(Bestandteil des Moduls Grundlagen der Besteuerung und Instrumentarium der betrieblichen Steuerpolitik)

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1 1 Wichtige Hiweise Das Studium dieses Lehrbriefs setzt solide Ketisse des deutsche Steuerrechts voraus. Diese Ketisse werde a der FerUiversität Hage i Kurs vermittelt. 610 Grudlage der Besteuerug (Bestadteil des Moduls Grudlage der Besteuerug ud Istrumetarium der betriebliche Steuerpolitik) Studete, die - etwa ifolge Uiversitätswechsels - diese Kurs icht studiert habe, köe sich die erforderliche Ketisse auch mit Hilfe des folgede Buches erarbeite: Scheeloch, Dieter, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Bad 1: Besteuerug, 5. Auflage, Vahle-Verlag, Müche Das Studium dieses Lehrbriefs setzt ferer die Ketis des Kurses 611 Istrumetarium der betriebliche Steuerpolitik (Bestadteil des Moduls Grudlage der Besteuerug ud Istrumetarium der betriebliche Steuerpolitik ud des Moduls Steuerliche Gewiermittlug, Steuerbilazpolitik, Istrumetarium der betriebliche Steuerpolitik) voraus. Auch hier köe Studete, die diese Kurs icht studiert habe, auf eies meier Lehrbücher zurückgreife, ud zwar auf: Scheeloch, Dieter, Betriebswirtschaftliche Steuerlehre, Bad 2: Betriebliche Steuerpolitik, 3. Auflage, Vahle-Verlag, Müche 2009.

2 2 1 Eiführug Dieser Kurs beschäftigt sich mit der Eibeziehug vo Steuer i Ivestitiosud Fiazierugsetscheiduge. Derartige Etscheiduge sid sowohl bei Grüdug eies Uterehmes als auch im Rahme des laufede Geschäftsbetriebs zu treffe. Probleme im Zusammehag mit Ivestitioe ud ihrer Fiazierug werde i der Allgemeie Betriebswirtschaftslehre üblicherweise im Rahme der Lehre vo de betriebliche Fuktioe behadelt. Nebe der Ivestitio ud ebe der Fiazierug werde als betriebliche Fuktioe die Beschaffug, die Produktio ud der Absatz geat. Auf diese drei zuletzt geate Arte betrieblicher Fuktioe wird im Rahme dieses Kurses icht eigegage, vielmehr erfolgt eie Beschräkug der Ausführuge auf die Fuktioe Ivestitio ud Fiazierug. Diese Beschräkug beruht auf zwei Grüde. Der erste besteht dari, daß ach meier Eischätzug die Bedeutug der Besteuerug für Ivestitiosud Fiazierugsetscheiduge erheblich größer ist als für Etscheiduge im Beschaffugs-, Produktios- ud Absatzbereich. Der zweite Grud ist der, daß die Probleme eier Eibeziehug vo Steuer i uterehmerische Etscheiduge gleichstrukturiert sid, ud zwar uabhägig davo, ob es sich um Ivestitiosud Fiazierugsetscheiduge oder aber um Beschaffugs-, Produktios- oder Absatzetscheiduge hadelt. We hier Probleme eier Eibeziehug vo Steuer i Ivestitios- ud Fiazierugsetscheiduge behadelt werde, so ka die hierbei agewedete Vorgehesweise als exemplarisch auch für die Eibeziehug vo Steuer i adere fuktioale Etscheiduge gesehe werde. Probleme, die die Eibeziehug vo Steuer i Ivestitios- ud Fiazierugsetscheiduge betreffe, sid typische Probleme eier itegrierte Steuerplaug. Damit wird ach der Behadlug vo wichtige Themekomplexe eier autoome betriebliche Steuerpolitik i Kurs III umehr auf ebefalls wichtige Frage eier itegrierte betriebliche Steuerplaug eigegage.

