Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer"

Transkript

1 Veranlagen Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer Die Kursgewinnsteuer (auch unter Vermögenszuwachssteuer bekannt) trat am vollständig in Kraft und ist Teil der Kapitalertragsteuer (KESt). Seit sind die österreichischen Banken verpflichtet bei n die Kursgewinnsteuer in Höhe von 25 % abzuziehen. Von der neuen Besteuerung sind nur in Österreich steuerpflichtige Privatpersonen betroffen. Devisenausländer und juristische Personen wie z. B. Aktiengesellschaften, GesmbH und Stiftungen unterliegen nicht der KGSt. Ob ein Wertpapier unter die Kursgewinnsteuer fällt oder nicht, ist abhängig vom Kaufzeitpunkt. Für Aktien und Fonds ist der der Stichtag, ab dem alle Neuzugänge als relevant für die Kursgewinnsteuer gesehen werden. Seit dem werden die neuen Stücke, auch Neubestand genannt, von bereits davor erworbenen Anteilen, auch Altbestand genannt, getrennt. Bei Anleihen, Zertifikaten und verbrieften Derivaten ist der der maßgebliche Stichtag hinsichtlich der Trennung von Altbestand und Neubestand. Steuerberechnung Grundsätzlich wird die Kursgewinnsteuer in Höhe von 25 % auf den Kursgewinn (positiver Differenzbetragzwischen Anschaffungskursund Verkaufskurs) eingezogen. Ist ein Wertpapier in mehreren Tranchen gekauft worden, so wird ein durchschnittlicher Anschaffungskurs errechnet. Es werden nur Käufe berücksichtigt, die bei Aktien und Fonds ab dem bzw. Anleihen und sonstigen Wertpapieren ab dem durchgeführt wurden. Bei der Berechnung werden bereits bezahlte Steuern innerhalb des Produkts (z.b. innerhalb eines Fonds) berücksichtigt, damit es zu keiner doppelten Besteuerung kommt. Spesen werden jedoch nicht berücksichtigt. So werden z. B. keine Börsespesen oder Ausgabeaufschläge bei Fonds berücksichtigt. Festpreisgeschäfte werden zu den Preisen berücksichtigt, zu denen das Geschäft mit dem Kunden ausgeführt wurde. Bei Anleihen werden Stückzinsen zur Berechnung der Kursgewinnsteuer auf den Kurswert aufgeschlagen. Berechnung des durchschnittlichen Anschaffungskurses (DAK) Für Neubestand wird zukünftig der durchschnittliche Anschaffungskurs mitgeführt. Es wird als Basis immer der Durchschnitt des Kurses aller Eingänge berücksichtigt. Hauptsächlicher Einflussfaktor auf den durchschnittlichen Anschaffungskurs sind Käufe. Verkäufe beeinflussen den durchschnittlichen Anschaffungskurs nicht. Bei Verkauf wird der Verkaufskurs gegen den durchschnittlichen Anschaffungskurs gerechnet. Ansparpläne von Fonds werden wie thesaurierende Stücke behandelt und bilden mit diesen eine Einheit. Der durchschnittliche Anschaffungskurs kann über drei verschiedene Methoden zustande kommen: 1) Anschaffungskurs berechnet Dies wird der Standardfall sein. Es liegen der Bank alle nötigen Daten zur Berechnung des durchschnittlichen Anschaffungskurses vor. Seite 1 von 9

2 2) Anschaffungskurs abgeleitet Stehen der Bank keine genauen Anschaffungsdaten zur Verfügung, so wird eine Pauschalierung vorgenommen. Sollte ein aktueller Kurs vorhanden sein, so gilt dieser als Ausgangsbasis. Pro angefangenen Monat werden 0,5 % des aktuellen Werts als Wertsteigerung angenommen. Die Rückrechnung erfolgt bis zum bekannten Anschaffungsdatum. Sollte kein Anschaffungsdatum bekannt sein, so muss bei Aktien und Fonds auf bis zum und bei allen anderen Wertpapieren bis zum zurückgerechnet werden. Eine Korrektur auf die tatsächlichen Kaufwerte wäre durch den Kunden selbst über die Steuererklärung durchzuführen. Auf diese Methode wird in der Praxis zumeist bei Überträgen mit unvollständigen Daten bzw. bei Erlägen von effektiven Stücken zurückgegriffen werden müssen. Wertpapiere mit abgeleiteten Anschaffungskursen sind vom Verlustausgleich ausgenommen. 3) Anschaffungskurs nicht ermittelbar Sollten weder die tatsächlichen Kurse zum Erwerb der Wertpapiere der Bank bekannt sein und auch kein aktueller Kurs für eine Ableitung zur Verfügung stehen, so kommt es bei Verkauf zur Pauschalierung. Hierbei muss der halbe Verkaufserlös als Anschaffungskurs angenommen werden. Dies entspräche einer Wertentwicklung von 100 % des Wertpapiers. Auch hier wäre die Korrektur auf die tatsächlichen Anschaffungskosten über die Steuererklärung durch den Kunden vorzunehmen. Wertpapiere, deren Anschaffungskurse nicht ermittelbar sind, sind vom Verlustausgleich ausgenommen. Hinsichtlich der Bewertung der Käufe von Aktien und Fonds im Zeitraum bis ist gemäß der Wertpapier-Anschaffungskosten-Verordnung (BGBl II 2012/94) eine Pauschalierung der Anschaffungskosten vorgeschrieben. Es sind die Kurse per ohne Auf- oder Abschlag als steuerliche Basis herangezogen worden. Eine Korrektur ist über die Steuererklärung möglich. Im Fall der der Aufnahme in die Steuererklärung müssen sämtliche aufgrund der Verordnung bewertete Positionen entsprechend korrigiert werden. Verlustausgleich Die Bestimmungen zum Verlustausgleich sehen vor, dass eine Gegenrechnung sämtlicher realisierten und Erträge (z. B. Kupons, Dividende) mit realisierten Verlusten innerhalb eines Kalenderjahres durch die inländische depotführende Bank durchzuführen ist. Im Rahmen des Verlustausgleichs werden sämtliche Wertpapiere berücksichtigt, für die auch die Kapitalertragsteuer (KESt) mit dem besonderen Steuersatz von 25 % zur Anwendung kommt. Vom Verlustausgleich ausgenommen sind Zinserträge aus Einlageprodukten bei Kreditinstituten sowie Erträge aus Forderungswertpapieren, die vor dem erworben wurden. Es wird nur die in Österreich bezahlte Steuer berücksichtigt, etwaige Quellensteuern fließen nicht in den Verlustausgleich ein. Wird ein Kursverlust realisiert und wurde bereits Kapitalertragsteuer (KESt) für positive Einkünfte im laufenden Jahr einbehalten, so erfolgt eine KESt-Gutschrift. Es kann maximal nur die bereits bezahlte KESt gutgeschrieben werden. Übersteigen 25 % der realisierten Verluste die bereits bezahlte KESt, so wird der verbleibende Verlust für zukünftige gegenrechenbare Gewinne und Erträge bis zum Ende des Kalenderjahres in Evidenz gehalten. Etwaige weitere im Kalenderjahr nicht mit (weiteren) Gewinnen bzw. Erträgen ausgeglichene Verluste verfallen. Eine Verlustmitnahme über das Kalenderjahr hinaus ist nicht möglich. Ein depotübergreifender Verlustausgleich erfolgt nur zwischen Einzelinhaber-Depots im Privatvermögen bei derselben depotführenden Bank. Hält also ein Kunde z. B. zwei Depots bei einer Bank, so erfolgt der Verlustausgleich über beide Depots. D.h., kommt es zu einem Verlust auf dem einen Depot und einem Gewinn auf dem anderen Depot des gleichen Inhabers, wird beim Verlustausgleich dies depotübergreifend durch die Bank berücksichtigt. Bei Depots im Betriebsvermögen ist ein Verlustausgleich durch die Bank nicht zulässig. Insbesondere sind auch Gemeinschaftsdepots vom Verlustausgleich durch die depotführende Bank ausgenommen. Eine Gegenrechnung ist nur über die Steuererklärung möglich. Unterhält der Kunde Depots bei mehreren Banken, so ist eine Gegenrechnung von Gewinnen und Verlusten im Sinne eines bankenübergreifenden Verlustausgleichs nicht vorgesehen. Die Gegenrechnung kann ausschließlich im Rahmen der Steuererklärung des Kunden erfolgen. Die depotführende Bank führt den Verlustausgleich ab auf täglicher Basis durch. Für das Jahr 2012 (Zeitraum bis ) erfolgt der Verlustausgleich nachträglich am 30. April 2013 (Valuta ). Seite 2 von 9

