SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen

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1 SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen Mit SAP PLM 7 und anderen Web UI Anwendungen hat SAP neue Oberflächen für bestehende und neue Funktionalität geschaffen. Diese Anwendungen sind mit der UI Technik WebDynpro/ABAP und dem SAP Floorplanmanager entwickelt. Diese Technik erlaubt es, Zusatzfunktion per Konfiguration in die jeweilige Anwendung zu integrieren. Dieses Dokument beschreibt die Besonderheiten der neuen Anwendungen im Vergleich zu den klassischen Transaktionen, die Unterstützung bestehender Szenarien durch SEAL System Lösungen und neue Funktionen, in denen Erweiterungen von SEAL Systems sinnvoll eingesetzt werden können. Inhalt SEAL Systems Integrationen für SAP PLM 7 und Web UI Anwendungen... 1 Web UI... 2 Neue Berechtigungskonzepte... 2 Neue Anwendungen und Objekte... 2 Vorgehen im Projekt... 2 Lizensierung und Kosten... 2 SEAL Systems Standardlösungen... 3 Dokumente drucken und verteilen... 3 Dokumente exportieren und laden... 3 Dokumente konvertieren... 3 Dokumente anzeigen... 3 Zusammenfassung... 3 Erweiterte Funktionen... 4 Dokumente drucken und verteilen... 4 Strukturauflösung Baukasten/Produktstruktur/iPPE... 4 In Vorbereitung: Strukturauflösung für Konstruktionsmappe... 4 Gesamtdokument für SAP Projekt und Portfoliomanagement... 4 Druck von Instandhaltungsaufträgen aus dem Enterprise Asset Management Web UI... 5 Erweiterungen der SEAL Integration... 5 SEAL Systems AG, 2015, White Paper Lösungen für PLM 7 [1]

2 Web UI Mit der Verwendung von WebDynpro/ABAP können die Anwendungen nativ im Business Client for HTML (Browser) oder im Netweaver Business Client (NWBC) ausgeführt werden. Der wesentliche Vorteil: es ist keine lokale Installation am Frontend notwendig. Jedoch müssen solche Anwendungen beim Zugriff auf den lokalen Rechner anders arbeiten bzw. unterstützen dies nicht in dem Maße, wie klassische Anwendungen in der SAPGUI: Die Office Integration wird in PLM 7 aktuell nicht unterstützt Der Dateitransfer erfolgt per URL und wird über neue Sicherheitskonzepte (Whitelists) abgesichert. Erweiterungen, die von einem Betrieb im SAPGUI ausgehen, funktionieren möglicherweise nicht mehr Ein Vorteil der SAP Technologie ist, das auch klassische SAPGUI Transaktionen im Browser bzw. im NWBC ausgeführt werden können. Neue Berechtigungskonzepte Mit PLM 7 sind neue Berechtigungskonzepte (ACM) mit Access Control Context (ACC) und Access Control Lists (ACL) verfügbar. Diese sichern Objekte im Vergleich zu SAP Berechtigungsobjekten feingranularer ab und können zum Beispiel auf Ebene des Dokumentes spezifische Berechtigungen für den Zugriff steuern. Neue Anwendungen und Objekte Mit PLM 7 und anderen Web UI Anwendungen hat die SAP neue Anwendungen und Objekte realisiert. Beispiele sind die Konstruktionsmappe als neue Zusammenfassung von Informationen zu einem Konstruktions- oder Änderungsvorhaben über die Stücklistensynchronisierung (PSS) bis hin zu neuen oder erweiterten Anwendungen im Bereich des Projektmanagement (SAP PPM) oder des Produktdesigns (Produktstruktur und Baukasten). Viele dieser Anwendungen haben ihren Ursprung in klassischen SAP GUI Transaktionen und verwenden teilweise auch noch die gleiche Datenbasis, enthalten aber auch umfangreiche Erweiterungen. Vorgehen im Projekt Da SEAL Systems Lösungen häufig von einer großen Zahl von Anwendern genutzt werden bzw. sehr zentrale Funktionen betreffen, empfiehlt es sich, frühzeitig die geplante Umstellung zu kommunizieren und in einem gemeinsamen Workshop die betroffenen Szenarien und ein Vorgehen für deren Umstellung zu erarbeiten. Lizensierung und Kosten Die Lizensierung unterscheidet sich nicht von den Angeboten für den Betrieb in der SAPGUI. Diese erfolgt nach Anzahl Benutzern und Prozess. Sofern SEAL Systems sowohl Oberflächen für SAPGUI als auch für Web UI bereitstellen, so zählt auch hier nur die Summe der Benutzer. Entsprechend der Änderung an diesen Parametern erfolgt eine Anpassung des Lizenzumfanges. White Paper Lösungen für PLM 7 [2]