3 3 1 Begriff ud Arte der Ivestitio Uter eier Ivestitio ka allgemei die Umwadlug liquider Mittel, d. h. vo Geldvermöge i dem Betriebszweck dieedes (sostiges) Uterehmesvermöge, verstade werde. Miterfaßt werde die Folgewirkuge dieser Maßahme. Ivestitioe sid demach Maßahme der Zahlugsmittelverwedug für betriebliche Zwecke ud dere Folgewirkuge. Die Zahlugsmittel köe aus dem Uterehme selbst, sie köe aber auch vo auße, isbesodere vo de Eigetümer des Uterehmes ud vo Kreditistitute, stamme. Außerdem ka als Ivestitio die Eilage vo dem Betriebszweck dieede Vermöge, isbesodere durch die Eigetümer des Uterehmes, agesehe werde. Das dem Betriebszweck dieede Vermöge ka sowohl materieller als auch immaterieller Art sei; es ka sowohl lagfristig als auch kurzfristig im Betrieb gebude sei. Agemerkt sei, daß die hier gewählte Begriffsabgrezug recht weitgehed ist. Erfaßt wird icht ur die Umwadlug liquider Mittel i Sachalage, soder auch i Fiazalage, i Umlaufvermöge ud i de Erwerb vo Diestleistuge. Im Sprachgebrauch der Praxis higege wird uter eier Ivestitio häufig ur die Umwadlug liquider Mittel i Sachalage verstade. Dies gilt auch für eie Teil des ältere Schrifttums. Defiitio der Ivestitio Weite Begriffsabgrezug Klargestellt sei, daß eie ege oder weite Begriffsabgrezug icht richtig oder falsch, soder ur zweckmäßig oder uzweckmäßig sei ka. Eie weite Begriffsabgrezug erscheit hier zweckmäßig, weil es so geligt, eie große Bereich gleichstrukturierter Probleme zu erfasse. Regelmäßig ist es zweckmäßig, zwische zwei Arte vo Ivestitioe zu uterscheide, ud zwar zwische Arte vo Ivestitioe Realivestitioe eierseits ud Fiazivestitioe adererseits. Bei eier Realivestitio fließt der Wertstrom umittelbar vo dem Ivestor i das Ivestitiosobjekt. Bei eier Fiazivestitio higege gelagt der Wertstrom ur mittelbar zu dem Ivestitiosobjekt. Beispiel Eie GmbH erwirbt: a) eie Maschie, b) festverzisliche Wertpapiere. Im erste Fall hadelt es sich um eie Real-, im zweite higege um eie Fiazivestitio. Bei eier Fiazivestitio ist der Ivestor ur a der fiazielle Seite der Ivestitio beteiligt, bei eier Realivestitio higege muß er sich auch um die reale Seite seier Alage bemühe.

4 4 Es ka also defiiert werde: Realivestitioe, Fiazivestitioe 1. Ivestitioe, dere Wertströme umittelbar zwische Ivestor ud Ivestitiosobjekt fließe, werde als Realivestitioe bezeichet. 2. Ivestitioe, dere Wertströme ur mittelbar zwische Ivestor ud Ivestitiosobjekt fließe, werde Fiazivestitioe geat. Zwische Realivestitioe eierseits ud Fiazivestitioe adererseits bestehe bedeutsame Uterschiede, die ahad eies Beispiels verdeutlicht werde solle. Beispiel Die X-GmbH tätigt folgede zwei Ivestitioe: a) Sie legt 1 Mio als Festgeld mit eiem Zissatz vo 10 % p. a. für zwei Jahre bei eier Bak a; ach Ablauf der zwei Jahre erhält sie also vertragsgemäß 1,21 Mio vo der Bak zurück. b) Sie kauft ei ubebautes Grudstück für 1 Mio ud verkauft es ach zwei Jahre für 1,21 Mio. Für beide Ivestitioe der X-GmbH ka eie Redite vo 10 % p. a. ermittelt werde, da gilt: 1 Mio (1 + 0,1) + 1 Mio (1 + 0,1) 0,1 = 1,21 Mio. Uterschiede zwische Real- ud Fiazivestitioe Obwohl im Beispiel für beide Ivestitioe eie Redite vo 10 % p. a. errechet werde ka, bestehe zwische ihe fudametale Uterschiede. Diese lasse sich wie folgt umreiße: 1. Bei der Fiazalage (Erwerb der festverzisliche Wertpapiere) ist die Verzisug vorgegebe; der Rückzahlugsbetrag ka also vorausberechet werde. Bei der Realivestitio (Erwerb des Grudstücks) higege besteht keie Vereibarug eier Verzisug. Vielmehr ist die Frage, welche Verzisug das Grudstück abwirft, falsch gestellt. Die spätere Eiahme vo 1,21 Mio ergebe sich icht aufgrud eier vereibarte Verzisug, vielmehr aufgrud der spätere Wertetwicklug des Grudstücks. 2. Bei der Fiazivestitio ivestiert icht die X-GmbH i Sache oder Diestleistuge, dies geschieht vielmehr uter Vermittlug der Bak durch eie (aoyme) Dritte. Ifolge eier Zisvereibarug ka im Falle eier Fiazivestitio die Progose der zu erwartede Zahlugsströme uzweifelhaft ach de Regel der Fiazmathematik erfolge. Bei Realivestitioe higege bestehe keie derartige zwagsweise mathematische Verküpfuge zwische Eizahluge ud Auszahluge. So ist z. B. icht eizusehe, warum ei ubebautes Grudstück mit mathematischer Gesetzmäßigkeit eie Verzisug vo 10 % p. a. erwirtschafte sollte. Damit ist die Vermutug ahelieged, daß zur Beurteilug der Vorteilhaftigkeit eier Realivestitio adere Beurteilugsmethode erforderlich sid als zu der eier Fiazivestitio.

