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1 Warum nicht jeder seines eigenen Glücks Schmied ist Ethik-Foren-Treffen 2016 Dr. Ruth Baumann-Hölzle für Ethik im Gesundheitswesen der Stiftung Dialog Ethik Übersicht 1. Glück als Begriff 2. Glück und Ethik 3. Glück in der Philosophie 4. Rahmenbedingungen 5. Das Recht auf ethisch vertretbares Handeln Glück als Begrifflichkeit Äusseres Schicksal (Unverfügbarkeit): Gegenstand des Glaubens Seelischer Zustand der Glückseligkeit, subjektives Empfinden (beschränkt verfügbar): Gegenstand der Psychologie Begleiterscheinung der Absicht, Gutes tun zu wollen (Bindung an die Vernunft): Gegenstand der Ethik Ergebnis guten Tuns (Frage der Kausalität und der Handlungsmacht des Menschen): Gegenstand der Ethik 3 1

2 persoenlichkeit/artikel/im-alltag-risikowagen 4 garten-und-freizeit/gartenpflanzen/ garten-basics/giftige-pflanzen/ index.html 5 geist-beruhigen-dank-meditation html 6 2

3 liebespaar.html 7 ergotherapeut-reichenau/galerie.html WHO Gesundheitsdefinition 8 Definition 1946: Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Beeinträchtigung. Gesundheit als gelungener Augenblick und Ereignis Gesundheit als Glücksmoment 9 3

4 Glück und Ethik Utilitaristische Ethik: Das Glück der grössten Zahl: Problem: Der Zweck heiligt die Mittel. Deontologische Ethik von I. Kant: Glück als Spannungsreicher Zustand zwischen Selbstbestimmung und Widerstand des Wirklichen Glück und Moral haben beide ihre Wurzeln in der Freiheit als Autonomie. Nietzsche: Egalisierung der Mensch durch das gemeinsame Streben nach Glück 10 Aristoteles Glückseligkeit als höchstes Gut Nikomachische Ethik: Wie wird man ein guter und glückseliger Mensch (Verbindung von seelischer Befindlichkeit und ethisch vertretbarem Handeln) Äussere (zufälliges Glück), körperliche (beschränkt zufälliges Glück) und seelische Güter (machbares Glück durch das Einüben von Tugenden) Staatsform: Demokratie als die am wenigsten schlechte ausgeartete Staatsform 11 Glück und Moral Anspruch auf Glück? Glück ein Sein und kein Haben Verpflichtung, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit alle Menschen glückliche Voraussetzungen, für ein gelungenes Leben Verantwortung anderen Menschen Voraussetzungen zu schaffen, unter denen sie glücklich sein können. 12 4

5 Glück und Moral - Forderungen Ø Ich muss die Freiheit haben, Gutes tun zu können! Ø Ich muss die Freiheit haben, meine Verantwortung gegenüber dem Glück anderen Menschen gegenüber wahrnehmen zu können! Ø Ich muss die Ressourcen bekommen, Gutes tun und Verantwortung übernehmen zu können! 13 Der ethische Blick Hinschauen auf Wertehintergründe In Entscheidungen und Handlungen In Strukturen und Organisationen Bei der Gestaltung der gesellschaftlichen Ordnung Ethische Verantwortung Vier Beziehungsdimensionen Ich- Beziehung Du- Beziehung Soziale Wir- Beziehung in der GesellschaC Funk7onale Wir- Beziehung in Organisa7onen 5

6 SiEe Moral Ethik 16 ETHIK als WISSENSCHAFT VON DER MORAL WISSENSCHAFT VON DER MORAL Moral Moral Moral Gruppen- moral Individueller Lebensentwurf Gruppen- moral Individueller Lebensentwurf Gruppen- moral Individueller Lebensentwurf Gesellschaftlicher Kontext 18 6

7 Professionen Therapeu7scher Kontext Zurücknahme des Eigeninteresses Kommerzieller Kontext Interesse an Steigerung von Eigennutzen und Vorteil Zielkonflikte Hilfe Sorge um den Kranken Gewinnmaximierung Kosten/Nutzen- Rechnung These: Ethisch vertretbares Handeln macht glücklich, weil es als sinnvolles Handeln wahrgenommen wird. Ø Anspruch auf ethisch vertretbares Handeln 21 7

8 film/sommerkino-im-ersten/sendung/ ziemlich-beste-freunde-132.html

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