StB 30 Nr. 2. Mitarbeiteraktien und Mitarbeiteroptionen. Allgemeine Besteuerungsgrundsätze

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "StB 30 Nr. 2. Mitarbeiteraktien und Mitarbeiteroptionen. Allgemeine Besteuerungsgrundsätze"

Transkript

1 Mitarbeiteraktien und Mitarbeiteroptionen Allgemeine Besteuerungsgrundsätze Die Zuteilung von Mitarbeiteraktien oder Mitarbeiteroptionen stellt - soweit mit ihr eine geldwerte Leistung des Arbeitgebers an den Arbeitnehmer verbunden ist - Einkommen aus unselbständiger Erwerbstätigkeit oder allenfalls Erwerbsersatzeinkommen dar (Art. 30 und 36 lit. a StG sowie Art. 17 und 23 lit. a DBG). Für den Arbeitgeber stellt der Gegenwert der abgegebenen Mitarbeiteraktien und -optionen abzüglich allfälliger Gegenleistungen des Mitarbeiters (Bezugspreis) geschäftsmässig begründeten Personalaufwand dar (Art. 84 Abs. 1 StG und Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG). In zeitlicher Hinsicht muss zwischen Geschäftsaufwand einerseits und Einkommenszufluss beim Arbeitnehmer andererseits nicht in jedem Fall Kongruenz bestehen, da die Bemessungskriterien nicht übereinstimmen (kaufmännische Buchführung/Realisation unselbständigen Erwerbseinkommens). Einkommen aus unselbständigem Erwerb gilt in dem Zeitpunkt als realisiert, in dem der Steuerpflichtige einen festen Rechtsanspruch darauf erhält, so dass er auch tatsächlich frei - zur Befriedigung seiner Bedürfnisse - darüber verfügen kann. Kein (Erwerbs-)Einkommen wird realisiert, wenn der Arbeitnehmer bloss eine Anwartschaft erhält oder sein Anspruch von Konditionen abhängt, deren Eintritt noch unsicher ist. Die zur Auszahlung gelangenden Dividenden auf Mitarbeiteraktien stellen zum Zeitpunkt des Generalversammlungsbeschlusses Einkommen aus beweglichem Vermögen dar, sofern der Arbeitnehmer frei über die Dividende verfügen kann (Art. 33 Abs. 1 lit. c StG und Art. 20 Abs. 1 lit. c DBG). Das gilt auch dann, wenn ihm an der Mitarbeiteraktie selbst nur ein bedingter Anspruch (beispielsweise infolge Sperrfrist oder Rückgabeverpflichtung) zustehen sollte. Der Arbeitgeber hat die Abgabe der Mitarbeiteraktien und -optionen auf dem Lohnausweis des Mitarbeiters zu vermerken. Auf einem Beiblatt sind sodann die Anzahl der abgegebenen Aktien und Optionen sowie die für die korrekte Besteuerung nötigen Angaben (insbesondere Verkehrswert sowie Abgabepreis der Aktien und Optionen, zeitliche Dauer der Verfügungssperre sowie Art der Rückgabeverpflichtung) gemäss den nachstehenden Ausführungen zu bescheinigen. 1. Freie Mitarbeiteraktien Unter freien Mitarbeiteraktien versteht man Aktien, die dem Arbeitnehmer ohne Auflagen und Bedingungen, d.h. zur freien Verfügbarkeit abgegeben werden. 1.1 Besteuerung Der Arbeitnehmer realisiert Einkommen im Umfang der Differenz zwischen Verkehrswert und tieferem Übernahmepreis der Aktie im Zeitpunkt des Bezugs/Kaufs. Verkehrswert am Erwerbstag Fr. 4' /. Erwerbspreis Fr. 1' Differenz = steuerbares Einkommen Fr. 3' ========= Der Verkehrswert der Aktie unterliegt der Vermögenssteuer (Art. 56 Abs. 1 StG) ersetzt

2 2. Gebundene Mitarbeiteraktie mit Verfügungssperre Gebunden bedeutet bei dieser Aktie eine Bindung des Aktienerwerbers an die Arbeitgeberfirma, indem das Beteiligungspapier mit einer befristeten oder unbefristeten Verfügungssperre versehen wird. Erst nach Ablauf dieser Sperre ist die Aktie frei verfügbar, insbesondere verkaufbar. In der Regel werden gebundene Mitarbeiteraktien während der Sperrfrist in einem Depot gesichert. 2.1 Besteuerung Die Differenz zwischen Verkehrswert und Übernahmepreis gilt beim Bezug der Aktie grundsätzlich als steuerbares Einkommen. Der Verfügungssperre wird durch Diskontierung des Verkehrswertes mit 6% pro Sperrjahr Rechnung getragen. Sperrfrist Diskontierter volle Jahre Verkehrswert in % 1 94, , , , , , , , , ,839 Verkehrswert am Erwerbstag Fr. 4' diskontierter Verkehrswert, Sperrfrist 8 Jahre (62,741% v. 4'000.--) Fr. 2' /. Erwerbspreis Fr. 1' Differenz = steuerbares Einkommen Fr. 1' ========= Für die Vermögenssteuer wird der Wert einer gebundenen (nicht kotierten) Mitarbeiteraktie gemäss Rz 62/63a der Wegleitung zur Bewertung von Wertpapieren ohne Kurs- wert für die Vermögenssteuer (Ausgabe 1995) bestimmt. 3. Gebundene Mitarbeiteraktie mit Verfügungssperre und zusätzlich mit Rückgabeverpflichtung Diese gebundene Mitarbeiteraktie wird zusätzlich mit einer Bedingung verknüpft, dass sie der Mitarbeiter bis zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bei einem allfälligen Ausscheiden aus der Arbeitgeberfirma vor Ablauf der Verfügungssperre zum Ausgabepreis zurückgeben muss. Solange wird sie dem Mitarbeiter gar nicht ausgehändigt. 3.1 Besteuerung bei Bezug der Mitarbeiteraktie nach dem 30. April 1997 Nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung (StE 1996 BdBSt B 22.2 Nr. 12) resultiert für den Arbeitnehmer auch im Fall einer Mitarbeiteraktie mit Verfügungssperre und Rückgabeverpflichtung spätestens im Zeitpunkt der Übertragung des Eigentums an den betreffenden Titeln reales Einkommen. Gestützt darauf hat die Eidg. Steuerverwaltung mit ersetzt