3 Besteuerung der bei Aktien Käufe vor Käufe ab mit Verkauf vor Käufe ab mit Verkauf ab Laufende Erträge 25 % KESt auf Dividenden keine Änderung keine Änderung steuerfrei (1 Jahr) mit Einkommensteuer- Tarif über die Steuererklärung Verlängerte Spekulationsfrist bis : Besteuerung mit Einkommensteuertarif auf, über Steuererklärung zu 25 % Steuer auf, Abzug durch die Bank Besteuerung der bei Anleihen Käufe vor bzw. Käufe ab mit Verkauf vor Käufe zwischen und mit Verkauf ab Käufe ab Laufende Erträge 25 % KESt auf Kupons KESt-Belastung gemäß Stückzinsen keine Änderung (25 % Steuer auf Kupons) ab keine KESt- Gutschriften auf Stückzinsen keine Änderung (25 % Steuer auf Kupons) ab keine KESt- Gutschriften auf Stückzinsen steuerfrei bei Emissionen unter pari 2 % steuerfreier Tilgungsgewinn bei 5jährigen Anleihen (1 Jahr), Besteuerung mit Einkommensteuer-Tarif über die Steuererklärung 25 % Sondersteuersatz auf, über die 25 % Steuer auf (beinhalten auch die Stückzinsen, Details siehe unten), Abzug durch die Bank Sonderfall Wohnbauanleihen Kupons bis 4 % KESt-frei Anrechnung als Sonderausgaben nur für Käufe bis möglich steuerfrei (1 Jahr), Besteuerung mit Einkommensteuer-Tarif über die Steuererklärung Kupon bis 4 % KESt-frei kein Sonderausgabenabzug 25 % Sondersteuersatz auf, über die Kupons bis 4 % KESt-frei kein Sonderausgabenabzug 25 % Steuer auf, Abzug durch die Bank Details hinsichtlich Stückzinsen-KESt: Bei allen Anleihenkäufern, die vor dem getätigt wurden, erfolgt eine KESt-Gutschrift und beim Verkauf eine entsprechende KESt-Belastung (auch bei Verkäufen nach ). Bei Anleihenkäufen ab gibt es weder KESt-Gutschriften noch KESt-Belastungen. Seite 3 von 9

4 Besteuerung der bei Investmentfonds Käufe vor Käufe ab mit Verkauf vor Käufe ab mit Verkauf ab Laufende Erträge im Fonds realisierte innerhalb des Fonds nichtrealisierte innerhalb des Fonds 25 % Steuer keine Änderung keine Änderung Die aktuelle Steuerbehandlung (25 % auf 20 % der realisierten Aktien- und Options- das entspricht effektiv 5 % ) gilt bis für Fonds, deren Geschäftsjahr bis zum beginnt Einschleifregelung (gültig für Alt- und Neubestand): ab : 25 % auf 30 % der realisierten Aktien- und Options- (entspricht effektiv 7,5 %) für Fonds mit Geschäftsjahrbeginn nach dem ; ab : 25 % auf 40 % der realisierten Aktien- und Options- (entspricht effektiv 10 %); ab : 25 % auf 50 % sämtlicher realisierter (entspricht effektiv 12,5 %); ab : 25 % auf 60 % sämtlicher realisierter (entspricht effektiv 15 %). Eine Trennung zwischen Betriebs- und Privatvermögen wird im Fonds nicht durchgeführt, sondern dies muss bei Betriebsvermögen über die Steuererklärung erfolgen. Verlustausgleich und Verlustvortrag sind innerhalb eines Fonds möglich! Ausnahme: Absicherung zu Tilgungsträger, ausländische Fonds und offene Immobilienfonds (siehe unten) Offene Immobilienfonds: bereits jetzt 25 % Steuer auf 80 % der Bewirtschaftungs- und Bewertungsgewinne innerhalb des Fonds. Keine Änderung hierzu keine Besteuerung keine Änderung keine Änderung bei Verkäufen von Fondsanteilen steuerfrei (1 Jahr) Besteuerung mit Einkommensteuer-Tarif über die Steuererklärung verlängerte Spekulationsfrist bis : Besteuerung mit Einkommensteuertarif auf, über die 25 % auf den Differenzbetrag vom Anschaffungswert (Kaufkurs zzgl. ausschüttungsgleiche Erträge abzgl. bezahlte Steuer auf ausschüttungsgleiche Erträge abzgl. steuerfreie Ausschüttungen) und Verkaufserlös keine Doppelbesteuerung Abzug durch die Bank Ausnahme: Absicherung zu Tilgungsträger (siehe unten). Seite 4 von 9

