Öffentlich KT 18. Juli 2013 Nichtöffentlich Nichtöffentlich bis zum Abschluss der Vorberatung SOA KSA 4. Juli 2013 JHA

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1 Landkreis Esslingen Sitzungsvorlage Nummer: 74/2013 den 14. Juni 2013 Mitglieder des Kreistags des Landkreises Esslingen Öffentlich KT 18. Juli 2013 Nichtöffentlich VFA Nichtöffentlich bis zum ATU Abschluss der Vorberatung ATU/BA SOA KSA 4. Juli 2013 JHA Betreff: Erste Fortschreibung des Medienentwicklungsplans für die beruflichen des Landkreises Esslingen ( ) Anlagen: 1) Erste Fortschreibung des MEP ( ) 2) Gesamtkostenübersicht Verfahrensgang: Einbringung zur späteren Beratung Vorberatung für den Kreistag Abschließender Beschluss im Kreistag BESCHLUSSANTRAG: 1. Die Erste Fortschreibung des Medienentwicklungsplans für die beruflichen des Landkreises Esslingen wird zur Kenntnis genommen. 2. Der Vorschlag zur Finanzierung der Kosten der Medienausstattung in den Jahren 2014 bis 2018 sowie die Darstellung im Haushaltsplan 2014 ff. wird zur Kenntnis genommen. Auswirkungen auf den Haushalt: Mit der Fortschreibung des Medienentwicklungsplans (MEP) werden die gesamten Ausgaben für die IT-Ausstattung, Wartung und Support sowie Software weiterhin in einem separaten EDV-Budget im Ergebnis- und Finanzhaushalt dargestellt. Die Bewirtschaftung des EDV-Budgets erfolgt durch das Amt für Kreisschulen und Immobilien (Amt 52). Für den 5-Jahres-Zeitraum werden Haus-

2 - 2 - haltsmittel in Höhe von insg ,00 bzw. in Höhe von jährlich ,00 zur Verfügung gestellt. Sachdarstellung: 1. Ausgangssituation Der vom Büro Dr. Garbe Consult erstellte und im Juli 2008 beschlossene MEP (vgl. Sitzungsvorlage 110/2008) läuft zum Ende des Jahres 2013 aus. Mit der Umsetzung des MEP startete der Landkreis Esslingen eine Medienoffensive für seine. Durch die Sicherstellung eines zeitgemäßen IT-Einsatzes im Unterricht, wird weiterhin ein hohes Qualitätsniveau gewährleistet und den Unternehmen im Landkreis gut ausgebildete Nachwuchskräfte zur Verfügung gestellt. Die vorliegende Fortschreibung des MEP ermöglicht die Erhaltung der erlangten Verbesserungen und eine nachhaltige Medienentwicklungsplanung. Die darin enthaltene Evaluation zur Umsetzung der bisherigen Konzeption zeigt die erreichten Ziele auf. In der inhaltlichen und technischen Weiterentwicklung werden aktuelle Standards und Entwicklungen im Hinblick auf die sinnvolle Einsetzbarkeit an den überprüft. Aus diesen Erörterungen hervorgehend, wird die Finanzplanung für den Zeitraum 2014 bis 2018 erstellt. Bei der Umsetzung der fortgeschriebenen Konzeption wird stets der Campusgedanke der twicklungsplanung berücksichtigt. Dies bedeutet, dass nach Möglichkeit schulübergreifende Beschaffungen vorgenommen werden, um Synergien zu erreichen. 2. Eckpunkte der Fortschreibung des MEP Die Fortschreibung wurde in enger Zusammenarbeit mit den und dem Kreismedienzentrum erstellt. Aspekte, die in der Fortschreibung nicht behandelt werden, behalten ihre Gültigkeit aus dem seitherigen MEP. Wesentliche Änderungen sind: - Wie mit den erörtert, ist für eine sinnvolle Unterrichtsgestaltung mit Medieneinsatz eine flächendeckende Ausstattung aller Klassenzimmer und Fachräume mit Beamer, Dokumentenkamera und Rechner mit Monitor erforderlich. Daher ist ein Ziel der langfristigen Medienentwicklungsplanung, dass alle Klassenzimmer und Fachräume über die einheitliche Grundausstattung mit diesen Geräten verfügen. Im Gegenzug werden die bislang verwendeten mobilen Präsentationswägen nicht mehr ersetzt. - Als neue Geräteart werden versuchsweise einzelne Klassensätze Tablet- PC`s anstatt Laptops beschafft. - Durch die Integration der EDV-Ausstattung der Hausmeister in den Medienentwicklungsplan soll die Beschaffungspraxis effizienter gestaltet werden. Ausgenommen davon ist die IT-Infrastruktur der Gebäudeleittechnik.

