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1 Extras für Ihre Mitarbeiter Optimale Gestaltung von Arbeitnehmer-Zuwendungen Veranstalter: Ort und Datum: Referent: IHK Südthüringen 26. November 2014 in Suhl Steuerberaterin Katharina Carl-Kästner (Steuerberaterkammer Thüringen)

2 Extras für Ihre Mitarbeiter Vortragsüberblick Motivation von Mitarbeitern Die Kriterien der Zusätzlichkeit und Freiwilligkeit Die wichtigsten Leistungen im Überblick Extras für Mitarbeiter 2

3 Extras für Mitarbeiter Steueroptimale Gestaltung der Zuwendungen an Arbeitnehmer Aufmerksamkeiten Aufwandsentschädigung für nebenberufliche gemeinnützige Tätigkeiten Übungsleiterfreibetrag Ehrenamtsfreibetrag Auslagenersatz Beihilfen und Unterstützungen Steuerpflichtige Erholungsbeihilfen Steuerfreie Belegschaftsrabatte Rabattfreibetrag: Begünstigte Waren und Dienstleistungen Berufskleidung Betriebssport Betriebsveranstaltungen Darlehen an Arbeitnehmer Überlassung betrieblicher Datenverarbeitungsgeräte Doppelte Haushaltsführung Fahrtkostenersatz Jobticket Barzuschüsse zur Internetnutzung Gesundheitsförderung Kindergartenzuschüsse Mahlzeiten: Essensmarken und Restaurantschecks Getränke zum Verzehr im Betrieb Reisekosten Umzugskosten Unterkunft oder Wohnung Vermögensbeteiligungen Warengutscheine, z. B. Tankgutschein Werkzeuggeld Dienstwagen Extras für Mitarbeiter 3

4 Extras für Ihre Mitarbeiter Vortragsüberblick Motivation von Mitarbeitern Die Kriterien der Zusätzlichkeit und Freiwilligkeit Die wichtigsten Leistungen im Überblick Extras für Mitarbeiter 4

5 Zufriedene und motivierte Mitarbeiter machen Unternehmen erfolgreich Die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter sind wichtige Faktoren. Die Gewährung steuerfreier oder weniger stark belasteter Nebenleistungen erhöht die Motivation und die Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen. Was erreichen Sie mit diesem Instrument? Sie steigern die Leistungsbereitschaft der Mitarbeiter, erhöhen die Identifikation mit den Unternehmenszielen, fördern das positive Klima und Image im Unternehmen sowie außerhalb, sie wirken sich auch positiv auf Ihre Geschäftsergebnisse aus. Extras für Mitarbeiter 5

6 Zufriedene und motivierte Mitarbeiter machen Unternehmen erfolgreich Was bedeutet das für Sie? Durch traditionelle und stark abgabenbelastete Barlohnvergütung lassen sich Mitarbeiter nicht mehr ausreichend motivieren. Der richtige Mix: Bieten Sie Ihren Mitarbeiten deshalb durch zusätzliche und attraktive Nebenleistungen mehr Netto vom Brutto. Die Lohnnebenkosten sind bei einer optimalen Gestaltung der Extras für Sie und Ihre Mitarbeiter niedriger als bei einer traditionellen Lohn- oder Gehaltserhöhung.?? Extras für Mitarbeiter 6

7 Extras für Ihre Mitarbeiter Vortragsüberblick Motivation von Mitarbeitern Die Kriterien der Zusätzlichkeit und Freiwilligkeit Die wichtigsten Leistungen im Überblick Extras für Mitarbeiter 7

8 Grundsätzliches Vorwort zum Thema Zusätzlichkeit Der Gesetzgeber hat einzelne Erleichterungen bei der Besteuerung von Leistungen durch den Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer davon abhängig gemacht, dass der Arbeitgeber die betreffende Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbringt. Nach Auffassung der Finanzverwaltung ist das Merkmal der Zusätzlichkeit nicht erfüllt, wenn eine Leistung unter Anrechnung auf den arbeitsrechtlich geschuldeten Arbeitslohn (Lohnverwendung) oder durch dessen Umwandlung (Lohnumwandlung) gewährt wird. Lohnverwendung bedeutet: Der Arbeitnehmer erhält keine freiwillige Zuwendung, sondern ein ohnehin bestehender Lohnanspruch wird durch eine steuerfreie Zuwendung erfüllt. Lohnumwandlung bedeutet: Der frei verfügbare Bruttolohn wird einvernehmlich herabgesetzt und in gleicher Höhe durch freiwillige Zusatzleistungen ersetzt. Extras für Mitarbeiter 8

9 Steuervergünstigung nur bei Zusätzlichkeit der Leistung Der Gesetzgeber macht die Lohnsteuer- und in der Folge die Sozialversicherungsfreiheit nahezu aller steuerfreier oder pauschal besteuerungsfähiger Zuwendungen von der Voraussetzung abhängig, dass die Leistungen: zusätzlich zu der vom Arbeitgeber ohnehin geschuldeten Arbeitsvergütung gezahlt werden müssen Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Zusätzlichkeit der Leistungen in zwei neuen BFH-Urteilen vom (VI R 54/11 und VI R 55/11) nochmal ausdrücklich bestätigt: Zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Zusatzleistungen sind regelmäßig nur solche, die der Arbeitgeber erbringt, ohne dass darauf der Mitarbeiter einen Anspruch hat. Extras für Mitarbeiter 9

10 BFH-Rechtsprechung zum Merkmal der Freiwilligkeit Mit dem Urteil vom hat der BFH erstmalig bei der Frage der Abgrenzung des Tatbestandsmerkmals zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn das Merkmal der Freiwilligkeit gefordert. Im Urteilsfall hatten Arbeitnehmer jährlich im November unter der Bezeichnung Fahrtkostenzuschüsse Zahlungen erhalten, die der Arbeitgeber pauschal nach 40 Abs. 2 S. 2 EStG pauschaliert besteuert hat. Der als Werbungskosten abzugsfähige Betrag für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte wurde als Jahresbetrag errechnet, ausgezahlt und pauschal besteuert. Dieser Betrag wurde vom vereinbarten Weihnachtsgeld abgezogen. Die Differenz wurde den Arbeitnehmern als Weihnachtsgeld mit der November-Abrechnung ausgezahlt. Arbeitnehmer mit höheren Fahrtkostenzuschüssen erhielten weniger Weihnachtsgeld als Arbeitnehmer mit niedrigeren Fahrtkostenzuschüssen. Arbeitnehmer, die keine Fahrtkostenzuschüsse erhalten konnten, wurde das Weihnachtsgeld in voller Höhe ausgezahlt. Extras für Mitarbeiter 10

