Inhalt. Physik 2012 M 1

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1 Physik 2012 M 1 Inhalt 1 Vielfältige Exzellenz im Fach Physik Dimensionen und Indikatoren im Fach Physik Ergebnisse im Fach Physik im Überblick Forschung Anwendungsbezug Internationalität Studierendenorientierung Gruppenbildung Dimension Forschung Drittmittel Höhe der Drittmittel Drittmittelstruktur Publikationen Promotionen Reputation Zusammenhänge Dimension Anwendungsbezug Studierendenurteil Berufsbezug Drittmittel aus der Privatwirtschaft Erfindungen Dimension Internationalität Index Internationale Ausrichtung Studierendenurteil Unterstützung von Auslandsaufenthalten Drittmittel von der EU Dimension Studierendenorientierung Studierendenurteile... 24

2 M 2 Physik 2012 Tabellenverzeichnis Tabelle 1: Dimensionen und Indikatoren in Physik... 3 Tabelle 2: Forschungsprofil forschungsstarker n in Physik... 4 Tabelle 3: Profile im Anwendungsbezug starker n in Physik... 5 Tabelle 4: Profile in Internationalität starker n in Physik... 5 Tabelle 5: Profile in Studierendenorientierung starker n in Physik (Studierendenurteile)... 6 Tabelle 6: Drittmittel... 8 Tabelle 7: Publikationen und Zitationen Tabelle 8: Promotionen Tabelle 9: Reputation Tabelle 10: Korrelationsmatrix Tabelle 11: Studierendenurteil Berufsbezug Tabelle 12: Drittmittel aus der Privatwirtschaft Tabelle 13: Erfindungen pro Jahr Tabelle 14: Index Internationale Ausrichtung Tabelle 15: Studierendenurteil Unterstützung von Auslandsaufenthalten Tabelle 16: Drittmittel von der EU Tabelle 17: Studierendenurteile zur Studierendenorientierung Abbildungsverzeichnis Abbildung 1: Drittmittelgeber in Physik... 10

3 Physik 2012 M 3 Vorbemerkung: Diese Auswertung ist Teil eines mehrteiligen Arbeitspapiers Vielfältige Exzellenz 2012 das Sie unter folgender URL finden: Die Einleitung sowie die ausführliche Beschreibung der Methodik finden Sie auch in separaten Dokumenten, die Sie herunterladen können unter: Vielfältige Exzellenz im Fach Physik Im Fach Physik können Daten zu vier verschiedenen Dimensionen der Exzellenz ausgewiesen werden: Forschung, Anwendungsbezug, Internationalität und Studierendenorientierung. Die Daten stammen aus den Erhebungen zum CHE Hochschulranking Insgesamt waren 62 Universitäten in den Vergleich einbezogen, von denen es 28 in mindestens einer der vier Dimensionen in die Gruppe der Starken schaffen. 1.1 Dimensionen und Indikatoren im Fach Physik Tabelle 1 zeigt die in diesem Fach ausgewiesenen Dimensionen und die zugrunde liegenden Indikatoren. Tabelle 1: Dimensionen und Indikatoren in Physik Dimension Forschung Publikationen Int. Publikationen Zitationen Drittmittel Promotionen Erfindungen absolut relativ absolut relativ pro Publikation absolut relativ absolut relativ absolut relativ In den Naturwissenschaften keine Unterscheidung zwischen nationalen und internationalen Publikationen In den Naturwissenschaften nur in der Dimension Anwendungsbezug Dimension Anwendungsbezug Studierendenurteile Praxis-Check Drittmittel aus der Privatwirtschaft Erfindungen Berufsbezug Praxisbezug Bachelor/Master absolut relativ absolut relativ Dimension Internationalität Studierendenurteil Index Internationale Ausrichtung EU-Drittmittel Unterstützung für ein Auslandsstudium absolut relativ Dimension Studierendenorientierung Studierendenurteile Studiensituation insgesamt Betreuung Lehrangebot Studierbarkeit

4 M 4 Physik Ergebnisse im Fach Physik im Überblick Forschung Tabelle 2 zeigt die forschungsstarken n in Physik im Überblick. Eine Universität wird als forschungsstark bezeichnet, wenn sie bei mindestens vier der sieben Indikatoren eine Platzierung in der Spitzengruppe erreicht. Die Höchstzahl von sieben Spitzenplätzen erreichen die Uni Bonn, die Uni Heidelberg und die TU München. Von den 5 n mit hoher Reputation im Fach (vgl. Abschnitt 2.4) erreichen nur die Universität Heidelberg und die beiden Münchner Universitäten die Gruppe der Forschungsstarken. Tabelle 2: Forschungsprofil forschungsstarker n in Physik Zahl Spitzenplätze (von max. 7) absolut relativ Reputation Drittmittel Publikationen Promotionen Drittmittel Publikationen Zitationen Promotionen HU Berlin 4 TU Berlin 4 Uni Bonn 7 TU Dresden 6 Uni Göttingen 6 Uni Hamburg 5 Uni Heidelberg 7 Uni Jena 4 LMU München 6 TU München 7 Details zur Dimension Forschung hier.

5 Physik 2012 M Anwendungsbezug Tabelle 3 zeigt die in der Dimension Anwendungsbezug starken n mit ihren Ergebnissen im Überblick. Eine erreicht die Gruppe der im Anwendungsbezug starken n, wenn sie bei mindestens zwei der fünf Indikatoren eine Platzierung in der Spitzengruppe erreicht. Fünf Spitzenplätze erreicht keine der n. Tabelle 3: Profile im Anwendungsbezug starker n in Physik Zahl Spitzenplätze (von max. 5) Studierendenurteil Berufsbezug Drittmittel aus der Privatwirtschaft Erfindungsmeldungen absolut relativ absolut relativ TU Dresden 4 Uni Erlangen-Nürnberg 4 Uni Frankfurt a.m. 4 Uni Jena 3 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 4 Uni Konstanz 3 TU München 4 Uni Oldenburg 3 Legende: Spitzengruppe beim jeweiligen Indikator Details zur Dimension Anwendungsbezug hier Internationalität Tabelle 4 zeigt die in der Dimension Internationalität starken n. Eine erreicht die Gruppe der in Internationalität starken n, wenn sie bei mindestens zwei der vier Indikatoren eine Platzierung in der Spitzengruppe erreicht. Vier Spitzenplätze erreicht keine der n, die Universitäten Leipzig und Würzburg erreichen jeweils drei Spitzenplätze. Tabelle 4: Profile in Internationalität starker n in Physik Zahl Spitzenplätze (von max. 4) Index Internationale Ausrichtung Studierendenurteil Unterstützung für Auslandsstudium absolut EU Drittmittel TU Berlin 2 BTU Cottbus 2 TU Dresden 2 Uni Heidelberg 2 Uni Jena 2 Uni Konstanz 2 Uni Leipzig 3 TU München 2 Uni Oldenburg 2 Uni Rostock 2 Uni Ulm 2 Uni Würzburg 3 Legende: Spitzengruppe beim jeweiligen Indikator relativ Details zur Dimension Internationalität hier.

