vom Montag, 11. September 2006

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "vom Montag, 11. September 2006"

Transkript

1 Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni die trasporti pubblici SII Jean Gross 25. Januar 2007 Reg. Nr.: Schlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe über den Arbeitsunfall vom Montag, 11. September 2006 in Spiez Jean Gross Utikonerstr Schlieren Tel , Mobile Fax

2 Dieser Bericht wurde ausschliesslich zum Zweck der Verhütung von Unfällen beim Betrieb von Eisenbahnen, Seilbahnen und Schiffen erstellt. Die rechtliche Würdigung der Umstände und Ursachen von Unfällen ist nicht Gegenstand der vorliegenden Untersuchung gemäss Art. 25 der Verordnung über die Meldung und Untersuchung von Unfällen und schweren Vorfällen beim Betrieb öffentlicher Verkehrsmittel (VUU, SR ). 0. ALLGEMEINES 0.1 Kurzdarstellung Am Montag, 11. September 2006 um ca Uhr kam es im Bahnhof Spiez, Gleis 322, zu einem Arbeitsunfall. Dabei wurde ein Mitarbeiter des BLS-Bahndienstes von einer geschobenen Rangierfahrt erfasst und schwer verletzt. Der betroffene Mitarbeiter verstarb wenig später im Spital Thun. Unfallstelle in Spiez 0.2 Untersuchung Die Unfalluntersuchungsstelle UUS wurde am 11. September 2006 um Uhr durch die Meldestelle REGA über das Ereignis informiert. Da der schwer verletzte Mitarbeiter des BLS-Bahndienstes zu diesem Zeitpunkt bereits in Spitalpflege verbracht worden war, rückte Untersuchungsleiter Jean Gross erst andern Tags an den Ereignisort aus. Der Untersuchungsbericht der UUS fasst die Ergebnisse der durchgeführten Untersuchungen zusammen. 1. FESTGESTELLTE TATSACHEN 1.1 Vorgeschichte In der Nacht Montag/Dienstag, 11./12. September 2006 waren in Heustrich Schweissarbeiten vorgesehen. Das dafür benötigte Material war auf zwei Bahnwagen verladen. Diese beiden Wagen waren zusammen mit dem Triebfahrzeug Tm 235 der BLS in Gleis 322 abgestellt. 1.2 Verlauf der Fahrt Dienstantritt der Bahndienstgruppe, welche die Schweissarbeiten ausführen sollte, war um Uhr beim Bahndienstgebäude in Spiez. Vier Mitarbeiter fuhren anschliessend mit einem Auto nach Heustrich. Der Lokführer begab sich zu Fuss vom Bahndienstgebäude zur abgestellten Wagengruppe und nahm das Triebfahrzeug in Betrieb. Danach führte er nach eigenen Angaben eine Manometer- und eine Wirkungsbremsprobe durch. 2/12

3 Er wollte anschliessend als unbegleitete geschobene Rangierfahrt nach Gleis 343 an die Rampe des Bahndienstgebäudes fahren, wo vor der Fahrt nach Heustrich Material zugeladen werden und ein Begleiter für die Beobachtung des Fahrweges zusteigen sollte. Für die Weiterfahrt sollte der verunfallte Bahndienstmitarbeiter die Aufgaben des Rangierleiters übernehmen. Aussage des Lokführers (Zusammenfassung): Ich habe um Uhr in der Garderobe die Kleider gewechselt und danach mit dem Sicherheitschef die Arbeitsstelle besprochen. An dieser Besprechung habe ich den Begleiter das letzte Mal gesehen. Zur in Gleis 322 abgestellten Komposition bin ich allein gegangen. Ich habe das Triebfahrzeug in Betrieb genommen und eine Manometer- sowie eine Wirkungsbremsprobe durchgeführt. Diese Arbeiten habe ich alleine gemacht. Den Begleiter habe ich bei diesen Arbeiten nicht gesehen, ich hatte auch keinen Funkkontakt mit ihm. Danach habe ich beim Fahrdienst auf Funkkanal 85 Verbindung aufgenommen und eine Rangierfahrstrasse nach Gleis 343 verlangt. Ich stand dabei auf der rechten Seite des Führerstandes und konnte das Fahrt zeigende Zwergsignal (ZS) 322A gut sehen. Meine Fahrgeschwindigkeit betrug 10 km/h. Als ich ein zweimaliges Holpern des Traktors bemerkte hielt ich sofort an, ging zur Türe hinaus und sah den Begleiter im Gleis liegen. Ich leistete sofort erste Hilfe und verständigte die Vorgesetzten, den Sicherheitschef und den Bahnmeister. Bild 1 Sicht des Lokführers aus dem rechten Fenster (Standort bei der geschobenen Rangierfahrt) Richtung Bahndienstgebäude ZS 322A Bild 2 Sicht des Lokführers aus dem linken Fenster Richtung Bahndienstgebäude. Das ZS 322A ist von diesem Standort aus nicht sichtbar. 3/12

4 1.3 Personenschäden Beim Ereignis wurde ein Mitarbeiter des BLS-Baudienstes tödlich verletzt. 1.4 Sachschäden am Rollmaterial und an der Infrastruktur des Bahnunternehmens Weder am Rollmaterial noch an den Infrastrukturanlagen entstanden Schäden. 1.5 Sachschäden Dritter Dritte kamen beim Ereignis keine zu Schaden. 1.6 Beteiligte Personen Lokpersonal Lokführer BLS. Inhaber des BLS-Ausweises für Schienenfahrzeugführer. Rangierleiter Gruppenleiter-Stv. des BLS-Baudienstes 1.7 Schienenfahrzeuge Eigentümer: BLS AG, Genfergasse 11, 3001 Bern (Tm 235 und XW). Firma Benkler (sersa-gruppe), Villmergen (Materialwagen VS) Rangierkomposition: Spitze VS XW Tm 235 Triebfahrzeug: Tm Ausgeschaltete Bremsapparate: Keine. 1.8 Strassenfahrzeuge Strassenfahrzeuge waren keine am Ereignis beteiligt. 1.9 Wetter Nacht. Künstliche Beleuchtung (Strassenlampen Thunstrasse). Leicht bewölkt, Schienen trocken Bahnsicherungssysteme Der Bahnhof Spiez ist mit einer Sicherungsanlage des Typs Integra Domino 67 mit gesicherten Rangierfahrstrassen und Zwergsignalen ausgerüstet. Die Bedienung erfolgt über die Leittechnik Iltis vom Fernsteuerzentrum Spiez aus. Das Triebfahrzeug des Typs Tm 235 verfügt über eine Sicherheitssteuerung sowie über die Zugsicherung Signum/Integra. Die Bahnsicherungssysteme haben normal funktioniert. Sie sind für den Verlauf des Ereignisses nicht relevant. Das Iltis-Bedienprotokoll liegt der UUS vor Zug- und Rangierfunk Das Triebfahrzeug ist mit dem BLS-Funk ausgerüstet. Die Funkgespräche werden aufgezeichnet. Die Funkgespräche wurden durch die Untersuchungsrichterin und durch die UUS ab dem Originalaufzeichnungsgerät abgehört. 4/12

