GeschÄftsbericht 2014

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1 GeschÄftsbericht 2014

2 Die wichtigsten Kennziffern Steiermärkische Sparkasse-Konzern per 31. Dezember 2014 im Überblick Bilanz in Mio. Euro Bilanzsumme Forderungen an Kunden Finanzielle Vermögenswerte Verbindlichkeiten gegenüber Kunden hievon Spareinlagen hievon sonstige Verbindlichkeiten Verbriefte Verbindlichkeiten Eigenkapital Erfolgsrechnung in Mio. Euro Betriebsergebnis Konzernjahresüberschuss nach Steuern Unternehmenskennzahlen Return on Equity vor Steuern 9,8 % 7,1 % Return on Equity nach Steuern 7,6 % 5,8 % Cost-Income-Ratio 56,1 % **58,8 % Zinsspanne in % der Ø zinstragenden Aktiva 1,96 % **1,80 % Kernkapitalquote bezogen auf das Gesamtrisiko 12,9 % 12,6 % Eigenmittelquote bezogen auf das Gesamtrisiko 15,4 % 14,4 % Loan-Deposit-Ratio 99,8 % 102,2 % Ressourcen * Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Filialen und regionale Beratungszentren Jahresfinanzbericht online: * Steiermärkische Bank und Sparkassen AG mit ihren vollkonsolidierten und at equity-beteiligungen in Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Mazedonien, Montenegro, Serbien und Slowenien zu 100 % gerechnet. ** Anpassung 2013, Details dazu siehe Jahresfinanzbericht 2014/Notes

3 Entwicklung der wicht Bilanzsumme in Mio. EUR Non Per % % 6 % % % % 2 % % 5, % 2010 KonzernEigenkapital in Mio. EUR Cost-In * Anpassu Jahresfin % % % % 53, % 2010

4 ichtigsten Kennziffern Non Performing Exposure (NPE) in % Betriebsergebnis in Mio. EUR 8 % % % % % 3 % 90 2 % 60 1 % 5,1 4,5 4,0 3,9 3, % Cost-Income-Ratio (CIR) in % jahresüberschuss nach Steuern in Mio. EUR * Anpassung 2013, Details dazu siehe Jahresfinanzbericht 2014/Notes 70 % % % % 53,9 53,1 56,5 58,8* 56, %

5 190 Jahre Steiermärkische Sparkasse Ei schafft Leidenschaft! Brücken in die Zukunft Anleger lieben Immobilien Wem gehört die Zukunft? Fortissimo zum Jubiläum Ein besonderes Stück Steiermark 44 Inhalt 6-9 Vorstand im Interview Bericht des Aufsichtsrates Geschäftsentwicklung Konzern Wirtschaftslage Kommerzkunden Privatkunden Ausland CSR 60 Preisliste 25 Risikomanagement

6 Ein Jahr voller Leidenschaft Gerhard Fabisch, Franz Kerber, Georg Bucher und Sava Dalbokov über komplexe Rahmenbedingungen, Herausforderungen für Banken und Kunden sowie Chancen in der Zukunft. Wir müssen unsere Aufgaben mit Leidenschaft erfüllen. Der Vorstand der Steiermärkischen Sparkasse nimmt das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 zum Anlass, einen Blick in die Vergangenheit, einen Blick in die Gegenwart und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Was bewegt die Bank und ihre Mitarbeiter, was erwartet der Vorstand für die Zukunft? Das Thema Leidenschaft wurde von Ihnen als Motto für den Geschäftsbericht 2014 gewählt. Woran ist für Sie diese Emotion erkennbar und im Umgang mit den Kunden spürbar? GERHARD FABISCH: Es ist erstaunlich, wie stark das Thema Leidenschaft den sonst sehr klaren und rationalen Geschäftsbereich einer Bank prägt und gestaltet. Erfolge zu haben, bedingt einerseits Menschen, die mit Hausverstand und Bodenhaftung handeln, die aber andererseits auch bereit sind, ihre Aufgaben nicht nur zu erfüllen, sondern mit Leidenschaft auszufüllen. Am Ende des Tages muss es das Ziel sein, durch Beratungsqualität, Lösungskompetenz und Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Kunden positiv zu überraschen. Die Wirtschaftsprognosen bleiben auch für das Jahr 2015 verhalten. Welche Schritte setzen Sie mit der Sparkasse, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein? GERHARD FABISCH: Die Steiermärkische Sparkasse ist so gut aufgestellt, dass wir auch unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen den Kreditwünschen unserer Kunden jederzeit nachkommen und ihre wirtschaftlichen Ziele realisie- ren können. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Wünsche in einem kalkulierbaren Verhältnis zur Bonität und damit zur Leistbarkeit stehen. Diese Verantwortung bedeutet gleichermaßen Sicherheit für den Kunden wie auch für die Bank. Bei den Einlagen müssen wir die Niedrigzinsphase mit Kreativität und einem festen Blick auf die Rahmenbedingungen durchschreiten. Die von uns empfohlenen Produkte wie Eigenemissionen und Fonds sind hinsichtlich Ertragskraft und Sicherheit optimiert. Wer sich jedoch in diesen Zeiten ein Wunder im Ertragsbereich erwartet, wird verstärkt ins Risiko gehen müssen. Dr. Gerhard Fabisch Vorstandsvorsitzender 6

7 Das Kommerzgeschäft hat sich im Jahr 2014 unter schwierigen Rahmenbedingungen gut entwickelt. Was waren aus Ihrer Sicht die größten Anforderungen an die Sparkasse? FRANZ KERBER: Das Kommerzgeschäft 2014 hat sich in der Sparkasse sehr gut entwickelt. Im Kerngeschäft mit KMUs sind wir um 0,73 % gewachsen und haben um 3,5 % mehr Investitionskredite gegenüber dem Vorjahr (707 Millionen Euro) zugezählt. Im Leasinggeschäft konnte die Marktführerschaft ausgebaut und das Neugeschäft um 18 % gesteigert werden. Für unsere Firmenkunden wurden 220 Förderungsanträge mit einer Förderleistung von ca. 70 Millionen Euro beantragt. Ein wichtiger Katalysator für die Umsetzbarkeit von Investitionen. Die Risikokosten sind gegenüber dem Vorjahr wesentlich zurückgegangen, sodass das Firmenkundengeschäft einen bedeutenden Anteil zum Konzernergebnis beigetragen hat. Wir werden in unsicheren Zeiten als stabile Bank wahrgenommen, die ihre Geschäftspolitik nicht laufend ändern muss, d. h. wir sind ein verlässlicher Partner für unsere Kunden. Die Herausforderung dabei ist, dass der Bankensektor derzeit kaum seine Kapitalkosten verdient. Denn die Aktivmargen sind mangels Wachstum rückläufig und die Passivmarge geht gegen Null. Zusätzlich werden Banken auch durch Regulatorien in ihrem Geschäft stark eingeschränkt und belastet. Welche Herausforderungen stellen sich für Kommerzkunden und wie begleitet die Steiermärkische Sparkasse die Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft? FRANZ KERBER: Die große Herausforderung für unsere Kunden wird es sein, in stagnierenden Märkten ihr Wachstum neu zu definieren. Gerade in Zeiten schwer kalkulierbarer Rahmenbedingungen in zahlreichen Branchen sehen Geschäftsbericht

8 Wir sind ein wertvoller Sparringspartner für unsere Kunden. Wir setzen auf eine verantwortungsvolle Streuung des Risikos. Mag. Franz Kerber Vorstandsvorsitzender-Stellvertreter wir uns als Sparringspartner für unsere Kunden. Das Thema Leidenschaft spielt hier insofern eine große Rolle, als dass wir es als große Aufgabe sehen, uns für das Geschäft unserer Kunden zu begeistern, dieses zu kennen und auch zu verstehen. Nur dann sind wir für sie das, was sie in Zeiten wie diesen benötigen: eine Bank, die sie als Kompass und Orientierungshilfe für ihre wirtschaftlichen Entscheidungen mit der notwendigen Stabilität unterstützt. Unser Ziel ist es aber, nicht nur Sparringspartner, sondern auch Chancenmanager zu sein. Firmenkundenbetreuer sind in erster Linie Chancenmanager, die es verstehen, im Rahmen der Risikotragfähigkeit aus Kunden- und Banksicht das Geschäft des Kunden zu begleiten und zu ermöglichen. Die Beraterqualität des Betreuers gepaart mit Lösungskompetenz ist letztlich das Produkt schlechthin, das eine Bank von den anderen unterscheidet. Um diese Chancen für die Kunden zu managen, zu finanzieren und gleichzeitig abzusichern, braucht die Sparkasse einen entsprechenden Weitblick in ihrer Risikostrategie... GEORG BUCHER: Mit guten Kenntnissen über den Kunden und sein Geschäft können seine Möglichkeiten optimal ausgeleuchtet werden. Hier hat die Steiermärkische Sparkasse als Regionalbank eine unschlagbare räumliche, aber auch inhaltliche Nähe zu ihren Kunden geschaffen, die es möglich macht, die Risiken in beiderseitigem Sinne niedrig zu halten. Die besten automatisierten Ratingmethoden und Stressmodelle ersetzen nicht die individuelle Risikofrüherkennung, der wir im Interesse unserer Kommerzkunden große Bedeutung beimessen. Eine weitere Voraussetzung sind nachvollziehbare und für den Kunden verständliche Produkte mit klaren Risikohinweisen. Auch die verantwortungsvolle Streuung des Risikos ist eine sehr wichtige Komponente unseres Geschäftes. Um das richtig einschätzen und bewerten zu können, messen wir der Kompetenz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine sehr große Bedeutung bei und unterstützen sie durch intensive Aus- und Weiterbildungsprogramme. Welche Unterschiede zeigen sich in der Risikostrategie der Länder des erweiterten Heimmarktes im Vergleich zum inländischen Markt? GEORG BUCHER: Grundsätzlich gelten unsere Maßstäbe und Risikostrategien für alle unsere Märkte. Dadurch können wir auch viel Knowhow aus den Bereichen Beratung, Reporting, Organisation und Risikomanagement in die Länder Südosteuropas übertragen. Gemeinsam mit der Erste Group entwickeln wir, möglichst kostenschonend, entsprechende Instrumente für diese Region. Dennoch verlangen die Wirtschaftssituation und die unterschiedlichen Rahmenbedingungen in Südosteuropa eine besondere Verantwortung hinsichtlich Streuung und Größe Dr. Georg Bucher Vorstandsmitglied 8

9 von Obligos. Da sind wir doch noch einen Tick konservativer als in unserem Heimmarkt. Bleiben wir in Südosteuropa: Wie zufrieden ist die Steiermärkische Sparkasse eigentlich mit der Geschäftsentwicklung in den Beteiligungsländern? SAVA DALBOKOV: Im Jahr 2014 haben wir eine deutliche Verbesserung der finanziellen Ergebnisse verzeichnen können. Auch die Marktpositionierung unserer Banken, vor allem hinsichtlich Stabilität und Sicherheit, haben wir weiter ausgebaut. Die Betriebserträge aus der SEE-Region sind im vergangenen Jahr um 2 % leicht gestiegen, was im derzeitigen Umfeld eine solide Leistung ist. Die Risikokosten sind stabil geblieben. Als Resultat haben unsere Bankbeteiligungen den aggregierten Nettogewinn mit 53 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln können, vor allem durch die sukzessive Ergebnisverbesserung bei der Erste & Steiermärkische Bank in Kroatien. Noch erfreulicher finde ich die Tatsache, dass wir bei den Kundeneinlagen einen Anstieg von über 10 % bei den meisten Banken in der Region verzeichnen konnten. Wie ist das Thema Leidenschaft vor allem auch in den krisenreichen Regionen der SEE-Länder im Geschäftsleben spürbar und welche Unterstützung können Sie anbieten? SAVA DALBOKOV: Die Balkanregion wird oftmals mit intensiven Emotionen assoziiert, leider nicht immer im positiven Kontext. Aber Leidenschaft kommt aus der Emotion heraus. Ich habe zahlreiche inspirierende Beispiele erlebt, wo Kollegen, Kunden und Partner mit sehr viel Herz bei einer positiven Sache dabei sind ob ein wichtiges internes Projekt, die Entwicklung der eigenen Firma oder eine zivilgesellschaftliche Initiative. Mit unserer Philosophie der langfristigen regionalen Verankerung gelingt es uns, immer mehr Leidenschaft für die Entwicklung der Region zu mobilisieren. Ganz besonders beeindruckend hat sich das im vergangenen Jahr in Form der Hilfen bei den Flutkatastrophen in Bosnien und Herzegowina, Serbien und Kroatien gezeigt. Die Verantwortung, die Ihre Bank in dieser Situation gezeigt hat, aber auch jene im Rahmen der weiteren CSR-Projekte in allen Märkten ist Teil des Sparkassengedankens. Wie geht man eigentlich mit der Verantwortung für zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, für Privat- und Geschäftskunden um? Und wie sehen Sie diese als Sparkasse für den Wirtschaftsstandort Steiermark? GERHARD FABISCH: Verantwortung bedeutet immer auch Verpflichtung. Es bedeutet, sein eigenes Tun auf die Bedürfnisse anderer abzustimmen und sich immer daran zu erinnern, dass die Steiermärkische Sparkasse für die Menschen da ist und nicht für Shareholder auf irgendwelchen Aktienmärkten. Verantwortung bedeutet, gewissenhaft auf das Geld der Kunden aufzupassen. Das ist schnell gesagt, aber die Ereignisse in der Vergangenheit und in der Gegenwart wie z. B. die Ölkrise, die Wirtschaftskrise oder auch Sava Dalbokov, MBA Vorstandsmitglied die Finanzkrise haben gezeigt, wie schwer es ist, diesen Anspruch zu erfüllen. Die Steiermärkische Sparkasse ist aufgrund ihrer guten Liquiditätsund Eigenkapitalausstattung gut gerüstet, die ihre Kunden in ihren Zielen und Wünschen zu begleiten, sofern es die Bonität und das kalkulierbare Risiko zulassen. Das hat Auswirkungen auf den Lebensstandard der Menschen und auf den Wirtschaftsstandort. Durch die Nähe zum Kunden und durch kurze Entscheidungswege schaffen wir es, auch bei schwierigen Rahmenbedingungen intelligente Lösungen und Produkte für unsere Kunden zu entwickeln und anzubieten. Kurz: Leidenschaft trifft Intelligenz und Sicherheit. Mit Leidenschaft an einer Sache zu arbeiten, ist Wegbereiter für Inspiration. Geschäftsbericht

10 Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung Organe der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG Vorstand Dr. Gerhard FABISCH Vorsitzender Mag. Franz KERBER Stellvertreter des Vorsitzenden Dr. Georg BUCHER Sava DALBOKOV, MBA Aufsichtsrat Dkfm. Dr. Werner TESSMAR-PFOHL Vorsitzender (bis ) Dr. Gunter GRISS Vorsitzender (ab , 2. Stellvertreter bis ) Univ.-Prof. DDr. Peter SCHACHNER-BLAZIZEK 1. Vorsitzender-Stellvertreter Dr. Ilse BARTENSTEIN 2. Vorsitzender-Stellvertreterin (ab ) Mag. Michaela CHRISTINER Dr. Franz HOCHSTRASSER Dr. Oswin KOIS Univ.-Prof. Mag. Dr. Dieter MANDL (bis ) Mag. Claus REPNIK (ab ) Dr. Thomas UHER vom Betriebsrat entsandt Mag. Frederick ROBERTSON Rudolf WALLIS Gerald JAKUM Dr. Liselotte PALZ (bis ) Michaela KOCH, BA MSc (ab ) Staatskommissäre Dr. Ingrid KOINER Dr. Manfred LIND (bis ) Dr. Ludwig SIK (ab ) Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2014 in sieben Sitzungen die ihm obliegenden Aufgaben, wie sie sich aus den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen sowie der Geschäftsordnung ergeben, wahrgenommen. In der unmittelbar im Anschluss an die am 29. April 2014 stattgefundene Hauptversammlung, in welcher Dr. Ilse Bartenstein und Mag. Claus Repnik als neue Aufsichtsräte gewählt wurden, abgehaltenen Sitzung des Aufsichtsrates ist Dr. Gunter Griss zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Dr. Ilse Bartenstein zur 2. Stellvertreterin des Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt worden. DDr. Peter Schachner-Blazizek blieb 1. Stellvertreter des Vorsitzenden. Weiters wurde in dieser Sitzung die Entsendung von Mitgliedern des Aufsichtsrates in die vom Aufsichtsrat eingerichteten Ausschüsse beschlossen. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand regelmäßig schriftlich und mündlich über die Lage und Entwicklung der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG sowie über bedeutende Geschäftsvorfälle zeitnah und umfassend unterrichtet. Jene Geschäftsfälle, welche der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden anhand der zur Verfügung gestellten Unterlagen und Berichte sorgfältig geprüft und entschieden. Im Zusammenhang mit der Kernaktionärsstrategie der österreichischen Sparkassengruppe am Spitzeninstitut Erste Group Bank AG wurde in der Sitzung des Aufsichtsrates vom die Zustimmung zum Abschluss eines Syndikatsvertrags mit der DIE ERSTE österreichische Spar-Casse Privatstiftung und anderen österreichischen Sparkassen erteilt. Die vom Aufsichtsrat mit Wirkung neu eingerichteten Ausschüsse haben insgesamt 17-mal getagt. Über die Tätigkeit der jeweiligen Ausschüsse hat der Vorsitzende im Plenum des Aufsichtsrates in der jeweils nachfolgenden tourlichen Sitzung berichtet. Der Prüfungsausschuss hat im Geschäftsjahr 2014 viermal getagt und die ihm durch Gesetz bzw. Geschäftsordnung zugewiesenen Aufgaben wahrgenommen. In seiner Sitzung am 4. März 2014 wurden der Jahresabschluss mit Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses 2013 der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG und die Kenntnisnahme des geprüften Konzernabschlusses 2013 und der Lageberichte empfohlen. In der Sitzung vom 23. September 2014 wurde der Bericht zum Internen Kontrollsystem eingehend erörtert. Der Risikoausschuss hat im Geschäftsjahr 2014 achtmal getagt und Kreditanträge sowie die Einräumung von Kreditrahmen bewilligt bzw. positiv vorberaten. Die Leiterin der Abteilung Strategisches Risikomanagement hat an allen Sitzungen des Risikoausschusses teilgenommen, und wie gesetzlich vorgesehen, über Risikoarten, die Risikolage und die Risikostrategie der Steiermärkischen Sparkasse berichtet. Der Vergütungsausschuss hat in seiner Sitzung vom 12. Juni 2014 die bestehenden Grundsätze der Vergütungspolitik der Steiermärkischen Sparkasse evaluiert und unter Beachtung der aktuellen gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben als Grundsätze der Vergütungspolitik Fassung Juni 2014 beschlossen. Ebenso wurde in dieser Sitzung die variable Vergütung des Vorstandes beschlossen. In der Sitzung vom 4. November 2014 wurde der Bericht der Internen Revision zu Vergütungspolitik und Vergütungspraxis behandelt. Der neu eingerichtete Nominierungsausschuss hat insgesamt dreimal getagt und die ihm durch das Bankwesengesetz sowie durch die Geschäftsordnung übertragenen Aufgaben wahrgenommen. Insbesondere wurde in der Sitzung vom 4. Februar 2014 beschlossen, dem Aufsichtsrat für die Neubesetzung der frei werdenden Stellen im Aufsichtsrat Dr. Ilse Bartenstein und Mag. Claus Repnik vorzuschlagen. Weiters wurden durch den Ausschuss Richtlinien für die Auswahl und Eignungsbeurteilung von Mitgliedern des Vorstandes beschlossen. In der Sitzung vom 4. November 2014 hat der Nominierungsausschuss eine Zielquote für das unterrepräsentierte Geschlecht in der Geschäftsleitung und dem Aufsichtsrat festgelegt, sowie eine Strategie zur Zielerreichung beschlossen. Weiters erfolgte in dieser Sitzung die Reevaluierung der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates gemäß 29 Z. 7 BWG. Die Buchführung, der Jahresabschluss mit Lagebericht sowie der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Jahr 2014 wurden vom Sparkassen-Prüfungsverband geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfung hat zu keinen Beanstandungen geführt. Der Prüfungsausschuss hat in seiner Sitzung am 3. März 2015 den Jahresabschluss mit Lagebericht sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht geprüft und dem Aufsichtsrat die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses 2014 der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG und die Kenntnisnahme des geprüften Konzernabschlusses 2014 und der Lageberichte empfohlen. Der Aufsichtsrat hat sich nach eigener Prüfung dem Ergebnis dieser Prüfungen sowie dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstandes an die Hauptversammlung angeschlossen. Der Jahresabschluss wurde vom Aufsichtsrat gebilligt, der damit gemäß 96 Abs. 4 Aktiengesetz festgestellt ist. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wurden geprüft und zustimmend zur Kenntnis genommen. Dem Vorstand und den Mitarbeitern wird für die erfolgreiche Arbeit im Jahr 2014 Dank und Anerkennung ausgesprochen. 10

