Sucht in Gesundheitsberufen. Michael Musalek Anton Proksch Institut Wien

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1 Sucht in Gesundheitsberufen Michael Musalek Anton Proksch Institut Wien

2 DIMENSIONEN DER SUCHT FOCUS - SUCHTMITTEL FOCUS - KRANKHEIT FOCUS - INDIVIDUUM (MENSCH) FOCUS - GESELLSCHAFT

3 HÄUFIGKEIT VERSCHIEDENER SUCHTFORMEN IN ÖSTERREICH ung Menschen - hart drogensüchtig ung Menschen - arzneimittelabhängig ung Menschen - alkoholabhängig ung Menschen - nikotinabhängig

4 Problematic and non-problematic use of alcohol in Austria 8% 20% 3% 5,00% 6% 13,30% 17% 21,40% 27% 42% 31% 13% excessive use problematic user medium user moderate user abstainers 33% 37,00% Problematic use= more than 60g/40g per person moderate use=l ess than 24g/16g 23,30% per day men years women years total years old Source: Statistics Austria (2002)

5 Problemkonsumenten nach Geschlecht und Alter Problemkonsumenten % 40% 35% 30% 25% 20% 15% 10% 5% 0% Altersgruppen Männer Frauen A.Uhl 2003

6 Alkoholeinstiegsalter: Das erste ganze Glas Alkohol getrunken Männer Quelle: Repräsentativerhebung 2004, Uhl et al. (2005)

7 Alkoholeinstiegsalter: Das erste ganze Glas Alkohol getrunken Frauen Quelle: Repräsentativerhebung 2004, Uhl et al. (2005)

8 SUCHTFORMEN SUBSTANZBEZOGENE: SUBSTANZUNABHÄNGIGE: Alkohol Tranquilizer Opiate Kokain, etc. Spielsucht Internetsucht Kaufsucht Arbeitssucht, etc.

9 WIRKUNG ENTZUGSSYNDROM FOLGEERKRANKUNGEN SOZIALES UMFELD

10 GEBRAUCH ERHÖHTER GEBRAUCH PROBLEMATISCHER G. SUCHTKRANKHEIT

11 DER WEG IN DIE SUCHT GEBRAUCH PROBLEM. GEBRAUCH SUCHTERKRANKUNG t

12 ABHÄNGIGKEITSSYNDROM (ICD-10) 1. Ein starker Wunsch oder eine Art Zwang, psychotrope Substanzen zu konsumieren. (Craving) 2. Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Menge des Konsums (Kontrollverlust) 3. Ein körperliches Entzugsyndrom bei Beendigung oder Reduktion des Konsums (Körperliche Abhängigkeit) 4. Nachweis einer Substanztoleranz (Toleranzentwicklung) 5. Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen (Psychische Abhängigkeit I) 6. Anhaltender Substanzkonsum trotz Nachweises eindeutiger schädlicher Folgen (Psychische Abhängigkeit II)

13 Komorbidität & Sucht Komorbiditätsstudie API & LBI % 38% 36% 36% 35% 33% 30% 30% 25% 25% 24% 20% 20% 15% 14% 15% 14% 10% 10% 6% 7% 5% 0% Schw eres depressives Syndrom Generalisierte Angststörung 2% 1% 0% 0% Panikstörung PTSD Essstörungen Zw angsstörungen Männer Frauen Gesamt

14 Comorbidity-rates in Alcohol Addiction (Lindenmeyer, 2005) Anxiety Disorders 1-69% Affective Disorders 20-73% Schizophrenia 2-8% Singular psychotic Symptoms, not fulfillng the criteria for schizophrenia 43% Borderline-Disorders 13-54% Antisocial Personality Disorder 14-53% Suicidal Attempts 25-35% Nicotine Dependence 64-85% Tranquilizer-abuse/-dependence 13-29% Drug-abuse/ -dependence 0,5-7,5%

15 KATEGORIALE DIAGNOSTIK MULTIAXIALE DIAGNOSTIK DIMENSIONALE DIAGNOSTIK

16 Die Natur (kennt) keine Formen und Begriffe, also auch keine Gattungen..., sondern nur ein für uns Unzugängliches und Undefinierbares (F.Nietzsche: Fröhliche Wissenschaft)