11 BFH-Rechtsprechung Aufgrund dieser BFH-Entscheidung werden Zuschüsse dann zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt, wenn sie zu den arbeitsrechtlich geschuldeten Lohnzahlungen hinzukommen. Das heißt auf den ohnehin geschuldeten Arbeitslohn muss ein Rechtsanspruch bestehen. Zuschüsse liegen also auch dann vor, wenn sie statt anderer freiwilliger geleisteter Bezüge und Vorteile erbracht werden. Insoweit lassen sich freiwillige Lohnzahlungen unter den weiteren Voraussetzungen und Grenzen des 40 Abs. 2 S. 2 EStG als nicht geschuldeter Arbeitslohn in pauschal besteuerte Zuschüsse umwandeln. Extras für Mitarbeiter 11

12 Reaktion der Finanzverwaltung auf BFH-Rechtsprechung R 33.3 Abs. 5 LStR wurde daraufhin durch die LStÄR 2011 geändert und klargestellt, dass als ohnehin geschuldeter Lohn nur noch der Lohn angesehen wird, auf den ein arbeitsrechtlicher Anspruch besteht. Andererseits sieht es die Verwaltung nunmehr als unschädlich an, wenn eine freiwillige Leistung (z. B. Weihnachtsgeld) in nicht geschuldeten Arbeitslohn umgewandelt wird. Diese Grundsätze hat der BFH in der Folgezeit auf andere Zuschüsse ausgedehnt. In der Entscheidung VI R 54/11 hat er Zahlungen des Arbeitgebers für eine Internetpauschale und Kindergartenzuschüsse nicht als zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistung angesehen, weil der Arbeitgeber nach dem Arbeitsvertrag bei Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen eine entsprechende Ersatz -Zahlung zu erbringen hatte. Extras für Mitarbeiter 12

13 BFH-Rechtsprechung zur freiwilligen Lohnzusatzleistung Keine zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn erbrachte Leistungen sind: Fahrtkostenzuschüsse, wenn in der Höhe des vertraglichen Weihnachtsgelds gekürzt wird Internet- und Kindergartenzuschüsse, die auch bei Wegfall der Anspruchsvoraussetzungen gezahlt werden verschiedene begünstigte Zuwendungen, wenn in deren Höhe die Bruttogehälter herabgesetzt werden Extras für Mitarbeiter 13

14 BMF-Schreiben vom BStBl I 2013, 728 Die Finanzverwaltung hat nun auf die BFH-Urteile von 2009 und 2012 mit einem Nichtanwendungserlass reagiert und weist darauf hin, dass der BFH bei Zusatzleistungen des Arbeitgebers das Merkmal der Freiwilligkeit bisher nicht gefordert hat und durch seine neue Rechtsprechung die Anforderungen an die lohnsteuerlichen Vergünstigungen verschärft habe. Die Verwaltung sieht weiterhin die Zulässigkeitsvoraussetzung (abweichend von der neuen BFH- Rechtsprechung) als erfüllt an, wenn die zweckbestimmte Leistung zum Arbeitslohn hinzukommt, den der Arbeitgeber arbeitsrechtlich schuldet (R 3.33 Abs. 5 S 1 LStR 2011). Hiernach sind nur Gehaltsumwandlungen schädlich. Extras für Mitarbeiter 14

15 Änderung der Rechtsprechung Der BFH hat in den Urteilen vom und erstmals entschieden, dass nur freiwillige Zusatzleistungen des Arbeitgebers steuerbegünstigt bzw. pauschalierungsfähig sind. Dadurch wurde die bisherige Rechtsprechung verschärft. Vorher hatte der BFH es stets als ausreichend angesehen, wenn das Tatbestandsmerkmal zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn erfüllt war. Nach dem BMF-Schreiben vom ist weiterhin allein dieses Kriterium für die Pauschalierung/Steuerbegünstigung maßgeblich. Die Finanzverwaltung versucht nun das Zusätzlichkeitserfordernis zu definieren. Der ohnehin geschuldete Arbeitslohn wird quasi als Grundlohn oder Barlohn angesehen. Hiervon unterscheiden sich die Zusatzleistungen. Übersehen wird dabei allerdings, dass auch Zusatzleistungen Teil des geschuldeten Arbeitslohns sein können. Extras für Mitarbeiter 15

16 Problemfall: Betriebliche Übung Sind ursprünglich freiwillige (pauschalisierungsfähige/steuerbegünstige) Leistungen des Arbeitgebers einklagbarer Arbeitslohn? Im Arbeitsrecht gibt es die betriebliche Übung. Dies bedeutet, dass regelmäßig wiederkehrende freiwillige Leistungen zu arbeitsvertraglichen Ansprüchen werden können. Regelmäßig wird dies angenommen, wenn der Arbeitgeber über drei Jahre hinweg gleichförmig agiert. Extras für Mitarbeiter 16

17 Beispiel betriebliche Übung: Kindergartenzuschuss Lösung nach BFH: Das Tatbestandsmerkmal der Freiwilligkeit ist erfüllt. Nach 3 Jahren Gewährung (also seit ) ist hieraus eine dauernde betriebliche Übung erwachsen. Der Arbeitnehmer hat ab diesem Zeitpunkt einen Rechtsanspruch auf den Kindergartenzuschuss. Somit ist nach 3 Nr. 33 EStG eine Steuerbefreiung nicht mehr möglich. Lösung nach Finanzverwaltung: Das Tatbestandsmerkmal der Freiwilligkeit wird durch die Finanzverwaltung nicht gefordert. Weiterhin ist nach ihrer Auffassung das Tatbestandsmerkmal zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn auch dann erfüllt, wenn der Arbeitnehmer arbeitsvertraglich oder aufgrund einer anderen arbeits- oder dienstrechtlichen Rechtsgrundlage einen Anspruch auf die Leistung hat. Der Kindergartenzuschuss kann weiterhin steuerfrei gewährt werden. Extras für Mitarbeiter 17