5 5 2 Arte der Ivestitiosrechug ud Vorteilskriterie 2.1 Edvermögesmaximierug ud Kapitalwertmethode I Kurs II ist die Edvermögesmaximierug als sivolle Zielsetzug uterehmerische Hadels herausgearbeitet worde 1. Dies gilt (selbstverstädlich) auch im Rahme vo Ivestitiosetscheiduge. Bestehe j Ivestitiosmöglichkeite (j = 1, 2,..., m), so ist im Rahme eies Vorteilsvergleichs die Alterative zu wähle, die das höchste Edvermöge herbeiführt: Edvermögesmaximierug (1) EV j Max! Wie ebefalls bereits i Kurs II dargestellt, läßt sich das Edvermöge am Ede des Plaugszeitraums wie folgt defiiere: (2) EV = (Ze * t Za* t ) + R. t = 0 Hierbei gibt Ze * t die Eizahluge ud Za* t die Auszahluge des Jahres t a. R gibt de evtl. am Ede des Plaugszeitraums och vorhadee Restwert des Ivestitiosobjekts a. Die miteiader zu vergleichede Eizahluge ud Auszahluge köe mit Hilfe vo Fiazpläe dargestellt werde. Sie ethalte da i explizierter Weise diejeige Ziseizahluge ud Zisauszahluge, die durch die Fiazierug des jeweilige Ivestitiosobjekts hervorgerufe werde. Führe Zahlugsdiffereze beim Vergleich vo Realivestitioe ausschließlich zu Fiazivestitioe, so köe die Regel der Fiazmathematik agewedet werde. Geschieht dies, so werde die aus de Supplemetivestitioe etstehede Ziseizahluge ud Zisauszahluge icht explizit i de Eizahluge ud Auszahluge erfaßt. Ihre Berücksichtigug erfolgt da vielmehr i dem Zissatz i, mit dem die Supplemetivestitioe verzist werde. I de Eizahluge ud Auszahluge sid da die Eizahluge ud Auszahluge aus de Supplemetivestitioe icht mehr erfaßt. Zur bessere Uterscheidug werde diese um die auf de Supplemetivestitioe beruhede Ziszahluge gemiderte Eizahluge bzw. Auszahluge icht mit Ze * bzw. Za *, soder mit Ze bzw. Za bezeichet. Wird vo eiem eiheitliche Kalkulatioszisfuß i ausgegage, so ka das Edvermöge demach - wie ebefalls bereits i Kurs II erörtert - wie folgt dargestellt werde 2 : Awedug der Regel der Fiazmathematik Edvermöge bei eiheitlichem Kalkulatioszisfuß (3) EV = (Ze t Za t ) (1 + i t ) t + R. t = 0 1 Vgl. Kurs II, Kurseiheit 2, Gliederugspukt 1. 2 Zur ähere Begrüdug siehe die Herleitug der Gleichuge (3) ud (4) i Kurs II, Kurseiheit 2, Gliederugspukt 1.2.