6 M 6 Physik Studierendenorientierung Tabelle 5 zeigt die in der Dimension Studierendenorientierung starken n im Fach Physik. Eine erreicht die Gruppe der Studierendenorientierung starken n, wenn sie bei mindestens 2 der 4 Indikatoren eine Platzierung in der Spitzengruppe erreicht. Tabelle 5: Profile in Studierendenorientierung starker n in Physik (Studierendenurteile) Anzahl Spitzenplätze (von max. 4) Studiensituation insgesamt Betreuung Lehrangebot Studierbarkeit Uni Bayreuth 3 Uni Bochum 4 TU Braunschweig 2 TU Dortmund 2 Uni Duisburg-Essen 4 Uni Göttingen 2 TU Ilmenau 3 TU Kaiserslautern 4 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 2 Uni Oldenburg 2 Uni Rostock 3 Uni Wuppertal 4 Legende: Spitzengruppe beim jeweiligen Indikator Details zur Dimension Studierendenorientierung hier. 1.3 Gruppenbildung Die Gruppenbildung unterscheidet sich zwischen den Fakten-Indikatoren und den Studierenden-Urteilen. Fakten-Indikatoren Die Gruppeneinteilung für die Pro-Kopf-/Relativ-Indikatoren geschieht nach Quartilen: Das erste Quartil wird der Spitzengruppe zugewiesen und das zweite und dritte Quartil der Mittelgruppe, sofern der jeweilige Wert größer null ist. Das vierte Quartil (von oben gezählt) sowie sämtliche Fälle mit Werten von null werden der Schlussgruppe zugeordnet. Es kann demnach fallweise vorkommen, dass die Schlussgruppe deutlich mehr Fälle umfasst als 25% der Fachbereiche. Bei der genauen Festlegung der Gruppengrenzen werden jedoch ggf. auch Sprünge in den Daten berücksichtigt, d.h. die Grenzen geringfügig nach oben oder unten verschoben: Wenn z.b. der erste Wert der Mittelgruppe sehr dicht am letzten Wert der Spitzengruppe liegt, so wird dieser Fachbereich noch hochgestuft. Für die Gruppenbildung bei den Absolut-Indikatoren werden die Werte zunächst absteigend geordnet und ihre anteiligen Beiträge zur Gesamtsumme kumuliert. Der Spitzengruppe gehören, von oben gezählt, die Fachbereiche an, die zusammen mindestens 50% der Gesamtsumme (z.b. der gesamten Drittmittel in einem Fach) aufweisen. Auch bei den Absolut- Indikatoren wurden ggf. Sprünge in den Daten zur Feinjustierung der Gruppengrenzen berücksichtigt (s. vorheriger Absatz). Die Mittelgruppe bilden jene Fachbereiche, die nicht bereits der Spitzengruppe zugeordnet sind und auf die, von oben gezählt, zusammen (auch mit den Fachbereichen der Spitzengruppe) mindestens 90% des Gesamtaufkommens entfallen.

7 Physik 2012 M 7 Die übrigen Fachbereiche mit geringeren Werten bzw. Werten gleich Null werden der Schlussgruppe zugewiesen. Für die Dimension Internationalität wurden für den Index Internationale Ausrichtung statt der o.a. Methode der Gruppeneinteilung feste Gruppengrenzen verwendet: Im CHE Hochschulranking 2012 (Mathematik, Naturwissenschaften) waren max. 11 Punkte erreichbar. In die Spitzengruppe gelangten Studiengänge/Fachbereiche mit mindestens 5 Punkten, in die Mittelgruppe mit mind. 2 Punkten und mit weniger als 2 Punkten (sofern Daten vorlagen) in die Schlussgruppe. Studierendenurteile Die Gruppenbildung bei den Studierendenurteilen geschieht zunächst auf der Grundlage der signifikanten Abweichung vom Mittelwert. Fachbereiche, deren Stichprobenmittelwerte (m) signifikant (p<0,05) nach oben oder unten vom Mittelwert aller Fachbereiche abweichen, d.h. deren sog. Konfidenzintervall komplett oberhalb oder unterhalb des Mittelwertes aller Fachbereiche liegen, werden der Spitzen-, bzw. Schlussgruppe zugeordnet, der Rest der Mittelgruppe. Darüber hinaus werden (seit dem CHE Hochschulranking 2011) um den Mittelwert aller Fachbereiche zwei zusätzliche Grenzen gezogen. Fachbereiche, deren Konfidenzintervall komplett zwischen diesen beiden Grenzen liegen, werden, sofern sie nicht bereits der Spitzengruppe angehören, der Mittelgruppe zugeordnet. Insbesondere werden dadurch Fachbereiche, deren Ergebnisse zwar statistisch signifikant, aber in absoluten Zahlen nur verhältnismäßig gering vom Mittelwert aller Fachbereiche abweichen statt der Schlussgruppe noch der Mittelgruppe zugeordnet. Ist allerdings das Konfidenzintervall eines Fachbereiches so breit, dass es über den Mittelwert und eine dieser Grenzen hinausragt, werden diese Werte nicht in das Ranking einbezogen, weil sie nicht klar einer Gruppe zuordenbar sind. Werte werden insgesamt auch nur dann ausgewiesen, wenn in ein Urteil die Angaben von mindestens 15 Studierenden eingeflossen sind und wenn die Rücklaufquote bezogen auf den Fachbereich bei mindestens 10 Prozent lag. Darstellung der Gruppeneinteilung Die Gruppen werden durch farbige Punkte dargestellt: Die Spitzengruppe durch einen grünen Punkt ( ), die Mittelgruppe durch einen gelben Punkt ( ) und die Schlussgruppe durch einen blauen Punkt ( ).