11 Konstruktiver Dialog Dr. Gunter Griss ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG Sie sind seit der Hauptversammlung 2014 neuer Vorsitzender des Aufsichtsrates. Mit welchen Erwartungen und mit welcher Verantwortung sind Sie dieses Amt angetreten? GUNTER GRISS: Aufgrund meiner langjährigen Aufsichtsratstätigkeit sind mir die mit meiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender verbundenen Aufgaben und Verantwortungsbereiche wohlbekannt. Die an mich selbst gestellte Erwartung ist, diese Aufgaben mit größtmöglicher Professionalität und Seriosität zu erfüllen und auf diese Weise mitzuhelfen, das Vertrauen der Kunden in die Steiermärkische Sparkasse weiter zu stärken. Als Aufsichtsrat ist man mit Fragen der geschäftlichen Entwicklung der Bank ebenso betraut, wie mit der Begleitung strategischer Prozesse. Wie ist die Steiermärkische Sparkasse derzeit positioniert? GUNTER GRISS: Die Steiermärkische Sparkasse hält aufgrund einer kontinuierlichen, erfolgreichen Geschäftsentwicklung eine führende Position in ihrer Region und will diese in Zukunft weiter ausbauen. Ihrer Tradition entsprechend, sollen die von ihr erbrachten Finanzdienstleistungen DR. GUNTER GRISS VORSITZENDER DES AUFSICHTSRATES wirklich als Dienst an Wirtschaft und Gesellschaft verstanden und ständig verbessert werden. Über reine Finanzdienstleistungen hinaus soll auch weiterhin Verantwortung für das Allgemeinwohl übernommen werden. Die Zuständigkeit des Aufsichtsrates ist grundsätzlich per Aktiengesetz geregelt. Welche Schwerpunkte sind Ihnen in der Funktion des Aufsichtsrates wichtig? GUNTER GRISS: Die Erhaltung einer soliden Kapitalausstattung, Kontrolle der mit den Bankgeschäften verbundenen Risiken und Erfüllung der bankenaufsichtsrechtlichen Vorschriften sind naturgemäß Schwerpunkte der Funktionen eines Aufsichtsrates, der damit Sorge für das gesunde wirtschaftliche Fundament der bankgeschäftlichen Tätigkeit tragen soll. Ebenso wichtig ist jedoch aus meiner Sicht auch der konstruktive Dialog mit dem Vorstand in Fragen der Zukunftsentwicklung der Bank und der für die bankgeschäftlichen Tätigkeit zu erwartenden zukünftigen Rahmenbedingungen. Die Entscheidungen und Beschlüsse des Aufsichtsrates betreffen grundsätzlich langfristige Perspektiven und Prozesse. Wo sehen Sie die Steiermärkische Sparkasse in den kommenden fünf bis zehn Jahren? GUNTER GRISS: Wir wollen die Professionalität der bankgeschäftlichen Dienstleistungen vorantreiben, daher die Qualität und Qualifizierung der Mitarbeiter, insbesondere auch des Nachwuchses, besonders beachten und die Position als führende Regionalbank im Südosten Österreichs und seiner Nachbarländer ausbauen. All dies im Bewusstsein, damit eine wichtige Dienstleistung für die Kunden zu erfüllen, deren Vertrauen daher einer der wichtigsten Wertmesser ist. Das Jahr 2015 ist gleichzeitig das 190-jährige Jubiläum der Steiermärkischen Sparkasse. Welche Wünsche und Glückwünsche geben Sie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und dem Vorstand mit auf dem Weg in die Zukunft? GUNTER GRISS: Dass die vorgenannten Ziele erreicht werden mögen, das Ansehen der Steiermärkischen Sparkasse in Wirtschafts- und Gesellschaftskreisen noch gehoben und die Freude der Mitarbeiter, in der Bank arbeiten und zum Erfolg beitragen zu können, immer größer werden möge. Trauer um Dr. Werner Tessmar-Pfohl Mit Werner Tessmar-Pfohl, geboren 1942, ist eine der prägendsten und engagiertesten, steirischen Unternehmerpersönlichkeiten verstorben. Er war einer der großen Gestalter des Landes, dessen Wirken weit über seine Funktionen hinaus reichte. Seine Person ist untrennbar mit zentralen wirtschaftsund bildungspolitischen Weichenstellungen sowohl in der Steiermark als auch in Österreich verbunden. Mehr als 20 Jahre war Werner Tessmar-Pfohl auch ein entscheidender Mitgestalter im Verein der Steiermärkische Verwaltungssparkasse, dessen Vorsitz er seit 2007 innehatte. Auch im Sparkassenrat sowie im Aufsichtsrat der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG leistete er zehn Jahre, davon sieben Jahre als Vorsitzender, einen wertvollen Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung unserer Sparkasse in der Steiermark und den angrenzenden Ländern Südosteuropas. Die Steiermärkische Sparkasse verliert mit Werner Tessmar-Pfohl einen Pionier, der sich stets mit besonderem Engagement und Weitblick für die Interessen der Sparkasse eingesetzt hat. Geschäftsbericht

12 Geschäftsentwicklung 2014 Österreichisches Marktumfeld 2014 und Ausblick 2015 Österreich wurde 2014 wie schon im Jahr davor von drei der vier wichtigsten Ratingagenturen mit der Bestnote Triple-A beurteilt. Damit gilt das Land als Schuldner höchster Bonität, mit einem so gut wie vernachlässigbaren Ausfallrisiko. Die vorläufigen Berechnungen der österreichischen Wirtschaftsforschungsinstitute stellen der österreichischen Wirtschaft 2014 ein Wachstum des BIP von 0,3 % bzw. 0,4 % in Aussicht. Der Euroraum insgesamt konnte 2014 vorläufig um 0,8 % zulegen. Die EZB hat im Jahr 2014 verstärkt Maßnahmen gesetzt, um die Kreditversorgung der Unternehmen in Europa zu stärken und die Wirtschaft somit zu unterstützen. Zweimal senkten die europäischen Währungshüter die Leitzinsen auf bis dato 0,05 % und reduzierten die Einlagenfazilität auf -0,2 %, womit die schon seit einiger Zeit erwarteten negativen Zinsen Realität wurden. Die Vorlaufindikatoren für Österreich befanden sich gegen Jahresende hin noch immer in Seitwärtsbewegung und gaben keine nennenswerten Hinweise auf eine deutlichere Konjunkturbelebung im Jahr Die aktuellen Prognosen stellen der österreichischen Wirtschaft für 2015 ein Wachstum des BIP von +0,5 % bis +0,8 % in Aussicht, das 2016 nochmals leicht an Dynamik gewinnen könnte (1,1 % bis 1,6 %). Allerdings sind die Abwärtsrisiken für die Wirtschaftsentwicklung nach wie vor hoch. Ein Wiederaufflammen 12

13 Rentabilität jahresüberschuss nach Steuern in Mio. EUR ROE in % % % 80 6 % % % 9,6 % 7,5 % 8,1 % 5,8 % 7,6 % der internationalen Staatsschuldenkrise oder der geopolitischen Spannungen in östlichen Ländern kann noch immer nicht ausgeschlossen werden. Jahresüberschuss 84 Millionen Euro Ergebnissteigerung gegenüber 2013 Das Geschäftsjahr 2014 verlief für die Steiermärkische Sparkasse mit ihren Tochterund Beteiligungsunternehmen zufriedenstellend. Steigerungen um 8,4 % in den Betriebserträgen sowie konsequentes Kosten- und Risikomanagement sorgten für ein Jahresergebnis über Plan. Die Bilanzsumme des Konzerns wuchs gegenüber dem Vorjahr um 1,5 % auf 14,4 Milliarden Euro, wobei der Konsolidierungskreis ausgeweitet wurde. Die Steiermärkische Sparkasse als Konzernmutter stellt mit einer Bilanzsumme von 12,9 Milliarden Euro (+0,4 %) wie in den Vorjahren den überwiegenden Anteil, gefolgt von der Bankhaus Krentschker & Co. AG mit einem um 1,1 % gestiegenen Bilanzvolumen von 1,1 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis des Steiermärkische Sparkasse-Konzerns stieg im Vergleich zu 2013 um 15,5 % auf 171,9 Millionen Euro. Der Konzernjahresüberschuss 2014 lag bei 84,1 Millionen Euro und somit um 39,2 % über dem Vorjahreswert. Diese Verbesserung ist vor allem durch das sehr gute Österreich-Ergebnis begründet. Auch alle anderen Länder mit Ausnahme von Slowenien lieferten positive Ergebnisbeiträge ab. Die Kernkapitalquote konnte 2014 weiter auf 12,9 % und die Eigenmittelquote auf 15,4 % verbessert werden. Damit liegt die Steiermärkische Sparkasse deutlich über dem vom Gesetzgeber geforderten Limit. Das Konzerneigenkapital betrug 1,2 Milliarden Euro mit Ende 2014 und konnte gegenüber 2013 weiter gesteigert werden. Hohe Wirksamkeit des konzernweiten Risikomanagementsystems Die Risikovorsorgen betrugen im Geschäftsjahr 2014 rund 0,43 % der Kundenforderungen, womit die Steiermärkische Sparkasse im Vergleich zu ihren Mitbewerbern sehr gut liegt. Die NPE- Quote konnte auf nunmehr 3,7 % des Portfolios gesenkt werden. Die Risikovorsorgen und die vorhandenen Sicherheiten decken über 99,7 % der NPL, wodurch eine neuerliche Verbesserung des Risikodeckungsgrades erreicht werden konnte. Diese Ergebnisse unterstreichen abermals die Wirksamkeit des Risikomanagementsystems im Steiermärkische Sparkasse-Konzern. Geschäftsbericht

14 Die Risikotragfähigkeit des Konzerns war auch insgesamt im Jahr 2014 in mehr als ausreichendem Maße gegeben. Sämtliche als materiell eingestuften Risiken, inklusive Konzentrationsrisiken, unter zusätzlicher Berücksichtigung von Stresstestergebnissen belasten die vorhandenen Risikodeckungspotenziale nur mit rund 67 %. 2,4 Mio. Kunden Mitarbeiter 500 Standorte Ausgezeichneter Neukundenzuwachs Die Steiermärkische Sparkasse betreute im Jahr 2014 über 2,4 Millionen Kunden im In- und Ausland als vertrauensvoller und stabiler Partner. Mit einem überdurchschnittlichen Neukundenzuwachs von rund Neukunden in der Steiermark wurde die Steiermärkische Sparkasse als solide und starke Bank wahrgenommen. Entscheidend für dieses erfreuliche Ergebnis war, dass die Steiermärkische Sparkasse nach wie vor ihrer Kernkompetenz und ihrer stabilen Geschäftspolitik treu geblieben ist. Der Fokus auf das Privat- und Firmenkundengeschäft (KMU) hat sich als richtig erwiesen, sowohl in der Steiermark als auch in Südosteuropa. Erfolgreiches Firmenkundengeschäft 3,4 % Zuwachs im Neugeschäft Die Steiermärkische Sparkasse konnte im abgelaufenen Jahr trotz der allgemein schwachen Nachfrage ein Kreditwachstum im Kerngeschäft von rund 0,73 % erzielen. Im Neugeschäft wurden 707 Millionen Euro Investitionskredite an Unternehmen beantragt, ein Wert, der 3,4 % über des Vorjahres lag. Im Gegensatz dazu waren die Kontokorrentkredite leicht rückläufig, was für die gute Liquiditätslage und das Cash-Management der steirischen Unternehmen spricht. Der Bestand an Firmenkundenkrediten in der Steiermärkischen Sparkasse konnte in Summe auf über 5,3 Milliarden Euro ausgebaut werden. Dies zeigte, dass die Steiermärkische Sparkasse ihre Kunden jederzeit und ausreichend mit Liquidität versorgen konnte. In der Kundenberatung wurde weiterhin ein besonderer Schwerpunkt auf geförderte Finanzierungen gelegt, wodurch 223 neue Projekte eingereicht wurden. Förderungen sind für KMUs oft ein wichtiger Katalysator für die Umsetzbarkeit der Finanzierung ihrer Investitionen. Die Immobilienfinanzierung zeichnete sich für etwa 50 % der neu zugezählten Investitionskredite verantwortlich. In Zeiten stark steigender Preise stellen Banken an Bauträger und Projektentwickler höhere Ansprüche an Sicherheiten, was bedeutet, dass Projekte sich entweder durch Vorverwertungsquoten am Markt vorweg beweisen oder dass entsprechende Eigenmittel eingesetzt werden müssen. Dem Veranlagungstrend entsprechend ist, nach wie vor eine große Nachfrage nach Vorsorgewohnungen, Bauherrenmodellen und Mietzinshäusern festzustellen. Besonders zufriedenstellend hat sich das kommerzielle Leasinggeschäft entwickelt. Firmenkunden nutzen für die Finanzierung ihrer Ausrüstungsinvestitionen (KFZ, Maschinen, Anlagen) verstärkt Leasing als Finanzierungsalternative, um sich in Zeiten von Basel III ausreichend Spielraum zu sichern. Mit einem um 18 % gesteigerten Neugeschäftsvolumen und Verträgen ist unsere Tochtergesellschaft s Leasing Immorent Süd in der Steiermark die Nr. 1. Zusammenfassend konnte das Firmenkundengeschäft mit rund 28 % einen wesentlichen Anteil zum Konzernergebnis nach Steuern beitragen. Verantwortlich dafür waren einerseits erfreulicherweise Steigerungen sowohl im Nettozinsertrag wie auch im Provisionsergebnis, andererseits im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigere Risikokosten. 14

15 Privatkundengeschäft Die Steiermärkische Sparkasse konnte bei privaten Finanzierungen eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um rund 50 Millionen Euro und damit ein Neu-Finanzierungsvolumen von 410 Millionen Euro verzeichnen. Das gesamte Privatausleihungsvolumen betrug 3,1 Milliarden Euro, rund 75 % fielen auf Wohnbaufinanzierungen. Die Spareinlagen sind als sichere und jederzeit verfügbare Veranlagung nach wie vor besonders geschätzt. Das Spareinlagenvolumen betrug Ende 2014 rund 5,3 Milliarden Euro. Zusätzlich verfügen unsere Kunden über Bauspareinlagen von fast 600 Millionen Euro. Die Beliebtheit des Bausparens ist ungebrochen und die Steiermärkische Sparkasse konnte im Jahr 2014 über neue Bausparabschlüsse erzielen, einen Bestand von über Ansparverträgen aufweisen und erreichte damit erneut einen Spitzenplatz in der Sparkassengruppe. Mit über neuen Versicherungsverträgen und einem Produktionswert von mehr als 380 Millionen Euro konnte die Absicherung der Steirerinnen und Steirer wieder deutlich verbessert und darüber hinaus ein Rekordergebnis erzielt werden. Die Anzahl der abgeschlossenen Privatpensionsverträge wurde im Jahresvergleich um fast 50 % gesteigert, ein überzeugender Beweis für Beratungsqualität und Eingehen auf Kundenbedürfnisse neue Girokontoinhaber überzeugten sich von den modernen Trends und Entwicklungen in der Steiermärkischen Sparkasse. Die kontaktlose Bezahlfunktion bei den BankCards wird gerade für Kleinbeträge immer beliebter und begleitet das modernste Konto unserer Kunden rund um die Uhr. Über s Kreditkarten-Verkäufe zeigen den kontinuierlichen Weg im Kreditkartengeschäft und die gute Ausnützung des Marktund Kundenpotenzials. Auch das Privatkundengeschäft konnte mit 46 % einen wesentlichen Beitrag zum Konzernergebnis beitragen. Schweizer Franken Kredite Die Aufgabe der Interventionsmarke bei 1,20 Franken für einen Euro durch die Schweizer Notenbank zog eine völlig veränderte Geschäftsbericht

16 Segmentbericht: Vergleich 2013/2014 Anteil am Konzernüberschuss in Mio. EUR Gesamt- Ergebnis 84 Privatkundengeschäft Kommerzkunden- Geschäft InternationaleS Geschäft RESTAKTIVITÄTEN Die Kundengeschäftsbereiche Privatgeschäft, Kommerzgeschäft und Internationales Geschäft erzielten deutlich positive Ergebnisse. Marktsituation nach sich. Der Franken erstarkte und pendelte sich knapp bei der Parität zum Euro ein. Wir gingen aktiv auf unsere Kunden zu und boten wie schon zuvor individuelle Beratung und attraktive Umstiegsmöglichkeiten an. Das Risiko, in Fremdwährungsfinanzierungen weitere Kursverluste durch einen Anstieg des Schweizer Franken zu erleiden, wurde durch Konvertierungen und Tilgungen in der Höhe von 222 Millionen Schweizer Franken in den Euro deutlich reduziert. Die Finanzierungen im Schweizer Franken gingen um 21,6 % zurück und der Anteil der Fremdwährungsfinanzierungen beträgt nur mehr rund 7,5 % vom Gesamtportfolio. Ein starkes Jahr für Wertpapiere Die internationalen Aktienmärkte legten 2014 abermals deutlich zu und setzten damit ihren Aufwärtstrend fort. Das insgesamt durch die Steiermärkische Sparkasse verwaltete Wertpapierdepotvolumen erhöhte sich auf über 3,1 Milliarden Euro (2008: 2,1 Milliarden Euro). Mit einer Anzahl von rund Depots erreichte die Steiermärkische Sparkasse einen neuen Höchststand. Sehr zufriedenstellend entwickelte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch der Verkauf von eigenen Emissionen mit einem erzielten Volumen von 245 Millionen Euro. Im Fondsbereich wurde im Jahr 2014 ein positiver Nettoabsatz von über 69 Millionen Euro generiert. Länderergebnisse als wichtiger Beitrag zum Konzernergebnis Das Auslandsgeschäft im Jahr 2014 war für die Steiermärkische Sparkasse profitabel. Trotz der nach wie vor stagnierenden Wirtschaftslage und der sehr verhaltenen Investitionsstimmung am Westbalkan konnten die Gewinne mehr als verdoppelt werden. Mit Aktiva von rund 11,8 Milliarden Euro (+2 %) betreute die Steiermärkische Sparkasse über die Bankentöchter 1,7 Millionen Kunden. Aufgrund der konservativeren Kreditvergabekriterien sowie der flachen Kreditnachfrage ergab sich ein geringes Kreditwachstum von 1 % im Vergleich zum Jahr Sehr erfreulich ist die Einlagenentwicklung, welche um beachtliche 7 % gesteigert werden konnte. Die Erste & Steiermärkische Bank in Kroatien erwirtschaftete einen Nettogewinn von 49 Millionen Euro, was einem deutlichen Anstieg von 96 % im Vergleich zum Jahresgewinn von 2013 entspricht. Die Bank war auch im Jahr 2014 mit regulatorischen Vorgaben, die zu einer höheren Risikovorsorgenbildung geführt haben, konfrontiert. Diese konnten jedoch aus eigener Ertragskraft durch ein sehr gutes Betriebsergebnis in der Höhe von 242 Millionen Euro kompensiert werden, welches auch zeitgleich das höchste ihrer Geschichte bedeutet. Die Bank bewies ihre operative Ertragsstärke auch im Jahr 2014 mit einer hervorragenden CIR von 38 %. 16