3 Kreisschreiben Nr. 5 vom 30. April 1997 (www.estv.admin.ch) die Diskontierungsmethode (Ziff. 2.1 hiervor) auch für diese Art von Mitarbeiteraktien für anwendbar erklärt. Obschon die Interpretation des Realisationsbegriffs durch das Bundesgericht, beispielsweise für den Fall sinkender Aktienkurse während der Sperr-/Rückgabefrist, Fragen offen lässt, gilt auch im Kanton St. Gallen für alle nach dem 30. April 1997 (Publikation Kreisschreiben EStV) ausgegebenen Mitarbeiteraktien die Methode der sofortigen Besteuerung mit Diskontierung gemäss Ziff. 2.1 dieser Weisung. Bei der Vermögenssteuer ist zu berücksichtigen, dass der Arbeitnehmer bis zum Wegfall der Rückgabeverpflichtung höchstens im Umfang des Rücknahmepreises über einen steuerbaren Vermögenswert verfügt. Der beschränkte Realisationswert lässt keine höhere Vermögensbewertung im Sinne der Rz 63b der Wegleitung 1995 zu. 3.2 Besteuerung bei Bezug der Mitarbeiteraktie vor dem 1. Mai 1997 Gemäss früherer Praxis (StB vom ) ist das steuerbare Einkommen bei dieser Art von gebundener Mitarbeiteraktie erst beim Wegfall der Rückgabeverpflichtung erzielt worden. Das Einkommen bemisst sich nach Ziff. 1.1 oder - falls die Verfügungssperre nach Beseitigung der Rückgabeverpflichtung noch andauert - nach Ziff. 2.1 hiervor. An dieser Besteuerungsordnung ist festzuhalten, sofern die Mitarbeiteraktie vor dem 1. Mai 1997 (Publikation Kreisschreiben EStV) zugeteilt wurde. In diesem Sinne wird auch im erwähnten Kreisschreiben übergangsrechtlich festgehalten, dass vor der Publikation des Kreisschreibens ( ) ausgegebene Mitarbeiteraktien mit unbefristeter Rückgabepflicht im Zeitpunkt der Rückgabe zu versteuern sind. 4. Vorsorge-Mitarbeiteraktie Die Arbeitgeberfirma weist diese Aktie der Personalvorsorgeeinrichtung zu. Der Arbeitnehmer kann darüber erst verfügen, wenn ihm die Aktie aufgrund eines reglementarischen Leistungsanspruchs im Vorsorgefall ausgegeben wird. 4.1 Besteuerung Mitarbeiteraktien, die erst bei Erreichen der Altersgrenze, bei Invalidität oder im Todesfall abgegeben werden, stellen erst bei Freigabe im Vorsorgefall steuerbares Einkommen des Arbeitnehmers (bzw. des Begünstigten) dar. Die Vorsorge-Mitarbeiteraktie kann auch erst ab diesem Zeitpunkt dem Vermögen zugerechnet werden. Bis dahin handelt es sich um blosse anwartschaftliche Ansprüche (Art. 63 lit. b StG). Vorsorge-Mitarbeiteraktien werden bei Freigabe zusammen mit allfälligen weiteren Kapitalleistungen aus 2. Säule mit einer separaten Jahressteuer zum Rentensatz besteuert (Art. 52 StG und Art. 38 DBG; vgl. auch StB 52 Nr. 1). 5. Mitarbeiteroptionen Mitarbeiteroptionen räumen dem Mitarbeiter das Recht ein, Beteiligungsrechte an der Arbeitgeberin oder an einer ihr nahestehenden Unternehmung zu einem bestimmten Preis (Ausübungspreis) zu erwerben. Die Optionen können mit Bedingungen verknüpft und/oder mit einer Verfügungssperre belegt werden. Ihr Wert hängt einerseits von der Höhe des Ausübungspreises und anderseits von allfälligen Bedingungen und Auflagen ab ersetzt

4 Soweit die Optionen nicht regelmässig gehandelt werden und ihr Verkehrswert auch nicht aufgrund anderer Umstände ermittelt werden kann, unterliegt die Arbeitgeberin angesichts der durch die Veranlagungsbehörden nur schwer überprüfbaren Werte der ausgegebenen Mitarbeiteroptionen einer qualifizierten Mitwirkungspflicht bei der Ermittlung des steuerbaren Einkommens. Gemäss Kreisschreiben Nr. 5 der EStV vom (a.a.o.) beinhaltet diese Pflicht unter anderem, dass die Arbeitgeberin die Bewertung durch Fachleute vornehmen lässt, die dauernd im Optionsgeschäft tätig sind und über anerkannte Bewertungsprogramme verfügen. 5.1 Grundzüge der Besteuerung Nach dem Kreisschreiben Nr. 5 der EStV vom 30. April 1997 werden frei übertragbare Optionen bei Einräumung/Abgabe der Option besteuert. Der Einkommenssteuer unterliegt die Differenz zwischen dem tatsächlichen Verkehrswert der Mitarbeiteroption und dem vom Mitarbeiter allenfalls dafür zu erbringenden Bezugspreis (Abgabepreis). Bei einem späteren Verkauf oder bei Ausübung der Option erzielt der Arbeitnehmer einen steuerfreien Kapitalgewinn oder einen steuerlich nicht abzugsfähigen Kapitalverlust. Optionen, die während einer Sperrfrist weder übertragen noch ausgeübt werden können, sind durch Fachleute mit anerkannten finanzmathematischen Modellen zu bewerten, wobei die Bewertung über alle massgeblichen Parameter der Optionsformel Auskunft geben muss (zur Bewertung im Detail vgl. Kreisschreiben Nr. 5 der EStV vom ; a.a.o.). Die Differenz zwischen dem so ermittelten, abdiskontierten Verkehrswert und dem Abgabe- bzw. Ausübungspreis ist im Zeitpunkt der Einräumung der Option als Einkommen aus unselbständigem Erwerb zu versteuern. Bei einem späteren Verkauf oder bei Ausübung der Option erzielt der Arbeitnehmer einen steuerfreien Kapitalgewinn oder einen steuerlich nicht abzugsfähigen Kapitalverlust. Optionen mit einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren oder einer Verfügungssperre von mehr als 5 Jahren oder mit zahlreichen individuellen Bedingungen gelten in der Regel als nicht objektiv bewertbar. Auf eine Besteuerung im Zeitpunkt der Einräumung der Option wird daher wegen des überwiegend anwartschaftlichen Charakters verzichtet. Eine Besteuerung im Zeitpunkt des Verkaufs oder der Ausübung der Option bleibt jedoch vorbehalten. 5.2 Optionen mit Vesting-Klauseln Seit Erlass des Kreisschreibens sind zahlreiche Gerichtsentscheide über die Besteuerung von Optionen ergangen. Am 20. November 2002 hat das Zürcher Verwaltungsgericht in einem wegweisenden Entscheid festgestellt, dass die mit einer Vesting-Periode im Sinn einer aufschiebenden Bedingung versehenen Mitarbeiteroptionen dem Pflichtigen erst nach Ablauf der Vesting-Periode zufliessen würden, da der Rechtserwerb erst zu diesem Zeitpunkt unwiderruflich und definitiv sei. Dieses und weitere kantonale Urteile haben die EStV veranlasst, die Besteuerungspraxis am 6. Mai 2003 in einem Rundschreiben zu präzisieren. Darin wird festgehalten, dass die im Kreisschreiben Nr. 5 der EStV vom 30. April 1997 aufgestellten Besteuerungsgrundsätze auch auf Optionen mit Vesting-Klauseln unverändert Anwendung finden. Als Vesting-Periode ist dabei der Zeitraum zu verstehen, während welchem der Mitarbeiter die Option "verdienen" muss. Werden bestimmte Leistungsziele nicht erreicht oder verlässt der Mitarbeiter die Unternehmung, kann er die Optionen verlieren, bevor sie ausübbar werden. Bis zum Ablauf der Vesting-Periode ist der Rechtserwerb somit aufschiebend bedingt. Solange die Bedingung nicht eingetreten ist, liegt kein unwiderruflicher Rechtserwerb vor ersetzt