8 M 8 Physik Dimension Forschung Als Forschungsindikatoren stehen in diesem Fach die insgesamt verausgabten Drittmittel, die Ergebnisse einer bibliometrischen Analyse sowie die Anzahl der Promotionen zur Verfügung. Die Reputation wird informatorisch ausgewiesen, aber nicht in die Bildung der Gruppen forschungsstarker n in Physik einbezogen. 2.1 Drittmittel Höhe der Drittmittel Die Drittmittelausgaben werden im Rahmen der jeweils im Sommer vor der Veröffentlichung des CHE Hochschulrankings stattfindenden Befragung der Fachbereiche erhoben. Abgefragt werden die Rubriken: DFG-Mittel (getrennt nach SFB und weitere DFG-Mittel ohne Graduiertenkollegs), EU/nichtdeutsche Förderer, BMBF-Mittel, andere Bundes- sowie Landesmittel, Stiftungsmittel, DAAD-Mittel, Mittel für Graduiertenkollegs, Mittel aus der Privatwirtschaft und Sonstige Mittel über einen Zeitraum von drei Jahren (hier 2008 bis 2010). Im November desselben Jahres werden Hochschulleitungen und Fachbereiche durch eine Vorinformation über das der späteren Auswertung zugrunde liegende Datenmaterial unterrichtet. Die überwiegende Zahl der Fachbereiche nutzt diese Gelegenheit, die gemachten Angaben noch einmal zu ergänzen bzw. zu aktualisieren. Vierzehn Universitäten vereinen insgesamt 50 Prozent der im Fach Physik verausgabten Drittmittel auf sich. Zehn von ihnen behaupten sich auch beim Relativindikator Drittmittel je Wissenschaftler in der Spitzengruppe. Tabelle 6: Drittmittel Drittmittel pro Jahr Drittmittel je Wissenschaftler Kumulierter Anteil Wert in T (in %) Gruppe Wert in T Gruppe Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 24514,3 7 83,9 LMU München 19568, ,1 TU München 17911, ,7 Uni Hamburg 17491, ,7 Uni Heidelberg 17215, ,3 Uni Jena 13331, ,4 Uni Mainz 10909, ,3 Uni Göttingen 10092, ,1 Uni Bonn 9778, ,2 Uni Konstanz 9615, ,7 TU Dresden 9446, ,2 TU Berlin 8843, ,3 Uni Erlangen-Nürnberg 8382, ,6 Uni Hannover 8095, ,2 Uni Bochum 7969, ,5 Uni Frankfurt a.m. 7825, ,9 RWTH Aachen 7614, ,5 Uni Münster 7600, ,8 Uni Stuttgart 7368, ,5 Uni Würzburg 7333, ,6 Uni Freiburg 7257, ,6 FU Berlin 7256, ,3 Uni Oldenburg 6711, ,5 Uni Duisburg-Essen 6414, ,8

9 Physik 2012 M 9 Drittmittel pro Jahr Drittmittel je Wissenschaftler Kumulierter Anteil Wert in T (in %) Gruppe Wert in T Gruppe TU Darmstadt 6201, ,0 Uni Bremen 6028, ,4 Uni Regensburg 5933, ,4 HU Berlin 5924, ,2 TU Kaiserslautern 5870, ,4 Uni Tübingen 5784, ,3 Uni Halle-Wittenberg 5519, ,5 Uni Augsburg 5512, ,9 Uni Bielefeld 4917, ,0 Uni Leipzig 4487, ,7 Uni Wuppertal 4165, ,2 TU Dortmund 4107, ,8 Uni Rostock 3840, ,3 Uni Kiel 3739, ,0 Uni Gießen 3712, ,0 Uni Düsseldorf 3628, ,6 Uni Marburg 3488, ,0 Uni Potsdam 3346, ,2 Uni Ulm 2975, ,0 Uni Greifswald 2598, ,4 TU Braunschweig 2202, ,5 Uni Saarbrücken 2181, ,5 Uni Bayreuth 1895, ,8 Uni Paderborn 1826, ,1 Uni Siegen 1801, ,0 Uni Osnabrück 1791, ,0 Uni Kassel 1433, ,8 TU Chemnitz 1390, ,0 TU Ilmenau 1333, ,1 BTU Cottbus 1247, ,4 Uni Magdeburg 1153, ,1 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 671, ,2 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe

10 M 10 Physik Drittmittelstruktur Abbildung 1 zeigt die Herkunft verausgabten Drittmittel nach Drittmittelgebern. 70% der Drittmittel stammen im Fach Physik von der DFG sowie von Bund, Land oder EU. Abbildung 1: Drittmittelgeber in Physik Sonstige 3,9% Wirtschaft 5,5% DAAD 0,2% Stiftungen 2,8% EU 8,3% DFG 47,5% Bund 28,1% Land 3,8% 2.2 Publikationen Grundlage der Bibliometrischen Analyse für das CHE Hochschulranking 2012 bildeten alle Publikationen, die die jeweiligen Fachbereiche im dreijährigen Untersuchungszeitraum von 2008 bis 2010 veröffentlicht hatten und in den jeweiligen Datenbanken verzeichnet waren. Die Erhebung der Publikationen und die darauf entfallenden Zitationen für die Fächer Biologie, Chemie, Geographie, Geowissenschaften, Humanmedizin, Pharmazie, Physik und Zahnmedizin erfolgte über die als Web of Science (Web of Science) bekannten Zitationsindizes (Science Citation Index SCI-E, Social Sciences Citation Index SSCI, Arts & Humanities Citation Index A&HCI und Conference Proceedings Citation Index Science CPCI-S) von Thomson Reuters (ehemals ISI). Ausgewiesen werden neben der Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen im Jahresschnitt die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen in drei Jahren bezogen auf die Zahl der vollzeitäquivalenten Wissenschaftler(innen) (ohne Drittmittelstellen) sowie Zahl der Zitationen je Publikation. Eine ausführliche Darstellung des Vorgehens bei der Publikationsanalyse in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern finden Sie hier.

11 Physik 2012 M 11 Sechzehn n vereinigen bereits über die Hälfte des hier nachweisbaren Publikationsoutputs auf sich, sieben dieser n liegen auch beim relativen Publikationsindikator in der Spitzengruppe, sechs beim Indikator Zitationen je Papier. Tabelle 7: Publikationen und Zitationen Publikationen je Wissenschaftler Publikationen pro Jahr Zitationen je Papier Kumulierter Anzahl Gruppe Anzahl Gruppe Anzahl Gruppe Anteil (in %) Karlsruher Inst. f. Technologie 714,7 6 2,4 6,1 KIT Uni Heidelberg 586,7 11 5,2 10,2 TU München 582,7 16 4,6 9,5 LMU München 544,3 20 3,5 11,6 Uni Bonn 450,7 24 6,2 9,9 Uni Bochum 382,0 27 6,0 5,8 Uni Jena 354,3 30 5,5 5,7 Uni Hamburg 348,0 33 4,0 6,8 Uni Mainz 347,7 36 3,6 10,7 TU Dresden 337,0 39 4,8 7,3 HU Berlin 329,0 42 4,7 6,8 Uni Erlangen-Nürnberg 325,7 45 3,4 6,2 Uni Göttingen 302,7 47 4,0 9,9 Uni Frankfurt a.m. 277,3 49 3,2 5,5 TU Berlin 252,0 51 3,5 5,0 Uni Stuttgart 251,0 54* 3,6 7,5 Uni Münster 234,3 56 2,7 6,0 Uni Würzburg 231,3 57 3,0 6,7 Uni Augsburg 223,3 59 3,0 6,8 RWTH Aachen 220,3 61 2,4 14,4 FU Berlin 211,0 63 3,6 5,4 Uni Tübingen 205,3 65 4,2 11,6 Uni Freiburg 200,0 66 3,3 6,8 Uni Leipzig 199,3 68 3,5 5,0 TU Dortmund 196,0 70 4,8 7,5 Uni Regensburg 191,3 71 3,0 5,3 TU Darmstadt 191,0 73 2,9 4,7 Uni Rostock 188,7 74 5,1 5,7 Uni Hannover 187,7 76 3,5 6,3 Uni Duisburg-Essen 174,3 78 2,3 4,3 Uni Bremen 169,0 79 2,7 5,2 Uni Potsdam 142,3 80 3,0 4,9 Uni Konstanz 141,7 81 4,0 5,4 Uni Halle-Wittenberg 141,3 83 2,4 3,6 Uni Ulm 140,0 84 3,0 5,7 TU Braunschweig 139,0 85 3,5 6,9 Uni Kiel 137,0 86 2,7 5,1 TU Kaiserslautern 136,7 87 3,0 5,2 Uni Marburg 133,3 88 3,0 5,4 Uni Gießen 133,0 89 2,8 5,2 Uni Wuppertal 124,3 90 2,8 9,0 Uni Bielefeld 122,7 91 3,0 7,2 Uni Oldenburg 122,3 92 3,3 3,0 Uni Düsseldorf 107,0 93 2,4 6,2 Uni Bayreuth 95,3 94 2,6 4,4 TU Chemnitz 88,0 95 1,8 3,0