17 Die Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina setzte auch im Jahr 2014 trotz der Hochwasserkatastrophe ihre positive Entwicklung fort und steigerte den Gewinn erneut um 23 % auf 5,5 Millionen Euro. Die Erste Bank in Serbien hat das Budgetziel aufgrund der schwierigen Marktbedingungen und der Bereinigung von Altportfolio verfehlt und schloss das Jahr 2014 mit einem Ergebnis von 2 Millionen Euro ab. Die Erste Bank in Montenegro erzielte mit 7,2 Millionen Euro das beste Ergebnis ihrer Geschichte und wurde zum zweiten Mal in Folge für Qualität und Wachstum ausgezeichnet. Die Sparkasse Bank in Mazedonien konnte ihren Wachstumskurs im Geschäftsjahr 2014 weiter verfolgen. Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes stiegen sowohl das Kreditportfolio als auch die Einlagen im Vergleich zu 2013 um 13 % an. Der Gewinn für das abgelaufene Geschäftsjahr betrug 400 TS Euro. In der Banka Sparkasse in Slowenien wird der Restrukturierungs- und Transformationsprozess zu Ende geführt und es wurde die Grundlage für nachhaltiges Gewinnwachstum in den nächsten Jahren geschaffen. Slowenien befindet sich weiterhin in volkswirtschaftlich sehr schwierigen Rahmenbedingungen. Der Bilanzverlust im Jahr 2014 betrug 4,2 Millionen Euro. Das Ergebnis verbesserte sich jedoch im Vergleich zu 2013 um 69,2 %. Die s Leasing-Gruppe in Südosteuropa konnte trotz schwacher Investitionstätigkeit ihre Marktanteile halten und gestioniert derzeit ein Gesamtobligo von rund 349 Millionen Euro. Insgesamt bestätigen die Ergebnisse der Auslandstöchter im erweiterten Heimmarkt die stabile und langfristig orientierte Geschäftsstrategie der Steiermärkischen Sparkasse. Die Auslandstöchter leisteten mit 20 % am Gesamtergebnis einen wichtigen Beitrag zum Konzernergebnis. Mitarbeiter und Standorte Per Jahresende 2014 arbeiteten Mitarbeiter in der Steiermärkische Sparkasse-Gruppe an 490 Standorten in der Steiermark und in Südosteuropa. Gemeinnützige Projekte weiter unterstützt Sparkasse bedeutet eine wirtschaftlich erfolgreiche Idee, die auf unseren gemeinnützigen Gründungsgedanken aus dem Jahr 1825 zurückgeht. Die Steiermärkische Sparkasse als Regionalbank ist sich bewusst, welche Verantwortung sie in der Steiermark für die Menschen und die Wirtschaft trägt. Sie handelt neben betriebswirtschaftlichen Überlegungen auch aus einer gesellschaftlichen Verantwortung heraus. Damit unterscheidet sich die Steiermärkische Sparkasse wesentlich von anderen Banken. Sie hat viele Kooperationen fortgesetzt und namhafte Projekte zum Wohl der Bevölkerung weiter gefördert. Als Beispiele seien u. a. genannt: Hospizverein Steiermark, Caritas tag.werk, Musikverein, Oper Graz, La Strada, JungforscherInnen-Fonds der Karl-Franzens-Universität und das Best of South- East Programm. Mit 2014 wurde ein Projekt zum Thema Financial Literacy erstmals unterstützt. Finanzielle Grundausbildung im Kindes- und Jugendalter ist essentiell und daher fördert die Steiermärkische Sparkasse in Kooperation mit dem Landesschulrat für Steiermark die Workshop-Reihe der Schuldnerberatung Steiermark MONEYtalk(s). An ausgewählten steirischen Schulen wird Finanzkompetenz vermittelt, da der Grundstein für Probleme im Umgang mit Geld oft im Jugendalter gelegt wird. Ausblick Die Inflationsrate wird 2015 und 2016 unter der 2 %-Marke prognostiziert. Im Bankenmarkt bleiben die Wachstumsaussichten gemäß den aktuellen Prognosen moderat. Das Kreditvolumen dürfte 2015 (+0,1 %) und 2016 (+0,5 %) nur schwach ansteigen, während beim Einlagenvolumen in beiden Jahren ein höheres Wachstum von 4,2 % bzw. 3,4 % möglich sein sollte. Die Sicherung der Marktposition der Steiermärkischen Sparkasse als Universalbank in der Region sowie deren Ausbau gilt auch in den künftigen Jahren als oberstes Ziel. Die auf Kundenakquisition abzielenden Aktivitäten werden im Geschäftsjahr 2015 mit unveränderter Intensität verfolgt werden, aber auch Kostenmanagement und Prozessoptimierungen werden weiterhin eine zentrale Aufgabe bei der Verbesserung der Wettbewerbsposition einnehmen. Dadurch soll die langfristige Behauptung im Wettbewerb sichergestellt werden. Die fundierte Kapitalausstattung und die gute Liquiditätssituation ermöglichen es dem Steiermärkische Sparkasse-Konzern, auch künftig verlässlicher Partner für seine Kunden und die Menschen in seiner Region zu sein. Als Mitglied der Sparkassengruppe profitieren seine Kunden zusätzlich von einem internationalen Netzwerk und der Sicherheit dieses Verbundes. Wir brauchen beides: Real- und Finanzwirtschaft. Ein Muskel braucht Blut, sonst ist er nutzlos. JAGDISH NATWARIAL BHAGWATI STARÖKONOM IN DER WIRTSCHAFTSWOCHE Geschäftsbericht

18 Die Steiermärkische Sparkasse wurde im Jahr 1825 als Vereinssparkasse gegründet und hat in der Folge im Jahr 1991 die gemäß Bankwesen- Steiermärkische Verwaltungssparkasse Österreichische Sparkassen sind juristische Personen des privaten Rechts, welche (im Falle einer Vereinssparkasse) gemäß Sparkassengesetz vom Sparkassenverein gegründet werden. Sparkassenvereine sind den Vereinen, nach dem Vereinsgesetz, nachgebildete juristische Personen, wobei der Sparkassenverein von jeder Beteiligung am Vermögen oder Gewinn der Sparkasse ausgeschlossen ist. Das Gründungskapital verbleibt in der Sparkasse und ist nicht rückzahlbar. Ein wesentliches Merkmal der Sparkassen nach dem Sparkassengesetz ist somit, dass sie keinen Eigentümer und keinen Begünstigten, also keinen Gesellschafter haben. DR. ILSE BARTENSTEIN VORSITZENDE DES SPARKASSENRATES DER STEIERMÄRKISCHE VERWALTUNGSSPARKASSE Unternehmerische Verantwortung tragen Die Steiermärkische Verwaltungssparkasse ist mit 73 % Haupteigentümerin der Steiermärkischen Sparkasse. Dennoch agiert dieses Unternehmen meist im Hintergrund. Was ist die Aufgabe und die Funktion der Verwaltungssparkasse? ILSE BARTENSTEIN: Der Vereinszweck ist die Sicherung des Bestandes der Sparkasse und die Erfüllung der im Sparkassengesetz genannten Aufgaben. Als Eigentümerin ist die Verwaltungssparkasse auch Garant, dass die Steiermärkische Sparkasse die an sie gestellten unternehmerischen Aufgaben ordnungsgemäß erfüllen kann. Sie trägt nicht nur wirtschaftsrechtliche, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung: Ein Förderbeirat prüft die gemeinnützigen Projekte, die von der Sparkasse im Bereich Kultur, Wissenschaft und Soziales unterstützt werden. Neben Ihrer Funktion als Vorsitzende des Sparkassenrates sind Sie eine erfolgreiche Unternehmerin. Wie beurteilen Sie die Aufgaben und Herausforderungen an die Bankenlandschaft aus diesem Blickwinkel? 18

19 Eigentümerstruktur Steiermärkische Bank und Sparkassen AG Erste Group Bank AG 100 % Mitarbeiter- Beteiligungen Steiermärkische Verwaltungssparkasse Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG 2 % 73 % 25 % Steiermärkische Bank und Sparkassen AG gesetz vorgesehene Möglichkeit einer Einbringung des bankgeschäftlichen Betriebes in eine Aktiengesellschaft wahrgenommen. Hierbei wurde die Steiermärkische Sparkasse in Steiermärkische Verwaltungssparkasse umbenannt und zum Aktionär der AG, welche heute den Namen Steiermärkische Bank und Sparkassen AG trägt. Die Verwaltungssparkasse besitzt keine Bankkonzession und unterliegt weiterhin dem Sparkassengesetz. Ihr Unternehmenszweck ist primär das Halten der Beteiligung an der AG. Im Sinne des Sparkassengedankens wird ein erheblicher Teil der von der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG an die Steiermärkische Verwaltungssparkasse ausgeschütteten Dividende zur Unterstützung gemeinnütziger Projekte verwendet. ILSE BARTENSTEIN: Die europäische Kreditwirtschaft kämpft mit hohen regulatorischen Kosten, die durch den Aufbau der neuen Strukturen zum Schutz vor weiteren Finanzkrisen aufgebaut wurden. Hier erkenne ich große Parallelen mit den Entwicklungen in der Pharmaindustrie in den letzten Jahrzehnten: Prinzipiell begrüße ich die Schutzwälle und das Lernen aus der Vergangenheit, das einem Nie mehr wieder... dient. Aber man muss sich vor Überregulierung hüten und nicht mehr Ressourcen in den Ausbau und Erhalt von Strukturen als in die Geschäftsentwicklung stecken müssen. Eine gesunde, leistungsfähige Kreditwirtschaft sollte außer Streit stehen. Ein Unternehmen muss die Chancen am Markt nutzen und auch Erträge erwirtschaften können. Belastungen mindern die von allen Regulatoren geforderte Erhöhung der Eigenmittel, aber eine gute Eigenkapitalausstattung ist die Triebfeder des wirtschaftlichen Fortschritts und des Wirtschaftswachstums, das uns allen dienen sollte. Der Geschäftsbericht 2014 widmet sich dem Thema Leidenschaft. Was bedeutet für Sie Leidenschaft im Berufsleben? ILSE BARTENSTEIN: Für mich als gelernte Sprachwissenschaftlerin steht Leidenschaft nicht nur für das begeisterte Streben nach einem Ziel, von dem man sich die Erfüllung seiner Träume erhofft und dabei den Verstand eher ausschaltet. Ich assoziiere mit dem Begriff auch die Komponente Leidensfähigkeit: Wenn ich mit Passion und Herzblut ein Ziel verfolge, dann bin ich auch bereit, schwierige Phasen durchzustehen und dafür Missliches zu ertragen. Und da schließt sich für mich der Kreis zu meinen beruflichen Aufgaben: Unternehmerische Verantwortung zu tragen, heißt auch Schwierigkeiten zu meistern und dafür ist leidenschaftliches Tun ein wunderbarer Kraftstoff. Geschäftsbericht

20 190 Jahre Steiermärkische Sparkasse DR. GERHARD FABISCH VORSTANDSVORSITZENDER Wir machen es den Menschen einfach, ihr Leben und ihre Zukunft besser zu gestalten. Das Jahr Bayern und Russland bekommen mit König Ludwig I. und Zar Nikolaus I. neue Regenten. In Südamerika erklären Bolivien und Uruguay ihre Unabhängigkeit und Brasilien wird von seiner ehemaligen Kolonialmacht Portugal als eigener Staat anerkannt. Die Modernisierung schreitet voran: Auf Hawaii eröffnet das erste Hotel, die erste öffentliche Eisenbahn wird in Betrieb genommen und die Brailleschrift für Sehbehinderte und Blinde wird entwickelt. Die Gründung Aber auch die Gesellschaft steht vor einem Umbruch. Obgleich es heute selbstverständlich erscheint, ein Sparbuch oder ein Bankkonto zu besitzen, so waren das Sparen und Bankgeschäfte zu Beginn des 19. Jahrhunderts dem Staat, potenten Unternehmen und finanzkräftigen Bürgern vorbehalten. Daher basierte die Gründungsidee der Sparkassen auf dem Prinzip der Verantwortung für die Gesellschaft. Eine Sparkasse sollte also die Bank der kleinen Leute sein. Die Menschen sollten mit ihren Ersparnissen Kapital aufbauen können, um es in späteren Tagen zur Begründung einer besseren Versorgung, zur Aussteuer, zur Aushilfe in Krankheit, im Alter, oder zur Erreichung irgendeines löblichen Zweckes zu verwenden. Der 15. Mai 1825 war für Kassier Peter Lingl und Buchhalter Ignaz Dissauer ein aufregender Tag. Um exakt 10 Uhr eröffneten sie als erste Mitarbeiter das erste Geschäftslokal der Steyermärkischen Spar-Casse in der Schmiedgasse 9 in Graz. Damit ist die heutige Steiermärkische Bank und Sparkassen AG das älteste Bankinstitut der Steiermark. Eigentlicher Gründer war der persönliche Repräsentant des Kaisers in der Steiermark, Franz de Paula Graf Hartig. Er war es auch, der mit einem Betrag von 100 Gulden das erste Konto eröffnete. Projekte und Initiativen Der Gründungsgedanke der Sparkasse ist noch heute die Basis unseres Wertegerüstes, erklärt Gerhard Fabisch. Der Bogen der sozialen Verantwortung der Bank spannt sich von damals bis heute. Der Bau und die Öffnung des Stephani- 20

21 Die Steiermärkische Sparkasse im Wandel der Zeit. In 190 Jahren von einer der ältesten Sparkassen der Welt zu einem modernen Finanzinstitut. ensaals für die Allgemeinheit, die Errichtung der Grazer Oper und die Gestaltung und der Erhalt des Stadtparks, sowie der Erwerb des Musikvereinshauses und damit die Grundsteinlegung für die heutige Kunstuniversität waren Projekte und Initiativen, die durch die Förderungen der Steiermärkischen Sparkasse ermöglicht wurden. Unsere Sparkasse will es den Menschen einfach machen, ihr Leben und ihre Zukunft besser zu gestalten, so Gerhard Fabisch. Und so stehen auch heute Werte wie Sicherheit, Kundennähe und soziale Verantwortung im Mittelpunkt des Leitbildes der Steiermärkischen Sparkasse. Das Selbstverständnis, eine Bank für Kunden zu sein und nicht die Finanzspekulation zum Geschäftszweck zu machen, hat das Haus auch ruhig durch die Finanz- und Bankenkrise steuern lassen. Nun gilt es, diese Werte auch in das digitale Zeitalter zu portieren. So wird auch bei der Entwicklung der neuen Online- und Mobile- Technologien die Zugänglichkeit für alle Kunden in den Mittelpunkt gestellt, egal welches Alter, welcher Bildungsgrad oder welche Lebensphase die Kunden prägen. Auch die digitalen Kanäle sollen Vertrauen schaffen und auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Menschen eingehen. Das digitale Banking wird nicht zum Ersatz des klassischen Bankgeschäftes, sondern zur Ergänzung des persönlichen Dialoges zwischen den Kunden und der Bank. Verantwortung für die Zukunft Das bedeutet, auch neuen Mitarbeitern trotz aller Dynamik des Finanzwesens und der neuen Technologien das Wertegerüst zu vermitteln, auf dem das Geschäftsmodell der Steiermärkischen Sparkasse letztlich aufgebaut ist. Junge Menschen schätzen die Sicherheit und die Entwicklungsmöglichkeiten, die eine Karriere in unserem Unternehmen bietet. Sie möchten aber auch etwas bewegen und Teil eines größeren Ganzen sein, blickt Gerhard Fabisch in ein optimistisches Zukunftsszenario. Denn das Bankengeschäft bedeutet für die Steiermärkische Sparkasse nicht die Vermehrung von Geldern und die Maximierung von Gewinnen um jeden Preis, sondern es ist vor allem eine Plattform zur Erfüllung von Träumen und Wünschen, ein Anker der Sicherheit und der Vorsorge für jeden Einzelnen, wie auch für die Gesellschaft an sich. Geschäftsbericht

22 Sieben Jahre Krise: Loslassen ist angesagt Dr. Esther Mitterstieler ist Wirtschaftsjournalistin und Mitglied der Chefredaktion der Zeitschrift NEWS. DR. ESTHER MITTERSTIELER WIRTSCHAFTSJOURNALISTIN Wir drohen im Reformstau zu ersticken. Im Jahr 2009 hat sich Wirtschaftsforscher Stephan Schulmeister selbst zur österreichischen Kassandra gemacht und prophezeit: Die Finanzkrise wird sieben Jahre dauern. Er verglich die Lage mit einem Drama in fünf Akten. Wir sind im siebten Jahr der schulmeisterlichen Logik angekommen. Man mag zu dem Beispiel stehen wie man will, aber in einem hat Schulmeister Recht behalten: So schnell, wie ursprünglich gehofft, haben wir die Krise nicht hinter uns gelassen. Der Rohölpreis hat sich binnen weniger Monate halbiert, der Schweizer Franken um 20 % aufgewertet. Damit nicht genug: Die Sanktionen gegen Russland haben enorme politökonomische Auswirkungen auf die Handelsbeziehungen. Zum Jahreswechsel hat die Europäische Zentralbank die Zinsen noch einmal gesenkt und die Märkte mit Geld geflutet. Europa ächzt unter dem Schatten der Krise und es tun sich soziale, politische und ökonomische Gräben auf, die historisch betrachtet noch nie zu einem guten Ende führten. Jetzt wird sich zeigen, wie mutig Politiker und Institutionen auf die wahren Probleme der Zeit nicht nur bloß reagieren, sondern neue Weichen stellen. Ohne ökonomische Genesung wird sich das gesellschaftliche Gefüge nicht stabilisieren lassen. Sprich: Viele altbekannte Probleme müssen endlich gelöst werden auch in Österreich. Es wird nicht einfacher werden Das Jahr 2015 wird kein einfaches werden. Prognosen lassen die Konjunktur noch mauer ausfallen als bisher, die Schlagworte Deflation und Euroschwäche sind in aller Munde. Die Hysterie ist unterschwellig überall. Am Beispiel Griechenlands offenbaren sich die größten Schwächen eben jenes Europas, das für den Wohlstand der Mitgliedsländer bürgen sollte wurde eine historische Chance verpasst. Die famose Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank verordneten Griechenland ein strenges Sparprogramm. Dafür wurden Milliarden Euro für das Land bereitgestellt. Allein: Man vergaß, dass Sparen allein kein Wirtschaftswachstum entstehen lässt und schon gar nicht Strukturreformen obsolet macht. Kein Wunder, dass das Programm nach wie vor nicht fruchtet. Es hat den Mittelstand an den Abgrund gedrängt und die wirklich reichen Griechen unberührt gelassen. Von Strukturreformen kann keine Rede sein. Oder in der Sprache der Unternehmen gesagt: Sparen allein ist auf Dauer kein gewinnbringendes Geschäftsmodell. So kann nicht verwundern, dass das Volk in der Wiege der Demokratie per Wahl den alten Machtträgern das Ruder aus der Hand riss und auf eine Truppe aus Linksund Rechtspolitikern setzte, die praktisch nur eine Gemeinsamkeit haben die europäischen 22