5 und es handelt sich folglich um eine blosse Anwartschaft. Die Besteuerung "gevesteter" Optionen im Zuteilungszeitpunkt ist deshalb nach Auffassung der EStV nicht richtig. "Gevestete" Optionen sind in der Regel auch nach Ablauf der Vesting-Periode noch nicht unwiderruflich erworben. Der unwiderrufliche Rechtserwerb wird meistens zusätzlich davon abhängig gemacht, dass der Mitarbeiter bis zur Ausübung der Optionen weiterhin bei der Unternehmung beschäftigt bleibt. Bis zu diesem Zeitpunkt hat er keine Möglichkeit, den darin verkörperten Wert zu realisieren, denn Mitarbeiteroptionen sind unveräusserlich. Sie führen nur dann zu einem Einkommen, wenn die Optionen auch tatsächlich ausgeübt werden können. Bis dahin handelt es sich weiterhin um eine blosse Anwartschaft. Eine Besteuerung nach Ablauf der Vesting-Periode ist deshalb abzulehnen. Sie müsste auch unterbleiben, weil eine objektive Bewertung "gevesteter" Optionen aufgrund der unterschiedlichen, individuellen Bedingungen und Umstände gar nicht möglich ist. Falls es sich bei den "gevesteten" Optionen bis zur Ausübung der Optionen um blosse Anwartschaften handelt, hat die Einkommensbesteuerung erst bei Ausübung der Optionen entsprechend dem Kreisschreiben Nr. 5 vom 30. April 1997 der EStV zu erfolgen. Deshalb sind die zugeteilten Mitarbeiteroptionen auch bis zu ihrer Besteuerung im Wertschriftenverzeichnis pro memoria aufzulisten. Die st. gallische Praxis folgt den Ausführungen im Rundschreiben der EStV vom 6. Mai Nachträgliche Änderung von Optionsplänen oder Änderung der tatsächlichen Gegebenheiten Bei sinkenden Aktienpreisen gehen die Arbeitgeber oftmals dazu über, den Verlust des Optionswertes mit einem Repricing, d.h. einer Herabsetzung des Ausübungspreises aufzufangen. Das Repricing wird in diesen Fällen als Ausgabe einer Mitarbeiteroption behandelt und unterliegt erneut der Einkommenssteuer. Auch beim vorzeitigen Wegfall einer Sperrfrist - z.b. durch Kündigung des Arbeitsverhältnisses - erzielt der Mitarbeiter steuerbares Einkommen, weil der ursprünglich gewährte Einschlag bei der Ermittlung des steuerbaren Einkommens zu hoch ausgefallen ist. Die Besteuerung erfolgt in einem derartigen Fall im Zeitpunkt des Wegfalls der Sperrfrist. Die nachträgliche Verlängerung der Laufzeit und das nachträgliche Herabsetzen des Ausübungspreises werden ebenfalls als Ausgabe einer neuen Option taxiert, welche der Einkommenssteuer unterliegt. An der ursprünglichen Veranlagung werden bei dieser Konstellation keine Änderungen vorgenommen, weil die bereits deklarierten Optionen verfallen. 5.4 Vermögenssteuer Mitarbeiteroptionen, welche bei Zuteilung besteuert werden, unterliegen ab Zuteilung der Vermögenssteuer. Massgebend ist der Verkehrswert, mindestens jedoch der innere Wert (Differenz zwischen dem Kurswert des Basistitels und dem Ausübungspreis), am Ende der Steuerperiode bzw. der Steuerpflicht. Mitarbeiteroptionen, welche im Zeitpunkt der Ausübung bzw. des Verkaufs besteuert werden, unterliegen während ihrer Haltedauer nicht der Vermögenssteuer ersetzt

6 6. Andere Formen von Mitarbeiterbeteiligungen Nebst den eigentlichen Mitarbeiteroptionen kommen in der Praxis in zunehmendem Mass Formen vor, die mit Mitarbeiteroptionen verwandt sind. Phantom-stock-options, Performance units bzw. Stock-appreciation-rights berechtigen den Mitarbeiter einer Unternehmung, in einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt eine Barzahlung in der Höhe der Differenz zwischen einem festgelegten Ausübungspreis und dem dannzumaligen Aktienwert bzw. -preis zu erhalten. Da ein Recht auf Barzahlung und nicht eine Beteiligungsnahme besteht, gelten die allgemeinen Besteuerungsregeln. Das Kreisschreiben Nr. 5 der EStV vom 30. April 1997 findet auf diese Formen keine direkte Anwendung. Der gesamte Betrag wird erst im Zeitpunkt des Barzuflusses als Einkommen aus unselbständigem Erwerb besteuert. 7. Geplante gesetzliche Regelung Am 17. November 2004 hat der Bundesrat einen Gesetzesentwurf und die Botschaft zur Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen zuhanden des Parlaments verabschiedet. Danach sollen Mitarbeiteraktien im Zeitpunkt des Erwerbs besteuert werden. Allfälligen Sperrfristen soll mit einem Einschlag von 6% pro Sperrjahr (für maximal 10 Jahre) Rechnung getragen werden. Dies entspricht der bisherigen Regelung. Börsenkotierte Mitarbeiteroptionen, welche frei verfügbar oder ausübbar sind, werden bei ihrer Zuteilung besteuert. Nicht börsenkotierte oder gesperrte Mitarbeiteroptionen werden bei ihrer Ausübung besteuert. Der geldwerte Vorteil bei Optionsausübung soll für die Steuerbemessung pro Sperrjahr um 10%, maximal aber um 50%, reduziert werden. Diese Freistellung ist allerdings auf den Wertzuwachs zwischen Zuteilung und Ausübung beschränkt. Verlegt der Arbeitnehmer seinen Wohnsitz zwischen Zuteilung und Ausübung der Option ins Ausland, wird eine anteilmässige Quellensteuer erhoben. Die neue gesetzliche Regelung soll sowohl auf Bundesebene als auch in den Kantonen gelten. 8. Mitwirkungspflicht der ausgebenden Gesellschaft 8.1 Mitarbeiterbeteiligungspläne / -reglemente Mitarbeiterbeteiligungspläne, -reglemente und ähnliches, aufgrund derer Aktien und/oder Optionen an Mitarbeiter mit Wohnsitz im Kanton St. Gallen ausgegeben werden, sind zusammen mit dem Bewertungsvorschlag für die Optionen von der ausgebenden Gesellschaft an das Kantonale Steueramt St. Gallen, Hauptabteilung Natürliche Personen, Davidstrasse 41, Postfach 1245, 9001 St. Gallen, einzureichen. Für fremdsprachige Reglemente ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung erforderlich, wobei sich die steuerliche Beurteilung grundsätzlich auf die deutschsprachige Fassung stützt. Die obigen Ausführungen gelten auch für Anfragen zur steuerlichen Beurteilung zukünftiger Mitarbeiterbeteiligungen (Vorbescheide). 8.2 Bescheinigung gegenüber den Mitarbeitern Auf den Lohnausweisen der begünstigten Mitarbeiter ist die Ausgabe von Mitarbeiterbeteiligungen zu vermerken. Auf dem Lohnausweis oder auf einem Beiblatt zum Lohnausweis hat der Arbeitgeber die nachfolgenden Details zu bescheinigen. ersetzt

7 Mitarbeiteraktien eindeutige Bezeichnung der ausgegebenen Titel Anzahl der zugeteilten Titel Ausgabepreis Verkehrswert* gesamte steuerbare Leistung für den begünstigten Mitarbeiter Mitarbeiteroptionen und andere Formen von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen Adresse und Anschrift der bewertenden Fachstelle genaue Bezeichnung des verwendeten (Optionen)Preismodells vollständige Angabe sämtlicher verwendeter Parameter im Modell sowie die eingesetzten Grössen der betroffenen Berechnung Preis der Optionen bzw. Rechte bei Vernachlässigung allfälliger Sperrfristen sowie Optionenpreis bzw. Preis der zugeteilten Rechte unter Berücksichtigung allfälliger Sperrfristen Anzahl zugeteilte Optionen bzw. Rechte an den Mitarbeiter (Begünstigten) Ausgabepreis gesamte steuerbare Leistung an den begünstigten Mitarbeiter * Kotierte Titel = Börsenkurs am Ausgabetag oder Durchschnittskurs bei Bezugsfristen von bis zu zwei Monaten; nicht kotierte Titel = Steuerwert für die mit dem Ausgabejahr übereinstimmende steuerliche Bemessungsperiode ersetzt

Merkblatt über die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen

Merkblatt über die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen 1/5 S TEU ER V ER W A LTU N G FÜ R STEN TU M LIEC H TEN STEIN Merkblatt über die steuerliche Behandlung von Mitarbeiterbeteiligungen Inhalt I. Besteuerung von Mitarbeiteraktien 1.2 Arten von Mitarbeiteraktien