12 M 12 Physik 2012 Publikationen je Wissenschaftler Publikationen pro Jahr Zitationen je Papier Kumulierter Anzahl Gruppe Anzahl Gruppe Anzahl Gruppe Anteil (in %) Uni Osnabrück 82,7 95 2,4 4,5 Uni Saarbrücken 78,7 96 1,6 3,4 TU Ilmenau 75,7 97 3,2 4,2 Uni Greifswald 71,0 97 2,2 3,9 Uni Magdeburg 66,3 98 2,1 3,4 Uni Paderborn 64,3 98 2,4 6,0 Uni Siegen 63,3 99 2,1 30,7 Uni Kassel 58,0 99 2,3 3,7 BTU Cottbus 36, ,9 2,9 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 33, ,4 4,3 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: *Aufgrund der geringen Abweichung zum nächsthöher Platzierten noch der Spitzengruppe zugewiesen. 2.3 Promotionen Die Zahl der Promotionen wird wie die Drittmittelausgaben im Rahmen der Fachbereichsbefragung erhoben, die Zahlen beziehen sich auf die sechs Semester vor der Befragung (hier Sommer 2008 bis Winter 2010/11). Vierzehn Fachbereiche erreichen zusammen 52% der kumulierten Promotionen und bilden die Spitzengruppe, 11 dieser n finden sich beim Relativ-Indikator Promotionen pro Professor ebenfalls in der Spitzengruppe wieder Tabelle 8: Promotionen n Promotionen Promotionen pro Jahr pro Professor Anzahl Kumulierter Anteil (%) Gruppe Anzahl Gruppe Uni Heidelberg 103,7 8 3,1 LMU München 83,0 14 1,9 TU München 70,3 19 2,1 Uni Hamburg 59,3 24 1,8 TU Dresden 47,7 28 1,7 Uni Bonn 43,3 31 1,6 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 42,7 34 0,9 Uni Göttingen 42,3 37 2,0 TU Darmstadt 35,0 40 1,6 HU Berlin 32,7 42 1,3 TU Berlin 32,7 45 1,3 Uni Stuttgart 31,3 47 1,8 Uni Frankfurt a.m. 29,7 50 1,2 Uni Erlangen-Nürnberg 29,3 52* 1,0 RWTH Aachen 28,7 54 0,7 Uni Mainz 28,7 56 1,0 Uni Würzburg 28,3 58 1,1 Uni Konstanz 27,3 60 2,5 Uni Münster 25,7 62 1,0 Uni Jena 23,3 64 1,0 Uni Tübingen 23,0 66 1,2 Uni Hannover 21,7 67 0,8 Uni Potsdam 21,0 69 1,4 Uni Regensburg 20,7 71 1,0 FU Berlin 20,3 74 1,0 Uni Bochum 20,3 72 1,1 Uni Augsburg 18,7 75 1,0

13 Physik 2012 M 13 Promotionen Promotionen pro Jahr n pro Professor Anzahl Kumulierter Anteil (%) Gruppe Anzahl Gruppe Uni Freiburg 18,3 78 1,0 Uni Halle-Wittenberg 18,3 76 1,2 Uni Bremen 17,7 79 0,8 Uni Leipzig 16,7 80 0,9 TU Kaiserslautern 16,3 82 0,9 Uni Duisburg-Essen 16,0 83 0,8 TU Dortmund 15,3 85 0,9 Uni Oldenburg 15,3 84 1,2 Uni Bielefeld 14,3 87 0,9 Uni Kiel 14,3 86 1,1 Uni Düsseldorf 14,0 88 0,8 Uni Ulm 13,0 89 1,4 TU Braunschweig 12,3 90 0,9 Uni Wuppertal 12,3 91 1,0 Uni Gießen 11,3 92 0,8 Uni Osnabrück 11,3 93 1,0 Uni Saarbrücken 10,3 94 0,7 Uni Greifswald 9,3 95 0,8 Uni Marburg 9,3 95 0,6 Uni Rostock 8,3 96 0,6 TU Chemnitz 8,0 97 0,6 Uni Bayreuth 8,0 96 0,5 Uni Paderborn 7,7 98 0,9 Uni Siegen 7,3 98 0,7 BTU Cottbus 5,7 99 0,8 Uni Magdeburg 5,0 99 0,6 TU Ilmenau 4,7 99 0,6 Uni Kassel 4, ,5 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 3, ,5 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: *Aufgrund der geringen Abweichung zum nächsthöher Platzierten noch der Spitzengruppe zugewiesen.