6 6 Bei Awedug der ebefalls bereits aus Kurs II bekate Defiitio (4) 1 + i t = q t ka hierfür geschriebe werde: (5) EV = (Ze t Za t ) q t t + R. t = 0 I de Gleichuge (3) ud (5) werde die sich aus de Realivestitioe ergebede Eizahluge ud Auszahluge also auf das Ede des Plaugszeitraums aufgezist. Hierbei wird uterstellt, daß die Zahluge eies Jahres jeweils a desse Ede afalle. Trifft diese Prämisse icht zu, so verachlässige die Gleichuge uterjährige Verzisuge. Kapitalwert Lasse sich die Regel der Fiazmathematik awede, so ka i der ebefalls bereits aus Kurs II bekate Weise astatt eier Aufzisug auf das Ede eie Abzisug auf de Begi des Plaugszeitraums vorgeomme werde. Der so ermittelte Barwert der abgeziste Eizahluge ach Abzug der abgeziste Auszahluge wird als Kapitalwert (K) des Ivestitiosobjekts bezeichet 3. Er ka wie folgt geschriebe werde: (6) K = (Ze t Za t ) q t t + R q t. t = 0 Diskotierugsfaktor q t t wird als Abzisugs- oder Diskotierugsfaktor bezeichet. Wird icht ur vo eiem eiheitliche, soder außerdem vo eiem im Zeitablauf kostate Kalkulatioszissatz i ausgegage ud wird außerdem der jährliche Überschuß der Eizahluge über die Auszahluge (Ze t Za t ) mit Z t bezeichet, so vereifacht sich Gleichug (6) zu: (7) K = Z t q t + R q. t = 0 Gesoderter Ausweis der Ivestitiosausgabe Vielfach begie Ivestitioe mit eier hohe Ivestitiosausgabe (I). Wird es für zweckmäßig erachtet, diese gesodert auszuweise, so ka Gleichug (7) wie folgt geschriebe werde: (8) K = I + Z t q t + R q. t = 1 Hierbei immt I de Wert vo Z 0 aus Gleichug (7) a. 3 Vgl. dazu auch Bieg, H./Kußmaul, H., Ivestitio, 2000, S. 116 ff.; Bitz, M./Ewert, J./Terstege, U., Ivestitio, 2002, S. 77 ff.; Kruschwitz, L., Ivestitiosrechug, 2005, S. 66 ff.; Blohm, H./Lüder, K./Schaefer, C., Ivestitio, 2006, S. 51 ff.

7 7 Ist zu etscheide, ob eie Realivestitio durchgeführt werde soll oder icht, so gilt bei Awedug der Kapitalwertmethode die Bedigug: Vorteilskriterium (9) K > 0. Die Durchführug der Realivestitio ist also ur da vorteilhaft, we ihr Kapitalwert positiv ist. Nur i diesem Fall bewirkt die Realivestitio ämlich eie Ertrag, der höher ist als der der alterative Fiazivestitio, die sich zum Kalkulatioszisfuß verzist. Bei eiem egative Kapitalwert higege ist die Verzisug der Realivestitio geriger als der Zisertrag der alterative Fiazivestitio; die Durchführug der Realivestitio ist achteiliger als die Vorahme der alterative Fiazivestitio. Die Prüfug der Vorteilhaftigkeit eier eizige Realivestitio beihaltet somit bereits eie vollstädige Vorteilsvergleich. Vergliche wird die Vorteilhaftigkeit der Realivestitio mit der Vorteilhaftigkeit eier alterative Fiazivestitio (Uterlassesalterative). Bei eiem Vergleich mehrerer Realivestitioe ahad des Kapitalwertkriteriums miteiader ist diejeige die vorteilhafteste, die de größte Kapitalwert aufweist. Die Zielfuktio der Gleichug (1) wird somit zu: Vollstädiger Vorteilsvergleich Vorteilsvergleich mehrerer Realivestitioe miteiader (10) K j Max! Die Durchführug der mit Hilfe dieser Zielfuktio ermittelte Realivestitio ist aber ur da vorteilhaft, we sie eie positive Kapitalwert aufweist. Auch i diesem Fall muß also die Bedigug der Ugleichug (9) erfüllt sei. Aderfalls ist es vorteilhafter, auf alle miteiader verglichee Realivestitioe zu verzichte ud statt desse die Vergleichsfiazivestitio vorzuehme. Ei Beispiel soll die Zusammehäge verdeutliche: Beispiel Für die alterative Ivestitiosobjekte A ud B sid dere Kapitalwerte zu ermittel. Der Kalkulatioszisfuß beträgt 8 % p. a. A ud B weise folgede Eizahluge (+) ud Auszahluge ( ) aus: Zahlugszeitpukte t 0 t 1 t 2 t 3 A: B: Die Kapitalwerte der Ivestitiosobjekte A (Ka) ud B (Kb) lasse sich wie folgt bereche: Ka = ,08 3, Ka = + 95,49, Kb = , ,08 2, Kb = + 30,80.