5 Dem Untersuchungsrichteramt und der UUS wurden Tonkassetten mit Kopien der Funkgespräche zur Verfügung gestellt. Beim Verunfallten wurde ein BLS-Handfunkgerät ohne Tragriemen gefunden. Dieses lag zwischen dem Unfallort und dem Bord Seite Strasse ca. 50 cm vom Verunfallten entfernt im Schotter. Es wurde im ausgeschalteten Zustand aufgefunden. Den Aufzeichnungen kann folgendes entnommen werden: Uhr: Anforderung der Fahrstrasse Gleis 322 Gleis 343 durch den Lokführer mit anschliessender Bestätigung durch den Fahrdienstleiter Uhr Anfrage des Fahrdienstleiters an den Lokführer: Was ist passiert? (Der Fahrdienstleiter hatte von der Betriebsleitzentrale Infos über einen Vorfall in Gleis 322 erhalten). Bild 3 Bild 4 Bilder Funkgerät Bahndienstmitarbeiter. Die Tragriemen fehlen Bahnanlagen Der Bahnhof Spiez besteht aus einer mehrgleisigen Anlage. Die Gleise 1-5 dienen dem Personenverkehr und sind mit schienenfreien Zugängen ausgerüstet. Auf der Südostseite befinden sich Depot- und Werkstätteanlagen. Die Gleise im Bereich des Bahndienstgebäudes dienen den Bedürfnissen der Baudienste BLS und dem Güterverlad (Freiverlad). Das Gleis 322 verläuft parallel zur Thunstrasse, ca. 5 m über Strassenniveau (Anlage 1) Fahrdatenschreiber Das Triebfahrzeug ist mit einem Geschwindigkeitsmesser Hasler Modell RT 12 mit Registrier-Farbscheibe ausgerüstet. Die Auswertung der Fahrdaten ergab, dass der Lf unmittelbar vor dem Ereignis mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h gefahren ist (Anlage 2). Gemäss FDV 300.4, und (Anlage 3) sind unbegleitete geschobene Rangierfahrten bis 8 Achsen im Bahnhofbereich mit einer Geschwindigkeit von max. 10 km/h zulässig, sofern der Lokführer freie Sicht auf den Fahrweg und die Signale hat. Ist die Beobachtung über eine kurze Distanz nicht möglich, muss auf Schrittgeschwindigkeit vermindert werden. Als der Lokführer ein Rumpeln verspürte, hat er unverzüglich eine Schnellbremsung eingeleitet Befunde an den Bahnfahrzeugen Die visuelle Kontrolle der am Ereignis beteiligten Schienenfahrzeuge durch den Untersuchungsleiter ergab keine Beanstandungen. Die am Folgetag durch die BLS im Beisein der UUS durchgeführte Hauptbremsprobe ergab keine Unregelmässigkeiten. Die Bremsen funktionierten normal. 5/12

6 1.15 Medizinische Feststellungen In Bezug auf medizinische Beschwerden der am Unfall beteiligten Personen ist nichts bekannt Feuer Beim Ereignis trat kein Feuer auf Ueberlebensmöglichkeiten Aufgrund des Spurenbildes muss davon ausgegangen werden, dass sich der Verunfallte beim Gleis 322 aufgehalten hat. In der linken Hand trug er das Funkgerät. Als er die geschobene Rangierfahrt bemerkte, muss er versucht haben, auf den Tritt der Bremsplattform des vordersten Wagens (diese befand sich Seite Thun) bei fahrendem Zug (ca. 10 km/h) aufzuspringen. Da er sich wegen des Handfunkgerätes mit der linken Hand nicht richtig festhalten konnte, wurde er nach hinten links abgedreht und stürzte zwischen die Wagen. In der Folge wurde er vom XW und Tm überrollt. Aufgrund des Ereignisablaufs hatte der Verunfallte leider keine Ueberlebensmöglichkeit Besondere Untersuchungen Der Lokführer wie auch der Bahndienstmitarbeiter haben die arbeitsrechtlichen Bedingungen eingehalten Informationen über Organisation und Verfahren Die geschobene Rangierfahrt von Gleis 322 nach Gleis 343 war korrekt per Funk beim zuständigen Fahrdienstleiter des Fernsteuerzentrums Spiez verlangt und entsprechend eingestellt worden. Die Weiterfahrt nach Heustrich sollte nach dem Zulad von Material an der Rampe des Bahndienstgebäudes erfolgen. Auf dem vordersten Wagen ist ein Sichtfenster eingelassen, welches dem Rangierleiter die Sicht auf die Strecke erlaubt. Der Schlüssel zum Wagen befindet sich in einem Schlüsselkasten (Vierkant gesichert) am Wagen der Firma Benkler. Bild 5 Vorderster Wagen mit Fenster für den Begleiter. 6/12

7 1.20 Verschiedenes Das Ereignis wird seitens der Strafverfolgungsbehörden durch die Kantonspolizei Bern, Unfalltechnischer Dienst Biel, untersucht. 2. BEURTEILUNG 2.1 Technisches - Die visuelle Kontrolle der am Ereignis beteiligten Schienenfahrzeuge durch den Untersuchungsleiter ergab keine Beanstandungen. - Die Bahnsicherungssystem haben normal funktioniert. 2.2 Betriebliches - Die das Ereignis betreffenden Funkgespräche wurden korrekt geführt. - In den Fahrdienstvorschriften FDV und ist das Verhalten des Personals im Gleisbereich in Bezug auf die Arbeitssicherheit geregelt. So hat der einzelne Mitarbeiter vor Beginn jeder Tätigkeit die Gefahren einzuschätzen (siehe Anlage 4). - Das Gleis 322 verläuft im Unfallbereich in einer Rechtskurve. Bei geschobenen unbegleiteten Rangierfahrten kann der Lokführer den Fahrweg nicht lückenlos einsehen. Bei der fraglichen Rangierfahrt wurden zwei Wagen mitgeführt, wobei es sich beim Spitzenfahrzeug um einen gedeckten Güterwagen handelte. - Der Lokführer hat nach eigenen Angaben den Standort rechts (in Fahrtrichtung) im Führerstand gewählt, da er von hier aus das Zwergsignal ZS 322A erkennen und einen grossen Teil der Rangierfahrstrasse überblicken konnte. 3. SCHLUSSFOLGERUNGEN 3.1 Befunde - Die visuelle Kontrolle der am Ereignis beteiligten Schienenfahrzeuge ergab keine Beanstandungen. - Die Bahnsicherungsanlagen funktionierten einwandfrei. - Die das Ereignis betreffenden Funkgespräche zwischen dem Fahrdienstleiter und dem Lokführer wurden korrekt abgewickelt. - Vor Abfahrt der geschobenen, unbegleiteten Rangierfahrt wurde durch den Lokführer eine Manometer- und eine Wirkungsbremsprobe durchgeführt. - Da die Tragriemen am Funkgerät fehlten, muss der Bahndienstmitarbeiter das Gerät in der Hand getragen haben. Das Funkgerät wurde in ausgeschaltetem Zustand ca. 50 cm neben der Unfallstelle im Schotter (strassenseitig) gefunden. - Aufgrund der gefundenen Spuren muss mit grösster Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass der verunfallte Bahndienstmitarbeiter versucht hat auf den untersten Tritt der geschobenen Rangierfahrt zu springen und dabei zwischen die beiden Wagen geraten ist und überrollte wurde. - Der Lokführer der unbegleiteten geschobenen Rangierfahrt ist mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h gefahren, obwohl er im Kurvenbereich des Gleises 322 keine freie Sicht auf den Fahrweg hatte. In diesem Bereich hätte er auf Schrittgeschwindigkeit reduzieren müssen (Anlage 3). 3.2 Ursache Der Unfall ist mit grösster Wahrscheinlichkeit darauf zurückzuführen, dass der Bahndienstmitarbeiter entgegen den Weisungen im FDV auf den untersten Tritt des vordersten Wagens (Plattform hinten) der geschobenen Rangierfahrt springen wollte. Die Fahrgeschwindigkeit der geschobenen Rangierfahrt betrug zu diesem Zeitpunkt 10 km/h und entsprach im Kurvenbereich des Gleises 322 nicht den Vorschriften gemäss FDV /12

8 4. SICHERHEITSEMPFEHLUNGEN Keine. Massnahmen BLS aufgrund des Ereignisses: An den periodischen Wiederholungskursen wie auch bei der Ausbildung werden die Mitarbeiter auf die richtige Interpretation und Anwendung der relevanten Vorschriften hingewiesen. Zudem werden die Mitarbeiter auf die Gefahr der Routine und der damit verbundenen unbewussten gefährlichen Handlungen aufmerksam gemacht. Die Untersuchung wurde von Jean Gross geführt. Schlieren, 25. Januar 2007 Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe Jean Gross Untersuchungsleiter Fotos: Nr. 3, 4 BLS Nr. 1, 2 UUS/grj 8/12

