Universität Miskolc, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Institut für Wirtschaftstheorie. Das Angebot der Unternehmung

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1 Das Angebot der Unternehmung Wir werden erarbeiten, wie man die Angebotskurve einer Unternehmung unter Konkurrenz aus ihrer Kostenfunktion unter Verwendung des Modells der Gewinnmaximierung herleiten.

2 Marktverhältnisse Jede Unternehmung sieht sich zwei wichtigen Entscheidungen gegenüber: Zu entscheiden, welche Menge sie Produzieren und welchen Preis sie festlegen soll. Wenn einer gewinnmaximierenden Unternehmung keine Beschränkungen euferlegt wären, würde sie einen willkürlich hohen Preis festgelegt und eine willkürlich große Outputmenge erzeugen.aber keine Unternehmung exsistiert in so einem unbeschränkten Umfeld. Im Allgemein unterliegen die Handlungen einer Unternehmung zwei Arten von Beschränkungen: Technologische Beschränkungen Marktbeschränkungen

3 Formen der Märkte Anzahl der Markteilnehmer Charakter des Gutes viel wenig eins homogen volkommene Konkurrenz vollkommenes Oligopol Monopol differenziert monopolistische Konkurrenz differenziertes Oligopol ---

4 Volkommene Konkurrenz Wir bezeichnen einen Markt dann als vollkommene Konkurrenz, wenn jede Unternehmung annimmt, dass der Marktpreis von ihrem eigenen Outputniveau unabhängig ist. Auf einem Konkurrenzmarkt muss sich daher jede Unternehmung nur damit beschäftigen, wie viel sie produzieren will. Was immer sie erzeugt, kann nur zu einem Preis verkauft werden, nähmlich dem gängigen Marktpreis.

5 Eigenschaften von volkommener Konkurrenz homogene Produkte (Getreidemarkt, Börsenmarkt, Rohstoffmarkt) die Anzahl der Marktaktuere ist unendlich viel freier Markteintritt und Marktaustritt volkommenene Informationen die Unternehmer sind Preisnehmer

6 Marktgleichgewicht p S p * D Q * Q

7 p Die Nachfragekurve für eine Unternehmung bei Wettbewerb Marktnachfrage p* Nachfragekurve des Unternehmens q

8 Die Angebotsentschneidung eines Unternehmens bei Wettbewerb Definitionsgemäβ ignoriert eine Unternehmung bei Wettbewerb seinen Einfluss auf den Marktpreis. Sein Maximirungsproblem ist daher: maximiere TR - TC Das besagt nur, dass das Unternehmen bei Wettbewerb seine Gewinne maximieren will. Die Differenz zwischen seinem Umsatz, pq und seinen Kosten, TC(q).

9 Gewinnmaximierung bei vollkommener Konkurrenz C TR TC q* q** q

10 Die Angebotsentschneidung eines Unternehmens bei Wettbewerb Das Unternehmen wird dort produzieren, wo der Grenzumsatz gleich den Grenzkosten ist wo der zusätliche Erlös einer weiteren Outputeinheit gerade gleich den zusätlichen Produktionskosten einer weiteren Einheit ist. Wenn diese Bedingung nicht hielte, könnte das Unternehmen immer seinen Gewinn durch Veränderung seines Outputmiveaus erhöhen.

11 Grenzumsatz bei vollkommenen Konkurrenz Im Fall eines Unternehmens bei Wettbewerb ist der Grenzumsatz einfach der Preis. Der zusätzliche Erlös, wenn der Output um Δq erhöht: ΔTR=p ΔQ (p ändert sich nicht) TR Q ( MR) p

12 Gewinnmaximierung MR=MC(q) p=mc(q) Wir wollen für einen gegebenen Marktpreis p jenes Outputniveau suchen, bei dem die Gewinne maximal sind. Für jede beliebige Höhe des marktpreises p wird das Unternehmen ein Outputniveau q wählen, bei dem p=mc(q). Daher ist die Grenzkostenkurve eines Unternehmens bei Wettbewerb seine Angebotskurve.

