Multimediale Werkzeuge. Textformate, Medienobjekte

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1 Multimediale Werkzeuge Textformate, Medienobjekte

2 Geschichte/ Eigenschaften von Textformaten Gebräuchliche Textformate, z.b. für HTML Files, Programme: ASCII (American Standard Code for Inform. Interchange) 1874: Baudot Code (Emile Baudot), für Telegrafen, Fernschreiber 1901: Modifiziert. 5 bits, also nur 32 Symbole. Nur Großbuchstaben + Sonderzeichen. Zahlen mit Umschaltzeichen

3 1963: American Standard Association (Später: ANSI) veröffentlicht ersten ASCII Code 1967: Erweitert um Kleinbuchstaben und Sonderzeichen -> womöglich der erfolgreichste "Software" Standard! seit fast 40 Jahren stabil. -> Teil von Unicode als unterste 128 Zeichen. -> Hat 7 bit. Tastaturen, oft 7 bit + 1 Paritätsbit (Fehlererkennung)

4 Aus:

5 1985: Erweiterung auf 8 bit code durch ECMA (European Computer Manufacturer's Association) als ISO Die dadurch resultierenden oberen 128 Zeichen enthalten Sonderzeichen unterschiedlicher Sprachen, je nach Version.: ISO Latin-1, Westeuropäisch -2 Latin-2, Mitteleuropäisch -3 Latin-3, Südeuropäisch -4 Latin-4, Baltisch -5 Kyrillisch -6 Arabisch -7 Griechisch -8 Hebräisch -9 Latin-5, Türkisch -10 Latin-6, Nordisch -11 Thai -13 Latin-7, Baltisch -14 Latin-8, Keltisch -15 Latin-9, Westeuropäisch -16 Latin-10, Südosteuropäisch (aus:

6 Latin-1, Westeuropäisch: Aus:

7 1991: Unicode veröffentlicht, von Unicode Consortium 1997 International Standards Organisation (IS0) Version Version Version 3.1 üblicherweise 16 bit (ca. 65k Zeichen) auch Version mit 32 bit (ca. 4*10^9 Zeichen. Verschiedene Schriften sind in sog. Skripten zusammen gefasst: Angefangen mit Lateinischen Alphabet, dann Griechisch, Kyrillisch, Hebräisch,... japanisches Hiragana, und Katakana,

8 chinesische Schriftzeichen -> ca. zu Zeichen, ca Codes für Firmen Symbole. 16 bit: UCS 2 (Universal Character Set) 32 bit: UCS 4 (Unterarten von Unicode) UTF-8 (Abk. für 8-bit Unicode Transformation Format) ist die am weitesten verbreitete Kodierung für Unicode-Zeichen. Im untersten Bereich (128 Zeichen) entspricht UTF-8 genau dem ASCII-Code: Das höchste Bit ist 0, die restliche 7-Bit-Kombination ist das ASCII-Zeichen. (sh. Fazit: -> Textformate: Geben uns: - Langzeitstabilität - Austauschbarkeit über alle möglichen Rechner plattformen - Durch sprachen wie HTML, SGML, Latex Flexibilität für die Darstellung von Multimedia-Inhalten.

9 HTML - Textobjekte, Eigenschaften: Schriftart, Größe, Positionierung, einfügen von Hyper-Links - HTML Editoren, wie MS Word, können auf einfache Weise HTML Seiten mit formatiertem Text erzeugen, inklusive Hyper-Links und auch Bildern oder Zeichnungen. -Aber: HTML Quell file wird groß, ist nicht mehr gut Lesbar -HTML hat mehr Möglichkeiten, ist mehr wie eine Programmiersprache. Z.b. externe Definitionen über style Files.

