Schlüsselrolle Softwareverteilung. JETstream vs. itunes & Co. oder Eigenentwicklung vs. Standard-SW.

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1 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 1 Schlüsselrolle Softwareverteilung. JETstream vs. itunes & Co. oder Eigenentwicklung vs. Standard-SW.

2 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 2 Abstrakt Schlüsselrolle Softwareverteilung - JETstream vs. itunes & Co. oder Eigenentwicklung vs. Standardsoftware) Dr. Sven Quassowski, BMW Group, VP-32 Rudolf Lindner, F&F Der Erfolg von Apples ipod wurde maßgeblich durch die moderne Softwareverteilungssoftware itunes mitbestimmt. Welche Rolle spielt die Softwareverteilung bei der Weiterentwicklung individueller Mobilität und wie kann das Potenzial mobiler Services zu einem Wettbewerbsvorteil ausgebaut werden? Im Vortrag wird insbesondere eingegangen auf die Fragestellungen: Wie kann man durch moderne Softwareverteilung nicht nur Kosten senken, sondern auch zukünftige Geschäftsmodelle maßgeblich mitgestalten? Welche Servicepotenziale schlummern in der Softwareverteilung für OEM, Händler, Kunden? Reichen die Kapazitäten des Internets für zukünftige Anforderungen? Welche Rolle spielen Sicherheit und Zuverlässigkeit? Können standardisierte Werkzeuge den Anforderungen hinsichtlich Kosten, Flexibilität und Zukunftssicherheit genügen?

3 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 3 Geschäftsmodell itunes. Verkauf von Hardware: ipod iphone Computer Kostenlose Verwaltung via itunes Verkauf von digitalen Inhalten: Musik Radio Videos Filme Software

4 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 4 Softwareverteilung via itunes (I/II). itunes für Mac und Windows: Update der Software über das Internet

5 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 5 Softwareverteilung via itunes (II/II). itunes für Mac und Windows: - Kauf und Verwaltung der digitalen Inhalte - Firmwareupdates der verkauften Hardware

6 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 6 Der neue Service der BMW Group. JETstream zur Softwareverteilung. Werkstatt Serviceannahme Meisterbüro ISID ISSS (bis E2009) PC LAN PC Drucker ICOM Serverraum IMIB ISAP WLAN ISAP JETstream BMW ISIS Foto Quelle: heise online/ 7er Bildergalerie

7 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 7 Softwareverteilung via JETstream. Features von JETstream im Vergleich zu itunes Software updates Firmware updates Kauf und Verwaltung von digitalen Inhalten Verkauf von Hardware Zentrale Registrierung der HW Installation und Verwaltung der Betriebssysteme der HW Dezentrale Systeme fragen immer unattended nach neuer SW Marktspezifische Freischaltungen Make or buy itunes buy JETstream make

8 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 8 JETstream: Make or buy.

9 BMW Group IT Messe 2008 R. Lindner (F&F) Dr. S. Quassowski (VP- 32) Seite 9 IT-Hype: Make or buy.

10 Schlüsselrolle Softwareverteilung JETstream vs. itunes & Co oder Eigenentwicklung vs. Standard-SW Rudolf Lindner, F&F GmbH Dr. Sven Quassowski, VP-32 BMW IT Messe 2008

11 Historie JETstream Online Software Update Start: Januar 2001 VS-40 Mission Online Software Update Lösung für DisPlus und GT-1 zur Einführung des E 65 2

12 Historie JETstream Online Software Update Situation Händleranbindung schmalbandig : ISDN Pull Prinzip Betriebsystemplattform SCO Unix Händlerstamm im Aufbau BMW Extranet 3

13 Standardsoftware oder Individualentwicklung? Betriebsystem: SCO Open Server Unix andere Platformen (Linux, Windows) Alternativ-Betrachtung Komplettlösungen (Auszug) Desktop SW-Verteilungsprodukte Lizenzkosten, Windows only, Blueprint Marimba Castanet Java, aber keine Unterstützung für SCO Caldera Volution Server SCO Unixware aber nicht SCO Open Server Tivoli TME Overkill Standard Linux SW-Verteilungsmechanismen (Debian, RPM) nicht für SCO (und evtl. Windows) verfügbar 4