14 M 14 Physik Reputation Die Reputation der Fachbereiche ergibt sich aus den Antworten auf die Frage, welche (bis zu 5) n die Professoren des Faches jeweils als in der Forschung führend ansehen. Nennungen der eigenen werden dabei nicht berücksichtigt. In die Spitzengruppe werden bei diesem Indikator diejenigen n aufgenommen, die von mehr als 25% der Beteiligten genannt werden. Die nebenstehende Tabelle zeigt nur die Universitäten die von mindesten 5% der Beteiligten genannt wurden. Tabelle 9: Reputation Reputation Anteil Gruppe Nennungen TU München 62,0 LMU München 61,8 Uni Heidelberg 45,1 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 40,3 RWTH Aachen 32,5 Uni Hamburg 21,6 Uni Bonn 18,5 Uni Göttingen 12,4 HU Berlin 10,1 TU Dresden 9,9 FU Berlin 9,8 TU Berlin 8,8 Uni Mainz 8,6 Uni Konstanz 8,4 Uni Würzburg 8,2 Uni Stuttgart 8,0 Uni Freiburg 7,6 2.5 Zusammenhänge Tabelle 10 dokumentiert die Korrelationen zwischen den verschiedenen Forschungsindikatoren und der Reputation. Tabelle 10: Korrelationsmatrix Drittmittel Publikationen pro Jahr pro Jahr Promotionen pro Jahr Drittmittel je Wissenschaftler Publikationen je Wissenschaftler Zitationen je Papier Promotionen je Professor Reputation.82 **.81 **.85 **.32 *.30 *.30 *.58 ** Drittmittel pro Jahr.93 **.85 **.60 **.43 ** ** Publikationen pro Jahr.85 **.42 **.57 ** ** Promotionen pro Jahr.50 **.49 ** ** Drittmittel je Wissenschaftler.60 ** ** Publikationen je Wissenschaftler ** Zitationen je Papier.16 **. Die Korrelation ist auf dem Niveau von 0,01 (2-seitig) signifikant. *. Die Korrelation ist auf dem Niveau von 0,05 (2-seitig) signifikant.

15 Physik 2012 M 15 3 Dimension Anwendungsbezug Als Indikator für die Dimension Anwendungsbezug wurde das auch im CHE Hochschulranking ausgewiesenen Studierendenurteil zum Berufsbezug ausgewählt, außerdem Drittmittel, die aus der Privatwirtschaft eingeworben und in den Jahren verausgabt wurden (pro Jahr sowie pro Jahr und Wissenschaftler(in)). Darüber hinaus werden sowie Erfindungen (Erfindungsmeldungen) der Jahre pro Jahr bzw. pro Jahr und 10 Wissenschaftler(innen) als Indikatoren verwendet. 3.1 Studierendenurteil Berufsbezug Beim Studierendenurteil zum Berufsbezug bewerten die Studierenden die Angebote ihrer zur Förderung des Berufsfeld- und Arbeitsmarktbezugs des Studiums. Hierzu zählen Informationsveranstaltungen zu Berufsfeldern und zum Arbeitsmarkt, spezifische Angebote und Lehrveranstaltungen zur Vermittlung berufsrelevanter und überfachlicher Qualifikationen, die Unterstützung bei der Suche nach Praktikumsplätzen, die Vermittlung von Abschlussarbeitsthemen in Zusammenarbeit mit der beruflichen Praxis und die Hilfe bei der Stellensuche nach Studienabschluss. Aus den Einzelurteilen, jeweils auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) wird ein Indexwert gebildet. Tabelle 11 zeigt die Ergebnisse. Abgebildet werden der in der jeweiligen erreichte Mittelwert (m), die Fallzahl (n) sowie die Gruppenzuordnung. Tabelle 11: Studierendenurteil Berufsbezug Studierendenurteil Berufsbezug m n Gruppe Uni Augsburg 2,2 27 Uni Bochum 2,4 31 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 2,2 18 TU Dortmund 2,2 111 TU Dresden 1,9 21 Uni Halle-Wittenberg 2,2 29 TU Ilmenau 2,0 28 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 2,1 103 Uni Oldenburg 2,3 27 Uni Stuttgart 2,2 42 Uni Ulm 2,4 31 RWTH Aachen 2,5 50 Uni Bayreuth 2,5 37 FU Berlin 2,8 27 HU Berlin 2,9 33 TU Berlin 3,0 50 Uni Bremen 3,0 24 TU Darmstadt 2,8 56 Uni Göttingen 2,9 63 Uni Hannover 2,6 26 Uni Heidelberg 2,9 125 Uni Jena 2,4 38 TU Kaiserslautern 2,6 38 Uni Kiel 2,8 29 Uni Konstanz 2,8 63 TU München 2,7 58 Uni Münster 2,8 46 Uni Regensburg 2,8 22

16 M 16 Physik 2012 Studierendenurteil Berufsbezug m n Gruppe Uni Rostock 2,6 27 Uni Würzburg 2,5 44 Uni Bonn 3,4 36 Uni Erlangen-Nürnberg 3,3 34 Uni Frankfurt a.m. 3,2 63 Uni Hamburg 3,3 46 Uni Kassel 3,5 15 Uni Marburg 3,3 22 LMU München 3,4 97 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Diese Liste enthält nur n, denen bei mindestens einem Indikator ein Wert zugewiesen wurde. 3.2 Drittmittel aus der Privatwirtschaft Die Drittmittel werden im Rahmen der jeweils im Sommer vor der Veröffentlichung des CHE Hochschulrankings stattfindenden Befragung der Fachbereiche erhoben. Abgefragt werden verausgabte Mittel in einem Zeitraum von drei Jahren (hier 2008 bis 2010). Das Wissenschaftliche Personal wird ebenfalls für diesen Zeitraum abgefragt. In Tabelle 12 sind die Drittmittel aus der Privatwirtschaft sowohl pro Jahr als auch pro Jahr und Wissenschaftler(in) dargestellt. 54 der insgesamt 62 Fachbereiche können verausgabte Drittmittel aus der Privatwirtschaft ausweisen, acht dieser Fachbereiche bilden bei den kumulierten Anteilen die Spitzengruppe und vereinen 52% der Drittmittel aus der Privatwirtschaft auf sich. Sie gehören alle auch der Spitzengruppe beim relativen Indikator an. Tabelle 12: Drittmittel aus der Privatwirtschaft Drittmittel Privatwirtschaft pro Wissenschaftler(in) und Jahr Drittmittel Privatwirtschaft pro Jahr Kumulierter Wert in T Gruppe Wert in T Gruppe Anteil (%) Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 2021,4 10 6,9 Uni Erlangen-Nürnberg 1578, ,5 Uni Oldenburg 1497, ,8 TU München 1440, ,3 Uni Frankfurt a.m. 1283, ,6 Uni Konstanz 1077, ,8 Uni Bremen 1013, ,2 Uni Freiburg 695, ,6 Uni Hannover 670, ,4 Uni Augsburg 653,0 58 8,8 Uni Heidelberg 636,7 62 5,7 RWTH Aachen 607,7 65 6,6 Uni Jena 600,6 68 9,3 TU Dresden 540,3 73 7,6 Uni Münster 540,3 70 6,3 Uni Hamburg 521,7 75 5,9 TU Berlin 474,7 78 6,6 Uni Bonn 325,7 79 4,5 Uni Mainz 321,3 81 3,3 Uni Würzburg 297,7 82 3,9 LMU München 289,7 84 1,8 TU Kaiserslautern 285,7 85 6,3 Uni Göttingen 239,0 86 3,2 TU Darmstadt 191,0 87 2,9 Uni Duisburg-Essen 188,6 88 2,5