5 Besteuerung der bei Investmentfonds (Fortsetzung) Ausländische Fonds Ab werden nur mehr transparente und intransparente Fonds unterschieden: Bei den transparenten Fonds wird die Berechnung wie oben in der Tabelle dargestellt erfolgen; Die Steuerbelastung erfolgt jedoch im Vergleich zu inländischen Fonds über das Verrechnungskonto des Anlegers analog zum bisherigen Steuerabzug bei den blütenweißen Fonds. Bei den intransparenten Fonds beträgt die Besteuerung 25 % auf 90 % des Unterschiedsbetrages, jedoch mindestens 10 % des letzten Rechenwertes. Dies ist von der Bank einmal jährlich (erstmals am ) vom Kundenkonto abzuführen. Somit kann es auch bei Verlusten zu einer Besteuerung kommen. Der Sicherungseinbehalt entfällt ab aufgrund der Besteuerung durch die Bank. Sonderlösung für Tilgungsträger Realisierte Wertsteigerungen aus Kapitalvermögen (z. B. Fonds als Kredittilgungsträger) und Derivaten, die im Zuge eines vor dem abgeschlossenen Tilgungsplanes erworben wurden bzw. werden, bleiben auf Antrag des Steuerpflichtigen über die Steuererklärung steuerfrei (Rückvergütung durch Finanzamt). Dies gilt nur für die Kursgewinnbesteuerung auf Fondsanteilscheinebene (nicht auf die im Fonds abgeführte Steuer) bei Verkauf durch den Kunden, wenn: der Tilgungsplan nachweislich im Zusammenhang mit einem Darlehen steht, der für die Finanzierung für den Erwerb eines Eigenheimes, Wohnraumbeschaffung, Wohnraumsanierung im Sinne des 18 Abs. 1 Z3 (sonderausgabenfähig) verwendet wurde und die Darlehensvaluta EUR ,-- nicht übersteigt. Besteuerung der bei Zertifikaten Käufe vor Käufe zwischen und mit Verkauf ab Käufe ab Laufende Erträge 25 % KESt auf Kupons keine Änderung keine Änderung 25 % Steuer auf ; keine Änderung keine Änderung Ausnahme: keine KESt bei n unter dem Emissionspreis sowie bei (Turbo-)Zertifikaten mit Hebel größer 5 bei Emission bei bisherigen Ausnahmen: 25 % Sondersteuersatz auf, über die keine Ausnahmen mehr Achtung: 1 Jahr Spekulationsfrist bei beiden Varianten keine Ausnahmen Seite 5 von 9

6 Besteuerung der bei Optionsscheinen (inkl. Zinscaps) und verbrieften Derivaten steuerfrei Käufe vor und Käufe ab mit Verkauf vor (1 Jahr) Besteuerung mit Einkommensteuer-Tarif über die Steuererklärung Käufe zwischen und mit Verkauf ab % Sondersteuersatz auf, über die Käufe ab % Steuer auf Abzug durch die Bank Besonderheit bei Zinscap-Optionsscheinen Wenn das Geschäft ausschließlich zur Absicherung eines privaten Darlehens oder Kredits (außerhalb einer Einkunftsquelle) abgeschlossen wurde, sind die laufenden Ausgleichszahlungen unbeachtlich. Wegzug und Zuzug Wegzug Unter Wegzug wird verstanden, wenn ein Deviseninländer (KESt-pflichtige Person) zu einem Devisenausländer (nicht KESt-pflichtige Person) wird, z. B. indem die Person von Österreich nach Deutschland zieht. Zum Zeitpunkt der Umstellung im System werden fiktive Verkäufe simuliert, um eine etwaige Steuerbelastung zum Zeitpunkt der Änderung zu errechnen. Die so errechnete Steuer ist nicht sofort fällig, sondern wird als Merkposten bei jedem einzelnen Wertpapier festgehalten. Erst wenn Teile oder das gesamte Wertpapier realisiert werden, wird die offene Steuer abgetragen. Dabei wird nicht aliquot abgetragen, sondern die Steuer wird vorrangig beglichen. Zuzug Zuzug ohne vorherigen Wegzug: Am Tag des Zuzugs wird Altbestand zu Neubestand und wird - wie auch der andere Neubestand - mit Anschaffungskursen belegt, die dem letztverfügbaren Kurs am Tag des Zuzugs entsprechen. Zuzug mit vorherigem Wegzug: Die etwaige offene Steuer wird gelöscht und die ursprünglichen Anschaffungskosten werden wieder angesetzt (es wird so getan als ob der Kunde nie weggezogen wäre). Ein von Wertpapieren auf ein anderes Depot kann steuerliche Auswirkungen haben. Diese Auswirkungen sind am abgebenden und aufnehmenden unterschiedlich. Variante Abgebendes Depot Empfangendes Depot - gleiche oder ungleiche Depotinhaber - Altbestand Bei Anleihen erfolgt die KESt-II- Belastung auf die bis dahin angefallenen Stückzinsen. Altbestand. Bei Anleihen KEST II- Gutschrift für die bis dahin angefallenen Stückzinsen. Seite 6 von 9

7 Variante Abgebendes Depot Empfangendes Depot - gleiche oder ungleiche Depotinhaber - Altbestand - ohne Datenweitergabe - gleiche Depotinhaber - gleiche Depotinhaber - ohne Datenweitergabe - ungleiche Depotinhaber - ungleiche Depotinhaber - ohne Datenweitergabe - ungleiche Depotinhaber - Altbestand - mit Schenkung / Bei Anleihen erfolgt die KESt-II- Belastung auf die bis dahin angefallenen Stückzinsen. Keine steuerliche Abgrenzung Keine steuerliche Abgrenzung Steuerliche Abgrenzung: Besteuerung der bis zum Tag des s Steuerliche Abgrenzung: Besteuerung der bis zum Tag des s Bei Anleihen erfolgt die KESt-II- Belastung auf die bis dahin angefallenen Stückzinsen. Neubestand. Da keine Daten zum Anschaffungszeitpunkt vorliegen, erfolgt die Einbuchung mit abgeleiteten Anschaffungskosten. Neubestand mit den Anschaffungskosten wie am abgebenden Depot. Neubestand. Da keine Daten zum Anschaffungszeitpunkt vorliegen, erfolgt die Einbuchung mit abgeleiteten Anschaffungskosten. Neubestand. Als Anschaffungskosten wird der Wert herangezogen, zu dem am abgebenden Depots bereits versteuert wurde (Entnahmewert). Neubestand. Da keine Daten zum Anschaffungszeitpunkt vorliegen, erfolgt die Einbuchung mit abgeleiteten Anschaffungskosten. Altbestand. Bei Anleihen KEST II- Gutschrift für die bis dahin angefallenen Stückzinsen. Seite 7 von 9