9 Anlage 1 Situationsplan Spiez Ereignisort Rot = Vorgesehene Rangierfahrt Gleis 322 Gleis 343 (an Rampe) 9/12

10 Anlage 2 Fahrdaten der geschobenen Rangierfahrt (Tm Beginn der Fahrt Einleiten Schnellbremsung Halt Vmax der geschobenen Rangierfahrt = 10 km/h Zurückgelegte Strecke = 53 m 10/12

11 Anlage 3 Auszug aus den Schweizerischen Fahrdienstvorschriften FDV FDV Rangierbewegung Unbegleitete geschobene Rangierfahrt Vor dem Schieben einer Wagengruppe muss der Fahrweg bis zum Zielpunkt eingestellt sein der Fahrweg vom Lokführer soweit möglich geprüft sein. Während des Schiebens muss der Lokführer freie Sicht auf den Fahrweg und auf die Signale haben. Ist die Beobachtung über eine kurze Distanz nicht möglich, muss auf Schrittgeschwindigkeit vermindert werden. In Bahnhöfen ist das Schieben bis acht Achsen zulässig. Die Infrastrukturbetreiberin bezeichnet die Bahnhöfe, in denen bis 20 Achsen geschoben werden dürfen. Auf die Strecke dürfen Wagengruppen bis 20 Achsen geschoben werden. Dies gilt auch im Bahnhof ab dem Abgangsgleis bzw. bis zum Ankunftsgleis. Über ungesicherte Bahnübergänge oder wo Personen gefährdet werden können, ist das Schieben ohne Rangierer verboten. 3.6 Fahrgeschwindigkeiten Grundsatz Beim Rangieren ist die Fahrgeschwindigkeit der Sicht, den örtlichen Verhältnissen und den vorhandenen Bremsmitteln anzupassen. Es darf nur so schnell gefahren werden, dass an der vorgesehenen Stelle sicher angehalten werden kann. Die Geschwindigkeitsschwelle für Rangierbewegungen nach und von der Strecke liegt beim Einfahrsignal. Für Fahrten nach und von der Strecke gelten im Bahnhof ab dem Abgangsgleis bzw. bis zum Ankunftsgleis die Geschwindigkeiten der Strecke, höchstens aber 40 km/h. Die örtlich tieferen zulässigen Geschwindigkeiten dürfen nicht überschritten werden Höchstgeschwindigkeit im Bahnhof 40 km/h bei übersichtlichem Fahrweg und wenn der vom Lokführer besetzte Führerstand an der Spitze ist in Anlagen mit Zwergsignalen über weichenfreie Zonen in den übrigen Anlagen wenn abgestossen wird 30 km/h bei der Fahrwegbeobachtung durch den Lokführer von der Spitze aus über Weichen in Anlagen ohne Zwergsignale wenn die Fahrwegbeobachtung durch einen Rangierer an der Spitze erfolgt 15 km/h für Triebfahrzeuge beim Befahren der Kuppe von Ablaufbergen 10 km/h bei unbegleiteter geschobener Rangierfahrt von höchstens acht Achsen wenn bei unbegleiteter Rangierbewegung der hintere Führerstand besetzt ist bei Rangierbewegungen in Nebengleisen, welche von Reisenden überquert werden dürfen 6 km/h beim Schieben über den Ablaufberg 5 km/h beim Befahren von Depots, Remisen und Unterhaltsanlagen auf Drehscheiben und Schiebebühnen in Auflauf- und Schienenleitkurven beim Ziehen mit Seil beim Verschieben von Hand oder mit besonderen Hilfsmitteln bei unbegleiteter geschobener Rangierfahrt von höchstens 20 Achsen. Vor der Ein- und Ausfahrt in Depots, Remisen und Unterhaltsanlagen ist ein Sicherheitshalt einzulegen. 11/12

12 Anlage 4 Auszug aus den Schweizerischen Fahrdienstvorschriften FDV FDV Arbeitssicherheit Erkennen von Gefahren Vor Beginn jeder Tätigkeit hat der Mitarbeiter die Gefahren einzuschätzen. Folgen dieser Gefahren sind insbesondere: überfahren werden (z.b. durch Rangierbewegungen, Zugfahrten oder ungesicherte Fahrzeuge) anstossen (z.b. durch Rangierbewegungen, ungesicherte Fahrzeuge oder Einragungen ins Lichtraumprofil) getroffen werden (z.b. durch herunterfallendes Ladegut, beim Ablad von Material) stürzen, stolpern, fallen (z.b. beim Auf- und Absteigen von Fahrzeugen, beim Gehen im Gleisfeld, durch Unordnung, bei Arbeiten in der Höhe) verbrennen (z.b. durch elektrischen Strom beim Besteigen von Fahrzeugen, Hantieren mit der Zugsammelschiene, Arbeiten in der Nähe von Fahrleitungen) verätzen, vergiften (z.b. durch Freisetzung von Gefahrgut, im Umgang mit Gefahrstoffen) Vermeidung von Gefahren Die Mitarbeiter vermeiden mögliche Gefahren, indem sie insbesondere: Warnhinweise beachten Schutzeinrichtungen benützen sichere Gehwege (inklusive Unterführungen) ausserhalb des Gleisbereichs benutzen Fahrleitungen ausschalten, erden und gegen unbeabsichtigtes Einschalten sichern lassen Arbeiten möglichst ausserhalb des Gleisbereichs ausführen sichere Standorte wählen nur auf Fahrzeuge steigen oder von solchen absteigen, die stillstehen oder sich höchstens mit Schrittgeschwindigkeit bewegen auf vorbeifahrende Züge und Rangierbewegungen achten gefährliche Situationen melden unsichere Zustände umgehend beheben oder kennzeichnen. 12/12

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe über die Entgleisung einer Diesellok des Typs Bm 6/6 der Fa. Solvay vom Mittwoch, 06.

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe über die Entgleisung einer Diesellok des Typs Bm 6/6 der Fa. Solvay vom Mittwoch, 06. Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Reg. Nr. 10100602 Schlussbericht

Mehr

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe über die Kollision von Zug 218 der WSB mit einem vom Dienstag, 02. November 2010

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe über die Kollision von Zug 218 der WSB mit einem vom Dienstag, 02. November 2010 Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Reg. Nr. 10110201 Schlussbericht

Mehr

über die Kollision eines ICT (DB AG) mit einer Rangierbewegung von SBB Personenverkehr vom Sonntag, 11. Februar 2007

über die Kollision eines ICT (DB AG) mit einer Rangierbewegung von SBB Personenverkehr vom Sonntag, 11. Februar 2007 Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Jean Gross 18. Juni 2007

Mehr

Schlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle für Bahnen und Schiffe

Schlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle für Bahnen und Schiffe Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Département fédéral de l Environnement, des Transports, de l Energie et de la Communication Dipartimento federale dell Ambiente,

Mehr

über die Auffahrkollision zwischen zwei Trams der Verkehrsbetriebe Zürich VBZ

über die Auffahrkollision zwischen zwei Trams der Verkehrsbetriebe Zürich VBZ Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Jean Gross 07. August 2008

Mehr

vom Donnerstag, 16. November 2006

vom Donnerstag, 16. November 2006 Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Erwin Noser 22. Februar 2007

Mehr

der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST

der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST Service d enquête suisse sur les accidents SESA Servizio d inchiesta svizzero sugli infortuni SISI Swiss Accident Investigation Board SAIB Bereich Bahnen und

Mehr

Schlussbericht. der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe. über die Zugsgefährdung vom 24. Juni 2009 in Muttenz Rangierbahnhof

Schlussbericht. der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe. über die Zugsgefährdung vom 24. Juni 2009 in Muttenz Rangierbahnhof Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Markus Rickenbacher 25. Mai

Mehr

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe

der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Reg. Nr. 11080801 Schlussbericht

