Überprüfung der Zielgrösse der Wertschwankungsreserve

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1 Aon Hewitt Investment Consulting Urheberrechtlich geschützt und vertraulich Überprüfung der Zielgrösse der Wertschwankungsreserve Pensionskasse XY, Januar 2015 Risk. Reinsurance. Human Resources.

2 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung 3 2. Methodologie Erforderliche Mindestrendite Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität Berechnungsmethode 6 3. Ergebnisse 7 4. Schlussfolgerung 8 WSR-Bericht 2

3 1. Einleitung Die Ermittlung und die Beurteilung der finanziellen Lage einer Vorsorgeeinrichtung beruhen, unter anderem, auf folgenden Elementen: - ihren technischen Grundlagen - ihrer Finanzierung - ihrem Deckungsgrad sowie - dem vorhandenen Betrag der Wertschwankungsreserve (WSR) gegenüber ihrem Zielwert. Die WSR dient dazu, Schwankungen an den Kapitalmärkten abzufedern. Da sich die Bedingungen der Finanzmärkte laufend verändern, ist die Zielgrösse der WSR regelmässig zu überprüfen. Gemäss der Fachrichtlinie FRP 5 der Schweizerischen Kammer der Pensionskassen-Experten SKPE weist der Experte für berufliche Vorsorge darauf hin, ob die Zielgrösse der Wertschwankungsreserve genügend hoch angesetzt ist. Dabei stützt er sich auf seine Einschätzung oder auch auf ein entsprechendes Gutachten von Dritten. Laut der Rechnungslegungsnorm Swiss GAAP FER 26 wird die WSR mit dem Ziel der nachhaltigen Sicherheit der Erfüllung des Vorsorgezwecks gebildet. Die Bestimmung der notwendigen WSR (Zielgrösse) erfolgt unter Würdigung der gesamten Aktiven und Passiven sowie der Struktur und der zu erwartenden Entwicklung des Versichertenbestandes. Die Berechnung basiert auf finanzmathematischen Überlegungen und aktuellen Daten. Der vorliegende Bericht hat zum Zweck, diese Erfordernisse zu erfüllen. Der verfolgte Ansatz beruht auf anerkannten Grundsätzen und berücksichtigt: 1. Für die Passiven: die Bewertung der erforderlichen Mindestrendite gemäss FRP 5 bezüglich des Vermögensertrages respektive der Finanzierung der Passiven der Vorsorgeeinrichtung. 2. Für die Aktiven: die mit einem stochastischen Ansatz ermittelte Verteilung der erwarteten Renditen aufgrund der Anlagestrategie der Vorsorgeeinrichtung. Das Modell basiert auf den Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität der Anlagekategorien der Kasse. Die potentielle Verteilung der zukünftigen Renditen wird anhand von stochastischen Simulationen unter Berücksichtigung der Interaktionen zwischen den Anlagekategorien ermittelt. Wir laden den Stiftungsrat ein, die einzelnen nachstehend im Bericht aufgeführten Annahmen, welche der Berechnung des Zielwertes der WSR zugrunde liegen, kritisch zu prüfen. WSR-Bericht 3

4 2. Methodologie 2.1 Erforderliche Mindestrendite Gemäss der Fachrichtlinie der SKPE zur Prüfung der Vorsorgeeinrichtung (FRP 5) entspricht die erforderliche Mindestrendite derjenigen Rendite, welche eine Vorsorgeeinrichtung auf dem Vorsorgevermögen erzielen muss, damit der Deckungsgrad konstant bleibt. Die erforderliche Mindestrendite gemäss FRP 5 wird anhand folgender Formel ermittelt: Formel 1 Vv1 x (1 + r) + CF x (1 + r / 2) = Vv2 Formel 2 r = (Vv2 Vv1 CF) / (Vv1 + CF / 2) wobei: r : Mindestrendite in Prozent des Vorsorgevermögens; Vv1 : Vorsorgevermögen anfangs Jahr; CF : Finanzflüsse: erwartete Mittelzu- und -abflüsse (netto) aus allen Ein- und Auszahlungen, inklusive Beiträge und Rentenzahlungen; Vv2 : Für die Beibehaltung des Deckungsgrades erforderliches Vorsorgevermögen Ende Jahr. Für Ihre Pensionskasse beträgt die erforderliche Diese wurde aufgrund folgender Elemente ermittelt: Deckungsgrad bei Beginn der Anteil Rentner-Vorsorgekapitalien in den gesamten im Jahr 2014 Finanzflüsse: ca. des Vorsorgevermögens pro Jahr Technischer Verzinsung der Bildung einer Rückstellung für die Anpassung der technischen der Vorsorgekapitalien der aktiven Versicherten und der Rentenbezüger Bildung einer Rückstellung für einen günstigen Umwandlungssatz. WSR-Bericht 4

5 2.2 Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität Unsere Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität der einzelnen Anlageklassen basieren auf einem 10-jährigen Zeithorizont. Das Modell beruht auf den folgenden Elementen: 1. Historische Daten; 2. Forward-Preise; 3. Wirtschaftliche Modelle (z.b. Einfluss der Inflation, der Zinsen usw.) 4. Konjunkturelle Prognosen sowie Konsensszenarien, die von zahlreichen Analysten mehrerer Institute anerkannt sind; 5. Korrelationsfaktoren zwischen den verschiedenen Anlagekategorien. Per sind unsere Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität (geometrischer Durchschnitt der 10 nächsten Jahre) folgende: Anlageklasse Erwartete Rendite p.a. Volatilität Obligationen Welt ( Hedge Funds @% Immobilien Immobilien Unsere Korrelation-Matrix per ist folgende: Anlageklasse 1 Liquidität 2 Obligationen CHF 3 Obligationen Welt (CHF Hedge) 4 Aktien Schweiz 5 Aktien Welt 6 Aktien EMMA 7 Hedge Funds (CHF Hedge) 8 Rohstoffe 9 Immobilien Schweiz AST 10 Immobilien Suisse Fonds Korrelation Unsere Annahmen bezüglich Rendite und Volatilität werden jedes Quartal angepasst. Basierend auf stochastischen Medianwerten von 5'000 Simulationen beträgt die erwartete bei einer Volatilität für Ihre Anlagestrategie und für die nächsten 12 Monate. WSR-Bericht 5

6 2.3 Berechnungsmethode Der Zielwert der WSR wird durch eine Wahrscheinlichkeitsverteilung, welche anhand von stochastischen Simulationen von mehr als 5'000 zufallgesteuerten Pfaden (Monte Carlo-Methode) ermittelt wurde, berechnet. Entgegen der üblichen verwendeten Normalverteilung der Renditeannahmen ermöglicht unsere Methode den Einbezug extremer Verluste (Fat-Tails) und erlaubt somit eine präzisere Bestimmung des Zielwertes der WSR. Generell ermittelt unser Modell für das gleiche Konfidenzintervall ein WSR- Ziel, das bis 15% höher ist als das entsprechende WSR-Ziel, das mit einem Ansatz der Normalverteilung der Renditeannahmen berechnet wird. 25% Verteilung der jährlichen Renditen für den BVG 60 Index 20% Probabilität 15% 10% 5% 0% -50% -30% -10% 10% 30% 50% 70% Yearly performance Gemäss unserem Modell Gemäss einer Normalverteilung Beobachtung der letzen 29 Jahren WSR-Bericht 6

7 3. Ergebnisse WSR-Bericht 7

8 4. Schlussfolgerung WSR-Bericht 8

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