Mehr

Zürcher Steuerbuch Nr. 13/302 Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

Zürcher Steuerbuch Nr. 13/302 Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Zürcher Steuerbuch Nr. /0 Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen (vom 0. September 0) A. Allgemeines und Geltungsbereich

Mehr

Mitarbeiterbeteiligungen

Mitarbeiterbeteiligungen Mitarbeiterbeteiligungen Kreisschreiben EStV Nr. 37 Beat Elmiger 6./11./12. November 2014 Übersicht 2 Sinn und Zweck Welche Änderungen? Welche Prüfung; welche Anwendungsfragen? Bestand alter Rulings? Welche

Mehr

Steuerverwaltung. Merkblatt. Besteuerung von Mitarbeiteroptionen. 1. Ausgangslage

Steuerverwaltung. Merkblatt. Besteuerung von Mitarbeiteroptionen. 1. Ausgangslage Finanzdepartement Steuerverwaltung Bahnhofstrasse 15 Postfach 1232 6431 Schwyz Telefon 041 819 23 45 Merkblatt Besteuerung von Mitarbeiteroptionen 1. Ausgangslage Mit Steuerkommissionsentscheid vom 19.

Mehr

Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts

Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts Aktuelle Fragen des Arbeits-, Sozialversicherungsund Steuerrechts Dienstag, 30. Oktober 2012 30. Oktober 2012 Seite 1 Daniela Schmucki 30. Oktober 2012 Seite 52 Rechtsgrundlagen für Besteuerung Mitarbeiterbeteiligungsinstrumente

Mehr

IWB Nr. 17 vom 11.09.2002-865 - Fach 5 Schweiz Gr. 2, Seite

IWB Nr. 17 vom 11.09.2002-865 - Fach 5 Schweiz Gr. 2, Seite IWB Nr. 17 vom 11.09.2002-865 - Fach 5 Schweiz Gr. 2, Seite Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungsmodellen in der Schweiz von Katharina B. Padrutt, eidg. dipl. Treuhänderin, dipl. Steuerexpertin, Vizedirektorin

Mehr

Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Bundesgesetz über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Entwurf vom Die Bundesversammlung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, gestützt auf die Artikel 128 und 129 der Bundesverfassung 1 nach

Mehr

Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. November 2007 i.s. Ehegatten M. (VGE II 2007 31)

Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. November 2007 i.s. Ehegatten M. (VGE II 2007 31) Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. November 2007 i.s. Ehegatten M. (VGE II 2007 31) Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit ( 18 StG bzw. Art. 17 Abs. 1 DBG): Mitarbeiteroptionen mit Vesting-Klausel;

Mehr

MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER ARBEITGEBER UND BERATUNG

MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER ARBEITGEBER UND BERATUNG MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER ARBEITGEBER UND BERATUNG Raphael Lang Senior Manager, Steuerberatung, KPMG AG, Zug Michael Sterchi Partner, Head Equity Compensation, KPMG AG, Zürich Präsentation

Mehr

Merkblatt 7. Einkommen: Spezialfälle. MB 7 ab 2008. Steuerverwaltung des Kantons Bern. 1 Erwerbs- und Ersatzeinkommen

Merkblatt 7. Einkommen: Spezialfälle. MB 7 ab 2008. Steuerverwaltung des Kantons Bern. 1 Erwerbs- und Ersatzeinkommen Steuerverwaltung des Kantons Bern Merkblatt 7 Einkommen: Spezialfälle MB 7 ab 2008 1 Erwerbs- und Ersatzeinkommen 1.1 Mitarbeiteraktien und Mitarbeiteroptionen 1.1.1 Mitarbeiteraktien: Erträge 1.1.2 Freie

Mehr

Verordnung über die Bescheinigungspflichten bei Mitarbeiterbeteiligungen

Verordnung über die Bescheinigungspflichten bei Mitarbeiterbeteiligungen Verordnung über die Bescheinigungspflichten bei Mitarbeiterbeteiligungen (Mitarbeiterbeteiligungsverordnung, MBV) 642.115.325.1 vom 27. Juni 2012 (Stand am 1. Januar 2013) Der Schweizerische Bundesrat,

Mehr

Am 31. Dezember 2013 beträgt der Verkehrswert der Aktie EUR 130. Es wird ein Devisenkurs (ESTV) EUR/CHF von 1.25 angenommen.

Am 31. Dezember 2013 beträgt der Verkehrswert der Aktie EUR 130. Es wird ein Devisenkurs (ESTV) EUR/CHF von 1.25 angenommen. Anhang III zum Kreisschreiben Nr. 37 Musterbescheinigungen - SACHVERHALT I Beispiele I - A & B Am 1. Juli 213 erhält der in der Schweiz wohnhafte A unentgeltlich 3 für 3 Jahre gesperrte Aktien. Der Aktie

Mehr

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 22. Juli 2013 Kreisschreiben

Mehr

REGLEMENT über die vorläufige Anpassung des kantonalen Steuergesetzes an das Steuerharmonisierungsgesetz des Bundes

REGLEMENT über die vorläufige Anpassung des kantonalen Steuergesetzes an das Steuerharmonisierungsgesetz des Bundes REGLEMENT über die vorläufige Anpassung des kantonalen Steuergesetzes an das Steuerharmonisierungsgesetz des Bundes (vom 4. Dezember 2012 1 ; Stand am 1. Januar 2014) 3.2216 Der Regierungsrat des Kantons

Mehr

AUSGEWÄHLTE THEMEN IM STEUER- RECHT FÜR NATÜRLICHE PERSONEN

AUSGEWÄHLTE THEMEN IM STEUER- RECHT FÜR NATÜRLICHE PERSONEN AUSGEWÄHLTE THEMEN IM STEUER- RECHT FÜR NATÜRLICHE PERSONEN Philipp Moos Leiter Abteilung Natürliche Personen Steuerverwaltung Zug Dr. Frank Lampert Verantwortlicher Ressort Steuern Zuger Wirtschaftskammer

Mehr

MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER SOZIALVERSICHERUNGEN

MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER SOZIALVERSICHERUNGEN MITARBEITERBETEILIGUNGEN AUS SICHT DER SOZIALVERSICHERUNGEN Thomas Bösch Leiter Abteilung Beiträge Ausgleichskasse / IV-Stelle Zug Gesetzliche Grundlagen AHVV Art. 7 lit. c bis Zu dem für die Berechnung

Mehr

Kreisschreiben Nr. 39. Besteuerung von Aktionärsoptionen. 1. Einleitung. Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben

Kreisschreiben Nr. 39. Besteuerung von Aktionärsoptionen. 1. Einleitung. Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Verrechnungssteuer Stempelabgaben

Mehr

des Staatsrats an den Grossen Rat zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes über die direkten Kantonssteuern

des Staatsrats an den Grossen Rat zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes über die direkten Kantonssteuern 6 Conseil d Etat CE 22 décembre 2011 Staatsrat SR Botschaft Nr. 28 18. September 2012 des Staatsrats an den Grossen Rat zum Gesetzesentwurf zur Änderung des Gesetzes über die direkten Kantonssteuern Wir

Mehr

2.13. Besteuerung der Mitarbeiterbeteiligungen

2.13. Besteuerung der Mitarbeiterbeteiligungen Reg. 2 / Direkte Bundessteuer - 1-2.13. Mitarbeiterbeteiligungen 2.13. Besteuerung der Mitarbeiterbeteiligungen In den letzten Jahren haben die Mitarbeiteroptionen als Salärbestandteil an Bedeutung stark

Mehr

Zürcher Steuerbuch Nr. 24/300 Zeitliche Bemessung im internationalen Verhältnis Merkblatt KStA

