persönliche und betriebliche

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1 Workshop op persönliche und betriebliche Absicherung

2 Inhalte : Versicherungen für den Unternehmer (Person) Versicherungen für Arbeitnehmer Risikoabsicherung im Unternehmen * * * * * * * * * Altersvorsorge (Rentenversicherung)

3 Versicherungen für den Unternehmer

4 Versicherungen für den Unternehmer Pflicht freiwillig illi Krankenversicherung ja Pflegeversicherung ja Rentenversicherung (Altersvorsorge) ggf. unbedingt Arbeitslosenversicherung nein *) Unfallversicherung ggf. *) Berufshaftpflichtversicherung **) sonst. Versicherungen nein? *) freiwillige Versicherung möglich **) in einigen Freien Berufen besteht Versicherungspflicht!

5 Krankenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer gesetzliche Krankenversicherung private Krankenversicherung Weiterversicherung möglich nach Ausscheiden aus einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis ist man bei der ges. Krankenversicherung pflichtversichert. unter bestimmten Voraussetzungen Mitversicherung über die Familienversicherung des Partners möglich grundsätzlich erforderlich, wenn Versicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht gewünscht ist. keine Familienversicherung! Beitrag g pro Kopf Beitrag nach Einkommen

6 Krankenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer Verheiratete, die über ihren Ehegatten in einer gesetzlichen KV beitragsfrei mitversichert sind und die ihre unternehmerische Tätigkeit nicht hauptberuflich ausüben, d.h.: Maximal 18 Stunden / Woche Maximale Summe aller Einkünfte 355,-- / Monat sind im Rahmen der Familienversicherung krankenversichert. Bei hauptberuflich ausgeübter Tätigkeit besteht diese Möglichkeit Bei hauptberuflich ausgeübter Tätigkeit besteht diese Möglichkeit nicht!

7 Krankenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer Nebenberuflich Tätige sind über ihre bestehende KV versichert, wenn bestimmte Kriterien eingehalten werden. die KV prüft : Art und Umfang der Tätigkeit Höhe des Einkommens

8 Krankenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer Zusatzversicherungen zum Beispiel : Krankenhaustagegeld Krankentagegeld

9 Pflegeversicherung für Unternehmer / Existenzgründer Alle Mitglieder der gesetzlichen, freiwilligen illi oder privaten Krankenversicherung sind in der Pflegeversicherung grundsätzlich pflichtversichert. freiwillig- oder privat versicherte Personen haben die Möglichkeit, sich gegen Nachweis einer entsprechenden privaten Versicherung von der gesetzlichen Pflegeversicherung befreien zu lassen. Antragstellungsfrist zur Befreiung aus der Pflegeversicherung : 3 Monate Nach Verlassen der gesetzlichen Pflegeversicherung besteht keine Möglichkeit mehr, dort erneut Mitglied zu werden. In der gesetzlichen Pflegeversicherung sind Familienangehörige (Ehepartner und In der gesetzlichen Pflegeversicherung sind Familienangehörige (Ehepartner und Kinder) beitragsfrei mitversichert. Private Versicherungen erheben für den Ehepartner einen zusätzlichen Beitrag.

10 Arbeitslosenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer keine Versicherungspflicht bis Ende 2005 bestand auch keine Versicherungsmöglichkeit seit dem 01. Februar 2006 haben Existenzgründer die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen gegen Arbeitslosigkeit zu versichern Frist zur Antragstellung bei der Bundesagentur für Arbeit : 4 Wochen nach Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit. Der Monatsbeitrag beträgt zur Zeit einheitlich 20,50. Die Leistungen sind gestaffelt nach der Qualifikation des Gründers/Unternehmers. (Anspruch : in den letzten 24 Monaten 12 Monate Pflichtbeiträge)

11 Arbeitslosenversicherung für Unternehmer / Existenzgründer Qualifikation Leistungen : Tagessätze Hochschul- oder FH-Abschluss 99,40 Meister- oder Fachschulabschluss 82,83 mit abgeschlossener Berufsausbildung 66,27 ohne abgeschlossene Berufsausbildung 49,70

12 gesetzliche Unfallversicherung / Berufsgenossenschaften Unternehmer können der für ihre Branche zuständigen Berufsgenossenschaft freiwillig beitreten, um berufsbedingte Unfallrisiken abzusichern. In bestimmten Branchen gibt es jedoch eine so genannte satzungsgemäße Unternehmerpflichtversicherung. Eine Befreiung hiervon ist nur in Ausnahmefällen auf Antrag möglich.