18 Einheitliche Behandlung im Lohnsteuer- und Sozialversicherungsrecht Grundsätzlich gilt: Sozialversicherungsrecht folgt Lohnsteuerrecht Hiervon wurden aber einige Abweichungen geschaffen: Im Rahmen des Haushaltsbegleitgesetzes 2006 wurde die Sozialversicherungsfreiheit für steuerfreie Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit auf einen vom Lohnsteuerrecht abweichenden Grundlohn von 25 Euro die Stunde begrenzt. Für die Lohnsteuerfreiheit beträgt der maximale Stundenlohn 50 Euro. Die Pauschalierungsmöglichkeit nach 37 b EStG für Sachzuwendungen an Arbeitnehmer und Dritte löst nur in den Fällen des Drittlohns Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung aus. Pauschal besteuerte Sachzuwendungen an Arbeitnehmer sind dem Sozialversicherungsabzug zu unterwerfen ( 1 Abs. 1 Nr. 14 SvEV). Extras für Mitarbeiter 18

19 Grundsätzliches zur Steuerfreiheit von Arbeitgeberleistungen Die Lohnsteuerfreiheit der meisten Arbeitgeberleistungen ergibt sich aufgrund besonderer gesetzlicher Regelungen im Einkommensteuergesetz. Der überwiegende Teil der lohnsteuerfreien Arbeitgeberleistungen ist in 3 EStG geregelt. Neben den per Gesetz ausdrücklich steuerfreien Leistungen gibt es nicht steuerbare Arbeitgeberzuwendungen. Hierbei handelt es sich in der Regel um Fälle, in denen der gesamten Belegschaft Leistungen zur Verbesserung der allgemeinen Arbeitsbedingungen (z. B. durch die Bereitstellung von Aufenthalts- oder Duschräumen) zugewendet werden. An steuerfreie Leistungen sind besondere Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten gebunden. Die Beschränkung der Aufzeichnungs- und Nachweisführung auf einen repräsentativen Zeitraum (z. B. für lediglich 3 Monate) ist nur für wenige Sachverhalte zulässig. Extras für Mitarbeiter 19

20 Aufzeichnungs-/Dokumentationspflichten bei Lohnzusatzleistungen Die Lohnsteuerfreiheit wird nur dann gewährt, wenn der Arbeitgeber die gesetzlich geforderten Voraussetzungen für die Steuerfreiheit im Einzelnen nachweisen kann. Es ist zu beachten, dass nach Abs. 2 Nr. 3 LStDV bei jeder Lohnabrechnung der Arbeitslohn getrennt nach steuerpflichtigen und steuerfreien Barlohn und Sachbezügen getrennt ausgewiesen werden muss. Weiterhin müssen aussagekräftige und nachprüfbare Belege und Aufzeichnungen geführt werden und zur Lohnakte des Arbeitnehmers genommen werden. Beispiele: Arbeitszeitnachweis bei steuerfreien Zuschlägen ( 3b EStG) Rechnung über die Anschaffung eines Firmenwagens Originalrechnung über Kinderbetreuungskosten Extras für Mitarbeiter 20

21 Welche Arbeitnehmer können steuerfreie Zuwendungen erhalten? Lohnsteuerfreie, pauschal besteuerungsfähige Zuwendungen und alternative Vergütungsformen (z. B. in Form von Sachbezügen oder Nutzungsmöglichkeiten) können alle abhängig beschäftigte Vollzeitund Teilzeitarbeitskräfte erhalten. Zu den Teilzeitarbeitskräften, die steuerfreie Arbeitgeberleistungen erhalten können, zählen auch geringfügig entlohnte Beschäftigte (450 Euro-Minijobs). Hier gilt allerdings zu beachten: Eine fehlerhafte angewandte Steuerfreiheit wird in der Regel zu Sozialversicherungspflicht führen. Somit kann es bei sogenannten 450-Euro-Jobs zu einem rückwirkenden überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze und damit zum Wegfall der Versicherungsfreiheit kommen. Extras für Mitarbeiter 21

22 Pauschal zu besteuernde Arbeitgeberleistungen Grundsätzlich wird Arbeitslohn nach den individuellen Besteuerungsmerkmalen des Arbeitnehmers besteuert. Allerdings besteht für bestimmte Arbeitgeberleistungen die Möglichkeit der pauschalen Besteuerung. ( 37b, 40, 40a, 40b EStG). Die pauschalierte Besteuerung tritt an die Stelle der Individualbesteuerung beim Arbeitnehmer. zu unterscheiden ist: Besteuerung nach festen Pauschalsteuersätzen oder Pauschalierung mit besonders ermittelten Pauschalsteuersätzen ( 40 Abs. 1 EStG) Extras für Mitarbeiter 22

23 Pauschalierungsmöglichkeiten geringfügig entlohnte Beschäftigung (einheitlicher Pauschalsteuersatz 2 % oder 20 % nach 40a Abs. 2 und 2a EStG) kurzfristige Beschäftigung (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40a Abs. 1 EStG) Aushilfskräfte in der Land- und Forstwirtschaft (Pauschalsteuersatz 5 % nach 40a Abs. 3 EStG) Betriebsveranstaltung (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 EStG) Erholungsbeihilfen (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 EStG) Fahrtkostenzuschüsse für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (Pauschalsteuersatz 15 % nach 40 Abs. 2 Satz 2 EStG) Jobtickets (Pauschalsteuersatz 15 % nach 40 Abs. 2 Satz 2 EStG) Kantinenmahlzeiten (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG) Extras für Mitarbeiter 23