23 Gegner in Brüssel und Berlin. Stabilität, die sich Investoren wünschen, schaut anders aus. Alle in einem Boot Gern wird vergessen, wie sehr wir alle in einem Boot sitzen. Das griechische Beispiel misslungener europäischer Politik kann auf andere Länder der Union übertragen werden. Österreich hat puncto Strukturreformen genauso Nachholbedarf wie Griechenland, Italien und Frankreich. Aber auch Deutschland darf sich auf seiner derzeitigen Stärke nicht ausruhen. Vor zehn Jahren war Deutschland der kranke Mann Europas, und Österreich ein wendiger Geselle. Das hat sich geändert, das Rad kann sich aber jederzeit wieder in eine andere Richtung drehen. Voraussetzung dafür ist aber ein ehrlicher Blick auf viele Hausaufgaben, die in den vergangenen Jahren gern liegen geblieben sind. Der Staat muss sich eine Diät verordnen, die nicht darin besteht, mit dem Rasenmäher, sondern in einem klugen Austausch der Institutionen, Kosten zu streichen. Hand aufs Herz: Dieses Land kann sich Dinge leisten, von dem andere nicht einmal zu träumen wagen. Dabei kostet die Staatsverschuldung bis zu acht Milliarden Euro jährlich an reinem Zinsdienst Geld, das in zentralen Zukunftsthemen wie Bildung, Forschung, Entwicklung, Innovation fehlt. Das ist nicht nur schade, das ist fahrlässig. Solides Banking Das Land kann sich auch sonst Dinge leisten, die man nicht versteht. Da werden Banken gerettet, die nicht zu retten gewesen wären. Dabei tun sich alle anderen Institute angesichts der unzähligen neuen Regeln, Stichwort Basel III, ohnehin schwer genug. Geschäftsbericht

24 2008 begann die Wirtschaftskrise und in der Folge auch die Eurokrise. Die meisten österreichischen Banken sind grundsätzlich solide. Wie weit die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen sie noch schwächen werden, wird man sehen. Fix ist: Das Wachstum, das aus dem Osten kam, wird woanders erwirtschaftet werden müssen. Wer jetzt die Regeln des guten Kaufmannes auch im Bankbereich anwendet, wird zwar kurzfristig kleinere Brötchen backen müssen, dafür langfristig solide dastehen. Und es wird nichts mehr sein, wie es war. Konsolidierung ist weiter angesagt. Reformstau auflösen Die Griechen haben seit 2008 ein Viertel ihres Bruttoinlandsproduktes verloren, Löhne und Pensionen um durchschnittlich 30 % gekürzt. Das braucht uns in Österreich nicht kümmern? Heuer nicht, aber wer weiß, was in zehn Jahren ist. Der Ölpreis ist so niedrig wie lange nicht mehr und der Markt von billigem Geld der Europäischen Zentralbank geflutet: wann, wenn nicht jetzt die Probleme anpacken? Das Wifo rechnet nicht damit, dass der Budgetpfad der Regierung und das angepeilte Nulldefizit 2016 zu erreichen sein werden. Grund sei das schwache Wachstum, meint das Wifo. Der wahre Grund ist der jahrelange Reformstau, in dem wir zu ersticken drohen. Loslassen von teuren Gewohnheiten ist auch bei uns gefragt. In Griechenland wurde seit 2008 um 15 % weniger investiert. Europa muss eine ähnliche Abwärtsspirale und damit um seine Wettbewerbsfähigkeit fürchten. Die öffentlichen Haushalte müssen endlich richtig sparen und die Unternehmen zu Investitionen ermuntert werden. Durch höhere Steuerlast wird das nicht gelingen. Diskussionen um Erhöhung von Steuern welcher Art auch immer sind eine Themenverfehlung. Was Europa noch von dem griechischen Patienten lernen kann: Europa hat seine größte Aufgabe, die Länder der EU zu einer starken Wirtschafts- und Politmacht zu machen, bisher verfehlt. Das ist unverzeihlich, weil die Welt mit USA, China, Russland Wirtschaftsmächte hat, die Europa über kurz oder lang ins Hinterzimmer der Welt- und Wirtschaftspolitik verbannen könnten. 24

25 Kontrolle der Leidenschaften Die Steiermärkische Sparkasse ist auch in turbulenten Zeiten ein Fels in der Brandung. Auf welche Strategie ist dies zurückzuführen? GEORG BUCHER: Eine gute Ertragslage bringt eine solide Eigenkapitalausstattung mit sich und ist Basis für die Eigenständigkeit, die Kontinuität und die Stabilität der Steiermärkischen Sparkasse. Aus der Finanzkrise haben wir auch gelernt, der Absicherung der langfristigen Refinanzierung höchstes Augenmerk zu schenken. Wir verfügen über ausreichend Eigenkapital und Liquidität, die wir auch in schwierigen Zeiten über Kredite unseren Kunden zur Verfügung stellen. Eine Streuung des Risikos, ein straffes Risikomanagement sowie eine vernünftige Begrenzung bei einzelnen Obligos tragen ebenfalls zur Stabilität bei. Was ist notwendig, um auch für die Zukunft erfolgreich gerüstet zu sein? GEORG BUCHER: Wir konzentrieren uns im Retailund Firmenkundengeschäft auf unsere Kernmärkte in der Steiermark und in den Westbalkan- Ländern. Das sind Märkte, die uns vertraut sind, in denen wir die Entwicklungsprozesse begleiten und unser Know-how optimal einbringen können. Als Retailbank werden wir weiterhin eine Mischung aus ertragsorientierten Filialen und modernen, alternativen Vertriebswegen anbieten. Ich bin überzeugt, dass unsere Kunden auch in Zukunft für Schlüsselereignisse wie für Wohnraumschaffung, Vorsorge und bei größerem Finanzierungsbedarf einen Ansprechpartner vor Ort brauchen. Über unsere Filialstruktur und regionale Verwurzelung haben wir die Chance, diese Bedürfnisse rasch zu erkennen und abzudecken. Das anhaltend niedrige Zinsniveau lässt der Bankenbranche kaum Spielraum, um Deckungsbeiträge zu erzielen. Wie richten sich Rechnungswesen und Controlling darauf aus? GEORG BUCHER: Uns ist es besonders wichtig, partnerschaftliche Kundenbeziehungen aufzubauen, die auf Kommunikation, Vertrauen und Stabilität beruhen. Somit setzen wir auf die Kommunikation mit den Kunden und auf deren Verständnis, dass Liquidität auch ihren Preis Wir verfügen über ausreichend Eigenkapital und Liquidität, die wir auch in schwierigen Zeiten über Kredite unseren Kunden zur Verfügung stellen. haben muss. Unser Anspruch ist daher nicht immer, Produkte mit der attraktivsten Kondition anzubieten, sondern vorrangig als Qualitätsführer zu effizienten Kosten wahrgenommen zu werden. Das wird für unsere Kunden über rasche Entscheidungswege, qualitative Beratung und effiziente Abwicklungsprozesse erlebbar. Wie gelingt der Balanceakt zwischen regionaler Präsenz und fortschreitender Digitalisierung? GEORG BUCHER: Heute ist es unumgänglich, in alternative Vertriebswege zu investieren. Der Sparkassengruppe ist es in den letzten Jahren gelungen, sich ein modernes Image zu erarbeiten. Mit dem modernsten Konto Österreichs und seit Beginn 2015 mit dem neuen digitalen Banking George machen wir das Management des eigenen Geldes zu einem Erlebnis für den Kunden. Diese Plattform wurde nach den Wünschen und Bedürfnissen unserer Kunden erstellt, wird kontinuierlich weiterentwickelt und ist in der österreichischen Bankenlandschaft einzigartig. Ebenso groß bleibt der Stellenwert unserer engmaschigen und effizienten Filialstruktur mit einem breit gefächerten Beratungsangebot durch unsere kompetenten Mitarbeiter. DR. GEORG BUCHER VORSTANDSMITGLIED Geschäftsbericht

26 Wem gehört die Zukunft? Trotz des geringen Wirtschaftswachstums und der Zurückhaltung bei Investitionen agiert die Steiermärkische Sparkasse höchst erfolgreich. Mag. Franz Kerber, Vorstandsvorsitzender-Stellvertreter, über die Rahmenbedingungen und das Wechselspiel von Erfolg, Leidenschaft und Wachstum. MAG. FRANZ KERBER VORSTANDSVORSITZENDER STELLVERTRETER Das von der EZB gesteuerte niedrige Zinsniveau löste den erwarteten Investitionsschub bei Unternehmern nicht aus. Woran liegt das...? FRANZ KERBER: Es ist ein Irrglaube, dass niedrige Zinsen die Wachstumskräfte automatisch stimulieren. Unternehmen investieren nicht wegen niedriger Zinsen, sondern, wenn sie realistische Chancen sehen, dass sich Investitionen rechnen können. Dazu braucht es stabile und kalkulierbare Rahmenbedingungen. Diesen Ausblick haben viele derzeit nicht. Der Wirtschaftsaufschwung in Österreich lässt auf sich warten, die Investitionsbereitschaft der Wirtschaft ist gedämpft. Wie beeinflusst diese Situation die Kommerzkundengeschäfte? FRANZ KERBER: Tatsächlich tätigen die Unternehmen trotz des geringen Zinsniveaus derzeit eher Ersatz- als Erweiterungsinvestitionen. Die Diskussion um die Kreditklemme ist endgültig verstummt. Im Gegenteil: Das nachgefragte Kreditvolumen ist am Markt so heiß umkämpft wie noch nie. Worauf führen Sie dann den Erfolg der Bank trotz schwieriger Marktbedingungen zurück? FRANZ KERBER: Unser großer Vorteil ist es, uns in den Kunden hineindenken zu können. Unsere Kundenbetreuer und auch unser Team an Spezialisten im Hintergrund legen besonderen Wert darauf, das Kerngeschäft des Kunden zu verstehen. Nur wer in der Lage ist, als Geschäftspartner seinen Kunden einen echten Mehrwert zu liefern, wird nachhaltig erfolgreich sein. Dazu gehört Glaubwürdigkeit in der Kundenbeziehung, Verlässlichkeit in der Leistungserbringung und Leidenschaft im Geschäft, das sich durch Engagement und ein hohes Maß an Kundenbezogenheit ausdrückt. Wie können Unternehmen in Zukunft noch wachsen? FRANZ KERBER: Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder in stagnierenden Inlandsmärkten fokussierter, schneller, flexibler und kundenorientierter zu agieren, um sich mehr Marktanteile zu sichern, oder den Schritt in neue Märkte forcieren, wo die Dynamik des Wachstums eine größere ist. In der Regel gilt hier für die meisten Branchen und Regionen, der Marktführer verdient Geld, die Nummer zwei gerade noch die anfallenden Kosten und schon die Nummer drei muss sich ernsthaft Sorgen machen bzw. eine geeignete Nische finden oder innovativ sein, um zukunftsfähig zu bleiben. Das Wachstum der Zukunft unterliegt aber ganz sicher einer neuen Logik und wird anders sein. Erstens: Wachstum wird wesentlich vom Denken in Geschäftsmodellen geprägt, systemisch durchdacht und kein reines Fortschreiben von Istzahlen sein. Zweitens: Differenzierung kombiniert mit Innovation wird ein wesentlicher Wachstumsweg sein, daher wird die Ökonomie des Teilens eine wichtige Rolle spielen. Und schließlich wird Big Data für viele Unternehmen zum wichtigen Wachstumstreiber, das bedeutet, Daten und Wissen gezielt einzusetzen und damit Kundentiefe besser zu nutzen. 26

27 Das erfordert jede Menge Begeisterung und Mut zu neuen Lösungen... FRANZ KERBER: Idealerweise sollte ein Unternehmer fähig sein, Entwicklungen einzuschätzen, bevor sie stattfinden. Das bedeutet, Leidenschaft, Charisma und der Wille zur Innovation prägen den erfolgreichen Unternehmer. Dazu benötigt man Ausdauer und die Bereitschaft, kontinuierliche Prozesse aufzusetzen, um mit Produkten oder Dienstleistungen ein Trendsetter für die jeweilige Branche zu werden. Denn nur Ideen, die auch in entsprechende Geschäftsmodelle umgesetzt werden, können auch erfolgreich sein. Und schließlich verlangt es auch ein Sensorium für die Motivation der Mitarbeiter und die Bedürfnisse der Kunden. Der Kundennutzen steht immer an erster Stelle. Woran erkennt man solche Lichtgestalten? FRANZ KERBER: Meist sind es Menschen mit einem intuitiven Zugang zu Marketing und zur Öffentlichkeit, aber auch Menschen, die besonders sensibel mit dem Rechenstift agieren und eine beeindruckende Schnelligkeit in der Reaktion auf Trends entwickelt haben. Innovative Geschäftsmodelle sind aber auch eine besondere Herausforderung an die Finanzierung, da oft Erfahrungen und Vergleichsmodelle fehlen. Wie geht man an als Bank mit solchen Situationen um? FRANZ KERBER: Allem Anfang liegt ein Zauber inne, sagte schon Hermann Hesse. Diesen leidenschaftlichen Blick auf das Neue wollen wir nicht verstellen. Aber unsere Aufgabe ist es, für ein kalkulierbares Risiko zu sorgen, einen Überlebenskorridor zwischen den Business-Plänen und der Realität zu schaffen. Als Bank haben wir glaubwürdig und transparent die Vision auf einer wirtschaftlichen Ebene zu prüfen, haben Chancen und Risiken abzuwägen und im Sinne der Sicherheit Wege für die Finanzierung und damit die Umsetzung neuer Geschäftsideen zu entwickeln. Die Bank wird dabei zum Sparringspartner für den Unternehmer. Und welchem Trend wird nun die Zukunft gehören? FRANZ KERBER: Die Plattformökonomie, die Digitalisierung und die Ökonomie des Teilens bringen enorme Möglichkeiten. Für Industriebetriebe als auch für kleine und mittlere Unternehmen. Wer in Zukunft zur Spitze gehören will, muss sich geschickt in Netzwerken bewegen können und sollte die Ökonomie des Teilens verstehen und anwenden. Service und Dienstleistung für den Kunden haben immer oberste Priorität. Das gilt für jedes Unternehmen, auch für die Steiermärkische Sparkasse selbst. Der Kundennutzen steht immer an erster Stelle. Geschäftsbericht

28 Small is beautiful?! Start-ups und EPU auf ihrem wirtschaftlichen Weg zu begleiten, ist eine besondere Herausforderung für eine Bank. Wir sind Inkubator für alle Phasen der Unternehmensgründung und der Unternehmensentwicklung. DR. ERNST RATH LEITER GESCHÄFTSFELD KOMMERZ Die Ein-Personen-Unternehmen, kurz und trendig auch EPU genannt, sind zahlenmäßig die größte Kundengruppe im Geschäftsfeld Kommerz. EPU sind sexy, meinen Politik und Wirtschaftskammer laut Ernst Rath. Dabei muss man jedoch unterscheiden, welche Motivation hinter dem Schritt zum eigenen Unternehmen steckt. Ist es der Drang zur Eigenverantwortung und der Entschluss, seine Zukunft selbst in die Hand zu nehmen? Oder ist es ein Herausdrängen von Arbeitnehmern aus den Sicherheitsnetzen der Wirtschaft und ein Hineindrängen in die sogenannte neue Selbstständigkeit? Besondere Verantwortung In jedem Fall gelten für EPU eigene Gesetze und eine besondere Verantwortung zur Absicherung des wirtschaftlichen Risikos. Denn meist werden diese Unternehmen als Einzelunternehmen geführt und damit besteht keinerlei wirtschaftliche Trennung zwischen dem Menschen als Unternehmer und als Privatperson. Jedes unternehmerische Risiko wirkt sich unmittelbar auf den Privatbereich aus. Die Steiermärkische Sparkasse sieht sich als Begleiter dieser Unternehmer in einer Gesamtverantwortung, was die Beratung und die Einschätzung des Risikos betrifft. Krankheit, Altersvorsorge und die wirtschaftliche Absicherung der Familie haben für Einzelunternehmer ganz andere Auswirkungen als für Menschen in einem Angestelltenverhältnis. Daher werden in Gesprächen mit der Bank die privaten und betrieblichen Aspekte des Kunden zusammengeführt, um eine Risikobegrenzung im Sinne der sozialen Verantwortung zu schaffen. Die Bank als Inkubator Eine besonders wertvolle Gruppe von EPU und Kleinunternehmen sind die Start-ups. Diesen hilft das GründerCenter der Steiermärkischen Sparkasse, ihre Geschäftsidee erfolgreich auf den Weg zu bringen. Gründer sind gut vernetzt und kommen mit viel Vorinformation, aber auch mit vielen Fragen zu den ersten Gesprächen. Die Aufgabe der Bank ist es, in dieser Phase die Motivation zur Unternehmensgründung zu stärken, die Leidenschaft für die eigene Geschäftsidee zu fördern und trotzdem die möglichen Schwach- 28

29 DR. BURGHARD KALTENBECK GESCHÄFTSFÜHRER DER STEIRISCHEN WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG SFG Schlüsselfaktoren für den Erfolg n der aktuellen konjunkturellen I Situation sind Leidenschaft, Pioniergeist und Willenskraft Schlüsselfaktoren für den Unternehmenserfolg. Wir motivieren Betriebe jetzt besonders dazu, aktiv neue Wege zu gehen und zu investieren. Im Zuge der Förderungsvergabe prüfen wir täglich Projekte und müssen entscheiden: Hat diese Idee Substanz, ist dieses Vorhaben umsetzbar? stellen in den Konzepten zu entdecken und zu minimieren. Das Ziel ist schließlich ein erfolgreiches Behaupten am Markt. Die Entwicklung vom Start-up zum Unternehmenserfolg und das Wachstum vom EPU zum Kleinunternehmer liegen dem Kommerzkundenbereich der Steiermärkischen Sparkasse ganz besonders am Herzen. Daher setzt die Bank mit ihrem GründerCenter viele Impulse und stellt auch ihre Netzwerke aus Beratern und ihre Kontakte zu Institutionen wie z. B. der Wirtschaftskammer oder dem Science Park ihren Kunden zur Verfügung. Das GründerCenter der Steiermärkischen Sparkasse hilft, die Geschäftsideen von Start-ups erfolgreich auf den Weg zu bringen. In erster Linie zählen Kennzahlen und Fakten, denn professionelle Projektplanung sind das A und O jedes erfolgreichen unternehmerischen Wagnisses. In nächster Instanz entscheidet aber immer auch der Bauch: Stecken Herzblut und Leidenschaft in dem Vorhaben? Hat das Projekt den Klick-Faktor? Nach unserer Erfahrung sind erfolgreiche Unternehmer authentisch, mutig und agieren mit Hingabe. Nicht selten erzählen sie später, dass ihre Idee belächelt wurde bis zum sichtbaren Erfolg. Diese Begeisterung, gepaart mit einer Portion Idealismus, macht im Wirtschaftsleben häufig den entscheidenden Unterschied. Geschäftsbericht

