ZPO Fallstricke und Chancen. Kongresshaus Zürich (1127.) 18. März 2014

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1 Kongresshaus Zürich (1127.) 18. März 2014

2 Knackpunkte im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren Dr. iur. Christoph Hurni

3 I. Vorbemerkung Knackpunkte im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren? Konzentration auf Kern-Knackpunkte aus dem Bereich der Beschwerde in Zivilsachen! Dr. iur. Christoph Hurni 3

4 II. Regelung des bundesgerichtlichen Verfahrens durch das BGG Verfahren vor dem Bundesgericht wird ausschliesslich durch das BGG geregelt (nicht durch die ZPO) Praktische Konsequenzen: Vollumfängliche Geltung der Dispositionsmaxime (Art. 107 Abs. 1 BGG); keine Übernahme der Offizialmaxime etwa des Art. 296 Abs. 1 ZPO (BGer 5A_807/2012 E. 4.3 und 4.4) Dr. iur. Christoph Hurni 4

5 III. Anfechtbare Entscheide Regelung für sämtliche Beschwerdearten in den Art BGG Dr. iur. Christoph Hurni 5

6 III. Anfechtbare Entscheide 1. Nach Entscheidtyp a) Endentscheide Art. 90 BGG Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide, die das Verfahren abschliessen. Dr. iur. Christoph Hurni 6

7 III. Anfechtbare Entscheide 1. Nach Entscheidtyp a) Vor- und Zwischenentscheide Art. 92 BGG 1 Gegen selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide über die Zuständigkeit und über Ausstandsbegehren ist die Beschwerde zulässig. 2 Diese Entscheide können später nicht mehr angefochten werden. Dr. iur. Christoph Hurni 7

8 III. Anfechtbare Entscheide 1. Nach Entscheidtyp a) Vor und Zwischenentscheide Art. 93 BGG 1 Gegen andere selbständig eröffnete Vor- und Zwischenentscheide ist die Beschwerde zulässig: a. wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können; oder Dr. iur. Christoph Hurni 8

9 III. Anfechtbare Entscheide 1. Nach Entscheidtyp b) Vor und Zwischenentscheide b. wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde. Dazu: BGE 4A_210/2010 vom 1. Oktober 2010, E nicht publiziert in BGE 136 III 502 Dr. iur. Christoph Hurni 9

10 III. Anfechtbare Entscheide 1. Nach Entscheidtyp c) Teilentscheide Art. 91 BGG Die Beschwerde ist zulässig gegen einen Entscheid, der: a. nur einen Teil der gestellten Begehren behandelt, wenn diese Begehren unabhängig von den anderen beurteilt werden können; b.das Verfahren nur für einen Teil der Streitgenossen und Streitgenossinnen abschliesst. Leading case: BGE 135 III 212 Dr. iur. Christoph Hurni 10

11 III. Anfechtbare Entscheide 2. Nach der Vorinstanz a) Obere kantonale Rechtsmittelinstanz... Art. 75 BGG 1 Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, des Bundesverwaltungsgerichts und des Bundespatentgerichts. 2 Die Kantone setzen als letzte kantonale Instanzen obere Gerichte ein. Diese entscheiden als Rechtsmittelinstanzen; (...) Dr. iur. Christoph Hurni 11

12 III. Anfechtbare Entscheide 2. Nach der Vorinstanz a) Obere kantonale Rechtsmittelinstanz... (...) Diese entscheiden als Rechtsmittelinstanzen; ausgenommen sind die Fälle, in denen: a. ein Bundesgesetz eine einzige kantonale Instanz vorsieht; b. ein Fachgericht für handelsrechtliche Streitigkeiten als einzige kantonale Instanz entscheidet; c. eine Klage mit einem Streitwert von mindestens Franken mit Zustimmung aller Parteien direkt beim oberen Gericht eingereicht wurde. Dr. iur. Christoph Hurni 12

13 III. Anfechtbare Entscheide 2. Nach der Vorinstanz b)...die kantonal letztinstanzlich entschieden hat Art. 75 BGG 1 Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen (...) Nicht nur formelle, sondern auch materielle Letztinstanzlichkeit: Ausschöpfungsprinzip! Dr. iur. Christoph Hurni 13

