Überblick Corporate Health-Ausbildungen. Jürg Studer, Verleger/Dozent, SPEKTRAmedia Leiter Geschäftsstelle SVBGF

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1 Überblick Corporate Health-Ausbildungen Jürg Studer, Verleger/Dozent, SPEKTRAmedia Leiter Geschäftsstelle SVBGF 1

2 Herzlich Willkommen Sie erfahren, wie das Bildungssystem Schweiz aufgebaut ist und welche Arten von Corporate Health-Ausbildungen es gibt. Vortrag an der Corporate Health Convention 2012 von Jürg Studer Leiter Geschäftsstelle SVBGF SPEKTRAmedia, Geschäftsführer/Inhaber Albisriederstr. 252, 8047 Zürich Tel

3 Über uns und mich Inhaber/Geschäftsführer SPEKTRAmedia Leiter Geschäftsstelle SVBGF Unsere Geschäftszweige: Fachverlag für Personal + Ausbildung elektr. Lehrmittel Schulung Präsident VPA Verband der Personal- und Ausbildungsfachleute Leiter Geschäftsstelle SVBGF Jürg Studer 3

4 Ablauf Bildungssystem Schweiz Ausbildungsthemen BGF Beispiele Braucht es eine Berufsprüfung? 4

5 Bildungssystem Schweiz 5

6 Studierende pro Jahr (BfS 2010 bzw. 2011, gerundet) Schülerinnen/Schüler Allgemeinbildende Schulen Gymnasiale Maturität Berufsmaturität (nachberuflich) Andere allgemeinbildende Schulen Berufliche Grundbildung Abschlüsse ' Allgemeinbildende Schulen Gymnasiales Maturitätszeugnis Fachmaturitätszeugnisse + Fachmittelschule Berufsmaturitätszeugnis Berufliche Grundbildung Eidg. Fähigkeitszeugnis EFZ + Eidg. Berufsattest EBA, FZ übrige Berufe, Handelsmittelschulabschluss, Ausweise nach Anlehre 6

7 Wichtige Abschlüsse Sek II (BfS 2010) 18'872 Gymnasiale Maturitätszeugnisse 12'249 Berufsmaturitätszeugnisse 59'389 Eidg. Fähigkeitszeugnisse EFZ 3'690 Eidg. Berufsatteste EBA 7

8 Tertiär: Höhere Berufsbildung (BfS 2010) Höhere Fachschuldiplome Eidg. Diplome (Höhere Fachprüfung HFP) Eidg. Fachausweise (FH) nicht vom Bund reglem. höheren Berufsbildung 8

9 Tertiäre: Hochschulen (BfS 2010) Fachhochschule Weiterbildung Universitäre Lizentiate/Diplome Universitäre Bachelor-Diplome Universitäre Master-Diplome 270 Aufbau-/Vertiefungsstudium Universitäre Weiterbildung Doktorate 9

10 Praxisorientierte Weiterbildung höhere Berufsbildung eidg. höhere Fachprüfung HFP eidg. Berufsprüfung BP Bildungsgänge an höheren Fachschulen Berufsorientierte Weiterbildung bzw. HF/FH Berufliche Grundbildung Betrieb Berufsfachschule Überbetriebliche Kurse 10

11 Was umfasst betriebliche Gesundheitsförderung? Bewegung Ernährung Entspannung Psychosoziale Belastungen Schritt 1 Suchtprävention Schritt 5 Schritt 4 Schritt 3 Schritt 2 Rehabilitation + Wiedereingliederung Gesundheitsmanagement Arbeitssicherheit Ergonomie Arbeitssicherheit Job Coaching 11

12 Die Gesamtübersicht am Stand SVBGF 60 Einträge 30 Seiten 12

13 Unterschiedliche Ausbildungslevel Stufe Kurs/Seminar: Gesundheitsmanager, Visana Business, 1 Tag Absenzenmanagement, Movis AG, 5 Tage Fachkurs Gesundheitsförderung, Berner Fachhochschule, 8 Tage Stufe Berufsprüfung/HFP: - Stufe Fachhochschule: CAS in Betrieblichem Gesundheitsmanagement, ETH/Uni Zürich, 2 Semester CAS Prävention und Gesundheitsförderung, Hochschule Luzern, 24 Tage MAS in Gesundheitsförderung, FFHS, 4 Semester MAS Managed Health Care, ZHAW, 2-5 Jahre 13