Mehr

Schlussbericht. der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe

Schlussbericht. der Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe UUS Service d enquête sur les accidents des transports publics SEA Servizio d inchiesta sugli infortuni dei trasporti pubblici SII Markus Beer Reg. Nr. 06082901

Mehr

Schlussbericht der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST. Kollision auf Bahnübergang

Schlussbericht der Schweizerischen Unfalluntersuchungsstelle SUST. Kollision auf Bahnübergang Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST Service d enquête suisse sur les accidents SESA Servizio d inchiesta svizzero sugli infortuni SISI Swiss Accident Investigation Board SAIB Bereich Bahnen und

Mehr

Schlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle für Bahnen und Schiffe

Schlussbericht der Unfalluntersuchungsstelle für Bahnen und Schiffe Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation Département fédéral de l Environnement, des Transports, de l Energie et de la Communication Dipartimento federale dell Ambiente,

Mehr

Umgang mit der Bahn. auf dem Betriebsareal

Umgang mit der Bahn. auf dem Betriebsareal Umgang mit der Bahn auf dem Betriebsareal Seite 1 von 6 Arbeitsanweisung Umgang mit der Bahn auf dem Betriebsareal Crash mit einem anderen Verkehrsteilnehmer Absturz der Last Einklemmen, An- oder Überfahren

Mehr

Behelf für das Verhalten von Einsatzkräften im Bereich Bahnanlagen im Kanton Bern

Behelf für das Verhalten von Einsatzkräften im Bereich Bahnanlagen im Kanton Bern Behelf für das Verhalten von Einsatzkräften im Bereich Bahnanlagen im Kanton Bern Geltungsbereich Dieser Behelf richtet sich an alle Feuerwehrorganisationen im Kanton Bern, die im Bereich Bahnanlagen eingesetzt

Mehr

Checkliste Innerbetrieblicher Eisenbahnverkehr

Checkliste Innerbetrieblicher Eisenbahnverkehr Sicherheit ist machbar. Checkliste Innerbetrieblicher Eisenbahnverkehr Ist die Sicherheit beim Rangieren von Eisenbahnfahrzeugen auf Ihrem Betriebsgelände gewährleistet? Bei Rangierarbeiten kommt es immer

Mehr

Modellbahn-Signaltechnik Einführung für Jedermann

Modellbahn-Signaltechnik Einführung für Jedermann Modellbahn-Signaltechnik Einführung für Jedermann Zu meiner Person Klaus Wagner 45 Jahre glücklich verheiratet 5 Kinder (11-19) bis 1992 bei der DB als Servicetechniker (2 Jahre Ausbildung) alle Stellwerkstypen

Mehr

Infrastruktur. Ausführungsbestimmungen zu den Fahrdienstvorschriften AB FDV

Infrastruktur. Ausführungsbestimmungen zu den Fahrdienstvorschriften AB FDV Ausführungsbestimmungen zu den Fahrdienstvorschriften AB FDV 01.04.2016 AB FDV Aenderungsverzeichnis Aenderungsverzeichnis AB zu FDV, Aenderung gültig ab Aenderung durchgeführt Nr. vom Datum Unterschrift

Mehr

Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen. Gleisanschluss Wahlstedt der Mittelzentrumsholding Bad Segeberg/Wahlstedt GmbH & Co.

Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen. Gleisanschluss Wahlstedt der Mittelzentrumsholding Bad Segeberg/Wahlstedt GmbH & Co. Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen Gleisanschluss Wahlstedt der Mittelzentrumsholding Bad Segeberg/Wahlstedt GmbH & Co. KG -Besonderer Teil- (NBS-BT) Stand: 23.06.2014 1 Veröffentlichung: Die

Mehr

ENTROLLEN VON ZWEI FAHRZEUGEN

ENTROLLEN VON ZWEI FAHRZEUGEN ENTROLLEN VON ZWEI FAHRZEUGEN am 06. Juli 2010 Österreichische Bundesbahnen Strecke 40401 im Bf St. Michael km 202,412 Die Untersuchung erfolgt in Übereinstimmung mit dem mit 1. Jänner 2006 in Kraft getretenen

Mehr

Betriebsanweisung Abstellanlage der BBL LOGISTIK GmbH Hannover-Leinhausen

Betriebsanweisung Abstellanlage der BBL LOGISTIK GmbH Hannover-Leinhausen Betriebsanweisung Abstellanlage der BBL LOGISTIK GmbH Hannover-Leinhausen Inhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Bestimmungen... 1 2. Beschreibung der Abstellanlage... 2 2.1 Anschlussgrenze... 2 2.2 Gleisanlagen

Mehr

_1, 3, 4 Bahnanlagen (Tunnelstrecken) / / _2 Bezeichnung der Züge / _15 Durchgangsbetrieb auf Sv-Strecken /

_1, 3, 4 Bahnanlagen (Tunnelstrecken) / / _2 Bezeichnung der Züge / _15 Durchgangsbetrieb auf Sv-Strecken / Richtlinie Züge fahren und Rangieren 408.0101Z21 Zusätzliche Verweise der S-Bahn Hamburg in den Örtlichen Richtlinien Seite 1 von 5 zur Ril 408.01-09 Zusätzliche oder abweichende Regeln können in den Örtlichen

Mehr

Örtliche Richtlinien zur Richtlinie 408.01-09 für das Zugpersonal

Örtliche Richtlinien zur Richtlinie 408.01-09 für das Zugpersonal Bayernhafen GmbH & Co. KG Örtliche Richtlinien zur Richtlinie 408.01-09 für das Zugpersonal Gültig ab: 17.11.2014 Herausgeber: Bayernhafen GmbH & Co. KG Hauptverwaltung Linzer Straße 6 D-93055 Regensburg

Mehr

ENTGLEISUNG DES ZUGES 197 DER WLB

ENTGLEISUNG DES ZUGES 197 DER WLB ENTGLEISUNG DES ZUGES 197 DER WLB am 27. Juni 2008 Wiener Lokalbahnen AG Strecke 1 Gleis 2, km 2,6 Die Untersuchung erfolgt in Übereinstimmung mit dem mit 1. Jänner 2006 in Kraft getretenen Bundesgesetz,

Mehr

Industriebahn Premnitz

Industriebahn Premnitz Industriebahn Premnitz Anhang 4. Bahnübergänge und Gleistore 1. Betriebsdienstliche Bedienungsanleitung Bahnübergang Bergstraße BÜ 1 Der Bahnübergang Bergstraße befindet sich in Teilverantwortung der DB

Mehr

Anweisung für den Eisenbahnbetriebsdienst innerhalb der Serviceeinrichtung der HTAG Häfen und Transport AG Hafen Ginsheim-Gustavsburg

Anweisung für den Eisenbahnbetriebsdienst innerhalb der Serviceeinrichtung der HTAG Häfen und Transport AG Hafen Ginsheim-Gustavsburg 1 Anweisung für den Eisenbahnbetriebsdienst innerhalb der Serviceeinrichtung der HTAG Häfen und Transport AG Hafen Ginsheim-Gustavsburg Erstellt am: 24.05.2011 Erstellt von: Franz Josef Schneider (EBl)

Mehr

Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich.

Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich. Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich. Sicherheit kommt zuerst. Sicherheit geht jede und jeden von uns an ob nun im Gleisfeld oder im Büro. Mitarbeitende leisten einen Beitrag zur Sicherheit, indem

Mehr

Safety Requirements für Bahnbetriebsverfahren HAZOPS für den Zugleitbetrieb

Safety Requirements für Bahnbetriebsverfahren HAZOPS für den Zugleitbetrieb Safety Requirements für Bahnbetriebsverfahren HAZOPS für den Zugleitbetrieb Bernd Sieker bsieker@rvs.uni-bielefeld.de Technische Fakultät, Universität Bielefeld Überblick Bahnbetriebsverfahren Begriffe

Mehr

Das Fahrlicht (Abblendlicht) sollte eher zu früh als zu spät eingeschaltet werden, damit man besser gesehen wird.