17 Physik 2012 M 17 Drittmittel Privatwirtschaft pro Wissenschaftler(in) und Jahr Drittmittel Privatwirtschaft pro Jahr Kumulierter Wert in T Gruppe Wert in T Gruppe Anteil (%) Uni Stuttgart 161,6 89 2,3 Uni Bochum 153,7 90 2,4 Uni Ulm 153,0 90 3,2 Uni Marburg 151,6 91 3,4 Uni Tübingen 140,3 92 2,8 Uni Halle-Wittenberg 138,0 93 2,4 TU Braunschweig 134,7 93 3,4 Uni Siegen 126,7 94 4,3 Uni Bielefeld 122,0 94 3,0 Uni Paderborn 100,3 95 3,7 Uni Regensburg 100,0 95 1,6 Uni Leipzig 99,3 96 1,7 Uni Gießen 91,6 96 1,9 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 91,2 97 9,1 Uni Düsseldorf 83,3 97 1,9 HU Berlin 66,1 98 0,9 TU Ilmenau 58,0 98 2,5 BTU Cottbus 55,3 98 2,9 Uni Osnabrück 53,6 98 1,5 Uni Potsdam 51,8 99 1,1 Uni Rostock 50,2 99 1,4 TU Chemnitz 44,3 99 0,9 Uni Magdeburg 43,0 99 1,3 Uni Bayreuth 39, ,1 Uni Kassel 30, ,2 Uni Saarbrücken 25, ,5 TU Dortmund 23, ,6 Uni Greifswald 10, ,3 Uni Kiel <10, ,2 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; die Schlussgruppe bilden die n ohne Drittmittel aus der Wirtschaft. Bemerkung: Es werden nur n mit Werten >0 hier aufgelistet. 3.3 Erfindungen Die Erfindungsmeldungen wurden durch Abfrage bei den für die mögliche Verwertung von Erfindungen zuständigen Stellen in der Zentralverwaltung erhoben. Es wurde ermittelt, wie viele Erfindungen das gesamte wissenschaftliche Personal, d.h. sowohl die Professoren als auch die wissenschaftlichen Mitarbeiter, in den Jahren 2008 bis 2010 ihrer gemeldet haben. Die Anzahl der Wissenschaftler bzw. Professoren im jeweiligen Fach wurde in der Befragung der Fachbereiche ermittelt. Neben der absoluten Zahl der gemeldeten Erfindungen wird das Verhältnis zur Anzahl der Wissenschaftler (Zahl der Erfindungsmeldungen je 10 Wissenschaftler) ausgewiesen.

18 M 18 Physik 2012 Die Erfindungsmeldungen stehen für eine anwendungs- bzw. transferorientierte Forschung. Tabelle 13 zeigt die Ergebnisse für die Erfindungen. Tabelle 13: Erfindungen pro Jahr Erfindungen pro Jahr Erfindungen je 10 Wissenschaftler n Kumulierter Anzahl Anteil (in %) Gruppe Anzahl Gruppe Uni Erlangen-Nürnberg 14,0 8 1,5 Uni Jena 14,0 16 2,2 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 11,0 23 0,4 TU München 10,3 29 0,8 TU Dresden 10,0 35 1,4 LMU München 8,3 40 0,5 Uni Frankfurt a.m. 6,7 43 0,8 FU Berlin 6,3 47 1,1 Uni Göttingen 6,3 51 0,8 HU Berlin 6,0 54 0,9 Uni Bochum 5,7 58 0,9 Uni Augsburg 4,7 60 0,6 TU Braunschweig 4,3 63 1,1 Uni Münster 4,3 65 0,5 TU Berlin 3,7 67 0,5 Uni Heidelberg 3,7 70 0,3 Uni Potsdam 3,7 72 0,8 Uni Bielefeld 3,3 74 0,8 Uni Konstanz 3,3 75 1,0 Uni Regensburg 3,3 77 0,5 Uni Bremen 3,0 79 0,5 Uni Würzburg 3,0 81 0,4 Uni Paderborn 2,3 82 0,9 Uni Gießen 2,0 83 0,4 Uni Halle-Wittenberg 2,0 85 0,3 Uni Mainz 2,0 86 0,2 Uni Marburg 2,0 87 0,5 Uni Tübingen 2,0 88 0,4 Uni Leipzig 1,7 89 0,3 Uni Magdeburg 1,7 90 0,5 Uni Oldenburg 1,7 91 0,4 Uni Düsseldorf 1,3 92 0,3 TU Ilmenau 1,3 93 0,6 TU Kaiserslautern 1,3 94 0,3 Uni Saarbrücken 1,3 94 0,3 Uni Siegen 1,3 95 0,5 TU Chemnitz 1,0 96 0,2 TU Darmstadt 1,0 96 0,2 Uni Ulm 1,0 97 0,2 RWTH Aachen 0,7 97 0,1 Uni Bonn 0,7 98 0,1 BTU Cottbus 0,7 98 0,3 Uni Duisburg-Essen 0,7 99 0,1 Uni Greifswald 0,7 99 0,2 Uni Kassel 0,7 99 0,3 Uni Osnabrück 0, ,2 Uni Stuttgart 0, ,1 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 0, ,3 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Es werden nur n mit Werten >0 hier aufgelistet.

19 Physik 2012 M 19 4 Dimension Internationalität Für die Dimension Internationalität werden als Indikatoren der Fakten-Indexwert zur Internationalen Ausrichtung, das Studierendenurteil über die Unterstützung für ein Auslandsstudium durch die sowie von der EU eingeworbene (und in den Jahren verausgabte) Drittmittel als Absolut- und Relativwert herangezogen. 4.1 Index Internationale Ausrichtung Als ein Indikator für die Dimension Internationalität wird der aus verschiedenen Faktenangaben gebildete Index Internationale Ausrichtung des Studiums verwendet. Dieser Indikator steht zunächst für den Grad der Internationalen Ausrichtung eines bestimmten Studiengangs. Als Wert für den gesamten Fachbereich wird der bei diesem Indikator am besten bewertete Bachelorstudiengang ausgewählt, bzw. der am besten bewertete Masterstudiengang, sofern kein Bachelorstudiengang im Fach angeboten wird. In den Indikator fließen ein: 1. Existenz von obligatorischen Auslandaufenthalten; 2. der Anteil ausländischer Studierender; 3. fremdsprachige Lehrveranstaltungen. Für die drei Teilbereiche werden jeweils für verschiedene Kriterien abgestuft Punkte vergeben; maximal sind 11 Punkte erreichbar. Gruppeneinteilung: Spitzengruppe: mind. 5 Punkte; Mittelgruppe: mind. 2 Punkte; Schlussgruppe: weniger als 2 Punkte Details zur Berechnung des Index Internationale Ausrichtung sind im CHE Methodenwiki unter zu finden. Die Tabelle 14 zeigt die Ergebnisse für den Index Internationale Ausrichtung. Tabelle 14: Index Internationale Ausrichtung Punktzahl (von max. 11) (am besten bewerteter Studiengang) Gruppe BTU Cottbus 7 Uni Leipzig 7 Uni Oldenburg 6 Uni Saarbrücken 6 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 5 Uni Erlangen-Nürnberg 4 RWTH Aachen 3 TU Berlin 3 Uni Bochum 3 Uni Freiburg 3 Uni Hamburg 3 LMU München 3 TU München 3 Uni Bielefeld 2 TU Braunschweig 2 Uni Gießen 2 Uni Göttingen 2 Uni Hannover 2 TU Ilmenau 2 Uni Kiel 2 Uni Konstanz 2 Uni Marburg 2 Uni Osnabrück 2 Uni Paderborn 2