13 Versicherungen für Arbeitnehmer

14 Versicherungen für Arbeitnehmer Pflicht freiwillig illi Krankenversicherung ja - Pflegeversicherung ja - Rentenversicherung ja - Arbeitslosenversicherung ja - Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) ja - Umlagen U1 und U2 ja - sonst. Versicherungen nein -

15 Krankenversicherung Arbeitnehmer gesetzliche Pflichtversicherung Beiträge werden prozentual vom Einkommen berechnet ( ab einheitlich 14,6 % ) Familienmitglieder (Ehepartner und Kinder bis zum 25. Lebensjahr) ohne bzw. mit einem regelmäßigen Monatseinkommen bis zu 355,-- ( bei einem Mini-Job bis max. 400,--) sind in der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei mitversichert. Der Beitrag wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen. Der Arbeitnehmer wird zusätzlich mit einem gesetzlichen Sonderbeitrag in Höhe von 0,9 % belastet. Der Gesamtbeitrag wird vom Arbeitgeber an die Krankenkasse abgeführt. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei einem Bruttojahreseinkommen von ,--. Bei höherem Einkommen dient die BMG als Berechnungsgrundlage. Über einem Jahreseinkommen von ,-- kann der Arbeitnehmer zwischen einer freiwilligen Weiterversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse und einer Absicherung in einer privaten Krankenversicherung wählen.

16 Pflegeversicherung Arbeitnehmer gesetzliche tlih Pflichtversicherung Pfliht ih Beiträge werden prozentual vom Einkommen berechnet Die Beitragshöhe beträgt ab : 1,95 % vom Bruttoarbeitsentgelt kinderlose Mitglieder ab der Vollendung des 23. Lebensjahres werden mit 0,25 % Zusatzbeitrag belastet Der Beitrag (1,95 %) wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen Der Gesamtbeitrag wird vom Arbeitgeber an die Krankenkasse abgeführt. Freiwillig- oder privat versicherte Arbeitnehmer können sich gegen Nachweis über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung von der gesetzlichen Pflegeversicherung befreien lassen.

17 Rentenversicherung Arbeitnehmer gesetzliche tlih Pflichtversicherung Pfliht ih Beiträge werden prozentual vom Einkommen berechnet Die Beitragshöhe beträgt aktuell 19,9 % vom Bruttoarbeitsentgelt Der Beitrag wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen Der Gesamtbeitrag wird vom Arbeitgeber an die Krankenkasse abgeführt. Die Beitragsbemess ngsgren e liegt akt ell bei einem Br tto Jahreseinkommen on Die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei einem Brutto-Jahreseinkommen von ,--. Bei höherem Einkommen dient die BMG als Berechnungsgrundlage.

18 Arbeitslosenversicherung Arbeitnehmer gesetzliche tlih Pflichtversicherung Pfliht ih Beiträge werden prozentual vom Einkommen berechnet Die Beitragshöhe beträgt 2,8 % vom Bruttoarbeitsentgelt (ab ) Der Beitrag wird jeweils zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen Der Gesamtbeitrag wird vom Arbeitgeber an die Krankenkasse abgeführt. Die Beitragsbemess ngsgren e liegt akt ell bei einem Br tto Jahreseinkommen on Die Beitragsbemessungsgrenze liegt aktuell bei einem Brutto-Jahreseinkommen von ,--. Bei höherem Einkommen dient die BMG als Berechnungsgrundlage.