30 Wind of Change Mit der Windheimat, einem innovativen Windpark in unmittelbarer Nähe der Waldheimat Peter Roseggers, sorgt Unternehmer DI Hellfried Hainzl für Aufsehen. DI HELLFRIED HAINZL GESCHÄFTSFÜHRER WINDHEIMAT GMBH Wenn man einmal von diesem Virus Windkraft befallen ist, dann macht das unendlich viel Spaß. Erreicht man im Mürztal die Ortschaft Krieglach, so wird das Tal enger, die Berge wirken höher und auch das Klima wird rauer. Am Anfang war es nicht einfach, die Gemeinden und die Bevölkerung von unserem Projekt zu überzeugen, eröffnet Hellfried Hainzl das Gespräch. Das Projekt ist ein Windpark mit derzeit neun Windkraftanlagen, die sich auf den Bergrücken der Fischbacher Alpen rund um das bekannte Schigebiet Stuhleck befinden. Hainzl schmale und lachende Augen, feste Stimme und durch und durch ein engagierter Unternehmertyp beginnt zu erzählen: Am Anfang, so Hainzl, standen nicht nur die ökologischen Aspekte im Mittelpunkt unserer Interessen, sondern handfeste wirtschaftliche Interessen. Im Jahr 2008 begann die Finanzkrise. Die Energie wurde knapp, die Preise schnellten in die Höhe und die Aussichten für die Erzeugung von Strom waren rosig. Noch dazu ist Windkraft nach der Wasserkraft die günstigste Möglichkeit, um Strom zu produzieren. Nach dem Unfall im AKW Fukushima kam das große Umdenken und die Energiewende wurde zu einem zentralen Thema. Die Ökostromförderung wurde in der heutigen Form beschlossen und garantierte sowohl die Abnahme der produzierten Energie als auch einen durchaus fairen Preis für die Einspeisung ins Netz. Man beschloss also, das Projekt durchzuziehen. Intelligentes Finanzierungskonzept Durch eine enge Zusammenarbeit mit den Behörden und der Bevölkerung bestand das Projekt schließlich auch die nötige Umweltverträglichkeitsprüfung und die nötigen Flächenwidmungen, diese wurden einstimmig von den beiden betroffenen Gemeinden beschlossen. Was jetzt noch fehlte, war die Finanzierung. In Wien gibt es drei Großbanken mit einschlägiger Erfahrung und sogar eigenen Spezialisten 30

31 für die Projektierung von Windparks. Aber sie alle konnten weder das persönliche Vertrauen, noch die regionale Nähe oder die Flexibilität der Steiermärkischen Sparkasse bieten, erzählt Hellfried Hainzl über die spannende Phase der Finanzierungsverhandlungen. Ausschlaggebend war die Bereitschaft der Bank, sich in unsere Branche und die damit verbundenen Chancen und Risiken hineinzudenken, so Hainzl. Herausgekommen ist ein einzigartiges Finanzierungskonstrukt, bei dem die Höhe der Rückzahlungen auf die jeweils pro Jahr produzierte Strommenge abgestimmt ist. Ein Konzept, das auch in der Branche für höchste Aufmerksamkeit sorgt und wohl auch beispielgebend für die Zukunft ist. Rückhalt in der Region Am 26. Oktober 2013, dem Nationalfeiertag, kamen schließlich mehr als Menschen zur feierlichen Inbetriebnahme der Anlage. Hilfreich für diese große Akzeptanz und das Vertrauen der Menschen war laut Hainzl vor allem auch die Tradition des Mürztals als Industriegebiet. Die Bevölkerung tut sich leicht, Stolz und Verständnis für Innovationen und Technologie zu entwickeln. Heute steht die Windheimat für ökologische Verantwortung, Wirtschaftsimpulse und Innovationskraft der gesamten Region. Für die Steiermärkische Sparkasse und die Betreibergesellschaft hat sich die Windheimat schon im ersten Betriebsjahr ideal entwickelt. Dies zeigt sich auch daran, dass bereits sowohl die Ausweitung des Projektes mit weiteren Anlagen, als auch ein zweiter Windpark in Planung ist. Es macht Freude, wenn man als Bank dazu beitragen kann, ökologische Verantwortung und Wirtschaftskraft gleichzeitig zu unterstützen und zu begleiten. DR. FRANZ FERDINAND WAGNER LEITER GROSSKUNDENBETREUUNG 2 Geschäftsbericht

32 Ei schafft Leidenschaft! Als Alois Hütter sen die Gnaser Frischeiproduktions GmbH & Co gründete, ahnte wohl niemand, welche Entwicklung dem Unternehmen bevorstehen sollte und am wenigsten er selbst. Tradition und Fortschritt zu verbinden, war von Anfang an das Geheimnis unseres Erfolges, erzählt Andreas Hütter, Geschäftsführer des Unternehmens EiVita Austria KG, das vor zwei Jahren als eigener Geschäftszweig aus der Frischeiproduktion der Familie hervorgegangen ist. So hat die Familie schon in den 80er- und 90er- Jahren die Eierproduktion einerseits auf biologische Bewirtschaftung, sowie andererseits auf Boden- und Freilandhaltung umgestellt. Heute hat das Unternehmen 1,4 Millionen Legehennen unter Vertrag und übernimmt für zahlreiche Legebetriebe die Vermarktung inklusive Verpackung und Logistik, bis hin zum Lebensmittelhandel. Die beste Voraussetzung für Qualität ist die naturnahe Haltung der Hühner und die Verwendung von Donausoja als hochwertiges, gentechnikfreies Futtermittel, so Hütter. Alle Produkte, die den Betrieb verlassen, sind mit dem AMA-Gütesiegel ausgezeichnet und werden dem hohen Qualitätsstandard gerecht, den man österreichischen Lebensmitteln in Europa zuspricht. Ein neuer Schritt Im Jahr 2012 wagte der Betriebswirt Andreas Hütter einen Schritt in eine neue Zukunft. Parallel zur Produktion von Frischeiern setzte man auf die Produktion von Frischeipulver als Ausgangsmaterial für die Lebensmittelindustrie. Was zunächst nach Labor und Industrieproduktion klingt, ist eigentlich ein biologischer Prozess. Bei der Verarbeitung werden die frischen Eier aufgeschlagen, in Eiweiß und Eigelb getrennt, pasteurisiert und 32

33 getrocknet. Dadurch entstehen Eiweißpulver, Eigelbpulver oder Volleipulver für die Nahrungsmittelproduktion im In- und Ausland. Nach dem Produktionsstart 2013 verfügt EiVita heute über Österreichs erste und einzige Ei-Aufschlaganlage samt Pasteurisierung und Trocknung. Durch diesen Schritt wurde eine notwendige Investition getätigt, um den Hygiene- als auch Wertschöpfungskreislauf vom produzierenden österreichischen Bauern über die Packstelle, bis zum Konsumenten mit herkunftsgesicherten Eiprodukten zu erweitern und zu schließen, liest sich dieser Innovationsprozess auf der Homepage von EiVita sehr technisch. Alles ganz einfach? Dabei hat man sich diesen Schritt nicht leicht gemacht. In ganz Europa gibt es nur etwa zehn Anbieter von Trockeneipulver und auch die Nahrungsmittelindustrie ist von starken Konzentrationsprozessen geprägt, sodass wenige Anbieter auch wenigen Abnehmern gegenüberstehen. Es ist nicht leicht, diesen Markt zu erobern, weiß Hütter um das Anfangsrisiko des Projektes. Und gerade darum war die vertrauensvolle und kompetente Zusammenarbeit zwischen EiVita und der Steiermärkischen Sparkasse als finanzierendes Geldinstitut besonders wichtig. Aufgrund der besonderen Marktsituation und aufgrund der Tatsache, dass es keinerlei Erfahrungen gab, war es schwierig, realistische Business-Pläne zu erstellen. Daher war das Einfühlungsvermögen in die unternehmerische Tätigkeit, das persönliche Vertrauen und die regionale Nähe zwischen Bank und Betrieb mit den damit verbundenen schnellen Entscheidungswegen von besonderer Bedeutung. Natur und Technik Heute, zwei Jahre nach Produktionsstart, werden bei EiVita jährlich 120 Millionen Eier aufgeschlagen und zu Trockeneipulver verarbeitet. Der Exportanteil ist hoch und inzwischen wird bereits ein Viertel der EU-Länder von EiVita beliefert. Doch was fasziniert Unternehmer Andreas Hütter an seinem Betrieb am meisten? Es ist die Technik!, meint er begeistert. Das Feilen am optimalen Produktionsprozess und die Liebe zur Präzision sind meine Leidenschaften, meint er und quittiert die Aussage mit einem Lächeln. Es sei besonders faszinierend, wie sich aus dem einfachen und wunderbaren Naturprodukt Ei ein komplexer Produktionsprozess entwickle, an dessen Ende wiederum ein einfaches Naturprodukt das Trockeneipulver stehe, so Hütter. MAG. ANDREAS HÜTTER GESCHÄFTSFÜHRER EIVITA AUSTRIA KG Das Feilen am Produktionsprozess ist meine Leidenschaft. 120 Mio. Eier pro Jahr werden aufgeschlagen und zu Eipulver verarbeitet. Geschäftsbericht

34 Anleger lieben Immobilien Immobilien haben als Anlageform seit der Finanzkrise einen unglaublichen Boom erlebt. Wie wird sich der Markt weiterentwickeln? 344 Mio. Euro Finanzierungsvolumen Dass der Finanzplatz Österreich ein besonderes Eigenleben hat, wurde in der Folge der Finanzkrise der Jahre 2008 und 2009 deutlich. Während in den USA das Platzen der Immobilienblase die Talfahrt der Börsen erst auslöste, erlebte in Österreich die Immobilie als Anlageform gerade deshalb einen massiven Aufschwung. Die große Nachfrage in den letzten Jahren brachte deutliche Wertsteigerungen. Die Grundstückspreise wie auch die Baukosten sind im Zuge dieser Entwicklung deutlich gestiegen. Heute wird da und dort eine Überhitzung des Marktes aufgrund der hohen Immobilienpreise diskutiert. Helmuth Zahalka ist Spezialist für die Finanzierung von Immobilienprojekten in der Steiermärkischen Sparkasse und stellt klar: In Österreich oder gar in der Steiermark derzeit von einer Immobilienblase zu sprechen, zeugt eher von Unverständnis. Jede Blase wird durch eine Hebelwirkung verursacht. Eine solche wurde bis zum Jahr 2008 in den USA durch eine Überbewertung von Immobilien durch die betroffenen Banken, die Einbeziehung von Hausstand oder Autos im Zuge der Finanzierung und durch leichtfertig vergebene Kredite ohne entsprechende Sicherheiten verursacht. Das ist mit der Situation heute in Österreich gar nicht vergleichbar. Optimale Geldanlage Den Markt selbst sieht Zahalka optimistisch. Die gestiegenen Immobilienpreise seien das Ergebnis von Angebot und Nachfrage, der Marktwert der Objekte bleibe auch für die Zukunft gesichert. Der Trend zur Immobilie als Wertanlage und Vorsorge ist ungebrochen, stellt er fest. Allerdings müssen sich die Anbieter und Bauträger an den Bedürfnissen der Menschen orientieren. Hier ist grundsätzlich zwischen Immobilien zur eigenen Nutzung und reinen Anlegerwohnungen zu unterscheiden. Die idealen Vorsorgewohnungen bieten derzeit eine Fläche von 45 bis 60 m 2, sowie zwei Zimmer. Lage und Infrastruktur vor Ort sind immer noch wichtige Voraussetzungen für die Wertentwicklung. Allerdings gewinnen die sogenannten Life-Cycle-Costs der Immobilie 34

35 mehr und mehr an Bedeutung für die Kaufentscheidung. Abgaben und Verwaltungskosten, Energiekosten, Bauqualität und der damit verbundene Renovierungsbedarf für die Zukunft beeinflussen entscheidend die Rendite für den Investor. Wie bleibt Wohnen leistbar? Wohnen für die Menschen leistbar zu machen, bedeutet vor allem, die Baukosten nicht ausufern zu lassen. Helmuth Zahalka sieht den Ball bei den zuständigen Förderstellen und Behörden. Er weist auf eine dringend notwendige Deregulierung der unzähligen Vorschriften hin. Die Ende Oktober 2014 von der Steiermärkischen Landesregierung angekündigten Reformen bei Wohnbeihilfe, Wohnbauförderung und Bauvorschriften sind sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Ob die gewünschte Reduktion von 400 Euro je m² bei den Baukosten dadurch erreichbar ist, bleibt jedoch abzuwarten. Kritisch wird auch die Tendenz zu einem Passivhaus-Standard von Mehrparteien-Wohnanlagen gesehen. Dieser lässt die Baukosten deutlich ansteigen, ist aber nur effektiv, wenn alle Bewohner ständig die Richtlinien hinsichtlich der Einstellung von Raumtemperaturen oder des Lüftens einhalten. Ein unrealistisches Szenario, weil die Überprüfbarkeit des Verhaltens einzelner Parteien in einer Wohnanlage nicht gegeben ist. Intelligente Finanzierung Wohnen leistbar zu machen und Immobilienprojekte erfolgreich umzusetzen, bedeutet aber auch, eine optimale Finanzierung zu erarbeiten. Die Steiermärkische Sparkasse hat dabei als führendes Geldinstitut bei Immobilienfinanzierungen langjährige Erfahrung und damit verbunden eine umfangreiche Marktkenntnis. Eine gemeinsame Kalkulation des Projektes, eine Analyse der Erfolgsaussichten und des Spielraums bei Marktschwankungen steht immer am Beginn eines Finanzierungsvorhabens, erklärt Zahalka. Dabei ist bei langfristigen Investments auch zu berücksichtigen, ob das Objekt noch leistbar ist, wenn die derzeit sehr niedrigen Zinsen wieder steigen. Die Marktkenntnisse und auch das Wissen der Bank im Hinblick auf das rechtliche Umfeld wie das Wohnungseigentumsgesetz, das Bauträgervertragsgesetz oder das Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz sind ein Asset in der Beratung. MAG. HELMUTH ZAHALKA GROSSKUNDENBETREUUNG 1 Der Trend zur Immobilie als Anlageprodukt ist ungebrochen. Entwurf: LOVE architecture and urbanism ZT GmbH, Graz; Rendering: Wolfgang Mitterer. Geschäftsbericht

36 Werte und Welten verbinden Gerhard Fabisch ist Vorstandsvorsitzender der Steiermärkische Bank und Sparkassen AG und seit Mai 2014 auch Präsident des Österreichischen Sparkassenverbandes. Sie bekleiden seit dem Jahr 2014 eine weitere verantwortungsvolle Position. Gibt es unterschiedliche Blickwinkel und Sichtweisen dabei zu berücksichtigen? GERHARD FABISCH: Blickwinkel ja, Sichtweisen nein. Als regionale Bank in der Steiermark sind wir immer auch ein Teil der Sparkassengruppe in Österreich und stehen daher auch großteils vor gemeinsamen Themen wie z. B. Basel III, Bankensteuer, Digitalisierung oder auch der Umgang mit den Regulatoren. Diesen Herausforderungen stellen wir uns als Gruppe. Dabei ist es eine Grundvoraussetzung, einheitliche Sichtweisen und Meinungen zu entwickeln, um diese in weiterer Folge gemeinsam effizient zu vertreten. Darüber hinaus bestehen regionale Schwerpunkte, die jede Sparkasse für sich selbst erarbeiten und im Sinne der Regionalität und der Nähe zu ihren Kunden weiterentwickeln muss. Beispielsweise sind die Entwicklungspotentiale für Weinbauern in der Südsteiermark ein wichtiges Thema, in Nordtirol werden sie eine eingeschränkte Rolle spielen. Aber über allen regionalen Entwicklungen stehen immer Synergien, die es für die Bewältigung aller finanzwirtschaftlichen Themen zu nutzen gilt. 36

37 Die Steiermärkische Sparkasse feiert im Jahr 2015 ihr 190-jähriges Bestehen. Welche Wünsche haben Sie als Vorstandsvorsitzender für die Zukunft? GERHARD FABISCH: Der Gründungsgedanke der Sparkasse war seinerzeit revolutionär. Erstmals hatten breite Bevölkerungsschichten die Möglichkeit, ihr Geld sicher bei einer Bank zu verwahren und in der Folge sogar Kredite zu bekommen. Unser Ziel muss es bleiben, diese Werte und die Gründungsidee der Steiermärkischen Sparkasse zu erhalten und dadurch für die nächsten Jahrzehnte eine stabile und gute Grundlage zu schaffen, um die Menschen weiterhin in ihren Bedürfnissen zu begleiten. Wir müssen aber auch die Modernität und Flexibilität aufbringen, diese Kernwerte durch die Veränderungen der Gesellschaft zu tragen und in die Gegenwart und Zukunft überzuleiten sie in die digitale Welt mitzunehmen. Das wird uns gelingen, weil wir ein besonderes Sensorium entwickelt haben, die aktuellen Trends auf unsere Kernwerte hin zu scannen. Diese Werte gilt es herauszufiltern, mit unserem Wissen und Know-how zu verbinden und für die Menschen nutzbar zu machen. Für die Sparkasse hat die Zukunft schon begonnen. Durch die Markteinführung von George macht die Steiermärkische Sparkasse einen riesigen Sprung auf dem Weg in die digitale Zukunft. GERHARD FABISCH: Es ist ein Meilenstein, den wir hier setzen. Dabei ist es uns wichtig, die Menschen dort abzuholen, wo sie jetzt sind. Das heißt, die Plattform startet dort, wo Internet- Banking derzeit angekommen ist. Natürlich ist George moderner, übersichtlicher und bietet schon in der Basisvariante mehr Möglichkeiten. Es ist vergleichbar mit einem Autokauf der Kunde hat die Möglichkeit, die Ausstattung selbst zu wählen und die für ihn wichtigen Funktionalitäten zu ergänzen. Doch wir gehen einen Schritt weiter, denn George ist flexibel und zukunftssicher. Die Plattform ist wie ein organisches Gebilde, sie wächst und lernt laufend dazu. Der Kunde behält jedoch immer die Entscheidung, wie er George seinen persönlichen Bedürfnissen anpassen möchte. Welche Veränderungen erwarten Sie durch George in der Beziehung zwischen den Kunden und der Sparkasse? GERHARD FABISCH: George bietet nicht nur einen guten und sicheren Zugang zu allen Geldangelegenheiten, sondern begleitet die Geldgeschäfte unserer Kunden in allen Lebenslagen und verbindet die Anwendung mit Spaß. Neben der Seriosität einer Bank soll der Kontakt über digitale Devices dem Kunden einen ebenso großen Mehrwert schaffen wie ein persönliches Gespräch mit seinem Kundenbetreuer. Wo sehen Sie denn die Aufgaben Ihrer Mitarbeiter im Zusammenhang mit George? GERHARD FABISCH: Ich denke, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden für unsere Kunden zu Trainern im Umgang mit den digitalen Technologien. Neben ihrer Unersetzbarkeit in den persönlichen Beratungsgesprächen sind sie zukünftig auch diejenigen, die unsere Angebote der digitalen Welt verständlich erklären müssen. So wird die Filiale der Zukunft auch zu einem Service- und Trainingscenter für Apps und andere digitale Angebote. Eines dürfen wir allerdings nicht vergessen. Die wahre Qualität für die Kunden entsteht erst dort, wo die Berater die digitalen Spuren, die unsere Kunden hinterlassen, auch richtig deuten und für den Kunden konstruktiv interpretieren. Die Auswertung dieser Datenmengen ist die wahre Kunst hinter den Kulissen. Die Aufgabe der Steiermärkischen Sparkasse und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird es sein, auf Basis eines großen Vertrauens die beiden Welten die persönliche und die digitale zum Nutzen unserer Kunden zu verbinden. Geschäftsbericht