14 Designentscheidung: Individualentwicklung Server fachliche Anforderungen, Workflow Client Individuallösung unter Verwendung von Standards Java, Java 1.3, Struts, JDBC, JSP HTTP 1.1 / HTTPS, LDAP, Multicast Open Source KISS Prinzip (keep it simple, stupid) 5

15 Entwicklung JETstream Entwicklung Clients Internationalisierung FASTA Filetransfer P2P Netzwerk in der Werkstatt SSS / Progman neue Plattform mit Windows XP embedded ISIS Windows Server, Windows XP embedded Redesign JETstream Client Localer Site -Server Installer Registrierung, Authentisierung: Umfangreicher Prozess 6

16 Entwicklung JETstream Entwicklung Server Erweiterter Workflow / Paketfreigabeprozess Paketabhängigkeiten Gruppenbildung Reporting Remedy Schnittstelle Upload Last: 3 GB/Tag Server Redesign (2008) Java EE 7

17 Features I Software Distribution Download Updates/Vollinstallationen Unattended Installation Support Jobs Gerätespezifisch Abhängigkeiten Inventory Software/Hardware-Inventory Monitoring, System-Health, Incident Management Log-Files Händlerübersicht 8

18 Features II Registrierung/Authentisierung Sichere Kommunikation Subskription FASTA Dateien Upload (transaktional) Dateifilter 9

19 Features III Workflow Funktionen Anbindung an Redaktionssysteme (CIP, ISAR, KSD, ETK, ) Automatische Übernahme oder manuelle Erstellung (Paketeditor) Übernahme-Regeln Abgestufter Freigabeprozess (zentrale Freigabe, Marktfreigabe) Automatischer Download / Betriebszeiten 10

20 Features IV Sonderfunktionen (Auszug) P2P Networking Very Large Packages Support (> 1GB) und VLP XL DNS Resolver für AKAMAI Edge-Server 11

21 Aktueller Stand Oktober 2008 Altgeräte : ISIS Cluster:

22 Standardsoftware oder Individualentwicklung? Feature JETstream WSUS SMS itunes Software Update Software Distribution Download Updates/Vollinstallationen Unattended Installation Support Jobs Gerätespezifisch Abhängigkeiten Inventory Software/Hardware-Inventory o Monitoring, System-Health, -> Incident Management Log-Files Site-(Händler) übersicht Registrierung/Authentisierung Sichere Kommunikation Subskription o o FASTA Dateien Upload (transaktional) Dateifilter Workflow Funktionen Anbindung an Redaktionssysteme automatische Übernahme oder manuelle Erstellung (Paketeditor) Übernahme-Regeln abgestufter Freigabeprozess automatischer Download / Betriebszeiten o o Sonderfunktionen (Auszug) P2P Networking o o Very Large Packages Support DNS Resolver AKAMAI 13

23 Beispiel: Problem Updatepaketgrößen Exponentiell wachsende Paketgrößen ISTA: > 2 GB ISTA/P: > 6 GB Ende der Toolunterstützung ZIP 32 Bit floats (4GB Grenze) JARSIGNER (max 2 GB) mkisofs (max 2 GB, einzelne Dateien im Image < 1GB) Lösung: JETstream VLP Projekt (very large packages) und VLP XL 14

24 Beispiel: Problem Updatepaketgrößen und Infrastruktur Internet BMW Server DVD Distribution, VLP, AKAMAI BMW Intranet, Extranet DVD Distribution, VLP Werkstatt-Netzwerk P2P Networking, zentrales Repository 15

25 Standardsoftware oder Individualentwicklung? Standard-Produkt Funktionalität Anforderungen Individual-Entwicklung Lösungsbaustein Lösung mit Standard-SW Lösung mit Individual-SW 16

26 Standardsoftware oder Individualentwicklung? Standard-Software = Standard Lösung Individuelle Lösung nur durch Individualentwicklung! Premium Lösung Alleinstellungsmerkmale Wettbewerbsvorteile 17

27 Let's talk about IT F&F Computer Anwendungen und Unternehmensberatung GmbH Westendstraße 195 Tel.: D München Fax:

BME C: Hirsch (F&F) Dr. S. Quassowski (BMW Group) 29.07.2009 Seite 1. Globale Distributionslogistik für Software am Beispiel BMW.

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