19 Unfallversicherung Arbeitnehmer (BG) gesetzliche tlih Pflichtversicherung Pfliht ih Die Beitragshöhe wird von der jeweils zuständigen Berufsgenossenschaft festgelegt Die Beitragshöhe richtet sich nach der Summe der Arbeitsentgelte der Versicherten nach der Anzahl der Mitarbeiter nach der Gefahrenklasse des Gewerbezweiges nach der Schwere der Unfälle in diesem Gewerbezweig Der Beitrag wird jeweils nach Ablauf eines Kalenderjahres für das vergangene Jahr erhoben Die Beiträge werden vom Arbeitgeber allein in voller Höhe getragen und von diesem an die zuständige Berufsgenossenschaft abgeführt

20 Beispiele zum Berufsgenossenschaftsbeitrag Holz-Berufsgenossenschaft Bruttolohnsumme: gewerbliche Mitarbeiter ,-- Mitarbeiter Büro/Verwaltung ,-- Herstellung von Polstermöbeln : 1.540,-- / Jahr Tischlerei 2.940,-- / Jahr Sägewerke 5.740,-- / Jahr Berufsgenossenschaft für den Einzelhandel Bruttolohnsumme : ,-- Textileinzelhandel 957,-- / Jahr Blumeneinzelhandel 3.037,-- / Jahr Einzelhandel mit Krafträdern 5.738,-- / Jahr

21 Umlagen U 1 und U 2 gesetzliche tlih Pflichtabgaben Pflihtb b Die Umlagen U1 und U2 sind Pflichtabgaben nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz. Die Beiträge sind ausschließlich vom Arbeitgeber an die jeweiligen Krankenkassen zu bezahlen Umlage U1 Abgaben zur Erstattung von Aufwendungen der Arbeitgeber aus Entgeltfortzahlungsverpflichtungen Pflichtabgabe für Unternehmen bis zu 30 Beschäftigten Umlage U2 Abgaben für die Erstattung von Aufwendungen der Arbeitgeber aus Mutterschaftsleistungen Pflichtabgabe ohne Beschäftigtenhöchstgrenze

22 400 Euro-Jobs (Mini-Jobs) Pauschalbetrag in Höhe von 30,0 0 % auf das gezahlte Gehalt 15 % Rentenversicherung 13 % Krankenversicherung 2 % Steuern Abzuführen an die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft Bahn See Trot der Kranken nd Renten ersicher ngspa schale ist der Arbeitnehmer nicht Trotz der Kranken- und Rentenversicherungspauschale ist der Arbeitnehmer nicht kranken- und rentenversichert!

23 Riskoabsicherung im Unternehmen

24 Risikoabsicherung im Unternehmen Sie können sich in der Regel gegen alle möglichen Risiken absichern. prüfen Sie daher vorab : welche Risiken entstehen durch die Ausübung Ihres Gewerbes? können Sie sich gegen diese Risiken versichern? reicht unter Umständen eine Teilabsicherung? was kostet der Versicherungsschutz? müssen Sie sich (wirklich) gegen alle erkannten Risiken versichern? welches finanzielle Risiko gehen Sie ein, wenn Sie erkannte Risiken nicht versichern?

25 Risikoabsicherung im Unternehmen bestehende private Versicherungen decken in der Regel nicht automatisch ti gewerbliche Risiken ab! (z.b. Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungen) trennen Sie unbedingt privat von gewerblich! prüfen Sie sehr genau, ob an den Abschluss von Versicherungen Auflagen geknüpft sind! im Umkehrschluss hl : machen Ihnen Dritte bestimmte Versicherungen zur Auflage?

26 Risikoabsicherung im Unternehmen lassen Sie sich grundsätzlich mehrere Angebote von verschiedenen Anbietern unterbreiten. lassen Sie sich mündliche Aussagen und Zusicherungen Ihres Beraters grundsätzlich schriftlich (von der jeweiligen Versicherungsgesellschaft) bestätigen. gehen Sie zu dem Versicherungsagenten Ihres Vertrauens ens!!!

27 Risikoabsicherung im Unternehmen Betriebshaftpflichtversicherung präzise Tätigkeitsbeschreibung Umwelthaftpflichtversicherung Inventarversicherung präzise Aufstellung Betriebsunterbrechungsversicherung lfd. Kosten, entgangener Gewinn Elektronikversicherung Flottenversicherung interessant bei Fuhrpark Werkverkehrsversicherung z.b. Werkstattwagen Forderungsausfallversicherungen Rechtschutzversicherung

28 Vielen ee Dank für Ihre Aufmerksamkeit et Haben Sie Fragen?

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