24 Pauschalierungsmöglichkeiten Beiträge zu Direktversicherung (Pauschalsteuersatz 20 % für sog. Altfälle nach 40b EStG) Sachgeschenke an Arbeitnehmer und Dritte (Pauschalsteuersatz 30 % nach 37b EStG) steuerpflichtiger Teil von Verpflegungsmehraufwendungen (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 EStG) Übereignung von PC, Zubehör und Internetzugang (Pauschalsteuersatz 25 % nach 40 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 EStG) sonstige Bezüge (nach einem besonders ermittelten Durchschnittssteuersatz nach 40 Abs. 1 EStG) Extras für Mitarbeiter 24

25 Abwälzung der anfallenden Pauschalsteuern Der Arbeitgeber kann auf den Arbeitnehmer die anfallende Pauschalsteuer abwälzen. Der Arbeitnehmer trägt also im Innenverhältnis die Pauschalsteuer. Die Finanzverwaltung erkennt dies an, wenn die auf den Arbeitnehmer abgewälzten Pauschalsteuern die Bemessungsgrundlage für die Erhebung der Pauschalsteuern nicht mindert. Ein weiterer Vorteil der Pauschalbesteuerung liegt darin, dass bis auf wenige Ausnahmen (z. B. Pauschalbesteuerung nach 37 b EStG) die pauschal besteuerte Arbeitgeber-Leistung nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegt ( 1 Abs. 1 Nr. 3 SvEV). Extras für Mitarbeiter 25

26 Pauschal besteuerungsfähige Arbeitgeberleistungen Für bestimmte Arbeitgeberleistungen besteht abweichend von dem Grundsatz der Lohnbesteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen, die Möglichkeit den Lohnsteuerabzug pauschal mit festen Pauschalsteuersätzen durchzuführen ( 37b, 40, 40a, 40b EStG). Die Vorteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind insbesondere, dass pauschal besteuerte Arbeitgeberleistungen in der Regel nicht der Sozialversicherungspflicht unterliegen (Ausnahme: Pauschalbesteuerung nach 37b EStG). die Besteuerung mit Pauschalsteuersätze (z. B. mit 15 % oder 25 %) insgesamt zu einer geringeren Abgabenbelastung für den Arbeitnehmer führt (= höherer Nettoeffekt). die anfallenden Pauschalsteuern aufgrund einer arbeitsrechtlichen Vereinbarung auf den Arbeitnehmer abgewälzt werden können. In diesem Fall trägt der Arbeitnehmer die Pauschalsteuern. Extras für Mitarbeiter 26

27 Extras für Ihre Mitarbeiter Vortragsüberblick Motivation von Mitarbeitern Die Kriterien der Zusätzlichkeit und Freiwilligkeit Die wichtigsten Leistungen im Überblick Extras für Mitarbeiter 27

28 Die wichtigsten Arbeitgeberleistungen Überblick Stichpunktartige Auflistung: Abfindungen wegen Entlassung aus dem Dienstverhältnis Aktienüberlassung Aufmerksamkeiten Aufwandsentschädigung Auslagenersatz Arbeitgeber-Darlehen Beihilfen und Unterstützungen Betriebssport Betriebsveranstaltungen Belegschaftsrabatte Berufskleidung Extras für Mitarbeiter 28

29 Die wichtigsten begünstigten Arbeitgeberleistungen Überblick Fortsetzung stichpunktartige Auflistung: Überlassung betrieblicher Datenverarbeitungsgeräte doppelte Haushaltsführung Fahrtkostenersatz für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Firmenwagen zur privaten Nutzung Leistungen des Arbeitgebers zur Gesundheitsförderung Getränke Arbeitgeberbeiträge für eine Gruppenkrankenversicherung Jubiläumszuwendungen Kindergartenzuschüsse Mahlzeiten Mitarbeiterkapitalbeteiligungen Extras für Mitarbeiter 29

30 Die wichtigsten begünstigten Arbeitgeberleistungen Überblick Fortsetzung stichpunktartige Auflistung: Reisekosten Überlassung betrieblicher Telekommunikationsgeräte Umzugskosten Unterkunft und Wohnung Überlassung von Vermögensbeteiligungen Warengutscheine Werkzeuggeld Zukunftssicherungsleistungen Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit Extras für Mitarbeiter 30

31 Aufmerksamkeiten Aufmerksamkeiten sind Zuwendungen von geringem Wert. Oft werden diese zu einem besonderen persönlichen Anlass z. B. Geburtstag des Arbeitnehmers übergeben. Es handelt sich hier um Sachleistungen wie z. B. Blumen, Genussmittel, Bücher etc. Wenn der Wert des Sachgeschenks 40 Euro (inkl. MwSt) nicht überschreitet, besteht weder Lohnsteuer- noch Sozialversicherungspflicht. Beispiel Ein Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber zum Geburtstag einen Blumenstrauß und ein Buch im Gesamtwert von 38 Euro. Die beiden Geschenke sind steuer- und sozialversicherungsfrei, da diese anlässlich eines persönlichen Ereignisses des Arbeitnehmers als Sachbezug übergeben wurden und die Grenze von 40 Euro nicht überschreiten. Hinweis Aufmerksamkeiten können in Abhängigkeit von den persönlichen Ereignissen des Arbeitnehmers auch mehrfach im Jahr gewährt werden (z. B. Geburtstag und Heirat). Extras für Mitarbeiter 31

32 Jubiläumszuwendungen Bis zum Jahr 1999 gab es für Jubiläumszuwendungen Steuerfreibeträge. Wendet der Arbeitgeber anlässlich eines Arbeitnehmer- oder Geschäftsjubiläums seinen Arbeitnehmer einen Geldbetrag oder eine Sachzuwendung zu, sind diese steuer- und sozialversicherungspflichtig. Die 44 Euro Sachbezugsfreigrenze kann auch auf eine Jubiläumszuwendung angewandt werden. Hinweis Da steuerpflichtige Jubiläumszuwendungen als Arbeitslohn für mehrere Jahre anzusehen sind, können Barleistungen als sonstiger Bezug nach der sog. Fünftelungsmethode ( 34 EStG) ermäßigt besteuert werden. Sozialversicherungsrechtlich handelt es sich um eine sozialversicherungspflichtige Einmalzahlung. Beträgt die Jubiläumszuwendung bis zu Euro kann der besondere Pauschalsteuersatz nach 40 Abs. 1 EStG angewendet werden. Dies führt allerdings nicht zur Sozialversicherungsfreiheit. Extras für Mitarbeiter 32