Zürcher Steuerbuch Nr. 24/300 Zeitliche Bemessung im internationalen Verhältnis Merkblatt KStA Zürcher Steuerbuch Nr. 24/300 Zeitliche Bemessung im internationalen Verhältnis Merkblatt KStA Merkblatt des kantonalen Steueramtes über die zeitliche Bemessung bei Änderung der Steuerpflicht natürlicher

Mehr

Gratisaktien oder Mitarbeiteraktien. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Februar 2010

Gratisaktien oder Mitarbeiteraktien. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Februar 2010 Gratisaktien oder Mitarbeiteraktien Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Februar 2010 Gratisaktien oder Gratisnennwerterhöhungen werden den bisherigen Aktionären anlässlich

Mehr

StB 52 Nr. 1. Kapitalabfindungen mit Vorsorgecharakter. 1. Begriffe. 1.1 Kapitalabfindungen

StB 52 Nr. 1. Kapitalabfindungen mit Vorsorgecharakter. 1. Begriffe. 1.1 Kapitalabfindungen Kapitalabfindungen mit Vorsorgecharakter 1. Begriffe 1.1 Kapitalabfindungen Als Kapitalabfindungen mit Vorsorgecharakter gelten die aus der Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung, aus Einrichtungen

Mehr

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II

Neuerungen bei der selbständigen Erwerbstätigkeit aufgrund der Unternehmenssteuerreform II 090 Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. Dezember 2009 Kreisschreiben

Mehr

Kreisschreiben Nr. 31

Kreisschreiben Nr. 31 Eidgenössische Steuerverwaltung Administration fédérale des contributions Amministrazione federale delle contribuzioni Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Division principale

Mehr

www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand März 2013

www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand März 2013 www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand Beteiligungsinstrumente Übersicht Aktienkaufpläne Optionspläne (handelbar/ nicht handelbar) Restricted/ Performance Share Units (Aktienanwartschaft; RSUs/PSUs)

Mehr

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt

Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt Der Grosse Rat des Kantons Basel-Stadt Beschluss Nr. 12/43/12G Vom 24.10.2012 P120895 Ratschlag zu einer Teilrevision des Gesetzes über die direkten Steuern vom 12. April 2000 (Steuergesetz, StG) betreffend

Mehr

www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand Oktober 2013

www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand Oktober 2013 www.pwc.com Mitarbeiterbeteiligungen Stand Beteiligungsinstrumente Übersicht Mitarbeiterbeteiligungen Echte Beteiligung Aktienkaufpläne Optionspläne (handelbar/ nicht handelbar) Restricted/ Performance

Mehr

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen

Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 14. Dezember 2012 Prise de

Mehr

eingesehen das Bundesgesetz vom 17. Juni 2011 über die Steuerbefreiung des Feuerwehrsoldes;

eingesehen das Bundesgesetz vom 17. Juni 2011 über die Steuerbefreiung des Feuerwehrsoldes; Entwurf zum Steuergesetz Änderungen vom Der Grosse Rat des Kantons Wallis eingesehen Artikel 3 Absatz Ziffer und Artikel 4 Absatz der Kantonsverfassung; eingesehen das Bundesgesetz vom 4. Dezember 990

Mehr

Echte Mitarbeiterbeteiligungen

Echte Mitarbeiterbeteiligungen IV Melanie Knüsel, Rechtsanwältin A Besteuerung von Mit arbeiterbeteiligungen Am 1. Januar 2013 sind die revidierten Bestimmungen über die Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen in Kraft getreten. Diese

Mehr

Merkblatt des kantonalen Steueramtes betreffend Begehren um amtliche Auskünfte und Vorbescheide (vom 13. Oktober 2008)

Merkblatt des kantonalen Steueramtes betreffend Begehren um amtliche Auskünfte und Vorbescheide (vom 13. Oktober 2008) Zürcher Steuerbuch Teil I Nr. 30/500 Amtliche Auskünfte und Vorbescheide Merkblatt KStA Merkblatt des kantonalen Steueramtes betreffend Begehren um amtliche Auskünfte und Vorbescheide (vom 13. Oktober

Mehr

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011

Indirekte Teilliquidation und Transponierung. Newsletter August 2011 Indirekte Teilliquidation und Transponierung Newsletter August 2011 1. Einleitung 2. Ausgangslage (unzulässige Steueroptimierung) 3. Die indirekte Teilliquidation 4. Die Transponierung 5. Nachfolge und

Mehr

1. Vorbemerkungen. Kreisschreiben Nr. 14 vom 6. Juli 2001

1. Vorbemerkungen. Kreisschreiben Nr. 14 vom 6. Juli 2001 Schweizerische Steuerkonferenz Kreisschreiben Nr.14 Interkantonaler Wohnsitzwechsel von quellensteuerpflichtigen Personen, die nachträglich ordentlich veranlagt werden (Art. 90 Abs. 2 DBG, Art. 34 Abs.

Mehr

Fallbeispiel 1: Allgemeines zur Besteuerung von Mitarbeiteroptionen im internationalen Verhältnis.

Fallbeispiel 1: Allgemeines zur Besteuerung von Mitarbeiteroptionen im internationalen Verhältnis. Anhang II zum Kreisschreiben Nr. 37 vom 22. Juli 2013 Beispiele Fallbeispiel 1: Allgemeines zur Besteuerung von Mitarbeiteroptionen im internationalen Verhältnis. X ist Mitarbeitender einer ausländischen

Mehr

1. Regelung für Steuerjahre bis 31.12.1994 (auf Zerobonds beschränkt)

1. Regelung für Steuerjahre bis 31.12.1994 (auf Zerobonds beschränkt) Obligationen mit überwiegender Einmalverzinsung 1. Regelung für Steuerjahre bis 31.12.1994 (auf Zerobonds beschränkt) 1.1. Zerobond/Begriff Der Zerobond ist ein auf den Wertpapiermärkten gehandelter Obligationentyp

Mehr

Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung

Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung SCHWEIZERISCHE STEUERKONFERENZ KS 32 Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung und ihre Auswirkungen auf die interkantonale Steuerausscheidung Kreisschreiben 32 vom 01. Juli 2009 Dieses Kreisschreiben

Mehr

Steuerverordnung Nr. 12: Berufliche Vorsorge

Steuerverordnung Nr. 12: Berufliche Vorsorge Steuerverordnung Nr. : Berufliche Vorsorge 64.59. Vom 5. Juli 986 (Stand. Januar 00) Der Regierungsrat des Kantons Solothurn gestützt auf 0, Buchstabe c, 4 Absatz Buchstabe c, 4 Absatz Buchstabe h, 46,

Mehr

Praxishinweise & Rechtsprechung

Praxishinweise & Rechtsprechung Steuerseminar 2009 Praxishinweise & Rechtsprechung Dienststelle Steuern des Kantons Luzern Beat Elmiger 24. September 2009 Übersicht 2 Teilbesteuerungsverfahren Vermögensverwaltungskosten Mehrkosten auswärtige

Mehr

Aktuelle Entwicklungen in der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen. Bernadett Schlitzer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Aktuelle Entwicklungen in der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen. Bernadett Schlitzer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Aktuelle Entwicklungen in der Besteuerung von Mitarbeiterbeteiligungen Bernadett Schlitzer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft 1 Besteuerung von SOPs und anderen Formen von aktienbasierter

Mehr

Interkantonale Vereinbarungen

Interkantonale Vereinbarungen Luzerner Steuerbuch Band 2, Weisungen StG: Steuerausscheidung, 179 Nr. 2 Datum der letzten Änderung: 01.01.2016 http://steuerbuch.lu.ch/index/band_2_weisungen_stg_steuerausscheidung_interkantonalevereinbarungen.html