8 8 Die Kapitalwerte beider Ivestitiosobjekte sid größer als Null. Damit sid uter Zugrudelegug des Kapitalwertkriteriums beide Realivestitioe vorteilhafter als eie alterative Fiazivestitio. Letztere verzist sich aahmegemäß mit 8 % p. a. Ka ur eie der beide Realivestitioe durchgeführt werde, so ist die Ivestitio A der Ivestitio B vorzuziehe, da sie de höhere Kapitalwert aufweist. Problematisch ist die dem Kapitalwertverfahre immaete Prämisse, daß Zahlugsdiffereze zwische de Ivestitiosobjekte zu Differezivestitioe führe, die sich zum Kalkulatioszisfuß i verzise. Diese Uterstellug ka bei der Beurteilug der Vorteilhaftigkeit vo Realivestitioe im Eizelfall aus folgede Grüde realitätsfer sei: 1. Zahlugsdiffereze müsse icht zwiged zu Fiazivestitioe, vielmehr köe sie auch zu uterschiedliche Realivestitioe verwedet werde. 2. Als Folge eier Realivestitio köe positive Fiazalage ab- oder aufgebaut, als Folge eier adere higege (teilweise auch) Verbidlichkeite verädert werde. Positive Fiazalage ud Verbidlichkeite dürfte i. d. R. uterschiedliche Zissätze aufweise. 3. Führe uterschiedliche Realivestitioe zu Kreditaufahme i uterschiedlicher Höhe, köe sich uterschiedliche Kreditzissätze ergebe. Schätzug eies Mischkalkulatioszisfußes Die grudlegede Prämisse der Kapitalwertmethode, ämlich die Alage vo Zahlugsdiffereze ierhalb eier Periode zu dem eiheitliche Zissatz eier Fiazalage, egt somit de Bereich, ierhalb desse die Methode ubedeklich agewedet werde ka, ei. Ubedeklich awedbar ist die Methode ur bei vergleichsweise gerige Zahlugsdiffereze, die etweder ur auf positive oder ur auf egative Fiazivestitioe eiwirke ud dere Zissätze sich icht veräder. Wird dieser ege Awedugsbereich verlasse, so ka die Kapitalwertmethode zu Fehletscheiduge führe. Will ma diese ausschließe, so müsse die tatsächliche Differezivestitioe berücksichtigt werde. Dies setzt die Aufstellug eies vollstädige Fiazplaes bis zum Ede des Plaugszeitraums voraus. Zielvorstellug ist da icht mehr die Kapitalwertmaximierug soder die Edvermögesmaximierug. Bevor ma zu dieser aufwedige Vorgehesweise übergeht, loht es sich allerdigs im kokrete Eizelfall darüber achzudeke, ob icht durch die Schätzug eies Mischkalkulatioszisfußes die Awedug des Kapitalwertverfahres doch akzeptabel erscheit. Dies gilt um so mehr, als durch die Besteuerug ei Effekt der Nivellierug der Zissätze eitritt. Hierauf ist i Kurs II, Kurseiheit 2 uter Gliederugspukt 2.9 ausführlich eigegage worde. Problematisch ka die Kapitalwertmethode auch hisichtlich der Festlegug der Höhe des Kalkulatioszisfußes sei. Je ach Höhe des Kalkulatioszissatzes ka sich bei eiem Vergleich vo zwei Ivestitiosobjekte eimal das eie, das adere Mal das adere Ivestitiosobjekt als vorteilhafter erweise. Ei Beispiel soll dies verdeutliche.