3 Der Vernetzungsstandard der Unterrichtsräume wird auf zwei Datendoppeldosen je Raum mit Gigabit-LAN erhöht. Dieser Ausbau wird jeweils im Rahmen von sonstigen erforderlichen Baumaßnahmen erfolgen, um ihn kosteneffizient zu realisieren. 3. Finanzierung Die Gesamtkosten für die Fortschreibung des MEP betragen in den Jahren 2014 bis 2018 insg ,00. Davon entfallen auf den Finanzhaushalt und auf den Ergebnishaushalt ,00 (vgl. Anlage 2 Gesamtkostenübersicht ). Vergleichsweise wurde für den MEP bis 2013 ein Gesamtbetrag von insg ,26 angesetzt. Der tatsächliche Mittelabfluss liegt jedoch bei voraussichtlich ,39 (vgl. Anlage 1 Nr. 2.3). Diese positive Entwicklung ist vornehmlich auf die Bündelung der Ausschreibungen und der daraus resultierenden wirtschaftlichen Vergabeergebnisse zurückzuführen. Als Grundlage für die Kalkulation des Finanzierungsbedarfs hinsichtlich der Hardwarekosten dienen die aktuellen Inventarisierungsdaten in Verbindung mit den Investitionsplanungen für 2013 und den in Anlage 1 dargelegten Eckpreisen und Ausstattungsregeln. Für Software fallen Kosten in Höhe von 10% der Hardwarekosten an (vgl. Anlage 1 Nr ). Für Wartung und Support wurden Kosten in Höhe von 20% bzw. 25% der Hardwarekosten kalkuliert (vgl. Anlage 1 Nr ). Um Schwankungen im Investitionsprogramm des Finanzplanungszeitraums auszugleichen, schlägt die Verwaltung vor, den Gesamtbetrag der von 2014 bis 2018 geplanten Aufwendungen und Ausgaben zu nivellieren und in jährlich gleichbleibenden Jahresraten von ,00 im MEP-Budget zu veranschlagen. Evtl. nicht verbrauchte Haushaltsmittel werden weiterhin zu 100% ins Folgejahr übertragen. Heinz Eininger Landrat

4 Anlage 1 Erste Fortschreibung des Medienentwicklungsplans für die beruflichen des Landkreises Esslingen ( )

5 Inhalt 1 Einleitung Evaluation Zahlenmäßige Evaluation Evaluation aus pädagogischer Sicht Evaluation aus organisatorischer und finanzieller Sicht Inhaltliche und technische Weiterentwicklung Medienkonzepte der Tablet-PC`s Bring-Your-Own-Device (BYOD) Drahtloses Netzwerk (WLAN) Ausstattungsregeln Klassenzimmer und Fachräume Hausmeister Vernetzung Investitionsplanung und Finanzierungsbedarf Eckpreise Hardware Mobiliar Vernetzung Software Wartung und Support Technische Einweisung und Fortbildung Internet Kalkulation des Finanzierungsbedarfs Umsetzung der Fortschreibung des Medienentwicklungsplans

6 1 Einleitung Der Medienentwicklungsplan für die beruflichen des Landkreises Esslingen ist im Jahr 2008 durch die Fa. Dr. Garbe Consult erstellt worden. Auf dieser Grundlage wurde für 2008 eine überplanmäßige Ausgabe als Anschubfinanzierung gewährt. Die eigentliche Laufzeit der kontinuierlichen Medienentwicklungsplanung bezog sich auf die Jahre 2009 bis Der Medienentwicklungsplan dient als Instrument zur mittelfristigen Budgetplanung und als Grundlage für die IT-Konzeptionen und die Homogenisierung von Ausstattungen in den. Durch gebündelte Ausschreibungen und Beschaffungen der IT-Ausstattung können bessere Konditionen erreicht werden, als dies bei punktuellen schulspezifischen Beschaffungen möglich ist. Hinzu kommt, dass durch die Standardisierung auch die Wartung und insbesondere der Arbeitsaufwand der Netzwerkbetreuer/IT-Beauftragten reduziert und damit der Nutzungsgrad für den Unterricht erhöht wird. Neben der Neustrukturierung des Wartungssystems wird auch die Vernetzung der Unterrichtsräume ausgebaut. Um die Medienentwicklungsplanung nachhaltig zu betreiben und die erreichten Verbesserungen langfristig zu erhalten, ist es erforderlich, die Konzeption und die damit verbundenen Rahmenbedingungen fortzuschreiben. Die vorliegende Fortschreibung, beinhaltet die Evaluation der bisherigen Konzeption und ihrer Umsetzung, die inhaltliche und technische Weiterentwicklung sowie die Finanzplanung für den Zeitraum 2014 bis Sie soll die Nachhaltigkeit der bisherigen Errungenschaften im Hinblick auf die Medienausstattung und -anwendung sichern und neue technische Entwicklungen berücksichtigen. Aspekte, die in der Fortschreibung nicht behandelt werden, behalten ihre Gültigkeit aus dem seitherigen Medienentwicklungsplan. Die Umsetzung der Medienentwicklungsplanung erfolgt unter Berücksichtigung des Campusgedankens der twicklungsplanung. D.h., sofern eine gemeinsame Mediennutzung möglich sein sollte, werden schulübergreifende Beschaffungen vorgenommen und dadurch Synergien hergestellt. Auch der wichtige Grundsatz des Primats der Pädagogik bleibt weiterhin bestehen. Pädagogische Herausforderungen lassen sich nicht durch Technikeinsatz lösen und die pädagogischen Anforderungen der müssen die Richtschnur der Weiterentwicklung schulischer IT-Infrastrukturen sein. 1 Aus diesem Grund wurde die Fortschreibung in enger Zusammenarbeit mit den Schulleitungen und dem Kreismedienzentrum erstellt. Wie gehabt soll während der Laufzeit des Medienentwicklungsplanes eine gewisse Flexibilität es ermöglichen, die Beschaffungen den pädagogischen und technischen Änderungen anzupassen, sofern der Finanzrahmen eingehalten wird. Als strukturelle Neuerung werden die Bibliotheken der Schulzentren jeweils der Schule zugeordnet, in deren Gebäude sie untergebracht sind, wodurch sich der organisatorische Aufwand verringert. Dies ist in der Finanzausstattung entsprechend berücksichtigt. Außerdem wird die EDV-Ausstattung der Hausmeister (mit Ausnahme 1 Stefan Welling