33 Warengutscheine Durch die BFH-Rechtsprechung wurde die Abgabe von Warengutscheinen an Arbeitnehmer erleichtert. Es ist zu unterscheiden, ob Bar- oder Sachlohn vorliegt. Dies unterscheidet sich laut BFH allein danach, was der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber arbeitsrechtlich beanspruchen kann. Wenn der Arbeitnehmer ausschließlich Anspruch auf eine Sache hat und kein Wahlrecht sich anstelle der Sache den Barwert auszahlen zu lassen, liegt im Rahmen der 44 Euro Sachbezugsfreigrenze nach 8 Abs. 2 Satz 9 EStG steuer- und sozialversicherungsfreier Arbeitslohn vor. als weitere Erleichterung dürfen Warengutscheine, die bei einem Dritten einzulösen sind, auch auf einen konkreten Euro-Betrag ausgestellt werden Extras für Mitarbeiter 33

34 Warengutscheine Beispiel Beispiel Der Arbeitnehmer erhält monatlich einen Benzingutschein über 25 Liter Super Benzin mit einem aufgedruckten Wert von höchstens 44 Euro, der an einer bestimmten Tankstelle einzulösen ist. Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben schriftlich vereinbart, dass der Arbeitnehmer nur Anspruch auf eine Sachleistung hat und keinen Barlohn beanspruchen kann. Der Aufdruck des konkreten Euro-Betrages ist unschädlich, da der Arbeitnehmer arbeitsrechtlich nur Anspruch auf eine Sachleistung hat. Der Tankgutschein ist somit steuer- und sozialversicherungsfrei. Wichtig: Der Arbeitnehmer hat geeignete Nachweise zum Lohnkonto des Arbeitnehmers zu nehmen. Extras für Mitarbeiter 34

35 Auslagenersatz Als Auslagenersatz oder durchlaufende Gelder bezeichnet man Ausgaben (z. B. für Park- oder Telefongebühren), die der Arbeitnehmer auf Rechnung des Arbeitgebers trägt. Voraussetzungen für die Lohnsteuerfreiheit: Voraussetzung für die Steuerfreiheit von Auslagenersatz ist eine Einzelabrechnung zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber. Pauschaler Auslagenersatz ist nur dann steuerfrei, wenn er regelmäßig wiederkehrt und der Arbeitnehmer die entstandenen Aufwendungen für einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten im Einzelnen nachweist. Beispiel: Ein Rentner ist als Minijobber für seinen Arbeitgeber als Bote im gesamten Stadtgebiet tätig. Er hat im Jahr 2013 jeden Monat beruflich bedingte Parkgebühren in Höhe von mindestens 20 Euro einzeln nachgewiesen. Ergebnis: Der Arbeitgeber kann dem Rentner ab dem Jahr 2014 die Parkgebühren pauschal bis zu einem Betrag von 20 Euro steuerfrei erstatten, da der pauschale Auslagenersatz den tatsächlichen Aufwendungen im Großen und Ganzen entspricht. Extras für Mitarbeiter 35

36 Überlassung betrieblicher Datenverarbeitungsgeräte Ausdehnung der Steuerbefreiungsvorschrift Durch das Gesetz zur Änderung des Gemeindefinanzreformgesetzes vom ist die Steuerbefreiungsvorschrift 3 Nr. 45 EStG bei Überlassung betrieblicher Datenverarbeitungsgeräte neu gefasst worden. Steuerfrei sind danach die Vorteile des Arbeitnehmers aus der privaten Nutzung von überlassenen betrieblichen Datenverarbeitungsgeräten Telekommunikationsgeräten sowie deren Zubehör, betrieblichen System- und Anwendungsprogrammen, die der Arbeitgeber auch in seinem Betrieb einsetzt und aus den, im Zusammenhang mit diesen Zuwendungen erbrachten Dienstleistungen. Extras für Mitarbeiter 36

37 Steuerfreie Überlassung betrieblicher Datenverarbeitungsgeräte Datenverarbeitungs-/ Telekommunikationsgeräte Tablet, PC, Laptop, Handy System- und Anwendungsprogramme Virenschutz, Betriebssystem, Office- Programme Zubehör Dienstleistungen Drucker, Monitor, Scanner, Router Installation, Reparatur Extras für Mitarbeiter 37

38 Beispiel: Übereignung von Smartphone und Tablet Sicht für Arbeitnehmer Szenario: Ein Unternehmen möchte einen, Arbeitnehmer für gute Arbeitsergebnisse mit einer einmaligen Prämie in Höhe von Euro netto belohnen. Der Mitarbeiter möchte sich von der Prämie ein neues Smartphone und ein Tablet anschaffen (Anschaffungspreis insgesamt Euro). Beispiel: Arbeitnehmer ledig, Steuerklasse I, Kirchensteuer (Bayern), reguläres Gehalt Euro brutto. Arbeitnehmer Geldprämie Übereignung Smartphone/Tablet an Arbeitnehmer Bruttobetrag Prämie ca ,00 Euro 1.000,00 Euro - Lohnsteuer/ Sozialversicherung Arbeitnehmer-Anteil ca ,00 Euro = Auszahlung (netto) 1.000,00 Euro 1.000,00 Euro Extras für Mitarbeiter 38

