Handwerk und Studium. Vom Betriebswirt (HWK) zum Bachelor of Arts Handwerksmanagement. Prof. Dr. Richard Merk. Fachhochschule des Mittelstands (FHM)

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1 Handwerk und Studium Vom Betriebswirt (HWK) zum Bachelor of Arts Handwerksmanagement Prof. Dr. Richard Merk Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Prof. Dr. Richard Merk 1 /14

2 Handwerk und Studium + volle Integration des Betriebswirt (HWK) in Kooperation mit den zuständigen Handwerkskammern & Handwerksbildungszentren (HBZ) Prof. Dr. Richard Merk 2 /14

3 Zielsetzung des Bachelor-Studiums Das Studium soll auf wissenschaftlicher Grundlage Führungskräfte und Unternehmer für die Handwerkswirtschaft und den Mittelstand im globalen Markt ausbilden Motiv 1: Herausforderung: Globalisierung in der Handwerkswirtschaft Motiv 2: Zielgruppe:Betriebswirte im Handwerk (HWK) Motiv 3: Erster staatlich anerkannter, wissenschaftlicher Hochschulabschluss für die Handwerkswirtschaft Motiv 4: Spezialisierung auf das Handwerksmanagement Prof. Dr. Richard Merk 3 /14

4 Motiv 1: Globalisierung im Handwerk Die Globalisierung verändert den Charakter der Handwerkswirtschaft und des Mittelstand massiv. Die Herausforderungen können nur durch Professionalisierung gemeistert werden. Die Handwerkswirtschaft ist und bleibt ein bedeutender Wirtschaftssektor in Deutschland. Die Handwerkswirtschaft verändert in der europäischen und globalen Welt ihren Charakter. Die Globalisierung wird durch politische und wirtschaftliche Entscheidungen bewusst herbeigeführt. Sie ist gewollt. Der Weltmarkt ist Wirklichkeit und keine Vision. Er bringt Chancen und Risiken Prof. Dr. Richard Merk 4 /14

5 Motiv 1: Globalisierung im Handwerk Handwerksunternehmen müssen neue Märkte suchen Das bisherige Marktgefüge für Handwerksunternehmen verändert sich rasant. Handwerker werden ihre Leistungen und Dienstleistungen nicht mehr nur vor Ort verkaufen können. Veränderungen finden weniger in der handwerklichen Fachlichkeit statt außer natürlich durch Weiterentwicklung und Innovationen... Veränderungen finden vorwiegend im Markt statt. Der Verkauf findet vor Ort, in Deutschland, in Europa, in der Welt statt... Handwerksunternehmer müssen sich neue Märkte suchen sonst bieten andere die Dienstleistungen an Prof. Dr. Richard Merk 5 /14

6 Motiv 1: Globalisierung im Handwerk Die Handwerkswirtschaft braucht unternehmerisch denkende Fach- und Führungskräfte Heute kann jeder weltweit handwerkliche Leistungen und Dienstleistungen anbieten. Die bisherigen Spielregeln gelten nur noch bedingt Fachliche Leistungen sind Voraussetzung um im Wettbewerb erfolgreich verkaufen zu können. Unternehmerische Fähigkeiten und betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind im globalen Markt zwingend erforderlich. Deutsche Handwerker haben viele Alleinstellungsmerkmale, um in anderen Ländern erfolgreich zu sein. Made in Germany gilt immer noch viel! Prof. Dr. Richard Merk 6 /14

7 Motiv 2: Betriebswirt (HWK) Meister und Betriebswirte (HWK) sind die Führungskräfte der Handwerkswirtschaft Das handwerkliche Ausbildungssystem erscheint vielen jungen Menschen nicht mehr zeitgemäß. Das Handwerk gilt als nicht attraktiv. Das Handwerk vermittelt nicht die Vision, Karriere machen zu können... Unabhängig vom Ansehen, ist die Fach- und Meister- Ausbildung im Handwerk hervorragend. Der Betriebswirt (HWK) bereitet auf Führungsaufgaben im Handwerk vor. Der Bachelor-Studiengang Handwerksmanagement will darüber hinaus vertieftes betriebswirtschaftliches Knowhow und unternehmerische Fähigkeiten für die globalisierten Märkte vermitteln Prof. Dr. Richard Merk 7 /14

8 Motiv 2: Betriebswirt (HWK) Zielgruppe: Berufspraktiker Das Studienangebot richtet sich an Meister und Betriebswirte (HWK) Unternehmensgründer Unternehmensnachfolger Führungskräfte in Wachstumsunternehmen Handwerksunternehmer mit Internationalisierungsabsichten Fachkräfte und Nachwuchskräfte Prof. Dr. Richard Merk 8 /14