Das Fahrlicht (Abblendlicht) sollte eher zu früh als zu spät eingeschaltet werden, damit man besser gesehen wird. Testbogen Arbeitssicherheit www.textil-bg.de www.bgfe.de Nr. 12: Sicherheit im Straßenverkehr Vorbemerkungen: Das Sachgebiet Sicherheit im Straßenverkehr umfasst einen Testbogen. Ein kleiner Hinweis: Es

Mehr

die Neuherausgabe der Richtlinie "Bahnübergangssicherungsanlagen; Rangierschalter

die Neuherausgabe der Richtlinie Bahnübergangssicherungsanlagen; Rangierschalter DB Netz AG Markgrafendamm 24 Haus 35 10245 Berlin gemäß Verteiler der Ril 482.8603 DB Netz AG I.NPB 4 Markgrafendamm 24 Haus 35 10245 Berlin Stephan Respondek Telefon 999 21465 Telefax 955 58248 stephan.respondek@deutschebahn.com

Mehr

Untersuchte Vorfälle des Jahres 2006

Untersuchte Vorfälle des Jahres 2006 Untersuchte Vorfälle des Jahres 2006 Die nachstehenden Vorfälle wurden im laufenden Jahres 2006 von der Bundesanstalt für Verkehr, Unfalluntersuchung Fachbereich Schiene, untersucht: 03. Jänner 2006; Bahnhof

Mehr

2.1 Örtliche Bestimmungen für den Bahnhof Weißensee [Thür]

2.1 Örtliche Bestimmungen für den Bahnhof Weißensee [Thür] Teil B.301 2.1 Örtliche Bestimmungen für den Bahnhof Weißensee [Thür] a) Beschreibung und Lage 2.11 Allgemeines Der Bahnhof Weißensee [Thür] (Abk. WSE) ist unbesetzte Zuglaufstelle innerhalb der Zugleitstrecke

Mehr

Verkehrsunfall mit dem Zweirad Schlechte Karten!?

Verkehrsunfall mit dem Zweirad Schlechte Karten!? Verkehrsunfall mit dem Zweirad Schlechte Karten!? Seit 1999 beschäftigt sich die Verkehrsunfallforschung mit der Dokumentation und Auswertung von Verkehrsunfällen mit Personenschäden im Großraum Dresden.

Mehr

Untersuchung von komplexen Problemstellungen bei der Bahn

Untersuchung von komplexen Problemstellungen bei der Bahn Untersuchung von komplexen Problemstellungen bei der Bahn Einführung zur Präsentation von Diplomarbeiten der FHNW, 22. August 2013 1. Einführung Verkehr als komplexes System Die Systemelemente sind nicht

Mehr

Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich.

Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich. Ich schütze mich! Sicherheit im Gleisbereich. Sicherheit kommt zuerst. Wir stellen uns vor. Sicherheit geht jede und jeden von uns an ob nun im Gleisfeld oder im Büro. Mitarbeitende leisten einen Beitrag

Mehr

Untersuchungszentrale der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes

Untersuchungszentrale der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes Untersuchungszentrale der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes Aktenzeichen: Datum 60uu2010-11/176-3323#002-024 02.04.2012 Veröffentlichung Gefährliches Ereignis im Eisenbahnbetrieb Ereignisart:

Mehr

Schlussbericht. Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe

Schlussbericht. Unfalluntersuchungsstelle Bahnen und Schiffe Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation U V E K Département fédéral de l Environnement, des Transports, de l Energie et de la Communication E T E C Dipartimento federale

Mehr

Angaben für das Streckenbuch

Angaben für das Streckenbuch Bayernhafen GmbH & Co. KG Angaben für das Streckenbuch Bayernhafen Aschaffenburg Bamberg Regensburg Passau Es gelten die jeweils gültigen Gleispläne der Bayernhafen Infrastruktur (online). Gültig ab 13.12.2015

Mehr

LADUNGSSICHERUNG. Innerbetrieblicher Transport

LADUNGSSICHERUNG. Innerbetrieblicher Transport LADUNGSSICHERUNG Innerbetrieblicher Transport Verfasser: ÖAMTC Fahrerakademie Datum: 06/2012 Alltag in Österreich 300 Kisten Cola kaputt 1 beschädigter Cayenne 1 beschädigter LKW 4 Stunden Sperre Abfahrt

Mehr

die Neuherausgabe der Richtlinie "Bahnübergangssicherungsanlagen; Hilfseinschaltung

die Neuherausgabe der Richtlinie Bahnübergangssicherungsanlagen; Hilfseinschaltung DB Netz AG Markgrafendamm 24 Haus 35 10245 Berlin gemäß Verteiler der Ril 482.8602 DB Netz AG I.NPB 4 Markgrafendamm 24 Haus 35 10245 Berlin Stephan Respondek Telefon 999 21465 Telefax 955 58248 stephan.respondek@deutschebahn.com

Mehr

Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb

Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb Verordnung über die Untersuchung gefährlicher Ereignisse im Eisenbahnbetrieb (Eisenbahn-Unfalluntersuchungsverordnung EUV) vom 5. Juli 2007 (BGBl I S. 1305) Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Mehr

Mit Sicherheit besser ankommen.

Mit Sicherheit besser ankommen. Mit Sicherheit besser ankommen. Schnell, komfortabel und sicher ans Ziel. Tag für Tag nutzen fast eine Million Passagiere die SBB. Weil die Bahn zuverlässig ist. Weil Zugfahren bequem ist und Spass macht.

Mehr

Abfall-Entlad bei der KVA Linth Version: 1.0 Gültig ab:

Abfall-Entlad bei der KVA Linth Version: 1.0 Gültig ab: Abfall-Entlad bei der KVA Linth Version: 1.0 Gültig ab: 01.11.2015 1 Grundlage Die SUVA, das ASI-VBSA (Arbeitssicherheit der Betriebsgruppenlösung des Verbands der Betreiber Schweizerischer Abfallverwertungsanlagen)

Mehr

1 Darstellung der Leuchtmelder mit Bedeutung und Quittierung

1 Darstellung der Leuchtmelder mit Bedeutung und Quittierung Seite 1 Vorbemerkungen: 1. In der nachfolgenden bersicht ist ein Auszug von kombinationen zusammengefasst dargestellt, die in der Praxis am häufigsten auftreten können und im Einzelnen in der Richtlinie

Mehr

Gemeinsam auf der sicheren Seite

Gemeinsam auf der sicheren Seite Gemeinsam auf der sicheren Seite Sicherheit macht Schule www.oebb.at/sicherheitmachtschule 02 Vorwort Gleisüberschreiten 03 Durch Rücksicht und Vorsicht Sicherheit für alle! Gleisüberschreiten ist lebensgefährlich!

Mehr

Schaltpultmodule Set 2. Ab EEP8 Expert

Schaltpultmodule Set 2. Ab EEP8 Expert Schaltpultmodule Set 2. Ab EEP8 Expert Auch mit den Schaltmodulen in diesem Set haben Sie die Möglichkeit Weichen und Signale in einfacher Weise zu schalten. Der Unterschied zu den Schaltern in meinem

Mehr

2016 unter Beteiligung von Jährigen

2016 unter Beteiligung von Jährigen Unfalltote im Jahr 2016 unter Beteiligung von 16-24 Jährigen Präventionsteam Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim Übersicht: 1. Verkehrsunfall in Neuenhaus; 08.01.2016, 13:34 Uhr 2. Verkehrsunfall

Mehr

Das Trassenpreissystem. Wer bezahlt wie viel an die Bahninfrastruktur?