39 Beispiel: Übereignung von Smartphone und Tablet Sicht für Arbeitgeber Szenario: Ein Unternehmen möchte einen Arbeitnehmer für gute Arbeitsergebnisse mit einer einmaligen Prämie in Höhe von Euro netto belohnen. Der Mitarbeiter möchte sich von der Prämie ein neues Smartphone und ein Tablet anschaffen (Anschaffungspreis insgesamt Euro). Beispiel: Arbeitnehmer ledig, Steuerklasse I, Kirchensteuer (Bayern), reguläres Gehalt Euro brutto. Arbeitgeber Geldprämie Übereignung Smartphone/Tablet an Arbeitnehmer Bruttobetrag ca ,00 Euro 1.000,00 Euro pauschale Lohnsteuer 25 % zuzgl. Kirchensteuer/ Solidaritätszuschlag Sozialversicherung Arbeitgeber-Anteil ca. 0,00 Euro (+) 281,25 Euro (Anwendung 40Abs. 2 Nr. 5 EStG) (+) 421,00 Euro 0,00 Euro Effektivkosten ca ,00 Euro 1.281,25 Euro Vorteil: ca ,75 Euro Extras für Mitarbeiter 39

40 Lohnzusatzleistungen Beispiel Der Arbeitnehmer erhält von seinem Arbeitgeber als Geschenk einen Computer im Wert von Euro. Der Computer stellt eine Sachzuwendung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer dar. Grundsätzlich unterliegt dies dem individuellen Lohnsteuer- und Sozialversicherungsabzug beim Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber vereinbart mit seinem Arbeitnehmer die steuerlich zulässige Pauschalbesteuerung nach 40 Abs. 2 Nr. 5 EStG mit dem Pauschalsteuersatz von 25 %. Weiterhin übernimmt der Arbeitnehmer die anfallenden Pauschalsteuern. pauschale Lohnsteuer 250,00 Euro + pauschale Kirchensteuer 17,50 Euro + Solidaritätszuschlag 13,75 Euro Gesamt 281,25 Euro Die zulässige Pauschalbesteuerung löst die Sozialversicherungsfreiheit der Sachzuwendung aus. Dem Arbeitnehmer werden von seinem Arbeitsvertrag 281,25 Euro einbehalten. Extras für Mitarbeiter 40

41 Doppelte Haushaltsführung Eine doppelte Haushaltsführung liegt vor, wenn der Arbeitnehmer außerhalb des Ortes an dem er seinen Haupthausstand hat, beschäftigt ist und auch am Beschäftigungsort wohnt. Eine doppelte Haushaltsführung setzt somit voraus, dass der Arbeitnehmer an seinem Beschäftigungsort aus beruflichen Gründen einen zweiten (und somit doppelten) Hausstand unterhält. Hauptwohnsitz 2. Wohnsitz Arbeitsstätte Extras für Mitarbeiter 41

42 Doppelte Haushaltsführung Steuerfreie Arbeitgeberaufwendungen Im Rahmen des Beschäftigungsverhältnisses kann der Arbeitgeber die notwendigen Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung, wie z. B. Fahrtkosten aus Anlass des Wohnungswechsels zu Beginn und am Ende der doppelten Haushaltsführung sowie für Familienheimfahrten, Mehraufwendungen für Verpflegung (für die ersten drei Monate), notwendige Aufwendungen für die Zweitwohnung (Unterkunftskosten) und Umzugskosten steuer- und sozialversicherungsfrei ersetzen. Extras für Mitarbeiter 42

43 Doppelte Haushaltsführung Verheiratete Arbeitnehmer Ist ein verheirateter Arbeitnehmer außerhalb des Ortes beschäftigt, an dem seine Familie wohnt, und übernachtet der Arbeitnehmer am Beschäftigungsort, so führt er immer einen doppelten Haushalt. Der Arbeitgeber darf bei verheirateten Arbeitnehmern (Steuerklasse III, IV oder V) ohne weiteres unterstellen, dass die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen doppelten Haushalt vorliegen. Ledige Arbeitnehmer Ledige Arbeitnehmer haben nur dann einen eigenen Hausstand am Lebensmittelpunkt, wenn sie bei einer auswärtigen Tätigkeit ihre bisherige Wohnung, die sie aus eigenem Recht (z. B. als Mieter oder Eigentümer) nutzen, als Mittelpunkt der Lebensinteressen beibehalten und regelmäßig dorthin zurückkehren. Der Arbeitgeber darf bei einem ledigen Arbeitnehmer nur dann davon ausgehen, dass der Arbeitnehmer neben einer Zweitwohnung am Beschäftigungsort auch weiterhin einen eigenen Hausstand an seinem Lebensmittelpunkt unterhält, wenn der Arbeitnehmer dies schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber bescheinigt. Extras für Mitarbeiter 43

44 Doppelte Haushaltsführung Besonderheit: Ersatz der Kosten für die Zweitwohnung Zu beachten ist, dass Unterkunftskosten am Beschäftigungsort nur insoweit anerkannt und vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden können, wie sie den durchschnittlichen Mietzins (Durchschnittsmietzins) einer 60 qm-wohnung am Beschäftigungsort nicht überschreiten. Beispiel: Der Arbeitnehmer nimmt sich am Beschäftigungsort eine 75 qm-zweitwohnung zu einer Miete von 9 Euro pro qm. Die Unterkunftskosten betragen (75 qm x 9 Euro =) 675 Euro monatlich. Die Durchschnittsmiete laut örtlichen Mietspiegel beträgt 7 Euro pro qm. Ergebnis: Der Arbeitgeber kann lediglich die notwendigen Kosten der Zweitwohnung steuerfrei ersetzen. Diese betragen 60 qm x 7 Euro = 420 Euro. Ein darüber hinausgehender Kostenersatz ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. Extras für Mitarbeiter 44

45 Doppelte Haushaltsführung Vereinfachungen der steuerfreien Erstattung ab dem Jahr 2014 Um den Bereich der beruflich veranlassten doppelten Haushaltsführung zu vereinfachen, wurden durch das Gesetz zur Änderung und Vereinfachung der Unternehmenssteuerreform und des steuerlichen Reisekostenrechts Vereinfachungen beschlossen. Mit Wirkung ab kann auf die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete (sog. 60 qm-regelung) verzichtet und stattdessen auf die tatsächlichen Unterkunftskosten des Zweithaushalts abgestellt werden. Neuer Höchstbetrag für Zweitwohnung Die tatsächlichen Unterkunftskosten der Zweitwohnung können ab 2014 unabhängig von der Größe der Wohnung bis zu einem Betrag von Euro pro Monat vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt werden. Der neue Maximalbetrag umfasst alle dem Arbeitnehmer für die Unterkunft oder Zweitwohnung entstehenden Aufwendungen (z. B. Kaltmiete und Betriebskosten) sowie zusätzlich anfallende Kosten (z. B. Mietgebühren für einen Garten oder Kfz-Stellplatz). Extras für Mitarbeiter 45