8 Variante Abgebendes Depot Empfangendes Depot - ungleiche Depotinhaber - mit Schenkung / Keine steuerliche Abgrenzung Neubestand mit den Anschaffungskosten wie am abgebenden Depot. - aus dem Ausland - gleiche oder ungleiche Depotinhaber - Alt- oder Neubestand Da ausländische Banken nicht den österreichischen Gesetzen unterliegen, kann über die Ausbuchung keine Auskunft gegeben werden. Neubestand. Da keine Daten zum Anschaffungszeitpunkt vorliegen, erfolgt die Einbuchung mit abgeleiteten Anschaffungskosten. - ins Ausland - gleiche oder ungleiche Depotinhaber - Alt- oder Neubestand Steuerliche Abgrenzung: Besteuerung der bis zum Tag des s Da ausländische Banken nicht den österreichischen Gesetzen unterliegen, kann über die Einbuchung keine Auskunft gegeben werden. Aufgrund der oben gezeigten Konsequenzen ist es grundsätzlich zu empfehlen, dass für den eine Ermächtigung zur Datenweitergabe erfolgt. Dies hat für den Empfänger den Vorteil, dass die eingebuchten Stücke nicht aus dem KESt-Endbesteuerungssystem samt Verlustausgleich fallen können und damit bei Realisierung der Wertpapiere die Abgabe einer Steuererklärung nicht notwendig ist. Erlag und Behebung Erlag Wertpapiere, welche vor (Aktien, Fonds) bzw (Anleihen) angeschafft wurden, können auf Kundenwunsch als Altbestand eingebucht werden, wenn geeignete Nachweise über die frühere Anschaffung vorliegen. Die Nachweise sind bei Erlag vorzulegen. In zentraler Stelle erfolgt eine Detailprüfung der Nachweise. Je nach Prüfungsergebnis werden die Stücke im Depot als Altbestand oder Neubestand eingebucht. Geeignete Nachweise können sein: - Belege über den Erwerb, eine frühere Ausfolgung - Depotinhaber stimmen überein (Depotwortlaut) - ISIN/Wertpapierkennnummer stimmt überein - Nominale größer gleich den eingelieferten Stücken Seite 8 von 9

9 Behebung Bei Behebungen von Neubestand erfolgt eine steuerliche Abgrenzung. Dies bedeutet, dass die Entnahme wie ein fiktiver Verkauf gehandhabt wird und eine steuerliche Belastung bei n bei der Abrechnung erfolgt. Wir weisen Sie darauf hin, dass ein späterer Erlag möglicherweise auf Grund unzureichender Nachweise nicht mehr als Altbestand möglich ist. Ihr Kundenbetreuer informiert Sie gerne persönlich. Disclaimer Dies ist eine Werbemitteilung. Unsere Kommunikationssprachen sind Deutsch und Englisch. Diese Unterlage dient als zusätzliche Information für unsere Anleger und basiert auf dem Wissensstand der mit der Erstellung betrauten Personen zum Redaktionsschluss. Unsere Analysen und Schlussfolgerungen sind genereller Natur und berücksichtigen nicht die individuellen Bedürfnisse unserer Anleger hinsichtlich Ertrag, steuerlicher Situation oder Risikobereitschaft. Bitte beachten Sie: Eine Veranlagung in Wertpapieren birgt neben den geschilderten Chancen auch Risiken. Die vollständige Information (Basisprospekt, Bedingungen, WAG 2007 Kundeninformation) zu den Produkten der Erste Group Bank AG liegt am Sitz des Emittenten, Graben 21, 1010 Wien, während der üblichen Geschäftszeiten auf. Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. Stand: Seite 9 von 9

Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer

Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer Veranlagen Besteuerung von Wertpapieren: Kursgewinnsteuer Die Kursgewinnsteuer (auch unter Vermögenszuwachssteuer bekannt) trat am 1.4.2012 vollständig in Kraft und ist Teil der Kapitalertragssteuer (KESt).

Mehr

Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer

Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer Veranlagen Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer In Folge des Budgetbegleitgesetzes 2011 (inkl. neuer Kursgewinnsteuer, auch Vermögenszuwachssteuer genannt) wurde im November 2011 das neue

Mehr

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage)

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Infoblatt, Stand 11. Dezember 2012 Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) 1. Wie sieht die Vermögenszuwachssteuer aus? Das Budgetbegleitgesetz

Mehr

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Nachstehend eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten des Budgetbegleitgesetzes/Abgabenänderungsgesetzes 2011, mit welchem u.a. die

Mehr

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben.

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben. INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN Mitten im Leben. KURSGEWINNBESTEUERUNG BEI WERTPAPIERVERANLAGUNGEN FÜR PRIVATANLEGER

Mehr

Automatischer Verlustausgleich

Automatischer Verlustausgleich Die Besteuerung von Wertpapieren im Privatvermögen (letzte vorläufige Änderung 13.02.2012) Die neue Besteuerung von Kapitalvermögen sieht vor, dass sämtlicher Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Fonds) und

Mehr

Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick

Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick Information zum Budgetbegleitgesetz 2011 Kursgewinnsteuer NEU Die wesentlichen Änderungen im Überblick Da sich durch das neue Budgetbegleitgesetz 2011 und das Abgabenänderungsgesetz 2011 ab heuer die steuerlichen

Mehr

Besteuerung von Wertpapieren

Besteuerung von Wertpapieren Besteuerung von Wertpapieren 1 Reinhard Magg, MBA, MA reinhard.magg@dieplattform.at 0664 / 884 627 58 Markus Harrer markus.harrer@dieplattform.at 0664 / 346 793 7 Steuerrundfahr Besteuerung von Wertpapieren

Mehr

Kursgewinnsteuer KESt-System neu. Mag. Martin Ratschiller MMag. Peter Moschner Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG Stand: 09/2011

Kursgewinnsteuer KESt-System neu. Mag. Martin Ratschiller MMag. Peter Moschner Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG Stand: 09/2011 Kursgewinnsteuer KESt-System neu Mag. Martin Ratschiller MMag. Peter Moschner Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG Stand: 09/2011 1 Kursgewinnsteuer KESt-System neu Am 20.12.2010 wurde das Budgetbegleitgesetz

Mehr

Steueroptimierung in der Wertpapierveranlagung adé? Mag. Thomas Treffner Raiffeisenverband Salzburg

Steueroptimierung in der Wertpapierveranlagung adé? Mag. Thomas Treffner Raiffeisenverband Salzburg Steueroptimierung in der Wertpapierveranlagung adé? Mag. Thomas Treffner Raiffeisenverband Salzburg Wertpapiergewinn-KESt 3 Kategorien - Einkünfte aus Kapitalvermögen: Einkünfte aus der Überlassung von

Mehr

FAKTENaktuell. Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen ab dem Jahr 2012. Stand: Mai 2013. (Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage)

FAKTENaktuell. Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen ab dem Jahr 2012. Stand: Mai 2013. (Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen ab dem Jahr 2012. (Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Stand: Mai 2013. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 (BBG 2011), dem Abgaben änderungsgesetz

Mehr

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax

Besteuerung von Investmentfonds. Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Besteuerung von Investmentfonds Thomas Wilhelm, Partner Head of Asset Management Tax Grundlagen Investmentfonds werden weiterhin nach dem Transparenzprinzip besteuert ausschüttungsgleiche Erträge Man blickt

Mehr

Die Entnahme aus dem Depot (außer Daten werden weitergegeben oder offengelegt) und der Wegzug sind ebenfalls Realisierungstatbestände.