7 der PC`s der Gebäudeleittechnik) finanziell und organisatorisch in die Medienentwicklungsplanung eingegliedert, so dass künftig die komplette EDV-Ausstattung der und damit zusammenhängende Belange gebündelt sind. 2 Evaluation Der Medienentwicklungsplan wurde auf Grundlage der pädagogischen Medienkonzepte der einzelnen entwickelt und mit dem Vorbehalt des Primats der Pädagogik vor der IT-Technik versehen. Unter diesem Vorbehalt konnte der zugrunde gelegte Beschaffungsplan nicht immer eins zu eins umgesetzt werden, sondern es mussten sowohl die aktuellen pädagogischen Belange als auch neue technische Entwicklungen innerhalb des Planungszeitraumes berücksichtigt werden. Daher wird im Folgenden die im Schuljahr 2012/2013 vorhandene Medienausstattung im Hinblick auf Quantität und Nutzung bewertet. Außerdem werden organisatorische und finanzielle Belange zur Umsetzung des Medienentwicklungsplans reflektiert. 2.1 Zahlenmäßige Evaluation Eine komplette zahlenmäßige Auswertung wird im Hinblick auf die erforderlichen Reinvestitionen im Rahmen der Investitionsplanung vorgenommen. An dieser Stelle werden vorab einige Kennzahlen herausgegriffen: Schülerzahlen im Verhältnis zu den vorhandenen Rechnern einschließlich Laptops ausschließlich Verwaltungsrechner bezogen auf das Schuljahr 2012/13 (Stichtag für die Schülerzahlen: 17. Oktober 2012). Die Zahl der Teilzeitschüler ist nicht mit der 2/5-Regel indiziert: Kaufmännische : 4,50 (soll 4,27; ist 2008: 6,50) Gewerbliche : 4,11 (soll 4,83; ist 2008: 5,00) Hauswirtschaftl./gewerbliche : 4,73 (soll 4,41; ist 2008: 6,28) Gesamt: 4,33 (soll 4,54; ist 2008: 5,68) Insgesamt ist eine überaus positive Entwicklung gelungen: Bei den kaufmännischen und den hauswirtschaftl./gewerblichen konnte zwar der Zielwert nicht erreicht werden, jedoch ist dies auf die positive Entwicklung der Schülerzahlen im Vollzeitbereich der beruflichen Gymnasien zurückzuführen. Aufgrund des dadurch bedingten höheren Raumbedarfes konnten nicht so viele zusätzliche PC-Arbeitsplätze geschaffen werden, wie ursprünglich geplant. Die gewerblichen haben hingegen den Zielwert sogar überschritten. Dies ist auf die höheren technischen Anforderungen zurückzuführen, die vor allem im Elektrobereich eine höhere Rechnerdichte erfordern

8 Voraussichtliche Anzahl und Alter der Rechner aller zum Ende des Kalenderjahres 2013: 2007 und Summe älter PC`s Laptops Summe Die Zahlen wurden anhand der aktuellen Inventarisierung und der Investitionsplanung für 2013 unter Berücksichtigung von Ersatz- und Ergänzungsbeschaffungen ermittelt. Anzahl Interaktive Tafeln Ende des Kalenderjahres 2013: Zum Ende des Jahres 2013 sind an den beruflichen des Landkreises insgesamt 58 größtenteils festinstallierte Interaktive Tafeln im Einsatz. 2.2 Evaluation aus pädagogischer Sicht Die Schulleitungen ziehen in Bezug auf den Medienentwicklungsplan ein durchweg positives Resümee: Die PC-Räume mit größtenteils ca. 15 Schülerarbeitsplätzen und einem Lehrerarbeitsplatz sind generell sehr gut ausgelastet. Sie werden vorwiegend für den Fachunterricht genutzt. Beamer sind an den sowohl mobil als auch fest installiert im Einsatz. Die mobilen Beamer sind entweder einzeln tragbar oder in einen mobilen Medienwagen mit weiteren Geräten wie beispielsweise Rechner und Dokumentenkamera eingebaut. Festinstallationen sind hauptsächlich in Fachräumen vorgenommen worden und werden regelmäßig im Unterricht genutzt. Aufgrund der sehr guten Erfahrungen und um eine einheitliche Ausstattung zu gewährleisten, sollten weitere Fachräume aber auch allgemeine Unterrichtsräume aufgerüstet werden. Dadurch wird der Entwicklung Rechnung getragen, dass zunehmend Lehr- und Lernmittel nur noch digital erhältlich sind. Für einen sicheren Umgang mit den neuen Medien im Unterricht ist eine kontinuierliche Weiterbildung der Lehrer erforderlich. An einigen werden daher regelmäßige interne Schulungen durchgeführt. Auch die von einem externen Referenten durchgeführten Schulungen für die Nutzung Interaktiver Tafeln werden als sehr wertvoll und weiterhin erforderlich erachtet. Das Thema Datensicherheit und Datenschutz spielt im Umgang mit neuen Medien eine große Rolle und wurde in Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum bereits in einem Schulungsblock aufgegriffen. Aufgrund der großen Bedeutsamkeit sollten auch zukünftig regelmäßig Schulungen hierzu stattfinden