9 Motiv 3: Bachelor of Arts Handwerksmanagement Erster staatlich anerkannter, wissenschaftlicher Hochschulabschluss für die Handwerkswirtschaft Das Studium an der FHM schafft erstmalig einen systematischen Übergang von der beruflichen Fortbildung Betriebswirt (HWK) zum Hochschulstudium Bachelor of Arts Handwerksmanagement. Der Bachelor of Arts ist ein akademischer beruflicher Abschluss. Der Bachelor of Arts ist in Europa anerkannt. Der Bachelor of Arts Handwerksmanagement wird von der FIBAA akkreditiert und entspricht dem ECTS-System (European Credit Transfer Standard). Der Bachelor-Studiengang an der FHM integriert den Betriebswirt (HWK) Prof. Dr. Richard Merk 9 /14

10 Motiv 3: Bachelor of Arts Handwerksmanagement Berufsbegleitendes Studium an der FHM Betriebswirt (HWK) in Vollzeit oder Teilzeit + Bachelor of Arts Handwerksmanagement berufsbegleitend Gesamtstudienzeit etwa 4 Jahre Die Curricula sind aufeinander abgestimmt. Das bundeseinheitliche Curriculum Betriebswirt (HWK) ist Bestandteil des Bachelor-Studiengangs Handwerksmanagement Jeder Studierende kann einen Doppelabschluss erhalten. Der Betriebswirt (HWK) wird an der Handwerkskammer bzw. HBZ vor Ort studiert. Das weitergehende Studium an der FHM in Bielefeld Blended Learning Konzept. Die FHM und die HWK schließen einen Kooperationsvertrag. Jeder Bachelor-Studierende wird Student der FHM und als solcher immatrikuliert. Er hat den Status eines Studenten Prof. Dr. Richard Merk 10 /14

11 Motiv 4: Spezialisierung auf das Handwerksmanagement Das Bachelor-Studium will eine hohe berufliche Professionalisierung erreichen Der Bachelor of Arts Handwerksmanagement focussiert sich auf den Mittelstand und die Handwerkswirtschaft als eigenständigem Wirtschaftsektor Der Bachelor will die Besonderheiten der Handwerkswirtschaft, der Branchen und Marktsegmente herausarbeiten Die Handwerksorganisationen (ZDH, ZWH, HWK, KH) und die Fachverbände: Metall, Holz, Elektro... spielen eine besondere Rolle bei der Markterschließung Prof. Dr. Richard Merk 11 /14

12 Motiv 4: Spezialisierung auf das Handwerksmanagement Das Kompetenzprofil des Bachelor-Studiengangs Handwerksmanagement Die FHM legt allen Studiengängen ein berufliches Kompetenzprofil zugrunde. Welche fachlichen Qualifikationen und welche personalen Kompetenzen brauchen die Fach- und Führungskräfte im Mittelstand und insbesondere in der Handwerkswirtschaft: 1.Allgemeine Wirtschaftskompetenz 2.Spezielle Wirtschaftskompetenz 3.Personale und soziale Kompetenz 4.Aktivitäts- und Handlungskompetenz Prof. Dr. Richard Merk 12 /14

13 Motiv 4: Kompetenzprofil Handwerksmanagement Allgemeine Wirtschafts- Kompetenz Spezielle Wirtschafts-Kompetenz Personale & Soziale Kompetenz Aktivitäts- und Handlungs-Kompetenz - Volkswirtschaft - Betriebswirtschaft - Personal - Recht - Steuern - Marketing - Finanzen - Rechnungswesen - Unternehmensführung - Management von KMU - Qualitätsmanagement - Sachverständigenwesen - Kundenbeziehungsmanagement - Projektmanagement - Angebots- & Ausschreibungsmanagement - Finanz- & Investitionsmanagement - Kostenmanagement & Controlling - Personalmanagement - Interkulturelles Management - Marktstrukturen & Branchen - Produktionswirtschaft - Innovation & Technologietransfer - Wirtschaftsinformatik - Elektronische Märkte - Wirtschaftsenglisch - Selbstmanagement - Zeitmanagement - Kommunikationsmanagement - Teammanagement - Präsentation - Innovationsmanagement - Veranstaltungsmanagement - Studium Parallele - Studium in der Praxis - Strategische Karriereplanung - Unternehmensgründung - Wissenschaftliches Arbeiten - Betriebswirtschaftliche Projekte - E-Kommunikation Prof. Dr. Richard Merk 13 /14

14 Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Die FHM wurde 2000 gegründet. Die Gesellschafter der FHM: - Westdeutscher Handwerkskammertag (WHKT) - Handwerkskammern: Aachen, Arnsberg, Bielefeld, Dortmund, Düsseldorf, Köln, Münster, - Stiftung Bildung & Handwerk, Paderborn Fachbereiche: Betriebswirtschaft, Medienwirtschaft, Informatik, Gesundheitswirtschaft Abschlüsse: Diplom, Bachelor of Arts, Bachelor of Science, Master of Arts, Master of Business Administration (MBA), Zertifikate der wissenschaftlichen Weiterbildung Ansprechpartner für den Bachelor of Arts Handwerksmanagement: Prof. Dr. Volker Wittberg, Prof. Dr. Richard Merk Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Ravensberger Str. 10 G Bielefeld Prof. Dr. Richard Merk 14 /14

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