Die Entnahme aus dem Depot (außer Daten werden weitergegeben oder offengelegt) und der Wegzug sind ebenfalls Realisierungstatbestände. Vermögenszuwachsbesteuerung (für natürliche Personen im Privatvermögen): 1. Welches Besteuerungsziel wird damit verfolgt? Ziel ist die Herstellung der Steuerneutralität von Kapitalveranlagungen durch Einbeziehung

Mehr

Faktenaktuell. Besteuerung von Kapitalvermögen im Betriebsvermögen natürlicher Personen ab dem Jahr 2012. Stand: Dezember 2012.

Faktenaktuell. Besteuerung von Kapitalvermögen im Betriebsvermögen natürlicher Personen ab dem Jahr 2012. Stand: Dezember 2012. Besteuerung von Kapitalvermögen im Betriebsvermögen natürlicher Personen ab dem Jahr 2012. (Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Stand: Dezember 2012. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 (BBG 2011), dem

Mehr

Short-Cuts für Investoren

Short-Cuts für Investoren Fischmeister/Kwauka/Mörtl Short-Cuts für Investoren Am 30. Dezember 2010 wurde das Budgetbegleitgesetz 2011 ( BBG 2011 ), das umfangreiche Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalvermögen mit sich bringt,

Mehr

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Rechnungsjahr 2012/13 oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich). Andere Anleger haben die jeweiligen nationalen Gesetze zu beachten.

Mehr

Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalvermögen

Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalvermögen ÖGWT-Club Änderungen bei der Besteuerung von Kapitalvermögen Dr. Gernot Aigner 15. und 17.3.2011 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen. Wesentliche Änderungen bei Kapitalerträgen - Überblick

Mehr

www.pwc.at Public Breakfast 22. März 2011 Die Besteuerung von Kapitalvermögen bei KöR

www.pwc.at Public Breakfast 22. März 2011 Die Besteuerung von Kapitalvermögen bei KöR www.pwc.at Public Breakfast 22. Die Besteuerung von Kapitalvermögen bei KöR www.pwc.at Die Besteuerung des Kapitalvermögens NEU Allgemeine Übersicht Neuordnung der Einkünfte aus Kapitalvermögen Einkünfte

Mehr

www.pwc.at Expertengespräch Besteuerung von Kapitalvermögen in Österreich

www.pwc.at Expertengespräch Besteuerung von Kapitalvermögen in Österreich www.pwc.at Besteuerung von Kapitalvermögen in Österreich Thomas Steinbauer Johannes Edlbacher Die Steuerexperten von PwC, Thomas Steinbauer und Johannes Edlbacher, geben Antworten auf die wichtigsten Fragen

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

Besteuerung von Immobilieninvestments

Besteuerung von Immobilieninvestments Besteuerung von Immobilieninvestments Dr. Bernhard Arming DBA-Treuhand GmbH Mag. Michaela Egger Raiffeisenverband Salzburg Die Unkenntnis von Steuergesetzen befreit nicht von der Pflicht, Steuern zu zahlen.

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-EUROPA-RENTENFONDS. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich

Mehr

STEUERLICHE BEHANDLUNG

STEUERLICHE BEHANDLUNG STEUERLICHE BEHANDLUNG Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich).

Mehr

Ausschüttungen und Steuern bei Investmentfonds

Ausschüttungen und Steuern bei Investmentfonds Ausschüttungen und Steuern bei Investmentfonds Wir starten pünktlich um 10:30 Uhr. Ihre Telefone sind stumm geschalten. Bitte nutzen Sie für Fragen die Chatfunktion. Wir werden die Fragen im Anschluss

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des Österreich-Index-Fonds. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des Österreich-Index-Fonds. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des Österreich-Index-Fonds. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich

Mehr

Vollkommene Neuordnung der Besteuerung von Kapitalvermögen

Vollkommene Neuordnung der Besteuerung von Kapitalvermögen Budgetbegleitgesetz 2011-14 Besteuerung von Kapitalvermögen Universität Linz, 15.12.2010 MMag. Dr. Ernst Marschner LL.M. Leiter der Abteilung Tax von Ernst & Young in Linz, Prokurist Vollkommene Neuordnung

Mehr

Überblick über die KEST neu: Grundsatzfragen

Überblick über die KEST neu: Grundsatzfragen Überblick über die KEST neu: Grundsatzfragen Mag. Christoph Schlager Universität Wien, 18. Mai 2011 1 KESt neu - Überblick Grundtatbestände 27 - Erweiterung auf Substanz und Derivate - Fremdwährungen?

Mehr

Wertpapiere und Steuern. Univ.Prof. Dr. Sabine Kirchmayr 08. Februar 2006

Wertpapiere und Steuern. Univ.Prof. Dr. Sabine Kirchmayr 08. Februar 2006 Wertpapiere und Steuern Univ.Prof. Dr. Sabine Kirchmayr 08. Februar 2006 Überblick I. Besteuerung der Kapitalveranlagung 1. Grundzüge natürliche Person 2. Aktien 3. Anleihen und Zertifikate 4. Turbozertifikate

Mehr

Datum 11.08.2011. Die Wertpapier-KESt. Index

Datum 11.08.2011. Die Wertpapier-KESt. Index Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt

Mehr

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer

Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Informationen anlässlich des ersten Veranlagungsjahrs seit Inkrafttreten der Abgeltungsteuer Stand: April 2010 Seit 01.01.2009 erfolgt die Besteuerung privater Kapitalerträge inklusive der Veräußerungsgewinne

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Flex React 3/2018 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 28.09.2011-27.03.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Grundlagen der Besteuerung des Investmentfonds A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt

Mehr

KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011

KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011 ÖGWT-Club KESt NEU unter besonderer Berücksichtigung der geänderten Übergangsbestimmungen laut Abgabenänderungsgesetz 2011 Mag. Stefan Raab 12. und 13.7.2011 www.oegwt.at Wir verbinden - Menschen und Wissen.