Mehr

Leasinggeschäfte mit gewerblichen oder industriellen Liegenschaften

Leasinggeschäfte mit gewerblichen oder industriellen Liegenschaften Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. Februar 2008 Kreisschreiben

Mehr

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS

KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS KANTONSWECHSEL VON QUELLENSTEUERPFLICHTIGEN PER- SONEN NEUER BUNDESGERICHTSENTSCHEID BETREFFEND DIE ZUWEISUNG DES STEUERBAREN EINKOMMENS/VERMÖGENS Am 29. Januar 2014 fällte das Bundesgericht ein Urteil

Mehr

Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft

Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft Unternehmenssteuerreform II Eine Reform auch für die Landwirtschaft 1 Aufbau Wandel in der Landwirtschaft Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform II (USTR II) Beispiele Gewinnbesteuerung Fazit 2 Die

Mehr

Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge

Freizügigkeit in der beruflichen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 18. September 2014 Kreisschreiben

Mehr

Altrechtliche Mitarbeiteraktien. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 27. März 2009

Altrechtliche Mitarbeiteraktien. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 27. März 2009 Altrechtliche Mitarbeiteraktien Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 27. März 2009 Mitarbeiteraktien werden als Lohnbestandteil im Zeitpunkt der Zuteilung als Einkommen besteuert.

Mehr

Kapitalversicherung mit Einmalprämie

Kapitalversicherung mit Einmalprämie Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden StG 29 lit. b DBG 20 I lit. a Vgl. zum vorliegend behandelten Thema auch Kreisschreiben Nr. 24 betr. Kapitalversicherungen mit Einmalprämie (SP 1995/96). 1.

Mehr

Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge. Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung

Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge. Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung Aktuelle Steuerfragen berufliche Vorsorge Max Ledergerber, Leiter Unterabteilung Veranlagung Themenübersicht Aufgaben der Steuerbehörden im Zusammenhang mit der beruflichen Vorsorge Umsetzung von Art.

Mehr

StB 50 Nr. 2. Halbsatzverfahren. 1. Rechtsgrundlage

StB 50 Nr. 2. Halbsatzverfahren. 1. Rechtsgrundlage Halbsatzverfahren 1. Rechtsgrundlage Zur Milderung der wirtschaftlichen Doppelbelastung von Gesellschaft und Beteiligungsinhabern werden ab 1.1.2007 ausgeschüttete Gewinne von Kapitalgesellschaften und

Mehr

Wir bitten um Entschuldigung für die Umtriebe und wünschen viel Spass und Erfolg beim Lernen und Lehren. Franz Carlen Franz Gianini Anton Riniker

Wir bitten um Entschuldigung für die Umtriebe und wünschen viel Spass und Erfolg beim Lernen und Lehren. Franz Carlen Franz Gianini Anton Riniker Korrigenda zu Carlen, Gianini, Riniker; Finanzbuchhaltung 3, 12. Auflage 2012 Korrigenda Liebe Leserinnen und Leser Leider schleichen sich bei der Produktion eines Lehrmittels immer wieder kleine Fehler

Mehr

Kapitalleistungen bei Invalidität, sofern der Vorsorgenehmer im Sinne der Invalidenversicherung als wenigstens 50% invalid gilt.

Kapitalleistungen bei Invalidität, sofern der Vorsorgenehmer im Sinne der Invalidenversicherung als wenigstens 50% invalid gilt. Kapitalleistungen aus gebundener Selbstvorsorge (Säule 3a) Leistungen aus gebundener Selbstvorsorge (Säule 3a) stammen aus einer anerkannten Vorsorgeform gemäss Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung

Mehr

Direkte Bundessteuer. Transponierung

Direkte Bundessteuer. Transponierung Direkte Bundessteuer Transponierung Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 28. September 1999 Der Aktionär, der Beteiligungsrechte aus seinem Privatvermögen zu einem über dem Nominalwert liegenden

Mehr

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland

Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats. der. Curanum AG Engelbertstraße 23-25 81241 München Deutschland Pflichtveröffentlichung gemäß 27 Abs. 3 Satz 1, 14 Abs. 3 Satz 1 des Wertpapiererwerbsund Übernahmegesetzes (WpÜG) Gemeinsame Stellungnahme des Vorstands und des Aufsichtsrats der Engelbertstraße 23-25

Mehr

Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen

Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen Finanzdirektion Steuerverwaltung Steuerbuch, Erläuterungen zu 19 Erträge aus beweglichem Vermögen 19 - Stand Februar 2012 1 Inhalt 1. Erträge aus rückkaufsfähiger Kapitalversicherung (Lebensversicherung)

Mehr

Gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) Abzug der Beiträge. Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt Nr. 33/2005 vom 18.

Gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) Abzug der Beiträge. Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt Nr. 33/2005 vom 18. Gebundene Selbstvorsorge (Säule 3a) Abzug der Beiträge Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt Nr. 33/2005 vom 18. August 2005 Der Abzug der Beiträge an die gebundene Selbstvorsorge

Mehr

Steuerverwaltung Abteilung Juristische Personen

Steuerverwaltung Abteilung Juristische Personen Steuerverwaltung Abteilung Juristische Personen Merkblatt Steuerbefreiung von juristischen Personen mit Sitz im Kanton Schwyz sowie kantonale Anerkennung von steuerbefreiten, ausserkantonalen juristischen

Mehr

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015

Änderungsanträge der vorberatenden Kommission vom 12.1.2015 und 23.2.2015 Zweiter Nachtrag zum Steuergesetz per 1. Januar 2016 22.14.07 Vorlage des Regierungsrats vom 9. Dezember Art. 16a Besteuerung nach dem Aufwand b. Bemessung und Berechnung 1 Die Steuer, die an die Stelle

Mehr

Reglement betreffend die Heranziehung schweizerischer Staatsangehöriger zur italienischen ausserordentlichen Vermögensabgabe

Reglement betreffend die Heranziehung schweizerischer Staatsangehöriger zur italienischen ausserordentlichen Vermögensabgabe Übersetzung 1 Reglement betreffend die Heranziehung schweizerischer Staatsangehöriger zur italienischen ausserordentlichen Vermögensabgabe 0.642.045.41 Erlassen am 11. Dezember 1956 durch die ständige

Mehr

Merkblatt über die Erklärung der gemeinsamen elterlichen Sorge auf dem Zivilstandsamt in der Schweiz Nr. 152.3

Merkblatt über die Erklärung der gemeinsamen elterlichen Sorge auf dem Zivilstandsamt in der Schweiz Nr. 152.3 Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement EJPD Bundesamt für Justiz BJ Direktionsbereich Privatrecht Eidgenössisches Amt für das Zivilstandswesen EAZW Stand: Juli 2014 Merkblatt über die Erklärung

Mehr

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer

Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Thema Dokumentart Fallstudie: Bewertung von Aktien ohne Kurswert für die Vermögenssteuer Übungen Theorie im Buch "Integrale Betriebswirtschaftslehre" Teil: Kapitel: D1 Finanzmanagement 4 Unternehmensbewertung

Mehr

Steuerrekursgericht des Kantons Zürich

Steuerrekursgericht des Kantons Zürich Steuerrekursgericht des Kantons Zürich 1. Abteilung Entscheid 20. August 2012 Mitwirkend: Einzelrichter Michael Ochsner und Gerichtsschreiber Hans Heinrich Knüsli ln Sachen 1. A, 2. B, Nr. 2 vertreten

Mehr

Steuerrekursgericht. Sitzung vom 28. Dezember 1994

Steuerrekursgericht. Sitzung vom 28. Dezember 1994 KANTON AARGAU Steuerrekursgericht K 4017 P 296 Sitzung vom 28. Dezember 1994 Mitwirkend: Präsident Müllhaupt, Rekursrichter Schirmer, Rekursrichter Baillod, Rekursrichter Vögeli, Rekursrichter Franck;

