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1 Prof. Dr. Harald Hungenberg Lehrstuhl für Unternehmensführung Betriebswirtschaftliches Institut Lange Gasse Nürnberg Soft Skills - Übung - Intelligente Verhandlungsführung, Innovative Teamarbeit und effektive Kommunikation sind seit jeher unverzichtbar für den Erfolg von Unternehmen. Im Wettbewerb um Arbeitsplätze in innovativen Unternehmen werden gerade diese Soft Skills in zunehmendem Maße zu einem Differenzierungsfaktor für Bewerber. Ziel dieser Übung ist es, mit Studierenden, die kurz vor Abschluss des Studiums stehen oder sich für weiterführende Praktika bewerben wollen, diese für den Erfolg als Manager wichtigsten Soft Skills sowohl intensiv zu besprechen als auch anhand vieler Einzel- und Gruppenübungen praktisch zu erlernen. Diese Veranstaltung findet stets in Zusammenarbeit mit Praxispartnern statt. In diesem Jahr beteiligt sich die Accenture GmbH mit einem Assessmentcenter Training. Die Veranstaltung Soft Skills findet zu den folgenden Terminen statt. Individuelle Beratung und Feedbacks werden jeweils einzeln vereinbart. Zeit und Raum: Donnerstags, 13:15 16:30 Uhr Raum (erstmals: 25. Oktober 2007) Samstags, 10:00 15:30 Uhr Raum nach Vereinbahrung Die Veranstaltung soll möglichst auf die individuellen Präferenzen der Teilnehmer eingehen. Grundlegend erstreckt sie sich inhaltlich auf die in der folgenden Gliederung wiedergegebenen Themen: Übung 1 Einführung / Grundlagen der Argumentation Donnerstag, 25. Oktober 2007 Einführung in das Seminar Soft Skills als Fundament unternehmerischen Erfolges C-R-E Kurzrhetorik und Übung zu Feedback Vergabe der Präsentationsthemen Terminvereinbahrung Endpräsentation (Lehrveranstaltung) Drucker (2001), S. 337 ff. Anderson (2004)

2 - 2 - Übung 2 Argumentieren mit Logik Donnerstag, 15. November 2007 Einführung in die deduktive Logik Übungen zu den drei Grundformen von Syllogismen Copi (1998), Weston (2000) Übung 3 Überzeugen mit bildhaften Vergleichen und Geschichten Donnerstag, 22. November 2007 Story Telling Metaphern und Analogien im Strategischen Management t.b.d. Übung 4 Erfolgreich Präsentieren Donnerstag, 29. November 2007 Stimme und Sprache Körpersprache, Gestik und Mimik Umgang mit Lampenfieber t.b.d. Übung 5 Bewerbertraining: Case-Study Interviews (zusammen mit Martin Weiss) Donnerstag, 13. Dezember 2007 Vorbereitung auf Fallstudienbasierte Interviews Effektives und effizientes Lösen einer Fallstudie Umgang mit der Interviewsituation Übung 6 Präsentation Samstag, 15. Dezember 2007 Teilnehmerpräsentationen und Feedback Übung 7 Verhandlungsführung Donnerstag, 20. Dezember 2007 Grundlagen der Verhandlungsführung Verhandlungsübungen u.a. Fisher/Ury (1999)

3 - 3 - Übung 8 Assessmentcenter Training (Accenture GmbH) Donnerstag, 31. Januar 2008 ( Uhr) Training zur Vorbereitung auf Assessmentcenter Bewertung: In der Veranstaltung besteht Anwesenheitspflicht. Die Bewertung der Seminarteilnehmer setzt sich aus zwei Anteilen zusammen. 1. Präsentation (in Übung 4, Anteil an der Endnote 40 %) Je zwei Teilnehmer präsentieren zusammen einen Vortrag, dessen Ziel es ist, Euer Publikum von einer Forderung zu überzeugen. Wählt Euch dazu eine interessante und Eurer Meinung nach sinnvolle Forderung aus und erstellt eine Schaubildpräsentation. Richtet Euch bei der Struktur und Euren Stilmitteln nach den Instrumenten, die in der Veranstaltung besprochen und geübt wurden. 2. Hausarbeit (Anteil an der Endnote 60 %) Jeder Teilnehmer schreibt eine 10-seitige Hausarbeit zu einem vorher fest gelegten Thema im Bereich Soft Skills.

4 - 4 - Ein Skript zur Übung (Folien und Literatur) wird zu Beginn der ersten Übung zu erwerben sein. Überblick zum Thema Deutscher Manager-Verband e.v. (Hrsg.): Handbuch Soft Skills (Band 1), Zürich/Singen Mühleisen, S., Oberhuber, N.: Karrierefaktor Soft Skills, Freiburg i. Br Steiger, Th., Lippmann, E.: Handbuch angewandte Psychologie für Führungskräfte, 2 Bände, Berlin Präsentation Adamczyk, G.; Bruno, T.: Karrierefaktor Körpersprache, Freiburg i. Br Detz, J.: It s not what you say, it s how you say it, New York Pöhm, M.: Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?, Heidelberg Argumentation / Logik / Rhetorik Copi, I.M.: Introduction to Logic, 7. Aufl., New York Kellner, H.: Rhetorik, München Knappe, J.: Allgemeine Rethorik, Stuttgart Lay, R.: Kommunikation für Manager, Düsseldorf Minto, B.: The Pyramid Principle, 3. Aufl., Harlow Kreativität De Bono, E.: De Bonos neue Denkschule, München De Bono, E.: Der kluge Kopf, Frankfurt am Main Verhandlungsführung Fisher, R., Ury, W.: Getting to Yes, London Harvard Business Review on Crisis Management, Boston Harvard Business Review on Negotiation and Conflict Resolution, Boston Malorny, C., Langner, M.A.: Moderationstechniken, München Scharlau, C.: Karrierefaktor Gesprächstechniken, Freiburg i. Br Schleichert, H.: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren, 4. Aufl., München Leadership Drucker, P.: The Essential Drucker, New York 2001.

5 - 5 - Gansch, C.: Vom Solo zur Sinfonie, Frankfurt am Main Harvard Business Review on What Makes a Leader, Boston Interkulturelle Soft Skills Morrison, T., Conaway, W.A., Borden, G.A.: Kiss, Bow, or Shake Hands, Avon Trompenaars, F., Hampden-Turner, C.: Riding the Waves of Culture, 2. Aufl., London 2002.

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