Das Trassenpreissystem. Wer bezahlt wie viel an die Bahninfrastruktur? Das Trassenpreissystem. Wer bezahlt wie viel an die Bahninfrastruktur? SBB Infrastruktur, Juli 2015 Der Trassenpreis deckt rund 40 Prozent der Infrastrukturkosten. Über das Entgelt zur Trassenbenutzung

Mehr

Systematische. Ereignis- und Unfallanalyse

Systematische. Ereignis- und Unfallanalyse Systematische Ereignis- und Unfallanalyse Grundlagen Methoden Praktische Beispiele Dr. Grimmeiß Grundsatz Jedes Ereignis kann vermieden werden - durch Kontrolle seiner Ursachen - mit vertretbarem Aufwand

Mehr

Eisenbahner Sportverein Blau Gold Bischofsheim 1958 e. V. Abteilung Großbahn

Eisenbahner Sportverein Blau Gold Bischofsheim 1958 e. V. Abteilung Großbahn 1 DEFINITIONEN 1.1 Fahrdienstleiter Platz- und Fahrordnung 2014 (Version 08.04.2014) 1.1.1 Für alle öffentlichen Fahrtage benennt der ESV einen Fahrdienstleiter und einen stellvertretenden Fahrdienstleiter.

Mehr

Signalvorschrift. Auf der Anschlussbahn sind folgende Signale vorhanden bzw. anzuwenden:

Signalvorschrift. Auf der Anschlussbahn sind folgende Signale vorhanden bzw. anzuwenden: Anlage 2 Signalvorschrift Auf der Anschlussbahn sind folgende Signale vorhanden bzw. anzuwenden: 1) Weichensignale ( Wn ) Weichensignale zeigen an, für welchen Fahrweg die Weiche gestellt ist. 1.1) Signal

Mehr

Untersuchungsbericht

Untersuchungsbericht Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung Untersuchungsbericht Der Untersuchungsbericht wurde gemäß 18 FlUUG summarisch abgeschlossen, d.h. ausschließlich mit Darstellung der Fakten. Identifikation Art des

Mehr

Kinder unterwegs im Straßenverkehr

Kinder unterwegs im Straßenverkehr Kinder unterwegs im Straßenverkehr LVW / TÜV Thüringen Ablauf Ausgewählte rechtliche Grundlagen ( 1, 2(5), 3(2a), 20(4), 21(1a); (1b) und (3), 26(1) StVO Unfallstatistik Altersbesonderheiten von Kindern

Mehr

Bundesanstalt für Verkehr Seite 59 / 105 Untersuchungsbericht

Bundesanstalt für Verkehr Seite 59 / 105 Untersuchungsbericht Bundesanstalt für Verkehr Seite 59 / 105 Untersuchungsbericht Beilage Auszug aus [1] Bericht über die Untersuchung des abgebrochenen Achsstummels aus einem polnischen Kesselwagen und Gutachten über die

Mehr

Allgemeine Richtlinien zur Be- und Entladung der Waggons der BLG AutoRail GmbH

Allgemeine Richtlinien zur Be- und Entladung der Waggons der BLG AutoRail GmbH Version 1.0 Allgemeine Richtlinien zur Be- und Entladung der Waggons der BLG AutoRail GmbH Erstellt durch: Adolf-Kolping-Strasse 4 55116 Mainz Kontakt: Tel: +49-6131-55338-12 Fax: +49-6131-55338-66 Mail:

Mehr

Verwaltungsrichtlinie - Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb

Verwaltungsrichtlinie - Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb Verwaltungsrichtlinie - Untersuchung von gefährlichen Ereignissen im Eisenbahnbetrieb vom 12. September 2001 (VkBl. 2001, 450) I. Allgemeines 1 Anwendungsbereich Diese Verwaltungsrichtlinie gilt für die

Mehr

Stuttgart, März Ist Tempo 30 in der Stadt eine Bremse für den Stadtbus?

Stuttgart, März Ist Tempo 30 in der Stadt eine Bremse für den Stadtbus? Ist Tempo 30 in der Stadt eine Bremse für den Stadtbus? Der VCD und andere Umweltverbände fordern Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit in den Städten. Mit dem geringeren Tempo wird der Verkehr sicherer und

Mehr

Es kann ein Fahrzeug entgegenkommen, das Ihren Fahrstreifen mitbenutzt. Auf Ihrem Fahrstreifen kann sich ein langsam fahrendes Fahrzeug befinden

Es kann ein Fahrzeug entgegenkommen, das Ihren Fahrstreifen mitbenutzt. Auf Ihrem Fahrstreifen kann sich ein langsam fahrendes Fahrzeug befinden Welches Verhalten ist richtig? Ich darf durchfahren Ich muss den gelben Pkw durchfahren lassen Welches Verhalten ist richtig? Ich muss den Radfahrer abbiegen lassen Ich muss den blauen Pkw durchfahren

Mehr

Fachvereinigung Omnibus und Touristik. Haltestellen

Fachvereinigung Omnibus und Touristik. Haltestellen Haltestellen Der Sicherung der Haltestellen kommt eine bedeutende Aufgabe zu, denn das Ein- und Aussteigen, das Warten an den Haltestellen und das Überqueren der Fahrbahn auf dem Weg zur Haltestelle stellen

Mehr

Grundfahraufgaben für die Klasse CE (Anlage 7 Nr FeV)

Grundfahraufgaben für die Klasse CE (Anlage 7 Nr FeV) Prüfungsrichtlinie gemäß Annex II Anlage 6 (Stand 28.01.2009) Seite 1 von 5 Anlage 6 zur Prüfungsrichtlinie Grundfahraufgaben für die Klasse CE (Anlage 7 Nr. 2.1.4.5 FeV) 1 Allgemeine Hinweise Die Grundfahraufgaben

Mehr

Notfallorganisation. Notfallorganisation - Notfallkonzept

Notfallorganisation. Notfallorganisation - Notfallkonzept Notfallorganisation Ver.1.0 1 Notfallorganisation Bei Verletzungen und akuten Erkrankungen muss rasche und sachkundige Hilfe gewährleistet sein. Handelt es sich um nicht ortsfeste Arbeitsplätze, ist die

Mehr

Eisenbahner im Betriebsdienst Weiterbildung und Umschulung

Eisenbahner im Betriebsdienst Weiterbildung und Umschulung Eisenbahner im Betriebsdienst Weiterbildung und Umschulung TÜV TÜV NORD Bildung Saar GmbH Begriffe, Hinweise und Abbildungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. TÜV NORD Bildung Saar kann für

Mehr

Auto Ecole Zenner Fragenblatt

Auto Ecole Zenner Fragenblatt Frage Nummer 60 Mit 40 km/h legt ein Fahrzeug pro Sekunde: 1 Meter zurück. 12 Meter zurück. 20 Meter zurück. Frage Nummer 61 Eine Sicherheitslinie Darf nie überfahren werden, weder ganz noch teilweise.

Mehr

Ein Quiz für Einsteiger ADFC Gießen

Ein Quiz für Einsteiger ADFC Gießen Richtig im Radverkehr? Ein Quiz für Einsteiger 2011 ADFC Gießen 1) Wie schnell dürfen Autos und Fahrräder hier maximal fahren? A) Wenn nichts anderes ausgeschildert ist, 30 km/h. ) g, B) An den Fußverkehr

Mehr

Die Panoramique des Dômes in Clermont Ferrand Eine Alternative für die Verbindung zwischen Brixen und dem östlichen Mittelgebirge

Die Panoramique des Dômes in Clermont Ferrand Eine Alternative für die Verbindung zwischen Brixen und dem östlichen Mittelgebirge Die Panoramique des Dômes in Clermont Ferrand Eine Alternative für die Verbindung zwischen Brixen und dem östlichen Mittelgebirge Ein Vorschlag 2 Straßenbahn/Zahnradbahn Brixen-St. Andrä Ein Alternativvorschlag

Mehr

Verhalten bei Unfällen Stand: 01.01.2016. Anlage 5. Seite 1 von 12

Verhalten bei Unfällen Stand: 01.01.2016. Anlage 5. Seite 1 von 12 Anlage 5 Seite 1 von 12 Verhalten bei Unfällen Unfallmeldetafel Seite 2 von 12 Unfallmeldetafel I Strecke / Netz Eisenbahninfrastruktur im bayernhafen Aschaffenburg Betriebsstelle: Serviceeinrichtung bayernhafen

Mehr

ANSCHLUSSGLEIS - VERTRAG INFRASTRUKTUR

ANSCHLUSSGLEIS - VERTRAG INFRASTRUKTUR Vertrag-Nr: Bahnhof: Gemeinde: Linie Nr / Km: Vertragsbeginn: 0300-20xx-xxxx PLZ Ort blaue / kursive Schrift: grüne / kursive Schrift: rosafarbene Schrift: MUSTERVERTRAG, Fassung Oktober 2007 diese Bemerkungen

Mehr

Level 0 wird auf Infrastrukturen verwendet, welche ohne infrastrukturseitige ETCS-Ausrüstung mit einer Aussensignalisierung betrieben werden.