46 Betriebsveranstaltungen Betriebsveranstaltungen sind Veranstaltungen auf betrieblicher Ebene, die gesellschaftlichen Charakter haben und bei denen die Teilnahme allen Betriebsangehörigen offen steht (z. B. Betriebsausflüge, Weihnachtsfeiern oder Pensionärstreffen). Steuerfreie Betriebsveranstaltungen Übliche Zuwendungen des Arbeitgebers anlässlich herkömmlichen Betriebsveranstaltungen, gehören nicht zum steuerpflichtigen Arbeitslohn des Arbeitnehmers. Die Steuerfreiheit ist im Wesentlichen von der Häufigkeit der Betriebsveranstaltung sowie von der Höhe der Zuwendungen je Teilnehmer abhängig. Extras für Mitarbeiter 46

47 Betriebsveranstaltungen: Voraussetzungen für die Steuerfreiheit Höhe der Aufwendungen je Arbeitnehmer Die Höhe der üblichen Zuwendungen anlässlich von üblichen Betriebsveranstaltungen ist auf einen Betrag von 110 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) je Teilnehmer und Veranstaltung beschränkt. Häufigkeit der Betriebsveranstaltungen Je Kalenderjahr werden max. zwei Betriebsveranstaltungen (z. B. ein Betriebsausflug und eine Weihnachtsfeier) als üblich angesehen und bleiben steuerfrei. Allgemeine Voraussetzungen für die Steuerfreiheit Eine Betriebsveranstaltung liegt auch dann vor, wenn die Feier jeweils nur für eine Organisationseinheit des Betriebs (z. B. für eine Abteilung) durchgeführt wird. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass alle Arbeitnehmer dieser Organisationseinheit an der Betriebsveranstaltung teilnehmen können. Um keine begünstigte Betriebsveranstaltung handelt es sich, wenn die Veranstaltung nur einen kleinen (ausgewählten Kreis) z. B. nur Führungskräften eines Unternehmens vorbehalten ist. Extras für Mitarbeiter 47

48 Betriebsveranstaltungen: Prüfung der 110-Euro-Freigrenze Bei der Prüfung der 110-Euro-Freigrenze je Teilnehmer sind alle üblichen Zuwendungen anlässlich einer Betriebsveranstaltung mit einzubeziehen. ACHTUNG: Änderung der Rechtsprechung BFH-Urteil v (VI R 94/10) - auf die Teilnehmer aufzuteilende Gesamtkosten nur jene, durch die die Teilnehmer objektiv bereichert sind bzw. die sie unmittelbar konsumieren - nicht dazu gehören Kosten für äußere Ausgestaltung und Organisation (z.b. Kosten für Veranstaltungsmanager, Stadionmiete, etc.) BFH-Urteil v (VI R 7/11) - bei üblichen Betriebsveranstaltungen sind Kosten nicht nur auf Arbeitnehmer, sondern auf alle Teilnehmer (z.b. Familienangehörige) zu verteilen Extras für Mitarbeiter 48

49 Betriebsveranstaltungen Achtung Wird der Betrag von 110 Euro überschritten, so ist der gesamte Betrag steuer- und sozialversicherungspflichtig (nicht nur der über 110 Euro hinausgehende Teil). Bei Überschreitung der 110-Euro-Grenze Pauschalversteuerung mit 25 % möglich Die Finanzverwaltung sieht jährlich zwei Betriebsveranstaltungen als üblich an. Führt der Arbeitgeber mehr als zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr durch, hat er das Wahlrecht, welche der Veranstaltung er steuerfrei behandeln möchte. Dieses Wahlrecht kann auch noch im Rahmen einer LSt-Außenprüfung ausgeübt werden. Der VI. Senat des BFH muss in mehreren derzeit anhängigen Verfahren prüfen, ob die 110-Euro-Freigrenze im Hinblick auf den allgemeinen Preisanstieg noch angemessen oder gegebenenfalls anzuheben ist. Extras für Mitarbeiter 49

50 Fahrtkostenersatz für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Fahrtkostenersatz in Höhe der Entfernungspauschale Der Arbeitgeberersatz für Fahrten des Arbeitnehmers zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte ist ohne Rücksicht auf das benutzte Verkehrsmittel steuerpflichtig. Pauschalbesteuerung durch den Arbeitgeber Der Arbeitgeber kann die Lohnsteuer für zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlte Zuschüsse zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte pauschal mit 15 % erheben. Eine Pauschalierung der Lohnsteuer mit 15 % ist grundsätzlich in Höhe der Entfernungspauschale von 0,30 Euro je Entfernungskilometer möglich. Als maßgebende Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte kann anstelle der kürzesten Straßenverbindung eine offensichtlich verkehrsgünstigere Strecke zugrunde gelegt werden. Durch die zulässige Pauschalbesteuerung mit 15 % sind die Zuschüsse des Arbeitgebers sozialversicherungsfrei. Extras für Mitarbeiter 50

51 Beispiel: Fahrtkostenersatz für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte Ein Arbeitgeber gewährt seinen Arbeitnehmern monatlich und zusätzlich zum Gehalt einen Zuschuss für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte in Höhe der Entfernungspauschale von 0,30 Euro. Ein Arbeitnehmer wohnt 30 km vom Betriebssitz des Arbeitgebers entfernt. Aus Vereinfachungsgründen werden im Monat pauschal 15 Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte angesetzt. Der Arbeitgeber zahlt monatlich folgenden Fahrtkostenzuschuss: 15 Fahrten/Monat x 30 km x 0,30 Euro = 135 Euro. Ergebnis: Der Arbeitgeber kann den Fahrtkostenzuschuss in Höhe von 135 Euro der Lohnsteuerpauschalierung mit 15 % unterwerfen. Durch den pauschalen Lohnsteuerabzug unterliegt der Fahrtkostenzuschuss nicht dem Sozialversicherungsabzug. Hauptwohnsitz einfache Entfernung 30 km Arbeitsstätte Extras für Mitarbeiter 51