9 2.3 Evaluation aus organisatorischer und finanzieller Sicht Für den Medienentwicklungsplan wurde bis Ende 2013 eine Summe von insgesamt ,26 Euro angesetzt (vgl. KSA-Vorlage Nr. 110/2008). Dieser Betrag wurde abzüglich einer überplanmäßigen Ausgabe im Jahr 2008 gemittelt und auf die Jahre 2009 bis 2013 verteilt, was eine kontinuierliche Finanzplanung sowohl für die als auch für den Kreishaushalt ermöglichte. Gleichzeitig bestand eine Übertragbarkeit von 100 % der Haushaltsreste ins Folgejahr. So konnten Mittel für größere Investitionen angespart und Beschaffungen en bloc erfolgen. Neben der Vereinheitlichung der Gerätelandschaft konnten dadurch wirtschaftlichere Vergabeergebnisse erzielt werden. So stellt sich der tatsächliche Mittelabfluss wie folgt dar: Jahr Mittelabfluss , , , , , ,00 (voraussichtl.) Gesamt ,39 Die Rechner sind teilweise - soweit es die Qualität zulässt - länger als die von Dr. Garbe Consult vorgesehenen 5 Jahre in Betrieb und werden mit zunehmendem Alter an Stellen versetzt, an denen Geräte mit geringerer Leistungsfähigkeit ausreichen. Dies z.b. in Laboren als Messstation oder an Recherchearbeitsplätzen für Schüler. Die durch späteren Reinvest eingesparten Finanzmittel werden an anderer Stelle eingesetzt, was durch das Primat des Vorrangs der Pädagogik im Medienentwicklungsplan so vorgesehen ist. Beispielsweise wurden in den vergangenen Jahren zunehmend Dokumentenkameras beschafft, die in Verbindung mit einem Beamer den Tageslichtprojektor ersetzen und didaktisch noch mehr Möglichkeiten eröffnen. Dieser Gerätetyp war in der Finanzplanung von 2008 nicht berücksichtigt, da diese Entwicklung zum damaligen Zeitpunkt noch nicht absehbar war. Aufgrund der baulichen Situation ergibt sich für die Albert-Schäffle-Schule eine spezielle Situation. In den vergangenen Jahren wurde nur sehr zurückhaltend agiert, um Fehlinvestitionen ins Gebäude zu vermeiden. Im Jahr 2013 ist eine dringend erforderliche neue Server- und Clientinfrastruktur geplant, welche mit geringen baulichen Aufwendungen umgesetzt werden kann. Der Medienentwicklungsplan stößt auf breite Akzeptanz bei allen Beteiligten. Das Verfahren ist transparent und wird gemeinsam gelebt. So finden jeweils zum Ende des Kalenderjahres zwischen dem Sachgebiet 521 und den einzelnen Gespräche zur Investitionsplanung für das kommende Jahr statt. Im Anschluss daran werden vom Sachgebiet 521 die entsprechenden Beschaffungen veranlasst. Bei den Ausschreibungen konnte ein guter Modus gefunden werden, mittels dessen ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Preis und Qualität erreicht wird. Insbesondere bei den PC`s hat sich gezeigt, dass qualitativ etwas hochwertigere Geräte zwar in - 6 -

10 der Anschaffung teurer sind, die Gesamtkosten durch einen geringeren Wartungsaufwand und eine voraussichtlich längere Lebensdauer jedoch niedriger ausfallen. Zudem fanden in den Ausschreibungskriterien Aspekte der Green IT Einfluss, sodass im Zusammenspiel mit der längeren Laufzeit die Umweltbelastung deutlich verringert werden konnte. Die beruflichen sind fast flächendeckend mit Wartungsverträgen für den 2nd-Level-Support ausgestattet. Der 1st-Level-Support wird von den IT-Beauftragten der ausgeführt, die dafür Deputatsstunden erhalten. Im Bereich der Fortbildungen wurde insbesondere die Einführungsschulung für die Nutzung der Interaktiven Tafeln häufig von den in Anspruch genommen. Besonders dann, wenn die Interaktiven Tafeln in bestimmten Fachbereichen neu eingeführt wurden. Die Inventarisierung, in der im Schuljahr 2012/13 rund EDV-Geräte erfasst sind, wurde laufend fortgeschrieben. Im Schuljahr 2011/12 wurde zudem in Zusammenarbeit zwischen den IT-Beauftragten und dem Sachgebiet 521 an fast allen beruflichen eine Inventur durchgeführt. Um eine flächendeckende Versorgung mit jeweils aktuellen Betriebssystemlizenzen zu erreichen, wurden für alle Lizenzierungsverträge abgeschlossen. Die Max-Eyth-Schule sowie die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule haben aufgrund ihrer Ausrichtung die Möglichkeit, gegen eine Mitgliedsgebühr Lizenzen über das MSD- NAA-Programm (Microsoft Developer Network Academic Alliance) zu erhalten. Für die übrigen wurde der FWU-Rahmenvertrag in Anspruch genommen, über den teilweise nicht nur die Betriebssystemlizenzen, sondern auch Microsoft-Office- Lizenzen eingekauft wurden. 3 Inhaltliche und technische Weiterentwicklung Die informationstechnologischen Entwicklungen sind in einem ständigen Fluss und die Veränderungen wirken sich auf die Wirtschaft wie auf das Privatleben aus. In der Schule werden neue Medien sowohl als didaktische Mittel als auch zur Vorbereitung auf das Berufsleben eingesetzt und müssen deshalb sowohl technisch auf dem aktuellen Stand als auch pädagogisch und didaktisch sinnvoll einsetzbar sein. Daher werden im Folgenden anhand der Medienkonzepte der und unter Beachtung der vorstehenden Evaluation die künftigen Ausstattungsregeln ermittelt. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass auch im Geltungszeitraum der Fortschreibung die Flexibilität erhalten bleibt, die Beschaffungen den pädagogischen und technischen Änderungen anzupassen, sofern der Finanzrahmen eingehalten wird. 3.1 Medienkonzepte der Für die Erstellung des Medienentwicklungsplans wurden an allen ausführliche Medienkonzepte erarbeitet. Diese behalten in der Fortschreibung grundsätzlich ihre Gültigkeit, sollen jedoch im Hinblick auf technische Neuerungen und aktuelle Standards angepasst werden