Mehr

Metzler Fund Xchange

Metzler Fund Xchange Hinweise zur Steuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung Wertpapiere für 0 Die Steuerbescheinigung und die Erträgnisaufstellung dienen dem Nachweis der einbehaltenen Kapitalertragsteuer, des einbehaltenen

Mehr

Business Breakfast Portfolio Management unter KESt Neu Wie sage ich es meinen Kunden!"

Business Breakfast Portfolio Management unter KESt Neu Wie sage ich es meinen Kunden! www.pwc.at Business Breakfast Portfolio Management unter KESt Neu Wie sage ich es meinen Kunden!" April 2012 Agenda Die neue Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen im Überblick ( Vermögenszuwachssteuer

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-TOTAL-RETURN-CASH+. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Garantiebasket 3/2019 Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 31.03.2011-29.03.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich

Mehr

Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen

Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen Steuerliche Behandlung je Thesaurierungsanteil des Apollo Ausgewogen Alle Zahlenangaben beziehen sich auf die am Abschlussstichtag in Umlauf befindlichen Anteile und auf inländische Anleger, die unbeschränkt

Mehr

Besteuerung von Kapitalvermögen von juristischen Personen (unbeschränkt steuerpflichtig in Österreich) ab dem Jahr 2012.

Besteuerung von Kapitalvermögen von juristischen Personen (unbeschränkt steuerpflichtig in Österreich) ab dem Jahr 2012. Besteuerung von Kapitalvermögen von juristischen Personen (unbeschränkt steuerpflichtig in Österreich) ab dem Jahr 2012. Stand: Dezember 2012. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 (BBG 2011), dem Abgabenänderungsgesetz

Mehr

Grundlagen der Besteuerung

Grundlagen der Besteuerung Steuerliche Behandlung der Ausschüttung auf Hypo Alpha Selection-Anteile aus 2007 Diesteuerliche Behandlung bezieht sich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger. Anleger mit Sitz, Wohnsitz

Mehr

Automatischer Verlustausgleich

Automatischer Verlustausgleich Die Besteuerung von Wertpapieren im Privatvermögen (letzte vorläufige Änderung 19.01.2012) Die neue Besteuerung von Kapitalvermögen sieht vor, dass sämtlicher Wertpapiere (Aktien, Anleihen, Fonds) und

Mehr

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04.

Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04. Grundlagen der Besteuerung Pioneer Funds Austria - Energy Stock Miteigentumsfonds gemäß 20 InvFG Rechnungsjahr: 16.04.2011-15.04.2012 Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

Hinweis: Dieser Artikel wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, da sich stets Änderungen in den gesetzlichen Bestimmungen ergeben können.

Hinweis: Dieser Artikel wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, da sich stets Änderungen in den gesetzlichen Bestimmungen ergeben können. Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

DIE ABGELTUNGSTEUER. Eine Information der privaten Banken. Informationen für Privatkunden. Berlin, Februar 2008

DIE ABGELTUNGSTEUER. Eine Information der privaten Banken. Informationen für Privatkunden. Berlin, Februar 2008 DIE ABGELTUNGSTEUER Informationen für Privatkunden Berlin, Februar 2008 fokus:verbraucher Eine Information der privaten Banken DIE ABGELTUNGSTEUER Berlin, Februar 2008 BANKENVERBAND Die Abgeltungsteuer

Mehr

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz,

Mehr

Steuerliche Behandlung der (fiktiven) Ausschüttung

Steuerliche Behandlung der (fiktiven) Ausschüttung Steuerliche Behandlung der (fiktiven) Ausschüttung A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Rechnungsjahr 2014 Die folgenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

Abgeltungsteuer Ein Überblick

Abgeltungsteuer Ein Überblick Abgeltungsteuer Ein Überblick Kompetenz beweisen. Vertrauen verdienen. Mit der zum 01.01.2009 in Kraft getretenen Abgeltungsteuer wollte die Bundesregierung den Finanzplatz Deutschland stärken und dem

Mehr

Hinweis: Dieser Artikel wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, da sich stets Änderungen in den gesetzlichen Bestimmungen ergeben können.

Hinweis: Dieser Artikel wird in regelmäßigen Abständen überarbeitet, da sich stets Änderungen in den gesetzlichen Bestimmungen ergeben können. Fachverband Finanzdienstleister Bundessparte Information und Consulting Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstraße 63 1045 Wien T 05 90 900-4818 F 05 90 900-4817 E finanzdienstleister@wko.at W http://wko.at/finanzdienstleister

Mehr

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012)

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz

Mehr

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012)

Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Grundlagen der Besteuerung (Steuerlicher Zufluß ab 1.4.2012) Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz

Mehr

Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage

Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage Fonds Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage von Dr. Friedrich E. Harenberg, Barsinghausen, Vorsitzender Richter am Niedersächsischen FG und Lehrbeauftragter der Universität Hannover Die Besteuerung

Mehr

Zur Reform der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Kapitalanlagen

Zur Reform der Besteuerung von Veräußerungsgewinnen aus Kapitalanlagen Zur Reform der Besteuerung von n aus Kapitalanlagen Ausgewählte Kritikpunkte Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr Wien, Oktogon UniCredit Bank Austria Grundlegende Reform der Einkünfte aus Kapitalvermögen

Mehr

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 Ausgabe 01/2012 Inhaltsverzeichnis: 1. Vertretungsarzt... 2 2. Vermögenszuwachssteuer... 2 3. Änderungen bei der Einkommensteuer im Jahr 2012... 4 4. Kaufen oder mieten?... 5

Mehr

Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen

Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen WP/StB DDr. Klaus Wiedermann Wien, 28. September 2011 Stiftungsbesteuerung, 2. Auflage Stiftungseingangssteuer Finanzanlagen Unternehmensverkauf

Mehr

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern

A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz,

Mehr

Terminänderungen bei der Kursgewinnsteuer

Terminänderungen bei der Kursgewinnsteuer Ausgabe 21 DAS KANZLEIMAGAZIN WERTPAPIER-KAPITALERSTRAGSSTEUER EDITORIAL Terminänderungen bei der Kursgewinnsteuer Der Protest war letztlich unüberhörbar und kam konzertiert von insgesamt 14 Seiten. Nachdem

Mehr

Jahressteuerbescheinigung

Jahressteuerbescheinigung Jahressteuerbescheinigung 1 2 Bescheinigung für alle Privatkonten und / oder -depots Verlustbescheinigung im Sinne des 43a Abs. 3 Satz 4 EStG für alle Privatkonten und / oder -depots Für Herrn und Frau