14 III. Anfechtbare Entscheide 3. Nach Streitwert a) Grundsatz Art. 74 BGG 1 In vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Beschwerde nur zulässig, wenn der Streitwert mindestens beträgt: a Franken in arbeits- und mietrechtlichen Fällen; b Franken in allen übrigen Fällen. Dr. iur. Christoph Hurni 14

15 III. Anfechtbare Entscheide 3. Nach Streitwert a) Grundsatz Art. 51 BGG 1 Der Streitwert bestimmt sich: a. bei Beschwerden gegen Endentscheide nach den Begehren, die vor der Vorinstanz streitig geblieben waren; Dr. iur. Christoph Hurni 15

16 III. Anfechtbare Entscheide 3. Nach Streitwert b) Ausnahmen Art. 74 Abs. 2 BGG Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nach Absatz 1 nicht, so ist die Beschwerde dennoch zulässig: a. wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt; b. wenn ein Bundesgesetz eine einzige kantonale Instanz vorsieht; (...) Dr. iur. Christoph Hurni 16

17 III. Anfechtbare Entscheide 3. Nach Streitwert b) Ausnahmen Art. 6 Abs. 2 lit. b ZPO Eine Streitigkeit gilt als handelsrechtlich, wenn: (...) gegen den Entscheid die Beschwerde in Zivilsachen an das Bundesgericht offen steht; (...) Leading case: BGE 139 III 67 Dr. iur. Christoph Hurni 17

18 III. Anfechtbare Entscheide 3. Nach Streitwert b) Ausnahmen Art. 74 Abs. 2 BGG Erreicht der Streitwert den massgebenden Betrag nach Absatz 1 nicht, so ist die Beschwerde dennoch zulässig: a. wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt; Dazu: BGE 138 I 232, 135 III 1, sowie BGer 4A_21/2013 Dr. iur. Christoph Hurni 18

19 IV. Zivilsache, Frist, Legitimation In der Praxis der Beschwerde in Zivilsachen in aller Regel unproblematisch. Dr. iur. Christoph Hurni 19

20 V. Anträge und Begründung 1. Zulässige Beschwerdeanträge Art. 42 Abs. 1 BGG Rechtsschriften (...) haben die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten. Art. 107 Abs. 2 BGG Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zurück. (...) Erforderlich sind reformatorische Beschwerdeanträge! Dr. iur. Christoph Hurni 20

21 V. Anträge und Begründung 2. Beschwerdebegründung 1. Im Allgemeinen Art. 42 Abs. 2 BGG In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. (...) Art. 106 Abs. 2 BGG (Das Bundesgericht) prüft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist. Dr. iur. Christoph Hurni 21

22 V. Anträge und Begründung 2. Beschwerdebegründung 2. Bei Willkürrügen Art. 9 BV Jede Person hat Anspruch darauf, von den staatlichen Organen ohne Willkür und nach Treu und Glauben behandelt zu werden. Art. 98 BGG Mit der Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden. Dr. iur. Christoph Hurni 22

23 V. Anträge und Begründung 2. Beschwerdebegründung 3. Bei Sachverhaltsrügen Art. 97 Abs. 1 BGG Die Feststellung des Sachverhalts kann nur gerügt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht und wenn die Behebung des Mangels für den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Art. 105 Abs. 1 BGG Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Dr. iur. Christoph Hurni 23

24 V. Anträge und Begründung 2. Beschwerdebegründung 4. Bei einfachen Rechtsrügen Art. 42 Abs. 2 BGG In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. (...) Prozessgegner ist vor Bundesgericht nicht mehr die Gegenpartei, sondern vielmehr der angefochtene Entscheid und die Vorinstanz! Dr. iur. Christoph Hurni 24

25 VI. Formalismus wozu? Aufgabe des höchsten nationalen Gerichtes ist die Herstellung von Rechtseinheit und Rechtsfortbildung Ergründung des tatsächlichen Geschehens, Erhebung und Würdigung der Beweise ist nicht Aufgabe des Bundesgerichts, sondern der kantonalen Instanzen Dr. iur. Christoph Hurni 25

26 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Dr. iur. Christoph Hurni 26

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