11 Daher wurden mit den gezielt die Einsatzmöglichkeiten und die pädagogische Sinnhaftigkeit hinsichtlich aktueller technischer Entwicklungen erörtert. Bei diesen Entwicklungen handelt es sich konkret um 1) die sprunghaft angestiegene Verbreitung von Tablet-PCs 2, 2) den Einsatz von privaten mobilen Endgeräten der Schüler (sog. Bring Your Own Device ) und 3) das mit beiden Themen verbundene Erfordernis eines Ausbaus von WLAN- Zugängen an den Tablet-PC`s Um das Medienangebot in den PC-Räumen zu ergänzen, wäre neben den bereits vorhandenen Laptopwägen der Einsatz von Tablet-PC s denkbar. Sie haben im Vergleich zu Laptops den Vorteil, dass sie handlicher sind und somit neben dem übrigen Arbeitsmaterial auf dem Schülertisch Platz haben. Sie sind nach dem Anschalten sofort verfügbar und die Akkulaufzeit ist deutlich länger. Die Schulbuchverlage haben bereits erste Prototypen von interaktiven Schulbüchern für Tablet-PC`s erstellt. Künftig sollen auch die vorhandenen Pädagogischen Musterlösungen auf den Einsatz von Tablets bei der Schul-IT-Umgebung ausgelegt sein. 3 Die sehen in diesen Geräten durchaus Potenzial, wobei für einen flächendeckenden Einsatz zum jetzigen Zeitpunkt noch verschiedene Voraussetzungen fehlen. So stellt sich beispielsweise der Verwaltungs- und Wartungsaufwand im Vergleich zu stationären Rechnern und Laptops derzeit höher dar, da sich die entsprechenden Softwareverteilungsprogramme und pädagogische Oberflächen noch in der Entwicklung befinden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die Entwicklung in zwei bis drei Jahren auch im Hinblick auf die Verfügbarkeit von pädagogischem Material soweit fortgeschritten ist, dass der Einsatz im Unterricht sinnvoll und vom Administrationsaufwand her leistbar ist. Für den Zeitraum der Fortschreibung wird daher zunächst versuchsweise die Beschaffung einzelner Klassensätze in zwei bis drei Jahren als sinnvoll erachtet. Die Finanzierung erfolgt über Einsparungen bei der Ersatzbeschaffung von Laptops Bring-Your-Own-Device (BYOD) Da auch immer mehr Schüler mit sogenannten privaten mobilen Endgeräten, insbesondere Smartphones und Tablet-PC`s ausgestattet sind, stellt sich die Frage, ob es eventuell künftig sinnvoll ist, weniger Endgeräte (PC`s, Laptops etc.) bereitzustellen und stattdessen die Schüler ihre eigenen Geräte verwenden (sog. Bring Your Own Device ). In der Schule müsste dazu die erforderliche Netz-Infrastruktur bereitgestellt werden. (Weitere Details siehe technik/einzelansicht/artikel/bring-your-own-divice-ein-ueberblick.html). 2 Bitkom-Umfrage 2012: html

12 Dieses Thema wird von den tendenziell kritisch beurteilt. Bei der Nutzung privater mobiler Endgeräte werden u.a. folgende Probleme gesehen: - Statusvergleich der Schüler untereinander. - Die Heterogenität der Geräte und somit auch der Programme bzw. Apps verursacht im Unterricht einen sehr großen Aufwand für die Lehrkräfte, was deutlich zu Lasten der Unterrichtsqualität gehen würde. - Die Lehrkräfte können sich nicht sicher sein, dass die Technik funktioniert. - Die Gefahr der unkontrollierten Nutzung des Internets und der Ablenkung durch Spiele ist deutlich größer. - Es können verbotene bzw. schädliche Inhalte verbreitet werden. - Die sichere Einbindung in das pädagogische Netz wäre sehr (zeit-)aufwändig (Datenschutz, Virenschutz). Da die Geeignetheit derzeit zweifelhaft scheint, wird diese Variante zunächst nicht weiterverfolgt Drahtloses Netzwerk (WLAN) Wenn mit mobilen Rechnern gearbeitet wird, ist in der Regel ein Datennetzzugang erforderlich, z.b. um Aufgaben oder Inhalte zu verteilen oder Informationen zu sammeln. Vorstellbar wäre den Netzzugang über ein drahtloses Netzwerk, dem sog. WLAN bereitzustellen. Dies allerdings nicht flächendeckend, da ansonsten die Administration und Gewährleistung der Sicherheit einen beachtlichen Aufwand für die bedeuten würde. Als effektivere Netzversorgung wäre deswegen eine feste Verkabelung der Klassenräume sinnvoll, an welche bei Bedarf ein Access Point für die temporäre und punktuelle WLAN-Versorgung angeschlossen werden kann. Deswegen wird in den kommenden Jahren die Ausweitung der entsprechend erforderlichen Verkabelung in den Klassenzimmern weiter vorangetrieben. Mit Laptopwägen, die über einen eingebauten mobilen Access Point verfügen, wurden bereits gute Erfahrungen gemacht. Hier kann auf den zugehörigen Rechnern jeweils der Netzwerkschlüssel hinterlegt werden, wodurch die Sicherheit durch geringen Aufwand gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund werden zukünftig Klassensätze von Laptops oder Tablet-PC`s jeweils inklusive eines entsprechenden Wagens mit integriertem WLAN-Accesspoint beschafft. 3.2 Ausstattungsregeln Die Ausstattungsregeln für die unterschiedlichen Raumarten sind detailliert im Medienentwicklungsplan dargelegt und werden grundsätzlich in der Fortschreibung beibehalten. Im Folgenden werden jedoch die Ausstattungsregeln für einzelne Raumarten neu festgelegt, bei denen sich Änderungen ergeben Klassenzimmer und Fachräume Wie mit den erörtert, ist für eine sinnvolle Unterrichtsgestaltung mit Medieneinsatz eine flächendeckende Ausstattung aller Klassenzimmer und Fachräume mit - 9 -