3 SEAL Systems Standardlösungen Dokumente drucken und verteilen Die Integration der SEAL Ausgabefunktion steht mit dem Document Distribution Client/Web (DDC/Web) als native Webdynpro Anwendung mit vergleichbaren Funktionen wie die SAPGUI Variante zur Verfügung. Es existieren Integrationen für den Einzeldruck, zur Ausgabe aus Dokumentlisten und für die Ausgabe von Dokumentstrukturen durch die Kombination SEAL Strukturauflösung und DDC/Web. Transaktion bzw. im Batch. Nach aktueller Planung wird SEAL Systems keine WebDynpro Variante dieser Komponenten entwickeln, da auch die SAPGUI Varianten im Business Client ausgeführt werden können. Sowohl Lader als auch XSA unterstützen die Objekte ACC, ACL und die Verknüpfung zur Konstruktionsmappe (Engineering Change Record). Dokumente konvertieren Die Konvertierung ist über den SAP Standard bei Statuswechsel oder SEAL BAdI Implementierungen integriert und wird weiterhin unterstützt. Das Conversion Cockpit (CoCo) unterstützt den Betrieb als SAPGUI Transaktion. PLM 7 unterstützt keine Officeintegration mit Feldaktualisierungen mehr. Durch Serverfunktionen von SEAL Systems kann dies (teilweise) ausgeglichen werden. Bei entsprechender Konfiguration erfolgt die Aktualisierung der Dokumente während einer Konvertierung am Server. Hinweis: Der interaktive Start der Konvertierung bei Statuswechsel erfolgt im Ändern-Modus, der nicht sofort verlassen wird. Dies sperrt das Dokument und verhindert die Konvertierung. Abbildung 1 Web UI - DDC/WEB zur Integration von Ausgabefunktionalität Im Unterschied zur SAPGUI Variante unterstützt DDC/Web einen lokalen Export von Dateien nicht. Druckfunktionen, die komplett im Batch ablaufen, werden ohne Änderungen unterstützt. Dies gilt zum Beispiel für den Druck von Bestellungen oder den Druck von Fertigungs- oder Instandhaltungsaufträgen über SAP Standard-Druckfunktionalität mit SEAL Systems Erweiterungen. Dokumente exportieren und laden Der DVS Lader ABAP und der extended Search and Action (XSA) unterstützen den Betrieb als SAPGUI Dokumente anzeigen Der DVS View Server unterstützt die Anzeige mit Stempel auch im Kontext PLM7. Die Aktivierung der Funktion ist gezielt für diesen Kontext möglich. Zusammenfassung Die o.g. Anwendungen können auch im Kontext PLM 7 bzw. Web UI verwendet werden und unterstützen dort die neuen Objekte und Funktionen. Anwendungen, die Dateien auf dem Frontend lesen und schreiben (DVS Lader ABAP und XSA) bzw. intern Browserfenster darstellen (CoCo) sollen weiterhin in der SAPGUI verwendet werden. Mit DDC/Web steht eine Anwendung zur Verfügung, welche die bekannten Funktionen zum Verteilen von Dokumenten unterstützt und in alle PLM7 und Web UI Szenarien integriert werden kann. White Paper Lösungen für PLM 7 [3]

