Herzlich Willkommen. zum Fachforum 2: Gesundheitsmanagement. Bundesnetzwerktreffen Berlin, 16. Juni 2009

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1 Herzlich Willkommen zum Fachforum 2: Gesundheitsmanagement Bundesnetzwerktreffen Berlin, 16. Juni 2009

2 Moderation: Vortragende: Dr. Elisabeth Mantl Georg Heidel Berliner Stadtreinigungsbetriebe Kristin Unnold Universität Bielefeld

3 Gesundheitsmanagement Georg Heidel Leiter Gesundheits- und Sozialberatung Betriebliche Gesundheitsförderung Berliner Stadtreinigungsbetrieb 3

4 Die drei Säulen der Betrieblichen Gesundheitsförderung bei den BSR Vorstand Personal, Soziales und technische Dienstleistung (P) 4 Betriebsärztlicher Dienst Arbeitssicherheit Gesundheits- und Sozialberatung

5 Präventive Angebote Information vor Ort Beratung bei psycho-sozialen Belastungen Gesundheitsberatung / Big Five Suchtprävention Gesundheitstage Workshops Seminare Förderung des Betriebsports Schuldnerberatung Ausgleichsbewegungen Ernährungsberatung 5

6 Nebenamtliche, betriebliche Gesundheitslotsen Ziele: Aktivierung vorhandener Potentiale Multiplikatoren für gesundheitsfördernde Lebens- und Arbeitsweisen Unterstützung von positiven Beispielen Entwicklung einer positiven Betriebskultur Aufgaben: Informationen vor Ort Unterstützung der Gesundheitsförderung kollegiale Begleiter keine professionellen Berater kein Stellen von Diagnosen keine therapeutischen Tätigkeiten 6

7 Nebenamtliche, betriebliche Gesundheitslotsen 7

8 Gesundheitstage der BSR Vier Tage außerhalb der Stadt Verbindung von Theorie und Praxis Dauer: Ort: Theorieteile: Praxisteile: 4 Tage mit Übernachtung außerhalb von Berlin Gesundheitsrisiken und -chancen persönliche Lebensführung Umgang mit Genussmitteln Ernährung Ausdauertraining Ausgleichsübungen / Rückengymnastik Einführung Yoga Entspannungsübungen (Autogenes Training / progressive Muskelentspannung) 8

9 Gesundheitstage der BSR Vier Tage außerhalb der Stadt Wandern / Fußmarsch Vortrag und Diskussion Yoga / Meditation / Entspannung Programm Rückentraining / Ausgleichsgymnastik Walken / Joggen Spielen / Geselligkeit 9

10 Ihre Fragen, 10

11 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 11

12 Gesundheitsmanagement an der Universität Bielefeld Dipl. Psych. Kristin Unnold Universität Bielefeld 12

13 Universität Bielefeld: Alles unter einem Dach Geistes-, Natur-, Sozial- und Technikwissenschaften gemeinsam unter einem Dach. Seit 1969 interdisziplinäres Selbstverständnis sowohl in der Forschung als auch in der Lehre 13

14 Universität Bielefeld: Alles unter einem Dach Studierende in 82 Studiengängen an dreizehn Fakultäten MitarbeiterInnen in Wissenschaft, Technik und Verwaltung 2008 erreichte die Universität einen Professorinnenanteil von 20% und liegt damit über dem Landesdurchschnitt. 14

15 1994: Start Initiative: Personalräte und Dienststelle Konzept in Kooperation mit der Fakultät für Gesundheitswissenschaften Beschluss des Rektorats Zielgruppen: Mitarbeitende und (seit 2000) Studierende 15

16 Ziele von Gesundheitsförderung WHO Ottawa Charta, 1986 Um ein umfassendes körperliches, seelisches und soziales Wohlbefinden zu erlangen, ist es notwendig, dass sowohl einzelne als auch Gruppen ihre Bedürfnisse befriedigen, ihre Wünsche und Hoffnungen wahrnehmen und verwirklichen sowie ihre Umwelt meistern bzw. sie verändern können. 16

17 Verständnis von Gesundheit Badura, B., Hehlmann, T Fähigkeit zur Problemlösung und Gefühlsregulierung, durch die ein positives seelisches und körperliches Befinden insbesondere ein positives Selbstwertgefühl und ein unterstützendes Netzwerk sozialer Beziehungen erhalten oder wieder hergestellt wird. 17