13 Beamer, Dokumentenkamera und Rechner mit Monitor erforderlich. Daher ist ein Ziel der langfristigen Medienentwicklungsplanung, dass alle Klassenzimmer und Fachräume über die folgende einheitliche Grundausstattung verfügen: 1 x Standard-PC + Monitor oder Laptop 1 x festinstallierter Beamer oder Interaktive Tafel 1 x Dokumentenkamera Im Gegenzug werden die bislang verwendeten mobilen Präsentationswägen nicht mehr ersetzt. IT-Mobiliar (z.b. Lehrer-Multimediatisch, Projektionsfläche, etc.) ist beim Einsatz der o.g. IT-Hardware sinnvoll und von den bereitzustellen Hausmeister Durch die Integration der EDV-Ausstattung der Hausmeister in den Medienentwicklungsplan soll die Beschaffungspraxis effizienter gestaltet werden. Ausgenommen davon ist die IT-Infrastruktur der Gebäudeleittechnik. Daher wird für die Fortschreibung folgende Ausstattungsregel eingeführt: Je Büroarbeitsplatz wird ein Standard-PC mit Monitor und je Büro ein s/w- Laserdrucker gestellt. Hinzu kommt je Schule ein Laptop für den Hausmeisterbereich. 3.3 Vernetzung Der Medienentwicklungsplan sieht vor, in jedem Klassenraum mindestens eine Netzwerkdose mit 2 Anschlüssen (Datendoppeldose) zu installieren. Da einer der beiden Anschlüsse grundsätzlich durch den Rechner belegt ist und häufig die Einbindung von weiteren Geräten, wie z.b. Lehrer-Laptop, WLAN-Router des Laptop- /Tabletwagens, Netzwerkdrucker oder Beamer (für Netzwerkmonitoring) erforderlich ist, sollte die Ausstattung von einer Datendoppeldose auf zwei erhöht werden. Dieser Ausbau wird jeweils im Rahmen von sonstigen erforderlichen Baumaßnahmen erfolgen, um ihn kosteneffizient zu realisieren. Bei der strukturierten Verkabelung führt die Minimalanforderung von 100 Mbit/s im Zuge der Imaging-Verfahren zunehmend zu Engpässen. Künftige Infrastrukturmaßnahmen werden daher zukunftssicher mit Gigabit-LAN realisiert. Mittels Netzwerkanalysen im LAN-Infrastrukturbereich werden die unterversorgten Bereiche ermittelt und sukzessive ausgebaut. Die kabelgebundene Vernetzung wird auch zukünftig wie bereits unter Nr erwähnt im Fokus stehen

14 4 Investitionsplanung und Finanzierungsbedarf Für die Investitionsplanung müssen die Bereiche Reinvest (Ersatzbeschaffungen), Invest (Ergänzungsbeschaffungen), Mobiliar, Vernetzung, Software, Wartung, technische Einweisung und Fortbildung sowie Internetnutzung berücksichtigt werden. Aufgrund der Zielsetzung unter Nr werden Ergänzungsbeschaffungen hinsichtlich PC-Arbeitsplätzen, Beamern und Dokumentenkameras erforderlich, wobei die bereits vorhandenen mobilen Beamer für die Festinstallationen weiterverwendet werden können und hierdurch Ergänzungen eingespart werden. Ergänzungen sind auch im Bereich der Interaktiven Tafeln geplant. In den Jahren 2012 und 2013 wurden diese Geräte verstärkt nachgefragt, da hierfür mittlerweile eine große Bandbreite an pädagogischem Material verfügbar ist und multiple Einsatzmöglichkeiten bestehen. Die Anzahl an ergänzenden Tafeln in der Fortschreibungszeit wird jedoch auf die Hälfte von Dr. Garbe Consult für die jeweilige Schule festgelegte Anzahl aus dem Medienentwicklungsplan begrenzt. Die können so eine punktuelle fachbezogene Ausstattung nach der jeweiligen pädagogischen Zielsetzung vornehmen. Wie unter Nr erörtert, wird es von den als sinnvoll erachtet, versuchsweise einzelne Klassensätze an Tablet-PC`s zu beschaffen. Daher wurde für jede Schule die Beschaffung von je zwei Klassensätzen inkl. eines entsprechenden Transportwagens mit WLAN-Router eingeplant. Die Beschaffung ist für das Jahr 2015 oder 2016 vorgesehen. Die Finanzierung erfolgt über Einsparungen bei der Ersatzbeschaffung von Laptops. Im Folgenden werden die der Kalkulation zugrunde gelegten Eckpreise dargelegt und der Finanzierungsbedarf zusammengefasst. 4.1 Eckpreise Durch die in den vergangenen Jahren entwickelten Standards konnte ein gutes Qualitätsniveau der IT-Infrastruktur bei gleichzeitig hoher Kosteneffizienz erreicht werden. Bei Fortführung dieser Standards kann von den in diesem Kapitel dargelegten Eckpreisen ausgegangen werden. Von einer weiteren Kostensenkung ist nicht auszugehen, da in der Regel Hardware nicht billiger wird, sondern die Preise bei steigender Leistung stabil bleiben 4, und auch bei den Dienstleistungen keine Einsparungen zu erwarten sind Hardware Die folgenden Hardware-Eckpreise beruhen auf den von Dr. Garbe Consult für den Medienentwicklungsplan festgelegten Eckpreisen, die aufgrund der Erfahrungswerte aus den Ausschreibungen der letzten Jahre und der aktuellen Ausschreibungsergebnisse teilweise angepasst wurden. 4 vgl. Dr. Garbe Consult, Medienentwicklungsplan für die Berufsbildenden des Landkreises Esslingen, S