20 M 20 Physik 2012 Punktzahl (von max. 11) (am besten bewerteter Studiengang) Gruppe Uni Regensburg 2 Uni Rostock 2 Uni Stuttgart 2 Uni Tübingen 2 Uni Ulm 2 Uni Duisburg-Essen 1 Uni Halle-Wittenberg 1 Uni Kassel 1 Uni Augsburg 0 FU Berlin 0 HU Berlin 0 Uni Bonn 0 Uni Bremen 0 TU Darmstadt 0 TU Dortmund 0 Uni Frankfurt a.m. 0 Uni Greifswald 0 Uni Heidelberg 0 Uni Jena 0 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 0 Uni Siegen 0 Uni Würzburg 0 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Es werden nur n mit Ergebnissen für diesen Indikator aufgelistet. 4.2 Studierendenurteil Unterstützung von Auslandsaufenthalten Als Studierendenurteil wird für die Dimension Internationalität das Urteil zur Unterstützung für ein Auslandsstudium (durch die ) herangezogen. Studierende beurteilen dabei die Attraktivität der Austauschprogramme, die Attraktivität der Partnerhochschulen, ausreichende Anzahl von Austauschplätzen, Unterstützung und Beratung bei der Vorbereitung des Aufenthaltes, die finanzielle Unterstützung (Stipendien, Erlass von Studiengebühren), die Anrechenbarkeit von im Ausland erbrachten Studienleistungen und die Integration des Auslandsaufenthaltes in das Studium (kein Zeitverlust durch Auslandsaufenthalt). Aus den Einzelurteilen, jeweils auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) wird ein Indexwert gebildet.

21 Physik 2012 M 21 In Tabelle 15 werden die Ergebnisse dargestellt. Insgesamt sieben n schaffen es bei diesem Kriterium in die Spitzengruppe. Tabelle 15: Studierendenurteil Unterstützung von Auslandsaufenthalten Studierendenurteil Unterstützung für Auslandsstudium Mittelwert (m) Fallzahl (n) Gruppe TU Darmstadt 2,1 45 Uni Erlangen-Nürnberg 1,9 26 Uni Göttingen 2,2 57 TU Ilmenau 1,7 22 Uni Rostock 1,9 27 Uni Ulm 1,9 28 Uni Würzburg 2,0 29 RWTH Aachen 2,2 35 FU Berlin 2,7 25 HU Berlin 2,6 24 TU Berlin 2,7 37 Uni Bielefeld 2,2 16 Uni Bochum 2,4 18 TU Dortmund 2,6 52 Uni Frankfurt a.m. 2,6 46 Uni Heidelberg 2,6 102 Uni Jena 2,3 24 TU Kaiserslautern 2,5 20 Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 2,2 66 Uni Konstanz 2,3 48 Uni Marburg 2,8 16 LMU München 2,8 68 TU München 2,8 49 Uni Münster 2,5 38 Uni Oldenburg 2,2 20 Uni Regensburg 2,1 17 Uni Stuttgart 2,5 30 Uni Düsseldorf 3,7 17 Uni Halle-Wittenberg 3,2 21 Uni Hamburg 3,3 36 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Es werden nur n mit Ergebnissen für diesen Indikator aufgelistet.

22 M 22 Physik Drittmittel von der EU Die Drittmittel werden im Rahmen der jeweils im Sommer vor der Veröffentlichung des CHE Hochschulrankings stattfindenden Befragung der Fachbereiche erhoben. Abgefragt werden verausgabte Mittel in einem Zeitraum von drei Jahren (hier 2008 bis 2010). Das Wissenschaftliche Personal wird ebenfalls für diesen Zeitraum abgefragt. Tabelle 16 zeigt die EU-Drittmittel als Werte pro Jahr bzw. pro Jahr und Wissenschaftler(in), die für 55 von 62 n ausgewiesen werden können. Tabelle 16: Drittmittel von der EU EU Drittmittel pro Jahr EU Drittmittel je Wissenschaftler(in) Kumulierter Wert in T Anteil (in %) Gruppe Wert in T Gruppe Karlsruher Inst. f. Technologie KIT 2529,7 8 8,7 Uni Heidelberg 2094, ,6 TU Dresden 2087, ,4 TU Berlin 1992, ,5 TU München 1729, ,6 Uni Würzburg 1188, ,5 Uni Leipzig 1182, ,7 Uni Konstanz 1048, ,9 LMU München 1015,7 49 6,4 Uni Jena 847, ,1 FU Berlin 773, ,0 Uni Hamburg 773,3 56 8,8 Uni Oldenburg 753, ,0 Uni Mainz 678,0 61 7,0 Uni Erlangen-Nürnberg 653,3 63 6,8 Uni Bonn 578,0 65 8,0 Uni Kassel 559, ,6 Uni Bremen 535,0 69 8,6 Uni Ulm 520, ,0 Uni Potsdam 519, ,0 Uni Stuttgart 511,8 74 7,3 Uni Augsburg 493,8 75 6,6 Uni Münster 487,7 77 5,7 Uni Tübingen 450,0 78 9,1 Uni Bochum 434,3 80 6,8 Uni Duisburg-Essen 418,4 81 5,6 Uni Göttingen 398,9 82 5,3 Uni Rostock 376, ,2 Uni Frankfurt a.m. 362,9 85 4,1 Uni Düsseldorf 344,0 86 7,6 TU Chemnitz 341,2 87 7,1 TU Kaiserslautern 324,7 88 7,2 Uni Bielefeld 319,0 89 7,7 Uni Freiburg 316,3 90 5,3 Uni Hannover 307,3 91 5,7 Uni Regensburg 300,0 92 4,8 TU Darmstadt 282,7 93 4,3 BTU Cottbus 279, ,6 Uni Marburg 220,6 95 5,0 TU Dortmund 183,3 95 4,5 RWTH Aachen 179,0 96 1,9 HU Berlin 176,9 96 2,5 Uni Gießen 167,6 97 3,5

23 Physik 2012 M 23 EU Drittmittel pro Jahr EU Drittmittel je Wissenschaftler(in) Kumulierter Wert in T Anteil (in %) Gruppe Wert in T Gruppe Uni Kiel 162,8 98 3,2 TU Ilmenau 131,0 98 5,6 Uni Siegen 119,7 98 4,1 TU Braunschweig 107,3 99 2,7 Uni Osnabrück 81,5 99 2,3 Uni Paderborn 77,7 99 2,9 Uni Saarbrücken 68,0 99 1,4 Uni Wuppertal 47, ,1 Jacobs Univ. Bremen (priv.) 46, ,6 Uni Bayreuth 34, ,9 Uni Halle-Wittenberg 31, ,5 Uni Greifswald 12, ,4 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Es werden nur n mit Ergebnissen für diesen Indikator aufgelistet.