38 Digital und Regional Die Banken in ganz Europa befinden sich in einem Entwicklungsprozess zwischen Online-Banking und einem flächendeckenden Filialnetz. PETER STROHMAIER LEITER RETAILVERTRIEB STEIERMARK Wir müssen uns mit Begeisterung und Leidenschaft in die Lage und die Wünsche des Kunden hineinversetzen. Wir bewegen uns mit den Filialen und unseren Online- und Mobile-Aktivitäten in zwei Welten, die nicht nur parallel zueinander bestehen müssen, sondern die auch wechselseitig verschränkt werden sollen, skizziert Peter Strohmaier den Weg in die Zukunft. Das modernste Konto Österreichs hat die Steiermärkische Sparkasse zum Innovationsführer gemacht. Diese Position wird weiter ausgebaut und mit den Kompetenzen der Mitarbeiter verknüpft. Erst die Summe aus Innovation und Kompetenz führt zu optimaler Kundenzufriedenheit, betont Strohmaier. Die Schlüssel zum Erfolg sind das Interesse für die Mechanismen des Marktes, die Begeisterung für die Erarbeitung von Lösungen und ein aktives und individuelles Zugehen auf den Kunden. Eine Phase der Chancen Wir befinden uns in einer Phase außergewöhnlicher Chancen für die Steiermärkische Sparkasse. Filialstruktur, Mitarbeiterstruktur und Technologie wurden dazu optimiert, um am Markt effizient und wettbewerbsfähig auftreten zu können. Noch einmal kommt Peter Strohmaier auf sein Lieblingsthema zu sprechen der aktive und offene Kundenkontakt dürfe keine Leerformel sein. Am Aktionstag im Oktober 2014 wurden Menschen im öffentlichen Raum in allen Regionen der Steiermark zum Gespräch eingeladen. Ein Zugehen im wörtlichen Sinn. Die Reaktion? Erstaunen, Überraschung und zumeist positives Echo. Je mehr Standardprozesse über Selbstbedienungszonen in den Filialen, über Online- und Mobile-Plattformen abgewickelt werden, umso wichtiger wird die aktive Rolle des Betreuers gegenüber dem Kunden. Professionelles Finanzmanagement Zumindest einmal im Jahr soll der Betreuer seine Kunden zu einem gemeinsamen Finanz-Check- Gespräch einladen. Dabei werden, wie bei einem Unternehmen, die Einnahmen den Ausgaben gegenübergestellt, notwendige oder gewünschte Investitionen durchgerechnet und auch Anforderungen für die Zukunft aufgezeigt, wie z. B. die berüchtigte Pensionslücke. Diese persönliche Beratung wird mit modernsten Technologien ergänzt, die dem Kunden kostenlos zur Verfügung stehen. So können im Zuge der Beratung die elektronische Handy-Signatur für den Kunden freigeschaltet, Mobile-Banking erklärt und der Finance-Manager als App am Smartphone installiert werden. Mit dem Finance-Manager werden die Einnahmen und Ausgaben des Kunden mit den Durchschnittswerten in der Bevölkerung 38

39 verglichen. Hohe Aufwendungen in gewissen Kostenbereichen wie für Wohnen, Energie oder Privatkonsum können so aufgezeigt und gegebenenfalls korrigiert werden. Nutzen und Mehrwert Was bringt die Zukunft? Peter Strohmaier dazu: Die Veränderungen bei den Haushaltsgrößen und in den Einkommens- und Vermögensverhältnissen bieten uns als Sparkasse neue Chancen. Für das Schaffen von Immobilienwerten, die Finanzierung der Lebensstandards und für die Vorsorge, damit diese Standards auch nach dem aktiven Berufsleben erhalten werden können. Damit das gelingt, müssen wir uns mit Begeisterung und Leidenschaft in die Lage und Wünsche des Kunden hineinversetzen. Die Beratung soll Nutzen und Mehrwert schaffen und über unser Netzwerk an Produkten und Partnern, wie z. B. dem s REAL oder der Leasinggesellschaft IMMO- RENT Süd, Sicherheit bieten. Wesentlich ist, das Gespräch zu suchen, zuzuhören und intelligente wie auch transparente Konzepte für den Kunden zu erarbeiten. Allerdings die Entscheidung trifft der Kunde, wie bisher, auch in Zukunft selbst! Erst die Summe aus Innovation und Kompetenz führt zu Kundenzufriedenheit. Geschäftsbericht

40 George, überweisen Sie! Mobile. Banking. Entertainment. Das neue Öko-System der Steiermärkischen Sparkasse eröffnet für die Kunden völlig neue Wege in die Zukunft. Unsere Bank hat einen neuen Mitarbeiter: George. Und das Beste daran: George hat genau so viele Gesichter, wie die Kunden der Bank es möchten. Denn George ist nicht einfach ein Online- Banking-System oder eine Mobile- Banking-Applikation. George ist nichts weniger als eine Plattform zur Unterstützung und zur Organisation sämtlicher Aktivitäten rund um die Bereiche Finanzen und Bankgeschäfte unserer Kunden. George lernt und wächst Eine organische Plattform zu sein, bedeutet in diesem Fall, zu wachsen und zu lernen. Natürlich bietet George schon in der Basisversion alle Möglichkeiten des Online-Bankings. Dazu gehören die Steuerung von Überweisungen oder Daueraufträgen ebenso wie die Kontrolle über die persönlichen Bankkonten. Aber die Kunden haben auch die Möglichkeit, George nach ihren persönlichen Vorstellungen zu konfigurieren und durch Plug-ins die Funktionen zu erweitern. So können auch Konten bei anderen Banken in George gemanagt werden und in Zukunft kann man z. B. auch Versicherungspolizzen, Kundenclubs und den Zahlungsverkehr von Online-Shopping-Aktivitäten direkt unter George verwalten. Die Einbindung von Steuererklärungen oder die Verwaltung des persönlichen Haushaltsbudgets sind weitere Optionen für die Zukunft. Die Funktionen und die Möglichkeiten, die diese Plattform bietet, sind einzigartig und werden laufend erweitert. George macht Spaß Im Grunde ist es ganz einfach, sich mit George anzufreunden. Nach einer Registrierung auf mygeorge.at kann man George nach Belieben testen und nach seinen Vorstellungen konfigurieren. Der besondere Vorteil ist, dass George einfach zu verstehen ist, alles findet und sich alles merkt, zeigt sich Maria Fink, Innovationsverantwortliche im Retailmanagement der Steiermärkischen Sparkasse, von den Möglichkeiten begeistert. Schon in den ersten fünf Wochen des Jahres 2015 waren es mehr als Kunden der Bank, die sich nicht nur auf mygeorge.at registriert haben, sondern George aktiv laufend nutzen. George gibt es natürlich auch als App georgego für das Smartphone. 40

41 George bedeutet Sicherheit Der einfache Umgang mit George ist auch in Zukunft der Schlüssel zum Erfolg. Mit dem Schlagwort Gamification folgt die Plattform einem der ganz großen Trends unserer Zeit und der aktuellen Technologie. Natürlich gelten für das System höchste Sicherheitskriterien und im Kern ist George alles andere als eine Spielplattform, sondern ein High-Tech-Produkt, das den hohen Anforderungen an Vertrauenswürdigkeit und Seriosität an eine Bank in jeder seiner Funktionen gerecht wird. Bei Fragen, Wünschen, Anregungen etc. stehen dem Kunden über Telefon, oder Chat Spezialisten zur Verfügung. George und seine Eltern Nach dem modernsten Konto Österreichs ist die Bank besonders stolz darauf, auch mit George das mit Abstand führende Online- und Mobile- Tool anbieten zu können. Möglich wurde dies allerdings nur, weil man in der Bank über den Tellerrand hinausgedacht und gehandelt hat. So wurden bei der Entwicklung nicht nur Bankfachleute, sondern auch Online-Spezialisten, Anwender, Mitarbeiter und sogenannte Early Adopters sowie Digital Natives einbezogen. Und genau diese Mischung war die Intention, das Online- Banking aus den Kinderschuhen des vorigen Jahrhunderts in eine technologische Gegenwart und Zukunft zu führen, die auch für die nächsten 15 Jahre Maßstäbe setzt und den Anforderungen der Kunden auf Jahre hinaus gerecht wird. Geschäftsbericht

42 Zuckerberg trifft Jobs Wer bei Zuckerberg an Apfelstrudel denkt, liegt hier richtig. Und auch die Jobs drehen sich gar nicht so selten um den Apfel. In der Region Oststeiermark verschmelzen Innovation und Tradition. MANFRED PLANK REGIONALLEITER OSTSTEIERMARK Unser Erfolgsgeheimnis heißt Leidenschaft und Motivation! Kunden in der Oststeiermark Nehmen Sie für das Foto um Gottes Willen einen steirischen Apfel! Einen roten! Nicht irgendwas aus einer Bilddatenbank!, ruft Manfred Plank noch nach. Nach knapp zwei Stunden intensiver Diskussion weiß man, worauf es dem Leiter Region Oststeiermark wirklich ankommt: Authentizität. Oder, um es mit seinen Worten zu sagen: Bodenständigkeit. Und Bodenständigkeit bedeutet in diesem Fall regionale Verbundenheit und Nähe zur Bevölkerung. Ich genieße es, durch die Ortschaften zu schlendern und für die Menschen da zu sein. Ich liebe die übersichtlichen Strukturen, die persönlichen Gespräche und das starke Heimatgefühl der Menschen, auch wenn viele während der Woche zur Arbeit nach Graz oder Wien pendeln. Mit dem Herzen sind die Menschen immer hier zu Hause, so Plank, der gerne zugibt, aufgrund der Nähe zu den Menschen nie wirklich privat zu sein. Das hat jedoch mehr Vor- als Nachteile, lächelt er. Denn dafür ist unsere Bank extrem gut in der Region verankert. Region der Vielseitigkeit Nun, die Oststeiermark weiß ihre Werte zu bewahren und daraus die Zukunft zu gestalten. Ein gutes Beispiel dafür sind die Genussprodukte. Und so trifft hier der Oststeirische Apfel auf die Pöllauer Hirschbirne und der Almochs auf das Weizer Berglamm. In der Region verschmelzen aber auch zwei Welten. Östlich der Feistritz erstreckt sich die landschaftliche Schönheit rund um Hartberg bis hinauf nach Vorau. Tourismus und Freizeitwirtschaft, Landwirtschaft und zahlreiche Kleinbetriebe prägen die Strukturen und die Gesellschaft. Auf der anderen Seite, im Raum Der Apfel hat auch in der Oststeiermark eine große Symbolwirkung und eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung. Weiz und Gleisdorf, dominiert wirtschaftlich die Industrie. Magna, Andritz, Elin oder Knill sind klingende Namen bis weit über die Grenzen der Steiermark und Österreichs hinaus. Man merkt die Unterschiede innerhalb der Region auch in der Art, wie die Menschen bauen und leben. Rund um Hartberg dominiert fast ausschließlich individuelle Baukultur, auf der anderen Seite entstehen bei Weiz und Gleisdorf durchaus auch größere Wohnanlagen sowie Häuser in Systembauweise. 42

43 Egal, für welches Bild man sich entscheidet. Man wird der Vielseitigkeit der Oststeiermark nie wirklich gerecht. PROF. HELMUT MÖDLHAMMER PRÄSIDENT DES ÖSTERREICHISCHEN GEMEINDEBUNDES Die Bank steckt mittendrin Die gute Vernetzung der Bank zeigt sich an unglaublichen Kunden, die in der Region betreut werden. Damit ist die Oststeiermark die größte der elf Regionen der Steiermärkischen Sparkasse. Neben der schon fast unglaublichen Marktdurchdringung in vielen Gemeinden sprechen auch viele Referenzkunden aus dem Kommerzkundenbereich für die herausragenden Leistungen der insgesamt 130 Mitarbeiter. Der Kundenkreis der Bank reicht dabei vom Anlagenbauer BT Binder Group bis zum Obsthandelsbetrieb Kröpfl und von der Heiltherme Bad Waltersdorf bis zur gläsernen Fabrik des Fleischund Wurstwarenspezialisten Schirnhofer. Leidenschaft und Motivation Unser Erfolgsgeheimnis heißt Leidenschaft und Motivation, verbunden mit dem Ziel, schneller, freundlicher und effizienter für die Menschen da zu sein, verrät Manfred Plank seine Strategie. Natürlich sei wie überall auch in seiner Region der Trend zu Online- und Mobile-Banking stark im Ansteigen. Aber die neuen Technologien sollen eine zusätzliche Serviceleistung für die Kunden darstellen und den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, sondern ergänzen. Eine Bank muss geben können. Nur dann erhält sie auch etwas zurück, ist Plank davon überzeugt, dass mit engagierter Beratung und hilfreicher Information ein Klima des Vertrauens für den Kunden geschaffen wird. Am Weltspartag wird die Bevölkerung traditionell zu Gesprächen und einem Imbiss geladen. Da ist dann der ganze Ort auf den Beinen und macht den Weltspartag zum gesellschaftlichen Ereignis. Das sind unsere Follower. Das sind unsere Likes, freut sich Plank und kann sich den kleinen Seitenhieb auf Facebook und Twitter nicht ganz verkneifen. Regionalisierung als Erfolgsgeheimnis Die Regionalisierung von Produkten und Dienstleistungen ist eines der wichtigsten Erfolgsgeheimnisse der österreichischen Wirtschaft. Überall dort, wo sich Unternehmen auf eine starke regionale Verankerung verlassen konnten, waren auch die Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise weniger schlimm als in großen und zentralen Konzernstrukturen. Gerade die Banken- und Finanzbranche kann davon ein Lied singen. Ich glaube, dass diese Regionalisierung aus vielen Gründen wichtig ist. Sie schafft Qualität, sie garantiert persönlichere Beziehungen zwischen Unternehmen und Kunden und sie ist natürlich nicht zuletzt auch für die jeweiligen regionalen Wirtschaftskreisläufe von großer Bedeutung. Regionale Strukturen sorgen in der Regel auch für regionale Arbeitsplätze. Für die Gemeinden und die Menschen, die in ihnen leben, ist das wichtig. Niemand will weiter zu seiner Arbeit pendeln müssen, als unbedingt notwendig ist. Für die Gesamtwirtschaft eines Landes oder einer Region ist es aber ebenso wichtig. Einer der wesentlichen Faktoren für den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes ist die KMU-Struktur, die wir in vielen Bereichen haben. Je mehr Schultern die Wirtschaft tragen, desto stabiler ist sie. Geschäftsbericht

44 Der Musikverein für Steiermark feiert im Jahr 2015 sein 200-jähriges Bestehen und ist damit einer der ältesten Musikvereine der Welt. Ein besonderes Stück Steiermark Von der Ramsau bis nach St. Gallen und von den Höhen des Dachstein bis zum Handels- und Industriezentrum Liezen erstreckt sich die Nordsteiermark Kunden in der Nordsteiermark Und glaubt man Heinz Walcher, so ist diese Region auch ein besonders spannendes Stück Steiermark. Mehr als Kunden werden von rund 70 Mitarbeitern in 15 Filialen betreut und in diesen Mitarbeitern sieht Walcher auch das wahre Erfolgsgeheimnis der Bank: Ich bin begeistert von meinem Team. Mir und meinem Team ist es ein besonderes Anliegen, Freude an der Arbeit zu haben, Nähe zu den Menschen zu schaffen und mit Leidenschaft an Lösungen für die Kunden und die Region zu arbeiten. Die Region selbst bietet eine bunte Vielfalt, wobei die Berge den größten Teil der Region dominieren. Nicht nur der Dachstein als Herrscher der Steiermark zählt zu den stummen Zeugen landschaftlicher Größe, auch der Grimming prägt den Raum des politischen Bezirks Liezen. Die Schönheit der Regionen Schladming, Ramsau oder Bad Aussee sind sowohl touristische als auch wirtschaftliche Highlights. Auf der anderen Seite bieten die Industrietradition und der Handel rund um die Bezirkshauptstadt Liezen ganz andere Chancen und Herausforderungen. 44

45 Die kulturelle und wirtschaftliche Vielfalt der Nordsteiermark macht auch ihren eigentlichen Reiz aus, zeigt sich Heinz Walcher vom Facettenreichtum dieser Region begeistert. Berge, Seen und Taleinschnitte bilden eine spannende Topographie, die die Landschaft und die Lebensqualität der Region auszeichnet. Nirgendwo sonst sind die vier Jahreszeiten so intensiv erlebbar wie in der Nordsteiermark. Ein klares Ziel ist es, die Jugend in der Region zu halten und dazu bedarf es an Arbeitsplätzen und innovativen Betrieben. Nachhaltige Investitionen, wie die alpine Schi-WM in Schladming und die damit verbundene Modernisierung von Infrastruktur und Betrieben, machen den Tourismus zu einem stabilen Faktor. Die Besucher reizt es, auf Spurensuche zu gehen, eine echte WM-Piste selbst zu befahren und dem Trend zur Natur über Klettern und Wandern auch im Sommer zu folgen. Im Gegensatz dazu unterliegen die Industriebetriebe im Raum Liezen konjunkturellen Schwankungen. Die Innovationskraft neuer Technologien und der nachhaltige Erfolg der Rohstoff- und Metallindustrie sind von großer Bedeutung für den Erhalt der Arbeitsplätze, aber auch für die Kaufkraft mit Blick auf die Handelsbetriebe rund um die Bezirkshauptstadt. Ein Hauptanliegen der Steiermärkischen Sparkasse ist es, vom EPU über den Tourismusbetrieb bis zur Industrie eine besondere Nähe zu den Eigentümern und Entscheidungsträgern herzustellen. Interesse am Kerngeschäft und die Offenheit der Kundenbetreuer erzeugen das notwendige Vertrauen. Ein wichtiges Asset ist dabei die unmittelbare und unkomplizierte Kommunikation mit dem Headquarter der Bank in Graz, betont Walcher. Denn erst in der Region wird deutlich, wie groß der Vorteil von Flexibilität, Schnelligkeit und Lösungsorientierung auf allen Entscheidungsebenen der Sparkasse ist. Ein Herzstück der Unternehmensstrategie ist die Jugendarbeit, der sich auch die Region Nordsteiermark mit besonders viel Einsatz und Begeisterung widmet. Die Jugend ist unsere Zukunft, postuliert Walcher und sieht mit seinen Mitarbeitern die Aufgaben von KNAX-Klub und spark7 als Impulsgeber für die Themen Geld, Beruf und Leben. Orientierung zu geben und den richtigen Umgang mit Geld durch Vorträge in Schulen und über Partnerprogramme mit der Wirtschaftskammer und dem Arbeitsmarktservice näherzubringen, kommt auch der zukünftigen Entwicklung der Region zugute. Eine Region, die auf viel Tradition zurückblicken kann, die aber mit noch viel mehr Optimismus in die Zukunft schaut. HEINZ WALCHER REGIONALLEITER NORDSTEIERMARK Erst in der Region wird deutlich, wie groß der Vorteil von Flexibilität, Schnelligkeit und Lösungsorientierung auf allen Entscheidungsebenen der Sparkasse ist. Geschäftsbericht

46 Es bleibt spannend Es war ein Jahr der Herausforderungen für Anneliese Hofstätter, Leiterin Private Banking, und DDr. Klaus Brugger, Leiter Wertpapiergeschäft. ANNELIESE HOFSTÄTTER LEITERIN PRIVATE BANKING Die Krise hat die Menschen vorsichtiger gemacht. Damit ist auch der Wunsch nach Wissen um die Märkte und Produkte größer geworden. Nach der Krise haben sich die Finanzmärkte erstaunlich schnell erholt. Doch auch Ende 2014 hinkt die Realwirtschaft noch immer hinterher... HOFSTÄTTER: Auch wenn sich die Märkte weltweit erholt haben, so sind die Kunden der Steiermärkischen Sparkasse doch vorsichtiger geworden. Die Risikobereitschaft ist gesunken und die Produkte werden stärker hinterfragt. Das spürt derzeit auch der Börseplatz Wien, der sich ja als Drehscheibe für das Finanzgeschäft im Osten versteht. Der Fokus hat sich von Osteuropa auf andere Schauplätze verlagert. BRUGGER: Jedoch liegen die Österreicher damit so gar nicht im Trend. Seit dem Einbruch 2008/2009 haben die Notenbanken massiv Geld in die Finanzmärkte gepumpt mit dem Ergebnis, dass wir uns vor einem einzigartig niedrigen Zinsenniveau wiederfinden. Doch statt in die Realwirtschaft, wurde die Liquidität in Aktien und andere Finanzprodukte investiert, was die Märkte auseinanderdriften lässt. Hier wäre die Politik gefordert, durch Impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt Abhilfe zu schaffen. HOFSTÄTTER: Die Situation ist schon seltsam. Niedrige Zinsen sollten eigentlich den Privatkonsum beflügeln und ein Klima der Investitionsbereitschaft bei Unternehmen schaffen. Nichts davon ist eingetreten. Statt zu investieren, zahlen Unternehmen ihre Kredite zurück. Wie gehen Sie in Ihren Geschäftsbereichen mit dieser Situation und wohl auch mit der wachsenden Nervosität der Märkte um? BRUGGER: International, insbesondere in den USA, hat das niedrige Zinsniveau die Risikobereitschaft nach oben wandern lassen. In Österreich ist die Risikotangente hingegen gesunken. Das bedeutet, wir setzen verstärkt auf konservative Produkte und optimieren laufend unsere Fonds für eine maximale Risikostreuung. Unsere Kunden sollen von den steigenden Aktienmärkten profitieren und doch abgesichert sein, wenn der Weg wieder talwärts geht. Der Zenit ist zwar noch nicht erreicht, aber es wird nicht ewig so weitergehen. HOFSTÄTTER: Die breitere Risikostreuung ist sicher ein Kernpunkt unserer Strategie. Auch die stärkere Ausrichtung auf Investmentfonds und insbesondere auf die eigenen Fondsprodukte der Steiermärkischen Sparkasse kann ich bestätigen. Dafür ist die Arbeit an strukturierten Produkten mit zusätzlichen Hebelfaktoren stark zurückgegangen. Allerdings wird auch unsere Beratung immer intensiver. Wir orten mehr unternehmerisches Denken bei unseren Kunden. Die Märkte, Produkte und Bilanzen der Unternehmen werden wieder stärker analysiert und hinterfragt. BRUGGER: Vertrauen in die Bank zu haben, heißt vor allem, Vertrauen in die Beratung zu haben. In der Vergangenheit performte beispielsweise der amerikanische Aktienmarkt im langjährigen Schnitt mit über 8 % per anno. Ich will niemandem die Freude am Sparbuch nehmen, aber 46