15 Bezeichnung Eckpreis Access Point 100,00 Beamer 700,00 Digitales Schwarzes Brett 3.500,00 Dokumentenkamera 600,00 Drucker Laser Farbe 800,00 Drucker Laser s/w 350,00 Drucker Tinte 100,00 Externe Festplatte 100,00 Interaktive Tafel 5.000,00 5 Laptop 700,00 Monitor 150,00 PC 650,00 6 WLAN-Router, Gateway 200,00 Servereinheit 5.000,00 Storage, NAS 1.000,00 Storage System 5.000,00 Switch A 200,00 Switch B 500,00 Switch C 1.000,00 Switch D 4.000,00 Tablet PC 400,00 Thin Client 400,00 USV 1.000,00 Kleinbedarf 2 % der Reinvestund Investkosten Mobiliar Bisher vorhandene mobile Präsentationswägen werden nicht mehr ersetzt. Das für die Serverinfrastruktur erforderliche Mobiliar (z.b. Verteilerschränke) ist mittlerweile ausreichend vorhanden und längerfristig einsetzbar. Ersatz- oder Ergänzungsbeschaffungen werden daher im Planungszeitraum der ersten Fortschreibung des Medienentwicklungsplans nicht berücksichtigt. Eckpreise für das zu beschaffende Mobiliar: Bezeichnung Eckpreis Laptopwagen 3.000,00 Tabletwagen 2.000,00 5 Für die Beschaffung einer Interaktiven Tafel mit einer sinnvollen Hard- und Softwarekonzeption muss der Ansatz aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre im Vergleich zum Ansatz von Dr. Garbe Consult höher angesetzt werden. 6 Wie in Kapitel 2.3 erläutert wurde der Qualitätsstandard der PC`s im Vergleich zum Konzept von Dr. Garbe Consult erhöht, wodurch zum einen die Wartungskosten gesenkt und zum anderen die Laufzeit erhöht werden

16 4.1.3 Vernetzung Derzeit werden an fünf der acht Netzwerkinfrastrukturanalysen durchgeführt, anhand derer der genaue Handlungsbedarf für die Aufrüstung im Sinne der Nr. 3.3 erhoben wird. An einer Schule ist die Analyse bereits abgeschlossen. Erforderliche Ausbaumaßnahmen werden jeweils im Rahmen von sonstigen erforderlichen Baumaßnahmen erfolgen. An der John-F.-Kennedy-Schule ist derzeit kein weiterer Ausbau erforderlich. An der Albert-Schäffle-Schule wird aufgrund der baulichen Gegebenheiten und der diesbezüglich noch offenen weiteren Vorgehensweise derzeit keine Aufrüstung der Verkabelung vorgenommen. Dringend erforderliche Verbindungen werden stattdessen provisorisch über DLAN (Stromnetz) hergestellt Software Im Medienentwicklungsplan wurde von Dr. Garbe Consult Als Kostenrahmen für die Beschaffung von Software ( ) in Anlehnung an international vergleichende Studien 10% der Investitionssumme und Re-Investitionssumme kalkuliert. 7 Dieser Kostenrahmen sowie die Abgrenzung, welche Arten von Software aus dem Budget des Medienentwicklungsplans finanziert werden und welche aus dem Schulleiterbudget, waren in den vergangenen Jahren für alle praktikabel und werden daher beibehalten Wartung und Support Die Fortschreibung des Medienentwicklungsplanes sieht auch weiterhin die Trennung der Supportebenen vor. Der 1st-Level-Support liegt im Verantwortungsbereich der Schule und wird durch die Netzwerkbetreuer umgesetzt. Für die Wartung und den Support innerhalb des 2nd-Levels werden vom Landkreis Esslingen Wartungsakteure bestellt. Aufgrund der zunehmenden Komplexität innerhalb des IT-Umfeldes an den Beruflichen bildet der Bereich Wartung und Support in Summe einen beträchtlichen Kostenaufwand. Hierfür sind im aktuellen Medienentwicklungsplan von Dr. Garbe Consult 25% der Invest- und Reinvestkosten angesetzt. Erfahrungen im Bereich von Prozessverbesserungen und Bündelungen von Wartungsverträgen lassen zu, diesen Ansatz für die Fortschreibung auf 20% der Investund Reinvestkosten abzusenken. Für die Max-Eyth-Schule wird allerdings auch weiterhin mit 25% kalkuliert, da diese Schule aufgrund spezieller Ausbildungsgänge höhere Anforderungen an die IT hat (2-jähriges Berufskolleg für Assistenten/innen der Informations- und Kommunikationstechnik, Berufliches Gymnasium Informationstechnik, Fachinformatiker/in Systemintegration und Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung). Zwar konnten in den vergangenen Jahren die Kosten durch strukturelle Veränderungen erheblich gesenkt werden. Trotzdem bleibt hier der erhöhte Bedarf an individuellerer Betreuung durch externe Dienstleister bestehen. 7 Dr. Garbe, Medienentwicklungsplan für die Berufsbildenden des Landkreises Esslingen, S

