00m Breite ausgebaut, um ein Kreuzen der Fahrzeuge zu ermöglichen.

3 Trottoir / Fusswege Längs der Breitestrasse bis zum Römerweg wird ein neuer Fussweg erstellt. Diese Verbindung wird sehr intensiv und von vielen Fussgängern und Wanderern benutzt (Verbindung Wanderwege Gurmels Kleinbösingen Auried Schiffenen). Entlang der südwestlichen Grenze des neuen Quartiers wird ein Fussweg als Verbindung Längenstrasse Römerweg erstellt. 2.3 Beleuchtung Quartierstrasse, Trottoir und Fussweg werden mit einer Beleuchtung versehen. Diese sollte dem neusten Stand der Technik (LED-Leuchten) entsprechen. Ausbau Strassen, Trottoir, Fusswege gemäss Normal- und Typenprofilen. 2.4 Kanalisationen Das Quartier wird im Trennsystem entwässert. Schmutzwasser: wird an die bestehende Leitung entlang der Breitestrasse angeschlossen. Regenwasser: Gemäss geologischen Untersuchungen im Zusammenhang mit der GEP durch das Büro ABA-GEOL sind Versickerungsmöglichkeiten in diesem Gebiet nicht geeignet. Im Technischen Bericht zur Einzonierung wurde bereits auf die Problematik hingewiesen, dass aus topografischen Gründen ein Teil des Quartiers nicht in den Schiffenensee entwässert werden kann. Der nordöstliche Teil sollte über ein Rückhaltebecken in das bestehende Bächlein abgeleitet werden. Dieses Vorhaben wurde dann im Baubewilligungsverfahren vom Tiefbauamt TBA Sektion Gewässer abgelehnt. Das gesamte Regenwasser inkl. Entwässerung der Breitestrasse wird über eine neue Regenabwasserleitung, parallel zur bestehenden SW-Leitung in die Talmulde Lochmatt und von da direkt in die Saane geleitet. Die Anschlüsse für die einzelnen Parzellen im Quartier dürfen nur an die dafür vorgesehenen Kontrollschächte erfolgen. Für die technischen und finanziellen Bedingungen über den Anschluss an das Kanalnetz gilt das Abwasserreglement der Gemeinde.

4 Wasserversorgung / Brandschutz Die Gemeinde Kleinbösingen ist Mitglied des TWB Trinkwasserverbund Bibera, von welchem das Trink- und Löschwasser bezogen wird. Die Parzellen werden über eine neu zu erstellende Versorgungsleitung erschlossen. Das neue Leitungsnetz wird mit der bestehenden Transportleitung zum Reservoir Im Holz verbunden. Mittels 4 neuen Hydranten wird der Brandschutz gemäss Vorschriften der Kantonalen Gebäudeversicherung KGV sichergestellt. Die Anschlüsse und Zuleitungen zu den einzelnen Parzellen ist Sache der Eigentümer. Für den Anschluss ist ein Anschlussgesuch an die Wasserversorgung der Gemeinde zu stellen und die Anschlussgebühren gemäss Gebührenreglement zu entrichten. 2.6 Werkleitungen Elektrizität / Telefon / Kabelfernsehen für die Parzellen werden durch die Netze der versorgt. Groupe E / Swisscom / Rega Sense Die Grundeigentümer verpflichten sich, vor Beginn der Arbeiten den Netzbetreibern ein kostenloses Durchleitungsrecht für sämtliche Kabelleitungen sowie ein Oberflächen- und Standortbaurecht für alle sichtbaren Verteilschränke, Kabelschächte, Beleuchtungskandelaber, Hydranten usw. zu erteilen. Falls bei Überbauung einzelner Parzellen eine Versetzung / Verlegung erforderlich oder erwünscht wird, gehen sämtliche Kosten zu Lasten des Gesuchstellers / Verursachers. 3. AUSFÜHRUNG Sämtliche unter Abs. 2 umschriebenen Bauten und Erschliessungsanlagen werden nach Erhalt der Baubewilligung erstellt. Betreffend Kostenverteiler besteht zwischen Gesuchsteller und Gemeinde eine Vereinbarung. Die Gemeindeversammlung hat im Mai 2010 dem entsprechenden Kredit zugestimmt.

5 ÜBERGABE UND UNTERHALT DER ANLAGEN Der Unterhalt dieser Erschliessungsanlage ist Sache der Ersteller, soweit diese nicht durch die Öffentlichkeit übernommen werden. Nach vorschriftsgemässer Fertigstellung und gemeinsamer Abnahme übernimmt die Gemeinde kostenlos zu Eigentum und Unterhalt: Quartierstrasse, Trottoir, Fusswege Unterhalt und Betrieb der Strassen- und Fusswegbeleuchtung Kanalisationen und zugehörige Bauwerke Winterdienst Sicherstellung der Kehrichtabfuhr 5. SCHLUSSBEMERKUNG Für Vorschriften und Gesetze, welche in diesem Bericht nicht aufgeführt sind, gelten die Bestimmungen der kantonalen Gesetzgebung und das Baureglement der Gemeinde Kleinbösingen. Bei Abweichen von diesem entscheidet der Gemeinderat von Fall zu Fall, jedoch mit dem Einverständnis der zuständigen kantonalen Instanzen. Alle in diesem Bericht erwähnten Bedingungen und Vorschriften treten nach Genehmigung durch den Gemeinderat und bei vorliegen der Baubewilligung in Kraft. Bösingen, März 2013 Revidiert Novak + Curty AG Ingenieurbüro 3178 Bösingen

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