Mehr

Praxisfragen zu Mitarbeiterbeteiligungsplänen

Praxisfragen zu Mitarbeiterbeteiligungsplänen Praxisfragen zu Mitarbeiterbeteiligungsplänen Karl Baumann, Leiter Einschätzungsgruppe SE Zuger Treuhändervereinigung Vorabendveranstaltung vom 3. April 2008 Kantonale Steuerverwaltung Inhaltsverzeichnis

Mehr

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL )

VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) VERKAUF EINER BETEILIGUNG AN EINER KAPITALGESELL- SCHAFT ( SHARE DEAL ) STEUERFREIER KAPITALGEWINN? JA, ABER! (Serie Nachfolgeplanung Teil 6) Bei Nachfolgeplanungen wird vom Verkäufer bevorzugt ein Share

Mehr

Abzug für Beiträge an die anerkannten Vorsorgeformen (Säule 3a)

Abzug für Beiträge an die anerkannten Vorsorgeformen (Säule 3a) Luzerner Steuerbuch Band 1, Weisungen StG: Einkommenssteuer, 40 Nr. 5 Datum der letzten Änderung: 01.01.2016 http://steuerbuch.lu.ch/index/band_1_weisungen_stg einkommenssteuer_abzugbeitraegesaeule3a.html

Mehr

Sanierung bei natürlichen Personen

Sanierung bei natürlichen Personen Sanierung bei natürlichen Personen Andreas Käser eidg. dipl. Experte in Rechnungslegung und Controlling eidg. dipl. Steuerexperte Steuerverwaltung des Kantons Bern Bereichsleiter UBST Region Emmental Oberaargau

Mehr

Zürcher Steuerbuch Teil I Nr. 21/001 Teilsatzverfahren Weisung KStA

Zürcher Steuerbuch Teil I Nr. 21/001 Teilsatzverfahren Weisung KStA Zürcher Steuerbuch Teil I Nr. 21/001 Teilsatzverfahren Weisung KStA Weisung des kantonalen Steueramtes über die Besteuerung von Gewinnausschüttungen aus qualifizierten Beteiligungen (Teilsatzverfahren)

Mehr

awr Übersicht Referat

awr Übersicht Referat Unternehmensnachfolge aus steuerlicher und rechtlicher Sicht Raphael Häring Partner AG für Wirtschaft und Recht, Bern Bern, 4. September 2015 Folie Nr. 1 Übersicht Referat 1. Share AG (Verkauf Aktien)

Mehr

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause

Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs. 3 Bst. a und b StG): Kosten ambulanter Pflege zu Hause Entscheid der kantonalen Steuerkommission/Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 11. September 2009 i.s. K. (StKE 1/09) Krankheits- und Pflegekosten (Art. 33 Abs. 1 Bst. h und h bis DBG bzw. 33 Abs.

Mehr

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE

Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSANWÄLTE Unternehmensverkauf die wichtigsten Steuerfallen VOSER RECHTSNWÄLTE lic. iur. Joachim Huber Rechtsanwalt, dipl. Steuerexperte Stadtturmstrasse 19, 5401 Baden j.huber@voser.ch 1. genda und Einleitung Seite

Mehr

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern?

1. Ist A in der Schweiz nach DBG steuerpflichtig? 2. Wenn ja, welches Einkommen muss A in der Schweiz deklarieren bzw. versteuern? Bundessteuerrecht Credit-Prüfungen Febr. 06 Lösungen Fall 1 Sachverhalt A. A hat seinen Wohnsitz in Konstanz (BRD) und ist Inhaber einer Einzelfirma in der Schweiz. B. A hat seinen Wohnsitz in der Schweiz

Mehr

Weisung der Finanzdirektion über die nachträgliche ordentliche Veranlagung von quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern

Weisung der Finanzdirektion über die nachträgliche ordentliche Veranlagung von quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern Zürcher Steuerbuch Nr. 28/851 Quellensteuer Nachträgliche Veranlagung Weisung FD Weisung der Finanzdirektion über die nachträgliche ordentliche Veranlagung von quellensteuerpflichtigen Arbeitnehmerinnen

Mehr

Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s

Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s Bericht des Aufsichtsrats der Österreichische Staatsdruckerei Holding AG FN 290506 s gemäß 95 Abs 6 AktG (Einräumung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands) Es ist beabsichtigt, dass der Aufsichtsrat

Mehr

Verkauf von Beteiligungsrechten aus dem Privat- in das Geschäftsvermögen eines Dritten ( indirekte Teilliquidation )

Verkauf von Beteiligungsrechten aus dem Privat- in das Geschäftsvermögen eines Dritten ( indirekte Teilliquidation ) Eidgenössisches Finanzdepartement EFD Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV Hauptabteilung Direkte Bundessteuer, Verrechnungssteuer, Stempelabgaben Direkte Bundessteuer Bern, 6. November 2007 Kreisschreiben

Mehr

Wegleitung 2014. über die Quellenbesteuerung von FINANZDIREKTION

Wegleitung 2014. über die Quellenbesteuerung von FINANZDIREKTION FINANZDIREKTION Wegleitung 2014 über die Quellenbesteuerung von - privat-rechtlichen Vorsorgeleistungen an Personen ohne Wohnsitz oder Aufenthalt in der Schweiz 1. Allgemeines Rechtsgrundlagen - Gesetz

Mehr

1. Abzugsberechtigung der Beiträge an die berufliche Vorsorge, auch kollektive Vorsorge (2. Säule)

1. Abzugsberechtigung der Beiträge an die berufliche Vorsorge, auch kollektive Vorsorge (2. Säule) - 2 1. Säule = Beiträge an bzw. Leistungen aus AHV und IV, 2. Säule = Beiträge an und Leistungen aus Vorsorge-Einrichtungen der kollektiven Vorsorge (Pesonalfürsorgestiftungen, Personalfürsorge-Genossenschaften

Mehr

Die Vorsorge in der Schweiz

Die Vorsorge in der Schweiz Die Vorsorge in der Schweiz 27 1. Säule Für die AHV/IV-Renten lauten die Grundbeträge 2010 Volle einfache Altersrente Minimalbetrag pro Jahr pro Monat Maximalbetrag pro Jahr pro Monat 13 680 1 140 27 360

Mehr

Abgrenzung zwischen GV und PV Präponderanzmethode

Abgrenzung zwischen GV und PV Präponderanzmethode Praxisfestlegung Steuerverwaltung Graubünden StG 18 II; 18b DBG 18 II; 18a 1. GRUNDSÄTZLICHES Die unterschiedliche steuerliche Behandlung des Privat- und des Geschäftsvermögens macht eine Zuteilung der

Mehr

Fachinformation Kollektive Kapitalanlagen und Steuern

Fachinformation Kollektive Kapitalanlagen und Steuern Fachinformation Kollektive Kapitalanlagen und Steuern Dezember 2009 I Einleitung Steuerrechtliche Aspekte spielen im Fondsgeschäft eine wesentliche Rolle und sind für einzelne Anleger sowie für die Fondsanbieter

Mehr

Grundstücksbesteuerung- Grundstücksbesteuerung neu Übersicht

Grundstücksbesteuerung- Grundstücksbesteuerung neu Übersicht Grundstücksbesteuerung-neu neu Sonderfragen im privaten Bereich Univ. Prof. Dr. Sabine Kirchmayr 26. April 2012 Institut für Finanzrecht, Universität Wien Übersicht Veräußerungsgeschäfte isd 30 EStG-neu

Mehr

Fakultatives Referendum. Steuergesetz für den Kanton Graubünden

Fakultatives Referendum. Steuergesetz für den Kanton Graubünden Fakultatives Referendum Ablauf der Referendumsfrist:. Dezember 0 Steuergesetz für den Kanton Graubünden Änderung vom. August 0 Der Grosse Rat des Kantons Graubünden, gestützt auf 9 Abs. und 99 Abs. 5 der

Mehr

Tarif für die Einkommenssteuer 2014

Tarif für die Einkommenssteuer 2014 Tarif für die ssteuer 2014 Gemäss Steuergesetz vom 15. Dezember 1998 Änderung vom 22. Mai 2012 (Teilrevision) Gültig für Steuerperiode 2014 Herausgeber Departement Finanzen und Ressourcen Kantonales Steueramt

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 11 GZ. RV/0799-W/05 Berufungsentscheidung Der unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Dkfm. GF, W, vom 7. Jänner 2005 gegen den Bescheid des Finanzamtes für den 12., 13.