52 Fahrtkostenersatz für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (Job-Ticket) Fahrtkostenersatz in Form eines Job-Tickets Gewährt der Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern einen Fahrtkostenersatz in Form eines Sachbezugs (z. B. durch Überlassung eines Job-Tickets) für die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte, besteht die Möglichkeit, dass die Job-Tickets im Rahmen der 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze steuer- & sozialversicherungsfrei an die Arbeitnehmer abgegeben werden können. Aktuelle BFH-Entscheidung zur 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze Bei der 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze handelt es sich um eine monatliche Freigrenze. Jahresfahrscheine können demnach nicht in Anwendung der monatlichen Freigrenze steuerfrei bleiben, weil der geldwerte Vorteil einer Jahreskarte insgesamt im Zeitpunkt der Überlassung zufließt (BFH-Urteil vom , VI R 56/11). Deshalb ist die unentgeltliche oder verbilligte Überlassung einer Jahreskarte auch dann steuerpflichtig, wenn der auf einen Monat umgerechnete geldwerte Vorteil die 44-Euro-Sachbezugsfreigrenze nicht überschreiten sollte. Es muss sich daher immer um monatliche Job-Tickets handeln, die bei einer längeren Gültigkeitsdauer, monatlich freigeschaltet werden bzw. monatlich kündbar sind. Extras für Mitarbeiter 52

53 Beispielrechnung: Job-Ticket Der Arbeitgeber gibt an seine Arbeitnehmer monatlich Job-Tickets für die Fahrten zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte aus. Der Preis für ein monatliches Job-Ticket, den der Arbeitgeber aufwenden muss, beträgt 50 Euro. Der Arbeitgeber vereinbart mit den Arbeitnehmern eine Zuzahlung in Höhe von monatlich 4 Euro. Preis für ein Jobticket/Monat 50 Euro./. Bewertungsabschlag von 4 % 2 Euro 48 Euro./. Zuzahlung des Arbeitnehmers 4 Euro = Geldwerter Vorteil im Monat 44 Euro Ergebnis: Sofern die Arbeitnehmer keine weiteren auf die 44-Euro-Freigrenze anrechenbaren Sachbezüge erhalten, bleibt der geldwerte Vorteil für das Jobticket steuer- und sozialversicherungsfrei. öffentliche Verkehrsmittel Extras für Mitarbeiter 53

54 Beispiel: Übernahme Beiträge für Fitnessstudio (Sachbezug) Ein Unternehmen ermöglicht allen Arbeitnehmern den Besuch eines Fitnessstudios und schließt hierfür einen Rahmenvertrag ab. Die Mitgliedschaft wird vom Arbeitnehmer privat abgeschlossen. Beispiel: Der reguläre Monatsbeitrag für das Fitnessstudio beträgt 50 Euro. Die Arbeitnehmer müssen sich mit 6 Euro/Monat an den Kosten beteiligen. Dieser Betrag wird monatlich vom Nettolohn einbehalten. Arbeitgeber Arbeitnehmer Mitgliedsbeitrag im Monat 50 Euro 0,00 Euro Eigenbeteiligung Arbeitnehmer - 6 Euro 6 Euro Geldwerter Sachbezug 44 Euro 0,00 Euro (Anwendung 8 Abs. 2 Satz 9 EStG) Effektivkosten/Monat 44 Euro 6 Euro Effektivkosten/Jahr 528 Euro 72 Euro Mitgliedschaft vom Arbeitnehmer (50 Euro x 12 Monate ) 600 Euro Vorteil: 528 Euro Extras für Mitarbeiter 54

55 Mahlzeiten: Kantinenessen Abgabe von Mahlzeiten in Form von Kantinenessen Für die unentgeltliche oder verbilligte Abgabe von Mahlzeiten an Arbeitnehmer, kommen arbeitstägliche Mahlzeiten in einer vom Arbeitgeber betriebenen Kantine (sog. Kantinenessen) in Betracht. Bewertung mit dem amtlichen Sachbezugswert Die Abgabe von Kantinenessen an Arbeitnehmer ist steuer- und sozialversicherungspflichtig. Ein lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtiger geldwerter Vorteil entsteht bei der Abgabe einer Kantinenmahlzeit nicht, wenn der Arbeitnehmer eine Eigenbeteiligung mindestens in Höhe des amtlichen Sachbezugswerts leistet. Ab dem gelten für Kantinenessen folgende amtliche Sachbezugswerte: für ein Frühstück 1,63 Euro, für ein Mittag- oder Abendessen je 3,00 Euro. Extras für Mitarbeiter 55

56 Mahlzeiten: Essensmarken/Restaurantschecks Abgabe in Form von Essensmarken und Restaurantschecks Die Bewertung mit dem amtlichen Sachbezugswert besteht nicht nur bei der Abgabe von Mahlzeiten im Betrieb, sondern auch bei der Abgabe von Essensmarken oder Restaurantschecks für Gaststätten oder vergleichbare Einrichtungen, die nicht vom Arbeitgeber selbst betrieben werden. Bewertung mit dem amtlichen Sachbezugswert Die Bewertung der Mahlzeit mit dem Sachbezugswert setzt voraus, dass tatsächlich Mahlzeiten (Lebensmittel nur, wenn sie zum unmittelbaren Verzehr geeignet sind) abgegeben werden, für jede Mahlzeit lediglich eine Essensmarke täglich in Zahlung genommen wird, der Verrechnungswert der Essensmarke den amtlichen Sachbezugswert einer Mittagsmahlzeit um nicht mehr als 3,10 Euro übersteigt und Essensmarken nicht an Arbeitnehmer ausgegeben werden, die eine Auswärtstätigkeit ausüben. Extras für Mitarbeiter 56

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