17 KATEGORIALE DIAGNOSTIK MULTIAXIALE DIAGNOSTIK DIMENSIONALE DIAGNOSTIK

18 MEHRDIMENSIONALE DIAGNOSTIK PHÄNOMEN-ORIENTIERT PATHOGENESE-ORIENTIERT PROZESS-ORIENTIERT VERSTEHENS-ORIENTIERT RESSOURCEN-ORIENTIERT

19 SUCHTKRANKHEIT IST EIN KOMPLEXES GESCHEHEN, DAS DURCH DAS ZUSAMMEN- SPIEL VON VERSCHIEDENEN VON AUSSEN UND INNEN WIRKSAMEN KÖRPERLICHEN, PSYCHISCHEN UND SOZIALEN FAKTOREN SOWIE DEREN BEDEUTUNG UND DER BE- DEUTUNG DER KRANKHEIT SELBST BE- DINGT IST.

20 BEHANDLUNG VON SUCHTERKRANKUNGEN

21 "Die geschlossene Behandlungskette" 1. Schritt Erstkontakt und primäre Motivation 2. Schritt Diagnose und medizinische Behandlung 3. Schritt Die Suche nach den Ursachen & Veränderung 4. Schritt Aktivierung & Zukunftsorientierung 5. Schritt Ambulante Weiterbehandlung

22 A B S T I N E N Z??!!

23 DER WEG IN DIE SUCHT GEBRAUCH PROBLEMAT. GEBRAUCH SUCHTERKRANKUNG t

24 BEHANDLUNGSZIELE Symptomfreiheit/Normwerte Besserer Gesundheitszustand Reduktion der Sterberate Compliance/Adherence Abstinenz Reduktion der sozialen Probleme Bessere subjektive Lebensqualität Bessere objektive Lebensqualität, z.b. Soziale Integration, Integration in den Arbeitsmarkt, adäquates Wohnen Autonomes und freudvolles Leben

25 DEFIZIENZ-ORIENTIERT RESSOURCEN-ORIENTIERT

26 RESSOURCE resurgere (lat.) - erstehen, hervorquellen, auferstehen la (res)source (frz.) - Mittel, Quelle (materielles, immaterielles) Gut Mittel, Zuteilung Zueignung, Fähigkeit Potenz, Möglichkeit

27 RESSOURCEN-ORIENTIERTE THERAPIE Kognitive Ressourcen Emotionale Ressourcen Körperliche Ressourcen Interaktionelle Ressourcen Soziale Ressourcen Spirituelle Ressourcen

28 RESSOURCEN-ORIENTIERTE THERAPIE Kognitive Ressourcen Emotionale Ressourcen Körperliche Ressourcen Interaktionelle Ressourcen Soziale Ressourcen Spirituelle Ressourcen Ästhetische Ressourcen

29 SCHÖNES SUBLIMES

30 SCHÖNES ALS BEJAHENSWERTES W.Schmidt 2004/2007

31 Ästhetische Ressourcen SCHÖNHEIT UND SINN DES LEBENS Erfahrung der Sinnlosigkeit, wenn die Ressource des Schönen, des Bejahenswerten verloren geht Schönes macht Sinn.

32 EXISTENTIELLER IMPERATIV GESTALTE DEIN LEBEN SO, DASS ES BEJAHENSWERT IST W.Schmidt 2004/2007

33 EXISTENTIELLER IMPERATIV GESTALTE DEIN LEBEN SO, DASS ES SCHÖN IST.

34 FORMEN DER SCHÖNHEIT 1. Kunstschönes (schöne Kunstwerke in Museen) Beauty of Arts 2. Naturschönes (Wind in den Haaren, Nachtmond, Morgensonne, Duft des Meeres) Beauty of Nature 3. Menschlichschönes (Äußerliches: Beauty, auch ein faltendurchfurchtes Gesicht kann sehr schön sein, die besondere Gestalt eines Menschen; aber auch Gestik, Mimik, Lächeln; Inneres: das Liebenswerte) Human Beauty W.Schmid 2006

35 FORMEN DER SCHÖNHEIT 4. Charakterschönes (Duldsamkeit, Geduld, Offenheit, Selbst behauptung, Aufmerksamkeit,Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, etc.) Beauty of Character 5. Beziehungsschönes (Liebe, Freundschaft - siehe auch das Verschließen, das Verschlossen-sein ohne Beziehungsschönes) Beauty of Relations I 6. Verhältnisschönes (Verhältnisse als Lebensumstände sind meine äußeren Verhältnisse bejahenswert, mein Arbeitsplatz, meine Wohnung, das Krankenhaus in dem ich aufgenommen bin Beauty of Relations II