Mehr

Nachtrag zum Arbeitsvertrag

Nachtrag zum Arbeitsvertrag Nachtrag zum Arbeitsvertrag zahlt für die o. a. betriebliche Altersversorgung einen Beitrag Original für die Personalakte zahlt für die o. a. betriebliche Altersversorgung einen Beitrag Kopie für den Versicherer

Mehr

Bewertung von Wertschriften. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Dezember 2008

Bewertung von Wertschriften. Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Dezember 2008 Bewertung von Wertschriften Entscheid des Steuergerichts des Kantons Basel-Landschaft vom 5. Dezember 2008 Bei der Bewertung von Wertpapieren ohne Kurswert für Vermögenssteuerzwecke wird einer Minderheitsbeteiligung

Mehr

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann

Unternehmenssteuerreform II. Urs Huser / Beat Ledermann. Einleitung. Einleitung. Partner UTA Treuhand AG Lenzburg. Urs Huser / Beat Ledermann Unternehmenssteuerreform II Urs Huser / Beat Ledermann Partner UTA Treuhand AG Lenzburg 1 Einleitung 2 Einleitung 3 1 Unternehmenssteuerreform II Übersicht Unternehmenssteuerreform II Seit 01.01.2009 geltende

Mehr

Bericht und Antrag des Kirchenrates an die Synode der Römisch-Katholischen. betreffend

Bericht und Antrag des Kirchenrates an die Synode der Römisch-Katholischen. betreffend Römisch- Synode vom 4. November 04 Trakt. Nr. 56 Bericht und Antrag des nrates an die Synode der Römisch-n betreffend Aufhebung des Reglements über den Personalfonds vom 7. November 005 (Nr. 7.0) und Erhebung

Mehr

Vermögenssteuer. Steuerermässigung bei renditeschwachem Vermögen

Vermögenssteuer. Steuerermässigung bei renditeschwachem Vermögen Vermögenssteuer Steuerermässigung bei renditeschwachem Vermögen Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt Nr. 93/2001 vom 28. Juni 2001 Berechnung der Vermögenssteuerreduktion nach 68a

Mehr

Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung

Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung Schweizerische Steuerkonferenz Die interkantonale Ausscheidung bei Änderungen der Steuerpflicht während der Steuerperiode im System der einjährigen Postnumerandobesteuerung mit Gegenwartsbemessung (Juristische

Mehr

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel

Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Entscheid der kantonalen Steuerkommission / Verwaltung für die direkte Bundessteuer vom 4. Mai 2009 i.s. D. GmbH (StKE 64/06) Verlustverrechnung ( 70 StG bzw. Art. 67 DBG) und Mantelhandel Der sog. Mantelhandel

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Zweiter Teil: Besteuerung der natürlichen Personen 21

Inhaltsverzeichnis. Zweiter Teil: Besteuerung der natürlichen Personen 21 Inhaltsverzeichnis Art. Vorwort Autorinnen und Autoren Inhaltsverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Literatur- und Materialienverzeichnis V VII XI XVII XXXI Teilband a Erster Teil: Allgemeine Bestimmungen

Mehr

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Nachstehend eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten des Budgetbegleitgesetzes/Abgabenänderungsgesetzes 2011, mit welchem u.a. die

Mehr

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015

Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Prämienverbilligung 2016 im Kanton Schwyz Achtung! Eingabefrist: 30. September 2015 Informationen Berechnungshilfen Allgemeines 2 Warum werden Krankenkassenprämien verbilligt? Die Krankenkassen erheben

Mehr

Besteueru ng von M itarbeiterbetei

Besteueru ng von M itarbeiterbetei Fürsprecher Abteilung Recht DVS, Eidgeniissische Steuerverwaltung www.estv.admin.ch Besteueru ng von M itarbeiterbetei I igungen Der Autor legt die bis Ende 2012 gültige Praxis zur Besteuerung von Mitarbeiteraktien

Mehr

Berufungsentscheidung

Berufungsentscheidung Außenstelle Wien Senat 1 GZ. RV/2327-W/09 Berufungsentscheidung Der Unabhängige Finanzsenat hat über die Berufung des Bw, Adresse, vom 22. April 2009 gegen den Bescheid des Finanzamtes Wien 12/13/14 Purkersdorf

Mehr

STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER UND NFA DETAILSPEZIFIKATION FÜR DIE DATENERHEBUNG UND DIE EINZELDATEN-MELDUNG AN DIE ESTV. Natürliche Personen

STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER UND NFA DETAILSPEZIFIKATION FÜR DIE DATENERHEBUNG UND DIE EINZELDATEN-MELDUNG AN DIE ESTV. Natürliche Personen Eidg. Steuerverwaltung 27. November 2007 Abteilung Steuerstatistik und Dokumentation Tel. 031 / 322 92 50 (Roger Ammann) FAX: 031 / 324 92 50 E-Mail: roger.ammann@estv.admin.ch STATISTIK DER DIREKTEN BUNDESSTEUER

Mehr

Freiwillige Zuwendungen für öffentliche oder ausschliesslich gemeinnützige Zwecke

Freiwillige Zuwendungen für öffentliche oder ausschliesslich gemeinnützige Zwecke Freiwillige Zuwendungen für öffentliche oder ausschliesslich gemeinnützige Zwecke 1. Rechtsgrundlage Von den Nettoeinkünften sind abziehbar die freiwilligen Leistungen von Geld und übrigen Vermögenswerten

Mehr

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen

PricewaterhouseCoopers S E C A. Swiss Limited Partnership. Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen S E C A Swiss Limited Partnership Neuerungen durch das Kollektivanlagengesetz *connectedthinking Swiss Limited Partnership Steuerliche Auswirkungen Victor Meyer AG Birchstrasse 160 8050 Zürich 058 792

Mehr

Wohneigentumsförderung und berufliche Vorsorge. Ausgabe 2013 Tipps und Hinweise

Wohneigentumsförderung und berufliche Vorsorge. Ausgabe 2013 Tipps und Hinweise Wohneigentumsförderung und berufliche Vorsorge Ausgabe 2013 Tipps und Hinweise 2 Wohneigentumsförderung und berufliche Vorsorge Allgemeine Informationen Allgemeine Informationen Zu welchem Zweck kann ich

Mehr

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für kleine Arbeitsentgelte (Schwarzarbeitsgesetz)

Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für kleine Arbeitsentgelte (Schwarzarbeitsgesetz) STEUERAMT DES KANTONS AARGAU Bd. II Reg. 13.2 www.ag.ch/steuern Merkblatt Vereinfachtes Abrechnungsverfahren für kleine Arbeitsentgelte Ausgabedatum: 1. September 2010 Änderungen: 31. Januar 2011 Gültig

Mehr

Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012

Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012 Dienstanleitung zum Steuergesetz Art. 25 Bst. f, Art. 35 Abs. 1 Bst. c, g und Art. 37 Unterhalts-, Sozial- und Versicherungsabzug im Rahmen der Familienbesteuerung DA 21/2012 vom 31. Oktober 2012 1. Allgemeines

Mehr