9 9 Beispiel Die miteiader zu vergleichede Ivestitiosobjekte A ud B verursache voraussichtlich folgede Eizahluge (+) ud Auszahluge ( ): Zahlugszeitpukte t 0 t 1 t 2 t 3 A: B: Es solle die Kapitalwerte dieser Ivestitiosobjekte ermittelt werde. Die Berechuge solle sowohl für eie im Zeitablauf gleichbleibede Kalkulatioszissatz vo 8 %, als auch für eie solche vo 2 % vorgeomme werde. Plaugshorizot ist der Zeitpukt t 3. Wird vo eiem Kalkulatioszissatz vo 8 % ausgegage, so ergebe sich folgede Kapitalwerte: Ka/8 % = , , ,08 3, Ka/8 % = +156,71, Kb/8 % = , , ,08 3, Kb/8 % = +141,48. Wird vo eiem Kalkulatioszissatz vo 2 % ausgegage, so ergebe sich folgede Kapitalwerte: Ka/2 % = , , ,02 3, Ka/2 % = +261,13, Kb/2 % = , , ,02 3, Kb/2 % = +285,02. Wird vo eiem Kalkulatioszissatz vo 8 % ausgegage, so erscheit das Ivestitiosobjekt A vorteilhafter als das Ivestitiosobjekt B, da der Kapitalwert bei A mit +156,71 um 15,23 höher ist als bei B mit +141,48. Wird higege vo eiem Kalkulatioszissatz vo 2 % ausgegage, so ergibt sich das umgekehrte Ergebis: Numehr ist der Kapitalwert des Ivestitiosobjekts B mit +285,02 um 23,89 höher als der des Objekts A mit +261, Methode der äquivalete Auitäte Aus der Kapitalwertmethode läßt sich die Methode der äquivalete Auitäte ableite 4. Die äquivalete Auität (A) eies Ivestitiosobjekts (Gewiauität) ist die dem Kapitalwert zum Zeitpukt t = 0 äquivalete, sich über die Nutzugsdauer des Projekts erstreckede Jahresrete: Defiitio der äquivalete Auität (11) K = A (1 + i) 1 + A (1 + i) A (1 + i), (12) K = A [(1 + i) 1 + (1 + i) (1 + i) ]. 4 Vgl. dazu auch Bieg, H./Kußmaul, H., Ivestitio, 2000, S. 120 ff.; Bitz, M./Ewert, J./Terstege, U., Ivestitio, 2002, S. 105 ff.; Blohm, H./Lüder, K./Schaefer, C., Ivestitio, 2006, S. 70 ff.

10 10 Werde beide Seite der Gleichug mit (1 + i) multipliziert, so ergibt sich: (13) K (1 + i) = A [1 + (1 + i) (1 + i) + 1 ]. Wird die letzte Gleichug vo der vorletzte subtrahiert, so ergibt sich: (14) K i = A [ 1 + (1 + i) ], (15) A = (16) A = K i 1 + (1 + i), K i 1 (1 + i), (17) A = K i (1 + i) (1 + i) (1 + i) (1 + i). Für A erhält ma letztlich: (18) A = K i (1 + i) (1 + i) 1. Auitätefaktor Der Ausdruck i (1 + i) (1 + i) 1 wird als Auitätefaktor bzw. als Wiedergewiugsfaktor Wgf bezeichet: (19) Wgf = i (1 + i) (1 + i) 1. Durch Eisetze vo Wgf i Gleichug (18) ergibt sich: (20) A = K Wgf. Die Auität ist also als das Produkt aus Kapitalwert ud Wiedergewiugsfaktor (Auitätefaktor) defiiert.

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