Mehr

Steuerliche Behandlung

Steuerliche Behandlung Steuerliche Behandlung Grundlagen der Besteuerung des Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in Österreich unbeschränkt steuerpflichtige Anleger (Anleger mit Sitz, Wohnsitz oder

Mehr

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer

Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Neue Besteuerungsform der Zinsen durch die Unternehmensteuerreform - Abgeltungsteuer Der Steuerpflicht unterliegende Einnahmen Neben den bisher bereits nach altem Recht steuerpflichtigen Einnahmen wie

Mehr

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Besteuerung von Dividenden gem. 20 Abs. 1 EStG 1 Bei natürlichen Personen 1.1 Im Privatvermögen Einkünfte aus

Mehr

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 1. Allgemeines 5. Geschenke 2. Verluste aus typisch stillen Beteiligungen a) Geschenkegrenzen a) Allgemeines b) Steuerpflicht der Geschenke b) Verlustausgleich

Mehr

Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen

Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen Steuertipps für Arbeitnehmer und alle Steuerpflichtigen Arbeitnehmerveranlagung für das Jahr 2010 bis 31.12.2015 beantragen (5-Jahresfrist) Werbungskosten und Sonderausgaben bis Jahresende bezahlen! Rückzahlungsantrag

Mehr

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Passen Sie Ihre Steuer-Strategie an Seit dem 1. Januar 2009 greift die Abgeltungsteuer. Damit Sie von den Neuerungen profitieren können, sollten Sie Ihre Geldanlagen

Mehr

Die Besteuerung von Kapitalvermögen

Die Besteuerung von Kapitalvermögen Die Besteuerung von Kapitalvermögen Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 erfuhr die Besteuerung von Kapitalvermögen in Österreich ab 1.4.2012 eine grundlegende Änderung. Waren zuvor lediglich Früchte aus Kapitalvermögen,

Mehr

Besteuerung von Kapitalerträgen

Besteuerung von Kapitalerträgen Besteuerung von Kapitalerträgen WP/StB Mag. Cornelius Necas Klassische Früchte Entgelt für Kapitalüberlassung Keine grundsätzlichen Änderungen Neu: Stückzinsen werden den Anschaffungskosten hinzugerechnet

Mehr

Abgeltungssteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Abgeltungssteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN NEUE STEUER NEUE CHANCEN Abgeltungssteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Ab 2009 wird die Besteuerung der Erträge aus Kapitalanlagen neu geregelt. Kapitalerträge werden dann mit einem einheitlichen Steuersatz

Mehr

Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind

Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind Seite 243 Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind lassen sie es besser sein und belästigen Sie damit nicht auch noch die Verwaltung Zeile 4 Günstigerprüfung nach 32d (6) EStG Jeder Ehegatte

Mehr

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Passen Sie jetzt Ihre Steuer-Strategie an Die neue Abgeltungsteuer tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Damit Sie von den Neuerungen profitieren können, sollten

Mehr

Investmentfonds in Fallbeispielen

Investmentfonds in Fallbeispielen Investmentfonds in Fallbeispielen Handhabung von in- und ausländischen Investmentfonds in Buchhaltung und Steuererklärung in der Praxis von Ernst Marschner 2006 Investmentfonds in Fallbeispielen Marschner

Mehr

Neue Wertpapiersteuer: Ausnahmeregelung für nachhaltiges Investment

Neue Wertpapiersteuer: Ausnahmeregelung für nachhaltiges Investment Neue Wertpapiersteuer: Ausnahmeregelung für nachhaltiges Investment Kurzfasssung Befreiung von nachhaltigen Investmentfonds, die das österreichische Umweltzeichen tragen, von der KESt. Durch die Befreiung

Mehr

Kinderleicht in Frage und Antwort

Kinderleicht in Frage und Antwort Die Abgeltungsteuer Kinderleicht in Frage und Antwort Die neue Abgeltungsteuer tritt am 1.1.2009 in Kraft. Vorwort Ab 1. Januar 2009 gilt in Deutschland die Abgeltungsteuer. Anleger und Sparer müssen ab

Mehr

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater

Mandanteninformation. Abgeltungssteuer. DR. NEUMANN SCHMEER UND PARTNER Rechtsanwälte Wirtschaftsprüfer Steuerberater Mandanteninformation Abgeltungssteuer Sehr geehrte Damen und Herren! Im Zuge der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Einführung der Abgeltungssteuer ab dem 01. Januar 2009 beschlossen. Die Abgeltungssteuer

Mehr

Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2011. ÖGWT-Dienstagsrunde 1. März 2011 Mag. Wieland Wolfsgruber

Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2011. ÖGWT-Dienstagsrunde 1. März 2011 Mag. Wieland Wolfsgruber Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2011 ÖGWT-Dienstagsrunde 1. März 2011 Mag. Wieland Wolfsgruber 1 Die Neuerungen im Überblick 1) 1. Substanzgewinne und Derivate werden als Einkünfte aus KV besteuert

Mehr

Eine ertragreiche Kombination: s Kapital Sparen Select

Eine ertragreiche Kombination: s Kapital Sparen Select 24h Service 05 0100-20503 www.tirolersparkasse.at Veranlagung Eine ertragreiche Kombination: s Kapital Sparen Select s Kapital Sparen Select ist die Kombination aus Sparen mit hohen Fixzinsen und chancenreicher

Mehr

Kundeninformation 1,60 % Fixzins-Kassenobligationen 2013-2018/4 der Raiffeisenbank Region St. Pölten egen

Kundeninformation 1,60 % Fixzins-Kassenobligationen 2013-2018/4 der Raiffeisenbank Region St. Pölten egen 1,60 % Fixzins-Kassenobligationen 2013-2018/4 der Raiffeisenbank Region St. Pölten egen ISIN: QOXDBA028897 werden vorzugsweise zuerst den Mitgliedern angeboten Als Veranlagung für die Geltendmachung des

Mehr

Herzlich willkommen zu

Herzlich willkommen zu Herzlich willkommen zu ERFOLG DURCH VORSPRUNG Nie mehr Mittelmaß! FACH-THEMENREIHE 2008 der Bezirksgruppe München-Südbayern Proaktives Vermögensmanagement Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien

Mehr

Hintergründe und Chancen der Abgeltungsteuer

Hintergründe und Chancen der Abgeltungsteuer Hintergründe und Chancen der Abgeltungsteuer Peter Fabry RA/ StB Partner Frankfurt, 05. August 2008 1 AGENDA 1. Überblick und bisherige Besteuerung von Erträgen aus Kapitalanlagen 2. Grundprinzipien und

Mehr

Investmentbesteuerung; Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. September 2010 - I R 90/09 -