4 Erweiterte Funktionen Dokumente drucken und verteilen Die Funktionen zum Ermitteln und Verteilen von Dokumenten können in praktisch beliebige Web UI Anwendungen integriert werden. Passende Integrationsfunktionen für Einzeldokumente, Dokumentlisten oder andere Objekte sind verfügbar bzw. können mit geringem Aufwand erstellt werden. Mit diesen Funktionen können Dokumente ermittelt, gefiltert und verteilt werden. Je nach Anforderung können die so ermittelten Dokumente auch angezeigt werden. Strukturauflösung Baukasten/Produktstruktur/iPPE Hier geht es um die Auflösung von ippe Strukturen der frühen Produktdefinitionsphase. Im PLM7 sind dies der Baukasten und die Produktstruktur. Als Projektlösung wurde eine Strukturauflösung für die PLM 7 Struktur Baukasten realisiert. Diese ermittelt alle Dokumente zu einer Baukastengruppe und gibt diese aus. Abbildung 2 SAP PSM Produktstruktur anzeigen In Vorbereitung: Strukturauflösung für Konstruktionsmappe Mit der Konstruktionsmappe können Änderungen geplant und gesteuert werden. Eine Konstruktionsmappe enthält Objekte, die von der Änderung betroffen sind. Diese Objekte sind Dokumente, Material, Materialstücklisten u.a. mehr. Wenn zu diesen Objekten Dokumente oder Dateien verknüpft sind, die ausgedruckt, per oder Portal verteilt werden sollen, dann kann für die Ermittlung der relevanten Dokumente das Modul Strukturauflösung Konstruktionsmappe verwendet werden. Abbildung 3 PLM 7 Konstruktionsmappe Liste der zugeordneten Objekte In der ersten Version wird diese Strukturauflösung folgende Strukturen auswerten Dokumente inklusive Dokumentstücklisten und Hierarchien Enthaltene Konstruktionsmappen Objektverknüpfte DVS Dokumente zu allen in der Mappe direkt referenzierten Objekte Materialstücklisten (Strukturauflösung Materialstückliste notwendig) Auf Anfrage weitere Objekte wie Etikett, Baukasten, Produktstruktur oder Rezept Gesamtdokument für SAP Projekt und Portfoliomanagement SDPPM ist eine Erweiterung für das SAP Portfolio & Project Management. Es ermittelt Dateien und Informationen, die zu SAP PPM Elementen verknüpft sind und erzeugt daraus ein zusammengefasstes PDF-Dokument. Es besteht aus einer Integrationskomponente im SAP, die SAP Informationen und Dateien ermittelt, und einer Serverkomponente, die aus diesen Daten eine PDF-Datei erzeugt. White Paper Lösungen für PLM 7 [4]

5 Abbildung 5 EAM Web UI - Integration DDC/Web Erweiterungen der SEAL Integration Für die Integration des DDC/Web in die SAP Anwendung stehen mit DDD Version umfangreiche Erweiterungen zur Verfügung: Abbildung 4 SAP PPM - Dokumente ermitteln und zusammenfassen Vergleichbare Lösungen sind auch für andere Strukturen, wie zum Beispiel die Konstruktionsmappe möglich. Diese Lösungen unterstützen Prozesse, bei denen zu definierten Zeitpunkten oder ad-hoc Gesamtdokumentationen aus SAP Strukturen erzeugt werden müssen. Druck von Instandhaltungsaufträgen aus dem Enterprise Asset Management Web UI Neben den klassischen Transaktionen zum Bearbeiten von Instandhaltungsaufträgen bietet SAP eine vergleichbare Funktion auch in der Web UI an. Die SEAL Systems Erweiterung für den Instandhaltungsdruck unterstützt bisher den Betrieb in der Web UI sofern keine SEAL Dialoge angezeigt werden. Allgemeine Funktionen o Anzeige von Formularen und Absprung zu PLM 7 Dialogen für Dokumente o Suchfunktion für Dokumente Erweiterungen für das Enterprise Asset Management o Integration des DDC/Web zur Anzeige des Ausgabeauftrags vor dem Druck o Integration des DDC/Web für die Funktion Interaktiver Referenzauftrag Der SEAL Document Distribution Director/Client (DDD/DDC) ist für klassische SAP Oberflächen und für Web-UI Schnittstellen gut geeignet. Ein Bedienverfahren für alle Kontexte. White Paper Lösungen für PLM 7 [5]

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