13 C Bestimmung der richtigen Angebotskurve MC AC AVC p 1 q 1 q

14 Angebotskurve bei vollkommenen Konkurrenz Die Angebotskurve ist der ansteigende Teil der Grenzkostenkurve, der oberhalb der durchschnittlichen variablen Kostenkurve liegt. Die Unternehmung wird nicht im Bereich der Grenzkostenkurve unterhalb der Durchschnittskostenkurve tätig sein, da sie durch Stilllegung gröβere Gewine (kleinere Verluste) hätte.

15 Die Inverse Angebotskurve Die Gleichung p = MC(q) gibt die inverse Angebotskurve direkt an: den Preis als eine Funktion des Outputs.

16 Gewinne und Produzentinnenrente Für die optimale Position können wir die Gewinn der Unternehmung berechnen: Gesamtkosten = q * AC(q * ) Gesamterlös = p * q * Gewinn = Gesamterlös Gesamtkosten = p * q * - q * AC(q * )

17 Gewinn C MC p * AC(q * ) Gewinn AC AVC q * q

18 Erlös und Kosten C MC p * AC(q * ) AVC(q * ) Gewinn FC AVC(q*) AC AVC q * q

19 Produzentinnenrente Die Fläche oberhalb der Angebotskurve misst die Rente, deren sich die Anbieterinnen eines Gutes erfreuen. Die Produzentinnenrente eng mit dem Gewinn eines Unternehmens verknüft ist.

20 Darstellung der Produzentinnenrente C MC p * AC AVC q * q

21 Änderung der Produzentinnenrente C Da die Angebotskurve mit dem ansteigenden Teil der Grenzkostenkurve zusammenfällt, wird die Änderung der Produzentinnenrente typischerweise in etwa eine Trapezform haben. MC p * p AC AVC q * q

22 Erlös und Kosten Gewinn=0 (TR=TC) C MC AC(q * )=p* AVC(q * ) FC AVC(q*) AC AVC q * q

23 Erlös und Kosten Verlust<FC C MC AC(q * ) p * AVC(q * ) Verlust FC AC AVC AVC(q*) q * q

24 Erlös und Kosten Verlust=FC C MC AC(q * ) FC Verlust AC AVC AVC(q * )=p* AVC(q*)=Erlös q * q

25 Erlös und Kosten Verlust>FC C MC AC(q * ) AVC(q * ) FC Verlust P* AVC(q*) Erlös q * AC AVC q

26 Kurzfristiges Gleichgewicht p A B C MC MC MC AC AC p* Gewinn AC Verlust q

27 Die Angebotskurve der Branche p S 2 S 1 S 1 + S 2 Die Angebotskurve der Branche ist die Summe der individuellen Angebotskurven. S( p) n i 1 S i ( p) q

28 Die langfristige Angebotskurve C LMC LAC q

29 Kurzfristiges Branchengleichgewicht p Marktangebot p* Marktnachfrage q* q

30 Kurz- und langfristiges Gleichgewicht P D S 0 C S 1 AC 1 MC 1 LMC MC 3 MC 2 LAC AC 3 P 0 AC 2 P* MR* Q* q*

31 Eine Branche mit konstanten Kosten P D 0 D 1 S 0 S 1 P 0 = P 1 Q

32 Eine Branche mit steigenden Kosten P D 0 D 1 S 0 S 1 P 1 P 0 Q

33 Eine Branche mit sinkenden Kosten P D 0 D 1 S 0 S 1 P 0 P 2 Q

34 Marktzutritt P P* Nachfrage Q

35 Marktzutritt In unserem Marktzutrittmodell ist die gleichgewichtige Anbieterzahl die größte Anbieterzahl, bei der die Unternehmungen ihre Kosten noch decken können. Wenn diese Zahl ziemlich groß ist, muß der Gleichgewichtspreis nahe beim Minimum der Durchschnittskosten liegen.

36 Die kurzfristigen und langfristigen Angebotskurven eines Unternehmens p Kurzfristige Angebotskurve Langfristige Angebotskurve q* q

37 Langfristig konstante Durchschnittskosten C C min LMC = langfristige Angebotskurve y

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