Investmentbesteuerung; Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. September 2010 - I R 90/09 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße

Mehr

Dipl.-Bw. Andrea Grosse. Dipl.-Kfm. Martin Kasperzyk Steuerberater. Steuerberatung. vereidigte Buchprüferin

Dipl.-Bw. Andrea Grosse. Dipl.-Kfm. Martin Kasperzyk Steuerberater. Steuerberatung. vereidigte Buchprüferin Wirtschaftsprüfung Steuerberatung Dipl.-Bw. Andrea Grosse Steuerberaterin vereidigte Buchprüferin bei PriceWaterhouseCoopers Rainerstrasse 2 5020 Salzburg Tel. 0172 8550045 Dipl.-Kfm. Martin Kasperzyk

Mehr

Information über die Kosten und Nebenkosten der Bank bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen

Information über die Kosten und Nebenkosten der Bank bei der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen Gemäß 31 Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) informiert die Bank mit dem nachfolgenden Auszug aus ihrem aktuellen Preis- und Leistungsverzeichnis über ihre Kosten und Nebenkosten gemäß 2 Abs. 3 und Abs.

Mehr

Symposium KESt-neu. Sonderfragen der Direktveranlagung Besteuerung von Derivaten. Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr Dr.

Symposium KESt-neu. Sonderfragen der Direktveranlagung Besteuerung von Derivaten. Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr Dr. Symposium KESt-neu Sonderfragen der Direktveranlagung Univ.-Prof. Dr. Sabine Kirchmayr Dr. Yvonne Schuchter 18.05.2011 Wien - Rechtsgrundlagen Grundtatbestand für Zinseinkünfte (vor und nach dem BBG 2011):

Mehr

Abgeltungssteuer Gestaltungspielräume & Fallen

Abgeltungssteuer Gestaltungspielräume & Fallen Abgeltungssteuer Gestaltungspielräume & Fallen Ulf Mücke Director Tax/Estate Planning Mannheim, den 30. Januar 2008 Inhaltsverzeichnis ABSCHNITT 1 Wesentliche Inhalte der Abgeltungssteuer ABSCHNITT 2 ABSCHNITT

Mehr

Abgeltungssteuer Gesetzentwurf Zeile für Zeile erläutert

Abgeltungssteuer Gesetzentwurf Zeile für Zeile erläutert Claus Isert Sommerweg 6 27474 Cuxhaven www.boersenseminar.info Tel.: 04721-22131 Fax: 04721-201708 Mobil: 0170-93 53 128 email: PNWorld@t-online.de 25. März 2007 Abgeltungssteuer Gesetzentwurf Zeile für

Mehr

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Passen Sie Ihre Steuer-Strategie an Seit dem 1. Januar 2009 greift die Abgeltungsteuer. Damit Sie hiervon profitieren können, sollten Sie Ihre Geldanlagen darauf abstimmen.

Mehr

Einkünfte aus Kapitalvermögen I

Einkünfte aus Kapitalvermögen I Geschäftsführer GmbH Fremdgeschäftsführer: Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit bei Weisungsgebundenheit Dienstgeberbeitrag b i und Kommunalsteuer Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, wenn freier

Mehr

FAKTENaktuell. Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen. Stand: Dezember 2015.

FAKTENaktuell. Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen. Stand: Dezember 2015. Die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen. Stand: Dezember 2015. Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 (BBG 2011), dem Abgaben änderungsgesetz 2011 (AbgÄG 2011), dem Budget begleitgesetz 2012

Mehr

Besteuerung privater Kapitalanlagen

Besteuerung privater Kapitalanlagen Thorsten Donges Besteuerung privater Kapitalanlagen Mlt traditionellen und alternativen Investments zur steueroptimalen Depotstruktur GABLER apano^akademie edition Vorwort 5 1. Rahmenbedingungen der privaten

Mehr

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen.

RZB EUR Zinscap. ..Absicherung gegen steigende Zinsen. RZB EUR Zinscap..Absicherung gegen steigende Zinsen. Das Produkt ist geeignet für Kunden, die eine variable Finanzierung in EUR gewählt haben und sich gegen das Risiko steigender Zinsen absichern wollen.

Mehr

Die Abgeltungssteuer - Kritische Anmerkungen zur Vereinfachung der Einkommensteuererklärung und praktische Hinweise

Die Abgeltungssteuer - Kritische Anmerkungen zur Vereinfachung der Einkommensteuererklärung und praktische Hinweise 1 Die Abgeltungssteuer - Kritische Anmerkungen zur Vereinfachung der Einkommensteuererklärung und praktische Hinweise 1. Grundlagen der Abgeltungssteuer und Ziel dieses Schreibens Zum 1. Januar 2009 wurde

Mehr

Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer

Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer Eine von Steinbrück und Koch geleitete Bund-Länder-Arbeitsgruppe legte am 03.11.2006 ein Eckpunktepapier vor, welches als Basis für die weitere Gesetzgebung

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

Abgeltungssteuer 2009

Abgeltungssteuer 2009 Abgeltungssteuer 2009 Referent Heiko Geiger Dipl.-Bw. (BA) Steuerberater 1 Es bliebe auch im Rahmen des gesetzgeberischen Einschätzungsspielraums, wenn der Gesetzgeber alle Kapitaleinkünfte an der Quelle

Mehr

Die Abgeltungssteuer Schritt für Schritt erklärt.

Die Abgeltungssteuer Schritt für Schritt erklärt. » ABGELTUNGSSTEUER Die Abgeltungssteuer Schritt für Schritt erklärt. Basiswissen für den privaten Anleger. GRUNDLAGEN Die Abgeltungssteuer ist da. Was bedeutet dies für Ihre Anlagen? Damit Sie wissen,

Mehr

4.2 Besonderheiten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen

4.2 Besonderheiten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen 4.2 Besonderheiten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen Bei den Einkünften aus Kapitalvermögen handelt es sich um eine außerbetriebliche Einkunftsart. Durch das Budgetbegleitgesetz 2011 sind erhebliche

Mehr

Die Abgeltungssteuer

Die Abgeltungssteuer Präsentiert von Sarah Lemke, Rechtsanwältin, NFS Netfonds Financial Service GmbH Die Abgeltungssteuer Wie gewonnen, so zerronnen!? Die Intention des Gesetzgebers Vereinfachtes Verfahren zur Vereinnahmung

Mehr

Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen!

Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen! M e t z l e r F u n d X c h a n g Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen! e t z l e r F u n d X c h a n g e September 2007 Die Abgeltungssteuer kommt! Am 1. Januar 2009 tritt die Abgeltungssteuer

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. EStG in Einkünfte i. S.

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. EStG in Einkünfte i. S. Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Bundeszentralamt

Mehr