24 M 24 Physik Dimension Studierendenorientierung Für die Dimension Studierendenorientierung wurden die Studierendenurteile zur Studiensituation insgesamt, zur Betreuung, zum Lehrangebot sowie zur Studierbarkeit ausgewählt. 5.1 Studierendenurteile Für diese Dimension werden ausschließlich Studierendenurteile als Indikatoren herangezogen. Verwendet werden ausschließlich die Urteile der Studierenden ohne Studien-/ Berufsziel Lehramt. Beim Urteil zur Studiensituation insgesamt bewerten die Studierenden die Studiensituation an ihrem Fachbereich im Allgemeinen auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht). Bei diesem Indikator handelt es sich um eine einzelne Frage, nicht um einen Index aus verschiedenen Einzelfragen. Für das Studierendenurteil zur Betreuung bewerten die Studierenden die Erreichbarkeit der Lehrenden, Sprechstunden der Lehrenden, informelle Beratung durch Lehrende, Besprechung von Hausarbeiten und Referaten sowie die Betreuung von Praktika. Aus den Einzelurteilen, jeweils auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) wird ein Indexwert gebildet. Das Studierendenurteil zum Lehrangebot setzt sich zusammen aus Beurteilungen u.a. der inhaltlichen Breite, der internationale Ausrichtung, der Qualität der Methodenausbildung sowie interdisziplinäre Bezüge innerhalb der Lehre. Aus den Einzelurteilen, jeweils auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) wird wiederum ein Indexwert gebildet. Beim Studierendenurteil zur Studierbarkeit bewerten Studierende u.a. die Vollständigkeit des Lehrangebots hinsichtlich der Studienordnung, die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen, die Abstimmung des Lehrangebots auf die Prüfungsordnung, die Prüfungsorganisation und die Transparenz des Prüfungssystems. Aus den Einzelurteilen, jeweils auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 6 (sehr schlecht) wird auch hier ein Indexwert gebildet.

25 Physik 2012 M 25 In Tabelle 17 sind die Ergebnisse dargestellt. Angegeben werden jeweils der Mittelwert (m), die Fallzahl (n) und die Gruppeneinteilung. Die n werden in alphabetischer Reihenfolge (nach dem Namen des Ortes) aufgelistet. Tabelle 17: Studierendenurteile zur Studierendenorientierung Studiensituation insgesamt Betreuung Lehrangebot Studierbarkeit m n Gruppe m n Gruppe m n Gruppe m n Gruppe RWTH Aachen 1,9 62 1,9 60 2,4 62 2,3 61 Uni Augsburg 1,8 33 2,1 31 2,8 32 2,5 31 Uni Bayreuth 1,4 48 1,5 48 2,2 48 2,1 48 FU Berlin 1,9 34 1,9 32 2,3 34 2,1 34 HU Berlin 2,1 44 2,0 44 2,6 44 2,3 44 TU Berlin 2,5 57 2,4 55 2,7 57 2,8 56 Uni Bielefeld 1,8 20 1,7 20 2,2 20 2,3 20 Uni Bochum 1,7 46 1,7 46 2,0 46 2,2 46 Uni Bonn 2,1 46 2,1 44 2,6 46 2,5 46 TU Braunschweig 1,8 16 1,4 16 2, Jacobs Univ. Bremen 1,9 17 (priv.) 2,0 18 Uni Bremen 2,0 27 1,9 28 2,6 28 2,1 28 TU Darmstadt 2,1 79 2,0 76 2,6 77 2,5 76 TU Dortmund 1, , , ,2 121 TU Dresden 1,8 26 1,8 26 2,3 26 2,2 26 Uni Düsseldorf 2,2 30 1, ,5 29 Uni Duisburg-Essen 1,6 31 1,5 29 2,1 31 2,1 30 Uni Erlangen-Nürnberg 2,1 42 2,1 42 2,6 42 2,5 42 Uni Frankfurt a.m. 2,0 76 1,9 75 2,4 76 2,6 76 Uni Gießen 1, ,4 15 2,3 15 Uni Göttingen 1,6 88 1,9 84 2,2 88 2,4 88 Uni Halle-Wittenberg 1,6 34 1,8 34 2,8 33 2,3 34 Uni Hamburg 2,3 55 2,5 53 2,8 55 2,7 55 Uni Hannover 2,5 33 2, ,0 32 Uni Heidelberg 2, , , ,6 143 TU Ilmenau 1,9 29 1,6 28 2,1 29 2,0 29 Uni Jena 1,8 45 1,7 45 2,3 45 2,2 45 TU Kaiserslautern 1,7 45 1,6 41 2,1 42 2,0 41 Karlsruher Inst. f. 1, , , ,2 Technologie KIT 108 Uni Kassel 2,6 17 2,1 17 2, Uni Kiel 2,3 33 2,4 33 2,9 33 2,5 33 Uni Konstanz 2,0 73 1,9 74 2,5 74 2,4 74 Uni Marburg 1,9 25 1,6 25 2,4 26 2,4 26 LMU München 2, , , ,6 113 TU München 2,4 74 2,5 70 2,7 74 2,7 70 Uni Münster 2,2 59 2,2 55 2,7 58 2,6 57 Uni Oldenburg 1,9 36 1,7 35 2,3 35 2,2 35 Uni Potsdam 1,8 17 1,9 16 2,5 16 2,3 16 Uni Regensburg 2,0 28 1,8 27 2,2 28 2,3 27 Uni Rostock 1,7 53 1,8 52 2,3 54 2,0 54 Uni Saarbrücken 27 1,9 27 2,4 27 2,5 27 Uni Stuttgart 1,8 50 1,9 51 2,1 51 2,3 51 Uni Ulm 2,2 35 2,0 34 2,7 34 2,6 34 Uni Würzburg 2,2 48 2,1 48 2,4 49 2,6 49 Uni Wuppertal 1,4 16 1,6 15 1,9 16 2,1 16 Legende: Spitzengruppe; Mittelgruppe; Schlussgruppe Bemerkung: Diese Liste enthält nur n, denen bei mindestens einem Indikator ein Wert zugewiesen wurde.

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