10 -Auch: Kleine Programme in JAVA oder JAVAScript u.ä. sind in Word nicht zu machen. z.b. Eingabefelder. -Weiter: zusätzliche Multimedia-Objekte, Ton, Video, 3-Dimensionale Modelle, die man in einem Fenster ansehen und drehen kann. Ähnlich Ton, Bild, Video-Objekte: Es gibt verschiedene Formate, z.b. komprimiert/ unkomprimiert, verschiedene Kompressionsarten, verschiedene Wiedergabearten

11 JAVAScript Anwendungen / Eigenschaften: -Automation, z.b. Bild verändert sich wenn man die Maus darüber bewegt. -Eingaben, die weiter verarbeitet werden, z.b. Berechnungen (kleiner Taschenrechner in Webseite). - Neue Fenster öffnen, schliessen, Größe verändern. -Ist Script, welches auf dem lokalen Rechner ausgeführt wird (Client) - Kein Executable, sondern das Skript wird erst auf dem Lokalen Rechner "interpretiert" (d.h. langsam), analog zu BASIC in früheren Rechnern. -Ist Plattform-unabhängig, läuft im Browser. D.h. überall wo Browser läuft, läuft das Skript!

12 Geschichte: 1995: Objektorientierte Skriptsprache, ursprünglich von Netscape und SUN entwickelt 1996: Microsoft, Internet Explorer 3, Javascript fähig, nennt sich Jscript aus rechtlichen Gründen, und schlägt eigenen Weg ein, ist aber im wesentlichen Kompatibel Internet Explorer 4 mit Sprachumfang von Javascript 1.1. Aber auch eigene, inkompatible Spracherweiterungen.

13 1998: -ECMA Script wird von ISO Standardisiert. -Netscape: Javascript 1.4, kompatibel mit ECMA : Mozilla 1.0 mit Javascript 1.5 Skript wird auf dem Client ausgeführt (Rechner Zuhause) Ähnlichkeit zu JAVA: Syntax und einige Schlüsselwörter vergleichbar, aber anderes System: JAVA: Zu kompilierende Programmiersprache Javascript: Interpretierte Programmiersprache für Webbrowser.

14 Document Object Model (DOM) Anschaulich: -Speicher für Inputs in Webseiten, z.b. Tabellen. - Speicherstruktur. - Daten/Object Interface für Javascript. Standardisiert durch W3C, in 90ern -> Stellt Funktionalität zur Verfügung, z.b. Ein/Ausgabe für Javascript Nachzulesen unter: wikipedia.org und

15 -HTML: wichtiges Format u.a. zur Textformatierung - PDF: Portable Document Format -Seit 1993 von Adobe, am Anfang auch Reader kostenpflichtig -Aktuelle Version: 1.6, in Acrobat ab Version 7 -Plattformunabhängige Druckdarstellung (anders als z.b. HTML, der die fein-formatierung dem Browser überlasst)

16 Anwendung des Formats: -Beschreibungssprache für Dokumente, Verwandtschaft zu Postscript, aber anders als diese keine Programmiersprache, aber mehr Möglichkeiten zur Dokumenten- Beschreibung -Passwortschutz möglich, zum Ausdrucken, zum kopieren in Zwischenablage, zum Ändern des Dokuments. -Obwohl Beschreibungssprache, können kleinere Änderungen (z.b. Tippfehler korrigieren) vorgenommen werden.

17 - Auch in Betriebssystemen, z.b. von Apple, um sicher zu stellen daß Bildschirm Bild genau der Druck-Ausgabe entspricht. -Erzeugen der PDF Dokumente mittels Acrobat Destiller, erzeugt PDF File beim Drucken auf PDF. -Interessant: Möglichkeit zum Einfügen von Kommentaren und Markierungen in PDF File, z.b. für Korrekturen, Feedback an Autor. Meist Destiller nötig. -Geht auch im freien Acrobat Reader ab 7.0, wenn PDF Autor es zugelassen hat.

18 -Unterstützt Vektorgrafiken und Pixelgrafiken. Vektorgrafiken sind z.b. Schriftarten oder vordefinierte Objekte. Lassen sich dadurch beliebig Skalieren (vergrößern), ohne an Qualität zu verlieren. - PDF unterstützt beliebige Schriftarten, sind in PDF File ladbar und dann darstellbar. - Durch Pixelgrafiken sind Bilder, Fotos, Scans darstellbar. Z.B. beim Einscannen von Dokumenten, Einbinden von Bildern in Dokument.

19 - Auch Links sind möglich (ähnlich wie HTML) - Z.B. Conference Proceedings (Sammlung von Artikeln/Papers der Konferenz): Meist verfügbar in HTML und PDF. - Links z.b. vom Namen des Autors zum Paper. Z.B. Buch: Links vom Inhaltsverzeichnis zu den entsprechenden Kapiteln.

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