Level 0 wird auf Infrastrukturen verwendet, welche ohne infrastrukturseitige ETCS-Ausrüstung mit einer Aussensignalisierung betrieben werden. Weiterentwicklung FDV A 2015 P2 Beilage 2 R 300.7 ETCS, Vorschriftenentwürfe Hinweis! gesamter Reglementsteil vollständig überarbeitet R 300.7 ETCS 1 ETCS ETCS ist ein europäisch normiertes Signalisierungs-

Mehr

Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun?

Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun? Was ist bei einem Verkehrsunfall zu tun? Eine der wichtigsten Maßnahmen nach einem Verkehrsunfall oder einer Fahrzeugpanne ist die Absicherung der Unfallstelle. Leider kommt es immer wieder vor das Personen

Mehr

EISENBAHNKREUZUNGEN ÖBB-Strecke EK km 3,020 und EK km 2,752

EISENBAHNKREUZUNGEN ÖBB-Strecke EK km 3,020 und EK km 2,752 EISENBAHNKREUZUNGEN ÖBB-Strecke 18301 EK km 3,020 und EK km 2,752 am 29. Juli 2008 Österreichische Bundesbahnen Strecke 18301 Die Untersuchung erfolgt in Übereinstimmung mit dem mit 1. Jänner 2006 in Kraft

Mehr

Musterausbildungsplan auf Standortebene

Musterausbildungsplan auf Standortebene Musterausbildungsplan auf Standortebene 06: Kraftfahrunterweisung nach 35/38 StVO Folie Nr.6. 1 Lernziel Sie werden in dieser Unterrichtung die Rechtsgrundlagen von Einsatzfahrten beschreiben können, die

Mehr

ANSCHLUSSGLEISVERTRAG INFRASTRUKTUR

ANSCHLUSSGLEISVERTRAG INFRASTRUKTUR Vertrag Nr.: 900XXXXX Bahnhof: Gemeinde: Linie Nr. / km: ANSCHLUSSGLEISVERTRAG INFRASTRUKTUR zwischen Schweizerische Bundesbahnen SBB spezialgesetzliche Aktiengesellschaft mit Sitz in Bern Infrastruktur

Mehr

Stressmanagement und Extremereignisse. Teil 2: Extremereignisse

Stressmanagement und Extremereignisse. Teil 2: Extremereignisse Stressmanagement und Extremereignisse Teil 2: Extremereignisse Agenda. Extremereignisse FDV Auf dem Unfallplatz Reaktionen und mögliche Folgen von Extremereignissen Bewältigungsmöglichkeiten Hilfsangebote

Mehr

Betriebsanweisung BETRA Nr. 02/2013 In Kraft ab , 03h00 Außer Kraft ab , 03h00 Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft mbh

Betriebsanweisung BETRA Nr. 02/2013 In Kraft ab , 03h00 Außer Kraft ab , 03h00 Tegernsee-Bahn Betriebsgesellschaft mbh Verteiler TBG EBL + stv. EBL per email TBG Zugleiter Befehlsbuch TBG ÖBL Hr. Auth persönlich TBG Streckendienst Hr. Mayr persönlich TBG Signaldienst Hr. Reber persönlich DB Netz AG Bezirksleiter Betrieb

Mehr

Arbeiten mit dem Gabelstapler

Arbeiten mit dem Gabelstapler Arbeiten mit dem Gabelstapler Arbeitshilfe für die betriebliche Unterweisung Beim Einsatz von Gabelstaplern sind eine Reihe von Voraussetzungen für den sicheren Betrieb zu erfüllen Unfälle im innerbetrieblichen

Mehr

Merkblatt über die Ausrüstung und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen

Merkblatt über die Ausrüstung und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen Merkblatt über die Ausrüstung und den Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugkombinationen für den Einsatz bei Brauchtumsveranstaltungen Vorbemerkungen Für alle Fahrzeuge, die am öffentlichen Straßenverkehr

Mehr

MOBIL & SICHER in Hagen unterwegs. Tipps zum sicheren Fahren mit der Hagener Straßenbahn AG

MOBIL & SICHER in Hagen unterwegs. Tipps zum sicheren Fahren mit der Hagener Straßenbahn AG MOBIL & SICHER in Hagen unterwegs Tipps zum sicheren Fahren mit der Hagener Straßenbahn AG Richtig Einsteigen In den Bussen der Hagener Straßenbahn AG gilt generell der Vordereinstieg. Dort können Sie

Mehr

Risikoanalyse Stellwerk-Ersatz Hafenbahn CH. Safety in Transportation, 16.11.2015, Braunschweig Dr. Sonja-Lara Bepperling, Ernst Basler + Partner AG

Risikoanalyse Stellwerk-Ersatz Hafenbahn CH. Safety in Transportation, 16.11.2015, Braunschweig Dr. Sonja-Lara Bepperling, Ernst Basler + Partner AG Risikoanalyse Stellwerk-Ersatz Hafenbahn CH Safety in Transportation, 16.11.2015, Braunschweig Dr. Sonja-Lara Bepperling, Ernst Basler + Partner AG Artikel in Signal + Draht 2 Hafenbahn Schweiz Bildquelle:

Mehr

Prüfung der Schadensabwicklung beim verunfallten Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Feuerwehr der Stadt Graz

Prüfung der Schadensabwicklung beim verunfallten Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Feuerwehr der Stadt Graz Prüfbericht gemäß 3 der Geschäftsordnung für den Stadtrechnungshof betreffend die Prüfung der Schadensabwicklung beim verunfallten Großtanklöschfahrzeug (GTLF) der Feuerwehr der Stadt Graz StRH 30701/2005

Mehr

Loipen Schweiz Vortrag Rettungskonzept

Loipen Schweiz Vortrag Rettungskonzept Loipen Schweiz Vortrag Rettungskonzept Samstag, 27. September 2014 - Schmerikon Samstag, 11. Oktober 2014 - Nottwil Brigels/GR: Januar 1995 Biathlon Schweizermeisterschaft 20 km Einzelrennen Wetter: Traumhaft

Mehr

Entscheidungsablauf im Rahmen der Arbeitsvorbereitung

Entscheidungsablauf im Rahmen der Arbeitsvorbereitung Häufige Unfälle, weil Elektrofachleute an unter Spannung stehenden Starkstromanlagen «nicht den Normen entsprechend» arbeiten. 09/2011 In der Unfallstatistik 2010 sind die folgenden Zahlen zu erkennen.

Mehr

Geschwindigkeitsmessungen Berlin

Geschwindigkeitsmessungen Berlin Geschwindigkeitsmessungen Berlin Siegfried Brockmann Leiter Unfallforschung der Versicherer (UDV) Pressekonferenz Berlin, 25. April 2014 2 Umfangreiche Geschwindigkeitsmessungen jeweils 24 Stunden Messdauer

Mehr

Verordnung des UVEK über das Rechnungswesen der konzessionierten Unternehmen

Verordnung des UVEK über das Rechnungswesen der konzessionierten Unternehmen Verordnung des UVEK über das Rechnungswesen der konzessionierten Unternehmen (RKV) Änderung vom 5. Februar 2016 Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verordnet:

Mehr

Vor der Haustür. Hinweise!