17 4.1.6 Technische Einweisung und Fortbildung Die Kosten für die Technische Einweisung der Netzwerkbetreuer und für Fortbildung ist erfahrungsgemäß unabhängig von der Größe der Schule und der Anzahl der zu betreuenden Geräte und wird mit 1.500,00 pro Schule und Jahr veranschlagt Internet Auch die Kosten für die Internetnutzung (Hosting der Homepage, Jugendschutzfilter, usw.) fallen für alle in ähnlicher Höhe an und werden mit 1.800,00 pro Schule und Jahr veranschlagt. 4.2 Kalkulation des Finanzierungsbedarfs Bei der Kalkulation wurde keine Trennung zwischen Pädagogischem Bereich und Verwaltungsbereich vorgenommen, da im Verwaltungsbereich hinsichtlich der Hardware nur Ersatzbeschaffungen vorgenommen werden und weder bei der Inventarisierung noch im Haushaltsplan eine gesonderte Veranschlagung erfolgt. Als Grundlage für die Kalkulation des Finanzierungsbedarfs hinsichtlich der Hardwarekosten dienen die aktuellen Inventarisierungsdaten in Verbindung mit den Investitionsplanungen für 2013, die o.g. Eckpreise und die in den Kapiteln 3 und 4 dargelegten Ausstattungsregeln und Ergänzungsbeschaffungen. Hieraus ergibt sich der folgende Finanzierungsbedarf für Hardware inkl. Mobiliar im Planungszeitraum: Hardware Reinvestitionen Kaufm. Gewerbl. Naturw. (hausw.- gewerbl.) Gesamt , , , , , , , , , , , , , , , , , ,00 Gesamt , , , , , ,00 Hardware Investitionen Kaufm. Gewerbl. Naturw Gesamt , , , , , , , , , , , , , , , , , ,00 Gesamt , , , , , ,

18 Für Software fallen Kosten in Höhe von 10% der Hardwarekosten an (vgl. Nr ): Software Kaufm. Gewerbl. Naturw Gesamt , , , , , , , , , , , , , , , , , ,80 Gesamt , , , , , ,10 Für Wartung und Support fallen Kosten in Höhe von 20% bzw. 25% der Hardwarekosten an (vgl. Nr ): Wartung und Support Kaufm. Gewerbl. Naturw Gesamt , , , , , , , , , , , , , , , , , ,60 Gesamt , , , , , ,75 Eine jahresgenaue Gesamtkostenübersicht wird als Anhang beigefügt. Zusammenfassend besteht für den Fortschreibungszeitraum folgender Finanzierungsbedarf: Finanzhaushalt Hardware ,00 Mobiliar 9.000,00 Software ,00 Zwischensumme ,00 Ergebnishaushalt Hardware ,00 Vernetzung ,00 Software ,10 Wartung und Support ,75 Techn. Einweisung und Fortbildung ,00 Internet ,00 Zwischensumme ,85 Gesamtkosten ,

19 5 Umsetzung der Fortschreibung des Medienentwicklungsplans Die im Rahmen des Medienentwicklungsplans eingeführten Verfahren zur Beschaffung, Wartung und Inventarisierung der Hardware werden im Fortschreibungszeitraum beibehalten. Ebenso bleibt das Primat der Pädagogik vor der IT-Technik bestehen. Hinsichtlich des Fortbildungsbedarfs werden regelmäßige Abfragen an den gemacht, um die seitens des Landes zur Verfügung stehenden Angebote passgenau ergänzen zu können. Die Umsetzung der Fortschreibung des Medienentwicklungsplans erfolgt in Abstimmung mit der twicklungsplanung

20 Landratsamt Esslingen Amt für Kreisschulen und Immobilien : Gesamtkostenübersicht zur Fortschreibung des Medienentwicklungsplans Gesamtkostenübersicht Anlage 2 Finanzhaushalt GESAMT Hardware , , , , , ,00 Mobiliar 3.000,00 0, ,00 0,00 0, ,00 Software , , , , , ,00 Zwischensumme , , , , , ,00 Ergebnishaushalt Hardware , , , , , ,00 Vernetzung , , , , , ,00 Software , , , , , ,10 Wartung und Support , , , , , ,75 Technische Einweisung und Fortbildung , , , , , ,00 Internet , , , , , ,00 Zwischensumme , , , , , ,85 Gesamtkosten , , , , , ,85 Veranschlagung im Haushaltsplan GESAMT Finanzhaushalt , , , , , ,00 Ergebnishaushalt , , , , , ,00 Gesamt , , , , , ,00 Stand:

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