47 die Skepsis gegenüber den Aktienmärkten ist in Österreich sicherlich überzogen. Wie stark beeinflussen einander das Private Banking und das Wertpapiergeschäft innerhalb der Steiermärkischen Sparkasse? HOFSTÄTTER: Auch wenn sich Klaus Brugger ein Ende der Skepsis wünscht, so erwarten sich unsere Kunden gerade aufgrund dieser Skepsis kompetente und tiefgehende Informationen zu den Produkten. Das Wertpapiergeschäft ist für uns eine ideale Plattform, um uns diese Expertise über das Produkt selbst, aber auch über die steuerliche Handhabung mancher Produkte zu verschaffen. BRUGGER: Für uns ist das Private Banking ein ausgezeichneter Sensor, um die Bedürfnisse am Markt zu spüren und in unsere Produkte einzuarbeiten. Außerdem arbeiten wir im Rahmen der Asset Allocation laufend Hand in Hand. Welche Einschätzungen haben Sie für die Zukunft? HOFSTÄTTER: Qualität und Sicherheit werden auch in Zukunft wichtiger sein als die risikoreiche Aussicht auf das schnelle Geld. Anders als beim Platzen der Dot-Com-Blase im Jahr 2000 haben doch einige Investoren den Marktplatz gewechselt. Gerade Immobilien, aber auch erstklassige Anleihen und auch weiterhin das Sparbuch sind sehr en vogue. Um Renditen zu erwirtschaften, ist es notwendig, einen gesunden Mix aus Anleihen und Aktien zu wählen. Die Kunden der Steiermärkischen Sparkasse greifen daher immer öfter zu unserer Fondsangebotspalette, die eine ausgewogene Mischung darstellt und auf die Risikobereitschaft des Anlegers abgestimmt ist. BRUGGER: Obwohl Investitionen mit Wahrscheinlichkeiten zu tun haben, so wird doch der Faktor der Psychologie auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Wer sich heute auf den Aktienmärkten umsieht, der wird erkennen, dass die Selbstsicherheit und die Begeisterung, die ein Unternehmen oder eine Marke ausstrahlt, auch handfeste wirtschaftliche Auswirkungen haben. Egal ob Tim Cook, Elon Musk oder Mark Zuckerberg diese Lichtgestalten stehen für Mut und Innovation. Sie machen Zukunftsvisionen für die Menschen greifbar und bauen damit wirtschaftliche Erfolgsgeschichten. Ich wünsche mir für die Zukunft noch mehr solche Lichtgestalten. Auch in Österreich. DDR. KLAUS BRUGGER LEITER WERTPAPIERGESCHÄFT Die Geschichte der Menschheit ist seit jeher eine Geschichte der Innovation und des Wachstums. Dieser Begriff Wachstum muss endlich auch in Europa wieder positiv besetzt werden. Geschäftsbericht

48 Brücken in die zukunft Bosnien und Herzegowina blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück und sieht seine Chancen in einer europäischen Zukunft. MAG. GERHARD MAIER LEITER STEUERUNG AUSLANDSBETEILIGUNGEN Wir sind stolz auf unser perfektes Team und auf unsere wirtschaftlichen Erfolge in einem Land an der Schwelle nach Europa. Vor 100 Jahren löste das Attentat in Sarajevo auf den Thronfolger der Monarchie Österreich- Ungarn den Ersten Weltkrieg aus. Seitdem gab es kaum ein Land, das eine bewegtere Geschichte erlebt hat, als Bosnien und Herzegowina. Im Schmelzpunkt der Kulturen und Nationalitäten bewegten sich Bosniaken, Serben und Kroaten in einem Wechselspiel von Nähe und Distanz, von Zuneigung und Misstrauen. Über alle Nationalitäten und Religionen hinweg fand man sich Seite an Seite im Jugoslawien des 20. Jahrhunderts ebenso wieder, wie als Gegner im bosnischen Krieg der Jahre 1992 bis Von Europa geprägt Heute wächst eine Generation heran, die versucht, den Krieg hinter sich zu lassen. Es sind junge Menschen, die von einem europäischen Verständnis für ihre Heimat geprägt sind. Durch die im Zuge des Krieges ausgewanderten Familienteile verfügen sie über ein starkes und solidarisches Netzwerk in Europa und der ganzen Welt. Es wird an genau diesen jungen Menschen liegen, die Gestaltung moderner und europäischer Staats- und Wirtschaftsstrukturen in Bosnien und Herzegowina in die Hand zu nehmen. Wirtschaftliche Chancen Für die Steiermärkische Sparkasse, die ihr Kerngeschäft im gesamten Land entwickelt hat, ist die Region ein fruchtbarer Boden. Man muss schon auf die Kultur und die Menschen vor Ort zugehen wollen, sieht Gerhard Maier das Erfolgsgeheimnis in einer offenen und einfühlsamen Zusammenarbeit mit den Menschen vor Ort. Das hat auch wirtschaftlich interessante Auswirkungen. Die Steiermärkische Sparkasse kann in Bosnien und Herzegowina auf eine gute Geschäftsentwicklung zurückblicken. Die Wirtschaftsentwicklung des Landes ist nach wie vor spannend und durchaus ein Grund, optimistisch in die Zukunft zu schauen. 48

49 Große Verbundenheit Man spürt die Freude und den Spaß in der Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeiter- Teams der Steiermärkischen Sparkasse und ihrer Tochterbank Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina. Man ist stolz auf ein perfektes Team und auch der soziale Gedanke des Sparkassenwesens passt gut zu den Wünschen und Nöten der Menschen. Aus der gemeinsamen Geschichte und aus der Verbundenheit in jüngerer Zeit sind wir Österreicher in Bosnien und Herzegowina ein gern gesehener Partner, ist Gerhard Maier stolz auf ein harmonisches Miteinander und die gemeinsame Chance auf eine erfolgreiche Zukunft. Die Orientierung nach Europa, die seit jeher im Grunde liberale Gesellschaft und das gemeinsame Erkennen unserer Investitionstätigkeit als Chance für die Zukunft verbinden unsere Bank und damit die Menschen in der Steiermark und in Bosnien und Herzegowina. Die Alte Brücke in Mostar verbindet zwei Stadthälften und steht als Symbol für ein friedliches Miteinander der Menschen. Geschäftsbericht

50 Der Stoff, aus dem Erfolge sind Als die Firma Prevent vor 16 Jahren ihr Geschäft in Visoko, einer Stadt im Herzen Bosnien und Herzegowinas aufgenommen hat, waren dort gerade einmal 50 Personen beschäftigt. Seitdem wurde im Durchschnitt jeden Tag ein Mitarbeiter eingestellt, sodass Prevent heute mit Mitarbeitern an elf Standorten ein wichtiger Motor der bosnisch-herzegowinischen Wirtschaft ist Mitarbeiter an elf Standorten Betritt man die Räumlichkeiten des Prevent- Headquarters, so lässt sich ein Bereich des Kerngeschäfts bereits in der Luft erahnen. Ein wohltuender Ledergeruch offenbart gemeinsam mit den ausgestellten, lederbezogenen Sitzen, auf welche Produkte das Unternehmen besonders stolz ist: Sitzbezüge für renommierte Automobilhersteller. Prevent hat seit Jahren einen sicheren Sitz am Thron des heimischen Exportkaisers eingenommen. Mit 1,5 Millionen jährlich produzierten Autositzbezügen, dem bekanntesten Produkt des Unternehmens, werden ca. 15 % aller neuen Autos in Europa ausgestattet. Die Besitzer eines VW, Audi, Porsche, Peugeot oder Citroen sitzen mit großer Wahrscheinlichkeit auf einem Qualitätsprodukt Made in Bosnien und Herzegowina. Das Vorzeigeprodukt von Prevent Safety: Multifunktionale Schutzhandschuhe 50

51 MaterialKompetenz Alle Kompetenz geht vom Material aus, lautet das Credo des Unternehmens. Prevent hat sich im Laufe der Jahre von Sitzbezügen über Bremsscheiben bis hin zur kompletten Innenausstattung von Yachten vorgearbeitet. Ein wesentlicher Kernbereich ist die Produktion von Schutzbekleidung ein Produktbereich, der schon zu den Anfängen des Unternehmens eine bedeutende Rolle gespielt hat. Wem sein Leben lieb ist, der sollte auf Distanz zu Gefahren gehen. Muss man sich diesen jedoch beruflich stellen, kann man sich dank der Schutzbekleidung von Prevent Safety so nah an die Gefahrenquellen heranwagen, dass man mit ihnen umgehen und sie sogar sicher kontrollieren kann ganz gleich, ob es sich um Säure, Hitze, Dunkelheit oder auch scharfkantige Oberflächen handelt. Erfolgreich im Export Die Kompetenz des Unternehmens auf diesem Gebiet strahlt weit über die Grenzen des Landes hinaus, sodass über 30 % der Produktion exportiert und von Jahr zu Jahr neue Märkte von Europa bis Afrika und Südamerika erobert werden. Im Jahr 2014 ist es uns erstmals gelungen, in den arabischen Markt, nach Katar, vorzudringen. Da wir in dieser Region großes Potential sehen, freut es uns umso mehr, dass man dort die Qualität unserer Produkte erkannt hat, zeigt sich Nedzad Pita, Geschäfsführer von Prevent Safety, begeistert. In den Nachbarländern am Balkan werden besonders Schutzhandschuhe nachgefragt, von denen jährlich 1,5 Millionen Paar hergestellt werden. Was nach billiger Massenfertigung klingt, ist ein komplexer Produktionsprozess. Die Herstellung eines Handschuhpaares, angefangen von Materialvorbereitung bis Vulkanisation, dauert rund 50 Stunden. Neben dem sind auch Schutzanzüge sowie Soft-Shell-Jacken für Sportler und Bergsteiger stark nachgefragte Produkte und stärken so die Wettbewerbsposition des Unternehmens. Den Blick nach vorn Unser stetiges Wachstum wäre nicht möglich, wenn wir nicht laufend in den Markt hineinhören und an Verbesserungen arbeiten würden. Das ist zwar nicht immer leicht, aber wir können und wollen nicht anders, als den Weg nach vorn zu gehen. Denn wer stehen bleibt, der stagniert und wer stagniert, der scheitert, ist sich Pita sicher. Im kommenden Jahr plant das Unternehmen weitere Marktexpansionen und eine Ausweitung der Produktpalette sowie Investitionen in innovative Technologien. Die strategische Entscheidung des Unternehmens, einen Beitrag zur Entwicklung der bosnisch-herzegowinischen Wirtschaft und der Gesellschaft leisten zu wollen, wird bei Prevent zu einem von allen Mitarbeitern gelebten Wert verbunden. Denn das konstante Bemühen, der Arbeitseifer und die Loyalität sind unsere Erfolgsgeheimnisse, so Pita. Die Sparkasse Bank BiH ist seit einigen Jahren zuverlässiger Finanzpartner der Prevent-Gruppe. Eine Beziehung, die für Pita nicht nur einen materiellen, sondern auch ideellen Wert hat: Als im Mai letzten Jahres unser Land von der schrecklichen Hochwasserkatastrophe heimgesucht wurde, hat es mich sehr gefreut, dass sich gerade unsere langjährigen Partner, die Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina und auch die Steiermärkische Sparkasse, gemeinsam mit unserer Stiftung für den Wiederaufbau eingesetzt haben. Gemeinsame Werte sind die beste Basis für eine erfolgreiche Partnerschaft. NEDZAD PITA GESCHÄFTSFÜHRER PREVENT SAFETY Gemeinsame Werte sind die beste Basis für eine erfolgreiche Partnerschaft. 15 % aller neuen Autos in Europa werden von Prevent ausgestattet. Geschäftsbericht

52 Österreich Steiermark SLOWENIEN KROATIEN SERBIEN Bosnien und Herzegowina MONTENEGRO Mazedonien Die Auslands- Märkte 2014 MAZEDONIEN Trotz des wirtschaftlich schwierigen Umfeldes konnte die Sparkasse Bank Makedonija ihr Kreditportfolio und die Einlagen im Vergleich zum Vorjahr um 13 % steigern. Der Fokus liegt weiterhin auf Kommerzkunden mit guter Bonität. Im 2. Quartal wurde eine neue Filiale im Stadtzentrum von Skopje eröffnet, die mit modernster Infrastruktur ausgestattet ist. SERBIEN Die Entwicklung des serbischen Bankenmarkts war im Jahr 2014 sehr volatil und von Unsicherheit geprägt. Die Erste Bank in Serbien hat ein sehr schwieriges Jahr hinter sich und hat aufgrund der schwachen wirtschaftlichen Faktoren sowie hoher Risikovorsorgen das Budgetziel nicht erreichen können. Im Jahr 2014 lag der Fokus besonders auf einem gesunden Kreditwachstum, was dazu führte, dass das Portfoliowachstum aufgrund fehlender Platzierungsmöglichkeiten unter dem Planwert lag. Besonders erfreulich ist der deutliche Anstieg der Kundeneinlagen. BOSNIEN UND HERZEGOWINA Die Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina konnte auch im Jahr 2014 ihre positive Entwicklung fortsetzen und den Gewinn erneut steigern. Dieser stieg um 23 % auf 5,5 Millionen Euro und liegt um 8 % über dem geplanten Gewinn. Auch bei den Ausleihungen verzeichnete die Bank Steigerungsraten von rund 4 % und bei den Kundeneinlagen sogar 14 %. 52

53 KROATIEN Auch Kroatien wurde von der Volatilität der Märkte nicht verschont, was ebenfalls zu höheren Risikovorsorgen führte. Diese konnten jedoch erfolgreich durch die höheren Betriebserträge kompensiert werden. Die kroatische Tochterbank Erste und Steiermärkische Bank erzielte trotz dieser schwierigen Marktbedingungen einen Nettogewinn von 49 Millionen Euro. Der Nettoprofit konnte somit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Das Kreditwachstum befindet sich leicht unter Plan. Die Bank erfreut sich jedoch eines starken Anstiegs der Kundeneinlagen. SLOWENIEN Nach einem Rückgang des BIP im Jahr 2013 konnte sich die Wirtschaft 2014 erholen und ein Wachstum von rund 2 % verzeichnen. In der Banka Sparkasse wird der Restrukturierungs- und Transformationsprozess, der seit zwei Jahren läuft, allmählich zu Ende geführt. Die Bank will nach schlechten Ergebnissen in vergangenen Krisenjahren im Jahr 2015 wieder in die Gewinnzone kommen. Im vergangenen Jahr wurde ein allerdings erwarteter Verlust nach Steuern in Höhe von 4,2 Millionen Euro verzeichnet. Die Ausleihungen an Kunden konnten gegenüber 2013 um 0,9 % leicht zulegen, während die Kundeneinlagen um 8,3 % zurückgingen. MONTENEGRO Das moderate Wirtschaftswachstum aus dem Jahr 2013 setzte sich auch im Jahr 2014 fort und betrug rund 2 %. Das wichtigste Segment, trotz schwieriger Wetterbedingungen, war der Tourismus. Die Wirtschaft ist auch stark durch die Russlandkrise beeinflusst, da sehr viele Direktinvestitionen und Touristen aus Russland kommen. Durch die stabile Ertrags- und Kostensituation sowie durch die sehr gute Risikolage konnte ein Jahresergebnis von 7,2 Millionen Euro erzielt werden. Das bisher beste Ergebnis in der Geschichte der Erste Bank in Montenegro. Historische Verbindungen Das Jahr 2014 war historisch geprägt vom 100. Jahrestag des Beginns des Ersten Weltkrieges. Ein Ereignis, das am Westbalkan und gerade in Bosnien und Herzegowina eine wechselhafte Entwicklung ausgelöst hat. SAVA DALBOKOV: Ich würde die vergangenen hundert Jahre am Balkan als eine Geschichte wiederholter Vereinigungsversuche bezeichnen. Nach dem Ersten Weltkrieg erfolgte dies im Rahmen des Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen, nach dem Zweiten Weltkrieg war es die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien. Nun stehen wir an der Schwelle eines dritten Einigungsprozesses in einem gemeinsamen Europa. Bei allen Spannungen und Konflikten hat das gemeinsame Schicksal aber auch kulturelle, wirtschaftliche und menschliche Verbindungen entstehen lassen, die noch heute Bestand haben. Sie sind die Basis für Wirtschaftskooperationen, gemeinsame Infrastrukturprojekte und einen Wirtschaftsraum von 20 Millionen Menschen. Wie können die Tochterunternehmen der Steiermärkischen Sparkasse in den SEE-Ländern den Weg in die Europäische Union und damit auch in eine wirtschaftliche Stabilität begleiten? SAVA DALBOKOV: Wir sind als einzige Bank in allen SEE-Ländern vertreten und leisten unseren Beitrag über das Kerngeschäft und dessen Ausformung nach unseren österreichischen Stan- SAVA DALBOKOV, MBA VORSTANDSMITGLIED dards. Dadurch nehmen wir hinsichtlich Stabilität, Transparenz und Professionalität eine Vorreiterrolle ein, die für den Bereich Finanzen auch eine Vorbildwirkung für unsere Kunden hat. In Zusammenarbeit auch mit der Erste Group bauen wir wirtschaftliche Brücken zwischen dem Westbalkan, Österreich und Europa. Wie gelingt es der Steiermärkischen Sparkasse, in diesen volatilen Wirtschaftsräumen stabile Ergebnisse zu erzielen? SAVA DALBOKOV: Die wirtschaftlichen Auswirkungen, die auch für uns spürbar sind, bewältigen wir aus eigenem Ertrag. Um diese Entwicklung stabil zu halten, agieren wir sehr diszipliniert, z. B. was Kostenmanagement oder Risikostandards betrifft. Ich finde es aber sehr erfreulich, dass unsere Kunden diese Verantwortung und Stabilität zu schätzen wissen: Die Kundeneinlagen sind in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Geschäftsbericht