36 FORMEN DER SCHÖNHEIT 8. Sinnlichschönes (der Reiz der Gestalt, Melodie, Berührung, des Gesichts, Geruchs Sensual Beauty 9. Dingschönes (ein Ding kann bejahenswert sein, z.b. Kleidung, Tassen, Küchengeräte, Möbel, Auto, Stereoanlage, etc.;siehe: Übergang zum Fetischismus) Beauty of Things 10. Fantasieschönes (Traumbilder, geliebte Vorstellung, projizierte Zukunft, Erinnerung an vergangene Erfahrungen; siehe auch: Fotoalbum, Buchlesen) Beauty of Imagination

37 FORMEN DER SCHÖNHEIT 11. Abstraktschönes (kühne Idee, hellsichtiger Gedanke, treffliche Formel, Schönheit der Mathematik, Faszination der Zahlen, Schönheit der Transzendenz und Metaphysik) Abstract Beauty 12. Negativschönes (Fehlendes, Disharmonisches, Schmerzmachendes, Angsterzeugendes (z.b. das Schöne des Wahns); die Verneinung als Bejahenswertes sein; die Ablehnung als das Schöne (z.b. Jugendkuklturen) Beauty of the Negative W.Schmid 2006

38 RESSOURCEN-ORIENTIERTE THERAPIE Kognitive Ressourcen Emotionale Ressourcen Körperliche Ressourcen Interaktionelle Ressourcen Soziale Ressourcen Spirituelle Ressourcen Ästhetische Ressourcen Fiktionale Ressourcen

39 FIKTIONALE RESSOURCEN WIRKLICHKEITSWESEN MÖGLICHKEITSWESEN

40 DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN das Mögliche, welches in die Wirklichkeit tritt, in dem die Wirklichkeit sich auflöst, die Auflösung trägt ihren eigentümlichen Karakter zwischen Seyn und Nicht- Sein. Im Zustand zwischen Seyn und Nichtseyn wird überall das Mögliche real, und das Wirkliche ideal J.Ch.F. Hölderlin: Das untergehende Vaterland. 1799/1800

41 WERDE DER DU BIST um ein anderer zu werden und dabei er selbst zu bleiben. A.Tabucchi über Pessoas Heteronyme in Wer war Fernando Pessoa

42 DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN Geh in der Verwandlung aus und ein. Was ist deine leidenste Erfahrung? Ist dir Trinken bitter, werde Wein Rainer Maria Rilke: Sonette an Orpheus, 2.Teil XXVIIII

43

44 ORPHEUS-PROGRAMM

45 ORPHEUS-MODULE - Sensibilitäts- und Sensibilisierungsmodule - Naturerfahrungs- und Naturerlebnismodule - Körperwahrnehmungsmodule -Aufmerksamkeits- und Achtsamkeitsmodule - Kreativitäts-, Kunst- und Kulturmodule - Selbstreflexions- und Kosmopoiesismodule - Genussintensivierungsmodule

46 ORPHEUS-MODULE - Sensibilitäts- und Sensibilisierungsmodule - Naturerfahrungs- und Naturerlebnismodule - Körperwahrnehmungsmodule -Aufmerksamkeits- und Achtsamkeitsmodule - Kreativitäts-, Kunst- und Kulturmodule - Selbstreflexions- und Kosmopoiesismodule - Genussintensivierungsmodule

47 GENUSS ETWAS GENIESSEN SICH AN ETWAS ERFREUEN ETWAS SCHÖN EMPFINDEN

48 GRUNDLAGEN DES GENUSSES Zugehen, Sich-Nähern Zulassen, Sich-Öffnen Verweilen Aufmerksamkeit Achtsamkeit Fokussieren-Können Empfindungsfähigkeit Erlebnisfähigkeit Genussfähigkeit Begeisterungsfähigkeit Sich-Beschenken-lassen Sich-Gehen-lassen Aufgehen-in (Selbstaufgabe) Sich-Hingeben (Opfer) Sensibilität/Sensitivität Faszination/Berauschung Wissen/Bildung (Selbst-)Reflexion Selbstkontrolle Vorbereitung/Abstinenz