18 Verständnis von Krankheit Badura, B., Hehlmann, T Krankheit bedeutet demnach mehr als nur körperliche Fehlfunktionen oder Beeinträchtigungen. Vielmehr werden auch eine beschädigte Identität oder chronische Angst und andauernde Hilflosigkeitsgefühle aufgrund ihrer negativen Auswirkungen auf Denken, Motivation und Verhalten, aber auch auf das Immun- und Herz- Kreislaufsystem als Krankheitssymptome begriffen. 18

19 Strukturen für den Aufbau 7 Bausteine Koordinationsstelle ½ Stelle, seit 2002 ¼ Stelle Steuerkreis Gesundheit mit Arbeits- und Projektgruppen Projekte z.b. audit familiengerechte hochschule Trainings z.b. Gesundheitskurse, Führungskräfteschulung Gesundheitszirkel für Mitarbeitende und Studierende Gesundheitsberichterstattung Transfer z.b. Tagungen, Netzwerke 19

20 Steuerkreis Gesundheit Mitglieder Leitung Personaldezernentin Mitarbeiter- und Führungskräfteberatung Betriebsarzt, Arbeitssicherheit Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz Hochschulsport Zentrale Studienberatung Suchtprävention ASTA Personalräte Schwerbehindertenvertretung Gleichstellungsbeauftragte Fakultäten Gesundheitswissenschaften Psychologie und Sportwissenschaft Studentenwerk 20

21 Aktualisiertes Konzept 2005 Dreifache Perspektiverweiterung Konzeptionell Von der Pathogenese zur Salutogenese Im Schwerpunkt Vom Individuum zur gesamten Organisation Im Vorgehen Von Einzelmaßnahmen zum Gesundheitsmanagement 21

22 Ziele und Ergebnisse Gesunde Organisation Verbesserung der Gesundheit, als Voraussetzung für Arbeitszufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit. Verbessertes Arbeits- und Studienverhalten und gesteigerte Qualität der Arbeits- und Forschungsergebnisse. 22

23 Förderung salutogener Potenziale und Abbau von Belastungen Arbeitsumgebung Arbeitsorganisation in der Hochschule und bei ihren Mitgliedern Arbeitsanforderungen (auch psycho-sozial) Führungsverhalten 23

24 Aufbau und Förderung von Ressourcen Ressourcen in der Organisation soziale Ressourcen personale Ressourcen 24

25 Aufbau und Förderung von Ressourcen Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie Handlungsspielraum Klare Aufgaben und Ziele Gesundheitsförderliches Führen Gemeinsame Werte und Regeln Kooperation Gesundheitskompetenzen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit Praxisbeispiele audit familiengerechte hochschule 25

26 Aufbau und Förderung von Ressourcen Praxisbeispiele Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie Handlungsspielraum Schulung von Führungskräften, Klare Aufgaben und Ziele Führungsprojekte, Coaching Gesundheitsförderliches Führen Gemeinsame Werte und Regeln Kooperation Gesundheitskompetenzen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit 26

27 Aufbau und Förderung von Ressourcen Praxisbeispiele Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie Handlungsspielraum Klare Aufgaben und Ziele Gesundheitsförderliches Führen Gemeinsame Werte und Regeln Gesundheitszirkel Kooperation Gesundheitskompetenzen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit 27

28 Aufbau und Förderung von Ressourcen Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie Handlungsspielraum Klare Aufgaben und Ziele Gesundheitsförderliches Führen Gemeinsame Werte und Regeln Kooperation Gesundheitskompetenzen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit Praxisbeispiele Gesundheitsprogramm 1 Tag für die Gesundheit Massagen 28

29 Aufbau und Förderung von Ressourcen Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie Handlungsspielraum Klare Aufgaben und Ziele Gesundheitsförderliches Führen Gemeinsame Werte und Regeln Kooperation Gesundheitskompetenzen Kommunikations- und Konfliktfähigkeit Praxisbeispiele Personalentwicklung Beratung für Mitarbeitende und Führungskräfte Beratung für Studierende 29

30 Aktuelle Schwerpunkte Work-Life-Balance Familiengerechtigkeit als wesentliches Querschnittselement Führung und Gesundheit Psycho-soziale Belastungen Diversität 30

31 Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! 31

32 Ihre Fragen, 32

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