54 Über Geld spricht man! MAG. CHRISTOF LÖSCH GESCHÄFTSFÜHRER SCHULDNERBERATUNG STEIERMARK Bevor man etwas unterschreibt, sollte man selbst über die Folgen nachdenken und mit Eltern, aber auch mit Freunden über die finanziellen Auswirkungen der eingegangenen Verpflichtung sprechen. Innerhalb einer Generation hat sich der Zugang junger Menschen zum Thema Geld deutlich verändert. War in den 1970er-Jahren das Schulsparen noch ein echtes Highlight, so bieten Jugendkonto und Bankomatkarte heute ganz andere Möglichkeiten. Doch wo Licht ist, dort ist auch Schatten. So sind Jugendliche heute nicht nur einem höheren, sondern auch einem völlig veränderten Konsumdruck ausgesetzt. Handyverträge, Online-Dienste wie Downloads von Apps, Videos oder Musik, Online-Shopping, aber auch die Betriebskosten für ein Moped machen das Geldausgeben nicht nur unübersichtlicher, sondern begründen auch zahlreiche Dauerschuldverhältnisse, die den jungen Menschen rasch über den Kopf wachsen können. Gemeinsame Initiative Gemeinsam mit der Schuldnerberatung Steiermark und dem Landesschulrat für Steiermark wurde daher mit der Steiermärkischen Sparkasse die Initiative MONEYtalk(s) entwickelt. Dabei werden mit Beraterteams in den Schulklassen der Umgang mit Geld diskutiert und Tipps und Infos für den Alltag vermittelt. Erst das richtige Bewusstsein darüber, was Verbindlichkeiten und Ausgaben insgesamt bedeuten, führt zur Problemvermeidung, betont Christof Lösch von der Schuldnerberatung Steiermark. Den meisten jungen Menschen seien die einzelnen Kosten der Wünsche und Träume ja bewusst, nicht aber die Auswirkung der insgesamt eingegangenen Verpflichtungen. Dabei setzt MONEYtalk(s) nicht auf den erhobenen Zeigefinger oder auf bedrohliche Szenarien, sondern auf das Erkennen, welche Rolle Geld im Leben eines jungen Menschen spielen soll und wie man Polster auch für zukünftige Anschaffungen aufbaut. Die einfache Einnahmen- und Ausgabenrechnung sei hier der erste wichtige Schritt, so Lösch. Augen öffnen Eines der Hauptprobleme ist, dass Geld in Österreich im Grunde ein Tabuthema ist. Oft vermeiden schon die Eltern, dass die Kinder die Höhe ihres Einkommens erfahren und welche Summe im Haushalt monatlich tatsächlich zur Verfügung steht, ortet Lösch die Ursachen für den oft fehlenden Bezug zur Realität auch in der Gesellschaft. Über Geld spricht man nicht. Dieses geflügelte Wort zieht sich durch unser Leben und lässt so manche junge, aber auch ältere Menschen die Augen vor ihrer tatsächlichen finanziellen Situation verschließen. Die Jugendbetreuer der Sparkasse und die Mitarbeiter der Schuldnerberatung versuchen mit dem Projekt MONEYtalk(s), den Schülern mehr Praxisbezug und damit Realitätssinn zu vermitteln ein Projekt, das sich inzwischen sehr gut etabliert hat und auch der Verantwortung einer modernen Bank entspricht. Eigenverantwortung zu unterstützen und den jungen Menschen ein weitblickendes, aktives und gestaltendes Denken im Umgang mit Geld zu vermitteln, entspricht dabei auch ganz dem Sparkassengedanken, auf dem der Erfolg der Steiermärkischen Sparkasse nun seit 190 Jahren aufbaut. 54

55 Das Leben selbst in die Hand nehmen Der Gedanke der Verantwortung für die Gesellschaft ist die Grundlage für alle Entscheidungen bei CSR-Projekten der Steiermärkischen Sparkasse. Früher waren Schulsparen, Sparbüchse und die Sparefroh-Figur prägende Symbole für junge Menschen im Umgang mit Geld. Heute nennt sich die Initiative für Schulen MONEYtalk(s). Was ist Veränderung und was ist Kontinuität? OLIVER KRÖPFL: Die Veranstaltungsreihe MONEYtalk(s) übersetzt unsere seit jeher gültigen Grundwerte in das aktuelle Zeitalter. Durch soziale Netzwerke, durch mobile Endgeräte ab dem Volksschulalter und durch das Anwachsen des Online-Handels sind die Verlockungen gerade für junge Menschen stark gestiegen, sich Wünsche zu erfüllen, die die finanziellen Möglichkeiten ihres Alters bei Weitem übersteigen. Gemeinsam mit dem Landesschulrat und der Schuldnerberatung Steiermark möchten wir Augenmaß und Eigenverantwortung schon möglichst früh in den Köpfen der jungen Menschen verankern. Wie geht es den Sparkassen als den Erfindern des Weltspartages? Ist dieses Konzept im 90. Jahr seines Bestehens noch zeitgemäß? OLIVER KRÖPFL: Ja, es ist heute sogar wichtiger als bei seiner Entstehung. Wir möchten mit der Feier des Weltspartages den Menschen helfen, den Umgang mit Geld näherzubringen und den Wert des Sparens zu leben. Es ist nach wie vor ein wichtiges Ziel des Sparkassengedankens, sein Geldleben selbst in die Hand zu nehmen und wir schaffen für unseren Kunden die optimalen Voraussetzungen dafür Hilfe zur Selbsthilfe. DR. OLIVER KRÖPFL LEITER GENERALSEKRETARIAT OLIVER KRÖPFL: Der Steiermärkischen Sparkasse wurde bei ihrer Gründung 1825 das Prinzip des nachhaltigen und verantwortungsvollen Wirtschaftens in die Wiege gelegt. Seit 190 Jahren versuchen wir, diesem Auftrag nach bestem Wissen nachzukommen. Diese langfristige Nachhaltigkeit unterscheidet sich fundamental von den zeitgeistigen Marketingblasen und inseratenbegleiteten Scheckübergaben, wie sie heute immer öfter zu beobachten sind. Ein wesentlicher Eckpfeiler dabei ist die Unterstützung von sozialen, wissenschaftlichen und kulturellen Projekten, welche ohne Sparkasse nicht in die Umsetzungsphase kämen. Ein wichtiger und nicht immer nur populärer Aspekt ist die gute Mischung zwischen Bestandsprojekten und neuen Ideen. Grundsätzlich ist daher unsere finanzielle Unterstützung nie auf Dauer, sondern als Starthilfe für Projekte ausgerichtet. Dadurch können wir gewährleisten, auch immer wieder in neue, interessante Kooperationen einzutreten. Ein erfolgreiches Beispiel für 2014 ist MONEYtalk(s). Bei MONEYtalks(s) wird aber auch ein weiteres unserer Grundprinzipien sichtbar. Wir gehen ungern in eine Rolle des reinen Geldgebers, sondern möchten uns darüber hinaus inhaltlich in die Projekte einbringen. Dies erfolgt in erster Linie durch aktives, oft ehrenamtliches Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denen ich dafür herzlich danken möchte! Die Sparkasse engagiert sich mit CSR-Projekten nicht nur in der Steiermark, sondern auch in den Ländern Südosteuropas? OLIVER KRÖPFL: Tatsächlich nimmt die Steiermärkische Sparkasse ihre Verantwortung in allen Märkten wahr, in denen sie vor Ort vertreten ist. In diesem Zusammenhang sind die Hilfsmaßnahmen für die Opfer der Hochwasserkatastrophe in Bosnien und Herzegowina besonders hervorzuheben. Als weiteres Beispiel haben wir dort auch gemeinsam mit der US-Botschaft im Rahmen des Projektes Intervention Fund for Women s Entrepreneurship 26 Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, den beruflichen Start in die Selbstständigkeit ermöglicht. Es war nicht nur die Ausstattung mit Startkapital wichtig, sondern wir haben vor allem auch mit Beratungen, Schulungen und dem Einsatz unseres Netzwerkes dazu beigetragen, dass die Frauen ihre berufliche Zukunft wieder selbst in die Hand nehmen konnten. CSR bedeutet Gesamtverantwortung im Hinblick auf die Gesellschaft. MONEYtalk(s) ist hier nur ein Beispiel. Geschäftsbericht

56 Das Leben ist nicht immer fair 2014 tag.werk feierte in diesem Jahr sein 15-jähriges Jubiläum. Einrichtungen wie tag.werk versuchen, ein Netzwerk für junge Menschen zu knüpfen, die bislang meist nicht die gleichen Chancen und die Fairness in ihrem Leben erhalten haben. Und die dadurch auch bislang keinen Weg gefunden haben, das Leben und die Gesellschaft so anzunehmen, wie die meisten von uns es gewohnt sind. Die Organisation tag.werk ist der Versuch und die Chance für junge Menschen, Werte wie Toleranz und Miteinander zu lernen und zu leben. Sie ist eine Lernwerkstätte für das Leben und für soziale Kompetenz, resumiert Franz Küberl, Caritas- Direktor der Steiermark, ein Interview, das zum Nachdenken anregt. Rückblick: Herr Direktor, tag.werk ist eine Einrichtung der Caritas für junge Menschen ab Ende der Schulpflicht bis zum 25. Lebensjahr, die einen instabilen sozialen Hintergrund haben und weder durch ihre Ausbildung, noch durch einen Arbeitsprozess ein selbstständiges Leben führen können. Wie werden diese Menschen angesprochen und wie gewinnt man ihr Vertrauen? FRANZ KÜBERL: Ein wesentlicher Faktor sind unsere ausgezeichneten Mitarbeiter, die mit diesen Menschen auf gleicher Augenhöhe in Kontakt treten. Oft ist es für die jungen Leute das erste Mal, dass ihnen Respekt und Wertschätzung entgegengebracht wird. Darin liegt ein riesiges Potential. Die Menschen mit ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten zu sehen und nicht mit ihren Problemen, ist der zentrale Ansatz. tag.werk setzt sehr stark auf kreative Prozesse. Sie entwerfen und fertigen aus alten Kleidungsstücken durch sogenanntes Upcycling 56

57 DR. H.C. FRANZ KÜBERL DIREKTOR CARITAS STEIERMARK neue Modeartikel wie Taschen, Jacken oder Tops. Wie wecken Sie die Motivation, in einen geregelten Arbeitsprozess einzutreten? FRANZ KÜBERL: Wichtige Motivationen sind sicher, dadurch Geld zu verdienen und überhaupt einen Einstieg in einen Arbeitsprozess zu finden. Die jungen Leute spüren aber auch, dass es einen Reiz hat, etwas Eigenes zu schaffen und im Team für einen gemeinsamen Erfolg zu arbeiten. Das ist der eigentliche soziale Lernprozess. Besteht dabei nicht die Gefahr, dass diese Motivation wieder verloren geht, wenn ein späteres, reguläres Arbeitsverhältnis diese kreative Komponente nicht bieten kann? FRANZ KÜBERL: Das Ziel unserer Einrichtung ist die Sozialisierung der jungen Menschen. Am Ende steht immer der Wunsch nach einer Ausbildung, einer Lehre, einem Schulabschluss oder einer Teilnahme an einem AMS-Programm. Dafür braucht es Eigenschaften wie Verlässlichkeit, Vertrauen, die Orientierung an einem Zeitgerüst oder den Willen, etwas fertigzubringen. Oft dauert es lange, bis den Menschen der sprichwörtliche Knopf aufgeht. Eine junge Dame hat zehnmal bei tag.werk begonnen, hat immer wieder aufgehört und hat nach dieser Berg- und Talfahrt ihr Studium beendet. Wir arbeiten daher mit möglichst geringem Druck und vermitteln auch nicht, der Ort der allerletzten Chance im Leben zu sein. Die Steiermärkische Sparkasse ist Hauptsponsor dieses Projektes. Welche Perspektiven bietet diese Partnerschaft über die Zahlung von Sponsorengeldern hinaus? FRANZ KÜBERL: In der Tat ist es ein ganzheitlicher Ansatz. Schließlich erhalten die Menschen bei uns auch einen Einblick in das Wirtschaftsleben: Materialbeschaffung, Einnahmen, Ausgaben, Verkauf. Dadurch bekommen die jungen Leute Bodenhaftung und die Caritas nützt die Gelegenheit, den oft unrealistischen Lebensvorstellungen und Lebensformen der jungen Leute eine Absage zu erteilen. Wir wollen die Lebenskapazität einer Person so stärken, dass sie sich selbstständig durch das Leben bewegen kann. Das knüpft sehr an den Gründungsgedanken der Sparkasse an... FRANZ KÜBERL: Durchaus. Das Erwecken von Teamgeist, von sozialer Intelligenz und das Verstehen und Erlernen von gruppendynamischen Prozessen ist die Voraussetzung, den Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu verdienen. Das ist für alle Menschen ein gutes Gefühl und ist auch die Basis für Respekt und Wertschätzung gegenüber sich selbst und anderen. Die jungen Leute spüren, dass es einen Reiz hat, etwas Eigenes zu schaffen. tag.werk ist ein Jugendbeschäftigungsprogramm der Caritas und hat sich dem Design und der Produktion von individuellen Taschen aus Recycling-Material sowie der Kreation und dem Verkauf von Mode und Design verschrieben. Geschäftsbericht

58 Fortissimo zum Jubiläum Der Musikverein für Steiermark feiert im Jahr 2015 sein 200-jähriges Bestehen und ist damit einer der ältesten Musikvereine der Welt. DR. MICHAEL NEMETH GENERALSEKRETÄR MUSIKVEREIN FÜR STEIERMARK Das Interesse an klassischer Musik ist ungebrochen. Schon kurz nach seiner Gründung sorgte der Musikverein mit Sitz in Graz auch überregional für Aufsehen und konnte zahlreiche berühmte Namen wie Ludwig van Beethoven oder Franz Schubert zu seinen Ehrenmitgliedern zählen. Heute, 200 Jahre später, ist man nicht nur bestrebt, das hohe Niveau der künstlerischen Leistungen zu erhalten, sondern auch, jungen Menschen Verständnis und Begeisterung für klassische Musik zu vermitteln. Seit 2008 steht Michael Nemeth als Generalsekretär an der Spitze des Vereins. Welche Verantwortung bringt denn so ein Jubiläum organisatorisch und musikalisch mit sich? MICHAEL NEMETH: Der Musikverein empfindet einerseits Dankbarkeit und Demut für die großartigen Konzerte, mit denen Generationen von Künstlern den Menschen Freude bereitet haben, aber ebenso Optimismus und Gestaltungswillen, um auch für die Zukunft eine qualitätsbewusste und offene Plattform für die klassische Musik zu sein. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, erfahren wir Unterstützung auf drei Säulen. Die erste Säule bilden unsere rund Mitglieder und Abonnenten, die zweite Säule bilden Sponsoren und Subventionsgeber und die dritte Säule sind die Menschen, die Karten im freien Verkauf erwerben. Auch diesen gilt im Jubiläumsjahr unsere Dankbarkeit. Klassische Musik scheint sich immer mehr zu einer elitären Kunstform zu entwickeln. Verlieren die Menschen einen breiten Zugang zur klassischen Musik? MICHAEL NEMETH: Das Interesse an klassischer Musik ist ungebrochen. Allerdings ist das Angebot über Tonträger, Rundfunk und Online- Dienste so breit, dass alles jederzeit verfügbar ist. Die Alternativen zu einem Konzertbesuch sind vielschichtig, trotzdem ist das Erlebnis im Konzertsaal einzigartig. Studien zeigen, dass im Schnitt drei von 100 Menschen klassische Musik hören. Die Reichweite von Ö1 beträgt rund 9 %. Wir haben also noch Luft nach oben. Die Steiermärkische Sparkasse wurde vor nunmehr 190 Jahren gegründet, um nicht privilegierten Bevölkerungsteilen den Zugang zu Bankgeschäften zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund werden die CSR-Projekte und damit auch das Engagement als Hauptsponsor des Musikvereins für Steiermark heute noch gesehen. Wie weit muss und kann sich Klassik den jungen Menschen öffnen und erschließen? MICHAEL NEMETH: Werfen wir einen Blick zurück. Im 19. Jahrhundert war jeder Konzertbetrieb auf Mäzene angewiesen. Rund 2 % der Menschen haben somit den gesamten Kulturbetrieb ermöglicht. Später sind mit der Verbürgerlichung Konzerthäuser und auch die Musikvereine in Wien 58

59 und Graz entstanden. Heute sind Schulen und das Elternhaus gefragt, um den Zugang zu klassischer Musik zu ermöglichen. Auch der Musikverein leistet hier verstärkt seinen Beitrag, etwa über die Konzerte in Zusammenarbeit mit Jeunesse Graz oder durch die Möglichkeit von Probenbesuchen für Schulklassen. Und dann gibt es natürlich Lichtblitze wie David Garrett oder Nigel Kennedy, deren unkonventioneller Zugang und deren modernes Auftreten die E-Musik auch an die Spitze der konventionellen Hitparade bringt. Das Programm des Jubiläumsjahres wartet mit großen Namen wie Zubin Metha oder Elina Garanca auf. Welches Versprechen steckt in diesem Jubiläumsprogramm für die Zukunft? MICHAEL NEMETH: Der Musikverein für Steiermark verspürt einen starken Zug in eine moderne Zukunft und in eine soziale Verantwortung. So werden Konzerte mit dem Orchester der Kunstuniversität Graz gegeben, bei denen ausschließlich Werke des 20. Jahrhunderts zur Aufführung kommen. Wir werden Gustav Mahlers 8. Symphonie mit 400 Mitwirkenden in der Grazer Stadthalle aufführen und dabei auch Jugendchöre aus der Steiermark im Ensemble haben. Und schließlich werden sich die Spielzeiten der Jahre 2016 bis 2018 dem Thema Menschenrechte widmen. Durch grenzüberschreitende Projekte und den intensiven Dialog nimmt der Musikverein damit auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung wahr. Zu Graz habe ich einen besonderen Bezug und es berührt mich zutiefst, in einer Reihe mit musikalischen Größen wie Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, György Ligeti, Karl Böhm oder Alfred Brendel zu stehen! ELINA GARANCA MEZZOSOPRANISTIN Geschäftsbericht

60 Unsere Preisliste 2014 Steiermärkische Sparkasse Beste steirische Wohnbaufinanzierungsbank lt. der Zeitschrift Format (11/2014) Recommender 2014: einzige steirische Bank, die mit diesem Gütesiegel für hervorragende Kundenorientierung ausgezeichnet wurde BGF-Gütesiegel (Betriebliche Gesundheitsförderung) : Bereits zum vierten Mal in Folge darf die Steiermärkische Sparkasse dieses Siegel führen Betrieblicher Sozialpreis 2014: 3. Platz für Betriebliches Wiedereingliederungsmanagement Steirischer Werbepreis Green Panther in Gold 2013, Kategorie Outside the box, für die spark7-morphsuit-promotion Sparkasse Bank Bosnien und Herzegowina Bester Arbeitgeber im Finanzsektor in Bosnien und Herzegowina Bank of the Year 2014 Sparkasse Bank Makedonija Auszeichnung für Corporate Social Responsibility, insbesondere für das Projekt Bank ABC Auszeichnung als Socially Responsible Company für das Umwelt-Engagement rund um das Projekt Sag JA zu Recycling! Erste & Steiermärkische Bank Kroatien Das internationale Finanzmagazin The Banker hat die Erste und Steiermärkische Bank als beste Privatbank in Kroatien ausgezeichnet Bei den Days of Communications 2014 wurde die Bank mit dem MIXX-Award in der Kategorie Brand Awareness für die Erste smart card und in der Kategorie Mobile für die App Erste Redomat ausgezeichnet. Den Ideja X-Award erhielt die Bank für die beste Werbekampagne im Bereich Barkredite Erste Bank Serbien Bei der Konferenz TECHNOBANK 2014 wurde die Smartphone-App Fotografiere und Zahle der Erste Bank Novi Sad als beste Banktechnologie ausgezeichnet Erste Bank Montenegro Ausgezeichnet mit dem Award of Excellence als beste Bank in Montenegro durch das Finanzmagazin Euromoney Banka Sparkasse Slowenien Auszeichnung durch die Finance Akademija für den besten Geschäftsbericht der slowenischen Finanzbranche 60

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