14 Breit oder spezialisiert CAS Job Coaching : Hochschule Luzern Soziale Arbeit (In Kooperation mit dem Institut für Arbeitsagogik IfA) Absenzenmanagement Movis AG Lehrgang Dipl. NaturheilpraktikerIn mit Fachrichtung Ernährung (NHP ern) Schule für Angewandte Naturheilkunde Aus- und Weiterbildung betriebliches Gesundheitsmanagement in Module Grundwissen zu BGM, Analyse von Arbeitsbedingungen, Belastungen & Ressourcen, Massnahmen eines BGM, Evaluation und Integration Gesundheitsförderung Schweiz 14

15 Breite beim einzelnen Anbieter: Beispiel Deutsche Hochschule, Sitz Zürich Gesundheitsmanagement Bachelor Bachelor in Ernährungsberatung Bachelor in Fitnessökonomie Bachelor in Fitnesstraining Bachelor in Sportökonomie Master in Gesundheitsmanagement Master in Prävention und Gesundheitsmanagement 15

16 Fokus Fernunterricht: FFHS Fernfachhochschule Schweiz 16

17 Kosten Fr (Kurs) Fr (3 Jahre Teilzeit) Schulgeld + Nebenkosten für Prüfung, Lehrmaterial, auswärtige Verpflegung, Reisekosten 17

18 Welches ist Ihre richtige Ausbildung? Wo setzen Sie auf? Wohin wollen Sie? Wie viel Zeit/Geld investieren? Dokumentieren - An der Messe: Stand SVBGF B.20, Ausbildungscorner... nebenan - Internet - Berufsberatung - direkt bei einer Schule - Absolventinnen/Absolventen - 18

19 Braucht es eine Berufsprüfung BGF? Berufsprüfungen bilden Fachleute nach der Lehre aus in einem Berufsfeld Im BGF-Bereich gibt es keine Berufsprüfung Der SVBGF prüft, ob das sinnvoll ist. 19

20 Zertifikat, Berufsprüfung, höhere Fachprüfungen Der Weg der beruflichen Weiterbildung Zertifikat: Oft als nötige Voraussetzung/Vorprüfung der Trägerschaft zur Berufsprüfung Berufsprüfung (BP, mit eidg. Fachausweis): Ca. 80 in der Schweiz wie Sozialversicherungsfachfrau, Klärwerkfachmann, Wanderleiterin, Automobil-Verkaufsberater, Hauswartin Höhere Fachprüfung (HFP, eidg. dipl.) wie Marketingleiter, Sozialversicherungsexpertin Aber niemand im BGF-Bereich! 20

21 Vorgehensschritte Aufbau einer Trägerschaft (evtl. mit andern Organisationen OdA Organisationen der Arbeitswelt) Berufsfeld definieren Aufbau Reglement/Wegleitung Drittanbieter zur Ausbildung motivieren Finanzierung durch Prüfungsbeiträge, Unterstützung des BBT (Prüfungsorganisation), Ersteinschuss der Träger: Ziel ist immer gut kostendeckend zu sein 21

22 Elemente der Ausbildung (noch sehr provisorisch) Bewegung Ernährung Entspannung Psychosoziale Belastungen Projektmanagement Diplomarbeit schriftlich schriftlich schriftlich schriftlich schriftlich Kolloquium Vernetzungsprüfung nach den Modulprüfungen 22

23 Weiteres Vorgehen Vertiefte Diskussion Projektorganisation gründen Absprache mit beteiligten Verbänden Antrag: Go Trägerschaft bilden/prüfungsorganisation Antrag BBT ausarbeiten, einreichen, bewilligen lassen (Berufsbild, Reglement, Wegleitung) Umsetzung Interesse? Melden Sie sich beim SVBGF 23

24 Weitere Infos Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Weitere Informationen/Beratung finden Sie: am Stand SVBGF Halle 1.2, B.20 gleich nebenan unter via Für Präsentation/weitere Infos: Visitenkarte abgeben oder Mail senden. 24

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