49 GENUSS SICH AUF ETWAS FREUEN SICH AUF ETWAS VORBEREITEN DAS SCHÖNSTE AM SEITENSPRUNG IST DER ANLAUF Karl Farkas

50 GENUSSFÄHIGKEIT ERLEBNISFÄHIGKEIT

51 GENUSS KONTEMPLATIVES (INNERES) SCHAUEN VERWEILENDES ERLEBEN (ERLEBNIS) Zur Wissenschaft der Menschheitsgeschichte: ich sähe zwei Wege der eine, mühsam und unabsehlich, mit unzähligen Krümmungen, der Weg der Erfahrung; der andere, fast Ein Sprung nur, der Weg der inneren Betrachtung. Novalis: Heinrich von Ofterdingen, /2008)

52 GENUSS SICH ETWAS ÖFFNEN SICH EINLASSEN AUF ETWAS ES BRAUCHT DAS VIRTUOSE WECHSELSPIEL (IM SINNE DER FUGE) VON SELBSTKONTROLLE UND KONTROLL- VERLUST ES BRAUCHT VIRTUOSITÄT SOWOHL HIN- SICHTLICH DER KOMPOSITION (SCHAFFUNGSPROZESS) WIER AUCH DER INTEERPRETATION (WIEDERGABE). Beachte: Genuss als dosierter Kontrollverlust

53 GENUSS SICH HINGEBEN, OPFERN ALS HEILIGENDER AKT GENUSS IST EIN GEBENSAKT, NICHT NUR EIN AKT DER AUFNAHME: GENUSS BRAUCHT DAS OPFER. DURCH DAS OPFER WIRD DER GENUSS ZUM HEILIGEN UND HEILIGENDEN AKT (OPFER IST HIER NICHT IM SINNE DES OPFERSTOCKSOPFER GEMEINT; SONDERN IM SINNE DER HINGABE IN DAS SUBLIME) Beachte: sich dem Genuss hingeben - Genuss als Form der Selbstaufgabe

54 ORPHEUS MODULE - ZIELSETZUNGEN Förderung von Achtsamkeit und Erreichbarkeit (kairos) Aufzeigen von Veränderungsmöglichkeiten (utopos) Wahrnehmung der Krise als Weggabelung und Chance Selbstvertrauen zur Freude und Selbstbestimmung Erfahrung von Selbstfreundschaft und Gastfreundschaft Erleben von Staunen, Begeisterung und Faszination Rahmen und Schutzzonen zur Lebensneugestaltung Schaffung von Spielräumen und Atmosphären (genius loci)

55 RAHMEN AND ATMOSPHÄREN - WOZU? das Mögliche, welches in die Wirklichkeit tritt, in dem die Wirklichkeit sich auflöst, die Auflösung trägt ihren eigentümlichen Karakter zwischen Seyn und Nicht- Sein. Im Zustand zwischen Seyn und Nichtseyn wird überall das Mögliche real, und das Wirkliche ideal J.Ch.F. Hölderlin: Das untergehende Vaterland. 1799/1800 um Räume für das Mögliche zu schaffen um das Mögliche möglich zu machen

56 Human-based Medicine DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN RICHTIG ( WAHRE ) VORGABEN LEITLINIEN TRAININGSPROGR. MONOLOG HAUSORDNUNG ZU-TODE-GIESSEN MISSIONIERUNG FREUDVOLL ENTWICKLUNG ATMOSPHÄREN SPIELRÄUME DIALOG GASTFREUNDSCHAFT,WACHSEN-LASSEN UTOPIEN

57 Human-based Medicine DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN BEWUSSTSEIN SPRACHE APOLLINISCHES ADHÄRENZ COMPLIANCE BESSERUNG DOKTRIN KOLLABORATION SEIN MUSIK DIONYSISCHES FASZINATION BEGEISTERUNG ENTFALTUNG ALLEGORIEN KOOPERATION

58 Human-based Medicine DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN ERKLÄREN ERWARTUNGEN CHRONOS DEFIZIENZ ETHIK SYMPTOMFREIHEIT EFFEKTIVITÄT VERSTEHEN HOFFEN KAIROS RESSOURCEN ÄSTHETIK LEBENSFREUDE ATTRAKTIVITÄT

59 Human-based Medicine DAS MÖGLICHE MÖGLICH MACHEN ERKLÄREN ERWARTUNGEN CHRONOS DEFIZIENZ ETHIK SYMPTOMFREIHEIT EFFEKTIVITÄT EVIDENCE-BASED VERSTEHEN HOFFEN KAIROS RESSOURCEN ÄSTHETIK LEBENSFREUDE ATTRAKTIVITÄT HUMAN-BASED

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