TK-Landesvertretung Niedersachsen, Dr. Sabine Voermans, 8. November 2013

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1 TK-Landesvertretung Niedersachsen, Dr. Sabine Voermans, 8. November 2013

2 Anwendungsgebiete und Erwartungen Anwendungsgebiete Telemedizin zwischen Arzt und Patient (Doc2Patient Telemedizin): Telemonitoring bzw. Home Monitoring Telemedizin zwischen Leistungserbringern (Doc2Doc Telemedizin): Telekonsile Potenziale Verbesserung der Qualität in der Versorgung insbesondere Struktureffekte Überbrückung sektoraler, räumlicher und zeitlicher Distanzen (u.a. im ländlichen Raum) Ressourceneinsparung durch teilautomatisierte, telemedizinische Prozesse Steigerung der Effizienz und Transparenz der medizinischen Versorgung Verbesserung der Integration des Patienten (Adhärenz und Eigenverantwortlichkeit) Fazit Universelle Anwendungsmöglichkeiten mit unterschiedlichsten Wirkeffekten 2 Telemedizin aus Sicht der TK, Dr. Sabine Voermans, TK-Landesvertretung Niedersachsen, 8. November 2013

3 Besondere Angebote der TK TK-Angebote für verschiedenste Indikationen Home Monitoring bei COPD, Herzinsuffizienz und Asthma bronchiale Teletherapie im Rahmen der Stottertherapie (Kasseler Stottertherapie) Teletonometrie bei Grünem Star Teledermatologie bei speziellen Hauterkrankungen Besondere Serviceangebote Telecoaching für Herzerkrankungen, Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus Typ II Online-Coaching u.a. für Depression, Burnout, Stress, Ernährung, Fitness TK-Ärztezentrum Online-Terminbuchung Forschungsmodelle und Studien CardioBBEAT - gesundheitsökonomische Telemedizinstudie bei Herzinsuffizienz 3 Telemedizin aus Sicht der TK, Dr. Sabine Voermans, TK-Landesvertretung Niedersachsen, 8. November 2013

4 Rahmenbedingungen und Erstattungsmöglichkeiten Ausgangssituation bislang sind telemedizinische Leistungen (noch) nicht in der vertragsärztlichen Kollektivversorgung abrechenbar Telemedizinische Anwendungen werden über projektspezifische selektivvertragliche Lösungen realisiert vorrangig mit den Zielen: Evidenz zu schaffen und Nutzenpotenziale zu ermitteln Selektivangebote als Wegbereiter für den Übergang in die Kollektivvertragsversorgung 4 Telemedizin aus Sicht der TK, Dr. Sabine Voermans, TK-Landesvertretung Niedersachsen, 8. November 2013

5 Rahmenbedingungen und Erstattungsmöglichkeiten Gesetzliche Verankerung Versorgungsstrukturgesetz: Gemeinsame Selbstverwaltung wurde beauftragt, telemedizinische Leistungen zu identifizieren und abrechenbar zu gestalten ( 87 (2a) S. 8 SGB V) nicht alle telemedizinischen Anwendungen werden in die Kollektivversorgung gelangen Bewertung nach Vereinbarkeit mit Gesetzesvorgaben (Rahmenvereinbarung): u.a. zu ärztlichem Berufsrecht (Fernbehandlungsverbot), zur Patientensicherheit (Datenschutz) sowie zur Evidenz und Wirtschaftlichkeit 5 Telemedizin aus Sicht der TK, Dr. Sabine Voermans, TK-Landesvertretung Niedersachsen, 8. November 2013

6 Zukünftige Erwartungen Zukunftsfähigkeit der Telemedizin ist abhängig von: Nachweis medizinischer Wirksamkeit (Effektivität) und der Wirtschaftlichkeit (Effizienz) in der Versorgungsrealität (effectiveness) Potential der Telemedizin für die Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen im Gesundheitswesen Darstellbarkeit und Messbarkeit der Effekte telemedizinischer Interventionen Erkennbarkeit des Mehrwertes der Intervention für alle Beteiligten (Akzeptanz) Vereinbarkeit mit gesetzlichen Rahmenvorgaben (Rahmenvereinbarung) Gesundheitspolitischen (Be-)Förderung des Themas 6 Telemedizin aus Sicht der TK, Dr. Sabine Voermans, TK-Landesvertretung Niedersachsen, 8. November 2013

7 Dr. Sabine Voermans Techniker Krankenkasse Tel

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