Vor der Haustür. Hinweise! Vor der Haustür Du kennst Dich in Deiner Straße sicher gut aus. Denke daran, trotzdem auf andere Fußgänger, Radfahrer und Fahrzeuge zu achten, wenn Du aus der Haustür gehst. Erläutern Sie Ihrem Kind die

Mehr

Baustellensicherheit ROSE - Sicherheitschulung

Baustellensicherheit ROSE - Sicherheitschulung Baustellensicherheit ROSE - Sicherheitschulung Rainer Kühlmeyer, January 2015 Classification:public Sichere ROSE Baustelle Goal Zero Keine Unfälle Keine Zwischenfälle Keine Sachschäden Einhaltung der Suva

Mehr

WAS SIE ÜBER VERKEHRS UNFÄLLE WISSEN SOLLTEN VERHALTEN BEI EINEM UNFALL

WAS SIE ÜBER VERKEHRS UNFÄLLE WISSEN SOLLTEN VERHALTEN BEI EINEM UNFALL Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt Kantonspolizei WAS SIE ÜBER VERKEHRS UNFÄLLE WISSEN SOLLTEN VERHALTEN BEI EINEM UNFALL WAS IST EIN VERKEHRSUNFALL? Ein Verkehrsunfall ist ein

Mehr

Der Sicherheitsmeter. Worum es geht: Der Sicherheitsmeter. Publikation

Der Sicherheitsmeter. Worum es geht: Der Sicherheitsmeter. Publikation 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Der Sicherheitsmeter Worum es geht: Im Verlauf der Ausbildung entwickelt jede lernende Person bewusst und unbewusst eine spezifische Arbeitshaltung in

Mehr

Begriffsbestimmung: Sonderrechte befreien von der Einhaltung der Vorschriften der Straßenverkehrs- Ordnung ( StVO ).

Begriffsbestimmung: Sonderrechte befreien von der Einhaltung der Vorschriften der Straßenverkehrs- Ordnung ( StVO ). Die erfolgreiche Tätigkeit der Feuerwehr hängt neben anderen Umständen, entscheidend von der Zeit ab. Um Zeit zu gewinnen, muß sichergestellt sein, dass sie die Einsatzstelle ohne verkehrsbedingte Verzögerungen

Mehr

Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen Besonderer Teil (NBS-BT) - der Stadtwerke Essen AG. Stand: 02.2008

Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen Besonderer Teil (NBS-BT) - der Stadtwerke Essen AG. Stand: 02.2008 Nutzungsbedingungen für Serviceeinrichtungen Besonderer Teil (NBS-BT) - der Stadtwerke Essen AG Stand: 02.2008 2 1. Zweck und Anwendungsbereich 3 2. Begriffsbestimmungen 3 2.1 Eisenbahninfrastruktur 3

Mehr

Aus Berlin Anreise aus Richtung Berlin

Aus Berlin Anreise aus Richtung Berlin Aus Hamburg Aus Berlin Anreise aus Richtung Berlin Ihr Fahrt auf der A24 bis zur Abfahrt Wöbbelin und anschließend über die B106 in Richtung Schwerin. Das Schweriner Kreuz wird noch gebaut, deshalb ist

Mehr

Überblick Notfallmanagement/-technik - Notdienst Gefährliche Ereignisse bei Arbeiten im Gleisbereich

Überblick Notfallmanagement/-technik - Notdienst Gefährliche Ereignisse bei Arbeiten im Gleisbereich Überblick Notfallmanagement/-technik - Notdienst Gefährliche Ereignisse bei Arbeiten im Gleisbereich DB Netz AG Grundsätze Betrieb, Notfallmanagement 1 Dipl. Verw.-Betrw Anita Hausmann, I.NPB 2 Haan, 16.06.2011

Mehr

Allgemeine Teilnahmebedingungen

Allgemeine Teilnahmebedingungen Die teilnehmenden Vereine sind freundlichst gebeten es zu vermeiden das Thema Après- Ski als Karnevalsmotiv zu verwenden. Dies ist auch gültig für die während des Umzuges abgespielte Musik. Es wird eine

Mehr

Mit Sicherheit ans Ziel Eine Aktion des ADAC zur Jugend-Verkehrssicherheit

Mit Sicherheit ans Ziel Eine Aktion des ADAC zur Jugend-Verkehrssicherheit 1. Du kommst an eine Straße mit diesem Verkehrszeichen. Darfst du in die Straße mit deinem Fahrrad einfahren? ( Ja, ich darf einfahren ( Nein, es ist nicht erlaubt 2. Darfst du dich als Radfahrer an andere

Mehr

Was tun, wenn Ihnen Rettungsfahrzeuge im Straßenverkehr begegnen?

Was tun, wenn Ihnen Rettungsfahrzeuge im Straßenverkehr begegnen? Was tun, wenn Ihnen Rettungsfahrzeuge im Straßenverkehr begegnen? Allgemein Wenn Ihnen Feuerwehrfahrzeuge oder Rettungswagen mit eingeschalteter Lautwarnvorrichtung (Martinshorn und Blaulicht) im Straßenverkehr

Mehr

Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln

Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen Ihr Info-Pfad: Datenschutz Datenschutzrecht Videoüberwachung Videoüberwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln "Unter Beteiligung

Mehr

Deutsche Bahn. La - Bereich Nord. Vorübergehende Langsamfahrstellen, Stellen mit besonderer Betriebsregelung und anderer Besonderheiten

Deutsche Bahn. La - Bereich Nord. Vorübergehende Langsamfahrstellen, Stellen mit besonderer Betriebsregelung und anderer Besonderheiten Deutsche Bahn La - Bereich Nord La Vorübergehende Langsamfahrstellen, Stellen mit besonderer Betriebsregelung und anderer Besonderheiten 1.Woche 20 Gültig vom 1. Januar 20, 8:00 Uhr, bis 7. Januar 20,

Mehr

Wankkompensation im SBB FV-Dosto Stand der Versuche mit den beiden Prototypdrehgestellen im Erprobungsträger. Thomas Grossenbacher, Olten, 08.06.

Wankkompensation im SBB FV-Dosto Stand der Versuche mit den beiden Prototypdrehgestellen im Erprobungsträger. Thomas Grossenbacher, Olten, 08.06. Wankkompensation im SBB FV-Dosto Stand der Versuche mit den beiden Prototypdrehgestellen im Erprobungsträger Thomas Grossenbacher, Olten, 08.06.2011 Agenda. 1. SBB FV-Dosto 2. Die Wankkompensation im SBB

Mehr

Kinder unterwegs im Straßenverkehr

Kinder unterwegs im Straßenverkehr Kinder unterwegs im Straßenverkehr LVW / TÜV Thüringen Ablauf Ausgewählte rechtliche Grundlagen ( 1, 2(5), 3(2a), 20(4), 21(1a); (1b) und (3), 26(1) StVO Unfallstatistik Altersbesonderheiten von Kindern

Mehr

Kommentartext Verkehrszeichen

Kommentartext Verkehrszeichen Kommentartext Verkehrszeichen 1. Kapitel: Achtung Gefahr! Das ist ein Verkehrsschild. Weißt du, was es bedeutet? Ja, du musst anhalten. Andere haben Vorfahrt und du musst dich gut umschauen, bevor du fahren

Mehr

ABFALL-ENTLAD aus Containern in Bunker

ABFALL-ENTLAD aus Containern in Bunker Arbeitssicherheit + + Aktuelles Merkblatt für Transportfirmen und deren Chauffeure+ + ABFALL-ENTLAD aus Containern in gültig: für Transporteure ab dem 31.1.2005 Sechs Entladesituationen Situation 1 Container

Mehr

Untersuchungsbericht

Untersuchungsbericht Untersuchungszentrale der Eisenbahn-Unfalluntersuchungsstelle des Bundes Untersuchungsbericht Zugkollision mit sich anschließender Entgleisung München Lochhausen - Olching 24.07.2007 Bonn, 17. Mai 2011

Mehr